Gummipfropfen für Ladesteckdosen - Schwachpunkt ?!?!

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung für Taschenlampen" wurde erstellt von MHA, 10. Mai 2019.

  1. Nach dem ich mal wieder auf der Suche nach einer neuen Lampe bin, habe ich festgestellt ,
    dass es immer mehr Lampen gibt die eine USB-Ladesteckdose haben.
    Das mag zwar meiner Meinung nach schön und praktisch sein wenn man den Akku direkt in der Lampe laden
    kann ohne sie zu öffnen, aber andererseit ist das doch eine Schwachstelle. Wie sieht der Gummipfropfen nach ein paar Jahren aus ? Hält er überhaupt noch ? Undicht sowieso ? Staub und Schmutz in der Steckdose sind dann die mögliche Folge. Oder wer wechselt den Pfropfen regelmässig ? Bieten die Hersteller diese als Ersatzteil separat ? Was für Erfahrungen gibt es damit ?

    Besser gefällt mir da der magnetische Ladestecker mancher Marken, wobei mir da einfällt:
    Kurzschlussgefahr ?
     
  2. Folomov
    Ja, die Gummistöpsel der Ladebuchsen sind ein Schwachpunkt. Häufig auch nicht wirklich wasserdicht. Ersatz gibt es selten (manchmal liegt eine Ersatzkappe der Lampe bei).

    Die beste (und aufwändigste) Lösung ist m.E. nach ein schraubbarer Deckel, wie bei der Haikelite SC01/02, der Zanflare F1 oder der Jetbeam e10r. Gibt es leider recht selten...

    Solche "Probleme" können durchaus eine Rolle spielen, wenn man eine Lampe "wirklich" benutzt... ;)
     
    MHA und placebo haben sich hierfür bedankt.
  3. Macht doch hier keiner. Solange es nicht in die Vitrine reinregnet, ist der USB-Schutz irrelevant.
     
    light-wolff, drifter, Banane und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Bei keinem meiner Handys mit Gummistopfen hatte ich bis jetzt Probleme. Und die waren Jahre im Dauereinsatz ,sind beim Radfahren richtig nass geworden oder ich wasche die unter fließendem Wasser nachdem sie (manchmal Stunden) in der regen- und schweißgetränkten Laufweste verbracht haben. Ich finde diese Gummipinökel zwar billig und hässlich, Probleme damit hatte ich nie.

    Ich glaube sowieso, dass die meisten Lampen nur dicht sein müssen um die Laufzeittests in Wassergläsern zu überstehen.
     
    Banane, MHA, Uwe-D und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  5. Mit Epoxy die Buchse versiegeln und normal laden?
     
  6. Auch gibts da Unterschiede in der Konstruktion-ich finde z.B. die Gummikappe der Thrunite TC 20 dürfte langlebig sein-versenkt und satt haftend/schliessend.Die der Sofirn SP 36 überzeugt mich nicht,steht exponiert heraus und hält irgendwie nicht so gscheit....
    Hier gabs doch gerade die Diskusion ob die Buchse an sich Wasserdicht sein könnte (ging glaub ich um Armytec ELF)
     
    #6 Lightfan, 10. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2019
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Das mit der USB Ladebuchse ist bei der Fitorch MR15 gut gelöst.

    Grüßles Micha
     
  8. +1
     
  9. Tja - mein Sony Xperia Active seligen Angedenkens hat dank kondensierender Luftfeuchtigkeit mal kurzzeitig seinen Dienst aufgekündigt. Wegen nicht mehr dicht schließender Klappe vor der Mikro-USB-Buchse. Im Winter ist sowas bei Temperaturen unter 0°C mit etwas Schwitzen unter der Jacke unschwer zu provozieren. Mein Galaxy S5 ist diesbezüglich bislang unkritischer, da ich drahtlos lade und die Dichtung an der Klappe vor dem Ladeanschluss somit kaum verschleißen kann.

    Wasserdampf schaffte es im Laufe der Zeit auch in (fast) jede mit "waterproof" beworbene Uhr. Es sei denn, die Krone ist z.B. verschraubbar.
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
  10. Wenn ich eine Lampe täglich nutze, und sie auch täglich auf, bzw. nachlade, muss ich eine nicht intern aufladbare Lampe täglich auf- und zuschrauben. Der Verschleiß am Gewinde, ist meiner Meinung nach gravierender als ein verlorener oder defekter Gummi - Ladebuchsen - Stöpsel. Ist bei einer Lampe erstmal das Gewinde versaut, kann ich sie in der Regel nur noch entsorgen.
    Daher gibt es für mich, insbesondere bei einer EDC keine Alternative zu einer intern aufladbaren Lampe. Obwohl ich natürlich auch magnetische, oder kontaktlose Ladestecker / Systeme bevorzuge.
     
    #10 Uwe-D, 10. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 11. Mai 2019
    drifter, MHA und 0815 haben sich hierfür bedankt.

  11. Logisch, du hast aber auch gleich bescheid gewusst:thumbup:

    Interessante Kommentare. Danke schonmal dafür
     
    #11 MHA, 10. Mai 2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Mai 2019
    Andi und placebo haben sich hierfür bedankt.
  12. Ich mag die Gummiabdeckungen auch nicht, da gibt es bessere Lösungen, siehe Kommentare vorher.
    .....wobei mir mal die Nitecore MH20 in den Putzkübel gefallen ist, also min 20-30cm tiefes Wasser...kein Problem, lief immer noch, natürlich tupfte ich das Wasser erstmal sorgfältig ab, läuft heute noch. ;)

    ...wobei die Gefahr besteht, daß die Abdeckung nicht 100%ig geschlossen ist, da man aus Versehen mal "blöd" hingekommen ist! :pfeifen::rolleyes:
     
    MHA hat sich hierfür bedankt.
  13. Die MH20 / MH20GT sind sowieso das Paradebeispiel für schlecht funktionierende Gumminöppel-Lösungen, die springen bei jeder sich bietenden ungünstigen Berührung aus den eingefrästen Führungen im Lampenkörper. :thumbdown:

    Der Gummiverschluß bei der Rofis MR70 dagegen ist das Gegenteil und die am Besten funtionierende und dem Lampenkörper angepasste Buchsenabdeckung aus Gummi, die ich kenne. Da ist ein "aus Versehen von alleine herausspringen" undenkbar und mir trotz häufigem Gebrauch noch nie passiert. :thumbup:

    Gruß Micha
     
    MHA und placebo haben sich hierfür bedankt.
  14. Ich glaube auch wir machen uns da unnötig "Probleme".
    Wir sind einfach so in der Materie drin, dass wir jede "Schwachstelle" verteufeln, egal wie klein und unwichtig sie ist.
    Klar, hängt mein Leben von der Lampe ab, ist sowas sicherlich zu beachten. Aber für jeden Hinz und Kunz wie mich, ist das völlig egal. Und wenn meine EDC mal nicht angeht... meh... dann hab ich noch ne kleine am Schlüsselbund, meine Handylampe und ein Feuerzeug. Und selbst ganz ohne persönliche Lichtquelle bin ich durch die ersten 20 Jahre meines Lebens gekommen.

    Bei den meisten Handys ist die Ladebuchse einfach offen (und die 3,5mm Klinke auch)... und die tragen wir auch täglich überall mit uns rum und es ist seltenst ein Problem (eher noch dass man evtl ab und zu die Fussel raus popeln muss).
    Und selbst wenn ich mal in einen richtig üblen Schauer geraten bin, hat mein Handy seinen Geist nicht aufgegeben (zugegeben, Schiss hatte ich schon darum). Taschenlampen sind aber ja auch nochmal deutlich einfacher/robuster was Konstruktion und Elektronik angeht.



    TL/DR: Gumminubbel auf Ladebuchse ist für mich zwar ein Kriterium, aber ein sehr unwichtiges.
     
    Thomas W, 0815, Gammel und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    ...... Taschenlampen sind aber ja auch nochmal deutlich einfacher/robuster was Konstruktion und Elektronik angeht.

    Davon gehe ich auch aus. Ich sehe sie aber in gewisser Form auch als " Werkzeug" von dem ich eine andere Robustheit erwarte als von meinem Handy.

    Um den Kreis zu meiner Lampensuche zu schließen, einer meiner Favouriten wäre die Acebeam EC50gen3, vom Licht und dem Stepdown, aber leider wirkt der Gummi über der Buchse für mich eher billig.
    Weiter in der engeren Wahl wären die R50 Pro (teuer),Wuben A21, T70 , RofisMR70 falls sich noch jemand da zu äussern mag :augenrollen:
     
  16. Was für eine Lampe suchst du?
     
  17. Ca 2000 Lumen und aufwärts, handlich, ca 40 mm Durchmesser, 4+ Leuchtstufen, vernünftige Abstufung, unter 100€
    Leuchtweite ca. 250 m oder mehr, gerne ohne USB aber kein muss, sollte dann einen haltbaren Propfen haben.
    Hatte auch schon die EC4s im Kopf, schöne Form....:pfeifen: Strobe und SOS interessiert mich nicht
     
  18. Hi,

    also das Problem gibt es, und ist unabhängig vom Produktpreis. Ich habe mir damit aber schon so manchen Euro verdient. Auf Ebay defekt gekauft und instandgesetzt. Oft war es wirklich nur die Buchse, die oxidiert war. Es gibt IP65 bzw. IP67 USB Buchsen auch zum Nachrüsten (Aliexpress lässt grüßen) einfach austauschen und ggf. nachträglich mit Epoxydharz zusätzlich ausgeißen.

    Die Lampen gingen alle in den Bekanntenkreis, bisher sind noch alle im Betrieb. Und die Pfropfen gibt es ebenfalls bei Ali...
     
    Meyer und MHA haben sich hierfür bedankt.
  19. ...Haikelight SC01, per USB ladbar, ohne Gummiabdeckung, sondern versteckt im Batterierohr und entspricht der Suche. ;)
     
    MHA hat sich hierfür bedankt.
  20. Interessante Lampe, könnte etwas mehr Spill haben.:grinsen:
     
  21. Ich halte es für sinnvoll eine richtige Kaufberatung zu starten.
     
    MHA hat sich hierfür bedankt.
  22. ...die bereits von mir genannte Haikelite SC01 enspricht ziemlich gut diesen Vorgaben...
     
  23. ....werde ich die Tage dann mal in Angriff nehmen, eilt ja nicht
     
  24. Dunkle Zeiten waren das :eek:

    Warum keinen wasserdichten USB Anschluss? Kann doch nicht so viel teurer sein, oder?

    Aber was ist wenn der Nupsi weg ist, kann man den Port einfach mit Epoxy versiegeln, oder macht man da was kaputt?

    Grüße
     
  25. Müsste man den Hersteller fragen. Bei der Armytek Elf sitzt nach deren Angaben unter dem Gummiding ein dichter Anschluss. Finde ich gut. Es bleibt die Gefahr der Korrosion. Das dürfte bei einer Stirnlampe nicht unerheblich sein, betrifft aber auch die Magnetanschlüsse. Von einem korrodierten Magnetanschluss einer Wizard hat jemand im Trail Forum geschrieben.
    Den Port, neme ich an.
     
  26. ich denke, die Hersteller sollten das weglassen und die Buchse selbst eben wasserdicht mit dem Gehäuse abschließen bzw natürlich eine geeignete Buchse einbauen. Es sollte imho aus dem IP Rating der Lampe hervorgehen ob dafür ein Nippel nötig ist oder nicht.

    Ich selber achte eigentlich mehr darauf erst gar keine Lampe mit Ladebuchse zu kaufen, die sind eh ohnehin immer lahmer als ein vernünftiges Ladegerät. Lieber Akkus raus und extern laden. Und ja, das bedeutet das ich keine/kaum Lampen mit fix verbauten Akkus habe
     
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