Mein Hobby ist die Schatzsuche

Dieses Thema im Forum "Andere Hobbys" wurde erstellt von OnkelDada, 15. November 2014.

  1. Hallo

    Seid 15 Jahren ist die Schatzsuche mein Hobby. Mein Metalldetektor und mein Spaten sind meine Werkzeuge mit welchen ich die Schätze ans Tageslicht befördere. Manchmal ist es richtig langweilig insb. dann wenn man alle 20m eine Silbermünze ausgräbt :rolleyes:

    Bevorzuge hauptsächlich Metalldetektoren der Firma Tesoro u.a ein Cibola SE, Lobo, Bandido, Eldorado und Compadre mit verschiedenen Suchspulen :thumbsup:

    Wer sich über die Geräte weiter informieren möchte kann dies hier tun:
    http://www.abanteuer-schatzsuche.de

    Es gib auch diverse Foren zu diesem Thema wie zb:
    Schatzsucher.de

    Gruß
    Dada
     
    h!fisch, archangel, Serienchiller und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  2. zum ThruNite-Shop
    Leider leider in Deutschland ein rechtlich hoch problematisches Thema. Wenn auch ein interessantes.
     
  3. Das würde mich auch mal interessieren. So ein Schatzsucher macht doch nichts kaputt.

    Geht es bei der Schatzsucherei eigentlich ähnlich wie beim Geocachen hauptsächlich ums draußen sein und das "Abenteuer" oder hofft manch einer wirklich auf das Ende aller Geldsorgen?
     
  4. Miboxer.com
    Was sind denn besondere Dinge die du bisher gefunden hast?
     
  5. Ja würde mich auch mal interessieren was man bei uns so findet? Kann mir nicht vorstellen das in jedem Wald oder Feld Münzen, Munition, alte Werkzeuge und dergleichen zu finden sind.

    Das Thema Sondengehen selbst würde mich aber auch interessieren...
     
  6. AW: Mein Hobby ist die Schatzsuche

    In Deutschland gilt das schatzregal, bedeutet alle funde gehören dem Staat. Wenn man als archäologisch nicht ausgebildeter Mensch losgeht und sondelt, steht man immer mit einem Bein im Gefängnis.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Nun Prinzipiell ist es so, dass der rechtliche anspruch auf eine Sache nicht erlischt, wenn man sie verliert. Deshalb müssen ja auch gefundene Sachen eben abgegeben werden...

    Ein schönes Beispiel ist der Fund aus 1996 in der Nähe der Moritzburg, wo ein Schatzsucher in der Nähe der Moritzburg teile des während des 2. Weltkrieges vergrabenden Schätze des sächsichen Königshauses gefunden hat...

    Problematisch wird denke ich die "Schatzsucherei", wenn altertümliche Gegenstände (Beispiel römlische Gegenstände oder sonstwas aus der Zeit) gefunden werden, und der Fundort zerstört wird, und damit nicht mehr archäologisch ausgewertet werden kann.

    Nicht das ich falsch verstanden werde, ich unterstelle niemandem das er / sie die Sachen einsteckt. Ich kann es aber nachvollziehen, das Archäologen Schatzsucher nicht so toll finden, da die Fundgebiete durch die Buddelei u.U. zerstört werden.
     
  8. Hallo


    Hier eine kleine Auswahl der letzten Funde, welche zumindest nichts besonderes darstellen und sich auch keiner dafür interessiert. Funde sind noch ungereinigt, bzw. mit der Bürste vom Dreck befreit, eine Reinigung und Konservierung erfolgt dann in den Wintermonaten. Fundorte sind selbstverständlich die "gestörten Erdoberflächen", was nicht anderes wie Felder sind und welche damals als Fäkalienfelder gedient haben.

    Natürlich könnte man die Funde zu Geld machen nur ist dies nicht mein primäres Ziel sondern vielmehr das Abenteuer die frische Luft und die Natur. Leider gibts viele schwarze Schafe welche den Ruf eines ordentlichen Schatzsuchers schädigen, aber das ist in vielen Bereichen der Fall.

    Es gibt einige Schatzsucher welche ihre Funde ohne Skrupel bei Ebay verkaufen - Suchwort: Bodenfunde

    Wenn es meine Zeit erlaubt und ich mal wieder im Norden bin dann gehört die Strandsuche immer dazu. Timmendorfer Strand, Schönberger Strand und Laboe sind immer sehr fundreich.

    Wer interesse hat der meldet sich einfach bei Schatzsucher.de und schaut sich die Sachen an die so gefunden werden. Natürlich gibts eine ordentliche Beratung sowie Aufklärung.

    Hier ein kleines Fundspektrum der letzten Suchgänge was aber max. 5% der Funde ausmachen, die restlichen sind nur Müll und Metallschrott. Also viel Gedult mitbringen...:D

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    #8 OnkelDada, 16. November 2014
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2014
    Spessartraeuber88 und DO7LR haben sich hierfür bedankt.
  9. Hi,

    ich bin seit 1997 Metalsondengänger,mit Genehmigung!
    Arbeite seit dieser Zeit auch ehrenamtlich für die Archäologen in
    Ostwestfalen.
    Habe von 1997-2006 die Ausgrabung Balhorner-Feld in Paderborn mit
    meinen Sonden begleitet (ca. 500 Suchtage,unzählige Funde,die sonst
    weggebaggert worden wären,konnten so gesichert werden!
    Viele meiner privaten Funde liegen in NRW (LWL Museen)verteilt.
    Teils als Leihgabe ,oder halt Verkauft.
    Zum Thema Illegale Schatzsuche ,ist eigendlich alles oft genug gesagt
    worden!
    Ich möchte mich auch nicht als Moralapostel aufspielen,habe aber
    meine eigene Meinung zu dem Thema.
    Ansonsten ist es ein schönes Hobby.:)

    V.G. Ralf
     
  10. Eine durchaus interessante Geschichte die "Schatzsucherei", jedoch sicher auch nicht ungefährlich!!??
    Stichworte Bomben, Chemikalien, usw.
    Oder sehe ich das falsch?
     
  11. Hi,

    bei der Ausgrabung in Paderborn,war vorab der Kampfmittelräumdienst
    tätig!
    Trotz allem habe ich mehr als 50 Stabbrand-Bomben ausgegraben und
    eine Spreng-Bombe freigelegt,die später von KM-räumern entschärft wurde.
    Damit muss man in Deutschland halt überall rechnen,darum besser
    die Finger weg von diesem Munitions Dreck!
    Habe den Vorteil das ich ehemaliger Panzersoldat war und vielleicht deshalb
    schon etwas vorsichtig bin.
    Anderseits macht die suche nach Archäologischen Artefakten auf Munitions
    verseuchten gebieten nicht wirklich Sinn und Spaß.
    Es gibt allerdings auch die Sucher die gerade so etwas toll und spannend finden.
    Ich steh nicht drauf.

    Ralf
     
  12. Hoffentlich im Wortsinne. Weiterhin viel Glück! ;)
     
  13. Der war gut!:D
     
  14. also: grundsätzlich muss man wohl zwischen Schatz und Fund unterscheiden. Ein Schatz zu finden bedeutet, eine bewegliche Sache zu finden die so lange herrenlos war, das der Eigentümer nicht mehr ermittelt werden kann.

    Wenn ich z.B. auf einer öffentlichen Straße Geld finde und dies beim Fundbüro abgebe und sich der Eigentümer nicht ermitteln lässt, (nach 6 Monaten) wird aus dem Fund ein "Schatz" und geht in meinen Besitz über; sofern ich das möchte.

    Schatzregal:
    "Entgegen der Bezeichnung geht es im überwiegenden Teil der Fälle in der Praxis nicht um den Fund eines Schatzes, sondern um das Auffinden von Bodendenkmälern, also archäologischen und – in manchen Rechtssystemen auch – paläontologischen Kulturdenkmälern." ( Schatzregal)

    Einzige Ausnahme Bayern: da gilt die Hadrianische Teilung und wird nicht durch Öffnungsklauseln des Bundeslandes, durch ein Schatzregal, überlagert.

    Abgesehen davon, was mit dem passiert was man findet, ist natürlich die Art und Weise wie bzw. wo man etwas findet interessant. In den allerwenigsten Fällen dürfte man etwas auf eigenem Grund und Boden finden. Bleiben noch die anderen Möglichkeiten: auf öffentlichen Flächen suchen(was im Regelfall einer Erlaubnis bedarf) oder auf fremdprivatem Grund, was im Vorfeld einer Zustimmung des Besitzers bedarf; schließlich betritt man fremdes Eigentum und begeht durchs buddeln eine Sachbeschädigung.

    Besonders interessant wird es wenn Schätze/Funde auf hoher See außerhalb der 12-Meilen Zone getätigt werden.
     
  15. Olight Shop
    Oh wie schön.
    Es gibt schon einen Thread über mein aktuelles Lieblingshobby (natürlich NACH Taschenlampen)!
    Diese Freizeitbeschäftigungen lassen sich allerdings herrlich miteinander kombinieren, besonders in der dunklen Jahreszeit!

    Seit gut 8 Monaten bin ich regelmäßig mit meinen Metalldetektoren auf genehmigten Ackerflächen in NRW unterwegs.
    Dabei geht es mir vorrangig um den Ausgleich zu meinem Anzugträger Job und um das Naturerlebnis. Man bekommt bei der Ausübung herrlich den Kopf frei und hat trotzdem den "Thrill", dass das nächste Signal ein toller Fund sein könnte!
    Wer meint, sich mit dem Sondeln bereichern zu können, ist leider auf dem Holzweg. Dafür ist es viel zu zeitaufwändig.

    Meinerseits habe ich den legalen Weg beschritten und arbeite mit den zuständigen Archäologen zusammen.
    Eine NFG (Nachforschungsgenehmigung) nach §13 Denkmalschutzgesetz NRW liegt mir vor.
    Die Bauern im Umkreis lassen mich ihre Äcker von Müll befreien (denn genau diesen findet man zu 95%)!

    Zur Fundreinigung bei Eisen benutze ich as Verfahren der Elektrolyse.

    Metalldetektoren kann man sammeln wie Taschenlampen, auch wenn solche Sonden leider etwas hochpreisiger sind.
    Analog oder digital oder eine Mischung aus beiden Welten, VLF oder PI Verfahren.
    Technik die (mich) begeistert!


    Anbei ein paar Impressionen.
    Viel Spaß damit.

    P.S.: Wer einmal in dieses Hobby reinschnuppern möchte und in der Nähe von Dortmund wohnt, kann sich gerne bei mir melden.

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    In NRW überhaupt kein Problem, solange man sich nur innerhalb des gestörten Bodens auf Äckern rumtreibt. Jeder in Arnsberg gestellte Antrag wird genehmigt.

    Auch nicht ganz korrekt.
    Haben die Funde wirklich eine archäologische Bedeutung, werden diese gegen verhandelbare Entlohnung einbehalten. Die Goldmünze aus meinen Bildern wird aktuell mit ca. 1500 Euro gehandelt. Diese Münze muss ich bei der regelmäßigen Fundvorlage nur kurz inkl. GPS Koordinaten vorzeigen und erhalte diese nach Registrierung wieder zurück.

    Leider richtig.
    So findet man z.B. britische Stabbrandbomben auf jedem noch so oft gepflügten Acker.
    Kurz den KMRD anrufen, kein Problem. Die Jungs sind extrem cool (müssen sie auch sein bei dem Job) und bedanken sich, dass man einen für Unwissende gefährlichen Gegenstand aus der Welt geschafft hat.



    Wer sich seriös einlesen möchte, dem sei dieser Artikel empfohlen:
    http://eifelsucher.de/infos/gesetzeslage-2/
     
    #15 Bbop, 4. Februar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2018
    Dr.Devil, Hannoveraner, amaretto und 5 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  16. Hier mal einige Altfunde von mir!
    Fibeln aus dem 8/9 Jahrh.
    Kolbenarmring 6 JH. Diverses 055.JPG Fibel 001.JPG Fibel 004.JPG Fibel 005.JPG Fibel 008.JPG Fibel 009.JPG Fibel 012.JPG Fibel 014.JPG Fibel 024.JPG Fibel 025.JPG ralf1.JPG
     
    Dr.Devil, Bbop, amaretto und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  17. Ostwestfale hat sich hierfür bedankt.
  18. Im Moment bringe ich leider meistens mehr Zecken als Funde nach Hause. :vorsichtig:
     
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