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LED-Arbeitsleuchte Zellenwechsel

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Olight Taschenlampen
Trustfire
Hallo,

habe mir unlängst diese Arbeitsleuchte gekauft -> https://www.amazon.de/gp/product/B079GZMQD5/ref=oh_aui_detailpage_o08_s00?ie=UTF8&psc=1 und bin auch sehr zufrieden damit (für meine Zwecke genügt die) - zumindest was die Lichtausbeute (Flooder) und das Magnet (Neodym!) betrifft. Einzig die einzelne LED an der Lampenspitze kann man vergessen (aber in der Not frisst bekanntermaßen der Teufel ja auch Fliegen ;)).
Was mir hingegen etwas Kopfzerbrechen macht, ist der mMn schwache 18650er Akku (nur 1800 mAh) und die Textpassage in der BDA: "...Unplug the charger when full charge. Do not overcharge...". 'Overcharge'? Hm... Der Ladevorgang wird doch eigentlich beendet wenn der Akku voll ist - zumindest signalisiert das so die Lade-LED!?
Lohnt sich ein Austausch des jetzigen Akkus gegen einen 'etwas potenteren'? Oder wird die Aufladung des Akkus durch die Ladeelektronik (Platine) bei erreichen einer gewissen Leistung (mAh) beendet (ist also auf den werksseitigen Akku konfiguriert)? So dass sich der Einbau eines stärkeren Akkus nicht rentiert?

Danke schon mal.
 

casi290665

Flashaholic***
31 Mai 2016
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Hannover
Hallo eisderbaer,

Ich bin zwar ne echte Elektronikniete, aber ich gehe davon aus, daß der Ladevorgang bei einer bestimmten Spannung beendet wird.
Ein Akku mit höherer Kapazität sollte dann auch längere Nutzungsdauer bringen. Wenn sogar ein protected Akku passen würde, wäre das in dieser doch recht preiswerten Lampe vielleicht kein Nachteil...

Gruß
Carsten
 
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eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Acebeam
...es könnte sich bei den verbauten sogar (anhand der Kerbe?) um einen geschützten (Flat-top)Akku handeln (die Länge: 66mm - ist leider mehr oder weniger komplett in Schrumpfschlauch gehüllt)...

IMG_20181212_091104[1].jpg IMG_20181212_091646[1].jpg

Edit sagt:
...geschützter Button-top passt von der Länge her...

IMG_20181212_092456[1].jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
...es könnte sich bei den verbauten sogar (anhand der Kerbe?) um einen geschützten (Flat-top)Akku handeln
Nein, ich sehe die umlaufende Einkerbung als den normalen Bördelrand am Kopf (Pluspol) jeder 18650er-Rundzelle. Geschützt ist die Zelle zu 99,9% nicht.

Ausgehend von dem, was ich von der Platine erkennen kann, ist da eine ganz einfache 1-Chip-Ladeschaltung verbaut, die die Kennlinien und den Ladestrom fest in der Hardware verankert haben. So etwas ist Standardware, kostet nur wenige Cent und braucht nur wenig Platz.
Ähnliche Ladeschaltungen findet man in einfachen 1-Zellen-Akkuschraubern (Bosch Ixo und vergleichbare Geräte).
... und die Textpassage in der BDA: "...Unplug the charger when full charge. Do not overcharge...". 'Overcharge'? Hm... Der Ladevorgang wird doch eigentlich beendet wenn der Akku voll ist - zumindest signalisiert das so die Lade-LED!?
Ohne eine genauere Analyse ist es nicht sicher, aber ggf. haben die Deppen dort eine Ladeschaltung mit Erhaltungsladung verbaut - was bei Li-Akkus ziemlich dämlich wäre.
Oder es ist einfach nur ein dusseliger Übersetzungs- oder Copy&Paste-Fehler...

Unter'm Strich sehe ich jetzt erst einmal keinen naheliegenden Grund, der dagegen spräche dort eine Zelle mit höherer Kapazität einzubauen.
Und wenn's passt ist natürlich eine geschützte Zelle die sicherere Wahl, also warum nicht.

Viel Erfolg!
 
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Lichtmichl

Flashaholic**
6 April 2014
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Thüringen
Unter'm Strich sehe ich jetzt erst einmal keinen naheliegenden Grund, der dagegen spräche dort eine Zelle mit höherer Kapazität einzubauen.
Und wenn's passt ist natürlich eine geschützte Zelle die sicherere Wahl, also warum nicht.
+1

Und nach Möglichkeit Akku mit Lötfahne auswählen, Li-Ions mögen die Lötbraterei direkt am Körper nicht so besonders.

Gruß Micha

Edit: Geschützt und Lötfahne schließt sich wohl aus. Also bliebe nur die Wahl oder.
 
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eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Ich würde den grösseren relativ leeren Akku einbauen und den Spannungsverlauf messen.

Mein Bruder hat sich z.b. für sei Makita Werkzeug 9000er Akkus besorgt.
Da sind 15 Stück 30Q Zellen drin.

Wenn er den auf seinen Makita Lader steckt wird der nicht voll geladen. Offensichtlich ist in den Akkus ne Elektronik der 3000er Akkus eingebaut so das nur 3000 geladen werden.

Pack ich den Akku an meinen Modellbau Lader werden über 9000 rein geladen und sein Werkzeug läuft auch 3 mal so lang.

Leistung ist also da aber das original Ladegerät kommt mit der Lade Elektronik nicht klar.

Im Zweifel einfach messen und wenn bis 4.2 Volt geladen wird sollte dein Akku egal wie groß auch geladen werden.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Sofern man das auf den Fotos sehen kann, ist dort ein Lade-IC verbaut. Würde mich nicht wundern, wenn auf dem linken Vierbeiner TP4056 steht.
Tiefentladeschutz scheint nicht drin zu sein, aber ganz so kritisch ist das nicht, weil durch die LEDs bei leerer Zelle (<2,5V) eh kein Strom mehr fließt. Gefahr besteht nur, wenn man die Lampe stunden- oder tagelang eingeschaltet leer liegen lässt, dann reichen auch ein paar µA, um die Zelle in Tiefentladung zu ziehen.


OT:

Wenn er den auf seinen Makita Lader steckt wird der nicht voll geladen. Offensichtlich ist in den Akkus ne Elektronik der 3000er Akkus eingebaut so das nur 3000 geladen werden.
Fängt er wieder an zu laden, wenn man ihn abnimmt, einige Minuten wartet und erneut draufsteckt?
Vielleicht ist es ja nur eine einfache Zeitbegrenzung.

Wenn dagegen ein richtiges BMS mit Ladungsbilanzierung drin ist, wird das eine Verdreifachung der Kapazität kaum zulassen. Dann kann man von Glück sagen, dass es beim Zellentausch nicht komplett dicht gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

urquattroblack

Flashaholic**
22 Januar 2017
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Olight Shop
Ja er fängt dann wieder an aber Eiert dann rum.
Hab das mal mitgeloggt.

Auch ist kein Balancer verbaut.

Vermutlich billigakku Nachbau aber mit super Zellen.

Ich hab ihm jetzt nen Balancer angelötet und er lädt überm Modellbaulader.
Also alles gut.

Aber einfach kaufen und nutzen ist nicht.
Das ist schon wieder Beschiss.
 

tigerpeil

Flashaholic
9 Dezember 2014
102
50
28
Oberhausen
Ohne eine genauere Analyse ist es nicht sicher, aber ggf. haben die Deppen dort eine Ladeschaltung mit Erhaltungsladung verbaut - was bei Li-Akkus ziemlich dämlich wäre.
Oder es ist einfach nur ein dusseliger Übersetzungs- oder Copy&Paste-Fehler...
Mein USB-Detektor zeigt 0 mA, wenn das Laden beendet ist. Ich weiß aber nicht, wie genau der Detektor ist.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Mein USB-Detektor zeigt 0 mA, wenn das Laden beendet ist.
Das ist auch zu erwarten, wenn wie in #9 vermutet ein Lade-IC drinsteckt. Dann fließt nur noch der Strom für die Anzeige-LED, unter 5mA.

Textpassage in der BDA: "...Unplug the charger when full charge. Do not overcharge...". 'Overcharge'? Hm... Der Ladevorgang wird doch eigentlich beendet wenn der Akku voll ist - zumindest signalisiert das so die Lade-LED!?
So ist es. In Anleitungen steht sehr viel Unsinn, meistens nur aus Haftungsründen oder damit es wichtig klingt.

lohnt sich ein Austausch des jetzigen Akkus gegen einen 'etwas potenteren'?
Garantiert. Gibt entsprechend längere Laufzeit.

Oder wird die Aufladung des Akkus durch die Ladeelektronik (Platine) bei erreichen einer gewissen Leistung (mAh) beendet (ist also auf den werksseitigen Akku konfiguriert)?
Bei diesem einfachen Teil sicher nicht.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.968
12.077
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im Süden
Aber, wenn das schon kein geschützter Akku in dieser Lampe ist, dann muss doch irgendwas da sein um selbigen nicht zu überladen bzw. tief entladen? (Das ist doch sonst quasi lebensgefährlich!?)
siehe oben, hier nochmal bequem ohne Scrollen:
Sofern man das auf den Fotos sehen kann, ist dort ein Lade-IC verbaut. Würde mich nicht wundern, wenn auf dem linken Vierbeiner TP4056 steht.
Tiefentladeschutz scheint nicht drin zu sein, aber ganz so kritisch ist das nicht, weil durch die LEDs bei leerer Zelle (<2,5V) eh kein Strom mehr fließt. Gefahr besteht nur, wenn man die Lampe stunden- oder tagelang eingeschaltet leer liegen lässt, dann reichen auch ein paar µA, um die Zelle in Tiefentladung zu ziehen.
Edit: wie vermutet Lade-IC TP4056.
 
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.641
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Bielefeld, NRW
Aber, wenn das schon kein geschützter Akku in dieser Lampe ist, dann muss doch irgendwas da sein um selbigen nicht zu überladen bzw. tief entladen? (Das ist doch sonst quasi lebensgefährlich!?)
Na ja, der Ladekontrollchip macht das mit dem Laden alles. Er lädt mit dem korrekten Verfahren und schaltet bei Erreichen der Ladeschlussspannung ab.
Der Ladekontrollchip ist übrigens tatsächlich ein TP4056 (ist auf dem großen letzten Bild zu erkennen).
Das ist ein Standardprodukt für solche Ladeschaltungen und bei dir ist er auf 780 mA Ladestrom eingestellt (max. 1.0 A sind möglich).

Ob da ein Tiefentladeschutz in der Leuchte drin ist, lässt sich aber jetzt so nicht erkennen. Falls ja, dann ist es meistens über zusätzliche Bauteile realisiert und falls nein, dann sollte der Ladekontrollchip das Aufladen verweigern.

Aber erwarte von einem einfach Wegwerfprodukt dieser Art auch keine Wunder...
 
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