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Gyrfalcon All-44 Ladegerät defekt?

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Flashaholic**
19 Januar 2018
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Trustfire
Ich bräuchte mal euren Expertenrat bzgl. eines kürzlich bei Akkuteile.de gekauften Gyrfalcon All-44 Ladegeräts. Ich habe dieses Ladegerät aufgrund der hervorragenden Bewertungen gekauft. Leider spinnt jedoch die Anzeige beim Laden meiner 2 Sofirn 18650er Akkus (2.800mAh).

Fehlerbild:

- Lege ich die Akkus ins Ladegerät zeigt er ganz kurz eine andere Spannung an (z.B. 3.87V) und springt dann auf eine höhere Spannung (z.B. 4.07V). Dann ändert sich mehrere Minuten lang nichts mehr an der angezeigten Spannung.

- Drehe ich den Akku etwas im Ladeschacht oder unterbreche kurz die Verbindung und stelle sie wieder her, zeigt das Ladegerät eine völlig andere Spannung (meist deutlich höher) an. Oft kommt es dann dazu, dass plötzlich 4.20V angezeigt werden und der Ladevorgang beendet wird.

Was meint ihr? Ist das wirklich normal oder liegt ein Defekt am Ladegerät vor? Die Akkus werden auch nach 10min nicht warm. Dass beide Akkus defekt sind, schließe ich aus. Einen davon habe ich auch bereits erfolgreich mit dem kleinen mitgelieferten Billig-Ladegerät von Sofirn geladen. Ich bin ratlos.

Edith sagt: Ich habe vermutlich die Kontakte des Ladegeräts und der Akkus mit meinen Fingern angefasst und somit das Szenario verschiedener Widerstände je nach Lage des Akkus hervorgerufen :facepalm:. Seht ihr das auch so oder kommen noch andere Möglichkeiten ins Spiel?
 
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steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Hmm, klingt irgendwie nach einem Wackelkontakt oder Kontaktproblemen.

Teste doch auch mal andere Akkus (z.B. NiMH) und reinige alle Kontaktflächen, sowohl im Lader als auch an den Akkus mit Alkohol (Spiritus).
Wenn sich dadurch nichts ändert, dann könnte eine Reklamation fällig sein.

Dass die Akkus nicht warm werden ist aber normal, dafür sind die Ladeströme oft zu gering.
 
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Flashaholic**
19 Januar 2018
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Acebeam
Bei AA-Eneloops trat der Effekt nicht so stark auf - diese waren aber auch sehr schnell vollgeladen. Ich denke, ich muss die Kontaktflächen wie vorgeschlagen einfach mal säubern und dann einen erneuten Test machen. Danke erstmal soweit für Dein Feedback. :thumbup:
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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Ich habe zufälligerweise heute auch einen ALL-44 in Empfang genommen und habe die ersten paar Akkus gerade rausgeholt - eigentlich keinerlei Probleme.

Kurz nach dem Einlegen pendelt sich die Spannungsanzeige erst mal ein Wenig ein (Richtung oben, da die Akkuspannung in der CC Phase etwas steigt, wenn der Ladestrom angelegt wird), und dann wird langsam aber stetig auf die 4,2V hingearbeitet. Ruhespannung des ersten vollständig als geladen angezeigten Akkus waren dann laut Billigmultimeter 4,18V.

So weit zum "Normalzustand", schätze ich.


- Lege ich die Akkus ins Ladegerät zeigt er ganz kurz eine andere Spannung an (z.B. 3.87V) und springt dann auf eine höhere Spannung (z.B. 4.07V). Dann ändert sich mehrere Minuten lang nichts mehr an der angezeigten Spannung.
Den Sprung kann ich nicht nachvollziehen - einen allgemeinen Anstieg der angezeigten Spannung kurz nach dem Einlegen hingegen schon. Hast Du denn die Akkus zuvor mal gemessen? Falls ja, wie hoch war denn davor die jeweilige Ruhespannung bei den Akkus?

Wenn ich dann mal einen richtig leeren Akku zu laden habe (meine waren jetzt fast ausnahmslos noch über 4V... sogar die aus der EDC *schäm*) überprüfe ich auch nochmal, ob meiner nicht doch auch springt.


Drehe ich den Akku etwas im Ladeschacht oder unterbreche kurz die Verbindung und stelle sie wieder her, zeigt das Ladegerät eine völlig andere Spannung (meist deutlich höher) an. Oft kommt es dann dazu, dass plötzlich 4.20V angezeigt werden und der Ladevorgang beendet wird.
Das klingt tatsächlich ein Wenig nach einem Kontaktproblem, bzw. schlechter Umgang mit einem Kontaktproblem seitens der eingebauten Elektronik und/oder deren Firmware.


Was meint ihr? Ist das wirklich normal oder liegt ein Defekt am Ladegerät vor? Die Akkus werden auch nach 10min nicht warm. Dass beide Akkus defekt sind, schließe ich aus. Einen davon habe ich auch bereits erfolgreich mit dem kleinen mitgelieferten Billig-Ladegerät von Sofirn geladen. Ich bin ratlos.

Edith sagt: Ich habe vermutlich die Kontakte des Ladegeräts und der Akkus mit meinen Fingern angefasst und somit das Szenario verschiedener Widerstände je nach Lage des Akkus hervorgerufen :facepalm:. Seht ihr das auch so oder kommen noch andere Möglichkeiten ins Spiel?
Rotiere die Akkus doch mal ein Wenig nach dem Einlegen - danach sollten übliche Kontaktbeschwerden eigentlich mehr oder minder behoben sein...

Und besorge Dir unbedingt irgendeine weitere Möglichkeit, die Leerlaufspannung der Zellen zu überprüfen - irgend ein Grabbeltischmultimeter reicht eigentlich schon. Dann kannst Du auch direkt prüfen, ob der Lader nicht doch Unsinn anzeigt.
 
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Flashaholic**
19 Januar 2018
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Danke für euren Input. Das Säubern der Kontakte an den Polen hat bereits geholfen. Heute habe ich 3 Samsung 18650-35E geladen - alles wunderbar. Der Ladevorgang fing bei allen 3 Zellen bei 3.5V an und lief sauber bis zum Schluss durch. :daumenhoch:

Ich habe noch 2 Trustfire 14500er (900mAh) von Akkuteile.de geladen. Einer der beiden Trustfire hat ein winziges Loch unten im Minuspol. Ist das normal bzw. unbedenklich? Vielleicht das Ergebnis vom Druck der Feder in einer meiner Taschenlampen? ?(
 

bemymonkey

Flashaholic*
31 Januar 2012
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Das klingt doch schon mal besser. Das mit dem Loch im Minuspol des einen Trustfire klingt allerdings nicht normal... kannst Du mal ein Foto einstellen?

Laden würde ich das Ding jedenfalls nicht unbedingt :|
 

Lux-Perpetua

Flashaholic**
19 Januar 2018
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Ich habe die Kontaktfeder meiner Sofirn SP10B in der Tailcap in Verdacht. Vermutlich schält die Federspitze beim Reindrehen der Kappe ein bisschen Material aus der Kontaktfläche des Minuspols. Zumindest sieht eine alternativ reingedrehte Eneloop AA auch so ähnlich aus. Ist sowas kritisch zu betrachten oder macht das nix?

Ich versuche mal ein Bild zu machen...

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steidlmick

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Ich habe die Kontaktfeder meiner Sofirn SP10B in der Tailcap in Verdacht. Vermutlich schält die Federspitze beim Reindrehen der Kappe ein bisschen Material aus der Kontaktfläche des Minuspols. Zumindest sieht eine alternativ reingedrehte Eneloop AA auch so ähnlich aus. Ist sowas kritisch zu betrachten oder macht das nix?
Na ja, gut ist das nicht!
Versuche doch mal etwas von der scharfen Kante an der Kontaktfeder abzufeilen/abzuschleifen, dass sollte helfen.
 
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Flashaholic**
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Den Tipp werde ich beherzigen. Ich hoffe ich kann den Akku zumindest noch gefahrlos weiterbetreiben. :confused:
 

steidlmick

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Ich hoffe ich kann den Akku zumindest noch gefahrlos weiterbetreiben. :confused:
Wenn das nur so eine Art kräftiger Kratzer ist, dann ja.

Aber ein tiefer Kratzer/Loch wäre nicht so gut. Solange der Stahlbecher nicht durchbohrt ist, passiert dem Akku zwar nichts, aber es schwächt seine mechanische Stabilität.
Wenn ein Loch drin ist, dann ist Akku ohnehin bald hinüber, weil sich Bestandteile des Elektrolyten unter Einfluss von Luftfeuchtigkeit zersetzen und den Akku damit von innen zerstören.

Ein Foto wäre wirklich gut!
 

Lux-Perpetua

Flashaholic**
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Fotos hinzugefügt...siehe oben ;) Akku ist nagelneu und gerade zum zweiten Mal erfolgreich geladen.
 

Lux-Perpetua

Flashaholic**
19 Januar 2018
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Okay, danke für Deine Einschätzung! Dann brauche ich mir wohl keine Sorgen machen. So selten dürfte sowas wohl gar nicht sein, wenn so eine Feder in der Tailcap auf dem Minuspol rumkratzt. Beim Auf- und Zudrehen der Sofirn SP10B hört/spürt man auch immer das Mitdrehen des Akkus im Rohr. :sauer:
 

steidlmick

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15 August 2012
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Bei einer gut verarbeiteten Feder ist das scharfkantige Endstück nach innen und leicht nach unten gebogen, dann passiert so ein Mist nicht.
Sofirn hat im Bereich Fertigungsqualität noch einiges zu lernen...