Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

Lagerung Taschenlampe im Auto

TauRox

Flashaholic*
10 September 2020
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Das Thema Kälte und Li-Ion Akkus ist im Forum schon hinreichend behandelt worden und eigentlich hatte ich damit die Frage nach "Taschenlampe im Auto" zumindest für mich hinreichend beantwortet.

Jetzt hatte aber @amaretto in diesem Beitrag empfohlen, die Lampe im Auto in einem Safe-Bag zu lagern. Safe-Bags hab' ich aus Modellbauzeiten genug und alle meine Akkus, egal ob LiPo oder Li-Ion, die nicht in Talas eingelegt sind, lagern auch in ebensolchen Taschen.

Jetzt aber die Frage: ist es wirklich nötig, die Tala im Auto nochmal in einen Safebag zu packen? Oder ist das wie Hosenträger und Gürtel - sicherer geht immer? Eigentlich sind doch die Akkus in den Taschenlampen sehr sicher und stabil geschützt. Oder besteht tatsächlich eine Gefahr, wenn z.B, die Tala im Auto sehr warm wird (Sommer, Handschuhfach)? Wenn ja, wie äußert sich das? Mir geistern da so Schlagworte wie "Thermal runaway" durch den Kopf. Explodiert dann die Tala wie 'ne Rohrbombe?

Wie macht ihr das zu Hause? Gut, da wird es nicht so warm wie im Sommer im Auto. Habt ihr die Akkus in den Lampen? Oder stehen die alle "leer" in der Vitrine und die Akku lagern in diversen Safe-Bags?
 

Frank1984

Flashaholic**
15 September 2017
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Also ich persönlich kümmere mich absolut nicht darum. Wenn ich im heißen Auto sitzen kann, überleben es die Akkus allemal. Bei mir ist noch nie etwas schief gegangen. Wie sich das auf die Lebensspanne auswirkt, kann ich jedoch nicht beurteilen.
 

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
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Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Acebeam
Ich habe auch immer Lampen im Handschuhfach, in beiden Autos…

Ab und an werden die Akkus mal vollgeladen und gut ist!

Habe nie Probleme gehabt, Lampen funktionierten bislang immer problemlos und die Akkus haben sich auch nicht anders verhalten (bzgl. Selbstentladung) als meine anderen Akkus…

Somit mache ich mir da auch keine Gedanken!

Gruß,

Bodo
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Mir geistern da so Schlagworte wie "Thermal runaway" durch den Kopf. Explodiert dann die Tala wie 'ne Rohrbombe?
Bei einem "Thermal runaway" kann der Akku und in der Folge auch die Lampe entsprechend explodieren, das ist schon denkbar.

Damit es aber dazu kommt, müssen schon im Vorfeld eine Menge Dinge schief gelaufen sein (Akku überladen, bei Kälte geladen etc., entsprechend vorgeschädigt).
Bei einem voll funktionsfähigen und bisher nicht vorgeschädigten Akku ist die Lagerung im Auto auch im Sommer soweit unkritisch, die hohe mögliche Temperatur alleine wird den Akku voraussichtlich nicht hochgehen lassen.
Allerdings sind hohe Temperaturen eher wenig förderlich für die Lebensdauer, aber das dürfte jetzt wenig überraschen...
Wie macht ihr das zu Hause? Habt ihr die Akkus in den Lampen? Oder stehen die alle "leer" in der Vitrine und die Akku lagern in diversen Safe-Bags?
Die Akkus lagern bei mir in normalen Akku-Boxen, die meisten Lampen sind in der Regel ohne Akkus, nur die Lampen, die absehbar im regelmäßigen Einsatz sind, sind mit Akkus bestückt.

Safe-Bags schaden natürlich nicht, aber den überwältigenden Nutzen kann ich auch nicht erkennen...
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
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Berlin
Ich nutze für meine Surefire (CR123) im Auto das Fach unten in der Fahrertür. Ist im Bus deutlich kühler als das Handschuhfach oben …

Eine H03 (18650) ist über die mittlere Kopfstütze der Rückbank gespannt und wird bei Bedarf zur Kofferraumbeleuchtung genutzt. Da sieht man am Akkurohr mittlerweile eine bräunliche Verfärbung… ist also wohl deutlich heißer da oben ;-)

Gab jetzt seit Jahren keine Probleme… und in einigen Lampen bekommen die Akkus im Betrieb ja auch 80 Grad Hitze … (zB Acebeam, Imalent, Nighwatch, …)
 

Gray Matter

Flashaholic**
19 Juni 2011
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08523
Ich habe seit Jahren keine Probleme mit Lampen in Autos.

Speziell lagern tu ich sie nicht. Bei UL geprüften Zellen ist die Gefahr einer ungewünschten Reaktion extremst gering. Da darf man auch nicht mit Benzin/Diesel/H2/CNG/LPG im Tank fahren, sondern muss auf Fred Feuersteinantrieb umsteigen.
 
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Ob ein Safe-Bag etwas nützt, wenn man in gewisser Weise eine Rohrbombe darin lagert? Der Druck baut sich ja in der Lampe auf und wenn die explodiert, kann der Safe-Bag vermutlich auch nichts mehr kontrolliert entweichen lassen.
 
11 September 2018
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Schleswig-Holstein
Ich nehme für solche backup Lampen die lange zeit nicht genutzt werden immer cr123 Lithium Zellen. Die sind auch unempfindlicher bei Temperatur und halten 20 Jahre oder so. Kein problem. Wenns nur ne Lampe für den Notfall ist is wiederaufladbarkeit sowieso unnötig. Die Notfall Lampe in einen Versiegelten Beutel zu packen widerspricht dem ganzen Konzept einer solchen Lampe. Man hat einen Unfall, braucht eine Lampe, und was Jetzt? Das ding erst auf dem Beutel fummeln. Die muss sofort und einfach greifbar sein. Zuhause hab ich meine Batterien zusammen mit den Lampen in einem Peli case. Das muss reichen.
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
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Hannover
Mir geistern da so Schlagworte wie "Thermal runaway" durch den Kopf. Explodiert dann die Tala wie 'ne Rohrbombe?
Zu allererst ploppt wohl der Schalter raus und der Überdruck könnte durch das Loch entweichen. Die nächst schwächste Stelle wäre wohl die Glasscheibe, aber von einer Rohrbombe ist das ziemlich weit entfernt...
 

Flame of Udûn

Stammgast
25 Juli 2021
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Von irgendwelchen Verrenkungen mit Safe Bags würde ich bei ner Notfalllampe auch abraten. In Situationen, in denen man diese Lampe dringend braucht, vielleicht auch schnell braucht, wird man wahrscheinlich geneigt sein, sich die ganze Akrobatik mit Bag, Akkus und Lampe lieber zu ersparen.

Es wurden ja schon sehr gute Vorschläge gemacht, z.B. CR123. Ich habe mir jetzt noch als Backup-Backup-Lampe eine EverLight Twist Plus zugelegt, die man über AA oder mechanisch über GoldCap betreiben kann. Da kommen Ladda rein, somit hat man brauchbares Licht. Falls die Akkus mal versagen sollten, hat man immerhin noch das (deutlich dunklere) Notlicht. Test hinsichtlich Bewährung in der Praxis steht allerdings noch aus.
 

Lämpchenmann

Stammgast
24 Oktober 2020
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Herrnhut
Jetzt aber die Frage: ist es wirklich nötig, die Tala im Auto nochmal in einen Safebag zu packen?
Wenn ich die Beiträge lese, komme ich zu dem Schluss, dass das wohl jeder für sich beantworten muss.
Z. B. ist die bei meinen Keeppower angegebene Spezifikation: Storage Temperature -20℃~ 45℃
Die kann im Auto deutlich überschritten werden.
Natürlich gibt es (Harakiri)-Tests im Web, was die Akkus so aushalten, ohne dass etwas passiert.
Was bei solchen Aussagen nach meiner Meinung immer kritisch ist: "Ich mache das immer so, schon Tausend mal."
Nummer 1001 kann ganz anders sein...
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Was bei solchen Aussagen nach meiner Meinung immer kritisch ist: "Ich mache das immer so, schon Tausend mal."
Nummer 1001 kann ganz anders sein...
Sehr treffender Einwand!
Inflationäre "bei mir ist noch nie was passiert"-Aussagen sind natürlich keine Beweise, sondern lediglich rein subjektive und kaum generalisierbare Erfahrungsberichte von Einzelnen.

Insofern halte ich eine fundierte Vorsicht für grundsätzlich angemessen, aber man muss auch nicht übertreiben. Im Zweifel ist man am Ende aber immer selbst der Gelackmeierte, egal was die anderen so berichten...
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Bei mir sind drei Lampen im Auto. Eine im Fach in der Mittelkonsole EC 50 Gen 3, eine im Armaturenbrett unter dem Radio Nitecore VCL 10 und eine auf dem Rücksitz Courui D07 mit 6 Akkus, die etwas geschützt unter einer Decke liegt. Die liegen alle Sommer wie Winter im Auto und werden ab und zu mal nachgeladen. Da mach ich mir gar keine Sorgen wegen Rohrbombe, eher wie lang die Akkus die Hitze verkraften bis sie tot sind.
 

Gammel

Flashaholic***
1 Dezember 2010
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Gronau-Epe, an der niederländischen Grenze
Natürlich sind all diese Erfahrungsberichte keine fundierte wissenschaftliche Aussage!

Und natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was er macht!

Aber wenn so viele Mitglieder hier, denen man mt Sicherheit ein ordentliches Urteilsvermögen zugestehen darf, in Praxistests festgestellt haben, dass nichts explodiert, muss man sich dann echt noch Sorgen machen: oh nein, wenn Tschernobyl-mäßige Voraussetzungen vorliegen, kann vielleicht doch etwas passieren????
Irgendwann ist es ja auch mal gut…

Ist jemandem hier schon mal so etwas passiert??
 
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Ace Combat

Flashaholic*
10 September 2011
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Lkr. Schweinfurt
Hab im Handschuhfach ne Nitecore MT2A mit 2x AA Alka. liegen, die für Notfälle völlig ausreichend ist
( + ein mega praktisches Nite Ize Stirnband )
und das schon seit mehreren Jahren, Winter wie Sommer. :thumbup:
Check ab und zu die Batterien + Funktionstest, mehr nicht.
Den AAs war es bis jetzt egal, ob -15° oder +50° .:D
Also warum sollte ich sie gegen eine Lion Tala tauschen, mit den entsprechenden Risiken? :rolleyes:(Möglichkeiten)
 
Zuletzt bearbeitet:

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
2.212
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Kassel
Ist jemandem hier schon mal so etwas passiert?
Na ja, schließlich gibt es immer ein erstes Mal. Und wenn ein Schaden eintritt, trifft es denjenigen abseits aller Wahrscheinlichkeiten zu 100 %. Die Abwägung, um die es geht, sollte daher sein: Mit welchem Einsatz kann ich welchen Schaden verhindern oder wenigstens minimieren. Und da genügt oft ein wenig Konsequenz beim Beachten einfacher Grundregeln - die hier geläufig sein sollten -, um Schlimmeres zu vermeiden.
 

Flame of Udûn

Stammgast
25 Juli 2021
58
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Mich würde grundsätzlich mal interessieren, ob es eine Alternative wäre, eine zusätzliche Garnitur an Akkus im Auto in einem Behältnis zu deponieren, welches den Temperaturaustausch mit der Umgebung hemmt, gute Mini-Kühlbox (ohne Energieversorgung) oder irgendwas selbst Gebasteltes. Das hätte zumindest dann noch theoretisch Sinn, wenn die lampeninternen Akkus in solchen Situationen versagen, WENN man noch genug Zeit für deren Auswechslung hat.

Und natürlich auch nur dann, falls eine solche Aufbewahrung überhaupt merklichen Einfluss auf die Lebensdauer hat. Kenne mich in solchen Bereichen alles andere als aus, aber vom Bauchgefühl her würde gegen diese Maßnahme sprechen, dass der Akku im Sommer weniger von (nächtlichen) Abkühlungen und im Winter weniger von Aufheizungen (z.B. Heizung während der Fahrt; Parken in der Sonne) profitiert. Für die Maßnahme würde aber sprechen, dass man dadurch zumindest die positiven und negativen Temperaturspitzen wegrasiert. Jetzt wäre es halt wichtig zu wissen, was sich stärker auf die Lebensdauer auswirkt.

Als Test könnte man ja ein lampeninternes und ein kühlboxinternes NiMH-Akkuset mal mindestens ein Jahr oder länger unangetastet im Handschuhfach liegen lassen und vorher und danach Funktion und Werte überprüfen. Alternativ könnte man natürlich auch hier im Forum fragen, ob schon mal jemand sowas gemacht hat. (?)
 

t-soung

Flashaholic*
8 Februar 2012
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Hat mal jemand die Temperatur im hinteren Fußraum unter einer Gummimatte gemessen? Glaube kaum, dass die über 40Grad geht.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Bei mir ist in der Reserveradmulde relativ gleichbleibende Temperatur, ich habe dort die Innenseiten mit etwas Filz gedämmt, wodurch es im Sommer,, relativ" kühl und im Winter bis jetzt frostfrei war.
Das Auto wird aber täglich bewegt, wodurch im Winter der Endschalldämpfer heißt und im Sommer der Unterboden gekühlt wird. Natürlich sind da bestimmt noch 20- 25 Grad Unterschied von Sommer zu Winter aber Getränke waren noch nie gefroren und im Hochsommer noch angenehm kühl. Das hätte im Rest des Fahrzeugs anders ausgesehen.
 
Trustfire Taschenlampen