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Haltbarkeit von Lithiumakkus

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Ich will mir für den Urlaub einen Starthilfe Booster zulegen um beim Zelten eine Stromversorgung für 12 Volt zu haben. Gleichzeitig soll es auch als normaler Starter für den Notfall dienen. Mir geht es darum wie lange solch ein Akku hält wenn man das Gerät nur 2-3 mal im Jahr benutzt. Wären 10 Jahre real oder liegt sich so ein Akku kaputt? Lagern würde ich in wie normale Liion Akkus ca. halb voll geladen. Oder ist das bei den verwendeten Akkus nicht nötig? Wir haben so ein Teil auf Arbeit und das hat ca. 1 Jahr gehalten. Allerdings tagtäglich als Puffer oder Starthilfe bei Reparaturen an Motorrädern bzw. Quads
 

nightcrawler

Flashaholic*
9 November 2016
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Wenn du ein Qualitätsgerät kaufst, sollte der verbaute Akku bezeichnet sein. Mit der Information bekommst du hier schnell Hilfe.
Wie der Blancer arbeitet ist auch dann schwer zu sagen. Daher ist es ratsam vollzuladen und dann auf die Lagerspannung zu entladen (Balancer arbeiten erst ab einer Auslösespannung, die oft über der empfohlenen Lagerspannung liegt)

Ich verwende eine LiFePO4 - Motorradbatterie. Alterung trotz ständiger Vollladung konnte ich nicht feststellen, allerdings wie sollte ich...
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Das kommt auf den verbauten Akku an. Selbst bei schonender, halbvoller Lagerung sehe ich 10 Jahre bei LiPO-Zellen als optimistisch an. Becherzellen würden das möglicherweise schaffen, werden aber aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Strombelastbarkeit kaum in den kompakten Starthilfen verwendet.

Ist Basteln eine Option? Modellbaulader vorhanden? Ich verwende für solche Zwecke (und die elektrische Heckenschere und den mobilen Kompressor und...und...) 4 Headway LiFePO4-Zellen mit je 15Ah. Die liegen hier seit 3 Jahren immer voll geladen und tun noch wunderbar. Die Verkabelung geht mittels Verschrauben und Crimpen. Ein Gehäuse sollte aber wegen der Kurzschlussgefahr vorgesehen werden.
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Ist Basteln eine Option? Modellbaulader vorhanden? Ich verwende für solche Zwecke (und die elektrische Heckenschere und den mobilen Kompressor und...und...) 4 Headway LiFePO4-Zellen mit je 15Ah. Die liegen hier seit 3 Jahren immer voll geladen und tun noch wunderbar. Die Verkabelung geht mittels Verschrauben und Crimpen. Ein Gehäuse sollte aber wegen der Kurzschlussgefahr vorgesehen werden.
Das basteln wäre nicht das Problem,es liegt jetzt mehr an der zeit bis zum Urlaub. Modelbaulader ist nicht vorhanden aber ein Ladegerät für Liion Motorrad Batterien. Wenn man bei diesen Boostern den Akku tauschen könnte wäre ich auch schon glücklich aber man wird in ein paar Jahren keinen passenden finden zum wechseln. hatte sonst eine 35 Ah Batterie mit, ist aber unhandlich und zu schwer. Deshalb habe ich an einen Booster gedacht den man dann im Auto nachladen könnte. Die Zellen die Du meinst gibt es wo?
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Ich verwende eine LiFePO4 - Motorradbatterie.
Diese Batterien sind im Moment ihr Geld nicht wert. Wenn ich sehe das bei Honda eine 4 Ah Batterie fast 400 € kostet ist das doch etwas zuviel des guten. Wie dagegen die Billiganbieter abschneiden weiß keiner, da sie noch nicht lange genug auf dem Markt sind.
( Arbeite bei Honda als Mechatroniker)
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Hier gibt es die Headways z.B. Der Modellbaulader wäre wegen Balancing erforderlich. Sonst muss in den Akku noch Elektronik...

Können mit bis zu 45A geladen werden :pfeifen:. D.h. voll in 1/2 Stunde.
 
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Flashaholic
14 November 2015
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Diese Batterien sind im Moment ihr Geld nicht wert. Wenn ich sehe das bei Honda eine 4 Ah Batterie fast 400 € kostet ist das doch etwas zuviel des guten. Wie dagegen die Billiganbieter abschneiden weiß keiner, da sie noch nicht lange genug auf dem Markt sind.
( Arbeite bei Honda als Mechatroniker)
Ich hatte sicherlich seit 10 Jahren eine LiFePo4-Starterbatterie in meinem Motorrad und die hat am letzten Tag noch so funktioniert wie am ersten. War ein 4s2p-Akku mit den A123-Zellen und hatte 4,6Ah bei Nennspannung. Das hört sich erstmal wenig an, aber reichte zuverlässig um einen "richtigen" Motor auch bei kaltem Wetter zuverlässig zu starten.
Im normalen Betrieb auch kein Drift der Zellen feststellbar, habe da am Anfang immer einen Bohei drum gemacht, zum Schluss habe ich mein Motorrad im Herbst in die Garage gestellt und im März wieder rausgezogen. Dazwischen auch keine "Akkupflege" oder sowas, einfach im Frühjahr nach dem Öl geschaut, Luft in die Reifen und auf die 2. KW-Umdrehung lief der Motor.

Also technisch absolut gut. Haltbar auch. Sehr leicht im Vergleich zum Bleiakku (war mein Kaufgrund, ich hatte mein Motorrad auf rund 188kg abgespeckt).
400€ zahlt man für sowas ja aber eigentlich nicht. Die Dinger bekommt man konvektioniert für rund 140€, geht auch günstiger (https://akkuplus.de/Akkupack-fuer-Motorradakku-Durbahn-SL-FA123-128-Volt-Li-Ion-zum-Selbsteinbau) oder man baut selbst.
Die Zellen gibt es aktuell auch recht günstig:
https://akkuplus.de/A123Systems-ANR26650M1B-A-Grade-33-Volt-2500mAh-LiFePO4

Bin schwer am überlegen, ob ich mir nicht einfach mal 8 oder 12 kaufe und "auf Halde" lege für das nächste Motorrad-Projekt.

Anmerkung: Man muss natürlich dazu sagen, dass ich kaum Zyklen auf dem Akku habe, denn der Anlassvorgang fordert zwar ordentlich Leistung und damit hohe Ströme, aber dauert ja nicht lange. Dafür war der Akku quasi ständig voll.
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Der normale Motorradkunde kauft die Batterie beim Händler und dort kostet sie fast 400 Euro. Außerdem kann man die günstigen bei Louis oder Polo nicht mit den originalen vergleichen. Elektronik ist viel komplexer als bei den billigen. Haben auf Arbeit Kunden, wo die Dinger nicht mal 3 Jahre gehalten haben. Das gleiche mit den Fahrradakkus, dafür müssen dann auch 750 Euro auf den Tisch gelegt werden. Materialwert vielleicht 50-100 Euro. Meine erste Batterie hat fast 8 Jahre gehalten, die zweite 5 ( dann nicht mehr gefahren) die zusammen noch nicht mal annähernd 200 Euro gekostet haben und beides Yuasa. Das mit dem selber bestücken kannst Du oder ich vielleicht aber nicht der Ottonormalverbraucher
 

Dachfalter

Flashaholic***
30 September 2014
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Allgäu
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Ich habe mir letztes Jahr für den Wohnwagen (Moverbetrieb) eine Li-Batterie gegönnt. Und zwar diese hier. sie hat den Vorteil, daß die gesamt Ladeelektrik bereits engebaut ist, incl. Solarladeregler. Du kannst beim Campen also direkt mir einem Solarpanel auf die Batterie gehen. Die Batterie wiegt incl der Ladeelektrik unter 6kg. und das für 30Ah.

Sie hat einen Daueranschluss für kleinere Verbraucher bis 30A und einen extra schaltbaren Hochstromausgang für den Mover, der schon bis 120A ziehen kann. Dwe Dauerstrom geht bis 150A. Kurzzeitig (bis 10s) bringt sie 200A.

Von den Einsatzzyklen ist die Batterie offenbar genau für Diene Anforderungen konzipiert.

Hier das Datenblatt zu dem Teil
 
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Flashaholic
14 November 2015
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Was "normale" Motorradkunden machen, war ja nicht Thema. Ob die nun ne Honda-Batterie für 400 Schleifen kaufen müssen (oder sich bei euch die Reifen für 350€ tauschen lassen) -> ist ja jeder seines Glückes schmied. Wer natürlich keine Batterie getauscht bekommt und zum Öl auffüllen zum Händler geht, sollte sowas auch nicht einbauen.
Unterm Strich werden normale Batterien günstiger sein (wobei, mein Pack hat ja weniger gekostet als deine beiden Yusa und fährt noch), der Witz ist ja, dass die LiFePos deutlich leichter sind. Viel günstiger kann man paar kg beim Renner kaum abspecken.

Back2Topic:
Mir gings eher darum, dass die Zellen prinzipiell tauglich sind und hier im Fred gings ja um nen Booster für dich und da sehe ich so ein Pack aus A123-Zellen schon sinnvoll an. Zyklenfest, eigensicher, zuverlässig auch bei tiefen Temperaturen.

Wie gesagt, seit Jahren im Einsatz und zuverlässig. Kann im Zweifel auch mit einem ganz ordinären KFZ-Akkuladegerät aufgeladen werden, kein Problem.

Sie hat einen Daueranschluss für kleinere Verbraucher bis 7A und einen extra schaltbaren Hochstromausgang für den Mover, der schon bis 120A ziehen kann. Dwe Dauerstrom geht bis 150A. Kurzzeitig (bis 10s) bringt sie 200A.
Das ist so ein konvektioniertes LiFePo-Pack. Sieht auch gar nicht so schlecht aus. Nur als Vergleich: Die Packs aus A123-Zellen (Starterbatterie) liefern kurzzeitig 240-300A aus einem 600g-Akkupack. Dauerstrom deutlich darunter.
 
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habichtfreak

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30 Dezember 2013
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Ich verwende eine LiFePO4 - Motorradbatterie. Alterung trotz ständiger Vollladung konnte ich nicht feststellen, allerdings wie sollte ich...
ZB 12W Glühbirne dran und Zeit stoppen wie lange sie brennt.

Ich sehe Li-irgendwas Akkus im Motorrad als sehr kritisch. Ich fahre meine Maschine jetzt seit 2002 (16 Jahre). In der Zeit ist der Laderegler etwa 5-6x defekt gewesen. 1x kam einfach keine Spannung mehr raus und man fährt bis der Hauptscheinwerfer den Akku leer gesaugt hat, dann bleibt man liegen. Aber die anderen Male gab es 70V für alle. Mein Gelakku hat dicke Backen gemacht und das wars. Ich habs auch nicht gleich gemerkt. War ne Stunde auf der Autobahn mit Vollgas unterwegs (10PS, da ist Vollgas nur 100km/h). Als ich am Ziel ankam, brach die Bordspannung dann zusammen. Klar, der Akku wurde ausgekocht. Jetzt stell ich mir vor, was wäre in der selben Situation mit eine Lithiumakku passiert? Ich möchte nicht 5cm über dem Akku sitzen der dann nicht nur langsam vor sich hin kocht, der geht steil. Und ja, der Akku hat vllt ne eigene Schutzschaltung, aber auch die versagt irgendwann.

Das Argument, dass Li-Akkus leichter sind ist schwachsinn. Bei gleicher Größe haben die meist nur die Hälfte der Kapazität. Da das Gewicht zu vergleichen ist sinnlos. Ich kann ja auch einen halb so großen Blei/Gelakku verbauen, der wiegt dann auch nur die Hälfte.
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
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Und ja, der Akku hat vllt ne eigene Schutzschaltung, aber auch die versagt irgendwann.
Nicht vielleicht. Ohne geht nicht (jenseits von Bastler-Abenteuern).
"Irgendwann" hört sich nach Verschleiß an. Den gibt es aber nicht. Jede Elektronik kann versagen (auch spontan). Wenn die Elektronik gut entwickelt wurde, geht bei einem Fehler das Licht aus und nicht das Feuer an.

Das Argument, dass Li-Akkus leichter sind ist schwachsinn. Bei gleicher Größe haben die meist nur die Hälfte der Kapazität. Da das Gewicht zu vergleichen ist sinnlos. Ich kann ja auch einen halb so großen Blei/Gelakku verbauen, der wiegt dann auch nur die Hälfte.
Kein Schwachsinn. Vergleiche doch mal bitte Entladekurven von LiFePO4 mit denen von Blei, bevor du so etwas in den Raum stellst.
LiFePO4 können munter bis 10-20% Restladung entladen werden - und haben dann noch nahezu ihre Nennspannung. Blei-Starterakkus soll man nicht tiefer als bis ca. 70% Restladung entladen - und da ist die Spannung schon merklich abgefallen.

Je nach Dimensionierung haben LiFePO4 Akkus auch einen geringeren Innenwiderstand als ihre Blei-Vertreter.

Das bedeutet, ein 10% geladener LiFePO4 startet den Motor innerhalb weniger Motorumdrehungen, während ein 50% geladener Bleiakku munter ins "Orgeln" verfällt (und somit noch mehr Energie zum Starten benötigt).

Alles zusammen kann ein LiFePO4 mit deutlich geringerer Kapazität merklich bessere Startleistung bringen.

Es gibt in meinen Augen nur zwei (durchaus wesentliche) Argumente gegen LiFePO4: Preis und sehr schlechtes Kälteverhalten.
 

habichtfreak

Flashaholic*
30 Dezember 2013
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Kein Schwachsinn. Vergleiche doch mal bitte Entladekurven von LiFePO4 mit denen von Blei, bevor du so etwas in den Raum stellst.
Bei einzelligen TL gebe ich dir Recht, da ist das ein Argument. Wir reden hier aber von einem Motorrad. Da drücke ich kurz (weniger als 2 Sek) aufs Knöpfchen und fertig. Ab da hat sich die Maschine selbst zu versorgen. Kann sie das nicht, ist etwas anderes faul. Ja, mit Li-Akku kann ich dieses Problem hinauszögern. Aber ich bin ein Freund von Ursachenbeseitigung und da hilft mir dieser teure Akku eben nicht weiter. Und bei Kälte funktioniert der auch nicht? OK, ich fahre nicht bei unter 5°C, kA wie sie sich da verhalten würde. Klingt aber danach, als wäre sie da nicht so pralle. Und wie sieht es denn überhaupt mit der Ladung aus. Es werden spezielle Ladegeräte verkauft. Das bringt mich zu der Annahme, dass 99% alle Motorräder diese Akkutyp nicht richtig laden können und man entweder einen kostenintensiven Umbau am Fahrzeug vornehmen muss, oder aber es gibt gar keinen Umbausatz und man sollte diesen Akku lieber gar nicht verbauen. Auf der Habenseite bleiben also Start nach 1 statt nach 1,5-2 Sek und 2kg Gewichtsersparnis. Und das für 150 statt 30 Euro (Preis für meine Motorradbatterie). Das klingt für mich nach einer TL die mit 5000 Lumen beworben wird, die sie dann 30 Sek halten kann und für den Rest der Laufzeit mit 1000 weiter leuchtet.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Die Akkus können ganz normal mit jedem Ladegerät geladen werden, die Lima muss es ja auch. Der Kunde kann auch auf eine normale Batterie umbauen, muss dann aber auf Leistung verzichten, da das Batteriefach zu klein für einen gleichstarken Bleiakku ist.