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NiMH-Akkus sind nach dem Laden sehr warm - Problem?

21 Juni 2018
10
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1
Freiberg am Neckar
Olight Taschenlampen
Trustfire
Zuerst mal vielen Dank für die vielen Ratschläge im gesamten Forum!
Ich habe beim recherchieren viel gelernt über Akkus, Pflege, Probleme ...

Heute habe ich mal wieder meine NiMH-Akkus für mein Foto-Blitzgerät geladen.
( das mache ich 1x pro Jahr)

Zuallererst hab ich also mal die Restspannung gemessen (mein 1. Mal):

Akku 1: 1,1 V
Akku 1: .-
Akku 1: .-
Akku 1: .-

... was bedeutet denn ".-" ??? Sind die Akkus defekt? :eek:

Ein bißchen besorgt hab ich dann trotzdem nochmal geladen, allerdings an einer Stelle, wo nicht viel kaputt geht, wenn was explodiert. Soll-Ladezeit lt. Ladegerätbeschreibung ca. 5-6 Stunden. nach 4 Stunden grüne Lampe - VOLL !

Nochmal gemessen: 1,4V / 1,3V / 1,4V / 1,3V ... das sieht eigentlich nicht schlecht aus, oder?

Was mich aber beunruhigt - die Akkus waren sehr warm.
Leider hatte ich kein Thermometer zur Hand, um die genaue Temp zu messen.
Kann ich den Akkus weiterhin vertrauen??? :thumbdown:

meine Hardware:
4x Akku ANSMANN, +max e, 1,2V, AA HR6, NiMH, 2100mAh
Ladegerät ANSMANN, PhotoCam III, 4 Ladebuchten, output 2./5.6 V, 500mA, 2,8VA(max)
... wurde im Set gekauft bei "ich bin doch nicht ..." ca. 2012

Sollte ich die Dinger evtl. verschrotten und neu anschaffen?? :S

Gruß, Roland
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
4.455
3.998
113
Stadtallendorf
Es ist normal, dass sich die NiMH-Akkus zum Ladeende deutlich
erwärmen. Alles unter/um 45-50°C ist unkritisch (sehr pauschal
und konservativ ausgedrückt).

Die Erwärmung kommt gar der -dU-Peak Erkennung zugute und
ist somit nicht unerwünscht.

Greetings
Klaus
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Acebeam
Ich möchte zuerst vorausschicken, dass nur aufgrund deiner Beschreibung eine wirklich fundierte und belastbare Aussage schwierig ist, weil Ferndiagnosen immer problematisch sind.
Zuallererst hab ich also mal die Restspannung gemessen (mein 1. Mal):

Akku 1: 1,1 V
Akku 1: .-
Akku 1: .-
Akku 1: .-

... was bedeutet denn ".-" ??? Sind die Akkus defekt?
Ähm, zunächst einmal ist "gemessen" bei diesen Angaben ein sehr positiver Ausdruck.
Ausgehend von deiner Aussage gehe ich davon aus, dass du nicht wirklich mit einem Multimeter oder ähnlichem etwas gemessen hast, sondern du hast die Akkus in das Ladegerät gesteckt?
Und dieses zeigt solche Schätzwerte an?
Oder hast du diese Zahlenwerte irgendwie anders ermittelt? Wenn ja, wie?

Damit kann man letztlich gar nichts anfangen, das sind eher Schätzwerte und damit weitgehend sinnlos...
Was mich aber beunruhigt - die Akkus waren sehr warm.
Leider hatte ich kein Thermometer zur Hand, um die genaue Temp zu messen.
Kann ich den Akkus weiterhin vertrauen???
Auch hier ist eine vernünftige Aussage schwierig bis unmöglich. "Sehr warm" ist ein sehr relativer Begriff und hilft nicht weiter.

Grundsätzlich ist es aber so, dass (leider) die weitaus meisten Ladegeräte für NiCd-/NiMH-Akkus mit der veralteten Methode der Minus-Delta-V-Erkennung (-dV/dt) arbeiten, die ursprünglich auf die NiCd-Zeiten zurückgeht.

Man hat zwar das Verfahren im Laufe der Zeit an NiMH-Zellen angepasst bzw. verfeinert, aber das zugrunde liegende Funktionsprinzip, nämlich dass man die Zelle erst einmal überlädt und den dabei auftretenden Spannungsabfall detektiert, ist veraltet und gerade bei LSD-NiMH-Akku schlicht dumm, weil es die Zellen schädigt.
Es ist aber eine einfach realisierbare und billige Methode, weshalb es immer noch weit verbreitet ist. Klug oder modern ist diese Methode aber bei LSD-NiMH-Akkus schlichtweg nicht.

Bessere/modernere Verfahren wie die PVD-Abschaltung sind teurer zu implementieren und daher weniger verbreitet. Aber besonders für LSD-NiMH-Akkus ist PVD das weitaus schonendere Verfahren zur Ladeschlusserkennung.

Beim Verfahren -dV/dt wird die elektrische Energie, die nach dem Erreichen der Vollladung dem Akku weiter zugeführt wird (werden muss, damit -dV/dt funktionieren kann), im Wärme umgewandelt, die den Akku erhitzt.
Je nachdem wie gut und empfindlich -dV/dt bei diesem Gerät umgesetzt wurde, werden die Akku entweder nur wenig oder eben auch sehr stark erhitzt.

Gesund ist das für NiMH-Akku in keinem Fall, aber je heißer desto schlechter. Ganz besonders die LSD-NiMH-Akkus (eneloop und vergleichbare Typen) reagieren sehr empfindlich auf Überladung!
Deine ANSMANN +max e Akku gehören zum Kreis der LSD-NiMH-Akkus und sollten eigentlich besser mit PVD-Erkennung geladen werden.
meine Hardware:
4x Akku ANSMANN, +max e, 1,2V, AA HR6, NiMH, 2100mAh
Ladegerät ANSMANN, PhotoCam III, 4 Ladebuchten, output 2./5.6 V, 500mA, 2,8VA(max)
... wurde im Set gekauft bei "ich bin doch nicht ..." ca. 2012

Sollte ich die Dinger evtl. verschrotten und neu anschaffen?
Das reine Lebensalter der Zellen sagt nichts über deren "Gesundheitszustand" aus, relevanter wären hier die Anzahl der Lade-Entlade-Zyklen und die aktuellen elektrischen Werte.

Man müsste eigentlich alle Zellen entsprechend durchmessen, deren Kapazitäten und Innenwiderstände bestimmen und die Ladekurven aufnehmen und vergleichen, dann könnte man eine ungefähre Aussage zu deren Zustand machen.
So aus der Ferne geht es leider nicht.

Falls du aber dennoch neue Akkus in's Auge fasst, dann würde ich dir gleich so ein Set an's Herz legen.
Die Zellen sind hochwertig und das Ladegerät arbeitet mit PVD. Es reagiert aber auch ziemlich empfindlich bei alten, "abgenutzten Akkus" und verweigert die Ladung.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.005
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im Süden
Zuallererst hab ich also mal die Restspannung gemessen (mein 1. Mal):
Akku 1: 1,1 V
Akku 1: .-
Akku 1: .-
Akku 1: .-
Womit hast die diese Werte gemessen? Dein Ladegerät hat ja kein Spannunganzeige und ein Multimeter würde nicht nur 1 Nachkommstelle anzeigen und auch nicht .-

Nach 1 Jahr Lagerung sollten Akkus nicht leer sein.
Waren die die ganze Zeit im Blitzgerät? Dann verbraucht das wohl auch ausgeschaltet ein wenig Strom und entleert die Akkus. Das ist nicht gut.
Also lieber öfter als 1 Mal pro Jahr kontrollieren und nachladen.
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Ein bißchen besorgt hab ich dann trotzdem nochmal geladen, allerdings an einer Stelle, wo nicht viel kaputt geht, wenn was explodiert.
NiMH explodieren nicht. Ich habe mal in jungen Jahren NiCd-Akkupacks mit Widerstandskabel an der Zigarettenanzünderbuchse des Autos geladen. Die reguläre Schnellladezeit von 20 Minuten hatte ich einmal unbeabsichtigt auf 5h verlängert. Resultat: Sauheiße Aķkus, Schrumpfschlauch geschmolzen. Die Akkus waren nebenbei nicht defekt und durchaus noch zu gebrauchen...

Bessere/modernere Verfahren wie die PVD-Abschaltung sind teurer zu implementieren und daher weniger verbreitet. Aber besonders für LSD-NiMH-Akkus ist PVD das weitaus schonendere Verfahren zur Ladeschlusserkennung.
PVD ist doch im Grunde -dV mit einem Delta von 0V - und somit schaltungstechnisch nicht aufwändiger oder teurer.

PVD führt allerdings nach meiner Erfahrung recht zuverlässig zu nicht vollgeladenen Akkus. Da muss man sich nur einmal die Buckelpiste von Ladekurve ansehen, die ein älterer Akku hinlegen kann. Auch sollten die Akkus beim Ladestart auf Zimmertemperatur sein. Und der Ladestrom muss sehr langsam hochgefahren werden.
Mathematisch ausgedrückt: Die Gefahr, nicht das globale Spannungsmaximum zu erwischen, sondern nur ein lokales, ist sehr groß. Dann doch lieber minimal zu viel einladen, statt einen halbvollen Akku ins Akkupack zu setzen.

Perfekt ist da ein Ladegerät wie der MC3000, bei dem man seinen Kompromiss aus Schonung und sicherer Vollladung nach belieben einstellen kann. Wenn man weiß, was man tut :).
 
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
PVD ist doch im Grunde -dV mit einem Delta von 0V - und somit schaltungstechnisch nicht aufwändiger oder teurer.
Na ja, nach meinem Kenntnisstand (ich bin kein Informatiker) ist PVD bei korrekter Umsetzung damit verbunden, dass ständig in kurzen Abständen die erste Ableitung der Ladespannungskurve gebildet wird. Abschaltkriterium ist, dass die erste Ableitung Null wird, die Kurve also das Maximum erreicht.
Das ist (bei korrekter Umsetzung) schon aufwändiger, zumindest nach meinem Verständnis.

Nun kann man so etwas sicher auch eher schludrig Pi mal Daumen umsetzen und eher "schätzen", wo der Peak sein mag.
PVD führt allerdings nach meiner Erfahrung recht zuverlässig zu nicht vollgeladenen Akkus.
Es kommt drauf an wie gut und aufwändig das umgesetzt wurde.
Bei so einer "Schätzmethode" kann das leicht passieren, aber bei perfekter Umsetzung (die dann aufwändiger ist) ist PVD optimal.
Mathematisch ausgedrückt: Die Gefahr, nicht das globale Spannungsmaximum zu erwischen, sondern nur ein lokales, ist sehr groß. Dann doch lieber minimal zu viel einladen, statt einen halbvollen Akku ins Akkupack zu setzen.
Na ja, kommt wohl drauf an was einem wichtiger ist.

Zwar sind Akkus Verschleißteile, die eben nicht ewig halten, aber ob man mit aller Kraft immer 100% in den Akku reinquetschen muss?
Das muss jeder selbst entscheiden, ich finde die letzten 2-5% müssen nicht immer sein. Und "halbvoll", wie du schreibst, ist ja nicht die Regel bei PVD.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.005
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im Süden
NiMH explodieren nicht
Hm, naja, kommt darauf an, was man unter explodieren versteht.
Nicht mit Feuer und Rauch, aber mit scharfem Knall den Pluspol absprengen hat mir erst letzte Woche ein NiMH AA vorgemacht. War eine total verschlissene Uraltzelle bei C/5 Ladestrom. Im MC3000. Kein Spuren am Lader, aber die Zelle ist 1m in die Höhe geflogen.

dass ständig in kurzen Abständen die erste Ableitung der Ladespannungskurve gebildet wird. Abschaltkriterium ist, dass die erste Ableitung Null wird.
Das ist (bei korrekter Umsetzung) schon aufwändiger, zumindest nach meinem Verständnis.
Das ist viel einfacher zu berechnen als es klingen mag. Die erste Ableitung ist ja nichts anderes als die Spannungsänderung pro Zeiteinheit.
Heißt also: man misst einfach regelmäßig die Spannung und wenn sie eine gewisse Zeit nicht mehr ansteigt wird abgeschaltet.

Die Herausforderung liegt eher darin, die Messwerte so zu filtern, dass das auch in der störungsbehafteten Praxis funktioniert und nicht nur in der Theorie. Schaltet man erst bei Spannungsrückgang um einige mV ab anstatt schon wenn es keinen Anstieg mehr gibt, hat man gegenüber Störungen mehr Reserven. Das Verfahren ist einfach robuster. Auch gegenüber "lustigen" Ladekurven schon leicht verschlissener Akkus, die durchaus mehrere Plateaus haben können.
 
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Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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4.365
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Nähe Hannover
Um überhaupt feststellen zu können, wie sich die Spannung verändert, muss man die aktuelle Spannung mit der zuvor gemessenen vergleichen.
delta = U(n) - U(n-1). Wenn man das noch durch die Zeitspanne zwischen den Messungen teilt, hat man die (linksseitige) Ableitung.

Ansatz bei -dU: delta<= X
Ansatz bei PVD: delta=0

Wegen Messrauschen werden mehrere Messungen verglichen, nicht nur (n-1).

Edit: light-wolff war schneller...
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
4.455
3.998
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Stadtallendorf
... jetzt würd' ich nur zu gern das Gesicht des TO sehen :).

Greetings
Klaus

Das ist keine Kritik - ganz im Gegenteil !
 
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.685
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Bielefeld, NRW
Also bisher hatte ich den Eindruck, dass @RangerJack sehr wissbegierig und lernwillig ist.

Ich denke er kann unsere unterschiedlichen Einschätzungen bewerten und in seinem Sinne abwägen.
Die Herausforderung liegt eher darin, die Messwerte so zu filtern, dass das auch in der störungsbehafteten Praxis funktioniert und nicht nur in der Theorie. Schaltet man erst bei Spannungsrückgang um einige mV ab anstatt schon wenn es keinen Anstieg mehr gibt, hat man gegenüber Störungen mehr Reserven.
Ja, aber leider hilft das auch nicht immer.
Ich hatte jetzt mehrfach schon ältere LSD-NiMH-Akkus, die sogar bei (empfindlicher) -dV/dt-Erkennung sehr frühzeitige Abschaltungen verursachten.
Erst nachdem ich die dV/dt-Erkennung abgeschaltet hatte, konnte ich solche Akkus wieder komplett "formieren", so dass die vielen, nervigen Zacken in der Ladekurve wieder verschwanden.

Das ist sicher bei alten Akkus und PVD noch schwieriger, klar.
 
21 Juni 2018
10
0
1
Freiberg am Neckar
...
Ähm, zunächst einmal ist "gemessen" bei diesen Angaben ein sehr positiver Ausdruck.
Ausgehend von deiner Aussage gehe ich davon aus, dass du nicht wirklich mit einem Multimeter oder ähnlichem etwas gemessen hast, sondern du hast die Akkus in das Ladegerät gesteckt?
Und dieses zeigt solche Schätzwerte an?
Oder hast du diese Zahlenwerte irgendwie anders ermittelt? Wenn ja, wie?
Mein Meßgerät ist ein Digitalmultimeter Voltcraft VC-404.
Ja, das ist schon ein bißchen älter, aber ich brauche das nur 1x im Jahr und bisher funzt es.
Ich hab nix ermittelt, nur das Display abgelesen :)

Aus deinen Ausführungen erkenne ich, daß mein Lader kein "PVD" kann ... also wird er ausgesondert.

Das reine Lebensalter der Zellen sagt nichts über deren "Gesundheitszustand" aus, relevanter wären hier die Anzahl der Lade-Entlade-Zyklen und die aktuellen elektrischen Werte.
Lade-/Entladezyklen sind ca. 7-8.

Man müsste eigentlich alle Zellen entsprechend durchmessen, deren Kapazitäten und Innenwiderstände bestimmen und die Ladekurven aufnehmen und vergleichen, dann könnte man eine ungefähre Aussage zu deren Zustand machen.
So aus der Ferne geht es leider nicht.
wie gesagt, ich bin kein Elektroniker ...o_O

Falls du aber dennoch neue Akkus in's Auge fasst, dann würde ich dir gleich so ein Set an's Herz legen.
Die Zellen sind hochwertig und das Ladegerät arbeitet mit PVD. Es reagiert aber auch ziemlich empfindlich bei alten, "abgenutzten Akkus" und verweigert die Ladung.
Neue Akkus will ich nicht unbedingt kaufen, aber einen neuen Lader. Hierzu habe ich in einem anderen Thread schon das Forum befragt.
Mir schwebt ein XTAR VC4 oder VP4 oder VP4 Plus Dragon vor meinen geistigen Auge.
Ich will 18650er, evtl. D-Zellen, AA-Zellen laden ...
Mit einem neuen Lader (können die alle PVD?) hoffe ich, daß die Akkus sauber geladen werden ...

Womit hast die diese Werte gemessen? Dein Ladegerät hat ja kein Spannunganzeige und ein Multimeter würde nicht nur 1 Nachkommstelle anzeigen und auch nicht .-

Nach 1 Jahr Lagerung sollten Akkus nicht leer sein.
Waren die die ganze Zeit im Blitzgerät? Dann verbraucht das wohl auch ausgeschaltet ein wenig Strom und entleert die Akkus. Das ist nicht gut.
Also lieber öfter als 1 Mal pro Jahr kontrollieren und nachladen.
Geladen mit Digitalmultimeter Voltcraft VC-404.

Ich lagere meine Akkus NIE im Gerät, weder Digicam oder Navi noch Lampen ...

Er will doch hier etwas lernen :p.
Ja, genau, das will ich. Und - ich hab alles verstanden ... naja, nicht alles :eek:o_O:facepalm:

Eigentlich wollte ich nur Akkus laden ...:(
Danke für eure Unterstützung, ein paar Dinge hab ich ja gelernt ...
:thumbsup:
 
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.685
2.919
113
Bielefeld, NRW
Neue Akkus will ich nicht unbedingt kaufen, aber einen neuen Lader. Hierzu habe ich in einem anderen Thread schon das Forum befragt.
Mir schwebt ein XTAR VC4 oder VP4 oder VP4 Plus Dragon vor meinen geistigen Auge.
Ich will 18650er, evtl. D-Zellen, AA-Zellen laden ...
Zwar kann ich den Ansatz verstehen, aber solche Universal-Kombilader für allerlei verschiedene Akku-Typen können in aller Regel NiMH-Akkus nicht besonders gut laden, das ist nicht das Haupteinsatzgebiet.
Solche Geräte sind primär für das Laden von Lithium-Akkus konzipiert und können das meistens auch gut bis sehr gut, was vermutlich auch mit dem höheren Gefahrenpotenzial von Lithium-Akkus zu tun hat.

Die NiMH-Fähigkeit wird mehr so "nebenbei" mit draufgepackt und ist dann meistens kostengünstig und einfach ausgelegt, also -dV/dt.
Manchmal wird so eine Art von PVD "simuliert" (nennt sich dann "voltage termination"), aber so eine richtige PVD-Erkennung ist das eigentlich nicht, es kommt dem aber durchaus nahe ( zumindest manchmal).
Mal trifft dann das Ladeende dann zufällig genau richtig ein, mal zu früh, mal zu spät, je nach Akku.
Mit einem neuen Lader (können die alle PVD?) hoffe ich, daß die Akkus sauber geladen werden ...
In aller Regel beherrschen Kombilader KEIN richtiges PVD zu Erkennung des Ladeendes, PVD ist eine Spezialität für NiMH-Akkus und ist daher fast nur in Ladegeräten zu finden, die nur für NiMH-Akkus gedacht sind und selbst dort nur in wenigen Modellen.

Das von dir erwähnte Xtar VP4 Plus Dragon lädt z.B. NiMH-Akkus etwas erratisch, mal mit einer PVD-artigen Abschaltung, mal mit -dV/dt, aber mit einer merkwürdigen Niedrigstrom-Nachladung, ziemlich seltsam finde ich.
Nachzulesen in diesen sehr detaillierten und informativen Review.
Der ebenfalls angesprochene Xtar VC4 scheint bei NiMH eine Art PVD zu verwenden, auch hier mit Niedrigstrom-Nachladung.
Und der Xtar VP4 kann nur Lithium-Akkus laden und beherrscht daher auch nur das IU-Verfahren für Lithium-Akkus.

Wenn du dir z.B. das Xtar VP4 Plus Dragon kaufen würdest, dann wäre das erst einmal keine schlechte Wahl, aber der Fokus liegt auf Lithium-Akkus.
NiMH-Akkus werden geladen, aber die Abschaltung ist eher zufällig mal so, mal so und die seltsame Nachladung (top-off charge) wäre ganz und gar nicht mein Geschmack.

Den perfekten Kombi-Lader für alle Akku-Typen und mit einfacher Bedienung, der dabei noch NiMH-Akkus mit perfekter Ladeende-Erkennung lädt, gibt es meines Wissens nicht, ich habe noch keinen gefunden...
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.005
12.107
113
im Süden
mit Digitalmultimeter Voltcraft VC-404.
Dann ist mir schleierhaft, wie bei einem NiMH eine Anzeige ".-" zustande kommen kann.
Falscher Messbereich? Überlauf?
2000mV DC (V=) wäre richtig. Dann sollte irgendwas wie "1.234" angezeigt werden, d.h. 3 Nachkommastellen.

Ich lagere meine Akkus NIE im Gerät, weder Digicam oder Navi noch Lampen ...
Das ist schon mal gut.
Dann sollten sie aber nicht nach einigen Monaten leer sein, außer es sind "high self discharge" Zellen.
 

bricker

Flashaholic
18 Oktober 2018
176
64
28
Mal angenommen ich lade bereits volle NiMH Akkus. Wie würde dann eine Ladeschlusserkennung "aussehen" ?
Oder würde das Ladegerät den Ladeschluss erst garnicht erkennen?
Mit der Annahme von 0 oder -x dV/dt Erkennung.

Aus Angst das die Akkus gnadenlos überladen werden, entlade ich diese vorher immer.
Was sehr ermüdent ist. Habe ca. 40 Akkus im Umlauf.

Grüße
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
4.455
3.998
113
Stadtallendorf
Miß die Spannung unter moderater Last, dann bist Du hinreichend gut
über den Ladezustand der NiMH Akkus informiert, um entscheiden zu
können, ob sie noch (ganz) voll sind oder nicht.

Das regelhafte vorherige Entladen ist nicht nur für Dich ermüdend :).

Greetings
Klaus
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
4.216
4.365
113
Nähe Hannover
Mal angenommen ich lade bereits volle NiMH Akkus. Wie würde dann eine Ladeschlusserkennung "aussehen" ?
Der Akku ist voll und der Ladestrom wird im Akku in Wärme umgesetzt. Er erwärmt sich, die Spannung fällt: Ladegerät schaltet ab.

Das Ganze dauert etwas, so dass - je nach Akku und Ladestrom- bei AA z.B. 50-150mAh zuviel eingeladen werden. Sehe ich nicht allzu kritisch, sollte man allerdings nicht mehrmals hintereinander machen.
 
  • Danke
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.685
2.919
113
Bielefeld, NRW
Mal angenommen ich lade bereits volle NiMH Akkus. Wie würde dann eine Ladeschlusserkennung "aussehen" ?
Oder würde das Ladegerät den Ladeschluss erst garnicht erkennen?
Mit der Annahme von 0 oder -x dV/dt Erkennung.
Das ist schwierig vorherzusagen, weil nicht alle Ladegeräte gleich damit umgehen.
Es gibt Ladegeräte, die nach dem Einlegen der Akkus erst einmal die Ladeschlusserkennung für diverse Minuten "ausblenden" und den Akku fleißig laden, obwohl er längst voll ist.
Ob danach dann noch eine zuverlässige Erkennung funktioniert, ist nicht bei jedem Ladegerät sicher...

Andere Ladegeräte sind da vernünftiger und empfindlicher konstruiert und erkennen das Ladeende dennoch, aber auch dann mit wenigen Minuten Verzögerung.
Aus Angst das die Akkus gnadenlos überladen werden, entlade ich diese vorher immer.
Das ist zwar verständlich, aber nicht besonders sinnvoll, denn jeder unnütze Entlade-Lade-Zyklus verkürzt die Lebensdauer.

Ich finde den Vorschlag von @Onkel Otto sehr vernünftig.
Baue dir doch einfach eine Halterung mit fest montiertem Widerstand passenden Werts und passender Leistung, der einen vollen NiMH-Akku mit z.B. 500 mA belasten würde (oder irgendeinem anderen passenden mA-Wert, je nach Akku).
Dann steckst du dort einmal einen randvollen Akku rein und misst dabei die Zellenspannung.
Dann machst du das nochmal mit einem ca. halb vollen Akku und misst wieder die Zellenspannung.

Dann hast du zwei Vergleichswerte und kannst zukünftig einmal jeden Akku dort reinstecken, die Zellenspannung messen und so einigermaßen gut genug abschätzen, wie voll der jeweils getestete Akku ist.
Das ist zwar nicht super perfekt, aber reicht so einigermaßen aus.

Scheint mit vernünftiger als immer alles zu entladen und danach wieder zu laden.
 

bricker

Flashaholic
18 Oktober 2018
176
64
28
Danke für die zahlreichen Antworten :thumbup:

Ich messe die Akkus im Leerlauf und alles <1,30V lade ich (nach Erfahrung 50% Restkapazität).

Habe aber immer wieder Situationen wo die Akkus dann 1,34V haben... Je nach "Liegezeit" können sie auch nahezu voll sein.

Ich werde jetzt einfach mal volle Akkus in mein MC3000 und Lii500 schmeißen und schauen inwiefern die Akkus überladen werden (mit Beachtung von Liegezeit und Ladestrom). Wenn sich der "Verdacht" für diese Ladegeräte von @Flummi bestätigt... Könnte ich damit leben. :p

Grüße
 

budgetlampenfan

Erleuchteter
30 September 2019
75
36
18
Aus deinen Ausführungen erkenne ich, daß mein Lader kein "PVD" kann ... also wird er ausgesondert.
das war sicher eine gute Idee ... :thumbup: (ich weiß, der Thread ist schon was älter ... :D bißchen geschmökert am Sonntag ... und auch wieder was gelernt ... ;) )

den Ansmann PhotoCam III habe ich auch ... der kann noch nicht mal Einzelschachtüberwachung (!) ... :thumbdown: und auch bei mir hat er die (beigelegten) Ansmann 2850 ziemlich erhitzt ... :traurig:


Falls du aber dennoch neue Akkus in's Auge fasst, dann würde ich dir gleich so ein Set an's Herz legen. Die Zellen sind hochwertig und das Ladegerät arbeitet mit PVD.
dann kommt Panasonic doch wieder für mich in Frage ... nach einer - aus meiner persönlichen Sicht, in anderem Thread erklärt - eher negativen Erfahrung mit dem Panasonic "Advanced Charger" BQ-CC17 hatte ich das eigentlich ausgeschlossen ...

inzwischen sind mir die - zuerst begrüßten - "schonenden" 7 Stunden Ladezeit (des Advanced Chargers) auch irgendwie zu lang ... :S

2100 - Zyklen bei Optimum - mal 7 Stunden ... das klingt für mich gerade fast ein bißchen deprimierend ... :( (weiß gar nicht, ob ich das überhaupt noch "schaffe" ... ?( ;) :D )
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.685
2.919
113
Bielefeld, NRW
dann kommt Panasonic doch wieder für mich in Frage ... nach einer - aus meiner persönlichen Sicht, in anderem Thread erklärt - eher negativen Erfahrung mit dem Panasonic "Advanced Charger" BQ-CC17 hatte ich das eigentlich ausgeschlossen ...
Der Panasonic BQ-CC17 ist ja eigentlich nicht so übel, wäre mir aber viel zu langsam.
Deine negativen Erfahrungen kann ich mir nicht erklären, aber ich verstehe die Zurückhaltung.
inzwischen sind mir die - zuerst begrüßten - "schonenden" 7 Stunden Ladezeit (des Advanced Chargers) auch irgendwie zu lang ... :S
Mir persönlich ist das viel zu lahm, aber der Panasonic BQ-CC55 ist zwar nicht total daneben, arbeitet aber mit "Nachladung", also zusätzlicher Ladung mit geringem Strom nach dem eigentlichen Ladeende, was ich für sinnlos halte und besonders LSD-NiMH-Akkus nicht gut tut.

DAS überzeugende Ladegerät für LSD-NiMH-Akkus, das perfekt volllädt und perfekt am Ladeende abschaltet und die Akkus nicht grillt habe ich bisher noch nicht gefunden, leider.
Meine aktuelle Eigenbaulösung ist zwar schon ganz gut, aber noch nicht perfekt und natürlich kein Maßstab oder gar zur Weiterempfehlung gedacht.
 

budgetlampenfan

Erleuchteter
30 September 2019
75
36
18
der Panasonic BQ-CC55 ist zwar nicht total daneben, arbeitet aber mit "Nachladung", also zusätzlicher Ladung mit geringem Strom nach dem eigentlichen Ladeende, was ich für sinnlos halte und besonders LSD-NiMH-Akkus nicht gut tut.
also zuerst - insbesondere für die beigefügten hauseigenen Eneloop LSDs - eine sehr schonende Abschaltung mittels PVD ... dann aber doch noch sog. "top-off charge" ? :S

"Is dat nich (wie Herbert Knebel wohl sagen würde ... :D ;) ) ein Widderspruch in sich sälbst ??" ?( ;)
 

budgetlampenfan

Erleuchteter
30 September 2019
75
36
18
so, "top-off charge" hatte ich jetzt nochmal nachgesehen ... weil der Ausdruck sich einem irgendwie nicht so richtig von selbst erschließt, fand ich ... (mit meinem Schul-Englisch jedenfalls, lang ist's her ... ;) :D ), weil "off" ja üblicherweise eigentlich für so was wie "ab- oder ausschalten" steht ... ( ?( ) :

"to top off" = abrunden, krönen ...

so ergibt's dann auch Sinn ... :thumbup: (vielleicht ja nicht in jedem Fall technisch, aber zumindest 'semantisch" ... ;) ), wenn es eine "Nachladung" im Anschluss an ein eigentlich ja bereits erfolgtes Ladeende - durch PVD oder -dU etwa - beschreibt ...


hier auch noch, was 'HKJ' (der von lygte-info.dk) dazu schrieb im "CPF" :

Re: The difference between Trickle Charge and Top off Charge :

Trickle charge is a low charge current, usually below 100mA that basically stays on forever.

Top-off charge is a time limited charge, usually in the 100-200mA range and stays on for 1 to 2 hours.
 

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
4.455
3.998
113
Stadtallendorf
Nachdem @Flummi das "to top off" prima veranschaulicht
hat, möchte ich gern die "trickle charge" erklären:

Ich esse immer schnell und gierig, stopfe hastig in mich
hinein, bis der Wanzt so richtig pralle voll ist.

Aber schon nach kurzer Zeit passen wieder ein paar
kleine Häpperchen hinein.

Jeder kennt das und so ist das bei den Akkus auch.
Bestimmt.

Greetings
Klaus

:)
 

bricker

Flashaholic
18 Oktober 2018
176
64
28
Finde das nicht gut ... musste das hier 2mal lesen um zu erkennen das ihr ein Witz drauß macht. Ein dritter peilt es vllt nicht und hat eine Fehlinformation :S

Ich finde für Nimhs ist das MC3000 die Beste und für mich einzige Wahl. Mein Liitokala hat z.B. öfters den Ladenschluss verpasst oder zu früh erkannt (das zum Thema PVD). Gerade wenn man mehr als 4 Akkus lädt wird das Ladegerät warm / heiß. Dadurch erhitzen sich die Akkus mit und.... ich habe wirklich alles versucht... das Liitokala Lii500 ist m.E. falsch Designed für NiMHs.
 

budgetlampenfan

Erleuchteter
30 September 2019
75
36
18
ja, schämt euch ... wie kann man über ein so ernstes Thema wie Akkus laden hier Witze machen ... :thumbdown: ;) :D

also, ich fass dann mal zusammen, ob ich bis hier hin alles soweit richtig verstanden hab ... (ich bleib mal beim Thema 'Bier' ... ;) ) :

PVD : is, wenn man im richtigen Moment mit dem Trinken (erstmal ...) aufhört, weil der Pegel eigentlich genau so stimmt ... :thumbup:

- dU : is, wenn man den optimalen Moment verpasst hat, und das letzte Bierchen genau genommen eigentlich schon zuviel war ... :augenrollen:

trickle charge : is, wenn man immer wieder kleine Mengen nachkippt, um den optimalen Pegel zu halten ... :zufrieden:

im Falle von LSD ("geringe Selbst-Entleerung" : wenn man nicht ab und zu mal das geflieste Örtchen aufsucht ...;)), kann es dabei aber zu einem ungesunden Aufstau kommen ... :krank:

top-off charge ("abrunden, krönen") : is die Annahme (besser : Illusion), wenn man den optimalen Pegel schon erreicht hat, würde es einem noch viel besser gehen, wenn man sich noch'n paar Schnäppskens obendrauf genehmigt ... :facepalm: :confused:


(o.k., nichts für ungut ... ;) Technik darf auch mal lustig sein ... :) ;))
 
  • Danke
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
PVD : is, wenn man im richtigen Moment mit dem Trinken (erstmal ...) aufhört, weil der Pegel eigentlich genau so stimmt ... :thumbup:

- dU : is, wenn man den optimalen Moment verpasst hat, und das letzte Bierchen genau genommen eigentlich schon zuviel war ... :augenrollen:
Ja, das fasst es soweit gut zusammen.
trickle charge : is, wenn man immer wieder kleine Mengen nachkippt, um den optimalen Pegel zu halten ... :zufrieden:
Höchstens in der Theorie. In der Praxis hält man "den Pegel" nur unter wenigen Umständen wirklich.
Meistens ist diese Erhaltungsladung schon zu viel, so dass man immer "etwas drüber" liegt, das aber dafür ständig.
im Falle von LSD ("geringe Selbst-Entleerung" : wenn man nicht ab und zu mal das geflieste Örtchen aufsucht ...;)), kann es dabei aber zu einem ungesunden Aufstau kommen ... :krank:
Nein, nicht "kann es", sondern kommt es.
top-off charge ("abrunden, krönen") : is die Annahme (besser : Illusion), wenn man den optimalen Pegel schon erreicht hat, würde es einem noch viel besser gehen, wenn man sich noch'n paar Schnäppskens obendrauf genehmigt ... :facepalm: :confused:
Ja, ich schätze das könnte man so umschreiben.
 

0-8-15 User

Flashaholic*
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Hmm, in dem von mir verlinkten Test sehe die Temperaturen aber ganz anders aus, nur so ca. 44 °C maximal.

Kannst du mehr zu den Bedingungen sagen, unter denen das Bild oben entstanden ist?
 

0-8-15 User

Flashaholic*
17 Februar 2017
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Ich nehme an, dass sie einigermaßen leer waren, sonst hätte der Lader wohl keine 2.5 Stunden gebraucht, um sie vollzuladen?

Aber ich werde das Experiment mal mit einer einzelnen vollständig entleerten Zelle wiederholen.

Nachtrag: Mit nur einer Zelle lag die Höchsttemperatur bei 42 Grad Celsius.
 
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budgetlampenfan

Erleuchteter
30 September 2019
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merkwürdig ... ?( :

bei 4 Mignon Akkus sollen es bei dem Lader je 550 mA Ladestrom sein ... was ja kein so besonders hoher Strom ist, insbesondere für - noch recht neue - eneloops ... :S die Ladezeit wird dabei mit ca. 3 Stunden für 1900 - 2000 mAh - Akkus angegeben ...

bei 1 bis 2 Akkus wird die Ladezeit mit den auf der Packung beworbenen "1,5 h" angegeben, woraus ich demzufolge auf den doppelten Ladestrom schließen würde, also so etwa 1100 mA ...

das Temperaturverhalten war aber genau umgekehrt ... ?(

der Lader selber könnte natürlich bei 4 x 550 mA = 2200 mA wärmer werden, als bei 1 x 1100 mA, klar ... aber ob das als Erklärung ausreicht ? ?(

wäre interessant, ob sich das bei Bestückung mit 4 Akkus zukünftig wieder so zeigt mit den hohen Temperaturen ... (?)
 

0-8-15 User

Flashaholic*
17 Februar 2017
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Ich denke es liegt daran, dass der Lader - wenn auch nur abwechselnd - 3 A in die Akkus rein jagt, der Abstand zwischen den Slots extrem gering ist und die Akkus ziemlich tief im Lader sitzen.
wäre interessant, ob sich das bei Bestückung mit 4 Akkus zukünftig wieder so zeigt mit den hohen Temperaturen ... (?)
Wenn mal wieder vier Batterien leer sind, dann mess ich noch mal.
das Temperaturverhalten war aber genau umgekehrt ...
Mit nur einer Zelle im Lader ist das Verhältnis aus Abwärme zu Oberfläche deutlich günstiger.
 

budgetlampenfan

Erleuchteter
30 September 2019
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tatsächlich ... 3 A !

war mir gar nicht klar gewesen bei dem Lader ... :oops:

3 Ampere Pulse, um (bei "Standard"-Bestückung mit 4 Akkus) "nominell" 550 mA Ladestrom zu erzeugen ... so so ... :S

(und ich dachte, die 2,1 A vom Opus 3100 wären für NiMH schon üppig ... ;) :D )

edit : vielleicht werden (laut "kritischen" Amazon Kundenrezensionen) ja deshalb so viele (Fremd-) Akkus vom Gerät abgewiesen : eine Schutzmaßnahme ... ? ;) :D

da wird übrigens auch mehrfach von einer (zu) starken Erwärmung bzw. Erhitzung der Akkus gesprochen ("dieses Gerät kann ich nur Leuten empfehlen die risikoreich leben und die Zahlungswilligkeit ihrer Brandschutzversicherung testen möchten") :

https://www.amazon.de/Panasonic-ene...ilterByStar=critical&reviewerType=all_reviews

im Test auf lygte-info gab's in der Hinsicht allerdings keine Auffälligkeiten ... :thumbup:
 
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bricker

Flashaholic
18 Oktober 2018
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ich lese gerne eure Beiträge und schaue dann immer ganz schelmisch zu meinem MC3000 rüber... bei dem alles so funktioniert wie ich es gerne hätte :pfeifen: