Fotografie Tipps und Tricks gesucht

Dieses Thema im Forum "Andere Hobbys" wurde erstellt von Jinbodo, 16. April 2017.

  1. Hallo an alle hilfsbereiten Fotoprofis hier :thumbup:

    Hier nun also der Thread, welchen ich in diesem Beitrag (http://www.taschenlampen-forum.de/threads/lampen-im-einsatz-storys-der-user.6975/page-51#post-779495) erwähnt hatte.

    Über die Suchfunktion habe ich keinen ähnlichen Beitrag gefunden und erlaube mir hier einen neuen zu erstellen.

    Vorgeschichte:

    Das letzte Mal als ich mich ernsthaft mit Fotografie beschäftigte ist so ca. 25 Jahre her, also schon ein ganzes Weilchen, damals musste man nach dem Einschicken des Films ein paar Tage warten bis dann die Fotos per Post zugestellt wurden, ja waren das noch Zeiten, da merkt man, dass man älter wird :eek:

    Seither habe ich kaum fotografiert und wenn, dann nur mit einer „billigen“ Kompakt-Kamera.

    Nachdem mich nun das TL-Fieber ergriffen hatte, wollte ich, natürlich angefixt durch die super Fotos hier im TLF, auch einmal Beamshots erstellen und es wurde erst einmal ein Stativ gekauft und der erste Beamshot-Versuch unternommen (siehe Link unter Beispielbilder) das Ergebnis war ernüchternd... o_O

    Alsdann entschloss ich mich, bevor wieder neue TL’s bestellt werden, zuerst eine neue Kamera zu kaufen, weil mir das Beamshot-Erstellen einfach richtig Spass machte. Das Budget war beschränkt und es galt/gilt zuerst herauszufinden wieviel Spass mir das Fotografieren (wieder) auf Dauer macht. So wurde dann eine Canon EOS 1300D gekauft (ink. 2 Objektive).

    Blende, ISO, Belichtungszeit, Weissabgleich und Tiefenschärfe habe ich, so glaube ich, einigermassen verstanden (bzw. wieder aufgefrischt).

    Bisher habe ich 4 Foto-Versuche unternommen
    1. Vitrinen-Fotos der TL-Sammlung
    2. Bei schönem Wetter am See (verschiedene Objekte)
    3. Bei Abenddämmerung (Nachtstimmung einfangen)
    4. Bei Vollmond (Mond mit Umgebung)
    Mit den ersten beiden Versuchen war ich, für den Anfang, ganz zufrieden mit den Fotos. Mit den beiden letzten Versuchen nur teilweise zufrieden. Es scheint mir nicht ganz einfach die Abendstimmung so aufzunehmen wie ich es mit den Augen sehe. Ebenso hatte ich das gleiche Problem mit den Mondaufnahmen.

    Software/Technik

    Durch den Beitrag, wo die Mond-Fotos teilweise gepostet wurden, kamen schon gute Rückmeldungen, so dass ich mich diese Tage einmal in das Thema HDR eingelesen- und auch festgestellt habe, dass die Kamera fähig ist solche Aufnahmen zu machen (verschiedene Belichtungsaufnahmen in Serie, ohne jedes Mal manuell umstellen zu müssen). Auch entdeckte ich, dass das mitgelieferte Programm von Canon (Digital Photo Professional 4) eine HDR-Funktion beinhaltet, erste Versuche wurden damit gestern unternommen.

    Aktuell stehen mir folgende Bildbearbeitungsprogramme zur Verfügung:
    • Irfan View (wer kennt es nicht, benutze ich seit 20 Jahren, meistens um Bilder in der Grösse zu bearbeiten und allenfalls ein „Schärfen“ durchzuführen)
    • Gimp (kenne ich schlecht, benutzte ich bisher um Gif-Dateien zu erstellen und die Tage einmal um all die möglichen Effekte zu testen, scheint mir aber einiges zu können)
    • Digital Photo Professional 4 (ist mir auch noch nicht vertraut, erst seit der neuen Kamera vorhanden)
    Photoshop steht mir leider nicht zur Verfügung.

    Nun zu den eigentlichen Fragen an die Profis:

    1. Was benutzt Ihr für Bildbearbeitungsprogramme
    2. Wie, wo und wann benutzt Ihr HDR-Technik, bzw. macht Ihr solche Aufnahmen, auf was muss man achten?
    3. Wie stellt Ihr Bilder gerade (Bsp. das Bild von Onkel Otto (6.42Mb) http://www.taschenlampen-forum.de/threads/ebv-skalierung-automatisch-vs-manuell.55574/#post-779593 > wie hast Du das geschafft, dass so auszuschneiden? Mit normaler Drehfunktion der Bilder konnte ich dies nicht bewerkstelligen)
    4. Was für Aufnahmen macht Ihr bei Beamshots (manuell ist klar, aber HDR oder Einzelbilder mit immer der gleichen Einstellung oder andere Verfahren)?
    5. In was für einem Format speichert Ihr die Bilder? JPG, RAW oder beides, was ist der Vorteil von RAW (da habe ich mich noch nicht eingelesen)
    6. Macht Ihr die Aufnahmen immer in höchster Qualität (Grösse) oder gibt es gute Gründe Aufnahmen in minderer Qualität zu erstellen?
    Fragen über Fragen eines Anfängers. Es würde mich sehr freuen, ein paar Tipps zu erhalten. :daumenhoch:

    Hier noch ein paar Beispielfotos, alle bis auf die Grösse und ein anschliessendes "Schärfen" mit Irfan View nicht bearbeitet (oftmals aber nur Ausschnitte des Originalfotos).

    Aus dem 1-ten Versuch:
    Siehe: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/jinbodos-vitrine.55720/

    Aus dem 2-ten Versuch:
    IMG_0257.jpg

    IMG_0283.jpg

    IMG_0305.jpg

    Aus dem 3-ten Versuch
    IMG_0360.jpg

    IMG_0390.jpg

    IMG_0396.jpg

    IMG_0438.jpg

    IMG_0449.jpg

    Aus dem 4-ten Versuch
    Siehe: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/lampen-im-einsatz-storys-der-user.6975/page-51#post-779495

    Gruss
    Jinbodo
     
  2. Folomov
    Hallo Jinbodo,

    zu 1:
    Verwaltung & Bearbeitung:
    Adobe Lightroom & Photoshop
    HDR:
    Photomatix Pro
    Filter:
    Nik Collection
    Schwarz-Weiss Entwicklung fast immer
    Nik Silver Efex Pro
    Um schnell Exif Daten auszulesen:
    PhotoMe

    zu 2:
    Wenn eine Bilddatei nicht ausreicht denn gesamten Dynamikumfang einzufangen und es sich um ein statisches Motiv handelt.
    Stabiler Stand des Statives bzw. bei kurzen Verschlusszeiten, ruhige Hand und Atem anhalten.

    zu 3:
    Bilder ausrichten und beschneiden erledige ich mit Lightroom.
    Wenn es sehr präzise werden soll oder die Perspektive korrigiert werden muss
    kommt Photoshop zum Einsatz.

    zu 4:
    Mache ich nicht.

    zu 5 & 6:
    In der Kamera immer im RAW(Digitales Negativ) Format, das RAW wird dann in LR bearbeitet, als TIF zwischengespeichert, geht als JPG online, Druckdateien gehen als TIF raus.

    Es macht wenig Sinn in jpg zu fotografieren, diese kleingerechneten
    Bilddateien haben mir zu wenig Reserven(Informationen). Speicherplatz kostet nicht die Welt.

    Immer her mit deinen Fragen!


    Gruss Tom
     
    Obro, El_Sonador und Jinbodo haben sich hierfür bedankt.
  3. @TheT Besten Dank schon einmal für die ausführlichen Infos, weitere Fragen werden sicher zu einem späteren Zeitpunkt dazukommen ;)
     
  4. Miboxer.com
    Den Adobe Photoshop in der Version CS2 gibt es mittlerweile gratis bei Adobe - wenn ich nicht völlig irre. Ich werde am WE noch mal nachgucken. Sollte ich es vergessen, erinnere mich bitte per PN. Diese CS2 Version ist immer noch alle Male besser als der ganze andere Bildbearbeitungskram!
    Die NIK-Collection verkauft mittlerweile Google für bissl Dünnes. Absolut sinnmachenende Plug-Ins, mit denen sich diverse Korrekturen (Viveza2) u.s.w. sehr komfortabel erledigen lassen.

    Salute!
    Frank
     
    Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
  5. Damit es nicht so aussieht, als hätte ich nur zitiert, ohne was zu schreiben (siehe Ende dieses Posts)... hier meine Antworten 'in normaler Schrift':

    Nun zu den eigentlichen Fragen an die Profis:
    1. Was benutzt Ihr für Bildbearbeitungsprogramme
      Lightroom zur RAW-Entwicklung

    2. Wie, wo und wann benutzt Ihr HDR-Technik, bzw. macht Ihr solche Aufnahmen, auf was muss man achten?
      Ich benutze HDR nur, um die Dynamik-Schwäche von älteren Kameras auszugleichen. Hier mache ich ein Bracketing und setze es dann in Lightroom zusammen. HDR als 'Effekt' benutze ich nie... sieht abgedroschen aus...

    3. Wie stellt Ihr Bilder gerade (Bsp. das Bild von Onkel Otto (6.42Mb) http://www.taschenlampen-forum.de/threads/ebv-skalierung-automatisch-vs-manuell.55574/#post-779593 > wie hast Du das geschafft, dass so auszuschneiden? Mit normaler Drehfunktion der Bilder konnte ich dies nicht bewerkstelligen)
      Sehr einfach in Lightroom oder Photoshop (auch Photoshop Elements)

    4. Was für Aufnahmen macht Ihr bei Beamshots (manuell ist klar, aber HDR oder Einzelbilder mit immer der gleichen Einstellung oder andere Verfahren)?
      Habe noch nie Beamshots gemacht. Aber es ist wichtig, dass man in der Kamera auf jegliche Automatiken (Weissabgleich, Belichtung, etc.) verzichtet.

    5. In was für einem Format speichert Ihr die Bilder? JPG, RAW oder beides, was ist der Vorteil von RAW (da habe ich mich noch nicht eingelesen)
      Die Frage ist für mich irrelevant, da ich nur in RAW fotografiere. Der Vorteil von RAW ist immens... Würde aber diesen Thread hier sprengen... einfach mal googlen und ein paar Tutorials anschauen.

    6. Macht Ihr die Aufnahmen immer in höchster Qualität (Grösse) oder gibt es gute Gründe Aufnahmen in minderer Qualität zu erstellen?
      Irrelevant für mich, da RAW only...

     
    #5 kirschm, 19. April 2017
    Zuletzt bearbeitet: 19. April 2017
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  6. Ich bin zum Glück kein Profi mehr - aber die meisten Fragen kann ich auch mitbeantworten:

    zu 1.) für "echte Bildbearbeitung" Adobe Photoshop - immer noch CS3. Für "auf die Schnelle" ACDSee und für Rohdatenbearbeitung Nikon Capture NX2

    zu 2.) nie - nicht mein Stil. Hat mir auch noch nie gefallen.

    zu 3.) Adobe Photoshop CS3 - ich mache sowas aber sehr selten, da dies auch die Proportionen der Objekte verändert.

    zu 4.) so, wie es im Post dann auch steht - alles auf manuell, Weißabgleich Tageslicht, Selbstauslöser, fertig. Gerade da bearbeite ich nichts nach - sonst ist der ganze Beamshot ja für die Katz.

    zu 5.) unterschiedlich - wenn ich fotografiere, dann nur Rohdaten, wenn ich knipse jpg.

    zu 6.) immer volle Auflösung und Rohdaten - ok, da kommen dann 75 MB pro Bild bei raus, aber Speicher kostet heute nichts mehr, da würde ich mich nur ärgern, wenn ich ein mögliches Detail durch Geiz verdummen würde.

    Da ich allerdings aus der Zeit des Silberjodids komme, ist Bildbearbeitung meist nur ein Zuschnitt und eine Nachschärfung - ein Bild muss passen, wenn es aus der Kamera kommt, alles andere ist Behelf.
     
    Obro und Jinbodo haben sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Übrigens: Wenn Deine Kamera so neu ist, dass eine alte Photoshop-Version dieses RAW-Format nicht kennt, dann lade Dir von Adobe den kostenlosen DNG-Konverter runter. Der wandelt Deine RAWs in das DNG-Format um... und diese DNGs können dann auch von allen alten Photoshop-Versionen bearbeitet/entwickelt werden... Und noch ein Tipp: Never delete the original... also RAWs in DNGs umwandeln ist OK... aber lösche bitte niemals Deine RAWs...
     
    Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
  8. Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
  9. @Altwolf Danke für die Bemühung (sehr nett!), aber Du musst nicht extra suchen, mache ich dann schon selber, bin sowieso gerade daran eine (wohl etwas ältere) Photoshop-Version zu organisieren :).

    Die Nik-Collection habe ich bereits nach dem Beitrag von TheT gefunden, ganz legal als Gratisdownload (http://www.chip.de/downloads/Vollversion-Nik-Collection-Photoshop-Plug-ins_61259200.html) die laufen scheinbar auch als "Standalone-Version", installiert habe ich es aber noch nicht, erst heruntergeladen ;).

    @kirschm Danke auch Dir für die Infos, mit RAW habe ich mich leider noch immer nicht beschäftigt, wird aber die nächsten Tage passieren, scheint mir wichtig zu sein :) und ja Speicherplatz ist definitv kein Argument um dies nicht zu benutzen.

    @Tombstone Warum denn "Zum Glück kein Profi mehr" :haeh:.

    Der Spruch gefällt, wenn ich fotografiere... wenn in knipse..:Totlachsmiley:.

    Sehe ich eigentlich auch so, wenn das Bild schlecht ist nützt das beste Bearbeitungsprogramm nichts, aber man kann damit wohl aus einem guten - sehr guten Bild ein klasse Bild herbeizaubern oder so ähnlich ;).


    Das trifft sich wunderbar, dass heute nochmal Tipps von Euch gepostet wurden, da ich ab morgen bis 1. Mai Urlaub habe, habe ich nun Zeit mich um das Thema zu kümmern und vom Knipsen etwas näher zum Fotografieren zu kommen. :vorsichtig:.

    Danke Euch allen :thumbup:, ich werde diese oder aber spätestens nächste Woche ziemlich sicher hier wieder einen Beitrag erstellen, evtl. mit den ersten zufriedenstellenden Ergebnissen oder mit weiteren Fragen.

    Gruss
     

  10. 1) Adobe Lightroom zum bearbeiten, ACDSee zum verwalten
    2) Nie! Meine Kamera hat einen guten Dynamikumfang, alles was darüber hinausgeht wirkt für mich zu unnatürlich...
    3) Kamera gerade halten... ;)
    4) immer gleiche Einstellung für Blendenöffnung und Verschlusszeit, Weißabgleich manuell (ich nehme 5000K)
    5) nichts geht über raw! Falls Du am Anfang die Bilder nicht bearbeiten möchtest, dann kannst Du ZUSÄTZLICH noch ein jpeg aufnehmen. Nichts ärgert mehr, als irgendwann festzustellen, dass man alte Bilder nicht mehr vernünftig bearbeiten kann, weil man sie im jpg-Format gemacht hat... Im raw-Format wird die volle Information JEDES Pixels gespeichert, im gepackten jpg-Format wird nur die Änderung von Pixel zu Pixel gespeichert, und es gehen Informationen verloren. Außerdem reicht es, wenn beim jpg EIN Pixel korrupt ist, dass das gesamte Bild hinüber ist. Beim raw merkst Du das nicht einmal...
    6) raw hat normalerweise eh immer höchste Qualität. Nikon bettet in das raw immer auch ein jpg ein (für die Schnellansicht), hier habe ich die geringste Qualitätsstufe ausgewählt, das reicht zum anscheuen...

    Ein Punkt, den ich fast schon pedantsich verfolge: Das sichern der Daten auf mind. zwei Datenträgern! Bei mir sind es 6 Datenträger an zwei verschiedenen Orten, welche regelmäßig syncronisiert werden. Bin halt irgendwie ein "safy" :)
    Wer schonmal eine festplatte (durch Defekt) verloren hat, weiß wovon ich rede. Ich sichere die Fotos übrigens auch im Urlaub jeden tag auf eine zweite Karte (das kann meine Kamera (noch) nicht)
     
    Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
    1. Was benutzt Ihr für Bildbearbeitungsprogramme
    Adobe Lightroom 6; Sigma Photo Pro; GIMP



    Wie, wo und wann benutzt Ihr HDR-Technik, bzw. macht Ihr solche Aufnahmen, auf was muss man achten?

    Hmm, HDR - ja was soll ich sagen. Ich nutze das was viele als "HDR" bezeichnen garnicht. Ich vermatsche meine Bilder einfach nur sehr ungern --- die meisten stehen drauf, mir gefällts absolut null.

    - mit Stativ arbeiten
    - hellsten Punkt per Spotmessung messen und Belichtungsdaten notieren
    - dunkelsten Punkt per Spotmessung messen und Belichtungsdaten notieren
    - dann von dunkel nach hell mit 3-4 verschiedenen Belichtungsstufen arbeiten
    - im PC zusammensetzen

    Naja hier einfach zuviel zu erklären.​

    1. Wie stellt Ihr Bilder gerade (Bsp. das Bild von Onkel Otto (6.42Mb) http://www.taschenlampen-forum.de/threads/ebv-skalierung-automatisch-vs-manuell.55574/#post-779593 > wie hast Du das geschafft, dass so auszuschneiden? Mit normaler Drehfunktion der Bilder konnte ich dies nicht bewerkstelligen)
    Mit GIMP - Drehen, Kippen, perspektvisch verzerren etc.​


    1. Was für Aufnahmen macht Ihr bei Beamshots (manuell ist klar, aber HDR oder Einzelbilder mit immer der gleichen Einstellung oder andere Verfahren)?
    M-Modus, so eingestellt dass das Testbild dunkel ist.

    1. In was für einem Format speichert Ihr die Bilder? JPG, RAW oder beides, was ist der Vorteil von RAW (da habe ich mich noch nicht eingelesen)
    In der Kamera wird immer RAW auf der Speicherkarte gespeichert - ist zwar eine größere Datenmenge, aber man hat viel mehr Möglichkeiten hinterher --- in dem Mehr an Daten sind auch mehr Informationen vorhanden.

    1. Macht Ihr die Aufnahmen immer in höchster Qualität (Grösse) oder gibt es gute Gründe Aufnahmen in minderer Qualität zu erstellen?
    RAW - what else? Das ist die höchste Qualität - den Rest kann man dann beim Entwickeln ins JPG-Format einstellen.​







    ...ohja, da bin ich mittlerweile auch hinterher.

    Allerdings möchte ich den Anfängern hier den Hinweiß geben: Ein RAID (also ein Backup) nicht mit einer Datensicherung zu verwechseln. Klar ist ein NAS oder eine 2 Platten im RAID verbund klasse - wenn eine Platte wirklich mal abraucht, sind die Daten ja noch auf der gespiegelten Platte; aber wehe man löscht versehentlich was --- Spieglein, Spieglein --- auf der anderen Platte ist es natürlich auch weg; ebenso beim Virus.
     
    Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
  11. Wo sitzt der Fotograf im Taxi?
     
  12. Es sprengt zwar den Scope eines Tala-Forums... aber in o.g. hell/dunkel Messung ist ein Denkfehler, weil dadurch nicht der hellste oder dunkelste Punkt korrekt gemessen wird (Stichwort: mittlerer Grauwert bei der Belichtungsmessung, auch Spot)... hier wird auch kein sinnvoller Wert i.S.v. ETTR (Expose to the Right) ermittelt... genaugenommen muss z.B. der hellste Punkt noch weiter überbelichtet werden, damit man aus dem 'mittleren Grauwert' rauskommt...

    Aber wie gesagt... eine solche Diskussion passt m.E. nicht in dieses Tala-Forum... es wäre einfacher und auch nicht weniger falsch, einfach normal zu belichten ('mittenbetont') und ein AE-Bracketing mit mindestens 3-4 Über/unterbelichtungsstufen um diesen Wert zu veranstalten...
     
  13. Ich stehe gerade auf der Leitung, verstehe die Frage nicht, auch wenn sie vermutlich rhetorisch gemeint ist? :gemein:
     
  14. Olight Shop
    vorne links
     

  15. ...sagte doch, dass es nur schnell dahin geschrieben ist weil eine genaue Erklärung den Thread hier sprengen würde. Zumal dann auch noch einige andere Faktoren einspielen für ein sauberes HDR....

    ...die meisten verstehen unter dem was ich als Matsch bezeichne HDR --- hier mal ein Beispiel:

    [​IMG]
     
    takeno hat sich hierfür bedankt.
  16. Ja, es lohnt sich, sich darüber etwas Gedanken zu machen! Bei mir läuft ein NAS mit RAID1, welches nur von einer bestimmten software angesprochen wird, welche das NAS mit dem Inhalt des Rechners, auf dem die Bilder lagern und auch bearbeitet werden, syncronisiert. Dabei werden Bilder, welche auf diesem Rechner gelöscht werden, auf dem NAS nur in einen anderen Ordner verschoben. Dieses NAS wird wiederum nach Bedarf mit zwei externen Festplatten (verschlüsselt) syncronisiert, welche an einem anderen Ort lagern, und wechselnd mit nach Hause gebracht werden. Dann gibts da noch den kleinen "Urlaubs-Rechner", welcher auch noch den kompletten NAS-Inhalt auf einer verschlüsselten Partition enthält... :ugly:
    Dass auf dem Bildbearbeitungsrechner kein Internet läuft, schützt Ihn effektiv vor Viren...

    Ich weiß, klingt ziemlich übertrieben, macht aber Spass, und mir ist noch nicht eine Datei Flöten gegangen...
    Aber sind dutzende TaLa nicht auch übertrieben :peinlich:
     
  17. leider wahr . . .
     
  18. @Hausmeister: dein sensor hat 'nen paar ordentliche flecken.
     
    1. Was benutzt Ihr für Bildbearbeitungsprogramme
      Adobe Lightroom zum entwickeln, Photoshop zum Bearbeiten (beide CC)
    2. Wie, wo und wann benutzt Ihr HDR-Technik, bzw. macht Ihr solche Aufnahmen, auf was muss man achten?
      Dann wenn viel Dynamik (viele unterschiedliche Belichtungszeiten notwendig wären, um alles sehen zu können) notwendig ist. Meistens inzwischen aber nicht mit der DSLR sondern OOC mit der Sony RX100II. Aufpassen musst du darauf, dass du das Stativ (verwenden!) nicht anpatschtst, wenn du die nächste Belichtung der Reihe auslöst, daher Kabelauslöser verwenden. Bei der Bearbeitung aufpassen, dass du keine Tonwertabrisse bekommst und es nicht übertreibst oder den von @Hausmeister angesprochenen Klumpatsch erzeugst
    3. Wie stellt Ihr Bilder gerade (Bsp. das Bild von Onkel Otto (6.42Mb) http://www.taschenlampen-forum.de/threads/ebv-skalierung-automatisch-vs-manuell.55574/#post-779593 > wie hast Du das geschafft, dass so auszuschneiden? Mit normaler Drehfunktion der Bilder konnte ich dies nicht bewerkstelligen)
      Lightroom, bekommst ausreichend Hilfslinien, um es auszurichten
    4. Was für Aufnahmen macht Ihr bei Beamshots (manuell ist klar, aber HDR oder Einzelbilder mit immer der gleichen Einstellung oder andere Verfahren)?
      -
    5. In was für einem Format speichert Ihr die Bilder? JPG, RAW oder beides, was ist der Vorteil von RAW (da habe ich mich noch nicht eingelesen)
      RAW! Raw ist ein digitales negativ, alle Bearbeitungen in Lightroom bekommst du verlustfrei hin, die JPG Komprimierung kannst du dann am besten am Rechner machen
    6. Macht Ihr die Aufnahmen immer in höchster Qualität (Grösse) oder gibt es gute Gründe Aufnahmen in minderer Qualität zu erstellen?
      Ja! Siehe Punkt 5.
     
    Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
  19. moin moin herr lux,

    ich hab deinen fall hierher bewegt

    ich kenne view nx2 und capture nx nur zu gut.
    steck keine zeit rein das lohnt sich nicht, ich hatte viel ärger mit dem programm. abstürze,aufhängen, lahmarschigkeit.

    du wirst nicht drumherum kommen dich mit software auseinander zusetzen, besorg dir lightroom. das wirkt im ersten moment erschlagend aber die zeit die du investierst ich nicht verschwendet. bei fragen helfe ich gerne.
     
    Lux Transfer hat sich hierfür bedankt.
  20. Hat sich das Programm Deiner Arbeitsweise angepasst? :D

    Für jemanden, der sich anfänglich mit dem Thema beschäftigt, ist View NX wirklich nicht schlecht. Erste Gehversuche und damit auch erste Erfolgserlebnisse sind damit deutlich schneller erreichbar. Die Monsterprogramme kann man später immer noch benutzen.
     
  21. Nussi, starte mal 'ne stapeldatenverarbeitung mit mehr als 10 raw mit je 30mb, die kiste braucht 15 minuten oder stürzt ab.
    in lightroom lasse ich stapel mit 250 raws durchlaufen ohne gezicke oder kasperletheater.
    klar ist LR im ersten moment beeindruckend, man kann sich aber am anfang nur auf das simple entwickeln beschränken und
    später mit den ganzen anderen funktionen beschäftigen.
     
  22. anbei mein paradebeispiel für einen total verdreckten sensor, lzb mit nd- filter bei f22, nachbearbeitung mit schwerpunkt auf den "flecken".

    gesamtansicht

    _TPK4489-sfex.jpg

    detail

    _TPK4489 bsp1.jpg

    detail

    _TPK4489 bsp2.jpg

    neben den hübschen staubflecken hatte ich mir noch ein paar kondenswasserflecken eingefangen.
    wer sich die fleckenjagd mit photoshop ersparen will kontrolliert ab und zu mal den sensor und putzt/lässt putzen. ;)
     
    Jinbodo hat sich hierfür bedankt.
  23. Ist das die kölner Bahnhofskapelle? :D

    Die Flecken sind durch die Lzb entstanden?
     
  24. das war sie mal, mittlerweile ist da 'nen REWE drin.
    du musst jetzt nichtmehr nach der tiefgarage suchen, die wurde in bezahlbare studentenbuden umgebaut. :D


    nö, nur bei f22 werden bestimmte dinge sichtbar. den staub habe ich mir bei den explosionsaufnahmen gesammelt,
    das kondenswasser weil ich den eisklumpen zu schnell in der warmen hütte aufgetaut habe.
     
    Nuss hat sich hierfür bedankt.
  25. :rofl: :thumbsup: Sehr gut!
     
    TheT hat sich hierfür bedankt.
  26. Hallo! Als ausgezeichnete Programme, die ich von Zeit zu Zeit verwende, kann ich Photoshop, Gimp (kostenlos), lightroom nennen. Letzteres ist sehr zu empfehlen. Obwohl das Programm kostenpflichtig ist, gibt es viele kostenlose Presets, die die Bildbearbeitung erheblich erleichtern.
     
    Jinbodo und oOFOXOo haben sich hierfür bedankt.
  27. Danke diese Seite kannte ich gar nicht mit den free presets!
    Werde ich mir sicher mal die ein oder anderen ansehen.

    Gruß Andi
     
  28. Ich bin kurz davor von Lightroom auf DxO Photo Lab umzusteigen. Mir stinkt das Abomodell von Adobe.
     
    Tombstone hat sich hierfür bedankt.
  29. Ich nutze die letzte Version vom „kaufbaren“ Lightroom 6.xyz... Zur Zeit bin ich noch ganz glücklich damit. Auf die Abovariante will ich nicht umsteigen. Bitte berichte, falls du den Schritt machst!
    Valentin
     
  30. Ich bin auch seit 1 Jahr von LR zu Capture One gewechselt... und bereue nichts...
     
  31. Ich habe capture NX2 2.4.7 und noch nie probleme mit dem Programm gehabt, und schnell genug ist die Nikon Software auch. Ich sehe keinen Nachteil zu lightroom oder dem Adobe raw converter.
     
  32. Mache ich auch so und bin sehr zufrieden damit ;)
    Bin halt kein Profi User von solchen Programmen, also für meine Zwecke reichts allemal!

    Gruß Andi
     
  33. ... solange wie man keine Kamera besitzt, die jünger ist, als diese alte Lightroom Version... es sei denn, man geht den Umweg über DNGs...
     
  34. Mein Tochter hat sich Anfang des Jahres die D7500 gekauft und konnte daraufhin die RAW-Dateien mit Lightroom nicht mehr öffnen. Sie sich hat dann ein kleines Programm geschrieben, mit dem sie den Header der RAWs modifiziert. LR denkt nun, es sind RAWs einer D500 und öffnet sie wieder.
     
  35. Habe ich auch mal zur Not mit Exiftool gemacht... das ganze funktioniert aber nur, wenn die RAWs praktisch unverändert zum Vorgängermodell sind... also Modell neu, RAW-Daten gleich... dann kann man so tricksen...
     
  36. Ja klar, aber es zeigt die Politik von Adobe, wie man Kunden dazu bringt auf die Abo-Version zu wechseln.
     
  37. @Maiger
    LR6 unterstützt die D7500

    LR6 (6.14) ist die letzte "Offline Version" von Adobe
     
    Maiger und Rafunzel haben sich hierfür bedankt.
  38. Nikon Cool Pixx P7700 auch, sehe ich gerade - danke für die Übersicht! :thumbup:
     
    wobba hat sich hierfür bedankt.
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