Magnete für 18650 mit Flat Top

Dieses Thema im Forum "Lithium-Technologie" wurde erstellt von Tombstone, 6. Dezember 2016.

  1. Mist, Anfängerfehler:

    - neues Ladegerät gekauft (MC3000)
    - neue Akkus mitbestellt
    - und leider erst danach festgestellt, dass sich das MC3000 mit Akkus ohne hervorgehobenem Pluspol schwer tut.

    Auf diese Basis meine Frage (Vorsicht, Anfänger!):

    Ich habe in einem Post gelesene, dass kleine Magnete oben aufgelegt werden - nur finde ich

    a) den Post nicht mehr und
    b) weiß ich auch nicht, wo man sowas herbekommen könnte

    Daher: wer kann mir helfen? Wo krieg ich die kleinen magneten her?

    Ich danke schon jetzt!


    Ciao - Peter
     
  2. Tombstone hat sich hierfür bedankt.
  3. Dank Dir Daniel - die 8er sind eben bestellt.

    Die Öffnung der Samsungs ist zu klein für die 10er...
     
  4. Acebeam
    Die 8er passen gut (habe auch ein paar hier, aber die 1mm Variante - da bricht aber manchmal auch mal einer, daher habe ich da auch oft 2-3 über einander). Vergiss nicht die Magnete nach dem Laden abzunehmen. In einer Lampe könnte es sonst auch mal zu Problemen kommen, da der Magnet einige Komponenten berührt und so Strom zu Teilen fließen könnte, wo er nicht hin soll.
     
    Tombstone hat sich hierfür bedankt.
  5. Ja das ist so, ich habe mir 8er und 10er bestellt, da ist man flexibler.
    Bei mir passen bei manchen Akkus die 8er besser, bei anderen die 10er.

    Gruß
    Daniel
     
  6. Habe bei den NCR 18650 GA einen Dom mit Lötzin aufgelötet da bei den Buton Top der Pol im Durchmesser für Nitecore zu groß ist. Mit den Magneten gefällt mir nicht.
     
  7. In diesem Punkt bin ich etwas unschlüssig, wie verhalten sich die Zellen eigentlich wenn man ihre Pole erhitzt, mögen die das? ?(
    Die Polbleche leiten die Hitze relativ schnell weg, so dass man schon recht anständig aufheizen Muss,
    um eine vernünftige Verbindung zum Zinn zu bekommen.
    In der Regel sind ja die Buttontops aufgepunktet.

    Gruß
    Daniel
     
  8. Da ich selbstgemachtes Lötwasser verwende geht das selbst mit 30 W Lötkolben in kürzester Zeit. Ich heize den Akku eigentlich gar nicht auf sondern halte den Lötkolben mit Lötzinn ran und das war es auch schon. Danach glätte/ poliere ich den Dom mit einem Dremel. Lightwolf hat irgend wann mal geschrieben das es kein Problem ist sofern die Zellen nicht kochend heiß werden. Die Wärmeentwicklung finde ich gering,da man danach sofort den Akku am Pol anfassen kann und er nur insgesamt lauwarm ist.
     
  9. Dank Euch nochmals für die Hilfe!

    Dann muss ich bloß noch irgendwann mal rausfinden, warum es überhaupt Flat Top gibt... ist ja dann eigentlich Blödsinn...
     
  10. Sie sind kürzer :) kauf dir mal eine Zebralight SC600 Mk III, da passt kein Button Top Akku.
     
    Tombstone hat sich hierfür bedankt.
  11. Flattop passen oft nur in E-Zigaretten bzw. gibt es viele Lampen mit Federn wo es dann keine Rolle spielt
     
  12. Und wieder was gelernt...
     
  13. Thermisch geht das, wenn man es ordentlich macht. Das Problem liegt woanders: Lötzinn oxidiert nach einer Weile und dann ist der Kontakt nicht mehr gut, es gibt heftige Übergangswiderstände. Wenn schon Löten, dass einen richtigen "Button" auflöten.

    18650er sind Industriezellen, die in der Regel zu Akkupacks konfektioniert werden. Da sind flache Pole vorteilhaft. Wir bedienen uns für unsere Nische einfach ungefragt im Industrieregal.
     
    Tombstone und light-wolff haben sich hierfür bedankt.
  14. mögen sie nicht besonders
    heiß und sehr schnell muss es sein

    Wie Flummi schrub: weil die Zellen dafür gemacht sind, per Punktschweißen zu Akkupacks konfektioniert zu werden. Wir dürften die Dinger nackich gar nicht verwenden, wenn es nach den Herstellern ginge.
     
  15. Olight Shop
    Den Pol habe ich mit Batteriepolfett eingerieben von daher sollte es Jahre dauern bis sich dort Oxid bildet. Der Widerstand der dort irgendwann mal entsteht ist nicht größer als bei einem zusätzlichen Magneten. Die Magneten liegen nicht einmal 100% plan auf und haben dadurch einen größeren Widerstand. Der Lötzinn ist in einem trockenen Raum und von daher ist die Oxidbildung mehr als gering. Sollte sich irgendwann Oxid bilden wird er halt wieder wegpoliert.
     
  16. light-wolff hat sich hierfür bedankt.
  17. Zum Thema Widerstand des Magneten darf man gerne auch mal die Kontaktfläche der Polfedern mit der Kontaktfläche sowie des "Leitungsquerschnitts" der Magneten vergleichen. Das sagt eigentlich schon alles...
     
  18. Hier hat sich ja ein recht interessanter Faden entwickelt.
    Wenn man ein bisschen nachdenkt wird klar, dass Federn eigentlich nicht die idealen Kontaktgeber sind,
    im besten Fall hat man eine kurze Linienberührung meistens wird es eine Punktberührung sein.
    Bei hohen Strömen ist so was alles andere als ideal.
    Besser sind da schon gefederte Pins wie bei den 50er Olights.
    Wie weit diese Kontaktart verbreitet ist habe ich bei meinen Lampen noch nicht untersucht, ich muss mal nachschauen.
    Zu den Magneten noch eine Bemerkung, eigentlich leitet in erster Linie nicht der Magnet, sondern seine Beschichtung und da
    die Oberflächen plan sind, dürfte der Kontakt gar nicht mal schlecht sein.

    Gruß
    Daniel
     
  19. Ordentliche (Spiral)Federn haben einen flachen Kringel am Ende, d.h. es die Kontakt"fläche" ist ein ganzer Kreisumfang. Die Widerstände sind da im unteren 1-stelligen mOhm-Bereich.
     
  20. Es heißt Batteriepolfett da es zwischen Batteriepol und Kabelklemme beim PKW Korrosion verhindern soll. Also wird es wohl gut leiten.
     
  21. :pinch:
    Informiere dich bitte mal.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polfett

    Erster Satz unter Eigenschaften: Polfett ist elektrisch nicht leitend.
     
    0815 hat sich hierfür bedankt.
  22. Ich habe keine 20cm dick Fett raufgeschmiert sondern das Lötzinn damit eingerieben um Oxidation zu verhindern. An der stelle wo das Lötzinn gegen den Pin in der Lampe stößt ist dann sowieso Kontakt da die mikro,mikro,mikromillimeter dicke Schicht sich wegdrückt beim zuschrauben.
     
  23. Ist doch wurscht, wenn die Lampe leuchtet passts - wenn nicht machst ein bisschen sauber...
     
  24. Ich habe 12 quasi neue 18650-er (2200 mAh) Zellen aus einem Fehlkauf-
    Notebook-Akku ausgebaut. Diese haben an den Polen kleine Reste von
    den Schweisspunkten, die sich nur schwer zur Gänze plan schleifen lassen.

    Somit ist der mechanische und vermutlich auch der elektrische Kontakt
    zu den Magneten schlecht.

    Kennt jemand eine Kupfer- oder Silber-paste mit der man den Übergangs-
    widerstand zu den Magneten verkleinern könnte ?

    Greetings
    Klaus
     
  25. So, Nachtrag nachdem die Magnete angekommen sind:

    - passen perfekt usf die Samsänger
    - der Einfluss aif den Innenwiderstand der Lampe ist vernachlässigbar

    Resümme: basstscho.

    @ Onkel Otto: bei Paste und deren Verdrängung bin ich immer ein wenig vorsichtig. Bei Deiner Fragestellung würde ich mir eher eine weiches Kupferband zwischenlegen...
     
  26. Im Prinzip bekommt man Kontaktpasten bei allen einschlägigen Elektronik-Versendern,
    Conrad, Voelkner, Reichelt, allerdings finde ich, so etwas erzeugt immer eine große Sauerei in einer Taschenlampe.
    Ist zwar ein Ratschlag auf hohem Niveau, aber ich benutze für kleinere Schleifarbeiten im Haushalt, zweckentfremdet dieses Gerät,
    da mein anderes Hobby Messer sind.
    Damit bekommt man alles glatt.
    https://www.amazon.de/dp/B00C69XJ60/ref=olp_product_details?_encoding=UTF8&me=

    Gruß
    Daniel
     
    0815 hat sich hierfür bedankt.
  27. Bei einem Flat Top stelle ich mir das schwierig vor... ich will ja nicht die Isolation mit wegschrabbeln...

    Ich nutze für so was einen stinknormalen Dremel. Aber ein echter Schweißpunkt hat da mal eine ganz andere Qualität...
     
  28. Danke für die Anregungen :)

    Die Verwendung der Paste stelle ich mir sehr (!) sparsam vor, also nur um winzige,
    porige Unebenheiten aufzufüllen und so für eine größere Kontaktfläche zu sorgen.

    Ein Bandschleifer ist zwar eine tolle Allzweckwaffe, doch ich befürche auch, damit
    die "Verschrupmfschlauchung" zu demolieren.

    Den Dremel werde ich mal probieren.

    Die Idee mit dem Kupferband gefällt mir. Ich werde mal schauen, ob es ein sehr
    feines und vor allem dünnes Kupfergewebe gibt - ähnlich fein, wie die Verdrahtung
    der Ringkernspeicher "neuester Generation" bei der PDP15 :), ... wobei das
    Kupfer-Pad dann verrutschen könnte ... hmmm, eine gut leitfähige Paste wäre
    schon schön, vielleicht so etwas <hier>.

    Greetings
    Klaus
     
    #28 Onkel Otto, 11. Dezember 2016
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2016
  29. Es gibt Kupferklebebänder, bei denen auch der Klebstoff leitet.

    Wenn Du möchtest, schicke ich Dir gerne ein Stück zu, dann kannst Du es mal ausprobieren.

    Ciao - Peter
     
    Onkel Otto hat sich hierfür bedankt.
  30. Danke, gern, das klingt interessant :).

    Vielleicht trägt das Band ja so viel auf, dass man bei einigen
    Lampen oder Ladern ganz auf den Magneten verzichten kann.

    Greetings
    Klaus

    -->... PN
     
  31. Das wäre im Endeffekt auch meine Idee (die mir erst nach Kauf der Magnete kam).

    Das Band hat zwar nur etwas über 100 mü, dafür kannst du es aber vollflächig verkleben. So bekommst Du auch ohne Button Top Kontakt...

    Wir sind auf Dein Feedback gespannt!
     
  32. Mit Paste würde ich nicht arbeiten, gibt doch nur Sauerei und am Ende gar Kurzschlüsse wenn sie an die falsche Stelle gerät. Falls man überhaupt Paste findet, die gut genug leitet.

    Leitkleber könnte funktionieren.

    Aber eher schlecht.
     
    #32 light-wolff, 12. Dezember 2016
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2016
    Onkel Otto hat sich hierfür bedankt.
  33. Dann kann man es zumindest noch doppelt legen und hat dann Verbindung.

    Aber da lass ich mich von Klaus' Messungen überraschen - das Muster geht heute zur Post.
     
    Onkel Otto hat sich hierfür bedankt.
  34. ...dir richtige Reihenfolge beim anklemmen der Autobatterie ist ja auch folgende:

    1) - Kontakte reinigen (Batteriepol UND Anschlussklemme), ggf. mit etwas Schleifpapier nachhelfen...

    2) - Anschlussklemme auf die blanken Batteriepole klemmen/schrauben

    3) - Den gesamten Bereich Batteriepol/Anschlussklemme mit Polfett einreiben, damit ist der Bereich komplett vom Luftsauerstoff abgeschlossen und (Kontakt-)korrossion kann nicht auftreten!

    Jegliche Verunreinigung zwischen den Kontaktflächen verschlechtert den Übergangswiderstand!!!
     
  35. Gracias für das sehr reichlich bemessene Muster Cu-Klebeband :).

    Das Ergebnis vorweg :

    ich habe ein paar Versuche gemacht (siehe Bild), die zeigen, dass der Kleber,
    so wie von Light-Wolff prognostiziert, leider nur schlecht leitet.

    Damit ist Cu-Klebeband nicht, wie gehofft, direkt zum Niveau- oder Oberflächen-
    ausgleich zwischen Neodym-Magneten und den Pluspolen von 18650-er Akkus
    mit lästigen Schweißpunktresten geeignet.

    Schade zwar, aber einen Versuch war es allemal wert :).

    IMG_1749_crop_norm_1025_80std.jpg

    Ich kenne diese Art von Cu-Klebebändern von Experimenten an Beschleunigern
    an der GSI und am JINR. Dort haben wir das Cu-Band sehr gern (in Pfundmengen)
    verwendet, wenn es darum ging großflächige Hochfrequenz-Lecks zu schließen
    oder Noise durch schlechte Massekontakte oder Brummschleifen zu eliminieren.

    Beim aufeinander kleben der Cu-Streifen wird oft ein guter, sehr niederohmiger Kontakt
    dadurch erreicht, dass die Randbereiche des Klebebandes leicht umgebogen sind
    und damit einen direkten Kontakt zur Oberfläche des nächsten Streifens herstellen.

    Dann erhält man bei der Widerstandsmessung widersprüchliche und nicht reproduzierbare
    Resultate (Bild "Treppe"). Auch darf man die Klebeseite nicht mit den Fingern berühren,
    denn das Hautfett erhöht den Übergangswiderstand beträchtlich (Bild "Fingerfett").

    Also habe ich mit einem Locher ein ca. 20 mm² großes Loch in ein Stück Papier als
    Isolator gestanzt. Wenn man dann sauber arbeitet, d.h. das Band z.B. nicht knickt,
    bekomme ich stabile Messwerte mit einen recht hohen Übergangswiderstand von
    ca. 8-12 Ohm pro 20 mm². Dieser Wert ist zeitlich nicht stabil und zudem Abhängig
    von initialen Anpressdruck ...

    Den Übergangswiderstand kann man zwar leicht auf fast Null Ohm reduzieren indem
    man mit einem spitzen Gegenstand ein paar mal auf die Folien einsticht (Bild "Kieks")
    - doch ist diese Art von "Kontaktstelle" natürlich nicht für hohe Ströme geeignet.

    Greetings
    Klaus
     
    #35 Onkel Otto, 14. Dezember 2016
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2016
    light-wolff, 0kay, Tombstone und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  36. Keiner kann sagen, wir hätten es nicht versucht...

    :thumbup:
     
    light-wolff hat sich hierfür bedankt.
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