NiZn Akkus mit altem Standardladegerät

Dieses Thema im Forum "Stromversorgung" wurde erstellt von MattG, 17. November 2018.

  1. Hallo,

    ich würde gerne NiZn Akkus mit den alten Ladegeräten laden. Also ohne Abschaltung, außer man schaut auf die Uhr. Ich habe eine elektronisches Ladegerät für meine NiMh, aber das lädt immer und alles mit 500mAh Stunden, und daher benutze ich so ein altes von Varta, das keinerlei Abschaltanzeige hat. Das lädt viel langsamer und über Nacht tut es die. Mit den neusten habe ich sowieso schlechte Efahrungen: Mit der IU Ladung für Bleibatterien gehen mit die Akkus für den Roller immer kaputt oder sie sind nicht voll.Oder die Akkus sind scheinbar kaputt und laden gar nicht. Ich suche gerade wieder das Ladegerät aus dem Polo, da ich immer im Roller lade, aber eben auch zuhause laden möchte.

    Ich benutze daher keine Ladeschaltungen. Nur ist die Frage, das eine Ladegerät lädt kaum mit 50mA, in wie weit die dann hochgehen können? Also ob das gefährlich ist oder werden die auch einfach nur warm?

    Ich habe das vor und mache es, meine alte elektrische Zahnbürste hatte auch keine Ladeelektronik. Ich weiss nur nicht ob das jetzt gefährlicher als bei NiMh ist. NiCd wurde immer so geladen.

    Die NiZn Batterien gibt es seit 2012, haben es aber nicht weit gebracht, sind aber nicht mehr so teuer. Kommen aber leer hier an.

    Ich lade dann meistens eh nicht ganz voll. Da steigt dann auch der Widerstand. Und die Batterien halten länger. Bei einer 2500mAh müßte ich ja tagelang laden.

    Ich mache es über die Zeitschaltuhr, aber wie gesagt, das sind 40 Stunden Ladezeit. Nur die Wohnung sollte nicht brennen.
     
  2. Folomov
    Okay, also ich denke ich bestelle eine. Dann mische ich die mit der 1,2 Volt. Da ist einfach immernoch Zink-Kohle Batterie im Hinterkopf. Die waren einfach immer schnell tot. Aber ich bestelle nicht wieder ein 10 Euro Ladegerät, für eine technologie, die nur in den Köpfen der Leute gut ist.

    Ich verstehe nicht, warum man keine Abschaltung bei 1,3 Volt eingebaut hat.

    Wenn dann die Fernbedienung noch ein paar Jahre lebt hat es sich gelohnt. Ansonsten kann ich den Fernseher wegschmeissen.

    Man muss einfach immer an Zink-Kohle denken, dann ist diese Technologie entzaubert.

    Was noch wichtig wäre, was aber keiner schreibt: Wie merkt man bei diesen Akkus, dass sie leer werden? Es macht keinen Sinn, dass Akkus mit 1,2 Volt funktionieren, auch die Zyklenzahl schnell weg ist, wenn man vergißt, dass man Akkus eingelegt hat, aber bei den NiZn merkt man nicht, dass sie leer werden wegen der zu hohen Spannung? Ich denke man darf diese Akkus überhaupt nicht quälen. Kein Problem, sobald sie nachlassen laden. Genau darum geht es, die Fernbedieung nervt dann. Bei Alkaline Umwelt und Kosten, bei NiMh auch keine gute Idee und bei NiZn soll ich sofort laden.
     
  3. Warum willst überhaupt diese Krücken benutzen? Normale NiMh tu s nicht? Für Fernbedienungen macht ein Akku je meist eh keinen sinn, da hält die Batterie doch eh Jahre.
     
    Meyer hat sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Kurze Zwischenfrage sei mir bitte gestattet:
    Habe keinerlei Erfahrung mit dem NiZn-Akkus. Brauchen die nicht eh ein spezifischen Lader oder würde da z.B. ein LiitoKala 500 oder ein MiBOXER C4-12 etc. p.p. die NiZn anstandslos aufladen?
     
  5. Wenn ich recht verstanden habe, geht es darum, dass eine alte Fernbedienung schon bei recht hoher Spannung abschaltet.

    Dafür gibt es eine Lösung: Energizer Lithium-AA mit 1,5V.
    Die werden in der FB ewig halten und kosten immer noch weniger als zweifelhafte NiZn-Zellen mit einer Ladekrücke.


    Ja, Nein.
     
  6. Skilhunt Taschenlampen
    Das Problem kenne ich.
    Ich bin bei dem speziellen Problem Thermostat bei ganz normalen Batterien vom Discounter gelandet, obwohl ich generell versuche, eine derartige Müllproduktion zu vermeiden.
     
  7. Heute fiel mir beim HK-Thermostaten im Bad das schwache Display auf, das beim Verstellen ganz aus ging (aber er lief noch).
    Also Batterien gewechselt. Es waren 2 Energizer Lithium AA drin, MHD 2023. Eingelegt hatte ich die im Oktober 2009 (ich schreibe auf Batterien immer das Startdatum). D.h. die haben 9 Jahre gehalten. Das schafft keine andere Batterie.
     
  8. Vorsicht, erster großer Denkfehler: NiZn Akkus mit einer derartigen Kapazität gibt es nicht. Die typische Kapazität für NiZn Akkus liegt bei 1300 bis maximal 1500mAh...

    Wenn du die Ansmann im Sinn hast: 2500 bezeichnet hier nicht die Kapazität, sondern den Energieinhalt in Wh - ganz etwas anderes... Auch andere können keine solche Kapazität erreichen, technisch unmöglich.


    Da ich solche Batterien auch habe und verwende (für eine Digicam, die keine NiMH nimmt und mit Alkaline gleich leer ist): Vergiss das normale Ladegerät, ich gebe denen da keine 10 Zyklen. Wenn NiZn, dann auch in ein gutes Ladegerät investieren.

    Ich nutz dafür das: https://www.conrad.de/de/rundzellen...manager-cm410-micro-aaa-mignon-aa-202410.html

    Ob sich das dann noch bei dir lohnt, musst du selbst überlegen. Aber auch NiMH lädt es vorzüglich, mein Lieblingsladegerät geworden (außer für Lithiumakkus)
     
  9. Habe jetzt - zumindest erst mal in einem HK-Thermostat - auch AA Lithium Batterien zum Testen drin, aber halt 'nur' welche von Rossmann (Hausmarke 'Rubin'). Obwohl ja auch Lithium-Batterien ein Kapazität von nur max. 1500 mAh haben (sollen), kann ich mir deren lange Laufzeit bei dir nicht wirklich vorstellen. Aber mal sehen wie lange die Lithuim-Teile bei mir halten...

    Gestern habe ich mir mal einen AA-Dummy gebaut (12mm Rundholz (andere Stärke hatte ich leider nicht), an die beiden Enden je eine Linsenkopfschraube und beide Schrauben mit einem Draht gebrückt) und selbigen mit einem 14500er Sofirn LiIo-Akku in ein Thermostat gepackt. Dauerte leider nicht lange, dann fing der Thermostat an zu spinnen - voll aufgefahren und dann wieder zugefahren und kurze Zeit später das gleiche Spiel erneut (wie, als würde man die Boost-Funktion nutzen). Das habe ich nun gar nicht verstanden.

    Das sind meine Thermostate -> https://www.elv.de/max-elektronischer-heizkoerper-thermostat.html
     
  10. Sei froh, wenn dein Thermostat nicht kaputt gegangen ist. Wenn du einen vollen LiIon-Akku eingelegt hast, hast du ca. 40% Überspannung angelegt.
    Wenn du die Idee vom Kentli-Thread hast: Da ist von einem LiFePO4 Akku mit 3,2V die Rede!
     
    #11 Flummi, 2. Dezember 2018
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2018
  11. @Flummi,
    ja, das ist mir im Nachhinein auch bewusst geworden, dass ich mit dem LiIo-Akku den Thermostat hätte schrotten können!
    Asche auf mein Haupt.;)
    Aber nun sind ja die Lithium Batterien wieder drin... :)

    Werde das in naher Zukunft aber auch mal mit den LiFePO4 Akku testen.
     
  12. 3500mAh: http://data.energizer.com/pdfs/l91.pdf

    Ich habe in der Vergangenheit schon diverse andere Marken als Energizer probiert (Rossmann noch nicht) und damit teilweise schlechte Erfahrungen gemacht: starke Exemplarstreuung, kurze Haltbarkeit mit hoher Selbstentladung (nach 2 Jahren Lagerung ohne Nutzung leer).
    Ich nutze die Energizer seit es sie gibt (über 20 Jahre) und hatte noch nie einen Ausfall. So viel billiger sind die anderen nicht, dass ich das Risiko eingehen will.

    Dann ist er wohl mit der zu hohen Spannung nicht zurechtgekommen. LiFePO4 wäre besser. Dann hast du aber maximal 600mAh Kapazität.
     
    eisderbaer hat sich hierfür bedankt.
  13. Hm... Schade, dass akkuteile die nicht im Repertoire hat... :pfeifen:

    Aber trotzdem Danke für deine Ausführung. :thumbup:
     
  14. Olight Shop
    Bei Nkon derzeit out-of-stock, kommt aber bestimmt bald wieder rein...
     
  15. eisderbaer hat sich hierfür bedankt.
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese deiner Erfahrung anzupassen und dich nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden