Gericht verbietet Warnung vor E-Zigaretten

Dieses Thema im Forum "Elektrische Zigaretten" wurde erstellt von Frank, 23. April 2012.

  1. mixery hat sich hierfür bedankt.
  2. Was der nicht alles macht um gewählt zu werden :rolleyes:

    Ich finde das Hauptargument der Gegner immer so toll:
    Die gesundheitlichen Risiken sind noch nicht genau genug erforscht.
    Die von Tabak schon. Trotzdem darf man ihn rauchen ?(
     
  3. Acebeam
    Gegen die E-Zigarette:

    Verharmlosung, Steuereinnahmenverlust, Unsicherheit (Plastikweichmacher, Akkus, Inhaltsstoffe des Liquids...)
     
  4. Natürlich ist es falsch zu sagen, die E-Zigarette ist nicht gesundheitsschädlich.

    Verlust von Steuereinnahmen: Hauptgrund für den Staat E-Zigaretten zu verbieten. Auf der einen Seite regt man sich über Raucher auf...auf der anderen will man aber, dass sie die Steuern zahlen, weil man sonst selbst mehr blechen müsste...

    Unsicherheit:

    Akkus: Dein Handy hältst du doch auch am Ohr. Wenn das Gerät und die Akkus vernünftig sind, kann ohne mutwillige Zerstörung nichts passieren.

    Inhaltsstoffe der Liquids: Also das Zeug was ich hier hab wurde komplett in der EU (Italien) hergestellt. Die Inhaltsstoffe stehen drauf. Wer Chinazeug kauft ist ja wohl selbst schuld.

    Weichmacher: Jetzt werden wir aber kleinlich. Packst du dein Brot in eine Plastikdose? Bestimmt. Selbst einige PET-Flaschen geben nachweißlich zu viele Weichmacher ab...und den Inhalt trinken wir.
    Hier haste mal ne Liste, was u.A. im Tabakrauch enthalten ist. Fast jeder der Stoffe ist schlimmer als Weichmacher.

    Ich rauche selbst. Zur E-Zigarette greife ich nur manchmal. Hauptsächlich wenn man wo nicht rauchen darf (z.B. beim Bowlen) oder bei meiner Freundin.
    Schädlich ist das Inhalieren der Liquids bestimmt auch. Aber noch schädlicher als das Rauchen einer Zigarette bestimmt nicht. Ich möchte die Gesundheitsgefährdung nicht herunterspielen aber mehr als tödlich können E-Zigaretten doch auch nicht sein.
    Dem Staat gehts glaube ich manchmal nicht um Verluste von Menschenleben sondern um Verluste von Steuereinnahmen.


    Sry, wenns hier unangebracht ist. Aber ich halte einen Meinungsaustausch immer für sehr spannend ;)
     
  5. Liquids: Die meisten werden aber einfach in China hergestellt, so wie unsere Taschenlampen. Die meisten Liquids kontrolliert im Grunde niemand. Und der Hauptbestandteil der Liquids ist reizend und nicht gerade zum Inhalieren gedacht, aber ok...warscheinlich immernoch besser wie Liquids.
    Aber viele Denken sie rauchen ja nicht mehr...nur noch E-Zigaretten Dampfen..das ist doch nur sowas wie Wasserdampf mit Aroma - Falsch!
    Das ist die Verharmlosung.

    Akkus: Die meisten sind billig Dinger aus China, ob die einen Schutz etc haben. Und ausserdem hält man die genau vor sein Gesicht bei Benutzung, hundertfach am Tag.
    Der Vergleich mit einem Handy hinkt sehr stark, ausser man kauft die billigsten Handy-Nachmach-Akkus bei einem Onlineversandhaus. Dann könnte das Gefährdungspotenzial ungefähr gleich sein.

    Ich hatte auch mal eine...aber es war nix für mich. So kam ich nicht vom Rauchen weg.
    Das Buch: Endlich Nichtraucher hingegen fand ich viel besser, auch wenn es nur 3 Monate geholfen hat...aber das ist ein anderes Thema :D
     
  6. Das Buch hat mir garnicht geholfen :(

    Aber nur weil manche der Geräte unsicher sind, kann man nicht sagen, dass es insgesamt schlecht ist.
    Man könnte ja einfach genaue Richtlinien für E-Zigaretten einführen...mit Sicherheitsstandarts.

    Mal nebenbei, zum Aufhören sind die Teile auch nicht gedacht ;)

    Wer halbwegs intelligent ist, weiß auch, dass der Dampf ebenfalls nicht ohne ist.

    Zu den Inhaltsstoffen:
    Seit wann sind Propylenglykol, Wasser und Glycerin denn Reizend?
    Gut, wenn das Glycerin zu heiß wird, kann es zu Acrolein reagieren, was ein ziemlich gefährlicher Stoff ist. Dies ist in E-Zigaretten jedoch nicht der Fall. Der Dampf ist fast der Gleiche wie der aus einer Nebelmaschine.
    Die Aromastoffe sind denke ich das Problem. Welche enthalten sind, weiß wahrscheinlich nur der Hersteller. Natürlich ist Nikotin weiterhin ein Nervengift.
     
  7. Ich denke die Sache mit dem Akku ist zwar eine ernsthafte Gefahr, aber was machen denn Taschenlampennutzer, die sich nicht informieren?

    Sie packen 2-3 unprotected Akkus von ChingChangChungFIRE die sie in der Bucht gekauft haben hinter einander in eine Lampe (ohne Multimeter Kontrolle) und im billigsten $3 Ladegerät geladen.
    Natürlich ist es noch ein Unterschied, was man in der Hand und was man direkt vor dem Gesicht hat, dennoch sollten doch viele Nutzer inzwischen wissen, was Li-Ionen Akkus anrichten können (beinahe jede hat wohl man im Internet gelesen, das Handyakkus, Laptopakkus und andere billigen Akkus böse Verletzungen hervorgerufen haben).

    Wer so etwas nutzt, muss sich auch informieren. Da sind doch Foren optimal. Ich selber habe nie geraucht, bin aber trotzdem in einem E-Zigaretten Forum angemeldet, da ich mich öfters mal informiere.

    Meine Schwester probiert gerade den Umstieg auf die E-Zigarette und da helfe ich gerne mit Infos aus über Li-Ionen Akkus.
     

  8. Mittlerweile wird auch in den Dampferforen eine gute Aufklärung betrieben insbesondere da eine zunehmende Verwendung von "Akkuträgern" zu verzeichnen ist, die in letzter Zeit auch gestackte Akkukombinationen benötigen.Das betrifft aber hauptsächlich den Bereich der "Hobby/High-End Dampfer.

    Die in Großserien hergestellten E-Zigaretten für den Normaldampfer (EGO-T, Biansi I-Mist, e-LEO, usw.) verwenden LiIon Einzelzellen, deren Gehäuse nicht Luftdicht abgeschossen sind und sich zudem bei einer Ausgasung des Akkus an festgelegten Sollbruchstellen öffnen.

    Der einzige mir bekannte Fall eines Unfalles betrifft einen E-Dampfer in den USA, der einen in Kleinserie hergestellten (Mod)Akkuträger mit zwei gestackten 16340ern (ohne Regelelktronik) und (warscheinlich) unterschiedlichen Ladezuständen betrieben hat.
    Unfälle mit Serien-E Zigaretten sind mir nicht bekannt.

    Ansonsten kann ich nur sagen.
    Ich dampfe jetzt seit 11 Monaten und habe seit dieser Zeit (mit einer 2-wöchigen Übergangsphase) keine Zigarette mehr angerührt.
    Körperlich geht es mir sehr viel besser, und ich habe auch keine Atemnot mehr, wenn ich den wöchendlichen Großeinkauf in den dritten Stock geschleppt habe. Und der morgendliche Hustenanfall ist seit vielen Monaten Geschichte.

    Zudem behaupten alle meine Nichtraucher-Bekannten, ich rieche nun nicht mehr "wie ein Raucher, der vom Grill kommt".
    Upps, mitterweile haben sich meine Geschmack/Geruchsnerven soweit erholt, daß ich das nachvollziehen kann und kann nun verstehen warum meine nichtrauchende Frau mich beim dampfen in jeder erdenklichen Weise unterstützt.

    Das beim Dampfen verwendete Liquid ist mit Sicherheit nicht unschädlich, denn das kann nur frische Luft außerhalb von Städten sein, aber kein Vergleich zu den tausenden von schädlichen Bestandteilen in dem verbrannten Pfanzenlaub (plus der zusätzlich zugefügten Aromen,Feuchthaltemitteln, Hustenhemmern, Stabilisatoren, Enzyme, usw.) das wir Tabak nennen.
    edit: Alle im E-Liqud enthaltenen 5 Stoffe sind auch in der Tabakzigarette enthalten, werden da aber verbrannt, gerade bei VG(Glycerol [Entstehung von Acrolein]) ist das aber sehr problematisch)

    Man nennt das Zigarettenrauchen eine Nikotinsucht - und dazu bekenne ich mich!
    Ich habe aber durch die schrittweise reduzierung des Nikotins im Liquid auf mittlerweile ein viertel (25%) der Anfangsdosis gute Fortschritte erzielt (und dabei ist das Nikotin nur für die Schäden am Herz-Keislaufsystem verantwortlich).
    Das hohe Krebsrisiko, das ausschließlich auf den hohen Feinstaub und Kondensatanteil (Teer) zurückzuführen ist, habe ich aber komplett elliminiert. Denn das entsteht nur bei der Verbrennung des Zigarettentabaks.
    Das in der Tabakzigarette entstehende Kohlenmonoxid belastet meine Lunge auch nicht mehr.

    Sicher ist das Dampfen nicht für jeden Raucher das Allheilmittel, aber wenn bei einem langjährigen Raucher der entsprechende Leidesdruck mit dem starken Willen aufzuhören aufenandertreffen, ist die Chance das es klappt, recht groß.
    Bei mir war es anders. Mein Leidensdruck war zwar sehr groß nach 35 Jahren zum Schluß mit 50 Zigaretten am Tag. Der Wille zum Aufhören aber existierte nicht mehr, da ich nach gefühlten 1000 Versuchen (mich selbst) aufgegeben hatte.
    Umsomehr war ich überascht, als mir nach 14-tage Prallelkonsum keine Tabakzigarette mehr schmeckte und ich komplett aufs Dampfen umstieg.

    Und davon bringt mich niemand mehr weg.
    Selbst ein Verkaufsverbot für E-Zigaretten/Liquid nicht, denn das würde ich als Körperverletzung werten, da ich mich nur wegen meiner Nikotinsucht nicht wieder in die Arme der Tabakindustrie begeben werde!
    Oder wie würdet ihr reagieren wenn plötzlich Koffein oder Ethanol(Alkohol) verboten würde?

    Das Dampfen ist allerdings trotzdem gefährlich, da es wegen der verminderten Steuereinnahmen unseren Staatshaushalt gefährdet!
    Anderseits werden ein paar zusätzliche Arbeitsplätze im Inland in den Offline-Dampfershops geschaffen.
    Aber ob das die Parteiunterstützungen durch die Anti-Dampfer-Lobby aufwiegt, bleibt abzuwarten.
     
    #9 realive, 29. September 2012
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2012
    freaksound und NashBen haben sich hierfür bedankt.
  9. Moin realive,

    schön, wieder was von dir zu hören :)

    Ich rauche seit ca. 3,5 Jahren nicht mehr und hatte auch vorher gefühlte 100 Mal mit dem Rauchen aufgehört und wieder angefangen. Heute würde ich es wahrscheinlich auch mit dem Dampfen probieren - sei es, um aufzuhören oder um umzusteigen.

    Ein Freund von mir ist nach langjährigem Tabakrauchen auch nun begeisterter Dampfer und sagt genau dasselbe wie du. Scheinbar ist das Dampfen tatsächlich ein guter Weg für den Aus- oder Umstieg.

    Gruß

    Paetzi
     
    realive hat sich hierfür bedankt.
  10. Davon hab ich auch gelesen.. das muss ziemlich heftig gewesen sein, hat wohl einige Zähne usw. verloren.
     
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