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[Kurzvorstellung] Niwalker Vostro BK-FA01S

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.415
6.112
113
In der oberen Hälfte des Landes
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Hallo,

hier stelle ich euch kurz die Niwalker BK-FA01S vor. Die Lampe habe ich ganz normal erworben.

Ein komplettes Review habe ich vor meinem Umbau leider versäumt. Hier geht es zu meinem Moddingbericht:
http://www.taschenlampen-forum.de/t...-oslon-black-flat-u-treibermod-thrower.55068/


Herstellerdaten:
  • Stufe 5: 1300 Lumen/ 90 Minuten
  • Stufe 4: 1000 Lumen/210 Minuten
  • Stufe 3: 630 Lumen/6 Stunden
  • Stufe 2: 220 Lumen/20 Stunden
  • Stufe 1: 10 Lumen/30 Tage
  • 360.000 Lux
  • Cree XP-L HI LED
  • ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 4 x 18650er Li-Ion
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Low voltage warning
  • Länge: 20,85 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 5,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 8,8 cm
  • Gewicht: 550 Gramm (ohne Akkus)
  • Reichweite: 1200 Meter
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Verarbeitungsmängel konnte ich keine Entdecken, die Anodisierung macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Schwerpunkt der BK-FA01S liegt direkt hinter dem Bezelring.
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Der Größenvergleich zeigt folgendes: Niwalker BK-FA01S -> Jetbeam T6 -> Imalent DT70 -> 330ml Dose
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Die Bedienung erfolgt über einen Hauptschalter und einen Drehring. Der Schalter am Heck dient ausschließlich dazu die Lampe Ein- und Auszuschalten. Er ist mechanisch und trennt den Stromkreis komplett, da fließt dann auch kein Standbystrom mehr.

Die Leuchtstufen werden über den Drehring ausgewählt. Der Ring hat 6 Rastpunkte. Ganz links ist die Lampe im Standby und leuchtet nicht. Wenn ich dann weiter nach rechts drehe, schalte ich die 5 Leuchtstufen durch. Sie beginnt mit der dunkelsten Stufe. Durch den Drehring ist eine Vorauswahl der Leuchtstufe, die beim einschalten aktiviert sein soll, möglich. Strobe erreicht man in dem man den Ring schnell nach links und dann nach rechts in den Anschlag dreht, dies gelingt nur mit 2 Händen.

Sehr positiv finde ich das man den Drehring besser wie beispielsweise an der Acebeam K70 bedienen kann. An der BK-FA01S gelingt das auch relativ einfach mit einer Hand. Die Rastpunkte sind deutlich aber nicht zu schwergängig.
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Die Kühlrippen der Lampe sind sehr massiv. Die zweithöchste Stufe ist sogar im Tailstand dauerbetriebsfest. Die höchste Stufe würde ich nicht als dauerbetriebsfest beschreiben, sie hält allerdings sehr lang durch, bevor es wirklich warm wird. Ein Dragster ist die Lampe keinesfalls.
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Die Tailcap kann man nicht gesondert abschrauben. Um an die Akkus zu kommen, wird das Batterierohr vom Lampenkopf getrennt. Die Feder vom Treiber zum Akkukäfig ist original schon gebrückt, das soll den Übergangswiderstand verkleinern. Das Gewinde ist sauber geschnitten.
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Die Lampe ist an die Akkus sowohl mechanisch wie auch elektrisch nicht anspruchsvoll. Durch die 2S2P Akkuverschaltung, liegt immer mehr Spannung an als die LED benötigt [Bucktreiber]. Ob ich beispielsweise Samsung 30Q oder geschützte NCR18650B verwende macht leistungsmäßig keinen Unterschied.

In den Akkukäfig passen alle gängigen 18650er Li-Ion rein. Dick, dünn, lang, kurz Buttontop oder Flattop spielt keine Rolle.

Der mechanische Schalter ist direkt auf dem Akkukäfig angebracht.
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Hinter der vergüteten Glasscheibe sitzt ein SMO [glatter] Reflektor auf der kaltweißen XP-L HI LED. Der Reflektor-Innendurchmesser ist 73mm.
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Die Abstufung der Leuchtstufen ist recht gut gewählt, nur der Unterschied von Moon zu Low ist etwas groß. Die Lichtfarbe empfinde ich als angenehmes Kaltweiß. Draußen kann ich keine störenden Farbstiche erkennen. Die Regelung der Lampe ist ausgesprochen gut, selbst mit fast leeren Akkus bis ca. 3,3 Volt erreicht die Lampe ihre volle Helligkeit. Wenn die Akkuspannung noch weiter sinkt, schaltet sie eine Stufe runter und die hellste Leuchtstufe lässt sich nur noch für eine Sekunde aktivieren.

Ich habe 1.540 Lumen im Ceiling Bounce und 347.000 Lux gemessen.
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Die Niwalker BK-FA01S hinterlässt einen ausgesprochenen guten Eindruck. Eigentlich bin ich kein Drehringfan, bei dieser Lampe finde ich das aber ganz angenehm. Das man den Ring auch mit einer Hand bedienen kann, ist für mich bei solchen Lampen ein muss. Die Regelung ist dank des Bucktreibers und der Akkuverschaltung ausgezeichnet, das fast bis zum Ende die volle Leistung abrufbar ist finde ich sehr gut.



Beamshot’s von der originalen Lampe habe ich vor meinem Umbau leider nicht gemacht. Eventuell kann da ja jemand aushelfen? Vielleicht @mkr?


Liebe Grüße
 
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bap

Flashaholic*
25 Oktober 2015
818
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63
Berlin
Sehr schöner Bericht mit wirklich schönen Bildern - :klatschen:
Die Lampe hinterlässt einen qualitativ hochwertigen Eindruck - es wird Zeit, dass ich mir endlich mal eine Niwalker zulege, ........, steht eigentlich schon länger auf der "Haben-Wollen-Liste". :tala:
 
  • Danke
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Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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4.087
113
Allgäu
Sehe ich das richtig, daß der Hauptschalter auf dem Batteriekäfig sitzt?

Ist dies öfetr so gelöst?
 

RS.FREAK

Flashaholic***
24 Dezember 2014
6.415
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In der oberen Hälfte des Landes
Hier noch ein optischer Vergleich zwischen der BK-FA09S und meiner BK-FA01S.

Die Lampen sehen sich sehr ähnlich. Die BK-FA01S ist etwas länger, die Kühlrippen sind nicht ganz so wuchtig und der Selektorring hat keine strukturierte Oberfläche. Die Anodisierung ist bei der BK-FA09S etwas matter. Die Probleme mit dem Akkukäfig der BK-FA09S hat die BK-FA01S nicht. Der Kopfdurchmesser ist identisch.

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Trustfire Taschenlampen