Neuen 18650 UltraFire entsorgen oder probieren

Dieses Thema im Forum "Lithium-Technologie" wurde erstellt von Tierparktoni, 20. November 2018.

Schlagworte:
  1. Als ich 2016 über amazon eine Taschenlampe kaufte, habe ich mir keine tiefgreifenden Gedanken gemacht. Die Taschenlampe mit der Bezeichnung LE1000lm CREE T6 wurde gemeinsam mit einem Akku UltraFire 18650 und einem Ladegerät geliefert. Damaliger Preis 17,99 Euro verkauft von NEON Mart. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt keinen Akku mit der Bauart 18650 hatte und damit recht wenig anfangen konnte, habe ich kurz das Web überflogen und so nebenbei aufgenommen, dass genannter 18650 als unsicher einzustufen ist. Dabei habe ich mir nichts weiter gedacht, da ich das generell auf die Baureihe 18650 umgelegt habe und den Akku aufgrund der Unsicherheit samt Ladegerät in der Schublade verschwinden lassen. Die Lampe wird seither mit einem Eneloop AA betrieben. Die Lichtqualität wollen wir mal nicht näher definieren. Genaugenommen ist es nix :(

    Nun mit meiner Anmeldung im Forum und dem Lesen von Beiträgen, dem Kauf einer Wizard mit einem 18650er Akku, habe ich mich wieder an den 18650er Akku in der Schublade erinnert, über den es zwischenzeitlich ein paar eher unschöne Beiträge gibt.

    Bei dem Ladegerät handelt es sich in der Tat um eine wirklich Plastikdose. Hinten lässt sich ein Eurostecker ausklappen, was eigentlich nur die beiden Drahtbolzen sind, die sich hin- und her biegen lassen.

    Allein der Preis des Gesamtpaketes von rund 18,- Euro, lässt erahnen, dass die Qualität hinkt.

    Daher meine Frage: Soll ich den Akku mit dem Ladegerät gleich entsorgen oder gäbe es einen Grund die Sachen zu behalten :S

    Geladen habe ich den Akku übrigens nie. Auf dem Akku stehen 5500mAh 3,7V

    Vielen Dank für eure Hilfe.
    20181120_185724 (Medium).jpg 20181120_185739 (Medium).jpg 20181120_185747 (Medium).jpg
     
  2. Armytek
    Weder der Akku, noch das Ladegerät sind es wert, einen Gedanken darüber zu verschwenden... Augen zu... entsorgen... Neuanfang... und alles, was *fire* bei Akkus im Namen hat, künftig meiden...
     
    9x6 hat sich hierfür bedankt.
  3. Schmeiss weg, und gut ist. Es gibt z.B. Akkuteile.de, da gibt es gute 18650er Akkus und Lader. Da muss man sich nicht mit dem Asienmarkt rumschlagen... lohnt nicht.
     
  4. Acebeam
    Dem Akku würde ich schon aufgrund der Angaben (5500mAh) nicht weiter trauen als ich ein Klavier werfen kann. Solltest du selbst beides nicht "durchmessen"/untersuchen können, würde ich im Zweifel beides fachgerecht entsorgen.
    Aber vielleicht hat auch hier jemand einen Forschungsdrang und möchte beides unter die Lupe nehmen. ;)
     
  5. Nein definitiv nicht! Wenn man sich eine Surefire P1R Pracekeeper kauft kann man den Surefire Akku problemlos verwenden... :D
     
    Dachfalter hat sich hierfür bedankt.
  6. Ist das nicht etwas zu pauschal? Trustfire Akkus aus vertrauenswürdiger Quelle (z.B. Akkuteile.de) sind doch durchaus ok.
     
    Dachfalter hat sich hierfür bedankt.
  7. Danke für die ultraschnellen und vor allen Dingen eindeutigen Antworten. Das war ja das Schreiben gar nicht wert oder doch - es hat mich vor Schaden bewahrt :thumbsup:
     
  8. Wenn das meine 14500er von Trustfire (von Akkuteile) hören, werden sie beleidigt sein. :rofl:
     
    Dachfalter hat sich hierfür bedankt.
  9. .... nur 5500mAh? Dann ist es kein Ultrafire... der hätte noch eine Null mehr hintendran...
     
    Walter Sobchak hat sich hierfür bedankt.
  10. Der ist gut :augenverdrehen:
     
  11. Ich wollte eine einfache Regel aufstellen, die einen davor bewahrt, Mist zu kaufen... falls da der eine oder andere gute 'Fire' drunter sein sollte, dann ist das Kollateralschaden... ändert aber nichts daran, dass diese Simple-Regel einigermassen vor Fehlkäufen schützen kann... gerade bei Neulingen im Akkumarkt...
     
  12. So sieht die Bezeichnung aus. 20181120_195609 (Medium).jpg
     
  13. Die Bezeichnung ist ein reines Märchen. Es gibt schlicht keine 18650er mit 5500mAh. Meines Wissens ist bei knapp 3600mAh Schluss.
     
  14. Für mich der sich bei Akkus weniger gut auskennt, ist es eine gute Merkstütze bei zukünftigen Anschaffungen :thumbup:


    Ich habe ihn heute mit 3,7V gemessen. Aber laden werde ich die Zeitbombe eher nicht. Schon gar nicht dem beigefügten Ladegerät. Und nach euren Rückmeldungen lieber entsorgen.
     
    #14 Tierparktoni, 20. November 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. November 2018
  15. Olight Shop
    Real ist sogar bei knapp 3500mAh Schluss...
     
  16. Ja gerade da ist es Sinnvoll auf einen seriösen einheimischen Händler zu verweisen. Ich bin mir nämlich sicher, dass Akkuteile bei seinen Ultrafire Akkus sehr genau weiß was er verkauft.

    Ultrafire Akkus sind nämlich nicht schlecht, sondern die vielen Kopien der Ultrafire Akkus. Zu Zeiten, als es kaum gute Quellen gab für LiIoen Akkus gab in Deutschland, da konnte man Ultrafire Akkus bei z.B. KD oder DX kaufen recht günstig kaufen, und die waren auch nicht schlecht oder gefährlich. Leider kam der "schlaue" Chinamann dann drauf, Müll unter dem Namen einzutüten der Brandgefährlich war. Dadurch sind die Ultrafire Zellen in Verruf geraten. Das ist aber schon lange her.

    Ich hätte keine Probleme bei akkuteile.de mir Ultrafire Akkus zu kaufen, denn:
    - Der Importeur eines Produktes in den Europäischen Wirtschaftsraum...
    - Der Händler des Produkts...
    ...steht am Ende nämlich für das Produkt gemäß ProdHaftG gerade, wenn der Hersteller nicht haftbar gemacht werden kann. Und sei Dir da mal sicher. Der "Herr Akkuteile" möchte weder Schmerzensgeld oder Bußgelder zahlen, noch die "Begib dich ins Gefängnis Karte" ziehen.
     
    Dachfalter und superbirne haben sich hierfür bedankt.
  17. @KakophonieInMoll: Das sehe ich genauso. Aber kann es sein, dass du Trustfire und nicht Ultrafire meinst?
     
    KakophonieInMoll hat sich hierfür bedankt.
  18. uselessuser hat sich hierfür bedankt.
  19. Insbesondere das Ladegerät, das ist nämlich wegen fehlender elektrischer Sicherheit geradezu lebensgefährlich - ganz abgesehen davon, dass es in keine deutsche Steckdose passt.
     
  20. eu.Nkon.nl : Samsung INR18650-35E, Opus BT-C100, Versand → 18.81€

    Wenn man es selbst vorher nicht erlebt hat, dann wirkt ein „Unglück“ surreal. Stelle dir vor, deine Normalität durchbricht jemand, indem er oder sie dir eine Wasserzange in die Suppe wirft. Du wirst auch erst über das neue Erlebnis erstaunt sein – und so ähnlich ist es mit der Inbetriebnahme von Dingen, die möglicherweise nicht sicher sind. Kann gut gehen, oder auch nicht. Und dann wird es surreal (→ Dissoziation) und Bedauern wird ausfüllend, das überhaupt riskiert zu haben.
     
  21. Beim Akku die Pole ankleben bitte nicht vergessen bevor du sie fachgerecht ( Batterietonne) entsorgst . Gute Akkus kosten so wenig das sich das Risiko mit diesen definitiv nicht lohnt .
     
    Tierparktoni hat sich hierfür bedankt.
  22. Klasse Tipp. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht.
     
  23. Diesen Tipp solltest du immer im Hinterkopf behalten, nicht nur bei der Entsorgung. Insbesondere bei Lithium-Ionen-Akkus muss man verhindern, dass Plus und Minuspol miteinander poppen können. Der Klassiker wäre, wenn man einen Akku einfach so in die Hosentasche steckt mit Schlüsselbund et cetera. Dann fängt deine Hose Feuer.

    ich bin zwar kein Sicherheitsfanatiker, aber im Zweifelsfalle kommt bei mir ein Lithium-Ionen-Akku in so einen Schniedelwutz rein:
    https://www.gearbest.com/accessories/pp_259746.html
     
    #23 kirschm, 21. November 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22. November 2018
    Tierparktoni hat sich hierfür bedankt.
  24. ...immerhin sind sie so fair, auf den Akku zu schreiben, dass er nichts taugt (-> "low discharge rate", also keine hohen Entladeströme möglich... :pfeifen: :facepalm:)
     
  25. Stimmt ist mir noch gar nicht aufgefallen :glotzen:
     
  26. Da hat der Chinamann wohl das "selv" vor "discharge rate" vergessen... :hinter:
     
  27. Nee, hier meinte ich "selv" wie "selbst".
     
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