NEXTORCH Saint Torch 3 - PA Reviews, Test- und Erfahrungsberichte

Dieses Thema im Forum "Nextorch" wurde erstellt von amaretto, 24. Juli 2015.

  1. hier könnt ihr eure Erfahrungsbericht zum Passaround hineinschreiben.
     
  2. Nextorch Saint Torch 3

    Einleitung
    Ich stelle euch die Nextorch Saint Torch 3 vor. Die Lampe hat drei kaltweiße XM-L U2 verbaut. Laut Herstellerangaben schafft die Lampe 2600Lumen.
    Leider fehlt eine Angabe der Lux. Gerade das ist für mich interessant, da ich bei solchen Lampen eher welche bevorzuge die eine gewisse Reichweite erreichen. Der Preis der Lampe beträgt hier zur Zeit 310,49 €. Hier gibt es ein Youtube-Video zur Lampe.

    Die Lampe hat keine LED der neueren Generation verbaut, es ist eine etwas älter XM-L U2.
    Dafür ist der Lieferumfang recht groß. Dieser enthält einen eingebauten Akku mit über 10000mAh, Akkuladegerät, USB-Kabel, Tasche, Bedienungsanleitung(englisch).

    Nun packe ich die Lampe endlich mal aus...
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    Die Tasche wirkt hochwertig verarbeitet und eine gute Idee für solch eine Lampe. Alles ist gut verstaut. Im Innern befindet sich das Zubehör, welches mit einem Klett-Polster von der Lampe getrennt ist.


    Die Lampe sprang mir regelrecht entgegen und wollte gleich loslegen...

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    Dicke Kühlrippen sorgen dafür, dass die Wärme auch gut abgeführt wird. Der Aufbau der Lampe ist sehr Massiv und man merkt, dass man was in der Hand hat.
    Die Lampe soll knapp 676g mit Akkus wiegen.
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    Die Größe der Lampe habe ich jetzt nicht ausgemessen, ist aber etwa so groß wie eine Thrunite TN30(alte Version).
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    Befestigen kann man die Lampe an eingen Stellen, es gibt zwei vorgegebene Ösen dafür.
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    Die intern verbauten Akkus werden mit einem Netzteil geladen, dieses soll etwa 1A leisten.
    Eine Akkustandanzeige sorgt dafür, dass man in etwa sieht wie weit die Akkus entladen sind. Einmal anklicken und schon leuchten die blauen LEDs auf. Der Knopf zum Anschalten der Lampe ist in der Dunkelheit etwas schwer zu finden, da komme ich mit der TN30 und dem Drehschalter besser klar.
    Die LEDs sind sauber zentriert und das Glas ist soweit ich das sehen konnte entspiegelt.
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    Das Gewinde der Lampe ist sehr fein geschnitten, gefettet war die Lampe sehr viel. Auf dem Foto ist der Ladeeingang und das Gewinde zu sehen.
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    Zwei gefederte Kontakte sorgen dafür, dass die Lampe ihren Strom bekommt. Es passt auch hier alles und wirkt gut verarbeitet.
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    Beamshots

    Leider sind die ersten Beamshots nichts geworden, die Kamera konnte nicht richtig fokussieren und ich nicht richtig ruhig halten. Ohne Stativ ist es fast unmöglich auf 200m brauchbare Ergebnisse zu kriegen. Deshalb habe ich mich entschieden ein paar einfache Beamshots zu machen. Die Entfernung beträgt etwa 2-3 Meter, ISO100,Blende 3,2, 1/2 sek. Verschlusszeit, Weißabgleich Tageslicht(wobei dies mir zum Teil zu gelb rüber kam, das Auge gleicht das doch besser aus, als die Kamera). Ob jetzt alle Taschenlampen auf höchste Stufe liefen kann ich nicht sagen.

    Nextorch Saint Torch 3 XM-L U2 CW
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    Thrunite TN30 XM L2 U2 CW
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    Thrunite Neutron XM L2 T4 6A2 Cri80+
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    Armytek Wizard XM L2 S4 Cri90+
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    Die Nextorch hat mich doch echt überrascht, da ich ehrlich gesagt dachte, dass eine XM-L U2 nicht mehr ganz so mithalten kann. Ich wurde eines bessern belehrt. Gegen meine TN30 lag sie in Sachen Reichweite klar vorn. Der Spot ist sehr sauber und der Spill ausreichend vorhanden. 300m sehe ich als realistisch an, je nachdem was man anleuchtet. Die TN30 soll 40-50kLux haben, die Nextorch hat denke ich einige Lux mehr. Eine Person erkennt man bestimmt eher schwer, aber Bäume bestimmt noch. Als ich das Licht mit der Thrunite TN30 Cw verglichen habe, habe ich gestaunt, wie gelb die TN30 CW doch wirkt. Dagegen wirkt die Nextorch doch noch ein ganzes Stückchen kühler.

    Auf dem nächste Bild sind die Lichtfarben der Lampen zu sehen. Den Unterschied zwischen warmen LEDs und kalten sieht man darauf gut, auch die unterschiedlichen Lichtfarben der LEDs.
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    Weiter Beamshots findet ihr in meinem Album.

    Fazit:
    Die Nextorch Saint Torch 3 kann man noch selber per USB-Kabel einstellen, das habe ich aber nicht ausprobiert, da für mich eine Lampe einfach so laufen soll. Für diejenigen die das gut finden ist es bestimmt eine nette Sache.

    Leider hat die Lampe PWM in der niedrigsten und mittleren Stufe, das Flimmern erkennt man sehr gut mit einer Digitalkamera.
    Bei den Akkus bevorzuge ich klar normale 18650er. Diese kann man überall nachkaufen.

    Ansonsten ist es eine Lampe die mich von der Reichweite überrascht hat. Die Verarbeitung ist gut. Hat Spaß gemacht.
     
    #2 Lichtquelle, 25. Juli 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Januar 2016
    Tomi, The_Driver, ger-slash und 13 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  3. Schönes Review.
    Das hebt doch die Vorfreude auf das Lämpchen enorm an. Bin aber ziemlich weit hinten in der Liste...:S
     
    Lichtquelle hat sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Das Licht der Saint Torch 3 ist erfreulicherweise ziemlich reinweiß. Der sehr saubere und weitreichende Beam resultiert daraus, dass die Lampe 3 voneinander getrennte und tiefe Einzelreflektoren hat.

    Sie ist also kein Fluter.
     
    Tomi hat sich hierfür bedankt.
  5. Dann gebe Ich mal meinen Senf dazu.

    Wird diesmal etwas kürzer da Lichtquelle schon ein Top Review geschrieben hat :)

    Die Lampe hat ein außergewöhnliches Design. Erinnert mich schon eher an ein Zepter aus einem Fantasy Film. Mal was anderes :thumbup:

    Das Gewicht empfinde Ich als Ordentlich und die Lampe liegt gut in der Hand.
    Die Verarbeitung ist Top und sehr hochwertig.

    Man fühlt schon das die Lampe nicht ganz billig ist.
    Ich persönlich finde aber 300 Euro für diese Lampe doch zu hoch angesetzt, grade da schon veraltete XML LEDs verbaut wurden und die Schaltmodi nicht gut sind. Auch ist kein Memory vorhanden.

    Dennoch ist das Lichtbild gut und die Farbe sogar recht weiss, mir persönlich etwas zu weiss.
    Am Rand des Spills sieht man einen leichten Lilanen Ring. Ansonsten ist der Spill aber ausreichend grossflächig.
    Die Lampe kann man als Thrower bezeichnen da der Spot klar abgegrenzt und kleinbleibend ist.

    Die Schaltstufen sind folgend standardmässig eingestellt:
    High->Mid->Low->Strobe->SOS

    ---
    NACHTRAG:
    Die Lampe kann man jedoch umprogrammieren wie Ich im Nachhinein mitgeteilt bekommen habe.
    Damit habe Ich mich aufgrund meines Nichtwissens auch nicht weiter mit befasst.
    ----

    Der Taster ist sehr leichtgängig, dies führte dazu das Ich mich gleich mal beim Beamshotten geflashed habe nur weil Ich die Lampe in die Hand nahm und der Taster sehr leicht reagiert und direkt High raushaut :bloedesonne:

    High ist auch immer direkt der erste Modus in den Standard Einstellungen.

    Auf den Stufen Mid und Low hört man deutlich ein hochfrequentes Fiepen.
    Bin da zwar nicht so empfindlich, aber denke es gibt Leute die das lauter hören und als störend empfinden.

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    So, nun noch ein paar Bilder und Beamshots.

    Links eine Sky Ray King mit 6 x XML2 LED Dedomed und rechts eine Solarforce S2200 mit MTG2 LED
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    Wallshot auf eine Dunkelgrüne Wand um das Lichtbild in ca 1m Entfernung zu zeigen

    Links die Sky Ray King, rechts die Saint 3
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    Links die S2200, rechts die Saint 3
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    Auf die Wiese

    Links die Saint 3, rechts die Sky Ray King
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    Links die Saint 3, rechts die S2200
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    Etwas höher um die Spill besser zu zeigen, links die Saint 3, rechts die S2200
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    Beamshots

    Entfernungen:
    Pavillon: 14m
    Hecke: 18m
    Baum: 50m

    Hier habe Ich nur die Sky Ray King gegen die Saint 3 antreten lassen.

    Kontrollshot Pavillon
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    Sky Ray King
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    Saint3
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    Kontrollshot Hecke
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    Sky Ray King
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    Saint 3
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    Kontrollshot Baum
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    Sky Ray King
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    Saint 3
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    Habe aber später nochmal die S2200 gegen die Saint 3 getestet und muss sagen draussen und auf Entfernungen kommt mir die S2200 sogar etwas heller vor und die Lichtfarbe ist natürlich viel schöner als bei der Saint 3.

    Die S2200 soll 2200 Lumen haben, die Saint 3 2600 Lumen und bei der Sky Ray King weiss Ich es nicht. Vermute aber auch so zwischen 2500 und 3000 Lumen. In Sachen Helligkeit finde Ich die Sky Ray King sogar recht ebenbürtig, nur halt etwas flutiger und eine schönere Lichtfarbe.

    Mein Fazit zu der Saint 3:
    Designtechnisch eine sehr interessante Lampe. Durch den integrierten Akku aber etwas eingeschränkt in der Nutzung. Outdoor machen Akkus mehr sinn da man die eben wechseln kann wenn sie leer sind.
    Hier benötigt man entweder einen 230 Volt Anschluss oder eine Riesen Powerbank um die Lampe zu laden, was dann aber auch ewigkeiten dauert über USB.

    Der Rest was Ich nicht gut finde steht ja schon oben im Text. Ich persönlich würde mir die Lampe nicht kaufen zu dem Preis.

    Hoffe es hat euch was gefallen :)
     
    #5 Nightscorpion, 30. Juli 2015
    Zuletzt bearbeitet: 31. Juli 2015
    Tomi, amaretto, quvantage und 6 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  6. Danke dir!
    Aber:
    Das momentan eingestellte UI ist doch nur ein Vorschlag. Warum hast du sie dir nicht anders programmiert?
    Das ist doch unter anderem das Besondere an der Lampe.
     
    Tomi und Nightscorpion haben sich hierfür bedankt.
  7. Das habe ich mich auch gefragt.
     
  8. Davon wusste Ich ehrlich gesagt garnichts.
    Ok wenn man das einstellen kann, dann soll dieser Kritik Punkt keiner mehr sein :)
    Ich guckmal ob Ichs editieren kann oben.
     
  9. Moin,
    Ich hab sie eben mal programmiert. Sehr genial

    Im Moment ist sie auf 1,5,20,35,50,70 und 100 % programmiert

    Jetzt gefällt mir das schon viel besser. :thumbsup:
     
  10. find ich gut :D pls so belassen hehe :thumbsup:

    Gruß Perry
     
  11. Kein Problem :thumbup:


    Aber das Gepiepe nervt, aber merkt man nur, wenn die Umgebung leise ist.
    Auf Vollast piept nichts.
     
    Thunderstruck hat sich hierfür bedankt.
  12. Erster Eindruck: Kompakter als ich dachte. Sehr gut verarbeitet.

    Viersprachige Bedienungsanleitung, aber kein Deutsch dabei. Makes nothing, I can yes English.

    Der USB-Port zieht im Moment des Einsteckens einen Strompuls, der sogar ein 2,1A-Netzteil abregeln lässt. Habe etwas Schiss, das am PC einzustecken. Muss ich noch genauer messen.
    Ladestrom am USB ist 0,7A, in den ersten Sekunden aber 1,0A. Warum der Strom reduziert wird, muss ich auch noch herausfinden.

    Lt. Doku ist ein Akku mit 10400mAh drin, vermutlich 2600mAh 18650er in 4S-Konfiguration. Das mitgelieferte Netzteil lädt mit 16,8V (4 x 4,2V). Der mitgelieferte 12V-Adapter fürs Auto ist einfach ein 12V/5V USB-Wandler.

    Vier blaue LEDs neben dem Schalter dienen als Akkuanzeige. Nett.
    Die Anzeige erfolgt immer nur einige Sekunden lang nach dem Einschalten der Lampe. Ich habe keinen Weg gefunden, im Betrieb den Akkuzustand anzeigen zu lassen.
    Als Akkuwarnung fängt die letzte blaue LED zu blinken an. Wenn man das ignoriert, geht irgendwann das Licht aus. Und zwar ohne vorher runterzuregeln, ohne Blinkzeichen, nix. Und sie lässt sich danach nicht wieder einschalten, auch nicht auf kleinster Stufe. Sie muss erst wieder ans Ladegerät.

    Ich habe den Akku auf höchster und zweithöchster Stufe (wie von Michaels programmiert) leerlaufen lassen. Eigentlich hätte ich erwartet, dass ich dann nach kurzem "Aufwecken" per Ladegerät auf der niedrigsten Stufe noch eine Weile leuchten kann. So ist das bei spannungsgesteuerter Abschaltung üblich, weil bei geringer Last die Akkuspannung höher ist. Ist hier aber nicht so: auch auf der kleinsten Stufe schaltet sie nach wenigen Sekunden wieder ab, wenn sie zuvor auf der höchsten leergeleuchtet wurde.
    Das legt die Vermutung nahe, dass der Akku kein simple spannungsgesteuerte Abschaltung hat, sondern eine Ladungsbilanzierung macht, also die entnommenen und eingeladenen mAh aufsummiert.

    Apropos Stufen: Micheals hat sie so programmiert, dass sie auf niedrigster Stufe startet. Vielen (auch mir) gefällt das so besser.
    ABER: Da sie einen festen Momentan-Turbo hat, leuchtet sie beim Einschalten immer Vollgas, bis man den Schalter loslässt. Es gibt also keine Möglichkeit, ohne Turbo-Preflash direkt auf Low zu starten.

    Ich vermute, dass die gesamte Elektronik im Body steckt und über die beiden Kontakte zum Kopf direkt die 3 LEDs (in Serie geschaltet) betreibt. Wenn das so ist, sollte sich recht einfach der LED-Strom messen lassen.

    Das war's für heute, jetzt muss sie erst wieder laden (über USB, das dauert).

    Mehr zu folgen.
     
    Tomi, Ratzepeter, Rafunzel und 5 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  13. Hab sie auf 7 Stufen programmiert. Mag für einige zuviel sein, egal, man kann sie schnell umprogrammieren.

    Aber das Fiepen....., hast du das auch wahrgenommen?
     
    #13 Michaels, 17. August 2015
    Zuletzt bearbeitet: 18. August 2015
  14. Na klar, ist ja nicht zu überhören.
    Irgendeine Art von Step down scheint es zu geben. Man stellt sie auf höchster Stufe hin, kein Fiepen, und nach 2 Minuten oder so fängt es leise an zu fiepen und wird lauter. Ähnlich auf der zweithöchsten Stufe.

    Die Lampe lädt übrigens immer noch (d.h. seit 14 Stunden), aktuell mit 150mA (schwankend), bisher 7,4Ah reingeladen über USB, das dauert ja ewig.
     
  15. Olight Shop
    Nach insgesamt 22 Stunden am USB-Netzteil signalisierte die Batterianzeige immer noch "ladend". Ladestrom 100-150mA schwankend wie schon 10h zuvor, insgesamt waren 8,5Ah (43Wh) eingeladen, damit könnte mit einem sehr effizienten Laderegler der Akku theoretisch voll sein.
    Ich habe die USB-Laderei dann abgebrochen. Die Batterieanzeige sagte danach beim Einschalten der Lampe: 2/4. Also halb voll.

    Ich hatte bei Ladebeginn 5 verschiedene (niederohmige) USB-Kabel ausprobiert, auch das mitgelieferte.
    Dazu 2 verschiedene USB-Netzteile, die beide unter Last über 5,1V liefern, also kann es an zu niedriger Spannung nicht gelegen haben.
    Am Schluss dann noch mit einem zwischengeschalteten USB-Tester, der verschiedene Signalisierungen an den Datenleitungen geben kann.
    Am Ladeport an meinem Netbook, der 2A liefern kann, aber exakt 5,0V hat, also etwas weniger als die Netzteile.
    All das hatte keinen Einfluss auf den Ladestrom in der ewig währenden "Endphase": der ist 100-150mA schnell schwankend.

    Ich fasse das für mich so zusammen: Laden per USB funktioniert nicht. Oder höchstens halb.
    Der Akku da drin hat knapp 40Wh. Der sollte am USB mit 1A Ladestrom (5W) problemlos innerhalb 10 Stunden zu laden sein, mit 0,5A in 20 Stunden. Aber nach 22 Stunden erst halb voll, da stimmt etwas nicht.
    Das Manual schreibt: 18 Stunden Ladedauer mit dem USB Car Adapter.


    Nextuner-Software runtergeladen. Chrome wollte es verhindern wg. bösartig und Viren, bei beiden zum Download angebotenen Versionen.
    Ich habe mich für Version 3.0 entschieden, zip-File ausgepackt, mutig auf das .exe geklickt, Programm startet, Lampe angesteckt, lässt sich programmieren, funktioniert alles wie es soll.
    Sie ist jetzt auf 1%-10%-30%-60%-100% eingestellt.
    Der Turbo-Preflash beim Einschalten (solange Taster gedrückt) ist auch per Nextuner nicht abstellbar.

    Wer Strobe will: ist von 1-40Hz einstellbar.

    Man kann Custom-Blinkmodes programmieren, aber nur in 50ms-Schritten, z.B. 50ms ein, 100ms aus, 50ms ein, 500ms aus ergibt eine Art Doppelblitz. Wer's braucht.

    Beim Programmieren am PC hatte ich einen USB-Monitor zwischengeschaltet: auch hier zwischen 100 und 150mA schwankender Strom.

    Die Lampe flackert im Betrieb etwas, solange am USB-Eingang 5V anliegen.


    Jetzt lädt sie am Netzteil. Heute Nacht wird rumgeleuchtet. Das funktioniert ja.
     
    Tomi, 0815 und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  16. also USB-Ladung nur als Notbehelf (z.B. im Auto/Notebook unterwegs), wenn keine Steckdose in der Nähe ist? Ein kleiner Wermutstropfen. :(

    Der Vollständigkeit halber: wie lange dauert es mit dem 220V-Ladegerät?
     
  17. Lt. Anleitung 4 Stunden.
     
  18. Tja, auch das stimmt nicht. Sie lädt nun seit fast 12 Stunden am Netzteil und ist immer noch nicht voll, zeigt erst 3 von 4 LEDs.
    Ich vermute inzwischen, dass mit dem PA-Exemplar etwas nicht stimmt. Es lädt nicht richtig, egal ob über USB oder Ladegerät. Vielleicht hat eine Zelle ein Problem und das BMS balanciert sich zu Tode (reine Spekulation).


    Mit dem Leuchten hat's gestern nicht so geklappt, nur eine verkürzte Fassung von meinem hochgelegenen Fenster aus in Richtung eines lohnenden Leuchtziels im Ort, kupfergrüne Kuppel eines Sakralbaus, 470m Luftlinie. Diese Kuppel erhellt die Nextorch gerade noch so sichtbar. Die Acebeam K60 schafft das mühelos, hat aber den doppelten Lichtstrom, also kein fairer Vergleich.

    Interessante Beobachtung: die Acebeam auf Level 4 und die Nextorch auf 100% beleuchten ein beigefarbenes Gebäude in ca. 100m Entfernung subjektiv gleich hell. Eine Baumreihe (dunkelgrün) in gleicher Entfernung ist mit der Nextorch aber wesentlich dunkler als mit der Acebeam. Ich führe das auf die unterschiedliche Lichtfarbe zurück. Das Licht der Nextorch hat im direkten Vergleich mit der Acebeam (die offiziell auch kaltweiß ist, aber m.E. eher neutralweiß) einen sichtbaren Blaustich. Mir persönlich ist es zu kalt.

    Weil es regnete, fand auch der Rest der Leuchtsession innentürig statt.
    Ceiling bounce mit Augenluxmeter im A/B-Vergleich mit der Acebeam K60: die Nextorch liegt zwischen Level 4 (1700lm) und 5 (4000lm) der K60, aber näher bei Level 4. Das war so zu erwarten.

    Danach durfte die Nextorch im Tailstand bei 100% als Zimmerbeleuchtung dienen, bis der Akku leer war.
    Dabei wird sie so heiß, dass man sie nicht mehr wirklich anfassen kann. Zwischendurch habe ich 4 oder 5 Mal versucht, durch die Modes zu schalten um den Stepdown zu überlisten, den es anscheinend gibt, denn auf 100% gestellt, fängt die Lampe immer nach 2 1/2 Minuten zu pfeifen an, d.h. reduziert vermutlich den Strom etwas, ohne aber merklich dunkler zu werden.
    Die Schalterei wurde wg. heißer Lampe aber bald sehr unangenehm.

    Zur Akkukontrolle habe ich sie nach ca. 40 Minuten kurz aus- und wieder eingeschaltet (nur so erscheint die Anzeige). Da ging sie aber nicht mehr an, auch die Akku-LEDs blieben aus. Überhitzungschutz vielleicht, dachte ich. Ein paar Versuche später ging's dann doch wieder. Bei den nächsten Kontrollen einige Minuten später das gleiche Spiel.
    Es kam in diesem heißen Zustand mehrfach vor, dass sich die Lampe nicht einschalten ließ oder keine Modewechsel möglich waren. Schalterproblem?

    Nach insgesamt 62 Minuten schaltete sich die Lampe dann ab, nachdem zuvor die Akku-LED gewarnblunken hatte. Akku leer. Von den versprochenen 100 Minuten ist das ein gutes Stück entfernt, daran könnte aber auch ein Akkuproblem (s.o.) schuld sein.

    Dann kam sie ans Ladegerät, an dem sie nun, inzwischen 13 Stunden später, immer noch hängt und lädt und 3/4 voll signalisiert.
    Bei längerer Beobachtung des Lade-Lauflichts fällt mir auf, dass das immer wieder mal aus dem Tritt kommt: kurzzeitig leuchten außerhalb der Reihe alle 4 LEDs auf.
    Vorhin ließ sie sich wieder nicht einschalten. Erst im 3. oder 4. Versuch reagierte der Schalter.
    Ich bin sicher, dass die Lampenelektronik eine Macke hat. Nur zu gerne würde ich mal reinschauen, habe aber keine Ahnung, wie der Tubus zu öffnen ist. Ich vermute, die untere Kappe ist verschraubt, kriege sie aber nicht auf.

    Hier liegt m.E. ein Nachteil dieses Konzeptes: wenn die Akkus nach einigen Jahren mal verbraucht sind, muss man auch gleich die komplette Treiberelektronik neu kaufen. Oder von vorherein 2 Mal kaufen, wenn man einen Ersatzakku haben will.
    Ich würde der Lampe z.B. liebend gerne aktuelle Zellen für 30% längere Leuchtdauer verpassen.


    Nachtrag, fast vergessen:
    Die Bedienung über den Daumenschalter sagt mir wesentlich besser zu als über Drehring und Heckschalter wie bei der Acebeam. Der Schalter liegt gut, und überhaupt liegt die ganze Lampe sehr gut in der Hand und ist auch nicht kopflastig.
     
    #18 light-wolff, 19. August 2015
    Zuletzt bearbeitet: 19. August 2015
    Tomi, 0815, amaretto und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  19. Zum Abschluss noch ein paar Technikdetails:

    Wie vermutet sind im Kopf nur die 3 LEDs, in Reihe geschaltet.
    Der Treiber sitzt im Lampenkörper mitsamt Akku und Ladeelektronik.

    Der LED-Strom ist 3,04A und wird rein per PWM runtergedimmt. Die Prozent-Einstellung, die man in der Nextuner-Software macht, entspricht direkt dem Tastverhältnid der PWM. Die PWM-Frequenz beträgt 910Hz bei 1,10,30% und 832Hz bei 60%.
    Die Schaltfrequenz des eigentlichen Stromreglers (Abwärtswandler) ist 250kHz.

    137 Sekunden nach einer Moduswahl reduziert die Lampe den Strom linear mit einer Rate von 10mA/s bis 1,64A (54%) erreicht sind.
    Bei der 100%-Stufe bedeutet das: nach 137s wird der Strom innerhalb von 140s (also über 2 Minuten) von 3,04A auf 1,64A reduziert.
    Die 60%-Stufe wird nach 137s innerhalb von von 16s von 1,8A auf 1,64A reduziert.
    Dieser Step-Down ist rein zeitgesteuert, es gibt keinen Temperatureinfluss.
    Interessant ist, dass mir dieses Runterdimmen um fast die Hälfte gar nicht aufgefallen ist, selbst als die Lampe als alleinige Zimmerbeleuchtung lief.

    Eine thermische Überwachung oder Regelung scheint es nicht zu geben.
     
    Tomi und 0815 haben sich hierfür bedankt.
  20. Danke dir für die aufschlussreichen Tests :thumbup:

    Ich erlaube mir - bei aller Dankbarbeit - auch etwas Kritik, wenn du nichts dagegen hast:

    Keine Frage, dass ich so einen Test im Informationsgehalt sehr wertvoll finde. Du bietest dem Hersteller und den Kaufinteressenten quasi eine Produktprüfung, in dem du die Lampe unter m.M. einer Extrembedingung testest.

    Allerdings schreibst du, dass du den eingebauten Überhitzungsschutz (Timer-Stepdown) mehrmals "überlisten" wolltest und dies so lange betrieben hast, bis sich die Lampe wegen der Hitze nicht mehr anfassen ließ. Möglicherweise hat so einen Test schon jemand mal vor dir gemacht (Vorführer, Vorbesitzer o.ä.), so dass die Elektronik vielleicht schon vor dem PA Schaden genommen hatte.

    Kommt so ein Szenario in der Wirklichkeit vor? Ich könnte mir als worst case eigentlich nur folgende beide Varianten vorstellen:

    1) der Anwender stellt die Lampe weg und vergisst sie auszumachen
    --> da die Lampe herunterregelt und eine Endabschaltung hat, dürfte weder Hitze noch Akkuschädigung ein Problem sein

    2) der Anwender leuchtet mit der Lampe und versucht (aus welchen Gründen auch immer) das Herunterregeln ebenso wie du zu umgehen. Dagegen würde aber sprechen, dass er von dem Herunterregeln gar nichts mitbekommt, wie du selber festgestellt hast. Und zum anderen, dass er auch deshalb mit einem Luxmeter in der einen Hand (wie soll er sonst wissen, wann er wieder schalten soll) und der Lampe in der anderen Hand die Lampe kaum so betreiben würde, da er sie wegen der Hitze eh nicht halten könnte.


    Verglichen mit einem Autotest würde das dem Versuch ähneln, dass jemand im Stand und Leerlauf den Motor auf Vollgas laufen lässt, bis kein Sprit mehr im Tank ist. Das wäre insofern etwas anderes, als wenn man auf der Autobahn eine Vollgasetappe einlegte.

    Wie es auch sei, jedenfalls ist es möglich, dass man dem Überhitzungsschutz nicht uneingeschränkt vertrauen kann, da es nur eine Zeit- und keine Hitzesteuerung ist. Hier könnte Nextorch noch eine (zusätzliche) temperaturgesteuerte Schutzschaltung einbauen, ggfs. auch statt der Timer-Steuerung.

    Ich werde Herrn Koch von Nextorch am Ende des PA auf die Testergebnisse hier hinweisen, das dürfte sicher von Interesse für die Firma sein. Zudem werde ich ihn fragen, ob er die Lampe geschickt bekommen möchte, um sie prüfen zu lassen. Neben dem Verhalten des Schalters ist der Ladevorgang auf jeden Fall klärungsbedürftig.

    PS:
    Bin froh, dass du als "Hardcore-Tester" teilgenommen hast.
    Schlage nur vor, dass du bei den nächsten PAs ans Ende der Liste rückst :D :thumbsup:
     
    urausb hat sich hierfür bedankt.
  21. Ja amaretto, solche Szenarien kommen vor.
    Man muß sich immer nur vorstellen, daß der dümmste anzunehmende User (DAU) solch eine Lampe in die Finger bekommt. Darauf müssen die Hersteller ihre Produkte auslegen.
    Und bevor nun wieder gelästert wird, nein, light-wolff me:Dine ich ausdrücklich nicht.
     
  22. Das ist ein gängiges Testverfahren, das man in vielen Reviews anderer Lampen mit Step-Down nachlesen kann :D.
    Ich habe mir dabei gedacht, dass eine 300€-Lampe das aushalten muss bzw. Maßnahmen dagegen hat.

    Aber man muss relativieren: die Oberflächentemperatur wird geschätzt 60°C gewesen sein (1 Sekunde anfassen ging gerade noch). Und das habe ich 4 oder 5 Mal innerhalb der Stunde Laufzeit gemacht. Bedeutet: von den 60 Minuten lief die Lampe vielleicht 10 Minuten auf 100%, die restliche Zeit runtergeregelt auf 54%. Dauervollgas ist das nicht gerade.

    Dieses Runterregeln ist völlig legitim, es machen andere Lampen auch, und anders geht es gar nicht bei dieser Leistung.
    Aber: das sollte dem Kunden kommuniziert werden. Und das wird es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Auf der deutschen Nextorch-Seite der Saint Torch 3 steht ausdrücklich, dass die Lampe nicht wie andere nach wenigen Minuten in der Leistung einknickt, sondern dass sie die 2600 Lumen ganze 100 Minuten lang schafft (ich würde gerne wörtlich zitieren, ist aber gegen die Forenrichtlinien).
    Und das stimmt einfach nicht. Sie regelt nach knapp 2 1/2 Minuten den LED-Strom auf 54% zurück, d.h. 1400 Lumen (wenn man von 100% = 2600 lm ausgeht).

    [​IMG]


    Abgesehen von diesem Etikettenschwindel finde ich die Lampe gar nicht schlecht.
    Dass die Ladeelektronik nicht funktioniert und der Schalter manchmal zickt, sehe ich als exemplarisches Problem.
    Die Bedienung gefällt mir gut, die Programmierbarkeit ist praktisch, nur der Preflash sollte nicht sein.
    Sie liegt gut in der Hand, ist recht kompakt und ich finde sie optisch ansprechend.
    Aber: es sollten aktuelle LEDs rein, und bitte weniger kalte. Die XM-L ist ja seit Ewigkeiten durch XM-L2 abgelöst.
    Gar nicht gefällt mir die schlagartige Abschaltung bei leerem Akku. Warnblinken kurz vorher und/oder Notreserve auf kleinster Stufe wünsche ich mir da.
    Den Preis muss jeder mit sich selbst ausmachen.

    Damit lasse ich's gut sein. Die Lampe geht heute Nachmittag an den nächsten Teilnehmer.
     

    Anhänge:

    #22 light-wolff, 20. August 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2016
    Alexander, Tomi, 0815 und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  23. Danke für die klaren Worte!
    Ich stimm dir zu, eine Art von auffallender Akkuwarnung (z.B. Geblinke der drei XM-Ls) würde der Lampe sehr gut stehen. Plötzliche Dunkelheit ist insbesondere dann nicht lustig, wenn die ST3 nicht nur im Hobby sondern bei der Suche/im Dienst usw. genutzt würde.
     
  24. Bzgl. möglicher Überhitzung: Auf der Nextorch-HP steht auf diesem Bild zu ST3: "Strengthened thermal heat fins combined with temperature sensor", also "Verstärkte thermische Heizrippen kombiniert mit Temperatursensor". :D (Bisher kannte ich nur cooling fins.)

    Im Kopf gibt es sicher keinen Temperatursensor. Dafür fehlen einfach die elektrischen Kontakte.
    Also wenn, dann muss er im Lampenkörper sitzen, vielleicht bei den Akkus. Wäre ja auch ok.

    Mich würde interessieren, was Nextorch dazu sagt.
    Genauso wie zum Runterregeln der Lampe, das im direkten Widerspruch zu den Aussagen auf der deutschen Website steht.
     
  25. Lampenkopf und oberes Batterierohr (im Bereich der äußeren Speichen) hatten immer die gleiche Temperatur. (Am Ende 50Grad)
    Dagegen lag die Temperatur der Kühlrippen ca 3Grad darunter.
    Ein Sensor in der Spitze des Batterierohres wäre demnach ok.
     
  26. erster Eindruck: also wenn ich mir den Preis ansehe und dann die Lampe würd ich sagen das die garnicht aussieht wie 310 € :D ansonsten ist die Verarbeitung plus Anodisierung sehr gut :) was mich stört ist das rumgepiepe (ok wurd schon 1000 mal erwähnt ja ich weis :p ;) )und die Tatsache das man den Lampenkopf total sch.. wieder aufs Akkurohr bekommt :D (total die fummelei ey ) Design mäßig schaut die Lampe total goiel aus :D :thumbsup:

    Gruß Perry

    edit: paar Bilder schieß noch und achja ich hab mir mal wieder die mühe gemacht und das Frontglas gewienert ^^ sah ja schlimm aus :eek: :p

    Gruß Perry
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  27. Den Lampenkopf muss man normalerweise nie runterschrauben, auch zum Laden nicht.
     
  28. jo ich weis^^ wollt mir trotzdem ma die kontakte anschauen^^ ich hätts aber lieber sein lassen sollen :D
     
  29. Ich habe den Kopf mehrfach komplett abgeschraubt, ging immer leicht wieder drauf.:rolleyes:
     
  30. aha :D ok dann bin ich zu blöde dafür hehe :thumbsup: bei mir war minimum 5 Versuche dann hatts gefunzt ;)


    das meiste hab ich ja schon gesagt was ich zur Saint Torch 3 sagen wollte :thumbsup: ansich eine top Lampe mit ner, wie ich finde, supertollen Anodisierung :D aber 310 € würd ich nicht dafür ausgeben muss ich erlich sein. Hab sie gestern noch mit der andren PA Lampe (TK75 2015) und der RC40 verglichen :thumbsup: ok war bisschen unfair aber sie hat sich trotzdem ganz gut geschlagen :thumbsup: paar Bilder zum Größenvergleich hab ich hier eingefügt ;)

    Gruß Perry
     
    paddyie hat sich hierfür bedankt.
  31. Als letzter in der Reihe der PA-Tester möchte ich auch noch schnell meinen Senf zur Lampe abgeben:

    Die Lampe macht einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck. Das Gewinde läuft astrein, alles sauber entgrated. Sie liegt gut in der Hand, ist jedoch relativ schwer. Man kann allerdings einen Tragegurt daran befestigen und das Teil über die Schulter hängen. Ich habe das noch nie ausprobiert, aber ich könnten mir vorstellen, daß dies bei einer Nachtwanderung oder dergleichen, relativ bequem sein wird. Alternativ nimmt man die mitgelieferte Umhängetasche, legt die Lampe rein und leuchtet mit einer EDC, also einer kleineren Lampe, ein bißchen im Wald rum. Benötigt man extra Power nimmt man schnell die Torch 3 und gibt Gas. Man kann sie ja so programmieren, daß zuerst 100% Leistung geschaltet werden oder auch 5 %, oder was immer man auch möchte. Zur Programmierung weiter unten mehr.
    Der Seitenschalter ist rastend (forward clicky). Drückt man ihn leicht hat man Turbo, drückt man ihn durch immer noch Turbo, läßt man ihn nun los, so rastet der Schalter ein und man hat die gespeicherte Helligkeit aus der vorangegangenen Benutzung, also Memory.
    Die Lampe ist mit einem Steckerladegerät, einer Micro-USB-Lademöglichkeit und einem Autoladegerät ausgestattet. Mit einem USB-Ladegerät (2A) hat das Laden bei mir nicht funktioniert. Ähnliche Probleme hatte ja schon mal ein PA-Vorgänger vor mir. Ich habe die Lampe während der Arbeit 8 Stunden neben mir stehen gehabt (wollte ich mal besser nicht unbeaufsichtigt zu Hause lassen), vorher waren 2 blaue LED's Ladezustand und nach den 8 Stunden waren es auch 2 LED's. Das Ladegerät war aber warum, hat also auch Strom geliefert. Mit dem mitgelieferten Steckerladegerät funktioniert das Laden aber tadellos (zumindest auf den ersten Blick). Das mitgelieferte Autoladegerät habe ich nicht getestet.

    Temperatur: Über 55°C ist sie nicht warm geworden. Das ist schon ziemlich heiß, also nicht mehr ganz„vollgasfest“, sofern man unter vollgasfest versteht, die Lampe einzuschalten und laufen zu lassen. Die Lampe hatte runter geregelt, ich schätze auf ca. 50%. Wann und warum kann ich aber nicht nachvollziehen. Die 55 Grad hatte sie nur bekommen, wenn man nach dem Runterregeln noch mal in Turbo schaltet.
    Hat man die Programmiersoftware erst mal gefunden, so gibt es auch bei mir mit Chrome eine Virusmeldung. Man kann aber dann trotzdem die Datei runter laden, entzippen und die Datei Nextorch_en.exe starten.
    Die Programmiersoftware ist einfach zu bedienen, jedoch nur für Windows PC’s und wohl auch nur in englisch verfügbar.
    Anbei ein paar Screenshots davon.

    Bedienoberfläche: Auf der linken Seite kann man die Helligkeitsstufen in Prozent einstellen. Es ist natürlich möglich mehr als 3 Stufen einzustellen, ebenso wie SOS und gleichmäßiges Blinken mit einstellbarer Frequenz.
    Hat man alle Einstellungen gemacht, so kann weiter unten mit Upload die Konfiguration in die Lampe geladen werden. Man kann auch die Konfiguration mit "Save" auf dem PC speichern und mit "Load" wieder laden.
    Auch ein Testenupload ist möglich, in diesem Fall wird die Konfiguration nicht in der Lampe gespeichert.

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    So ist die Lampe jetzt eingestellt wenn sie zu amaretto zurück geht. Das ist die für mich persönlich optimale Einstellung:
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    Mir persönlich ist die Lampe mit 279,-€ (nur kurz gesucht) leider etwas zu teuer.

    Noch ein paar Beamshots und zum Vergleich noch ein paar andere Lampen:
    Acebeam T20 XP-L Hi
    Armytek Barracuda V2 XP-L Hi
    Meteor M43 CW S4 2B
    Nextorch Saint Torch 3
    Nitecore TM36
    Niwalker MM15
    Niwalker MM15MB
    Niwalker MM18
    Niwalker Vostro BK-FA01
    Olight SX 52 UT (aus dem aktuellen PA)
    Thrunite TN36UT (aus dem aktuellen PA)

    Kameraeinstellungen: 17mm, 4 Sec., Blende 8, Tageslicht, manuell
    Die Lampentypen stehen links oben im Bild. Bei der MM18 stehen die jeweiligen aktiven LED's nach dem Namen.
    Ich muß aber anmerken, daß die Beamshotstrecke in meinem Garten eher suboptimal ist, dafür bequem zu erreichen. Luftlinie von der Couch aus ca. 3m. Muß bei Gelegenheit mich mal nach etwas geeigneterem umsehen. Hoffe es gefällt trotzdem ein wenig.
    Die Nextorch kippt ein wenig, die hing am Lader, ich hatte alles schon abgebaut, als ich sie gefunden habe. Also noch mal aufbauen usw.

    Zuerst die Nextorch im Vergleich mit ein paar Throwern:
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    Hier noch die Nextorch im Vergleich mit ein paar Throwern:
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    #31 urausb, 19. September 2015
    Zuletzt bearbeitet: 19. September 2015
    Tomi, 0815, heiligerbimbam und 9 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  32. Das kann ich noch mal korrigieren. Es ist ein elektonischer zweistufiger Schalter, der im ausgeschalteten Zustand wie ein forward clicky funktioniert. Im eingeschalteten Zustand funktioniert er aber ähnlich einem reverse Clicky. D.h. durch leichtes drücken kann man die Leuchtstufen wechseln, aber hier ohne dass dabei das Licht kurz aus geht.

    P.S. mein Testbericht fehlt auch noch.
     
    urausb hat sich hierfür bedankt.
  33. Tolle Beamshots!:)
    Mich interessieren bei den Beamshots hier die Thrower.
    Die T20 liegt vorne, klar und deutlich!
    Der Unterschied zu einer ThruNite TN würde mich interessieren, wenn der nur marginal ist , brauch ich keine T20.Eventuell wird ja MKR einen Beamshot Vergleich beim Feuerwehrturm machen.
    Die kleine Olight SR 52 mit der Hi LED gefällt mir auch.Niwalker und Armytek liegen für mich knapp hinter der Olight.
    Ich warte insgeheim aber auf eine Fenix Tk61 mit der XP-L High LED, die Kombi
    verspräche Einiges!Vielleicht bin ich ja damit nicht alleine?
    Ernst-Dieter
     
  34. Sicher? Ich kann mich an kein Mode-Memory erinnern - aber mein Memory ist auch nicht so gut.

     
    #34 light-wolff, 19. September 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2016
  35. Ich meine schon. Ist schon verpackt, drum kann ich nicht noch mal schauen.
    Mit den 50% hatte ich ja ganz gut geschätzt.:)
     
  36. Nun will ich auch noch mal meine Eindrücke (nein, die Lampe wurde nicht nach mir geworfen) schildern. Besser spät als nie:

    Ungeordnete Notizen
    - großer Kopf, wuchtiges Design
    - Schalter ist wie schon geschrieben ein zweistufiger elektronischer Schalter, wodurch er gleichzeitig ähnlich wie ein forward und reverse clicky funktioniert. Man kann im ausgeschalteten Zustand Morsen und im eingeschalteten Zustand die Leuchtmodi wechseln.
    - Beim Einschalten denkt man bei aktueller Abstufung, dass die Lampe aus ist, weil erst die volle Helligkeit kurz aufblitzt (Morse-Funktion) und dann im Vergleich dazu die niedrigste Stufe kaum als Licht auffällt. Durch dieses Empfinden drückt man den Schalter noch mal komplett durch und schaltet die Lampe tatsächlich aus. D.h. die Morsefunktion oder ein Low als erste Stufe ist hier eher suboptimal. Daher würde ich mir die hellste Stufe an den Start programmieren.
    - Die Lampe soll 2600 Lumen hell sein. Nach meinen Messungen (mit unterschiedlichen Umrechnungsfaktoren liegt sie bei 1966 Lumen (TN36UT, LD02 und TK75 mit Angaben von Nightlight verglichen) bis möglicherweise 2145 Lumen (Nur LD02 mit Nightlights Angaben verglichen).
    - Ich halte es für unabdingbar, dass die Lampe endlich mit XM-L2 geliefert wird, die alte XM-Ls sind einfach nicht mehr zeitgemäß.
    - Es ist leider kein Batteriewechsel möglich. Und wenn, dann muss man die gesamte Elektronik mit tauschen, da sie mit im Akkupack ist.
    - Das Kopfgewinde hat mMn eine starke steigung, da der Kopft mit diesem langen Gewinde schon nach 6,3 Umdrehungen ab ist.
    - Hier lag wie bereits von anderen geschrieben eine Tasche bei. Naja, ich mag ehrer Holster, da man die Lampe schneller und sicherer heraus und wieder hereinlegen kann als bei dieser Tasche. Es passt auch das Netzteil rein, aber wer will dieses Gewicht immer zusätzlich mit sich rumtragen? Sonst ist es mal eine Abwechslung und eine interessante Idee. Es gibt externe Befestigungsmöglichkeiten an der Tasche, die allerdings zu schmal für meine anderen Lampenholster sind.
    - Die Kühlrippen scheinen ganz gut zu arbeiten, diese wurden in meinem Test 50°C warm und die "Speichen" außen ca. 47°C, genau wie auch der Griff. Der "Hot" Schriftzug am Kopf ist eher ein Witz, da die Lampe gleichmäßig warm wird.
    - Die Kühlrippen hätte ich mir etwas tiefer gewünscht. Man sieht auch auf den Fotos, dass diese nur relativ kurz sind.
    - Gewicht: 298g Kopft, 382g Batterie und Elektronik
    - Per Netzteil bekommt die Lampe 16,8V bei 1A, d.h. 17W, was ca. 1A pro Zelle entspricht.
    - Per USB ist es deutlich weniger, nämlich 5V bei 1A, d.h. 5W. Ca. 0,3A pro Zelle.

    Und hier noch einige Detailfotos und Vergleichsbilder

    Die Lampe hatte es gut bei mir:

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    Hier die Kühlrippen:

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    Beamshots
    Alle Bilder haben hier die gleiche Vergrößerung, auch wenn das bei der C8 anders wirkt.

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    Anhänge:

    #36 Wieselflinkpro, 2. Oktober 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2016
    Tomi, 0815, heiligerbimbam und 7 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  37. Schöner Bericht mit sehr aussagekräftigen Beamshots . :thumbup:
    Wem gehört denn der schicke Stuhl ? :D
     
  38. Danke!
    Das ist ein Puppenwagen, auf dem die Lampe Platz nehmen durfte. Das musste einfach sein nach den viel diskutierten Aufklebern und dem rosa Klebeband auf den PA Kartons. ;)
     
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