Ladegerät für Industriezellen

Dieses Thema im Forum "Ladegeräte" wurde erstellt von watercooled, 7. Juli 2013.

  1. Hallo,

    ich habe einen Notebookakku geschlachtet und daraus 12 18650er Zellen entnommen.
    Sie sind blau und haben 2000mAh bei 3,7V Nennspannung. Mein Problem ist nun das diese auf beiden Seiten blanke Kontaktflächen haben.
    Wie Lade ich sie am besten? Dieser "Nippel" wie bei normalen AA Batterien fehlt ja!

    Ich will 4 davon als Stromversorgung in einem mobilen Soundsystem einsetzen. Sie sollen in Reihe auf 14,8V geschaltet werden.

    Ich habe auch noch einen Ultramat 15 da, wenn ich einen Balancer kaufe kann ich das pack dann auch als gesamtes Laden oder muss ich die Zellen zwingend einzeln laden?

    Sie haben noch eine Restspannung von rund 2,5V. Bekommt man die wieder hin?

    mfg
     
  2. Auch hallo!

    Die meisten hier empfohlenen Li-Ion-Ladegeräte können das trotzdem, die bringen einen Nippel am Pluspol sozusagen mit, bzw eine gewölbte Kontakt-Zunge oder dergleichen.

    Wenn ich nicht irre, hiess es vom XTAR SP2, dass es auch so platte Akkus wieder zum Leben erwecken kann, sofern keine Defekte vorliegen.
    Bitte mal in den Review zum XTAR SP2 suchen.

    Gruß
    Stephan
     
  3. ich finde 2,5V grenzwertig und hätte die Zellen wohl entsorgt.
     
  4. Acebeam
    Hier ein Beitrag zu tief entladenen Zellen (light-wolff zitiert balloonix):
    http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=211979

    Hier ist "tief" unter 3 Volt im Leerlauf:
    http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=166959

    Und hier die Relativierung bzgl Akku-schonendem Ladeverhalten des Xtar SP2:
    http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=196307

    Wobei der SP2 ja die Option bietet, auch eine kleinere Stufe als 1A Ladestrom anzulegen.

    Aber wie tief nun zu tief ist ...:confused:
     
    #4 P607, 7. Juli 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2016
  5. Wow, ihr seid ja von der ganz schnellen Sorte hier :thumbup:

    Der Akku wurde eben leer eingelagert und verblieb noch einige Zeit im Notebook.
    War also restlos leergenuckelt, er liegt aber seit höchstens 2 Monaten so rum.

    Ich werde die Zellen jetzt einmal einzeln laden, dazu brauchts ja keinen Balancer.

    Habt ihr Links zu Akkuhalterungen für 4 Einzelzellen?
    Und brauche ich einen Balancer wenn ich die Akkus PARALLEL lade?
    Oder ist das nicht empfehlenswert?
     
    #5 watercooled, 7. Juli 2013
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2013
  6. Dabei geht es darum, dass ein Akku wohl ohne wirksamen Schutz betrieben wurde, so dass nicht auszuschließen ist, dass dieser Akku in seinem Leben schon eine oder mehrere Tiefentladungen erlebt hat (=> Entsorgungskriterium).

    Das ist nur relativ tief innerhalb des üblicherweise erlaubten Spannungsbereichs für einen LiIon Akku (höherer Akkuverschleiß, als wenn man vorher lädt), aber noch unkritisch, also keine Tiefentladung, von der wohl erst unter 2,0 V die Rede sein kann.

    In einem zu tief entladenen Akku (unter 1,5 V) können sich Kupferbrücken bilden, verbindet eine Kupferbrücke beide Pole, ist die Zelle intern, das heißt ohne Einflussmöglichkeit von außen kurzgeschlossen.

    Eine intern kurzgeschlossene Zelle in einem Ladegerät zu laden, dass keine defekten Akkus erkennt und den Ladevorgang bei Erkennung des Defekts abbricht bzw. aufgrund einer zu geringen Spannung des Akkus (unter 2 V) verweigert, endet vorraussichtlich mit einem Brand.

    Tiefentladung

    MfG Frederick
     
    #6 the_holodoc, 7. Juli 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2016
  7. Perfekt!
    Gleich mal in die Bookmarks.

    War - bis jetzt - eine häufige Fragestellung hier, weil ich reichlich Notebook-Akkus schlachte. 2,5V waren da eigentlich die Regel, die Dinger lagen eine Ewigkeit rum.
    Da die Akkus daraus anstandlos in einem Xtar WP2 geladen und noch ewig ihren Dienst versehen haben, könnte man darauf schliessen, dass der Schutz des Notebook-Akkupacks Schlimmeres verhindert hat. So er denn noch intakt war.
    [In einem WF-139 starben allerdings reichlich Akkus.)

    Da fühle ich mich doch gleich noch viel besser ... :)
     
  8. Das funktioniert. Die waren im Notebook ja auch in Reihe geschaltet, vermutlich 3P4S (je 3 parallel, und das 4x in Reihe).
    Der Betriebsspannungsbereich wird dann 12-16V sein.

    Mit Balanceranschlüssen kannst Du den Pack als Ganzes laden. Die Balanceranschlüsse sind nur einfache Zwischenabgriffe.
    Ladeschluss 16,8V (LiPo-Proramm 4S), Ladestrom 1A.


    "Hinbekommen" tut man defekte LiIon nicht mehr. Da ist keine "Heilung" wie bei anderen Akkus möglich, kaputt ist kaputt.
    Aber 2,5V ist NICHT kaputt :), nur ziemlich gestresst.
    Erstmal langsam anladen bis sie über 3V sind, dann Gas geben.

    Wenn tatsächlich alle 12 Zellen bei identischen 2,5V sind, ist das sogar ein gutes Zeichen. Dann sind sie immer noch perfekt balanciert und haben identische Kapazität. Bei niedrigem Ladungsstand würden schon kleine Unterschiede eine große Spannungsdifferenz ergeben.

    Doch, das geht. Im Notebook wurden auch immer 3 parallel geladen. Balancer braucht's bei Parallelladung keinen. Nur sollte nicht mehr als 0,1V Unterschied zwischen den Zellen sein wg. Ausgleichströmen. Ist bei Zellen aus einem Pack aber sehr unwahrscheinlich.

    Haben wir, gleich mit integrierter Schutzschaltung pro Zelle:
    $8.35 4S1P 14.8V 18650 Holder with Battery Build-in PCM Protection Circuit Module

    Alternativ ein "nackter" Halter:
    $2.57 4*18650 Serial/Parallel Battery Holder Case w/Lead Wires - serial / parallel configurable
    $2.39 4*18650 Serial/Parallel Battery Holder Case - serial / parallel configurable
    und dazu ein separates PCB:
    4S Li-ion Lithium Battery Input Ouput Protection Board PCB 14.4V 14.8V 16.8V 5A | eBay
     
  9. Spielen die 4,35 V max. (incl angegebener Toleranz) Abschaltung keine Rolle oder wäre das Ding optimal für LG D1?
     
  10. Die LG18650D1 sind für 4,35V regulären Ladeschluss ausgelegt. Dafür wäre das Ding also nicht wirklich geeignet, man könnte die Zellen nur mit Glück volladen.
    Besser wäre es für 4,3V-Akkus wie die Samsung ICR18650-28A 2800mAh.
    Da die Schutzschaltung regulär gar nicht eingreifen soll, legt man deren Abschaltspannung immer höher als den gewünschten Ladeschluss. Für 4,20V-Zellen optimal wäre 4,25V, das ist hier die Obergrenze lt. Zellenherstellern. Weil aber mindestens 0,5% Toleranz dazukommen (0,02V) geht man noch etwas höher.
    Das verlinkte PCB liegt mit "4.325±0.025V" relativ hoch (wenn die Angaben stimmen), aber auch da wird noch mit keinem 4,20V-Akku etwas passieren. Wie gesagt, die Schutzschaltung soll nur im Notfall greifen, wie ein Sicherheitsgurt. (Ich weiß, dass DU das weißt, aber der TE vielleicht nicht ;))
     
  11. Super Antwort, Danke!

    Manche Zellen liegen bei 2,25, andere bei 2,7V. Sind recht weit auseinander aber ich weiss nicht warum.
    Ist solch eine Schutzschaltung unbedingt notwendig?

    Habe mir jetzt bei DX diesen Lader bestellt: Cheap OEM 2*18650 Lithium Battery Charger (110V~240V AC)
    Der hat ja ganz gute Bewertungen.
    Dazu dann solch einen Halter: 14.8V 4 x 18650 Battery Holder Case Box with Leads - Free Shipping - DealExtreme
    Ich baue dann eben nur 4 Akkus ein und nehme einen zweiten Satz mit dann ist das schön einfach gehalten.

    Immernoch billiger als ein Balancer :D
     
  12. Jedesmal wenn ich glaube, jetzt hätte ich's intus, kommen hinter dem Tor 3 neue...

    Ich nehme mal Tor 2:
    Wenn die bis zu 4,35V die Schutzschaltung des PCB darstellen, wer sorgt dann für einen Ladeschluss bei ~4,2V? Auch diese PCB-Elektronik oder muss das der Modellbaulader erledigen?


    *hust* ... :peinlich:


    ARGH ... einen baugleichen, evtl den gleichen habe ich grad in den E-Schrott verbracht. Und das nicht weil mir seine Farbe nicht gefallen hat. Der war einfach maximaler Mist und hat Akkus getötet und die Ladeschale war extrem knapp bemessen.

    [​IMG]
    Grad noch mal für's Foddo aus dem Schrott gefischt.
    Wenn das der gleiche sein sollte, würde ich stornieren.

    Frage mich auch grad, wie du diesen Lader mit einer 4fach-Schale ... und selbst wenn das funzen sollte, wartest du bei 2* 1A aber 4 Akkus 'ne gefühlte Ewigkeit.
     
    #12 P607, 7. Juli 2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. Juli 2013
  13. Dass sie so weit auseinander liegen, ist zu erwarten. Am Ende ist die Entladekennlinie sehr steil, ein paar 10mAh Kapazitätsunterschied machen da schon mal 0,2V aus. Bei Serienschaltung werden ja alle Zellen um die gleiche Ladungsmange erleichtert. Die mit weniger Kapazität werden dadurch "leerer" als die anderen (es ist weniger Restladung enthalten), daher haben sie niedrigere Spannung.
    Das ist gleichzeitig der Grund, warum man Einzelzellenüberwachung haben sollte: eine kann schon völlig leer sein, die anderen aber noch so voll, dass die Gesamtspannung im Rahmen ist. Die schwächere wird dann zu tief entladen. Der Pack sollte abschalten, wenn die schwächste unter die Grenze fällt.

    Ohne Schutzschaltung muss man höllisch aufpassen, dass auch wirklich alle 4 Zellen den gleichen Ladezustand haben. Wenn man eine mal versehentlich ungeladen oder nur halb geladen einsetzt, wird sie wahrscheinlich zerstört.
    Das heißt: Vor dem Einsetzen und nach der Entnahme immer Spannung messen!

    Gerade bei der vorgesehenen Anwendung (Soundsystem) ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man das Ding einfach laufen lässt, bis es abschaltet. Ich würde hier auf eine Schutzschaltung nicht verzichten.
    Die 7€ wäre es mir wert.
    Andererseits hast Du ja genügend Zellen, um defekte zu ersetzen :rolleyes:.

    Immerhin lädt er die beiden Schächte (fast) unabhängig.
    Aber er scheint nicht wirklich abzuschalten bei vollem Akku. Also Akkus rausnehmen wenn grün.
    Nicht gerade beste Voraussetzungen, um Akkus für einen Pack zu laden, wo es auf gleichen Ladestand ankommt. Also immer schön Akkuspannung messen, bevor die Zellen eingesetzt werden.
    Die Fotos auf DX zeigen 4 verschiedene Leiterplatten. 3 davon sind isolationstechnisch akzeptabel, diese bzw. diese nicht (Netzspannung zu nahe am Akkukontakt, dazu keine doppelte Isolierung, schlechte bis keine Zugentlastung, aber das haben wohl alle).

    Der dürfte passen.
    Wie hoch ist eigentlich der Strombedarf des Soundsystems? Der Halter hat schon einiges an Innenwiderstand (Federn, dünne Kabel), mehr als 2A würde ich da auf Dauer nicht ziehen (aber bei 2A sind die Akkus eh nach nicht mal einer Stunde leer).

    Ich dachte, im Ultramat 15 wäre ein Balancer integriert. Ist aber nicht so.


    NACHTRAG:
    Oh Mann, hab ich jetzt so lange getippt, dass mir P607 noch einen dazwischen geschoben hat... ;)
    Das muss IMMER der Lader machen. Die PCB-Elektronik ist nur dazu da, das Schlimmste zu verhindern. Sonst wäre es eine Ladeelektronik.
     
    #13 light-wolff, 7. Juli 2013
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2013
  14. Richtig es ist genau dieser Lader. Die Bewertungen waren aber durchweg gut, und mir erschien es halt auffällig das genau 110 Leute DIESEN Lader gewählt haben und nicht einen der 10 anderen die es da gibt.
    Ich habe eh noch anderes Zeug mitbestellt, da kam es mir auf die paar Euro auch nimmer an.
    Ich werde natürlich immer nur 2 Akkus gleichzeitig laden, keine Sorge.

    Der Ultramat 15 hat keinen Balancer Integriert, den gibt es erst ab dem 16er.

    Spannungen Messen ist bei mir eh Standard. Da Achte ich sehr darauf.
    Und wenn halt mal eine Zelle kaputt geht...mein Gott dann passiert es halt.
    Habe ja 12 Stück da.

    Der Strombedarf wird bei unter 200mAh liegen. Class D Verstärker sei Dank :)

    Zu der Schutzschaltung: ich habe gelesen es ist nicht gut die Akkus immer in die Schutzschaltung laufen zu lassen. Bei wie viel V schaltet das Ding denn dann ab?

    Das Soundsystem läuft auch noch mit 5V, also da wäre eine Art Unterspannungswächter nicht schlecht.
     
  15. Olight Shop
    Welches?
    Das bei 2.4±0.08V. Das bei 2.35V ± 0.05V.
    Üblich sind 2,4-2,5V. Da das unter Last passiert, wird die Leerlaufspannung danach um die 3V sein.

    Der tatsächliche Effekt einer Entladung bis 2,4V ist umstritten bzw. Spekulation im datenfreien Raum. An einem 26650er konnte ich nach 10x noch keinerlei Auswirkung feststellen, andere sagen, jedes Mal würde 5% Kapazität kosten. Hängt wohl auch sehr stark vom jeweiligen Akku ab.

    In diesen Fall sogar Pflicht. Das Teil würde ja sogar mit nur 2 leeren Zellen noch laufen.
    Andererseits: wenn das mit 5-6V noch volle Leistung bringt, könnte man sich gar einen Aufwärtswandler und 4P statt 4S vorstellen. Eliminiert auf einen Schlag alle Probleme der Serienschaltung, um den geringen Preis von 10-15% Verlusten.
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    Eines fällt mir noch ein:
    Wenn man die Akkus zum Laden rausnimmt, d.h. nicht unter Kontrolle der Schutzschaltung lädt, könnte es sein, dass nach dem Wiedereinsetzen der Zellen die Schutzschaltung erst mal beleidigt ist und nicht aufmacht, sondern erst durch Spannung von außen (normalerweise vom Lader) "aktiviert" werden muss. Die Schutzschaltung hat ja "0V" gesehen, d.h. eine defekte Zelle. Wie gesagt, KÖNNTE sein und wäre ungeschickt, weil diese Aktivierungsspannung "im Feld" sicher nicht vorhanden ist. Das müssten dann 16V sein, Ladespannung für 4S halt.


    Nachtrag: Strom unter 200mA? Ich hatte vorhin 2000 gelesen.
    Das macht 4P und den Spannungswandler noch interessanter. Da täte es ein kleiner für 5V 1A.
    Bei diesem z.B ist die Schutzschaltung gleich integriert.
     
  16. Hi,

    ich würde an deiner Stelle beim Ultramat bleiben, das ist Markenqualität und zuverlässig, braucht nur noch einen externen Balancer, der was taugt. Die von Hyperion sind gut, LBA6 oder lba10 oder so heißen die. lt. Gerd Giese getestet und gut, gibt aber noch genug andere, gerne auch gebraucht von der Bucht.

    Wenn du die Akkus in ein 4s Pack verwandelst, dann löte ein 4s Balancerkabel an. Da kannst du einen Lipowarner anstecken (bei Nichtgebrauch abstecken!).
    Ich hab das gleiche gemacht, 3s-Pack für meinen Xenon-HID-Handscheinwerfer. So kannst du die bequem laden, das Ultramat hat verlässliche Ladetechnik.

    Ob die Zellen hinüber sind, wird sich zeigen, ich glaube nicht. Immerhin besser, als randvoll gelagert. Der Drift ist nach ner Weile normal, das schleicht sich ein, deswegen fühlt sich ein solches Akkupack müde an. Durch den Drift fehlt die Kapa. Gründe sind schlechtes Akkumanagement vom Laptop (da gibts riesen Unterschiede), falsche Anwendung (nie richtig Entladen, keine richtigen Voll-Leer Zyklen) usw. IBM/Lenovo gibt sich mit dem Akkumanagement viel Mühe, andere Herstelle kaum. Je nachdem, wo der Akku vorher drin war, zeigt sich das in der jeweiligen Zellenspannung.

    Meine Sony-Zellen im Handscheinwerfer sind durch die neue Verwendung wieder fit geworden. anfangs gut 35 minuten Licht, jetzt über eine Stunde. Langsam geladen, mit Balancer, immer schön leer machen (3,0-3,2v), sind die Zellen auf die 3. Stelle hinterm Komma fast gleich, so gut wie kein Zellendrift.
    Die Zellen im frisierten Handstaubsauger haben sich nicht mehr gefangen, die sind wohl relativ durch... saugt aber trotzdem prima :thumbsup:

    Ein genaues Meßgerät würde ich empfehlen, das ist zum Teil haarsträubend, was manche Dinger messen. Hier wurden welche getestet
    RC-Network Modellbau Magazin - Ntzliche Li-Monitore
    Ich hab das chargery bm6, sehr zu empfehlen.

    Ich würde also die Zellen erst mal verlöten und verwenden (Lipo-Checker/Warner nicht vergessen), ist komfortabel und sicher.

    viel Spass dabei
    flo
     
  17. Also das Ding läuft zwar mit 5V, jedoch ist eine höhere Spanung sinnvoll da dann eine viel größere Leistung gebracht wird.
    Und ich meine bei 200mAh Stromaufnahme, wenn ich da bis 2,4V runter gehe pro Zelle dann ist das ja beinahe Leerlaufspannung des Akkus!
     
  18. Das ist korrekt. Sich bei einem 4S-Pack da rein auf die Schutzschaltung zu verlassen, würde bei diesem geringen Strom tatsächlich bedeuten, jedes Mal alle 4 Zellen in die Tiefentladung zu fahren.
    Für sehr wenig Geld gibt es "LiPo-Warner" aus dem Modellbau, die piepen wenn es gefährlich wird. Warnschwelle einstellbar. Das wäre die einfachste Lösung.

    200mA bei 5V kommt mir wenig vor. Die Spitzen sind bestimmt höher, wenn das Gerät mit mehr als Nebenherdudellautstärke läuft.

    Ohne das Gerät und seine Stromaufnahmecharakteristik zu kennen, ist es schwierig, da weitergehende Tipps zu geben. Aber die waren ja auch gar nicht gefragt ;)

    Übrigens: Strom wird in mA gemessen, mAh ist Ladung (Strom x Zeit).
     
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