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Imalent LD70 - PA Reviews, Test- und Erfahrungsberichte

FrankFlash

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28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
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Liebe Flashies,

Wie von @amaretto angekündigt hat Gatzetec je eine Imalent LD70 und eine Imalent MS03 für einen gemeinsamen Passaround zur Verfügung gestellt. Auch von meiner Seite dafür ein herzliches Dankeschön :thumbup:

Ich darf diesmal mit der Imalent LD70 anfangen.

Auspacken und erster Eindruck:

Die Imalent LD70 kommt in einem schmucken kleinen Karton:

IMG_3326.JPG

IMG_3327.JPG

Im Inneren findet sich neben der Taschenlampe ein USB-Magnet-Ladekabel, ein Lanyard und die Bedienungsanleitung in unter anderem auch in deutscher Sprache:

IMG_3329.JPG

Auf der Frontlinse ist ein Schutzaufkleber angebracht:

IMG_3331.JPG

Zwar gibt es eine kleine rote Lasche, die wohl das Ablösen der Folie erleichtern soll, aber nachdem diese Lasche zwischen blauem und schwarzem Aluring eingeklemmt ist, gestaltete sich das Ablösen für meine Wurstfinger zu einer Geschicklichkeitsübung

Optisch hebt sich diese Lampe wohltuend vom Taschenlampen-Einheitsbrei ab. Der achteckige Querschnitt der Grundform wird durch Ausfräsungen in den insgesamt 3 sichtbaren Lagen des Gehäuses aufgelockert. Die entstehenden Kanten verleihen der Lampe eine gewisse Griffigkeit, könnten in meinen Augen aber etwas besser abgerundet sein. Der blau anodisierte Ring gibt einen kleinen Farbakzent.

IMG_3338.JPG

IMG_3336.JPG

IMG_3339.JPG

Die riesige XHP-70.2 LED ist gut in dem grob strukturierten Reflektor zentriert.

IMG_3368.JPG

Das Glas ist klar und staubfrei. Im Orangepeel-Reflektor konnte ich keine Unregelmäßigkeiten erkennen.

Ich habe zwei oder drei winzige Macken in der Anodisierung gefunden, die vermutlich vom Zusammenbau der bereits anodisierten Röhren rühren.
Aber der Rede wert ist das in meinen Augen nicht.

Insgesamt ist die Qualität der Lampe in meinen Augen gut.

Hier die Lampe im Größenvergleich mit ein paar 18350er Taschenlampen:

IMG_3376.JPG

Und im Vergleich zu einer Lumintop FW3A und einigen Akkutypen:

IMG_3377.JPG

Das Userinterface:

Das User-Interface ist einfach gehalten. Die Imalent LD70 hat einen metallenen Hecktaster, mit dem die Lampe bedient wird. Die Lampe hat Mode-Memory und schaltet mit einem einfachen Klick in der zuletzt genutzten Stufe ein. Nur Turbo und Strobe werden nicht gespeichert. Wenn die Lampe an ist, schaltet man mit Halten des Tasters durch die 4 regulären Mode in der Reihenfolge 20, 200, 900, 2000, dann wieder 20 Lumen etc. Ein kurzer Klick schaltet die Lampe aus. Mit der Lampe an oder aus schaltet ein Doppelklick in den Turbo, mit weiteren Doppelklicks wechselt man zwischen Turbo- und Strobemodus. Vom Turbo- und Strobemodus schaltet man mit einem einfachen Klick die Lampe aus. Die eingestellte Lumenstufe wird beim Wechsel der Stufe kurz im Displayangezeigt:

OledLumen.jpg

Bei ausgeschalteter Lampe zeigt ein dreifach-Klick auf dem Oleddisplay die Spannung des Akkus an:

IMG_3343.JPG

Während dem Betrieb warnt das Display auch vor einem geringen Akkuladestand, indem unter 3,1 Volt die Akkuanzeige blinkt:

IMG_3350.JPG

Wenn die Temperatur ein bestimmtes Limit übersteigt, wird auch darüber im Display informiert:

15921264493280.jpg

Ein Vierfachklick sperrt oder entsperrt die Lampe gegen unbeabsichtigtes Einschalten. Auch das wird im Display angezeigt:

Oled_UnLock.jpg

Das Laden:

Die Imalent LD70 hat laut Anleitung einen fest eingebauten 18350er Lithiumionenakku mit 1100 mAh. Zum Laden wird das mitgelieferte USB-Magnetladekabel an der einen Seite an einen USB-Anschluss einer Powerbank oder eines Handyladers angeschlossen. Der Magnetkontakt am anderen Ende des Ladekabels wird am hinteren Ende der Taschenlampe angebracht. Ein falsches Anschließen ist durch die Bauform ausgeschlossen. Der Ladezustand wird am kleinen OLED-Display gegenüber des Ladeports angezeigt. Hier blinken je nach Ladezustand ein bis fünf Balken.

Bei ausgeschalteter Lampe zeigt ein dreifach-Klick auf den Hecktaster auf dem Oled-Display die Spannung des Akkus an. Bei Lieferung war der Akku bei 3,6 Volt. Bei diesem Akkustand ließ sich der Turbo nicht starten. Nach etwa 45 min war die Lampe vollgeladen, es wurden dabei etwa 431 mAh nachgeladen und das OLED-Display der LD70 zeigt 4,19 V. Dabei zeigte mein USB-Meter einen maximalen Ladestrom von etwa 1,1 A an.

IMG_3355.JPG

IMG_3359.JPG

Nach Abschluss des Ladevorgangs schaltet sich das Oled-Display aus:

IMG_3360.JPG

Positiv aufgefallen ist mir, dass die beiden Ladekontakte der LD70 spannungsfrei sind. Ein Kurzschluss durch metallische Gegenstände in derselben Tasche sollte dadurch ausgeschlossen sein.



Technische Daten (in Klammern die Daten von der Imalenthomepage):

IMG_3374.JPG

IMG_3380.JPG

Gewicht: 88,6 g (87 g laut Imalenthomepage)

Länge: 82 mm (81 mm laut Imalenthomepage)

Größter Durchmesser: 27 mm (25 mm laut Imalenthomepage)

Auf meiner Eigenbau-Ulbrichtkugel von @nightlight habe ich mit jeweils frisch geladenem Akku und bei kalter Lampe bei Raumtemperatur ohne Kühlung folgende Lumenwerte gemessen:

Lumen.jpg

Meine Hobby-Ulbrichtkugel stammt aus einer früheren Serie von Stephan und zeigt etwa 6-7 % geringere Werte an als seine aktuellen mit einem neuen Standard kalibrierten Kugeln. Nichtsdestotrotz ist klar, dass die Imalent LD70 bei weitem nicht die vom Hersteller angegeben 4000 Lm erreicht, nicht beim Einschalten und schon gar nicht, wie nach ANSI vorgegeben nach 30 Sekunden.

Dass ein Moonlight-Modus fehlt finde ich schade, umso ungünstiger ist daher in meinen Augen, dass die niedrigste Stufe mehr als doppelt so hell ist, wie vom Hersteller angegeben.

Mit meinem Gossen Mavolux 5032B habe ich mit frisch geladenem Akku und bei kalter Lampe bei Raumtemperatur ohne Kühlung auf einem Meter beim Einschalten 7010 Lux gemessen, nach 30 Sekunden waren es noch 4110 Lux. Imalent gibt für die Lampe 10350 cd an, was 10350 Lux bei einem Messabstand von einem Meter entsprechen würde. Auch dieser Wert wird meiner Messung nach leider bei weitem verfehlt.

Mit meinem Equipment kann ich kein PWM feststellen :thumbup:

Laufzeittests:

Für die Laufzeittests stehen die Lampe und der Sensor des Mavolux 5032B nebeneinander auf meinem Schreibtisch und das von der Zimmerdecke reflektierte Licht wird im Zeitverlauf gemessen (Ceiling Bounce). Die Messungen erfolgten teilweise mit und ohne Kühlung durch einen großen und kräftigen Ventilator. Ich habe alle Messungen auf die (kurz) erreichte maximale Luxzahl mit 100 % normiert.

Zuerst die 4000 Lumen Stufe:

ImalentLD70_LZT_4000Lm_gekühlt.jpg

Der Output fällt hier innerhalb von etwa 30 Sekunden auf etwa 58 % der Anfangshelligkeit ab. Nach etwa 2 Minuten kommt ein weiterer Stepdown auf etwa 17 %. Die Helligkeit hierbei entspricht in etwa der, der 900 Lm Stufe. Bei den beiden Peaks zwischen 5 und 6 Minuten habe ich zwei Mal versucht mit Doppelklick wieder in den Turbo zu schalten, aber die Lampe regelt sofort wieder runter. Mit einem einfachen Infrarotthermometer habe ich eine maximale Temperatur von 45 °C nach etwa 2 Minuten gemessen. Es war mir jederzeit möglich die Lampe ohne Schmerzen anzufassen (aber man sagt Chemikern nach, temperaturunempfindliche Hände zu haben )

Die 2000 Lumen Stufe läuft für etwa 2 Minuten stabil auf etwa 43 % der Maximalleistung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lampe hierbei durch einen Ventilator gekühlt wird, oder nicht. Dabei wurde eine maximale Gehäusetemperatur von 41 °C erreicht. Nach den ersten 2 Minuten fällt die Leistung auf das Niveau der 900 Lumenstufe ab:

ImalentLD70_LZT_2000Lm.jpg

Die 900 Lumenstufe läuft etwa 4 Minuten auf etwa 18 % der Maximalleistung und fällt dann auf etwa 13 % der Maximalleistung ab.

ImalentLD70_LZT_900Lm.jpg

Da die „gekühlte und ungekühlte Kurve“ fast deckungsgleich sind, und die Lampe zu diesem Zeitpunkt nur handwarm war, denke ich nicht, dass das Herunterregeln zu diesem Zeitpunkt von einer Temperatursteuerung verursacht wird.

Die 900 Lumenstufe habe ich dann auch einmal durchlaufen lassen:

ImalentLD70_LZT_900Lm_Lang.jpg

Dabei geht die Lampe nach etwa 45 Minuten schlagartig aus. Das Display zeigt schon einige Zeit vorher eine Akkuwarnung, aber sehr auffällig ist das nicht. Die zwei Peaks kann ich nicht erklären, aufgefallen sind sie mir bei der Messung als Helligkeitsschwankung nicht.

Hier noch mal die ersten 3 Minuten aller Messungen übereinander gelegt:

ImalentLD70_LZT_Alle_3min.jpg

Beamshots:

Eigentlich hatte die Wettervorhersage für die Nacht schwere Gewitter vorhergesagt und ich habe nicht damit gerechnet Beamshots machen zu können. Nachdem es nach Einbruch der Dunkelheit zwar gestürmt hat, aber noch trocken war, bin ich kurzentschlossen noch schnell in den Wald, um ein paar Quick-and-Dirty-Beamshots zu machen. Ich habe nur eine Handvoll Fluter eingepackt die ich gerade griffbereit hatte, und meine Einstativlösung für Beamshots mitgenommen:

15921264493691.jpg

Zum Einsatz kamen neben der Imalent LD70 folgende Lampen:

Emisar D4S XP-L Hi 5000 K
Astrolux MF01 Mini Cu/Al XP-L Hi 5000 K
Zebralight SC62w
Lumintop FW3A XP-L Hi 3000 K
Emisar KR4 Quinta XP-L Hi 5000 K

IMG_3394.JPG

Alle Lampen habe ich in der höchsten Stufe verwendet und die Fotos kurz nach dem Einschalten der Lampe gemacht.

Zum Einsatz kam meine Canon 7D mit 17-70 mm Objektiv bei einer Brennweite von 17 mm. Die Verschlusszeit war 4 sec, Blende f 8 bei ISO400. Die Lampen waren auf einer Schiene direkt neben der Kamera auf dem Stativ montiert. Alle Bilder sind im Raw-Format aufgenommen und ohne weitere Filter mit einer Lichtfarbe von 5000 K ins Jpg-Format umgewandelt.

IMG_3381_Dunkel.jpg

IMG_3383_LD70.jpg

IMG_3382_D4S.jpg

IMG_3384_MF01.jpg

IMG_3386_SC62w.jpg

IMG_3387_FW3A.jpg

IMG_3388_KR4.jpg

Hier noch ein Indexprint der Beamshots:

Index.jpg

Ich bitte die schlechte Qualität der Beamshots zu entschuldigen, aber Gewittersturm im Wald macht keinen Spaß und daher musste alles schnell gehen :pinch:
Zu guter letzt noch ein Whitewall-Beamshot. Man sagt XHP70.2 Lampen oft einen Tintshift innerhalb des Lichtbilds nach.

IMG_3389.JPG

Auch die LD70 zeigt in der Corona einen leichten Grünstich, in der Realität ist es mir nicht so stark aufgefallen, wie auf diesem Foto. Obwohl ich kein Freund von kaltweißen Taschenlampen bin, fand ich das Lichtbild draußen gut.

Mein subjektives Fazit:

Positiv:
  • Großer Output für die Größe der Lampe
  • Ordentliche Verarbeitung
  • Ansprechendes Design
  • OLED-Display inklusive Akkuspannungsanzeige
  • Ladekontakte sind spannungsfrei
Neutral:
  • In Relation zur Lichtleistung geringe Akkukapazität
  • Schnelles Abregeln der Lichtleistung, um ein Überhitzen zu vermeiden
Negativ:
  • Die Herstellerangaben bezüglich Lux und Lumen, werden nicht erreicht
  • Fehlender Moonlightmodus
  • Keinen Direktzugriff in die niedrigste Stufe
  • Von Turbo kommt man nicht ohne Ausschalten in andere Modi zurück
  • Keine Möglichkeit aus einer mittleren Helligkeitsstufe auf eine untere Stufe zu schalten
  • Kein Akkutausch möglich

Die Imalent LD70 lässt mich etwas ratlos zurück. Die Lampe ist schön klein und handlich und hat dafür eine erstaunliche Helligkeit. Ideal für unterwegs, wenn man mal kurz richtig hell machen will, ohne eine große Taschenlampe mitzuführen. Dass meine Lux- und Lumenmessungen soweit von den Herstellerangaben abweichen, finde ich schade. Dabei sind auch die real (kurzzeitig) erreichten Werte für eine solch kleine Lampe durchaus beeindruckend. Dass so eine kleine Lampe so einen hohen Output nicht lange halten kann ist klar.

Viele Grüße
Frank
 
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cwb

Flashaholic*
27 Januar 2016
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166
43
Sehr aufschlussreich, danke, wieder Geld gespart.
Das Lichtbild der KR4 gefällt mir .
 
  • Danke
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
12.980
5.177
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BaWü
Acebeam
Klasse Review :thumbup:

Schön zentriert ist die Led,
aber für mich sieht es so aus,
wie wenn die Leuchtkraft der Ecken komplett verschenkt wird.
Die Reflektoröffnung ist zu klein
und einige Lumen verschwinden somit im Nirwana.

Gruß Xandre
 
  • Danke
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
10.980
1
7.841
113
Hannover
Herzlichen Dank für das tolle Review, Frank ! :klatschen:

Ich habe so ziemlich deckungsgleiche Lux und Lumenwerte gemessen ! Meine LD70 kommt wenige Sekunden nach dem Start nicht über 2700 Lumen und 6340 Lux hinaus. Da in einem anderen Thread ja die Werksangaben angeblich erreicht wurden, dachte ich schon ein fehlerhaftes Exemplar zu haben, aber die Werksangaben haben wohl nichts mit der Realität zu tun... ;)

Gruß
Carsten
 
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Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.534
4.985
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Danke für die schöne Vorstellung der Lampe.

Hätte ich sie für ein Review erhalten, würde ich sie vermutlich behalten und nicht verkaufen.
Der Formfaktor ist verliebenswert, das Lichtbild klasse. Die Lichtfarbe ist mir zwar etwas zu kühl, aber generell bin ich diesbezüglich relativ schmerzfrei, wenn der Rest der Lampe okay ist.

Selbst kaufen werde mir die Lampe dennoch nicht, ein fest verbauter Akku ist ein absolutes Ausschlusskriterium für mich.
 

FrankFlash

Moderator
Teammitglied
28 Dezember 2013
3.155
3.487
113
dem schönen Bayern
Klasse Review :thumbup:
Schön zentriert ist die Led,
aber für mich sieht es so aus,
wie wenn die Leuchtkraft der Ecken komplett verschenkt wird.
Die Reflektoröffnung ist zu klein
und einige Lumen verschwinden somit im Nirwana.
Gruß Xandre

@Xandre
Danke für das Lob!
Dein Kommentar, ob durch den kleinen Reflektor Leuchtkraft der Ecken der XHP-70.2 verschenkt wird, hat mir keine Ruhe gelassen. Daher habe ich mein Makroobjektiv rausgeholt und die LED im Betrieb fotografiert. Gar nicht so einfach, wenn die kleinste Stufe 20 Lm hat (1/8000 s; f 5,6; ISO100), meine Augen sind jetzt noch verblitzt :pinch:
Für mich sieht es so aus, als würden die Ecken der LED nicht aktiv leuchten, was leuchtet ist die auf dem Foto weiß erscheinende Oberfläche der LED:

IMG_3396.JPG

IMG_3397.JPG

Ich würde sagen, da werden keine Lumen durch durch eine Abdeckung der LED-Ecken durch den Reflektor verschenkt.

Viele Grüße und einen schönen Abend
Frank
 

Boverm

Flashaholic***
29 Oktober 2012
7.988
2.865
113
Niedersachsen
Mein Wort zum Sonntag.

Ich kann alles so bestätigen, was @FrankFlash so geschrieben hat.

Meine ergänzenden Worte:

Die Lampe ist echt super klein und mach Spaß.

Was mich jedoch stört und vom Kauf abhält:

- Kein Moon Modus
(20 Lumen sind mir persönlich zu viel, wenn ich nachts in Bett gehe und vorher kontrolliere, ob bei den Kindern alles ok ist, zugedeckt, CD-Player aus etc.)
- kein Gürtelclip, für mich unabdingbar bei einer EDC
- kein NW, gerade für EDC würde ich es mir wünschen, da ich sie auch bei der Arbeit nutzen würde und mir es dort auf natürliche Farben ankommt.

Positiv ist für mich, das nicht so flutige Lichtbild wie gedacht (LED sitzt recht tief).
Toll auch das Display und die Voltanzeige.

Etwas blöd finde ich, dass der Tailcapschalter erhaben ist.
Wenn ich die Lampe abstelle, kippelt sie leicht, was nicht das schlimmste ist.
Sondern sie schaltet sich unbeabsichtigt ein, was mir auch schon in der Hosentasche passiert ist
(Knopf nach unten in Seitentasche einer Arbeitshose, durch Taschenbodenkontakt beim Spazieren gehen, ging sie unbeabsichtigt an)

Danke an @Gatzetec für den PA.

Verbessert Imalent die kleinen "Mängel" würde ich sie mir sofort holen.
NW, Gürtelclip, und Moonmode.

Denn alles in allem ist es eine TOP Lampe mit tollem Design!
 

Aimbright

Flashaholic*
29 Oktober 2018
540
325
63
Olight Shop
Hallo Zusammen,

wie auch die MS03 ist die LD70 momentan bei mir und ich hatte sie gestern mit draußen dabei.

Vielen Dank an @Gatzetec für's zur Verfügung stellen und @amaretto und @FrankFlash für die Organisation und die Reviews.

Die LD70 ist eine Lampe, die eine etwas andere Machart hat, als "normale" Lampen, die einfach per Dreh-/Fräszentrum hergestellt werden, wie man in den Bildern oben sehen kann. Es scheinen Aluminium-Profile zu sein, die bearbeitet werden und ineinander stecken oder sowas in der Art.

Ich möchte hierzu nochmals die Bilder von oben zitieren:

IMG_3338.JPG


IMG_3336.JPG

Im oberen Bild sieht man, das Display hinten. Das finde ich wirklich gut. Es zeigt die aktuelle Stufe an, die Akkuspannung und ob gesperrt oder nicht. Das mit der aktuellen Leuchtstufe ist ungefähr, wie die Ganganzeige beim Motorrad, man kann es auch ohne aber hat man die Ganganzeige, schaut man gerne drauf und weiß glasklar, welcher Gang eingelegt ist, was nach oben (und nach unten) noch geht. Das hat mir sehr gut gefallen.
Man sieht auch, dass das Glas vorne ein bisschen zurückgesetzt und geschützt ist.
Die Lampe liegt gut in der Hand, hat eine tolle Größe und Haptik.

Das untere Bild zeigt links den Ladeanschluss. Ich finde den schlecht - und das möchte ich direkt so schreiben. Man braucht ein extra Kabel, da bin ich kein Freund von, ist wie mit Olight Akkus. Braucht es einfach nicht. Das Ladekabel war bei mir auch etwas zickig, es muss schon genau drauf sitzen, ansonsten lädt es nicht. Ich konnte es nicht einfach dranhalten, sondern musste kontrollieren ob es wirklich lädt - positiv, das sieht man am Display. Aber das Kabel finde ich nicht gut.

Und auch hier das UI, kein direkter Zugriff auf Moon, keine Möglichkeit runter zu schalten, kein richtiger Moon. Das sind Sachen, die braucht meiner Meinung nach eine EDC.

Licht ist relativ flutig, angenehm von der Lichtfarbe und Ausleuchtung.
Zum Akku und dessen Kapazität kann ich nichts sagen, da war die Zeit zu kurz. Fest verbaut, da bin ich skeptisch, Akku kaputt, Lampe kaputt und so weiter. Vom Gefühl her könnte es etwas mehr Kapazität sein aber dann würde sich das vermutlich in der Größe der Lampe wiederspiegeln. Dann lieber ein Ladekabel das man eher verfügbar hat, USB-C ist ja im kommen zum Beispiel.

Auch diese Lampe hat Verbesserungspotential aber auch eine gute Basis!

Viele Grüße
Aimbright
Und dann zum Schalter, ich kann bei so einer Lampe mit einem Heckschalter nix anfangen. Das passt meiner Meinung nach nicht zur Form. So eine kurze Lampe lässt sich nicht gut in der Faust halten um hinten mit dem Daumen zu drücken. Und auch im Zigarrengriff hält man sie nicht schön, weil einfach kein Grip da ist, kein Zigarrenring oder dergleichen.
Mein Verbesserungsvorschlag wäre, da, wo man im unteren Bild links die Aussparung/Vertiefung sieht, einen ordentlichen Seitenschalter zu platzieren. Der wäre gut auffindbar!
 

Faschma

Flashaholic*
30 Oktober 2019
462
175
43
Berlin
Bei mir dat der HWV wieder zugeschlagen, das Review hatte mich neugierig gemacht :)
Heute angekommen, in Armeegrün.
Lampe ausgepackt, begutachtet und erst einmal geladen.
Die Lampe macht einen positiven Eindruck, ein Lichttest steht natürlich noch aus.

Was mich wirklich stört:
Man kann die Lampe nur auf den Kopf stellen oder seitlich legen, da die Lampe sonst nur auf dem Schalter steht und sich versehentlich einschalten könnte.
Einen 4x Klick als Transportschutz würde ich empfehlen.
Ein seitlicher Schalter wäre, wie zuvor bereits im vorigen Beitrag geschrieben, angebrachter.
Und ein Gürtelclip wäre auch nicht zu verachten :)
 
  • Danke
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Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.297
2.884
113
Goslar
Es ist zwar schon etwas her, dass die Lampe bei mir war und danach kam das PA leider zum Ende, aber hier noch einzelne Eindrücke von mir:
  • Die Lampe ist für ihre Größe sehr hell und wird daher auch sehr schnell heiß. Dies war zu erwarten und daher ist die für mich nicht gut nutzbar.
  • Meine DN70 hält deutlich länger die Helligkeit, was aber auch nicht verwunderlich ist, aufgrund der größeren Masse und des Volumens.
  • Als Alltagslampe, die zur Not mal kurzzeitig mehr Leistung hat, ist sie aber nutzbar.
  • Das Ladekabel ist speziell und man ist gezwungen dieses zu nutzen. Es hält leider nicht gut, wackelt rum und verdreht sich schnell.
Leuchtstufen nach meinen Messungen:
LowMiddle LowMiddleHighTurboTurbo 30 sec
LD70 Herstellerangaben302009002000-9004000-900
LD70 Messung53160691169038003300 (20-25 sec)
DN70 Messung45300216037003500
Astrolux MF001 Mini 30T53004700
Astrolux EC01 30T48003900
Astrolux EC03 30T83005900

Sehr viel länger als 20-25 Sekunden kann man Turbo nicht nutzten, dann greift massiv der Stepdown aufgrund der Temperatur ein.
 
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