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Fenix RC15 vs Olight M22

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Olight Taschenlampen
Trustfire
Hallo,

ich dachte, ich lasse mal die folgenden zwei Lampen, die beide diese Woche neu erschienen sind, in einem Beamshot-Test gegeneinander antreten:



Fenix RC15 (links) versus Olight M22 (rechts).

Die Fenix ist angegeben mit max. 860 Lumen; die Olight mit 950 Lumen.

Zunächst mal ein Beamshot gegen eine weiße Wand.

Links die Fenix RC15, rechts die Olight M22:



Wie man sieht, haben beide einen vergleichbaren (gleich großen) Sidespill und Spot.

Die Fenix hat einen leicht geblichen Spot, mit einer leicht grünlichen Corona, sowie einem leicht blau eingefärbten Spill.

Bei der Olight ist der Spill nicht so bläulich, sondern eher blau-gelb-grünlich. Insgesamt ist die Olight IMHO etwas "wärmer" (etwas gelblicher) eingefärbt. Sie ist aber trotzdem noch recht weit von einem "neutral weiß" einer Thrunite TN30 NW entfernt (da hat sie im direkten Vergleich immer noch gelb/grün/blaue Verfärbungen).

Die nun folgenden "Outdoor"-Testshots habe ich von meinem Balkon aus gemacht. Von dort habe ich freie Sicht auf einen Feuerwehr-Turm, der in ziemlich genau 120 Meter Entfernung steht. Diesen habe ich nun abwechselnd mit der RC15 und der M22 angeleuchtet.

Diesen Testshot habe ich dann alle 5 Minuten wiederholt, um zu schauen, wie lange die beiden Kandidaten ihre maximale Leuchtstärke erhalten, und wann/ob sie anfangen, die Helligkeit herunterzuregeln.

Hier zunächst ein Testshot ohne Beleuchtung (wir haben heute Vollmond):



Nun die beiden Lampen direkt nach dem Einschalten. Zuerst die Fenix RC15:



Dann die Olight M22:



Jaaaaa ... man kann sagen, dass die Olight M22 einen winzigen Tick heller ist. Ein großer Unterschied ist es jedoch nicht. Es fällt auch hier auf, dass die M22 nicht ganz so "kaltblau" verfärbt ist.

Nun nach 5 Minuten Brenndauer: Zuerst wieder die Fenix RC15:



Und dann die Olight M22:



Das gleiche nach 10 Minuten Brenndauer: Die Fenix RC15:



... und die Olight M22:



Nach 15 Minuten: Die Fenix RC15:



Olight M22:



Und nach 20 Minuten. Wieder zuerst die Fenix RC15:



Und die Olight M22:



Ich würde mal sagen, wenn die Olight M22 ganz am Anfang minimal heller ist, so wendet sich das Blatt doch spätestens nach 20 Minuten: Nach 20 Minuten ist nämlich die Fenix RC15 IMHO heller. Die Fenix hat wieder mal eine sehr ausgezeichnete Regelung, die die Helligkeit so lange wie möglich hält. Die Olight fängt so nach und nach an, die Helligkeit etwas 'rauszunehmen.

Dabei werden beide Lampen übrigens nur lauwarm. Die Kühlung und Hitzeableitung funktioniert bei beiden Lampen ganz ausgezeichnet.


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Und (weil ich es gerade heute von dieser Lampe an einer anderen Stelle hatte), sozusagen "außer Konkurrenz", die Sunwayman V60C, mit 798 Lumen (die Version mit XM-L U2):



Der größere Reflektor macht's halt. :)

Viele Grüße,
Markus
 

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Flashaholic
19 September 2010
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Acebeam
Vielen Dank für die aussagekräftigen Beamshots! Schwanke gerad etwas zwischen den Lampen, denke die Helligkeit sieht man wirklich nur im direkten Vergleich und auch nur dann marginal.
Für die Fenix spricht natürlich die Aufladefunktion. Für die Fenix die Optik (auch wenn mir die alte M20 besser gefiel). Welche gefällt Dir rein subjektiv besser?
 

Bluzie

stv. Admin & Beamshot-Profi
Teammitglied
20 November 2012
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Leverkusen
sarembe.de
Hallo Markus,
schöne Beamshotserie, gefällt mir gut.:thumbsup:

Die Unterschiede der beiden Lampen sind auf den Bildern kaum zu erkennen.

Gruß
Bluzie
 

Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
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Schwäbische Alb
Hallo Markus,

schöne Vergleichsbilder. Danke.:thumbup:

Die unterschiedlichen Lichtfarben sind am Turm doch deutlich sichtbar.

Aufgrund der kompakteren Bauform würde mir die Olight eher zusagen.

Gruß Hacki:)
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Hallo,

mir gefällt die M22 auch besser, muss ich sagen. Erstens hat sie die "coolere" Bauform :), ist zudem noch kleiner, und zweitens vermisse ich bei der Fenix den Heckschalter für Momentlicht, sowie die Möglichkeit, möglichst schnell nur höchsten Helligkeitsstufe wechseln zu können. Bei der M22 tippt man den Heckschalter zweimal an, und man landet in der höchsten Helligkeit (dreimal antippen für Strobo). Bei der Fenix muss man sich immer erst durch alle Helligkeiten "durchhangeln".

Abzüge bei der Fenix gibt's noch für diesen Spezial-Akku.

Und ich kann mir nicht helfen, aber für mich sieht die M22 robuster aus. Das liegt aber hauptsächlich an den "Gameboy-Buttons" der Fenix.

Wenn die M22 jetzt noch den Tailstand könnte, und die Modiwechsel statt durch Loslösen und Festziehen des Kopfes (wie viele solcher Aktionen hält wohl der O-Ring aus, bis er durch ist?) durch einen dedizierten Ring am Kopf gingen, wäre die M22 die Jahrhundertlampe. :)

Ach ja, eines noch: Die M22 könnte durchaus noch einen weiteren "Low"-Modus gebrauchen. Die Fenix hat 4 Helligkeitsstufen, die M22 nur drei. Die geringste Stufe der M22 ist 20 Lumen. Die M22 könnte IMHO noch zusätzlich einen "Firefly"-Modus gebrauchen; mit 1 Lumen. Oder von mir aus auch mit 9 Lumen (das ist die geringste Stufe der Fenix).

Viele Grüße,
Markus
 
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