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19 Juni 2011
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Wie ich schon mal im Thread zur LR40R geschrieben hatte, stehen mit Fremdakkus jeweils nicht die höchsten Leuchtstufen zur Verfügung. Vilelleicht könnte ein Mod die Diskussion mal in den Thread https://www.taschenlampen-forum.de/threads/neu-fenix-lr40r.68177/ schieben, um den Thread nicht zu sehr aufzuweichen!

Aber ja es stimmt. Eine allroundig fokussierte Zebra SC600w Hi macht mehr nutzbares Licht als ein Flooder àla FW3A!
 

Franky K.

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3 Januar 2015
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Aber ja es stimmt. Eine allroundig fokussierte Zebra SC600w Hi macht mehr nutzbares Licht als ein Flooder àla FW3A!
Für wen? Gilt das jetzt für alle Personen, die Talas verwenden?

Ich mag solch pauschalisierende Aussagen nicht gerne. An unserem 30ha-See kann ich mit ner SC600w HI am anderen Ufer nix erkennen, egal wie sehr das Licht allgemein nutzbar ist.
Jede Tala hat so ihre Berechtigung für den jeweiligen Zweck.


Liebe Grüße

Franky
 
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Hier nun die Messungen der FiTorch PR40

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
FiTorch PR402x FiTorch 18650er 2600mAh Micro USBHigh1350lm1253lm
High nach 30 Sec.1219lm
Mid500lm539lm
Low150lm158lm
Eco10lm13lm

Die vom Hersteller angegebene maximale Lichtleistung wird von der PR40 leider nicht erreicht. Es fehlt zwar nicht viel und man wird es mit freiem Auge nicht ohne direkten Vergleich erkennen können aber dennoch ist die Angabe vom Hersteller nicht korrekt :thumbdown: Ehrlich gesagt hätte es micht gewundert wenn aus einer normalen XP-L Hi fast 1400 Lumen rausgeholt werden ;) Da wäre sie wahrscheinlich schon sehr überbestromt worden was für die Haltbarkeit nicht besonders förderlich ist.
Die PR40 kann jedoch die anfängliche Leistung ziemlich gut halten und verliert in den ersten 30 Sekunden nur minimal an Helligkeit :thumbup:

weiter gehts mit dem Laufzeittest
FiTorch PR40 10min.jpg
Hier sieht man deutlich das die Lampe in den ersten ~2 Minuten kaum an Helligkeit verliert. Danach erfolgt ein (wahrscheinlich Zeit gesteuerter) Stepdown auf etwa 670 Lumen.
FiTorch PR40 gesamt.jpg
Erfreulicherweise wird diese Leistung dann kontinuierlich bis zum Schluss gehalten :thumbup:
Die Lampe erreichte während dem Test bei ca. 23°C Umgebungstemperatur und ohne zusätzliche Kühlung etwa 46.9°C Gehäusetemperatur. Man braucht sich also keine Sorge über verbrannte Finger bzw. Handflächen machen ;)
Leider erfolgt nach ca. 145 Minuten gesamter Laufzeit kein Stepdown auf den Eco Mode, die Lampe geht dann einfach aus, was ich nicht so toll finde. Man kann sie dann zwar erneut anschalten und sie leuchtet auch aber gut wäre es wenn sie zumindest noch für ein paar Minuten im niedrigsten Modus weiterleuchten würde, damit man bescheid weiß das gleich Schluss ist!

Die Akkus wurden während dem Test ziemlich ungleich entladen :thumbdown: Ich konnte bei einem der beiden Akkus nach dem Test 2.86V und beim zweiten 3.06V messen. Es sind zwar beide Werte noch im Grünen bereich, aber dennoch wäre es besser wenn beide Akkus gleich entladen würden!
Anschließend habe ich die Akkus in der Lampe mit dem Micro USB Anschluss geladen. Dabei zog die Lampe 1.62A @ 5.19V. Beide Akkus hatten nach dem Ladevorgang nur 4.12V.
Da die Akkus selbst auch über einen Micro USB Ladeport verfügen, habe ich sie anschließend einzeln weitergeladen. Dort war dann bei 4.21V Ladeschluss. Ist zwar etwas überladen aber mann muss die Akkus ja nicht so aufladen ;) Wem jedoch die 4.12V zu wenig sind bietet sich diese Möglichkeit an!

Ein vollständiges Review zur Lampe wird es dann zeitnah von mir geben!

Gruß Andi
 
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Hier wieder mal ein paar aktuelle Messungen :thumbup:

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Sofirn SD05Sofirn 21700er mit 4000mAhHigh2550lm2451lm
High nach 30 Sec.2344lm
Mid900lm841lm
Low300lm293lm

Auch die angegebene Lichtleistung wird von der SD05 gut erreicht. Zwar fehlen zum Maximum ein paar Lumen, die wird man jedoch nicht vermissen ;) Auch nach 30 Sekunden bietet die SD05 eine solide Leistung und das obwohl die Lampe dabei nicht gekühlt wurde. Im echten Einsatz als Tauchlampe dürfte der Wert noch höher liegen!

Sofirn SD05 10min.jpg
Bis 1.5 Minuten Laufzeit verliert die SD05 nur sehr wenig an Leistung. Danach geht die Kurve recht zügig runter auf etwa 1700lm und bei 3 Minuten gibt es über ca. 1 Minute einen Stepdown auf die Mid Stufe! Diese Stufe wird dann konstant gehalten :thumbup:
Sofirn SD05 gesamt.jpg
Die höchste Stufe lässt sich zwar erneut aktivieren, die Lampe regelt jedoch ziemlich schnell wieder runter auf die Mid Stufe. Schade finde ich das die SD05 nicht über eine konstante Temperaturregelung verfügt, so dürfte sie im Einsatz als Tauchlampe wesentlich länger ein höheres Output haben (da sie ja durch das Wasser gekühlt wird). Nachteil dabei wäre natürlich eine verkürzte Laufzeit und ein wahrscheinlich höherer Verkaufspreis!
Nach über 130 Minuten wird dann Stufenweise heruntergeregelt. Sie schaltet zum Schluss auch noch auf eine ~100lm Stufe und nach nicht ganz 160 Minuten geht sie dann ganz aus. Gut finde ich es das die SD05 immer weiter die Stufen herunterschaltet, somit dürfte einem Benutzer klar werden das wenn nur noch ~100lm zur Verfügung stehen, der Akku bald leer ist :thumbup:

Während dem Test erreichte die Lampe eine maximale Gehäusetemperatur von 46.2°C. Auf der dauerbetriebsfesten Mid Stufe mit ca. 900lm pendelt sich die Temperatur im Bereich von 43.5°C ein!

Nach dem Test hatte der Akku noch 2.86V Spannung was ein akzeptabler Wert ist. Geladen wurde der 4000mAh Akku anschließend mit dem mitgelieferten 1-Schacht Ladegerät mit 0.83A@5.25V. Ladeschluss war dann bei 4.13V.
Falls man es mit dem Laden etwas eilig hat, empfiehlt es sich hier auf jeden Fall auf ein anderes Ladegerät zurückzugreifen denn so ein 4000mAh Akku braucht mit dem mitgelieferten Lader fast 5h bis er wieder voll ist :pinch:

Ein vollständiges Review zur Lampe wird es dann zeitnah von mir geben!


Als nächstes kommt die Sofirn SP36S dran ;)
Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Sofirn SP36S3x Sofirn 18650er mit 3000mAhTurbo5200lm4450lm
Turbo nach 30 Sec.4062lm
High2000lm1552lm
Mid900lm709lm
Low300lm319lm
Eco30lm27lm
Moonlight1lm<1lm


Die maximale Leistung wird leider nicht erreicht :thumbdown: dafür ist die Lichtfarbe um einiges schöner als bei der "normalen" Version der SP36 :p
Auch in den weiteren Stufen bis hinunter zu LOW stimmen die Angaben vom Hersteller nicht mit meinen Messungen überein! Erst ab der Low Stufe abwärts komme ich wieder auf vergleichbare Ergebnisse.

Sofirn SP36S 10min.jpg
Anfangs sinkt die Leistung bis 2 Minuten langsam ab (dürfte an der Akkuspannung liegen). Ab Minute 2 gibt es dann einen Stepdown auf ~1200 Lumen. Diese Leistung wird vorerst halbwegs konstant gehalten und sinkt dann spannungsbedingt immer weiter.
Sofirn SP36S gesamt.jpg
Die SP36S ist ein wirkliches Laufzeitmonster. So lange habe ich noch keine Lampe getestet ;)
Zwar verliert sie kontinuierlich an Leistung, jedoch hat man dafür über 300 Minuten :achtung: schönes Licht.
Die seitliche Indikator LED unter dem Taster gibt dann natürlich auch früh genug bescheid das man die Akkus baldmöglichst nachladen soll!

Während dem Test konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 59.1°C am Lampenkopf messen.
Nach dem Test hatten die Akkus nach Entnahme nur mehr 2.56V Spannung 8| Das ist mir ehrlich gesagt schon fast zu wenig und ich würde mir da lieber eine etwas frühere Abschaltung (bei etwa 2.8V) wünschen!
Anschließend habe ich die Akkus in der Lampe mit USB-C geladen. Dabei zieht die Lampe 1.82A @ 5.09V und lädt die Akkus so bis auf 4.15V auf.


Zu guter Letzt kommt jetzt noch das Messergebnis der SP36 mit dem neuen NarsilM V1.2
Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Sofirn SP36 (NarsilM V1.2)3x Sofirn 18650er mit 3000mAhTurbo6000lm5897lm
Turbo nach 30 Sec.5704lm
Moonlight1lm<1lm

Bei der SP36 mit NarsilM V1.2 habe ich nur die jeweils höchste und niedrigste Stufe gemessen. Natürlich kann man aber auch verschiedene Stufen bzw. ein Ramping aktivieren!
Die maximale Helligkeit kann man sagen wird erreicht, die fehlenden ~100lm wird man in der Praxis nicht vermissen :p
Erfreulich ist auch das die SP36 nicht nur sehr hell, sondern auch sehr dunkel kann. Mit diesem echten Moonlight Modus ist sie sehr individuell einsetzbar und bietet zudem mit der programmier Möglichkeit sicher für jeden Benutzer die passenden Leuchtstufen :thumbup:

Sofirn SP36 (NarsilM V1.2) 10min.jpg
In den ersten zwei Minuten verliert die SP36 nur wenig an Leistung. Danach gibt es einen recht zügigen Stepdown auf etwa 1400 Lumen. Gleich wie die SP36S ist sie nach dem Stepdown nicht konstant geregelt und verliert parallel zur Akkuspannung an Leistung.
Sofirn SP36 (NarsilM V1.2) gesamt.jpg
Anders als die SP36S schaltet die SP36 mit NarsilM V1.2 nach nicht ganz 160 Minuten stufenweise herunter bis sie schließlich nach 180 Minuten ganz ausgeht!
Das die SP36 eine deutlich kürzere Laufzeit hat als die SP36S liegt einerseits daran, dass die SP36 nach dem Stepdown auf einem höheren Level bleibt und natürlich an den verschiedenen LED's die natürlich auch unterschiedlich effizient sind! Weiters schaltet die SP36 bereits bei einer viel höheren Akkuspannung als die SP36S aus.

Nach dem Test hatten alle drei Akkus noch 3.04V. Dieser Wert hingegen könnte etwas niedriger sein. Jedoch besser zu früh abschalten als zu spät ;)
Positiv bei beiden Modellen ist, dass alle drei Akkus gleichmäßig entladen werden :thumbup:
Auch die Akkus der SP36 wurden anschließend mittels USB-C geladen. Die Lampe zog dabei 1.75A @ 5.09V und hat die Akkus bis auf eine Spannung von 4.16V geladen!
Während dem Test konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 63.8°C messen (also etwas höher als bei der SP36S).

Natürlich werde ich auch zu diesen beiden SP36x Modellen ein Review schreiben ;)

bis dahin...
schöne Grüße Andi
 
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Heute gibts auch hier mal eine neue Messung von mir.

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Vortex TK108RVortex 18650er mit 2600mAhTurbon.a.2918lm
Turbo nach 30 Sec.n.a.2864lm
100%2800lm1327lm
30%1300lm448lm
10%400lm142lm
Moonlight15lm14lm


Bei der Angabe der Helligkeitsstufen dürfte sich der Hersteller wohl etwas vertan haben ;)
Es scheint so das die angegebene Helligkeit für die 100% Stufe eigentlich die Turbostufe sein sollte und die 10% Stufe dürfte einen Wert von ~150lm anstatt von 400lm haben!
Verschiebt man diese Angaben um eine Stufe nach oben so passen die vom Hersteller ermittelten Werte mit meinen gemessenen sehr gut überein :thumbup:

Vortex TK108R 10min.jpg
Die Turbostufe ist mittels Timer auf 1 Minute begrenzt. Die Lampe regelt dann automatisch langsam auf die 100% Stufe herunter. In dieser einen Minute wird die Leistung sehr gut gehalten und man verliert kaum an Leistung!
Die 100% Stufe wird dann ebenfalls nicht sehr lange gehalten. Die Lampe regelt gleich weiter auf ~700lm welche dann dauerhaft gehalten werden können.

Vortex TK108R gesamt.jpg
Diese ~700 Lumen werden wirklich sehr schön gehalten und die Lampe regelt erst nach 105 Minuten Gesamtlaufzeit weiter herunter. Nach insgesamt 115 Minuten ist der 2600mAh Akku dann am Ende und die Lampe schaltet komplett aus. Vorher signalisiert die Lampe den Benutzer aber deutlich über die Indikator LED im Seitentaster darüber, dass der Akku bald leer ist :thumbup: Somit hat man genügend Zeit den Akku zu wechseln bzw. die Lampe aufzuladen.

Während dem Test wurde die Lampe nicht besonders heiß. Während die Turbostufe lief (bzw. während dem Abregeln auf die 100% Stufe) konnte ich eine maximale Temperatur von 43.1C° am Kopf messen. Während der ~700lm Stufe pendelte sich die Temperatur ein auf ca. 37°C.

Nachdem die Lampe ausging konnte ich den Akku mit 2.95V messen. Dieser Wert passt sehr gut und belastet den Akku nicht übermäßig.
Geladen wurde der Akku anschließend in der Lampe mit einem Micro USB Kabel. Der Ladestrom betrug dabei 0.68A @ 5.27V. Das ist zwar nicht übermäßig schnell, jedoch dafür ebenfalls schonend für den 18650er.

Weitere Infos zur Lampe und ein paar Bilder davon gibt es dann zeitnah in einem vollständigen Review ;)

schöne Grüße Andi
 
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Natürlich gibt es von der Kratax Zoomlampe auch eine Lumen-Messung von mir.

Lampe FF Low Mid High Turbo TMax
X45II soll 3 500 1500 4000 9000 18000
X45II ist 7 550 1660 4450 9035 17120


Ähnlich wie mit der Reichweite verhält sich eine Zoomlampe mit der gesamt emittierten Lichtmenge. Jedoch diesmal umgedreht, die Lampe emittiert um einiges mehr an Licht in der Flood Einstellung als in der Throw Einstellung. Grund dafür ist, das in der Throw Einstellung eine Menge an Licht bereits im inneren der Lampe "verloren" geht!
In der Flood Einstellung übertrifft die E09-K147 sogar die vom Hersteller angegebenen 835 Lumen und dass sogar nach über einer Minute Laufzeit :thumbup:

Generell sind die Angaben zu Reichweite und Lichtmenge sehr ehrlich vom Hersteller und nicht so übertrieben wie bei manchen anderen günstigeren Taschenlampen!

Kratax E09-K147 10min.jpg
Wie bereits angesprochen, übertrifft die Lampe selbst nach über einer Minute Laufzeit noch die Herstellerangabe von 835lm. Und dies obwohl die Lampe zu dieser Zeit bereits dabei ist abzuregeln! Anscheinend wird zeitgesteuert nach etwa einer Minute Laufzeit in der höchsten Stufe automatisch heruntergeregelt. Die Lampe läuft dann mit ~530lm konstant weiter.

Kratax E09-K147 gesamt.jpg
Erst nach 100 Minuten gesamter Laufzeit fällt die Kurve dann weiter. Hier ist die Lampe dann offensichtlich nicht mehr konstant geregelt und die Lichtleistung fällt parallel zur Akkuspannung ab. Nach insgesamt 155 Minuten ist dann Schluss und die Lampe schaltet komplett aus!

Während dem Test konnte ich in den ersten Minuten eine maximale Temperatur am Kopf von 48.8°C messen. Man kann die Lampe aber noch gut in der Hand halten ohne das es sich wirklich unangenehm anfühlt! Während die Lampe mit 530lm läuft erreicht sie eine Temperatur von knapp 43°C. Würde man die Lampe dabei in der Hand halten bzw. draußen damit herumlaufen wo es evtl. kühler ist als im Innenbereich, so wäre die Temperatur natürlich noch niedriger.

Nachdem die Lampe ausging konnte ich den Akku mit 2,71V messen. Lieber wäre mir hier, dass die Lampe schon etwas früher ausschaltet (so bei ~3.0V)! Dies wäre natürlich schonender für den Akku und das bisschen Leistung / Laufzeit die dadurch verloren gehen könnte man sicher in Kauf nehmen.
Geladen wurde der Akku dann in der Lampe mit einem Micro USB Kabel. Dabei zog die Lampe 1.06A @ 5.17V. Ladeschluss war dann bei 4.13V was eigentlich recht gut passt. :thumbup:

Weitere Infos zur Lampe und ein paar Bilder davon gibt es dann zeitnah in einem vollständigen Review!

Gruß Andi
 
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Auch die Messungen der Nextorch T53 Multi-LED Taschenlampe dürfen hier natürlich nicht fehlen ;)

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Nextorch T53 (XP-L V5)Nextorch 18650er mit 2600mAhHigh760lm893lm
High nach 30 Sec.n.a.851lm
Low45lm45lm
Nextorch T53 (XP-E2 green)Nextorch 18650er mit 2600mAhHigh129lm184lm
High nach 30 Sec.n.a.181lm
Low30lm45lm
Nextorch T53 (XP-E2 red)Nextorch 18650er mit 2600mAhHigh109lm-lm
High nach 30 Sec.n.a.-lm
Low23lm-lm

Die XP-L V5 LED der T53 übertrifft die vom Hersteller angegebene maximale Helligkeit um ~130lm was in diesem Outputlevel schon mit bloßem Auge sichtbar ist! Auch nach 30 Sekunden Laufzeit wird die Herstellerangabe noch deutlich übertroffen. :thumbup:

Da sich der Lichtsensor meines Smartphones etwas schwer tut mit farbigen LED's bin ich mir bei der Messung der grünen LED zwar nicht 100%ig sicher, jedoch dürften die gemessenen Werte nach subjektiver Einschätzung schon hinkommen! Auch hier wird die maximale Leistung übertroffen, was jedoch auch die Low Stufe betrifft.
Bei der roten LED streikte mein Handy dann komplett und es wurde kein Wert angezeigt :pinch:
Nach eigener Einschätzung vertraue ich aber auf die Herstellerangaben, wenn die rote LED nicht sogar etwas heller ist. Jedoch kann man mit bloßem Auge doch einen Helligkeitsunterschied zwischen der roten und grünen LED wahrnehmen. Da jedoch das menschliche Auge besonders empfindlich auf grünes Licht zu sein scheint kann dieser Helligkeitsunterschied auch von da her rühren.

Nextorch T53 10min.jpg
Wie bereits gesagt übertrifft die T53 die Herstellerangaben auch nach fast 4 Minuten noch :thumbup:
Innerhalb der ersten 10 Minuten fällt die Helligkeit dann ab auf etwa 340lm.

Nextorch T53 gesamt.jpg
Diese ~300lm werden dann zwar nicht konstant gehalten, die Lichtleistung sinkt aber dann nur mehr sehr langsam weiter ab.
Man kann die High Stufe auch jederzeit wieder aktivieren, wobei die anfängliche maximale Helligkeit jedoch nicht mehr erreicht wird.
Es scheint so als ob die Lampe nach der Aktivierung der High Stufe zeitgesteuert innerhalb von 10 Minuten dann auf dieses ~300lm Level abgeregelt wird. Während dem Test konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 37.9°C messen (ca. bei Minute 30). Man braucht also keine Angst davor zu haben sich die Finger zu verbrennen oder das die Lampe überhitzt ;)

Erst nach über 230 Minuten gibt der Akku dann auf und geht in die Schutzschaltung. Nach der Reaktivierung mit Hilfe des beiligenden Ladekabels konnte ich eine Spannung von 3.04V messen :thumbup: das heißt der Akku wird nicht übermäßig tief entladen und dementsprechend auch geschont. Anschließend habe ich den Akku in der Lampe aufgeladen und hier war ich sehr positiv überrascht. Der Akku wurde mit 1C (genau 2.6A @ 5.11V) geladen :thumbup:
Natürlich sinkt die Ladespannung im Laufe der Ladezeit, jedoch war der Akku wirklich sehr schnell aufgeladen!

Weitere Infos zur Lampe und ein paar Bilder davon gibt es noch vor Weihnachten in einem vollständigen Review!

Gruß Andi
 
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Heute gibt es auch wieder frische Lumenmessungen von mir ;)

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Brinyte T28 Artemis (XP-L Hi)Brinyte 21700er mit 5000mAhHighn.a.844lm
High nach 30 Sec.n.a.794lm
Lown.a.7lm
Brinyte T28 Artemis (XP-E2 green)Brinyte 21700er mit 5000mAhHighn.a.244lm
High nach 30 Sec.n.a.238lm
Lown.a.2lm
Brinyte T28 Artemis (XP-E2 red)Brinyte 21700er mit 5000mAhHighn.a.-lm
High nach 30 Sec.n.a.-lm
Lown.a.-lm

Gleich wie bei der Nextorch T53 konnte mein Handy die rote LED leider nicht messen :facepalm:
Die weiße LED ist etwas schwächer als bei der Nextorch, dafür ist die Grüne etwas stärker. Man könnte zwar von der verbauten XP-L HI noch etwas mehr Leistung rausholen, das dürfte aber wegen dem verbauten Treiber nicht funktionieren, da ja alle 3 LEDs den selben verwenden und dann zu viel Leistung bekommen würden!
Leider konnte ich nirgends im Netz Herstellerangaben zur Lichtleistung finden, deshalb kann ich leider keine Referenzwerte zu meinen Messungen bieten.

Brinyte T28 Artemis 10min.jpg
Über die ersten 10 Minuten Laufzeit verliert die T28 nur wenig an Leistung (etwa 120 Lumen) und wird dabei auch nicht besonders heiß.
Nach fast exakt 10 Minuten gibt es dann einen Stepdown auf etwas mehr als 400 Lumen.

Brinyte T28 Artemis gesamt.jpg
Nach diesem Stepdown sinkt die Leistung weiter kontinuierlich. Ein erneutes Hochschalten auf die höchste Stufe ist möglich in dem man die Lampe kurz ausschaltet und dann wieder anmacht. Jedoch wird die höchste Stufe nach nur 1 Minute sofort wieder heruntergeregelt.

Warum die Lampe dann bei ca. Min80 dies nicht mehr macht und dann die Leistung parallel zur Akkuspannung sinkt bleibt mir ein Rätsel.

Während dem Test konnte ich eine maximale Temperatur von 45.2°C am Kopf messen. Somit braucht man keine Angst davor zu haben, dass man sich an der T28 verbrennen könnte :p

Da ich zum Zeitpunkt des Tests dann leider weg musste, musste ich die Laufzeitmessung vorzeitig abbrechen nach nicht ganz 160 Minuten. Nach der Entnahme des Akkus hatte dieser noch 3.29V Restspannung.
Der Akku selbst besitzt einen USB Anschluss und lässt sich ohne separates Ladegerät aufladen. Dabei genehmigt er sich 1.12A @5.06V und lädt bis auf 4.14V auf.

Gruß Andi
 

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Weiter geht es auch hier mit der Olight Array...

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Olight ArrayOlight 2000mAh LiPo AkkupackFlood Low50lm64lm
Flood High200lm236lm
Flood+Throw Low100lm132lm
Flood+Throw High400lm473lm

Die Array übertrifft in sämtlichen Stufen die vom Hersteller angegebene maximale Helligkeit! :thumbup: Leider auch in den niedrigen Stufen, somit eignet sich die Array nur bedingt um zum Beispiel ein Buch zu lesen, da mit gemessenen 64 Lumen eine gewisse Eigenblendung gegeben ist.

Olight Array 10min.jpg
Selbst nach über 10 Minuten Laufzeit übertrifft die Array noch die vom Hersteller angegebenen 400 Lumen auf der höchsten Stufe. Generell wird die Leistung sehr konstant gehalten und reagiert auch auf Temperaturveränderungen.
Olight Array gesamt.jpg
Erst nach knapp 50 Minuten wird die 400 Lumen Marke unterschritten :thumbup:
Nach etwa 115 Minuten gesamter Laufzeit sinkt die Lichtleistung dann kontinuierlich ab und die Lampe geht nach fast 140 Minuten aus. Mit über 2h Laufzeit dürfte die Lampe somit auch für ausgedehntere Lauftouren im Dunklen geeignet sein.

Während dem Test konnte ich eine maximale Temperatur von 66.5°C messen! :oops: Das ist schon nicht mehr wenig, aber auch nicht weiter verwunderlich, da der Lampenkopf einfach fast keine Kühlmasse zur Verfügung hat!

Nach dem Test hatte der Akku noch 3.12V Restspannung (konnte ich über den Magnetladeanschluss messen). Der Akku wird dann mittels eines Handyladegeräts oder einer Powerbank und dem beiliegendem Magentladekabel geladen. Dabei zieht es 0.85A @5.10V und lädt den Akkupack auf 4.19V auf.

Auch hier möchte ich nochmal kurz auf die in Kürze stattfindende Aktion von Olight aufmerksam machen.
40% RABATT AUF ARRAY + I1RII BUNDLE, 53,34 €
Über 99€ eine I3UV GRATIS
Über 159€ eine S1mini GRATIS

Wie immer bei meinen Tests und Reviews möchte ich hier nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich mit dieser Aktion nichts zu tun habe und natürlich auch nichts damit verdiene, es sollte einfach ein Hinweis auf einen günstigeren Preis sein!

Das vollständige Review zur Lampe werde ich dann baldmöglichst hier im Forum veröffentlichen.

Gruß Andi
 
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Und zum Schluss für heute hier noch die Messung der Imalent DM21C

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Imalent DM21CImalent 18650er mit 3000mAhLow20lm12lm
Middle Low200lm274lm
Middle600lm538lm
High1400lm1318lm
Turbo2000lm1793lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.1673lm

Leider erreicht die DM21C die vom Hersteller angegebene maximale Helligkeit nicht. Es hätte mich aber auch gewundert, denn ich konnte noch keine einzige XHP 35 Hi LED mit 2000 Lumen messen! Die restlichen Stufen weichen auch mehr oder weniger stark von der Herstellerangabe ab, dort stört das aber eher wenig.
Positiv ist, dass auch die niedrigste Stufe etwas weniger Output hat. Somit ist diese Stufe auch Indoor besser nutzbar, vor allem da die Lampe kein wirkliches Moonlight hat.

Imalent DM21C 10min.jpg
Die DM21C regelt bei 1.5 Minuten zeitgesteuert herunter auf ~500 Lumen (sollte eigentlich die 600 Lumen Middle Stufe sein). und bleibt dort konstant. Man kann die Lampe auch jederzeit wieder in den Turbo prügeln, jedoch wird dort temperaturbedingt die Leistung nur sehr kurz gehalten.
Imalent DM21C gesamt.jpg
Etwa 90 Minuten lang wird dann die Leistung von etwa 500 Lumen sehr gut gehalten und fällt nur geringfügig ab. Nach etwa 92 Minuten ist dann Schluss und die Lampe schaltet komplett ab. Ich finde es schade das die Lampe nicht die restlichen Leuchtstufen ausnutzt und dann Stufenweise runterregelt, somit hätte man etwas mehr Zeit um den Akku zu wechseln bzw. man wüsste eher wann es so bald ist.

Während dem Test erreichte die Lampe eine maximale Temperatur von 69.1°C was schon nicht mehr wenig ist ;) Hier ist also etwas Vorsicht geboten, dass man sich nicht verbrennt am Lampengehäuse!

Nach dem Test konnte ich den Akku mit 3.18V messen, was sehr gut passt. Hier braucht man sich keine Sorgen zu machen das der Akku zu weit entladen wird!

Leider funktioniert bei meiner Testlampe die Ladefunktion mit dem mitgelieferten Magnetladekabel nicht :thumbdown: Hier muss ich erst Rücksprache mit dem Hersteller halten woran das liegen kann und ob ich evtl. für weitere Test einen Ersatz bekomme.

Das vollständige Review wirds dann auch bald hier geben.

Gruß Andi
 
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Da anscheinend die erste DM21C Testlampe von Imalent defekt war (Ladeanschluss funktionierte nicht und irgendetwas klapperte im Lampenkopf), erhielt ich diese Woche eine Ersatzlampe. Hier nun die Messergebnisse dieser zweiten DM21C :thumbup:

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Imalent DM21CImalent 18650er mit 3000mAhLow20lm13lm
Middle Low200lm276lm
Middle600lm558lm
High1400lm1367lm
Turbo2000lm1943lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.1709lm

Nun erreicht die DM21C fast die angegebenen 2000 Lumen auf der höchsten Stufe. Die paar fehlenden Lumen dürften wirklich nur im direkten Vergleich auffallen! Die anderen Stufen weichen wie bei der ersten Lampe ab. Positiv dabei: auch die niedrigste Stufe wird so etwas dunkler ;)

Imalent DM21C NEU 10min.jpg
Diese DM21C regelt etwas später herunter auf ~500 Lumen (sollte eigentlich die 600 Lumen Middle Stufe sein). und bleibt dort konstant. Man kann die Lampe auch jederzeit wieder in den Turbo prügeln, jedoch wird dort temperaturbedingt die Leistung nur sehr kurz gehalten.

Imalent DM21C NEU gesamt.jpg
Etwa 80 Minuten lang wird dann die Leistung von ca. 500 Lumen sehr gut gehalten und fällt nur geringfügig ab. Nach etwa 98 Minuten ist dann Schluss und die Lampe schaltet komplett ab. Somit hält die Neue auch geringfügig länger durch (kann aber durchaus auch am Akku liegen)! Ich finde es schade das die Lampe nicht die restlichen Leuchtstufen ausnutzt und dann Stufenweise runterregelt, somit hätte man etwas mehr Zeit um den Akku zu wechseln bzw. man wüsste eher wann es so bald ist.

Während dem Test erreichte die Lampe diesmal eine maximale Temperatur von 62.1°C was schon nicht mehr wenig ist ;) Hier ist also etwas Vorsicht geboten, dass man sich nicht verbrennt am Lampengehäuse! Das die Temperatur etwas niedrig ist als beim ersten Laufzeittest hängt damit zusammen, dass ich die Lampe diesmal erst später nochmal in den Turbo geschaltet habe!

Nach dem Test konnte ich den Akku mit 3.06V messen, was sehr gut passt. Hier braucht man sich keine Sorgen zu machen das der Akku zu weit entladen wird!

Diesmal funktioniert die Lampe wie gedacht (dürfte also wirklich nur eine Ausnahme gewesen sein bei der Ersten)! Der Akku wurde dann intern mit 1.05A @ 5.11V geladen. Ladeschluss war dann bei einer Akkuspannung von 4.13V. Der Akku wird schonend und bis auf eine passende Spannung geladen :thumbup:

Das vollständige Review werde ich nun auch recht bald fertig haben nun wo die Lampe funktioniert!

Gruß Andi
 

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9 März 2015
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Heute gibt es ganz aktuelle Messungen meiner Olight M2R, die ich von Olightstore.de für ein Review erhalten habe.
Auch hier möchte ich kurz auf die bevorstehende Rabattaktion hinweisen!

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Olight M2R Pro WarriorOlight 21700er mit 5000mAhMoonlight1lm1lm
Low15lm17lm
Mid260lm67lm
Mid1250lm274lm
High750lm854lm
Turbo1800lm2142lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.2062lm

Leider wissen wir ja nicht welche LED verwendet wird, jedoch wird die vom Hersteller angegebene maximale Lichtleistung sehr deutlich übertroffen! :thumbup:
Sämtliche Unterstufen habe ich mit etwas mehr als der angegebenen Leistung gemessen. Toll finde ich das Olight der Lampe auch eine Moonlight Stufe spendiert hat, die bei mir sicher öfter in Verwendung sein wird. Ebenfalls super sind die Abstufungen, so hat man für jede erdenkliche Situation ein passendes Output parat. Zudem kann man durch die verschiedenen Bedienmöglichkeiten problemlos auf die zuletzt genutzte Stufe, Moonlight und auf Turbo zugreifen :thumbup:

Olight M2R Pro Warrior 10min.jpg
Die M2R Pro regelt wie vom Hersteller angegeben in den ersten ~4.5 Minuten auf die High Stufe herunter. Dabei unterschreitet die Lampe die vom Hersteller angegebene maximale Helligkeit erst nach über 1.5 Minuten. Die High Stufe wird dann konstant gehalten. Die Lampe pendelt sich dabei bei einer Kopftemperatur von ca. 50°C ein.

Olight M2R Pro Warrior gesamt.jpg
Nach fast genau 145 Minuten regelt die Lampe dann auf die Mid1 Stufe herab (exakt wie vom Hersteller angegeben). Hier kann man den Angaben von Olight also echt vertrauen :thumbup:
Wie angegeben läuft die Lampe dann noch eine dreiviertel Stunde in dieser Stufe weiter und schaltet dann komplett aus! Während die Lampe auf der 250lm Stufe läuft, pendelt sich die Kopftemperatur bei moderaten 32°C ein. Schade finde ich, dass die Lampe dann nicht noch die Low Stufe bzw. den Moonlight Modus weiter verwendet. Problem dabei dürfte sein, dass der Akku zu diesem Zeitpunkt in der Schutzschaltung ist (0V gemessen und erst durch das anstecken vom Ladekabel wieder reaktiviert).

Während dem Test konnte ich eine maximale Temperatur von 54.7°C messen, was noch ziemlich gut in der Hand zu halten ist. Nach dem Test (und der Reaktivierung vom Akku) konnte ich eine Spannung von 2.92V messen. Geladen wurde der Akku dann mit Hilfe dem mitgelieferten Magentladekabel. Dabei genehmigte sich die Lampe 1.80A @ 5.17V und hat den Akku bis auf 4.18V geladen. Somit kann man den Akku bedenkenlos in der Lampe laden, er wird nicht überladen!

Leider verwendet die M2R Pro einen Spezialakku von Olight, der an der Vorderseite sowohl Minus- als auch Pluspol hat. da der Treiber beide Pole von vorne nutzt, funktioniert die M2R Pro theoretisch auch ohne Tailcap! Nachteil bei der ganzen Sache, man ist auf diese Spezialakkus angewiesen :thumbdown:

Martin aka M4DM4X hat dazu ein super Video veröffentlicht und dabei erklärt was Möglich ist und was nicht!

Das vollständige Review der Lampe wird es dann zeitnah hier im Forum zu lesen geben.

Gruß Andi
 

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Heute gibt es eine ganz frische Messung von mir. Die MTE MC-G35 durfte gestern Abend auf meinen Prüfstand ;)

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
MTE MC-G3528650er mit 2600mAhLow50lm7lm
Mid480lm448lm
High2100lm1560lm
High nach 30 Sek.n.a.1198lm

Die MTE MC-G35 verwendet ja gleich wie die Sofirn C8G eine XHP35 HI LED. Diese konnte ich bis jetzt noch nie bei einer Lampe über 2000 Lumen messen, dementsprechend verwundert mich das Ergebnis hier auch nicht! Trotzdem muss man sagen, dass der Hersteller hier bei der Leistungsangabe sehr übertrieben hat. :thumbdown:
Die maximale Leistung entspricht in etwa der einer C8G (von mir gemessen mit 1655lm). Bereits nach weniger als einer halben Minute fängt die Lampe an herunterzuregeln, weshalb der 30Sek. Wert auch dementsprechend niedrig ausfällt!
Lediglich die Mid Stufe kommt annähernd auf die Herstellerangabe heran. Die Low Stufe ist um ein vielfaches niedriger als angebgeben. Das kann für den Einen nur recht sein (wer eine niedrige Stufe bevorzugt), jedoch auch für Andere zu wenig sein.

MTE MC-G35 10min.jpg
Im ersten Diagramm sieht man recht gut das die Lampe bereits nach etwa 20 Sekunden anfängt herunterzuregeln um dann bis etwa 2 Minuten auf einer 1000 Lumen Stufe zu bleiben. Danach geht es direkt weiter runter auf 650 Lumen wo die Lampe konstant weiterläuft.

Während dieser Zeit konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 44.8°C messen. Somit braucht man sich keine Sorgen um Brandblasen zu machen. ;)

MTE MC-G35 gesamt.jpg
Mit dem mitgelieferten 2600mAh Akku läuft die MC-G35 dann bis etwa Minute 92 weiter mit ~650 Lumen und verliert dabei nur wenig an Leistung.
Dann erfolgt ein erneuter Stepdown auf ca. 200 Lumen den die Lampe aber wegen der fallenden Akkuspannung nicht konstant halten kann! Man sieht zum Ende der Laufzeit hin deutlich wie die Leistungskurve parallel zur Entladekurve des Akkus fällt. Ab etwa 105 Minuten Gesamtlaufzeit fängt die LED in der Lampe unkontrolliert zu flackern an! Ich ließ die Lampe dann noch etwas weiterlaufen und brach den Test dann nach etwas mehr als 110 Minuten ab um den Akku nicht zu gefährden.

Der Akku hatte nach dem Test noch eine Restspannung von nur mehr 2.68V! :thumbdown: Dementsprechend dürfte die verbaute Lampen Elektronik über keine LVP verfügen. Da der mitgelieferte Akku jedoch ein geschützter zu sein scheint, vermute ich hätte der Akku bei unter 2.6V sowieso abgeschaltet!

Anschließend habe ich den Akku mit dem mitgelieferten einfachen 1-Schacht Ladegerät geladen. Dabei zog das Ladegerät 0.60A @ 5.10V und brachte den Akku auf eine Schlussspannung von 4.18V. Sowohl den Ladestrom als auch die Ladeschlussspannung empfinde ich als ideal für den mitgelieferten 2600mAh Akku. Somit braucht man sich hier keine Sorgen um das Wohl des Akkus zu machen! :thumbup:

Das vollständige Review der Lampe wird es dann zeitnah hier im Forum zu lesen geben.

Gruß Andi

@Riesbachtaler Urgestein
Ich glaube du besitzt ja auch so eine MTE MC-G35 oder? Könntest du evtl. meine Messungen bestätigen? Vl. hast du ja auch eine Sofirn C8G um sie zu vergleichen?!
 

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Diese Woche konnte ich gleich zwei neue Lampen testen/messen. Hier nun die Ergebnisse von beiden...

Den Beginn macht die A8X von Rovyvon...

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Rovyvon A8X Nichia LEDintegrierter LiPo Akku mit 330mAhUltra Low2lm2lm
Low15lm18lm
Mid260lm328lm
High450lm723lm
High nach 30 Sek.n.a.358lm
Rovyvon A8X Seitenlicht weißintegrierter LiPo Akku mit 330mAhLow8lm9lm
High32lm36lm

Die A8X übertrifft zu Beginn der Messung die Herstellerangabe nicht nur ein bisschen! :thumbup:
Da die Lampe jedoch (wie ihr unten bei der Laufzeitmessung sehen werdet) sehr schnell herunterregelt, steht diese Helligkeit nur für ganz kurze Zeit zur Verfügung! Bereits nach 30 Sekunden Laufzeit erreicht die Lampe nur mehr die Hälfte der anfänglichen Leistung und ist dabei sogar unterhalb der Herstellerangabe.

Alle Stufen (bis auf die Niedrigste) konnte ich etwas höher messen als angegeben. Das rote Seitenlicht ist zwar sehr hell, kann mein Sensor vom Smartphone jedoch leider nicht messen!

Rovyvon A8X Nichia 10min.jpg
Hier sieht man deutlich das die Lampe innerhalb von ca. 1.5 Minuten die Leistung auf ein Level von etwa 110 Lumen herunterregelt. Dies ist auch vom Hersteller so angegeben (Laufzeit High 1.5Min+90Min). Während dieser anfänglichen 1.5 Minuten konnte ich eine Temperatur von ca. 49°C messen. Diese Messung ist jedoch nicht besonders aussagekräftig, da ich mir nicht sicher bin ob durch das Transparente Kunststoffgehäuse nicht aus Versehen direkt die Elektronik oder der Akku erwischt wurden...

Rovyvon A8X Nichia gesamt.jpg
Die Leistung von ca. 110 Lumen fällt dann von Beginn an leicht ab und erreicht bei Minute 55 etwa eine Leistung von ca. 70 Lumen. Danach fällt die Leistung etwas schneller und nach einer Gesamtlaufzeit von 75 Minuten stehen dann nur noch ein paar Lumen zur Verfügung. Die Lampe signalisiert mit einer roten Status LED, dass es Zeit wird den Akku aufzuladen.
Ich ließ die Lampe dann noch weiter laufen so lange bis mein Sensor keine Helligkeit mehr messen konnte (obwohl die A8X noch leuchtete aber halt zu schwach um es zu messen).

Da ich die Spannung vom LiPo nach dem Test nicht messen konnte, wurde die Lampe nach einer kurzen Abkühlphase direkt an ein Micro USB Kabel gehängt. Die Lampe genehmigte sich dabei 0.43A @ 5.08V.

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Hier geht es nun auch direkt weiter mit den Messergebnissen der Brinyte PT28 Oathkeeper.

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Brinyte PT28 OathkeeperBrinyte 18650er mit 3100mAhLow10lm13lm
Mid60lm72lm
High360lm398lm
Turbo1600lm1951lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.1827lm

Alle Stufen konnte ich etwas höher messen als von Brinyte angegeben. Die Turbo Stufe leistet zu Beginn über 20% mehr Leistung als versprochen! :thumbup:
Sogar nach 30 Sekunden übertrifft die Lampe die Herstellerangabe deutlich.
Die Abstufungen sind sinnvoll gewählt und sind mit dem Auge deutlich voneinander zu unterscheiden. Der große Sprung von 360lm auf 1600lm wirkt wieder einmal am Papier viel tragischer als es tatsächlich ist und stört mich überhaupt nicht!

Brinyte PT28 Oathkeeper 10min.jpg
Die hohe Leistung zu Beginn wird elektronisch nach einer Minute abgeregelt, was man in diesem Diagramm schön sieht. Die Leistung fällt dabei innerhalb von einer 3/4 Minute auf einen Wert von ca. 475lm und steigt anschließend leicht auf knapp unter 500lm.
Diese Helligkeit wird dann konstant gehalten. Ein erneutes Hochschalten auf die Turbo Stufe ist jederzeit möglich, die Lampe erreicht dabei aber nicht mehr die anfängliche maximale Leistung.

Ich konnte eine maximale Gehäusetemperatur während der zweiten Turbo Phase von ca. 46°C messen, was nicht besonders hoch ist. Man braucht sich also nicht zu sorgen das man sich ernsthaft verbrennen kann. ;)

Brinyte PT28 Oathkeeper gesamt.jpg
Bis knapp 100 Minuten gesamter Laufzeit werden diese 500 Lumen gehalten. Erst danach fällt die Kurve leicht und die Lampe regelt Stufenweise auf niedrigere Outputs ab.
Nach 123 Minuten Laufzeit erreicht die Lampe noch knapp 70 Lumen für weitere 20 Minuten. Danach schaltet die Lampe auf den Low Mode und läuft dort weiter. Zu diesem Zeitpunkt signalisiert der rot leuchtende Seitentaster bereits, dass man möglichst bald den Akku laden oder wechseln soll.

Da es dann schon relativ spät wurde, musste ich den Test abbrechen bevor die Lampe von selbst abgeschaltet hat. Da die Lampe jedoch schon deutlich über der vom Hersteller angegebenen maximalen Laufzeit von 1+109 Minuten war, macht das wohl nicht sehr viel aus. ;)

Nach dem Test konnte ich den Akku mit einer Restspannung von 3.00V messen. Nach einer Abkühlphase der Lampe und dem Akku, steckte ich den Magnetlader an und ludt den Akku damit auf.
Die Lampe zog dabei 1.61A @ 5.12V und hat den Akku auf 4.13V geladen.
Für mich persönlich könnte die Ladeschlussspannung etwas höher ausfallen, andererseits braucht man sich so überhaupt keine Sorgen wegen Überladung zu machen! :thumbup:

Das vollständige Review der beiden Lampen werdet ihr baldmöglichst hier im Forum zu lesen bekommen!

Bis dahin, bleibt gesund und noch eine schöne restliche Woche!

Gruß Andi
 

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Wie versprochen, geht es heute hier weiter mit den Lumenmessungen und Laufzeitdiagrammen der beiden Acebeam Prototypen sowie der TK17.

Den Anfang darf auch hier gleich die X10 machen!

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Acebeam X10 (Flood)Acebeam 21700er mit 5100mAhMoonn.a.2lm
Lown.a.198lm
Midn.a.435lm
Highn.a.976lm
Turbon.a.4184lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.4066lm
Acebeam X10 (Throw)Acebeam 21700er mit 5100mAhMoonn.a.3lm
Lown.a.141lm
Midn.a.295lm
Highn.a.613lm
Turbon.a.1960lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.1531lm
Acebeam X10 (Flood+Throw)Acebeam 21700er mit 5100mAhMoonn.a.4lm
Lown.a.359lm
Midn.a.774lm
Highn.a.1688lm
Turbon.a.5349lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.5008lm

Da es von der X10 auch noch keine offiziellen Angaben zur Lichtleistung gibt, kann ich euch leider auch hier keine Referenzwerte bieten.
Irgendwo glaub ich gehört/gelesen zu haben, dass die X10 maximal 5500lm haben sollte. Diesen Wert erreicht sie auch fast!
Schön ist das die X10 (zumindest der Prototyp) im Flutlichtmodus ein recht dunkles Moonlight hat. :thumbup:
Die XHP35 Hi leistet fast 2000 Lumen, was der bisher höchste von mir gemessene Wert einer XHP35 Hi ist! Jedoch regelt die X10 die Leistung recht schnell herunter und nach etwa 30 Sekunden hat man um ein Viertel Weniger Leistung.

Acebeam X10 10min.jpg
Die hohe Leistung zu Beginn wird nicht sehr lange gehalten. Das ist bei der geringen vorhandenen Masse natürlich nicht verwunderlich. So regelt die Lampe innerhalb von ca. 2.5 Minuten auf einen Wert um die 2300 Lumen herunter. Dieser wird nicht ganz konstant gehalten und fällt leicht ab.

Acebeam X10 gesamt.jpg
Nach etwa 36 Minuten auf knapp über 2000 Lumen schaltet die Lampe dann plötzlich komplett aus. :oops:
Anscheinend ist hier noch nicht alles fertig zu Ende programmiert. Denn die Lampe schaltet aus sobald der Akku eine Spannung unter Last von <3.00V hat. Weitere Stepdowns gibt es momentan bei diesem Prototypen nicht!
Krass war auch die gemessene Temperatur, die die Lampe während dem Test erreicht hat :eek: Satte 90.4°c konnte ich am Kopf messen!
Da ist schon ziemliche Vorsicht geboten wenn man die Lampe anfasst. Ich bin mir sicher das Acebeam das in der Serienlampe anders regelt.
Dementsprechend kann man mit diesen Laufzeitdiagrammen nicht auf die spätere fertige Lampe schließen, es sollte einfach eine Ist-Messung des Prototypen sein.

Nach der Messung (und entsprechender Abkühlphase) konnte ich den Akku mit einer Restspannung von 3.13V messen. Was recht hoch ist. Ich denke das die fertige Lampe dann noch weitere Stepdowns haben wird und den Akku dann tiefer entlädt!

Da die Lampe über keine integrierte Ladefunktion verfügt und auch der Akku selbst keinen USB Anschluss besitzt, musste ich dann ein passendes Ladegerät suchen, denn meine normalen 2-Schacht und 4-Schacht lader waren schlichtweg zu klein für so einen langen Akku! Er ist fast um 4mm länger als ein Sofirn 21700er einer C8F.
Wie ich den Akku dann geladen habe möchte ich an dieser Stelle besser nicht sagen/zeigen, dass wäre eher was für DIESEN Thread hier :facepalm:

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So nun geht es gleich weiter mit den Messungen der H60 Stirnlampe.
Da wir von dieser Lampe schon etwas mehr Daten haben, kann man zumindest die höchsten Stufen etwas mit den Herstellerangaben vergleichen!

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Acebeam H60 (Flood)unbekannter 18650erMoonn.a.1lm
Lown.a.34lm
Midn.a.184lm
Highn.a.349lm
Turbo390lm509lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.480lm
Acebeam H60 (Throw)unbekannter 18650erMoonn.a.<1lm
Lown.a.18lm
Midn.a.96lm
Highn.a.196lm
Turbo300lm376lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.330lm
Acebeam H60 (Flood+Throw)unbekannter 18650erMoonn.a.2lm
Lown.a.52lm
Midn.a.271lm
Highn.a.523lm
Turbo700lm885lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.770lm

Im Vergleich zu den (wenigen) bekannten Werten sind meine Messungen deutlich höher ausgefallen. Das betrifft alle 3 Modi!
Schön ist auch hier zu sehen, dass Acebeam richtig dunkle Moonlight Stufen verwendet. Hoffentlich ist das dann bei den Serienlampen ebenfalls der Fall.

Acebeam H60 10min.jpg
Die H60 verliert zu Beginn etwa 125 Lumen und hat dann bei Minute 3 einen Stepdown auf eine Stufe mit etwa 350 Lumen (also die Hälfte der angegebene maximalen Leistung). Diese Leistung wird dann ebenfalls nicht ganz konstant gehalten sonder fällt im Laufe der Messung leicht ab auf etwa 300 Lumen.

Acebeam H60 gesamt.jpg
Nach etwa 95 Minuten schaltet auch die H60 dann komplett aus, ohne vorher noch einen Stepdown zu machen. Auch hier denke ich wird das nicht die finale Lösung sein und die Serienlampe da fast sicher ein anderes Verhalten zeigen!

Während dem Test konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 58.4°C messen. Das ist eine angemessene Temperatur wo man sich auch keine Sorgen machen muss. Auch hier konnte ich nach der Abkühlphase eine relativ hohe Restspannung beim Akku messen (3.18V). Da mir der Akku nicht bekannt ist, kann es durchaus sein, dass er während dem Test unter 3.00V gefallen ist und die Lampe deshalb ausgeschaltet hat!

Nach dem Test konnte ich den Akku in der Lampe mit einem USB Typ C Kabel aufladen. Die Lampe genehmigte sich dabei 1.75A @ 5.16V. Ladeschluss war dann bereits bei 4.07V, was wirklich sehr wenig ist. Aber auch hier sei nochmal zu bedenken das es sich bei dieser H60 noch um einen Prototypen handelt, der bestimmt eine gewisse Abweichung zu den späteren Serienlampen aufweist!

Eine Kurzvorstellung mit ein paar Bildern und Beamshots der beiden Prototypen wird es dann zeitnah hier im Forum zu sehen!

Gruß Andi
 

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Und zu guter Letzt gibt es heute noch die Messungen der Acebeam TK17 ;)

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Acebeam TK17Acebeam 18350er mit 1100mAh
und integriertem Micro USB Anschluss
Ultra-Low2.5lm1lm
Low90lm75lm
Mid250lm224lm
High750lm685lm
Turbo1500lm1472lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.1366lm

Im Gegensatz zur X10 und H60 ist die TK17 ja bereits einige Zeit auf dem Markt. Dementsprechend gibt es hier jede Menge Herstellerangaben die es zu erreichen gibt.
In der Turbo Stufe konnte die Lampe die maximale angegebene Leistung zwar nicht ganz erreichen, in der Praxis wird man die "fehlenden" 28 Lumen jedoch nicht vermissen! ;)
Sämtliche niedrigeren Stufen konnte ich auch geringer messen als angegeben. Zudem hat die TK17 mit den Osram LEDs auch eine super Moonlight Stufe die recht dunkel ist.

Acebeam TK17 10min.jpg
Die anfänglich hohe Leistung wird bereits nach 1.5 Minuten gedrosselt und fällt auf eine Stufe mit etwas mehr als 400 Lumen.
Diese Stufe wird schön konstant gehalten. In den ersten 5 Minuten des Test konnte ich eine maximale Temperatur von 56.4°C messen. Im Verlauf des Test sank die Temperatur dann leicht ab.

Acebeam TK17 gesamt.jpg
Nach ca. 45 Minuten Laufzeit auf der 400 Lumen Stufe regelt die Lampe dann auf die Low Stufe herunter. Diese Stufe konnte sie noch weitere 8 Minuten halten bevor die Lampe dann aus ging.
Den Akku konnte ich nach dem Test mit 2.81V Restspannung messen. Das ist ein passabler Wert und man braucht keine Angst zu haben das der Akku zu tief entladen werden könnte!

Anschließen konnte ich den Akku, der ja einen integrierten Micro USB Anschluss hat, aufladen. Der Akku ladete dann mit 0.91A @ 5.20V bis auf eine Schlussspannung von 4.18V. Das sind alles Werte die sehr gut passen. :thumbup:

Weitere Impressionen und natürlich auch Beamshots wird es dann im vollständigen Review zur Lampe geben!

Gruß Andi
 

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Natürlich habe ich auch die emittierte Lichtmenge der Warrior X Pro gemessen!

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Olight Warrior X ProOlight 21700er mit 5000mAh (Spezialakku)Low300lm320lm
High2250lm2454lm
High nach 30 Sek.n.a.2308lm

Die Warrior X Pro übertrifft die von Olight angegebenen 2250lm deutlich. :thumbup: Selbst nach über 30 Sekunden Laufzeit liegt die Lampe noch leicht über der Herstellerangabe!
Die niedrige Stufe ist auch etwas über der Herstellerangabe. Während dem Laufzeittest wurden jedoch fast punktgenau 300 Lumen erreicht als die Akkuspannung niedriger war und die Lampe heruntergeregelt hat.
Obwohl die Warrior X bloß zwei Leuchtstufen besitzt, finde ich die Abstufung gut gewählt. So hat man eine niedrige Stufe die lange durchhält und trotzdem für einen normalen Spaziergang bei Nacht ausreichend Licht liefert und eine Stufe die deutlich heller ist, dafür aber nach kurzer Zeit herunterregelt.
Will man mehr Leuchtstufen, so wäre wahrscheinlich die M2R Pro die bessere Wahl. Klar die hat nicht so viel Reichweite, aber bei einer doch recht spotlastigen Lampe wie der Warrior X brauch ich persönlich kein Moonlight. Da sind mir Allrounder mit einem etwas flutigerem Lichtbild wie es die M2R hat deutlich lieber!

Olight Warrior X Pro 10min.jpg
Die Warrior X verliert von Beginn an kontinuierlich an Leistung bis etwa 1.5 Minuten, ab da startet die Lampe dann den ersten Stepdown.
Vom Hersteller angegeben sind 2 Minuten auf höchster Stufe (2250lm). Bei meinem Test erreichte die Lampe nach 2 Minuten Laufzeit 1650 Lumen. Nach ca. 2.5 Minuten erreicht die Lampe fast genau 1100 Lumen auf der sie vorerst bleibt.
Während der ersten Minuten konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 60.5°C messen, was durchaus noch in Ordnung geht!

Olight Warrior X Pro gesamt.jpg
Laut Olight müsste die Lampe eigentlich auf 1000 Lumen für weitere 100 Minuten laufen. Das macht sie bei mir eindeutig nicht! :thumbdown:
Ich will jetzt nicht behaupten es macht einen großen Unterschied, aber die Angabe ist einfach falsch.
Sie erreicht zu Beginn ein höheres Level (1100 Lumen) und regelt ab etwa 16 Minuten weiter herunter auf ca. 930 Lumen (die 70 Lumen Unterschied wird man aber nicht merken ;)). Es folgen weitere kleine Stepdowns bis bei Minute 92 dann ein größerer Schritt auf 600 Lumen erfolgt.Gute 8 Minuten später wird dann auf die Low Stufe mit 300 Lumen herabgeregelt. Hier gibt der Hersteller dann eine Restlaufzeit von 23 Minuten an. Bei meinem Test waren es über 33 Minuten, bevor die Lampe komplett abschaltet (Akku in Schutzschaltung)!

Bevor die Lampe auf die 300 Lumen Stufe herabregelt, beginnt der eingebaute Vibrationsmotor seine Arbeit. Dieser warnt zuerst alle 5 Minuten durch einmaliges Vibrieren das der Akku <30% Restkapazität hat. Entlädt sich der Akku weiter (<10%), so beginnt die Lampe zwei mal schnell hintereinander jede Minute zu vibrieren. Und ist der Akku <5% entladen so vibriert die Lampe dreimal schnell hintereinander alle 10 Sekunden! Nun sollte jedem Benutzer klar sein, dass der Akku dringend aufgeladen / gewechselt werden muss!
Ich finde das System mit dem "Vibrating Power Indicator" gar nicht mal so schlecht. So muss man nicht auf irgendeine kleine Indikator LED achten die sich irgendwo auf einem Taster befindet. Man bekommt sofort Feedback, ohne das man den Blick auf die Lampe richten muss! Am aller schlimmsten würde ich es finden, wenn die Lampe auf einmal mit dem Hauptlicht anfängt zu blinken sobald der Akku zu Neige geht. Das geht ja mal gar nicht!

Nach dem Laufzeittest musste ich den Akku zuerst in der Lampe reaktivieren. Dieser hat nämlich die Schutzschaltung aktiviert!
Nach kurzem Anstecken des Magnetladekabels konnte ich den Akku dann mit einer Restspannung von 2.66V messen. Das ist schon sehr niedrig!
Beachtet man jedoch die Warnsignale (Vibration) der Lampe, so kann man den Akku auf jeden Fall früh genug Nachladen.

Während dem Ladevorgang hat die Elektronik den Akku lampenintern mit 1.93A @ 5.06V geladen. Die Ladeschlussspannung lag dann bei 4.15V. Es wird zwar nicht die volle Kapazität vom Akku ausgenutzt, aber lieber ist mir der Akku wird geschont! Vor allem da es sich hierbei um einen Spezialakku handelt, der natürlich etwas teurer ist als ein normaler 21700er!

Das volle Review inklusive einen Beamshotvergleich mit der Olight M2R Pro Warrior gibt es dann in Kürze hier im Forum.

Gruß Andi
 

oOFOXOo

Flashaholic**
9 März 2015
3.987
6.015
113
33
Tamsweg (A)
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Ebenfalls gibt es heute natürlich auch noch frische Lumenmessungen und Laufzeitdiagramme von mir! :thumbup:

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Sofirn SP33 V3.0Sofirn 26650er mit 5500mAhMoon1lm<1lm
Low150lm79lm
Mid450lm319lm
High1600lm1344lm
Turbo3500lm3065lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.2954lm

Sämtliche Leuchtstufen der SP33 V3.0 habe ich unterhalb der vom Hersteller angegebenen Leistung gemessen. Dementsprechend leider auch die maximale Helligkeit!
Der gemessene maximale Wert verwundert mich zwar nicht so sehr, denn angegebene 3.5K Lumen aus einer XHP50.2 in 3V Ausführung sind schon sportlich bemessen.
Jedenfalls dürften einem auch die fehlenden ~400lm nicht besonders stark auffallen, wenn man nicht gerade einen direkten Vergleich zur Hand hat.
Toll finde ich es, dass Sofirn es schafft in fast jede Lampe eine ordentliche Moonlight Stufe einzubauen! :thumbup: Das erhöht für mich persönlich den Einsatzradius enorm.

Sofirn SP33 V3.0 10min.jpg
Die SP33 V3.0 hält die anfängliche Leistung ziemlich genau 2 Minuten lang relativ konstant mit wenig Leistungsverlust. Nach 2 Minuten gibt es einen zeitgesteuerten Stepdown der langsam und konstant auf sehr niedrige ~450lm regelt. Danach fängt die Lampe gleich wieder an die Leistung hochzuschrauben und erreicht dabei einen maximalen Wert von knapp 1750 Lumen!

Sofirn SP33 V3.0 gesamt.jpg
Dieses Spiel aus hoch- und runterregeln führt die Lampe bis fast zum Schluss fort. Ein ähnliches Diagramm konnte ich bei diversen Klarus Modellen beobachten. Es scheint eine Regelung kombiniert aus Akkuspannung und Temperatur zu sein. Aber da können die Elektronik Profis aus dem Forum bestimmt genaueres dazu sagen (hat bestimmt mit dem verbauten Treiber zu tun...)! ;)
Mir persönlich wäre eine reine Temperaturregelung (wie es zum Beispiel die ZL SC700d hat) lieber.

Während dem Test erreichte die SP33 V3.0 eine maximale Gehäusetemperatur von 46.9°C. Das ist relativ gering für eine solche Leistung finde ich. Mit einer echten Temperaturregelung könnte man da bestimmt auf etwas über 50°C gehen und dabei die Leistung konstant etwas höher halten (ich schätze im Durchschnitt so um die 1200-1300lm).

Nach dem Test hatte der Akku (nach entsprechender Abkühlphase) noch 2,77V. Das ist mir schon fast zu niedrig, jedoch kann man auf die verbaute Lampen Elektronik vertrauen und man braucht keine Angst zu haben, dass der Akku wirklich tiefentladen wird (Der Akku selbst schein keinen elektronischen Schutz zu haben). Zudem wird einem durch die Indikator Led direkt unterhalb vom Taster früh genug signalisiert, dass man den Akku laden soll.
Anschließend habe ich den Akku in der Lampe mit dem beiliegendem USB Typ C Kabel aufgeladen. Geladen wurde mit satten 1.60A @5.10V womit der Akku recht schnell wieder voll war. :thumbup:
Ladeschluss war dann bei 4.15V was ebenfalls sehr gut passt! Will man das letzte Bisschen an Kapazität aus dem Akku holen, so müsste man den Akku in einem externen Ladegerät (weiter)laden um näher auf 4.20V zu kommen.

Weitere Daten, Fakten und ein paar schöne Bilder der Lampe wird es dann im vollständigen Review dazu geben.

Gruß Andi
 
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Flashaholic**
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Natürlich gibt es auch von der Seeker 2 Pro eine entsprechende Messung!

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Olight Seeker 2 ProOlight 21700er mit 5000mAhMoon5lm8lm
Low50lm59lm
Mid300lm336lm
High1200lm1369lm
Turbo3200lm3866lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.3598lm

Bei der Seeker 2 Pro von Olight habe ich in sämtlichen Stufen einen höheren Wert gemessen als wie vom Hersteller angegeben!
Selbst nach über 30 Sekunden Laufzeit übertrifft die Lampe die maximale Helligkeit. :thumbup:
Leider ist ebenfalls die Moonlight Stufe etwas heller, was mir persönlich für ein echtes Moonlight schon fast zu hell ist. :wenigerlumen:
Fairer Weise muss man dazu aber sagen, dass die Seeker 2 pro doch sehr flutig ist, und dementsprechend die höhere Leistung nicht zu noch mehr Eigenblendung führt.

Olight Seeker 2 Pro 10min.jpg
Wie vom Hersteller angegeben regelt die Lampe innerhalb von ~2Minuten herunter. Jedoch ist die Angabe von Olight etwas verwirrend. Ich dachte zuerst, die Lampe wird gleich auf 600 Lumen herunterregeln und dort dann weitere 150 Minuten weiterleuchten.
Dem ist aber nicht so! Die Seeker 2 Pro regelt zuerst auf genau 1200 Lumen herunter und bleibt dort! :thumbup:

Olight Seeker 2 Pro gesamt.jpg
Erst nach einer gesamten Laufzeit von etwa 94 Minuten regelt die Lampe auf ~600 Lumen.
In dieser Stufe leuchtet sie ganze 45 Minuten weiter, bevor der Akku in die Schutzschaltung läuft!
Die Regelung und die dabei erreichte Helligkeit ist sehr konstant.

In der Anfangsphase des Tests konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von knapp 53°C messen. Als sich die Lampe bei 1200 Lumen einpendelte, sank die Temperatur auf maximal 50.5°C. Das ist ein guter Wert, bei dem man auch keine Angst vor Brandblasen haben muss! ;)

Nach dem Test (als der Akku in die Schutzschaltung fällt), konnte ich nach erfolgreicher Reaktivierung eine Restspannung von 2.72V messen. Dieser Wert ist schon sehr gering und ich würde es dem Akku echt nicht oft antun (um ihn zu schonen). Glücklicherweise verfügt die Seeker 2 Pro über eine sehr gute Akkuzustandsanzeige direkt neben dem Taster, wodurch man normalerweise früh genug informiert wird, dass der Akku zu laden ist! Dementsprechend sollte man den Akku schon etwas früher nachladen sobald die letzte Indikator LED der Akkuanzeige auf Rot springt.
Bei dem anschließenden Ladevorgang des Akkus in der Lampe zog dieser "nur" 0.80A @ 5.16V! :thumbdown:
Das muss ich evtl. nochmal mit einem anderen MCC3 Ladekabel prüfen. Kommt mir schon arg wenig vor für einen Akku mit 5000mAh und einem Ladekabel welches bis 2A Ladestrom ausgelegt ist.
Ladeschluss war dann bereits bei 4.12V. Es wird zwar nicht die ganze mögliche Kapazität vom Akku ausgenutzt, jedoch wird er dadurch auch geschont. Ob die paar fehlenden mAh an Kapazität dann wirklich ins Gewicht fallen sei mal dahin gestellt! Mir ist (gerade bei solchen proprietären Akkus) eine längere Lebensdauer des Akkus da deutlich wichtiger.

Im vollständigen Review gibt es dann jede Menge weiterer Daten und Fakten (natürlich auch Bilder der Lampe). Dieses wir dann zeitnah hier im Forum gepostet. :thumbup:

Gruß Andi
 

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31 Mai 2016
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Hallo Andi,

mit einem 21700 Akku mit z.B. 3000 oder 4000 mAh konnte ich bei meiner Sofirn SP33 V3 noch rund 350 Lumen mehr Maximalleistung messen. ;)

Gruß
Carsten
 
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Hallo Andi,

mit einem 21700 Akku mit z.B. 3000 oder 4000 mAh konnte ich bei meiner Sofirn SP33 V3 noch rund 350 Lumen mehr Maximalleistung messen. ;)

Gruß
Carsten
Hallo Carsten,

ja denke auch das mit einem 40T z.B. mehr aus der Lampe zu holen wäre! Jedoch geht wahrscheinlich jeder "normale" Kunde davon aus, dass die Lampe die volle Leistung auch mit dem Akku der (bei dem Kit) dabei ist bringt.
Muss mal probieren ob so ein propr. 21700er Olight Akku in der Lampe funktioniert! Wäre interessant was die so an Leistung bringen...

Gruß Andi
 

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So hier nun auch die Messung der Sofirn BLF LT1 ;)

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Sofirn BLF LT14x Sofirn 18650er mit 3000mAhMax~600lm415lm

Ich habe mir schon zu Beginn gedacht, dass hier bei dieser Messung irgendetwas nicht ganz stimmen kann! Also entweder tut sich meine Lumen Box etwas schwer derartige Lampen korrekt zu messen (360° Abstrahlung und extrem diffuses Licht). Oder beim Anduril ist irgendwie die höchste Stufe etwas begrenzt (nein der Muggle Mode war nicht aktiv)! Auf jeden Fall konnte ich "nur" 415 Lumen messen (natürlich in der kältesten Einstellung).

Nichts desto trotz habe ich natürlich auch einen Laufzeittest gemacht. ;)
Sofirn BLF LT1 10min.jpg
In den ersten zehn Minuten verliert die Lampe nur 45lm an Lichtleistung. Da sich die LEDs ja ganz oben im Kopf befinden und dieser in meiner Box war, konnte ich diesmal die Temperatur nur im Bereich des Tasters messen. Dort blieb die Lampe über die gesamte Laufzeit relativ konstant und erreichte einen maximalen Wert von etwa 36.5°C.

Sofirn BLF LT1 gesamt.jpg
Über sage und schreibe 390 Minuten wird das Level halbwegs gehaltn (steigt sogar bis zu diesem Zeitpunkt leicht)! :thumbup:
Danach gibt es einige Stepdowns bis schlussendlich der Akku meines Smartphones aufgab :facepalm: Hatte total vergessen das Teil ans Ladekabel zuhängen...

Nach dem Test hatten alle 4 Akkus noch eine Restspannung von 2.89V. Beim anschließenden aufladen in der Lampe zog die LT1 dabei 1.33A @ 5.13V und brachte die Akkus auf eine Spannung von 4.17V. :thumbup:
Diese Werte passen alle recht gut. Somit braucht man sich um die Energiespeicher keine Sorgen zu machen!

Auch von der LT1 wird es zeitnah hier ein Review geben.

Gruß Andi
 
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amaretto

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12 August 2010
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Danke für deine Messungen. Dazu habe ich eine Frage (falls ich es überlesen haben sollte): wie werden die Lampen während des Laufzeittests gekühlt?
Gar nicht, Lüfter, handgehalten, Wasser?
 

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Danke für deine Messungen. Dazu habe ich eine Frage (falls ich es überlesen haben sollte): wie werden die Lampen während des Laufzeittests gekühlt?
Gar nicht, Lüfter, handgehalten, Wasser?
Die werden bei mir in der Regel gar nicht gekühlt! Falls doch schreibe ich das explizit hinzu.
Es ist halt immer schwierig eine "reale" Kühlung wie sie in der praktischen Nutzung auch auftreten kann zu simulieren, deshalb hab ich mir (auch der Einfachheit halber) für gar keine Kühlung entschieden! ;)
Nachteil dabei ist natürlich, das es für manche Lampen z.T. gefährlich sein kann (bei schlechter Regelung und starktem Erwärmen --> siehe X10 Prototyp)

Gruß Andi
 
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Bei der Frage, ob und welche Kühlung scheiden sich in der Tat die Geister. Am realistischsten würde ich eine Kühlung durch Halten in der Hand annehmen.
So geduldig habe ich allerdings noch keinen Lampenreviewer gesehen. Je nach Handgröße könnten die Ergebnisse vielleicht auch variieren.

Als eher unrealistische Szenarien und damit Extreme würde ich diese beiden sehen:
- keine Kühlung
- Wasserkühlung

Im ersten Fall wäre es m.E. ein Fehlgebrauch, wenn man eine Taschenlampe z.B. als Baustrahler benutzt und sie ohne Kühlung auf Vollast (unbeaufsichtigt) irgendwo abstellt. Der zweite Fall wäre im Prinzip der Gebrauch als Taucherlampe, auch nicht sehr verbreitet.

Als gangbaren Kompromiss zwischen den Extremen würde ich eine Kühlung durch einen Lüfter sehen. Weniger effektiv als die Blutkühlung durch die Hand aber besser als nichts.
 

Rodge

Stammgast
2 September 2019
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Als eher unrealistische Szenarien und damit Extreme würde ich diese beiden sehen:
- keine Kühlung
- Wasserkühlung

Im ersten Fall wäre es m.E. ein Fehlgebrauch, wenn man eine Taschenlampe z.B. als Baustrahler benutzt und sie ohne Kühlung auf Vollast (unbeaufsichtigt) irgendwo abstellt. Der zweite Fall wäre im Prinzip der Gebrauch als Taucherlampe, auch nicht sehr verbreitet.
Interessant, dass diese Diskussion ausgerechnet nach der LT1 los ging. Hier ist ja ausgerechnet der ungekühlte Einsatz der einzig sinnvolle.
Viele Cola Dosen Lampen kann man ja auch gut als Deckenfluter benutzen, oder als indirektes Licht für Fotos. Als missbräuchliche Anwendung sehe ich das in keinem Fall an die Lampe abgelegt zu betreiben.
Gibt es BDAs die darüber etwas sagen?

Selbstverständlich ist eine gewisse Kühlung durch die Hand am realistischsten.
Annäherung durch einen PC Lüfter finde ich praktikabel. Die Abweichungen sind aber praktisch unvorhersehbar. Ein stark verrippter Lampenkörper hätte in der Hand keinen besonders guten Wärmeübergang. Im Luftstrom würden Rippen aber sehr gut kühlen.

Von der anderen Seite her könnte man untersuchen, wie stark sich die Kühlung durch die Hand überhaupt bemerkbar macht. Ich würde mich freuen, wenn mal jemand Messungen frei stehend und in der Hand gehalten durchführen könnte. Von ein paar exemplarische Lampen.
Vllt nicht die Lumenabgabe. Aber der Verlauf der Kopftemperatur über 5-10min.
 

Dachfalter

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30 September 2014
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Da brauch ich kein Labornetzteil. Ein Steckernetzteil aus "der Kiste" tut es da schon lange.

Es ist ja in der Praxis nicht nur die Blutkühlung sondern auch die bewegte Luft um die Lampe, welche bei normaler Benutzung in der Hand nicht zu verachten ist. Das transportiert viel Wärme von den Kühlrippen weg.
 

amaretto

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Interessant, dass diese Diskussion ausgerechnet nach der LT1 los ging. Hier ist ja ausgerechnet der ungekühlte Einsatz der einzig sinnvolle.
Viele Cola Dosen Lampen kann man ja auch gut als Deckenfluter benutzen, oder als indirektes Licht für Fotos. Als missbräuchliche Anwendung sehe ich das in keinem Fall an die Lampe abgelegt zu betreiben.
Die LT1 ist eine Laterne, mein Posting war für Taschenlampen gedacht.
Es gibt natürlich noch andere Leuchten, die ebenfalls für freien Stand oder als Raumbeleuchtung gedacht sind. Die Coladosen-Fluter würde ich aber immer noch nicht als Laterne oder Raumleuchten betrachten.

Die Frage, inwieweit sich eine Handkühlung überhaupt bemerkbar macht, sprichst du zu Recht an. Das würde ich in Abhängigkeit von der verwendeten Lampe(ngröße) sehen. Eine kleine EDC, die in der Hand verschwindet, kann quasi ganzflächig gekühlt werden. Bei einer sehr großen Lampe mit großem Kopf wird es nicht viel ausmachen.
 

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Heute kann ich euch endlich die Messwerte der Acebeam E10 mit roter Osram LED präsentieren!
Die Messung von farbigen LEDs ist für mein Equipment (und für mich) immer eine besondere Herausforderung. :pinch:

Kurze wichtige Info zu Beginn:
Da der Sensor meines Smartphones mit dem ich normalerweise die Messungen (Lumen + LZM) durchführe auf rotes Licht überhaupt nicht reagiert, musste ich für diese Messung mein neues Handy verwenden. Dabei ergaben sich einige Probleme:
1) Der Sensor gibt natürlich komplett andere Werte aus, sprich es musste ein neuer Umrechnungsfaktor her
2) Die Messung ergab trotzdem irgendwie seltsame Werte, weswegen ich ausgehend von der High Stufe (110lm) die Werte angepasst habe. Sprich mein Messwert in der High Stufe = 110lm (gemessen 90lx = Umrechnungsfaktor 2.031). Und mit diesem Umrechnungsfaktor habe ich die restlichen Stufen "hochgerechnet". Dementsprechend sind meine Messwerte diesmal mit besonderer Vorsicht zu genießen! ;)


Nichts desto trotz hier die Ergebnisse...

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Acebeam E10 Osram RedAcebeam 26350er mit 2000mAhMoon1lm<1lm
Low6lm4lm
Mid50lm44lm
High110lm110lm
Turbo250lm275lm
Turbo nach 30 Sek.n.a.259lm

Sollten die gemessenen Werte halbwegs passen, so kann man sagen das die E10 die angegebene Leistung locker erreicht bzw. übertrifft. :thumbup:
Die Beamshots werden dann im realen Vergleich zeigen ob die Werte passen!

Acebeam E10 Red 10min.jpg
Der Stepdown bei ~3Minuten scheint auf jeden Fall korrekt gemessen worden zu sein. ;)
Nach dem Stepdown erreicht die Lampe etwa 145lm (etwas höher als die High Stufe) und bleibt dort weitere 100 Minuten!
Diese Buckel im Diagramm kommen wahrscheinlich von der Messschwierigkeit des Sensors der mit dem roten Licht nicht ganz klar kommt.

Acebeam E10 Red gesamt.jpg
Nach etwa 102 Minuten regelt die Lampe nochmal herunter auf etwa 80 Lumen und läuft noch fast 15 Minuten weiter bis die Lampe dann aus geht.

Während dem Test konnte ich eine maximale Gehäusetemperatur von 52.1°C messen (im Bereich der Kühlrippen). Das ist nicht übermäßig hoch und man kann die Lampe problemlos durchgehend in der Hand halten, ohne sich zu verbrennen!

Nach dem Test und entsprechender Abkühlphase hatte der Akku noch eine Restspannung von 3.02V was sehr gut passt. Der Akku wird dementsprechend nicht tief entladen und geschont!
Anschließend habe ich den Akku mit einem Micro USB Kabel direkt aufgeladen. Dabei zog der Akku 0.75A @ 5.04V womit er auch relativ flott wieder aufgeladen war.

Bilder von der Lampe sowie Beamshots seht ihr dann baldmöglichst im vollständigen Review hier im Forum. :thumbup:

Gruß Andi
 

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Gestern habe ich die beiden Olight EDCs I3T & I5T gemessen. Hier nun die Ergebnisse!

Taschenlampeverwendeter AkkuStufeLumen lt. HerstellerGemessene Helligkeit
Olight I3T EOSEneloop AAA NiMh mit 750mAhLow5lm8lm
High180lm212lm
High nach 30 Sek.n.a.209lm
Olight I5T EOSEneloop AA NiMh mit 1900mAhLow15lm19lm
High300lm341lm
High nach 30 Sek.n.a.338lm

Beide Lampen sind in sämtlichen Stufen heller als von Olight angegeben. Dementsprechend wird auch die maximale Lichtleistung (zum Teil deutlich) übertroffen! :thumbup: Und das obwohl ich die Lampen mit 1.2V NiMh Akkus getestet habe und nicht mit Alkali Batterien mit 1.5V!
Generell teste ich solche Lampen (die keine LiIon Freigabe haben) mit Eneloops, denn im normalen Betrieb werde ich ebenfalls diese Akkus verwenden.

Olight I3T EOS 10min.jpg
Die I3T hält die maximale Leistung über 9.5 Minuten sehr konstant bevor sie dann herunterregelt. Sie wird dabei auch kaum besonders warm. Ich konnte eine maximale Temperatur von gerade mal 26.3°C messen. Da braucht man sich keine Sorgen zu machen!

Olight I5T EOS 10min.jpg
Die I5T hält zwar nicht so lange durch wie die kleine Schwester, jedoch läuft sie auch die ersten 3 Minuten sehr konstant. Wie vom Hersteller angegeben, gibt es nach diesen 3 Minuten ein Stepdown auf eine Zwischenstufe (vom Hersteller mit 150lm angegeben). Auch die I5T wird mit max. 27.8°C nur unwesentlich wärmer als die I3T.

Olight I3T EOS gesamt.jpg
Anders als vom Hersteller angegeben, regelt die I3T nach ca. 10 Minuten herunter auf etwa 120lm und dann im Laufe der darauffolgenden 10 Minuten auf knapp unter 70lm. Diese Helligkeit kann sie dann ganze 45 Minuten halten bevor sie dann kontinuierlich (parallel zur Akkuspannung) dunkler wird.
Nach etwa 85 Minuten gesamter Laufzeit war der Akku dann fertig und die Lampe aus. Nach dem Test hatte der Akku eine Restspannung von 0.83V.
Anschließend konnte der Akku 746mAh beim Ladevorgang aufnehmen.

Olight I5T EOS gesamt.jpg
Wie vom Hersteller angegeben regelt die Lampe nach 3 Minuten auf eine Zwischenstufe ab. Diese liegt jedoch bei meinem Exemplar nicht bei 150lm sondern bei etwa 180lm. :thumbup:
Diese Stufe hält sie dann ganze 100 Minuten lang sehr konstant durch! Ein herunterregeln auf 30 Lumen wie vom Hersteller angegeben konnte ich bei meiner Lampe nicht feststellen. Danach sinkt auch bei der I5T die Lichtleistung parallel zur Akkuspannung immer weiter ab. Nach 150 Minuten gesamter Laufzeit, welche auch vom Hersteller angegeben wird, habe ich den Test abgebrochen. Der Akku hatte nun noch eine Restspannung von 1.10V. Da wären bestimmt noch ein paar Minuten Laufzeit drinnen gewesen. ;)
Beim anschließenden Ladevorgang konnten 1770mAh in den Akku geladen werden.

Weitere Infos, Fakten und Bilder zu den beiden Lampen gibt es baldmöglichst in einem vollständigen Review hier im Forum!

Gruß Andi
 
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