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Kapazitäten von Primärzellen

theeyeopener

Flashaholic*
29 November 2012
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Cuxhaven
Olight Taschenlampen
Trustfire
Moin.
Ich baue gerade eine Grablaterne mit LED Kerze.
Welche Batterien sollte ich da nutzen. Ich kann nicht auf Akkus zurückgreifen, da ich nur 3-4 mal im Jahr wechseln kann.
Je mehr Leistung, desto besser.
Energizer Lithium haben ja etwa 3Ah, und das auch bei negativen Temperaturen.
C Zellen haben laut Wikipedia 8ah, D Zellen 18Ah. Wie sieht das real aus?
Stromaufnahme beträgt etwa 2-3mA bei 3 Volt.
Überlege gerade ob, da ich räumlich begrenzt bin, 4aa in 2s2p mit Energizer Lithium besser sind als 2c Zellen. 2d Zellen wären sicher besser, werden aber räumlich problematisch und sind deshalb nur dritte Wahl.

Vielen Dank für gute Ideen.

Vg
 

Phantom

Flashaholic*
5 Juli 2017
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Acebeam
Die Wikipediakapazitäten kommen recht gut hin. Lithium Batterien in Standartgrößen haben nicht mehr Kapazität als normale Batterien, sie sind nur hochstromfähig, weswegen sie in Kameras und anderen stromhungrigen Geräten deutlich länger halten. Eine normale AA hat etwa 2850mAh Kapazität, die 3000mAh schaffen die Lithium auch nicht ganz.

Ich würd die C-Batterien nehmen, solange es Alkaline-Zellen und keine Zink-Kohle (Longlife, Extra Heavy Duty,...) sind, ist die Kapazität auch unabhängig von der Marke ziemlich gleich. Der Unterschied von Markenbatterien zu Aldi/Lidl/Norma liegen in der Kapazität bei unter 1%...
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
Für "ewige" Lichter würde ich evtl. aig 4LR25 Laternenbatterien setzen. Es gibt da zB bei Corad eine "Luftbatterie" , welche 6V/50Ah hat. Die sollte rechnerisch bei 3mA etwa zwei Jahre durchhalten, sofern die Selbstentladung (wohl das Hauptproblem der einmal aktivierten Zellenchemie) nicht vorher zuschlägt.
Für die Laternenbatterien gibt es auch herkömmliche Primärzellen, Akkus und Adapterträger für 4 Monozellen. Ich hab sowas in meinen Avatar-Lampen

Oder vielleicht gleich was mit einer (unauffälligen) Solarzelle?
 

theeyeopener

Flashaholic*
29 November 2012
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Cuxhaven
Fertige Lichter sind einfach nur hässlich, deshalb die Eigenkreation, welche mich allerdings räumlich begrenzt. Ich habe hier eine Teelichtlaterne stehen, die dafür verwendet werden soll. Das Teelicht wird durch ein LED Teelicht ersetzt und die Kabel werden im Rahmen der Seitenscheiben versteckt, unters Dach geführt. Dort soll/sollen die Batterie/Batterien platziert werden. Zwei C Zellen sind das Limit dessen, was ich unsichtbar unterbringen kann.
Da ein Grablicht betrieben werden soll, waren die Lithium Batterien als kältefeste Variante gedacht.
D Zellen und erst recht die 4LR25 scheitern größentechnisch. Derzeit denke ich über eine einzelne Lithium D Zelle nach. Ob die LED überlebt, wenn sie dauerhaft mit 3,6V statt 3Volt betrieben wird, muss sich zeigen. Jedenfalls passt das wieder und hat mehr Kapazität als zwei C Zellen. Rechnerisch müsste das fast ein Jahr hinreichen.
Über eine Solarzelle habe ich auch schon nachgedacht. Wo bekommt man eine gute und dennoch kleine Solarzelle? Den Schrott aus einfachen Gartenleuchten kann man ja vergessen, die schaffen es im Winter niemals an einem wolkigen Tag genug Strom für eine komplette Winternacht zu produzieren. Das habe ich schon versucht. Und selbst höherwertige Leuchten schaffen dann maximal 4 Stunden Leuchtdauer. Eher weniger.
VG
 

Phantom

Flashaholic*
5 Juli 2017
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Ich denke, wegen der Kälte musst du nicht unbedingt eine Alternative zur Alkaline-Batterie suchen. Auch wenn diese nicht explizit so kältefest wie Lithium sind, so viel Strom für eine kleine LED bringen sie immer noch.

Mehr Sorgen würde mir da eine Überspannung von 0,6V an der LED sein... die Kennlinie einer LED ist nämlich keine Gerade...
 
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theeyeopener

Flashaholic*
29 November 2012
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Ok. Bleibt also nur ein Versuch. Eine Steuerung hat die led eh nicht. Ich frage mich eh, wie das mit dem Flackern technisch funktioniert. Die Stromaufnahme schwankt eh zwischen 1,7 und 2.3 mA.
 

LED

Flashaholic**
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Mach noch einen Widerstand dran, da hast du auch keine Überspannung mehr. R=U/I ist, denke ich, dir bekannt.
 

Phantom

Flashaholic*
5 Juli 2017
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Kommt auf die Größe des Widerstandes an, und damit auf die Spannung, die dort abfällt.

Bei 0,6V und 2mA (Durchschnitt), wären das P = U x I = 1,2mW

Die Batterie hält sich dadurch aber genau so lang, da sie die gleiche Leistung abgibt (3,6V, und 2mA), nur die Verbraucher landet diese Leistung nicht mehr nur in der LED, sondern auch im Widerstand. Man kann quasi sagen, sie teilen sich die abgegebene Leistung.

Wenn du jetzt von der Leistung auf Energie willst, dann musst du nur mal die Zeit nehmen, die du betrachten willst. Kommt aber für diese Überlegung auf das gleiche raus.
 
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<snip> Die Batterie hält sich dadurch aber genau so lang, da sie die gleiche Leistung abgibt (3,6V, und 2mA),
nur die Verbraucher landet diese Leistung nicht mehr nur in der LED, sondern auch im Widerstand. <snip>
--- cancel ---
Das stimmt nicht.
Wenn der Widerstand in Serie zur LED lieg, wovon ich ausgehe, dann erhöht sich
der Gesamtwiderstand, der Strom sinkt, die abgegebene Leistung ist kleiner und
die Batterie hält länger.
--- cancel ---


Edit: o.k. sry, ich hatte nicht gesehen, dass der Vorwiderstand nur dazu gedacht
sein soll, dass an ihm die 0.6V Überspannung abfallen und sich der Vergleich
auf 3.0V- vs. 3.6V-Spannungsquelle bezog.

Greetings
Klaus
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Dem sollte nicht so sein, da du den Widerstand ja für den geplanten Strom auslegtst. Dem zufolge bleibt es bei den angepeilten 2-3mA.
0,6V/0,003A=200Ohm

Edit: kommt mir viel vor, wo ist mein Denkfehler?
 
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theeyeopener

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Da die FlackerLED nur zwischen 1,7 und 2,4 mA verbraucht. Das schwankt in Abhängigkeit der Helligkeit in dem Moment, komm ich im Internet auf bis zu 350 Ohm. Und dann kommt es mir spanisch vor.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Da ein Grablicht betrieben werden soll, waren die Lithium Batterien als kältefeste Variante gedacht.
Bei den 2-3mA gehen Alkaline auch bei Kälte.
Du meinst 3,6V Lithium-Thionylchlorid-Zellen (Li-SOCl2)? Die haben in der Tat gigantische Kapazität - sind aber auch recht teuer.

Ob die LED überlebt, wenn sie dauerhaft mit 3,6V statt 3Volt betrieben wird, muss sich zeigen.
Vorwiderstand!
0,6V/0,003A=200Ohm
Edit: kommt mir viel vor, wo ist mein Denkfehler?
Passt schon.
 

Phantom

Flashaholic*
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Dem sollte nicht so sein, da du den Widerstand ja für den geplanten Strom auslegtst. Dem zufolge bleibt es bei den angepeilten 2-3mA.
0,6V/0,003A=200Ohm

Edit: kommt mir viel vor, wo ist mein Denkfehler?

passt schon, hoher widerstand heißt geringe leistung dort.

für einen genauen wert bräuchtest eh die kennlinie der led. aber ob die jetzt 100% oder 90% leistet sollte auch keine rolle spielen.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Stimmt, doch richtig gerechnet. Sonst hab ich es immer mit deutlich mehr Strom zu tun, deshalb hat mich der hohe Wert irritiert.