Olight Seeker 2 Pro - Vorstellung und Passaround

Dieses Thema im Forum "Olight" wurde erstellt von amaretto, 1. Mai 2019.

  1. Olight hat die neue Seeker 2 Pro für einen Passaround zur Verfügung gestellt. Sie ist in der Leuchtcharakteristik eher ein Fluter bzw. Allrounder mit einigen interessanten Eigenschaften:
    • 3200 Lm Leistung, 20% kleiner als Vorgänger R50 Pro
    • USB-Aufladung über Magnetlader oder Docking-Station ("L-Dock")
    • wie X9R-Flagschiff: LED-Anzeige für Leistung + Akkureserve
    • Silikon-Griffschalen
    Eingeschweißte, stabile Kartonumverpackung
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    Wichtigste Eigenschaften
    • 3200 Lumen Maximalleistung
    • Leuchtweite 250 m / 15.600 cd
    • 3x Cree XP-L HD LEDs mit TIR-Linse
    • intern aufladbar mit magnetischem USB-Kabel
    • 5 Leuchtstufen + Strobe
    • LED-Anzeigen für Helligkeitsstufen und Akkukapazität
    • tailstand-fähig
    • kein Wegrollschutz
    • Maße 128 x 35 x 28 mm (Länge x Kopf x Body)
    • Gewicht 198 g inkl. Akku
    • Preis ca. 165€
    LeuchtstufenLichtleistungLeuchtdauerLeuchtweiteCandela
    Turbo3200/600* Lumen2 + 150 Minuten250 m15.600
    High1200/600* Lumen110 + 30 Minuten150 m5.600
    Medium300 Lumen9,5 Stunden70 m1.200
    Low50 Lumen52 Stunden30 m220
    Moonlight5 Lumen12 Tage10 m 25
    *nach Stepdown

    Lieferumfang:
    • Olight Seeker 2 Pro Lampe
    • Nylon-Trageholster
    • 21700-Li-Io-Akku mit 5000mAh + PCB
    • langes USB-Ladekabel und Lade-/Docking-Port
    • Bedienungsanleitung
    • Montagematerial, Kabelhalter, 3M-Klebepads, Reinigungstuch
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    Detailansichten:
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    3 LEDs hinter einer TIR-Optik aus Kunststoff + Frontglas sowie Tailcap mit Ladekontakten.
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    Großzügig dimensionierte Öse für eine Fangschnur (Lanyard nicht im Lieferumfang)
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    Beim Flagschiff abgeschaut und eine prima Sache: LED-Indikatoren für Leuchtstufe (Sonnen-Symbol) und Restkapazität (Akku-Symbol).
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    Linke LED-Reihe für die Leuchtstufen und rechts für die Restakkuspannung. Im Prinzip bedeutet jede LED ein Viertel der zur Verfügung stehenden Ladung.
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    Saubere Beschriftung des Akkurohres. Pfiffig: silikonummanteltes Rohr für Griffigkeit und Wärme (im Winter)
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    Das gut geschmierte und exakt gefräste Gewinde läuft kratzfrei.
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    Hochstromfähiger Akku mit Schutzschaltung. Wegen der eigenwilligen Bauweise (am Pluspol) rate ich zur Vermeidung von Kurzschlüssen dringend davon ab, andere als den originalen Akku zu verwenden. Eine interne Aufladung ist sonst nicht möglich. Man liest im Forum gelegentlich Unzufriedenheit über den Zwang zum "Custom-Akku". Könnten auch andere potente 21700er herkömmlicher Bauart verwendet werden, dürfte die Anhängerschar der Olight-Lampen sicherlich größer werden.

    Durch den hervorgehobenen Kunststoffring am Pluspol dürfte es nicht möglich sein, (ohne Tricks) den Akku mit handelsüblichen Ladern aufzuladen.
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    Tailcap und Akkurohr. Lange Federkontakte unnötig, da die Lampe mit eigenem Akku definierter Länge kommt. In der Tailcap ist der Pluskontakt mittig, daneben sind noch zwei feine Federkontakte für die Ladefunktion vorhanden.
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    Das Transportholster ist knapp geschnitten bzw. durch die Silikongriffschalen lässt sich die Seeker 2 Pro etwas schwer aus dem Holster befreien. Es kann aber sein, dass mit längerer und öfterer Nutzung das Holster weiter oder weicher wird.
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    Größenvergleich: R50 Pro, Seeker 2 Pro, Warrior X
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    Bedienung / Handhabung
    Die Bedienungsanleitung ist als Pdf online verfügbar.
    Vor erster Benutzung Transportsicherung (Isolierstreifen) aus der Lampe entfernen. Olight-typisch: Akku mit dem Pluspol in Richtung Tailcap.
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    Es empfiehlt sich, die Lampe erst einmal komplett zu laden (Akku bleibt dabei natürlich in der Lampe). Zum Laden entweder das magnetische USB-Ladekabel (MCC1AL) an die Tailcap bringen oder die Lampe auf den Lade-Dock stellen/hängen, wenn dieser mit dem Ladekabel mit Strom versorgt wird.
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    Ladevorgang = rot, Ladung beendet = grün
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    Vergleich der Magnetlader (v.l.n.r.): S1R / Seeker 2 Pro / R50 Pro.
    Der Lader der Seeker 2 Pro ist kompatibel mit der S-/M- und H-Serie, nicht aber mit dem R50-Lader.
    Die Warrior X kann ebenfalls an der Docking-Station geladen werden.
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    Wie schon bei der Warrior X wird maximal mit nur knapp 0,8 Ampère geladen. Bei der Kapazität des Akkus (5000 mAh) dauert der Ladevorgang bei leerem Akku daher über 6 Stunden.

    Der Bereich um den Schalter herum ist ein erhöhtes Plateau mit ertastbaren Kanten. Daher macht es auch mit Handschuhen keine Schwierigkeiten, den Schalterknopf zu finden. Gut so.
    Das UI (Grundfunktionen) über den Seitenschalter ist bewährt und bekannt:
    • kurzer Druck = an / aus (mit Memory für Moonlight, Low, Mid, High)
    • langer Druck = Start in Moonlight
    • sehr langer Druck = Lock out
    • Doppelklick = hellste Stufe (Turbo)
    • Dreifachklick = Stroboskop
    • gedrückt halten wenn an = Wechsel zwischen Low-Mid-High (ramping)
    Darüber hinaus gibt es noch eine Timerfunktion, d.h. die Lampe schaltet sich nach zwei wählbaren Minutenintervallen (3 oder 9 Min.) selbständig aus:
    • In der jeweiligen Leuchtstufe Doppelklick und beim zweiten Drücken halten. Zur Bestätigung leuchtet die Lampe 1x (3 Min.) oder 2x (9 Min.) kurz auf.
    Der Taster hat einen strammen Druckpunkt. Bei kurzem Druck bei gesperrter Lampe wird der Lockout durch eine rote LED angezeigt.
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    Output / Leuchtergebnis (eigene Messungen mit Hobby-Equipment, daher ohne Gewähr)
    • PWM nicht messbar = flimmerfreies Licht
    • Luxmessung: 20.500 (aus 5 m umgerechnet)
    • laut ceiling bounce > 3 kLumen
    • Ladeschluss-Spannung: 4,20V
    • Ladestrom: 0,79A
    Der sehr breite Spill-Abstrahlwinkel und der große Spot lassen sich auf der weißen Wand erahnen
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    Es bietet sich ein Vergleich zur SR Mini II an, die schon lang auf dem Markt und ebenfalls mit 3200 Lumen angegeben ist:
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    Fazit / Meinung

    Beim Auspacken hatte ich mit einer größeren Lampe gerechnet und wurde angenehm überrascht. Die Seeker 2 Pro geht fast als EDC durch, liegt super in der Hand und ist klein genug für Jacken- und Hosentasche. Die Bedienung ist gewohnt und leicht zu lernen. Das Feedback des Tasters hätte für meinen Geschmack etwas softer sein können und mit weniger notwendigem Druck. Wenn man den proprietären Spezialakku akzeptiert, ist das System mit USB-Ladekabel und zusätzlicher Dockingstation narrensicher und komfortabel. Aber wie gesagt, es gibt Flashies, die nicht einverstanden sind und als Ersatzakku und im Sinne der dauerhaften Verwendungsmöglichkeit lieber hätten, wenn Standardakkus verwenden werden könnten.

    Die Lampe hat keinen Wegrollschutz und plumpst schnell von der Unterlage, also aufpassen. Hier hätte ich die eine oder andere Kante nützlich gefunden. Einen Trageclip, der alternativ ein Wegrollen verhindern könnte, gibt es nicht. Kurios wenn auch nicht schlimm: bei jeder kleinsten Olight-Lampe liegt ein Lanyard bei, warum bei dieser hochpreisigen Lampe nicht?

    Die Verarbeitung und Haptik ist 1A, hier finde ich nichts zu bemängeln. Die Silikongriffstücke am Batterierohr anstatt eines durchgängigen Alurohres mit agressiver Oberflächenstruktur (Knurling) sind eine äußerst sinnvolle Sache. Verkratzt nicht so leicht, ist schön griffig und vor allem bei niedrigen Temperaturen sehr angenehm.

    Bezüglich des Leistungsvermögens stellt die Seeker 2 Pro sehr zufrieden. Die versprochenen Leistungswerte werden locker erreicht. Selbst die Abstufung der Modi ist praxisgerecht. Positiv zu erwähnen: Direktzugriff auf die niedrigste, höchste und Strobe-Stufe (versteckt).

    Zu den Leuchteigenschaften ist Folgendes anzumerken (Hinweis: subjektive Meinung!):
    Im Zentrum leuchtet die Lampe mit sehr großem und gleichmäßigem Spot, ähnlich anderer Lampen mit TIR-Linse. Die Lichtfarbe würde ich als neutralweiß beschreiben. Ein deutlicher Grünstich ist erfreulicherweise nicht zu beklagen. Soweit alles gut. Abgesehen vom großen Leuchtkegelzentrum ist die Lichtfarbe im Übrigen (Spill) sehr kalt, leicht bläulich. Die Abstrahlung des (eiskalten) Spills geht mit sehr großem Winkel (vielleicht >120 Grad) von der Lampe ab, was mich bei den TIR-Linsen etwas wundert.

    Die Art der breiten Abstrahlung muss kein Nachteil sein, insbesondere wenn man auch etwas Streulicht vor den Füßen möchte. Eine zu sehr bündelnde Lampe würde einen Tunnelblick fördern. Dennoch kann eine sehr breite Abstrahlung - auch wenn der Spill seitlich schwächer als mehr in der Mitte ist - Personen eventuell blenden, die neben der Lampe stehen.

    Eine ausdrückliche Erwähnung verdient das Ladekonzept. Der Magnetlader über USB-Kabel allein ist schon praktisch. Manche Nutzer mögen zwar Micro-USB-Buchsen lieber als die Magnetlösung. Ich finde das Olight-System aber durchaus gelungen, denn man muss sich weder mit undichten Gummiläppchen als USB-Abdeckung herumärgern noch Schäden an der Buchse durch abgeknickte Stecker befürchten. Zudem ist der (selbstfindende) Magnetkontakt fixer hergestellt als die Steckerlösung.

    Richtig punkten kann die Magnet-Lade-Lösung mit der zusätzlichen Dockingstation. Diese kann man fest anschrauben oder ankleben, das Montagematerial dafür liegt bei. Denkbar wäre auch, dass man die Station nur mit kräftigem Klettband befestigt, wenn man flexibler sein möchte. Die Lampe auf die Docking-Station zu stellen oder von ihr zu entnehmen ist ein Klacks und die Seeker kann dabei geladen werden. Ich kann mir dies vorteilhaft im Auto oder als Notfall-Lampe zu Hause vorstellen. Möglich ist auch, die oben genannten anderen Olight-Lampentypen mit dem L-Dock zu verwenden. Die Magnetkraft ist stark genug, dass man die Seeker auch hängen könnte. Nur bei horizontaler Ausrichtung muss man vorsichtiger sein. Empfehlung also: Lampe nach oben oder unten, nicht seitlich.

    Im Großen und Ganzen überwiegt der durchweg positive Eindruck, den die Seeker 2 Pro bei mir hinterlassen hat. Der normale Verkaufspreis spiegelt die Qualität der Lampe wieder. Hier sollte man die Angebotsaktion nutzen.

    postiv
    +
    Verarbeitungsqualität, Haptik
    + Leistungsvermögen
    + bezogen auf die Leistung geringe Größe
    + LED-Indiktatoren für Modi und Akkustand
    + Lieferumfang
    + Vielseitigkeit (inkl. Moonlight und Timerfunktion)

    neutral
    o Spezialakku notwendig
    o im Spill sehr kalte Lichtfarbe
    o geringer Ladestrom (lange Ladedauer)

    negativ
    - nicht wegrollgeschützt

    Viel Licht, wenig Schatten. :thumbup:
    Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre es ein LED-Typ mit wärmerer und gleichmäßigerer Lichtfarbe.

    Wer es so lange mit dem Lesen ausgehalten hat, kann sich hier gerne zum Passaround anmelden:
    https://www.taschenlampen-forum.de/threads/passaround-olight-seeker-2-pro.69886/
     
    Yasin1981, wiestom89, Franky K. und 35 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Top Review - eine höchst erfreuliche Lektüre zum Feiertag :)

    Interessant fände ich einen Vergleich mit der EC65 und der TO50R.

    Greetings und Gracias
    Klaus
     
    #2 Onkel Otto, 1. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 1. Mai 2019
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  3. Wegen der Diskrepanz: In dem anderen Thread wurde von der Luminus SST40 gesprochen, ich habe bei Olight nur die Info zur XP-L HD gefunden.
     
  4. Acebeam
    Gefällt mir sehr gut. Die Lampe sieht sehr hochwertig aus auf den Fotos:thumbup:. Danke für Dein Review Amaretto
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  5. Danke für das Review.

    Sieht sehr gut aus die Lampe.

    Kannst du mal testen ob die Dock mit der Warrior X und deren Lader funktioniert?

    Die Dock kontaktiert ja nur durch denke ich.

    Gruß
    Manfred
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  6. Hallo Amaretto,
    wie immer eine Freude Deine Reviews zu lesen. :thumbup:
    Zwei Fragen hätte ich noch, würde die Lampe
    auch normale Akkus verdauen, ohne Ladefunktion
    und ließe sich der proprietäre Akku auch in einem
    externen Lader laden?

    Gruß
    Daniel
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Ein sehr schönes und informatives Review, genau das Richtige für meinen ersten Tag am Pool auf Malle :p Danke dafür!

    Mit einem Aspekt hadere ich allerdings: Der Gummiüberzug am Lampenrohr der Seeker 2 sagt mir nicht zu. Das einfache Metallknurling der Vorgänger gefällt mir besser - aber das ist natürlich Ansichtssache.

    Gruß Rolf
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  8. Im Candlepower Forum steht, dass die Restkapazitätsanzeige nur beim Anschalten oder umswitchen der Leuchtstufen kurz aufleuchtet, im Normalbetrieb dann aber nicht zu sehen ist. Stimmt das?
     
  9. Ja
     
    bricker hat sich hierfür bedankt.
  10. Tolles Review einer exclusiven Lampe!
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  11. Funktioniert.
    Es müsste schon ein Akku mit größerem Durchmesser sein, 21700er. Jeder 18650er würde nicht ausreichend im Rohr zentriert und den Kontakt in der Tailcap nicht treffen. Man müsste also einen Adapter basteln. Zudem dürfte der Akku nur einen nicht zu breiten aber hervorstehenden Pluspol haben. Bei vielen Akkus besteht die Möglichkeit, dass sie nicht an den mittigen Kontakt kommen oder einen der beiden äußeren Kontakte ebenfalls berühren. Würde ich nicht riskieren.

    Der proprietäre Akku ist wegen des Kunststoffrings um den Pluspol sehr lang. Ich habe ihn in keinen meiner Ladegeräte hineinbekommen. Man müsste außerdem einen kleinen Magneten auf den Pluspol des Akkus setzen, sonst bekäme der Lader keinen Kontakt.

    Was gehen müsste ist so ein USB-Lader, wenn man am Akkupluspol einen kleinen Magneten anbrächte.
     
    mxyzptlk und r. wischt haben sich hierfür bedankt.
  12. Nicht vergessen: nur heute ist der Rabatt-Tag für die Lampe
     
    Duke und Strapper haben sich hierfür bedankt.
  13. Hatten wir eigentlich schon mal das Thema mit dem Magnetladeanschluss bezüglich "unter Wasser" bzw.. metallenen Gegenstande ind der Hosentasche ??!!! abgesehen von diesen bedenken scheint mir das eine gelungene Lampe zu sein...( auch für Muggel )
     
  14. Meines wissens wird bei einem Kurzschluss an den Ladekontakten einfach die Verbindung zwischen diesen und dem Akku getrennt. Bin mir aber nicht sicher ob dies in der Tailcap oder im Akku selbst passiert (was ich für warscheinlicher halte). Auf jedenfall konnte ich meine S1r die ja auch diesen Magnetladeanschluss hat, problemlos versenken und wenn man die Akkuspannung "von außen" misst, bricht diese fast direkt ein.
     
    djmykemyers hat sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    Also bei der Warrior X habe ich das mal gemessen.

    Es liegt AkkuSpannung an den Kontakten.
    Bei Kurzschluss war aber nur ein Strom um die 9 mA zu messen.

    Da passiert nichts.
     
    djmykemyers hat sich hierfür bedankt.
  16. Ich mache mir "Sorgen" um die Lichtfarbe... Habe die S2R II...und die Lichtfarbe ist im Turbo blau-weis-fußnägelhochroll... Habe deswegen meist die M2R NW mit.
    Und halt der Akku... Habe nur einen mit PCB gefunden... Aber wer weis ob er den passenden Strom für den Turbo liefern kann. Selbst wenn man auf die interne Ladefunktion verzichten kann... Hat man keine Ausweichmöglichkeiten.
     
  17. Nun das mit der Lichtfarbe muss man sich anschauen.

    Blöd nur das das Bezel nicht mehr geschraubt sondern gepresst ist was man so liest.

    Das Led Board sollte ja gleich getauscht sein.
    Hätte sogar was in der Größe da.
    Da werde ich dann berichten wenn sie da ist.

    Das der Akku das nicht schafft, da hab ich keine Bedenken.
    Für 3200 lm werden wir uns wohl um die 10 Amp bewegen.

    Die Zelle schafft das sicher und das PCB. ..Nun die R50 Pro war im ähnlichen Bereich und hat das auch her gegeben.

    Auch das werde ich durch eine gezielte Entladung mit meinem ModellbauLader testen.

    Gruß
    Manfred
     
    bricker hat sich hierfür bedankt.
  18. Gelesen wo?
    Bezel ist abschraubbar.
     
    urquattroblack hat sich hierfür bedankt.
  19. Ok. Hatte da irgendwo im Blf was gelesen das es nicht mehr geschraubt ist sondern gepresst.

    Aber wenn schraubbar dann freut mich das natürlich.
    Dann steht den XPL Hi 5000K ja nichts mehr im Weg. Sehr schön. :cool:

    Danke für die Info.
     
  20. Meine Seeker ist heute angekommen! Echt schnuckelig das Teil! Verarbeitung top! Das Holster hat oben und unten zwei Löcher. Für was sind die eigentlich gedacht?
     
  21. Könnten evtl. zur Kontrolle dienen, ob die Lampe im Holster eingeschaltet ist... :thumbdown:
     
  22. Hmm. Zur Kontrolle denke ich nicht. Da die Seeker nur in eine Richtung eingesteckt werden kann. Und ein Loch an der Tailcap, dass andere am Lampenkopf anliegt.
     
  23. Sooo...

    Lampe hat mich heute erreicht und ich hab sie mal kurz befummelt ....

    Hier mal ein paar kurze persönliche Eindrücke...:

    Positiv :

    • Wertiges Holster dabei
    • Olight untypisches reines Weiß ohne Grünstich
    • Fast EDC Größe
    • Akkustands-und Leichtstufenanzeige
    Neutral :
    • Spezial Akku
    • Gummierung ( zwar angenehm, aber ich kenne aus Erfahrung an mehreren meiner Geräte, das diese sich mit der Zeit löst )
    • Das nicht nur der Lader sondern auch die Tailcap magnetisch ist... Schlüssel, Eisenspähne etc bleiben haften.
    Negativ :

    • Preis ( eigentlich eine schöne Lampe zum Empfehlen als Haus & Hoflampe sowie zur klassischen Hunderunde ... aber gerade diese „Muggel“ Zielgruppe ist in der Regel nicht bereit so einen hohen Preis zu bezahlen
    Bilder :

    Wasserbad....

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    Lampe wurde 20 Minuten unter Wasser leuchten gelassen und mehrfach geschaltet ... kein Wassereinbruch !!!

    Größenvergleich:

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    Akkuvergleich :

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    Holster :

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    Heute Abend schau ich sie mir noch draußen im Dunkeln an wie sie sich von Lichtbild her macht ... drinnen sieht’s schon mal ganz brauchbar für mich aus ....

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    Sorry, alles nur Handy Bilder ....

    Gruß Marc
     
    Franky K., Uwe-D, quvantage und 6 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  24. Meine Seeker 2 Pro ist heute gekommen. Von der Größe und Haptik bin ich wirklich begeistert. Die gummierte Grifffläche finde ich sehr angenehm und sie erhöht deutlich die Griffigkeit. Die Lampe ist klein und leicht genug für die Hosen- oder Jackentasche. Ich war sehr gespannt auf den direkten Vergleich mit meiner R50 Seeker (ohne pro). Diese ist etwas größer und geht sicher nicht mehr als EDC Lampe durch. Für mich persönlich eignet sich die Micro USB Lademöglichkeit der R50 besser als die Lösung mit dem Magnetlader, da viele meiner Elektro-Gadgets über Micro USB laden. Wenn ich unterwegs bin, habe ich weniger Kabelgedöns.
    Wirklich super finde ich an der neuen Seeker 2 die Akkuzustandsanzeige am Ring des Schalters. Sie zeigt für etwa 10 Sekunden nach dem Einschalten den Ladestatus des Akkus an. Beim Schalten in eine andere Leuchtstufe wird diese Anzeige erneut aktiviert. Dass an diesem Ring auch die jeweilige Leuchtstufe angezeigt wird, ist ganz nett, für mich aber eher unwichtig.
    3200 Lumen sind für eine Lampe dieser Größe natürlich eine Ansage. Dennoch bin ich etwas ernüchtert, wenn ich die maximal 2500 Lumen starke R50 gegen die Seeker 2 Pro leuchten lasse. In allen Leuchtstufen hat die alte R50 ein für mich angenehmeres bzw. nutzbareres Leuchtbild. Sie hat deutlich weniger Spill als die Seeker 2 und liefert ein für mich knackigeres Leuchtbild, ohne wirklich ein Spot zu sein und das Umfeld zu vernachlässigen. Am Ende ist auch die Leuchtweite der "dunkleren" R50 mit 297m deutlich größer als die der Seeker 2 Pro mit ihren 250m. Hier macht sich der größere Reflektor und die tiefer stehende LED der R50 bemerkbar. Das Licht der R50 erscheint mir auch einen Hauch kälter. Gewichtsmäßig bringt es die R50 auf 259 Gramm, die Seeker 2 auf 196 Gramm.
    Beide Lampen gefallen mir sehr gut. Die R50 wegen der für mich etwas besseren Leuchtleistung und der universelleren Lademöglichkeit, die Seeker 2 Pro wegen des moderneren Konzeptes und des noch alltagstauglicheren Formfaktors. In dieser Größe ist das die Lampe mit dem größten Output in meinem Sortiment.
     
    #24 Antek, 11. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2019
    andreas0401, amaretto, Straight Flash und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  25. Ein neues Vergleichsvideo mit der Olight R 50 pro

     
  26. Habe ich bestellt,wegen Verzögerung ein kostenloses Lanyard zugesagt bekommen,aber war nicht dabei.
    Die Lampe ist sehr gut. :thumbup:
    Aus Protest ist ein Lanyard von Folomov darann. :pfeifen: :D
     
  27. Guten Abend.

    Morgen verlässt mich die Seeker wieder; die Tage waren mal wieder zu kurz (und zu lange hell :bloedesonne: )

    Also ich mag Olight wirklich; die Lampen sind einfach edel und realistisch nutzbar.
    Deshalb fange ich auch gleich mal mit dem Holster an; denn obwohl es funktioniert und robust ist, per Druckknopflasche auch MOLLEkompatibel ist und auch ans Dienstkoppel passt; wirkt es so edel das ich es ohne zu zögern zur Abendgarderobe tragen würde :freu:

    Zur Taschenlampe selbst : ein herrlich liebenswerter Handschmeichler, typische Olight Schönheit. Handhabung und Bedienschema funktionieren sehr gut für meinen Geschmack, die Seeker 2 Pro ist aber kein Taktiker. Jedoch, ganz dem Namen nach, ist sie griffbereit montiert via mitgeliefertem Halter im Fahrzeug oder Einsatzzentrale oder auch zuhause, in ihrem Element!

    Fortsetzung folgt.....
     
    djmykemyers und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  28. Dann werde ich, nach dem ich sie während dem PA auch mal bespielen durfte, hier meine Eindrücke schildern.

    Der erste Eindruck ist olighttypisch positiv, die Lampe liegt perfekt in der Hand und ist eine echte Schönheit:verliebt:. Jedoch bin ich mir nicht ganz sicher ob der Gummi auch nach jahrelangem Dauereinsatz noch hält, aber das wird man dann sehen. Aufgefallen ist mir dabei auch, dass sie an den gummierten Bereichen nicht so heiß wird, wie direkt am Metall, wodurch sie sich zwar besser halten lässt, jedoch auch nicht durch die Hand mitgekühlt wird. Im Vergleich mit der Konkurrenz ist die Lampe länger, aber dennoch recht kompakt und z.B nicht viel größer als die Olight M2R und kommt auch mit dem selben Holster.
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    Die Leds am Schalter sind durchaus nützlich, auch wenn sie besser dauerhaft anbleiben würden, das UI ist wie immer und auch gut so. Das gilt auch für das Lichtbild, das das eines guten Allrounders ist, mit guter Ausleuchtung auf kurze und mittlere Distanzen. Die Lichtfarbe hingegen ist allerdings nicht so ganz meins, da sie doch ziemlich kaltweiß, und im Turbo schon etwas bläulich ist. Schade, dass sich sich hier die anfänglichen Gerüchte um eine high cri Variante nicht bewahrheitet haben. Und mit modden siehts auch schlecht aus, da sich Olight anscheinend alle Mühe gegeben hat, keine standardisierten Bauteile zu verwenden. Nach dem werkzeuglosen abschrauben der Bezel sieht man nämlich,... 5C6A5607.JPG
    ...dass Olight ein custom board für die Leds mit einem Durchmesser von 22,5-27mm verwendet, wer also die Leds tauschen will, wird nicht um den Reflow eines Triples herumkommen. Der Reflektor aus Plastik wird von zwei Pins gehalten, die in den Löchern oben und an der Seite des Board platz finden.
    Das Zubehör ist üppig und das Hoster ist von sehr guter Qualität und passt perfekt, zu dem Preis darf man das aber auch erwarten. Einziger Kritikpunkt ist dabei das Ladegerät, das sich zwar komfortabel verwenden lässt, jedoch ist 1A Ladestrom bei der Akkukapazität nicht mehr zeitgemäß, da hätte mindestens das doppelte drin sein sollen.

    Insgesamt hat mir die Lampe gefallen, auch wenn ich sie mir selber nicht kaufen werde. Für den normalen Muggel stellt die Lampe aber ein tolles Komplettpaket dar, wenn er denn so viel für eine Taschenlampe ausgeben will. Als Flashaholic muss ich mich aber über die Verwendung von fast ausschließlich proprietären Bauteilen beschweren und auch ein höherer cri wäre bei einer Lampe in dieser Preisklasse heutzutage wünschenswert.
     
    Rafunzel, Straight Flash und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  29. So ich hab jetzt auch mal die Lampe ausgiebig getestet.

    Fazit:

    Olight hat endlich mal ne Lampe ohne Grünstich hinbekommen. Sehr gut.

    Lichtbild gefällt und es ist ein guter Allrounder.

    Was die neue allerdings nicht kann: die R50Pro LE im Auto ersetzen.

    Ich hab im Alltagsauto die R50Pro LE mit der Ladestation an nem nicht genutzten Handyhalter verbaut.
    So ist die Lampe immer griffbereit und der Halter hat auch nen Nutzen.

    Die R50 sitzt so Bombenfest. Glaub selbst wenn das Auto aufm Dach liegt ist die Lampe noch im Halter.

    Die LDock ist zwar für zu Hause ein nettes Gimmick aber im Auto fehl am Platz.

    Da mir das Kaltweiss nicht gefällt hab ich mich mal ran getraut und hab Reflow gemacht. Hatte noch ein 5000K XPL Hi Tripple aus der FW3A hier liegen.
    Bei der Seeker sind die Leds übrigens in Reihe auf 12 Volt verschaltet.

    Nun hat sie schönes 5000K NW und dank der HI Leds schöne Reichweite.
    Hab leider keinen Lichtbild Vergleich gemacht vorher nachher aber ich würde sagen sie hat jetzt nen schönen Spot.

    Schade das es von Olight nur 1 Version gibt.
    Ne 5000K würde sich sicher gut verkaufen.

    Mal abwarten......
     
  30. Leider konnte ich die Seeker wegen Krankheit nur kurz antesten. Dabei gefällt sie mir eigentlich recht gut. Olight-typisches Design, gute Verarbeitung und neutral weiße Lichtfarbe (wieso geht das nicht immer so?). Der Schalter mit Akkustandsanzeige ist mal eine sinnvolle Weiterentwicklung, das er auch noch die die Leuchtstufe anzeigt, ist "nice to have ", aber nicht unbedingt von Nöten. Das Magnetladesystem von Olight kennt man schon von anderen Lampen und ist meiner Meinung nach das beste am Markt. Mit der Wandhalterung wird es noch flexibler. Sogar das Holster ist super.

    Eigentlich also alles gut....eigentlich....

    Spezialakku? Ernsthaft jetzt? Sorry aber bei der Schlagzahl auf dem Taschenlampenmarkt kann es gut sein, dass es den Akku in 5 Jahren nicht mehr gibt und dann? Schade die Seeker hätte ein echter Renner werden können....
     
    Onkel Otto, Straight Flash und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  31. Nach dem ich heute eine 2. Originale bekommen hab werd ich heute Abend mal ne direkte Gegenüberstellung machen Serie HD 6000K und meine modifizierte Hi 5000K.

    Der erste kurze direkte Vergleich:

    Da sind Welten Unterschied!

    Mehr später wenns dunkel wird.
     
    Unix5566 hat sich hierfür bedankt.
  32. So hier mal eben ein Vergleich auf ca. 3 Meter Distanz auf ne Weiße Wand.

    Links Original und rechts mit XPL Hi 5000K:
    20190614_210731.jpg

    Hier mal der Lichtbild Vergleich Links Warrior X 5000K und rechts Seeker 2 Pro 5000K Hi.
    Wirkt etwas unterschiedlich wegen des unterschiedlichen Lichtbilds

    20190614_210952.jpg

    Bilder von draussen so bald es Dunkel wird.

    Aber ich glaube man sieht so schon das die Reichweite um einiges höher ist und der Spot schön ausgewogen.

    Leistung im CB bei beiden Seeker übrigens Identisch .
     
    #32 urquattroblack, 14. Juni 2019 um 21:20 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juni 2019 um 21:25 Uhr
  33. So weiter gehts.

    Stein angeleuchtet in ca. 15 Meter Entfernung.

    Original HD:
    20190614_223342.jpg

    Und Hi:
    20190614_223406.jpg

    Der Baum oberhalb

    HD:
    20190614_223503.jpg

    Hi:
    20190614_223518.jpg

    Gartenhaus daneben:

    HD :
    20190614_223447.jpg

    HI :
    20190614_223429.jpg

    Und dann noch den hinteren oberen Baum wo man nur die Spitze sieht.
    Dürfte ca. 50 Meter weg sein.

    HD:
    20190614_223652.jpg

    HI :
    20190614_223709.jpg

    Denke man sieht sehr gut das deutlich mehr Licht ankommt mit der XPL HI, mal abgesehen von der Lichtfarbe.

    Ich finde mit HI Leds wird die Lampe ihren Namen Seeker gerecht.

    Ist ein guter Spot und ausreichend Spill.

    Das wäre eine gute Option für Olight die Lampe auch so anzubieten.

    Mir war die R50Pro auch immer ein wenig zu flutig was aber der XHP 70 und dem Reflektor geschuldet war.
    Mit Shaved Dome gings dann recht gut.

    Ideal ist es bei der Seeker 2 Pro.

    Diese ergänzt die Warrior X sehr gut.
    Guter Spill und auch etwas Reichweite mit XPL Hi.

    Gruß
    Manfred
     
    Strapper, bricker und casi290665 haben sich hierfür bedankt.
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