Kurzreview Niteye / Jetbeam TCR20 Straight

Dieses Thema im Forum "Niteye" wurde erstellt von Profi58, 11. Januar 2015.

  1. Gestern habe ein Exemplar der neuen TCR20 erhalten und möchte Euch diese Lampe kurz vorstellen. Ursprünglich war sie ja von Jetbeam angekündigt, aber wegen der unterschiedlichen Handelsrechte wird sie hierzulande unter dem Label Niteye vertrieben. So richtig spinnefeind scheinen sich die beiden Firmen nicht zu sein, denn auf der Lampe stehen beide Namen.
    Entschuldigt bitte die Qualität der Bilder, es mußte schnell gehen und ich habe auch keinen geeigneten Aufnahmeplatz, also mußte der Küchentisch herhalten.

    Die Lampe wird in einer schwarzen Box mit Lederoptik und goldenem Niteye-Aufdruck geliefert.

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    In der Box befinden sich die Lampe, die englische Bedienungsanleitung, ein Testzertifikat und ein kleiner Beutel mit Clip, drei Schrauben, Sechskantschlüssel und zwei unterschiedlich großen O-Ringen.

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    Aufbau

    Die Lampe ist für ihre Stromversorgung mit einer CR123A oder einer AA-Batterie (+ entsprechende 3,7-V-Akkus) recht groß.

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    Auf der einen Seite des Bodies steht die Firma, auf der anderen die Typenbezeichnung und die Seriennummer.

    Im Vergleich zu anderen Lampen fällt die Größe der TCR20 auf, hier im Vergleich mit Olight S10, Niteye TCR10 (AA-Konfiguration), Nitecore SR3, Solarforce L2M Lego und ZL SC62:

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    Hier noch mal im Liegen von vorn:

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    Bringt man die TCR20 in die AA-Konfiguration, wird sie noch länger:

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    Die Lampe besteht aus drei Hauptkomponenten: Teleskop-Tailcap, Body und Head:

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    Über das lange Gewinde an der Teleskop-Tailcap wird die Länge der Lampe an den verwendeten Stromspender angepaßt. Adapter wie bei anderen Lampen sind daher nicht nötig. Wenn eine AA-Batterie eingesetzt ist, ragt der Schaft des Telekops etwas weiter aus dem Body heraus.

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    Der Lampenkopf ist mit einem mechanischen Verpolschutz ausgestattet, es können daher keine Flattops-Akkus verwendet werden.

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    In der Tailcap befindet sich eine Feder.

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    Am Heck der Lampe befindet sich der dreieckförmige Hauptschalter. Dieser ist sehr schwergängig und ich habe mir fast die Fingernägel daran abgebrochen. Zum Einschalten muß er ca. eine Vierteldrehung nach links gedreht werden, zum Ausschalten wieder zurück. Als ich die Bilder für dieses Review am PC vorbereitet habe, fiel mir eine Verkantung an der Tailcap auf, die möglicherweise für die Schwergängigkeit sorgt. Ich habe dem Verkäufer schon eine Mail samt Fotos geschickt.

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    Die Lampe besitzt einen OP-Reflektor. Die XP-L-Led ist nicht ganz genau zentriert, auf den Beam hat das keinen Einfluß. Das Licht ist cw ohne Farbstiche, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe.

    Bedienung:

    Die Lampe muß nach Einlegen des Akkus oder der Batterie durch Drehen des Schalters nach links eingeschaltet werden. Das gelingt bei meinem Exemplar nur mit zwei Händen und unter der Gefahr des Fingernagelbruchs. Ist die Lampe einmal an, wird die Helligkeit über einen Drehring hinter dem Lampenkopf gesteuert. Hierbei ist von Moonlight bis zu einem echten Turbomodus alles über (meiner Meinung nach) genau richtige Wege ansteuern. Der Turbomodus ganz rechts rastet ein und ist noch um einen Tic heller als der hellste Modus beim Dimmen. Der Ring kratzt etwas beim Drehen, es ist aber nichts Wildes.
    Links neben dem Dimmbereich rastet der Ring in eine Standby-Stellung. Allerdings glimmt auch dann noch die Led. Das ist vielleicht gut, wenn man die Lampe im Dunkeln schnell finden will, aber schlecht für den Akku.
    Links neben dem Standby kommen jeweils rastend SOS und Strobe. Ich finde die Anordnung von Strobe und Turbo an entgegengesetzten Anschlagpunkten gut, weil man so ohne Verwechslungsgefahr wählen kann.

    Mein Fazit:

    Diese relativ große Titanlampe bringt mit dem Teleskop-Body eine Innovation, die ich so noch bei keiner anderen Lampe gesehen habe. Hierdurch ist die Stromversorgung sehr variabel. Die Drehringsteuerung geht voll in Ordnung, wobei ich mir ein Standby ohne Glimmen gewünscht hätte. Die angegebenen 500 Lumen glaube ich auch ohne Messung, diese Lampe ist die hellste meiner 16340er-Titanlampen.
    Ein absolutes No-go ist der Hauptschalter. Möglicherweise ist er nur bei meinem Exemplar durch die Verkantung so schwergängig, trotzdem halte ich die Konstruktion (versenkter Drehschalter) nicht für alltagstauglich.
     
    #1 Profi58, 11. Januar 2015
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2015
    Päulchen, Bluzie, Vandor und 13 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Armytek
    Ich habe gerade Antwort bekommen:

    - die Lampe wird getauscht
    - der Hauptschalter ist trotzdem schwergängig
    - das Glimmen im Standby ist bei 3,7-V-Akkus normal
     
  3. Wenn schon lang,dann geht ein 14650 hoffentlich auch rein ?

    Gruß Ulrich
     
  4. Acebeam
    Wohl eher nicht. Das wären noch mal 1,5 cm. Ich habe die Lampe schon verpackt, daher kann ich das jetzt nicht testen.
     
  5. danke für zeigen!! ich wollte zu kaufen das tashenlampe bei sehen das ankundigung fast sicher!! aber die erste berichtens und bilderns kann nicht überzeugen mich leider!! so ich suche weiter!!
     
  6. Ich habe gestern eine Mail an Jetbeam geschickt und die Probleme mit dem Schalter beschrieben. Heute kam schon eine Antwort: Die Probleme seien schon bekannt und man arbeite an einer Lösung.

    Da bin ich mal gespannt. Mein Exemplar ging erst mal zurück. Mit einem ordentlichen Hauptschalter würde ich es aber sofort kaufen.
     
  7. Habe die Lampe heute auch bekommen und da ist es das Gleiche.
    Optisch gefällt sie mir, aber technisch nicht wirklich. ..

    Gruß Xandre
     
  8. Im Cpf sagte ein Händler es gibt einen Verkaufsstopp aufgrund gewisser Probleme.
    Diese sollen etwas mit dem Schalter und normalen AA Akkus zu tun haben. Genaueres wurde aber nicht gesagt, oder ich habe es überlesen
     
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