Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

Fachbegriffe einfach erklärt (Diskussion und Verbesserung)

Bluzie

stv. Admin & Beamshot-Profi
Teammitglied
20 November 2012
9.165
12.333
113
Leverkusen
sarembe.de
Olight Taschenlampen
Trustfire
In der Kaufberatung treten immer wieder Fragen nach Fachbegriffen auf.

casi290669, steidlmick und ich haben daher eine kleine Zusammenstellung der wichtigsten Begriffe rund um die moderne LED Taschenlampe gemacht.
Klasse Teamwork, hat Spaß gemacht. :thumbup:


14500, ein Akku mit 14 mm Durchmesser und 50 mm Länge, gleiche Größe wie AA/Mignon-Batterie, aber mit höherer Spannung.
18650, ein Akku mit 18 mm Durchmesser und 65 mm Länge.
26650, ein Akku mit 26 mm Durchmesser und 65 mm Länge.
Wichtiger Hinweis: Grundlagen zu Arten, Nutzung und Pflege von Lithium-Ionen Akkus.

Allrounder
Lampe mit vielseitig einsetzbarem Lichtbild (Beam).
AR-Beschichtung
A
nti-Reflektions-Beschichtung des Frontglases, ermöglicht effektivere Ausnutzung des Lichts.

Beacon
Blitzlicht in regelmäßigen Abständen.
Beam
Leuchtcharakteristik/Lichtkegel der Taschenlampe.
Beamshot
Ist ein Foto des Beams/Lichtkegels, hier gibt es ganz viele Beamshots.
Bezel
Der Bezelring fixiert und schützt das Frontglas.
Body
Körper der Taschenlampe.
Button Top
Erhöhter Pluspol des Akkus.

CC/CV
C
onstant Current/Constant Voltage, Konstantstrom/Konstantspannung, übliches Ladeverfahren für Lithium-Ionen-Akkus.
Clip
Ähnliche Funktion wie der Clip an einem Kugelschreiber (Ansteckbügel)
Combatring
Griffhilfe um eine Lampe besser im taktischen Griff halten zu können.
Cree
LED Hersteller

Diffusor
Ein in der Regel abnehmbarer Aufsatz, wodurch das Licht breitflächig verteilt wird.
Donut Hole
Ein dunklerer Fleck in der Mitte des Lichtkegels, so wie das Loch bei einem Donut, oft ein Zeichen für eine schlechte Abstimmung von LED und Reflektor.

EDC (Lampe)
E
very Day Carry, oft kleine und leichte Taschenlampe, die man täglich benutzt

Farbtemperatur
Begriff zur Beschreibung des "Weißgrades" von Licht, Zahlenwert angegeben in Kelvin (K), höhere Zahl = kälter wirkendes Licht, niedrigere Zahl = wärmer wirkendes Licht.
CW, Cool White, kaltweiß = in etwa wie im Freien bei bedecktem Himmel, ca. 5500 - 7000 K.
NW, Neutral White, neutralweiß = in etwa wie Sonnenlicht im Sommer früh morgens/spät abends, ca. 4500 - 5500 K.
WW, Warm White, warmweiß = in etwa vergleichbar mit verschiedenen Glühlampen, ca 2500 - 4000 K.
Flattop
Akku mit flachem Pluspol
Flashaholic
Positiv Taschenlampen verrückter User.
Flooder/Fluter
Taschenlampe mit einem breiten Beam, leuchtet vor allem den Nahbereich gut aus. Das Gegenteil zum Thrower.
Focus
Verstellbarer Lichtkegel, Info.

HAIII Anodisierung
Harte Oberflächenvergütung des Aluminiumkörpers der Taschenlampe, oft schwarz oder grau
Head
Kopf der Taschenlampe.

IP Standard
Gibt die Wasserdichtigkeit der Taschenlampe an. Info

Kapazität
Die Menge der elektrischen Ladung die in einem Akku vorhanden sein soll.
Knurling
Bezeichnet die strukturierte (geriffelte) Oberfläche des Lampenkörpers.

Lanyard
Handschlaufe, Trageschlaufe, Fangschnur
LED
Leuchtdiode, Light Emitting Diode, Info zu LEDs.
Lichtfarbe
Unter Flashies wird unter der Lichtfarbe häufig die Farbtemperatur verstanden.
Li-Ion
Sehr leistungsfähige Akkutechnologie mit 3,7 Volt.
Lockout
Sperren der Lampe gegen versehentliches Einschalten.
Lockout, Mechanischer
Unterbrechen des Stromkreises durch leichtes Aufdrehen der Tailcap.
Lumen
Einheit für den so genannten Lichtstrom, je höher der Wert desto heller die Lampe. Info zu Lux, Lumen und Candela.
Lux
Die Beleuchtungsstärke, je höher der Wert, desto höher die Reichweite. Info zu Lux, Lumen und Candela.

Modus/Modi
Leuchtstufe/n, bei modernen LED-Taschenlampen gibt es verschiedene Helligkeitsabstufungen.

NiMH
Ni
ckel-Metallhydrid, bekannte Akkutypen mit 1,2 Volt in den Standardgrößen AA und AAA.

OP Reflektor
O
range Peel Reflektor, strukturierter Reflektor zur gleichmäßigen Lichtverteilung.
O-Ring
Dichtring

Parasitic Drain
(Kriech-)Strom der auch bei ausgeschalteter Lampe verbraucht wird.
Protected Akku/geschützter Akku
Akku mit Schutzelektronik gegen Tiefentladung, Überlastung und Überladung.
PWM
P
ulsweitenmodulation, ein manchmal benutztes Verfahren zur Realisierung schwächerer Leuchtstufen, kann zu einem Flimmern des Lichts führen.

Ramping
Stufenlose Helligkeitsverstellung

Sideswitch
Seitenschalter, meist elektronischer Schalter unterhalb des Lampenkopfes.
SMO Reflektor
Smo
oth Reflektor mit glatter Oberfläche zur Bündelung des Lichtstrahls.
SOS
Sondermodus mancher Taschenlampen, blinkt automatisch SOS im Morsecode, für Notfälle.
Step Down
Herunterregeln der maximalen Leistung (meist zur Hitzereduzierung), oft mit dem Auge kaum wahrnehmbar.
Spill
Streulicht, der weniger helle Bereich neben/um den Spot.
Spot/Hotspot
Helles Zentrum des Lichtkegels.
Strobe
Flackerndes Stroboskop-Licht, Sondermodus mancher Taschenlampen.

Tailcap

Endkappe der Taschenlampe.
Tailcapclicky
Mechanischer Schalter am Lampenende.
Tailcapmagnet
Ermöglicht es die Lampe an Metallflächen zu befestigen.
Temperaturgesteuert
Herunterregeln der maximalen Leistung bei erreichen bestimmter Temperaturen.
Thrower
Weit leuchtende Taschenlampe. Das Gegenteil zum Flooder.
TIR Lens
T
otal Internal Reflection, eine Linse die das Licht verteilt, oft in Wabenstruktur.
Treiber/Driver
Elektronische Schaltung, welche die LED mit der richtigen Menge Strom versorgt.
Turbo
Hellste Leuchtstufe, leider nicht immer dauerbetriebsfest. :D
Sie ist nur als Zugabe zu sehen.
Twisty
Lampe die durch drehen des Kopfes bedient wird.

UI
U
ser Interface, das Bedienkonzept der Taschenlampe, wie wird ein-/ausgeschaltet, wie werden Leuchtstufen gewählt usw.
Unprotected Akku/ungeschützter Akku
Akku ohne Schutzschaltung, dafür meist sehr leistungsfähig.
USB Port
Ladeanschluß vieler Lampenmodelle.

Winkelkopflampe
Besondere Bauform, kann u.a. im Kopfband getragen werden.
Hier gibt es viele Infos rund um Stirnlampen fürs Laufen/Joggen.

Zeitgesteuert
Herunterregeln der maximalen Leistung nach einer festgelegten Zeit
Zoom-/ fokussierbare Lampe
Taschenlampe mit verstellbarem Linsensystem, lässt sich für Nah- oder Fernlicht einstellen/fokussieren, durch die bewegten Teile wenig wasserfest.
Nützlicher Beitrag: Fokus?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

ferrismachtblau

Erleuchteter
3 November 2016
98
96
18
Super. Damit erklären sich für mich Lampen-DAU auf einen Schlag die ganzen mystischen Zauberworte, die hier so selbstverständlich benutzt werden.

:thumbsup: Topp!
 

TimeLord

Flashaholic*
10 November 2017
360
417
63
Eine super Idee, vielen Dank für die Mühe der Auflistung.

So etwas habe ich schon länger gesucht. Jetzt müsst ihr
nur noch dafür sorgen, dass dieses Vokabelheft immer
leicht zu finden ist.

Gruß Klaus
 

Dagor

Moderator & Erschaffer der TL-Smileys
Teammitglied
14 Mai 2011
15.838
9.421
113
Bremen
Eine tolle Liste, die aber leider noch ein paar Fehler enthält:

Candela
Bezeichnet den Luxwert auf 1 Meter, also die Lichtdichte, je höher der Wert, desto höher die Reichweite.
Eine Lichtdichte gibt es nicht. Leuchtdichte aber: das ist Lichtstärke pro Fläche, also cd/m².

Das mit dem Luxwert auf 1 Meter gilt auch nur für theoretische Punktlichtquellen. Gerade bei Lampen mit großen Reflektoren ist das Blödsinn. Die tatsächlichen Werte weichen da stark ab.

Candela ist die Einheit der Lichtstärke und gibt den Lichtstrom pro Raumwinkel" (lm/sr) an.
Eine einfache Erklärung wäre vielleicht: "Die Stärke des Lichts, das die Lampe in eine bestimmte Richtung abgibt."


Lumen
Lichtstrom, gibt die insgesamt erzeugte Lichtmenge an.
Lichtmenge ist Lichtstrom * Zeit. Wenn man eine Lampe mit einem Lichtstrom von 1000 Lumen eine Minute leuchten lässt, hat man eine Lichtmenge von 60 000 Lumensekunden.

Eine bessere Beschreibung wäre: "Der gesamte Lichtstrom, den eine Lampe in alle Richtungen abgibt."


Lux
Die Lichtdichte, je höher der Wert, desto höher die Reichweite.
Schon wieder eine Lichtdichte?
Lux ist die Einheit der Beleuchtungsstärke und gibt den Lichtstrom pro Fläche an (lm/m²), bzw wie hell ein bestimmter Punkt beleuchtet wird.

Ggf sollte man noch ergänzen:
Da die Beleuchtungsstärke, die eine Lampe erreicht von der Entfernung abhängt, muss bei Leistungsangaben in Lux darauf geachtet werden, auf welche Entfernung sich die Angabe bezieht. Dazu kommt, dass die häufig angegebenen "Lux in 1 Meter Entfernung" normalerweise nicht der tatsächlichen Beleuchtungsstärke in einem Meter Entfernung entsprechen (die hätte auch keine wirkliche praktische Bedeutung), sondern aus einer größeren (theoretisch möglichst unendlichen) Entfernung heruntergerechnet wurden, um der Beleuchtungsstärke zu entsprechen, die eine ideale Punktlichtquelle mit gleicher Lichtstärke in einem Meter Entfernung erreichen würde. In der Praxis sind dies also eigentlich Angaben der Lichtstärke in Candela.
(Klingt zwar verwirrend, wird aber genau so verwirrend überall genutzt ;))


Lichtfarbe
Begriff zur Beschreibung des "Weissgrades" von Licht, Zahlenwert angegeben in Kelvin (K), höhere Zahl = kälter wirkendes Licht, niedrigere Zahl = wärmer wirkendes Licht.
Die Lichtfarbe ist die Farbe des Lichts.
Zum Beispiel: rot, grün, blau, weiß (warmweiß, kaltweiß, kaltweiß mit Grünstich, neutralweiß mit Violettstich).

In Kelvin wird die Farbtemperatur angeben: hohe Farbtemperatur = kalt wirkendes Licht, niedrige Farbtemperatur = warm wirkendes Licht.
(Temperatur deshalb, weil man angibt, wie heiß ein ideal abstrahlendes Objekt ("Planckscher Strahler") sein muss, um Licht mit dieser Farbtemperatur abzugeben. Da die Oberfläche der Sonne z.B. ca. 5800 K (= 5526,85 °C) heiß ist, hat direktes Sonnenlicht eine Farbtemperatur von ca. 5800 K. Und eine warmweiße Glühlampe mit einer Farbtemperatur von 2700 K hat entsprechend einen ca. 2700 K (= 2426,85 °C) heißen Glühdraht.

Die Farbtemperatur ist aber noch keine vollständige Beschreibung der Lichtfarbe, da mit der Farbtemperatur nicht angegeben werden kann, ob das Licht einen Grünstich oder Violettstich hat.

Eine genaue Angabe der Lichtfarbe bezeichnet man als Farbort und wird meist in Form von Koordinaten im CIE-Normfarbsystem angegeben.
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.994
3.207
113
Bielefeld, NRW
Sachlich liegst du mit deinen Ausführungen ja durchaus richtig, aber wir wollten das einigermaßen verständlich gestalten und nicht naturwissenschaftlich perfekt, also eher Sendung-mit-der-Maus-artig und nicht wie ein Science-Fachartikel...

Einen Themen-Einsteiger erreicht man mit Planckschen Strahlern oder Lichtströmen pro Raumwinkel wohl eher nicht.
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
4.543
4.684
113
Nähe Hannover
Super :thumbup:

Falls Anregungen erwünscht sind:

CRI
c
olour rendering index (Farbwiedergabeindex), ein Zahlenwert, der angibt, wie gut eine künstliche Lichtquelle Farben im Vergleich zu einer natürlichen Lichtquelle mit gleicher Lichtfarbe wiedergeben kann. 100 ist dabei der Idealwer

100 ist der Maximal- und Idealwert. Der CRI (oder Ra) kann sogar negativ sein (Natriumdampflampen).
Anhaltspunkte:
<60 Unnatürliche und/oder farbstichige Farbwiedergabe
60-70 Taschenlampen mit mäßiger Farbwiedergabe
70-80 Taschenlampen mit heute üblicher (Standard-) Farbwiedergabe
80-90 Taschenlampen mit guter Farbwiedergabe
>90 Taschenlampen mit hervorragender Farbwiedergabe. "High CRI".

Lichtfarbe
Begriff zur Beschreibung des "Weissgrades" von Licht, Zahlenwert angegeben in Kelvin (K), höhere Zahl = kälter wirkendes Licht, niedrigere Zahl = wärmer wirkendes Licht.

Zur (genauen) Beschreibung der Lichtfarbe werden ihre Koordinaten in der Normfarbtafel angegeben. Unter Flashies wird unter der Lichtfarbe häufig die Farbtemperatur verstanden.

Farbtemperatur
Begriff zur Beschreibung des "Weissgrades" von Licht, Zahlenwert angegeben in Kelvin (K), höhere Zahl = kälter wirkendes Licht, niedrigere Zahl = wärmer wirkendes Licht. Eine Taschenlampe mit einer Farbtemperatur von 5000K strahlt (näherungsweise) das Licht aus, das ein Glühstrahler mit einer Temperatur von 5000 Kelvin ausstrahlt.
 

Dagor

Moderator & Erschaffer der TL-Smileys
Teammitglied
14 Mai 2011
15.838
9.421
113
Bremen
aber wir wollten das einigermaßen verständlich gestalten und nicht naturwissenschaftlich perfekt, also eher Sendung-mit-der-Maus-artig und nicht wie ein Science-Fachartikel...

Einen Themen-Einsteiger erreicht man mit Planckschen Strahlern oder Lichtströmen pro Raumwinkel wohl eher nicht.
Das ist schon klar. Trotzdem sollte es inhaltlich richtig sein. Wenn die Erklärungen kurz und einfach sein sollen, kann man ja kompliziertes weglassen. Man sollte aber nicht verschiedene Begriffe durcheinanderwürfeln (z.B. Lichtstrom und Lichtmenge) oder neue Begriffe erfinden (wie Lichtdichte). Das sorgt nur für zusätzliche Verwirrung.


Was hältst du folgenden Beschreibungen:

Candela (cd):
Die Lichtstärke, die Lampe in eine bestimmte Richtung abgibt. Entspricht meist in etwa dem Luxwert in einem Meter Entfernung. Wenn man die Lichtstärke vervierfacht, verdoppelt man die Reichweite.

Lumen (lm):
Der gesamte Lichtstrom, den eine Lampe in alle Richtungen abgibt.

Lux (lx):
Die Beleuchtungsstärke mit der etwas beleuchtet wird. (Lumen pro m²)

"Lux in 1 Meter Entfernung":
Gemeint ist hiermit eigentlich die Lichtstärke. (Siehe Candela)

Lichtfarbe:
Die Farbe des Lichts. Zum Beispiel: rot, grün, blau, weiß (warmweiß, kaltweiß, kaltweiß mit Grünstich, neutralweiß mit Violettstich).
Ob weißes Licht eher warm oder kalt wirkt, wird über die Farbtemperatur in Kelvin (K) angegeben (siehe ...)
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
10.708
7.637
113
Hannover
Eine Lichtdichte gibt es nicht. Leuchtdichte aber: das ist Lichtstärke pro Fläche, also cd/m².
Mist, hatte zuerst Leuchtdichte geschrieben, fand Lichtdichte nur verständlicher...:peinlich:
Aber diesen Irrtum kann Bluzie bestimmt berichtigen...:pfeifen:

Auch Deine drei Erklärungen aus Deinem letzten Post zu
Candela
Lumen
Lux
finde ich gut. Die anderen mögen zwar wissenschaftlich korrekt, sein, ich muß nur jeden Satz mehrfach lesen und stehe immer noch da wie ein Dummbatz...:ugly:

Gruß
Carsten
 

Dagor

Moderator & Erschaffer der TL-Smileys
Teammitglied
14 Mai 2011
15.838
9.421
113
Bremen
Mist, hatte zuerst Leuchtdichte geschrieben, fand Lichtdichte nur verständlicher...:peinlich:
Wäre ja aber auch falsch gewesen. Die Leuchtdichte ist ja wie gesagt nochmal was anderes. ;)

Ist alles nicht so ganz einfach. Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis das alles in meinen Kopf passte. Insbesondere die Geschichte mit Lux und Candela hatte mir anfangs Kopfschmerzen bereitet. Wenn man die umgangssprachlich üblichen "Lux in 1m" erstmal falsch im Kopf hat, sitzen die da einfach im Weg, wo die Candela hin wollen. :augenverdrehen: Die Leuchtdichte ist immer noch nicht so richtig drin (die habe ich aber auch noch nicht wirklich gebraucht), aber das wird auch noch irgendwann, wenn der Praxisbezug da ist.
 
  • Danke
Reaktionen: casi290665

Jinbodo

Flashaholic**
4 Februar 2017
1.242
2.307
113
Schweiz

Bluzie

stv. Admin & Beamshot-Profi
Teammitglied
20 November 2012
9.165
12.333
113
Leverkusen
sarembe.de
Die Listen von Uwe kennen wir.
Wir wollten etwas einfaches für Einsteiger erstellen. Mir ist das jetzt schon fast zu viel. :pfeifen:
Ein Link zu Uwes Sammlung wäre aber eine Option.

Korrekturen werden wir in den nächsten Tagen vornehmen.
 

Wurczack

Flashaholic**
25 August 2015
2.000
1.186
113
Ba-Wü
In Kelvin wird die Farbtemperatur angeben: hohe Farbtemperatur = kalt wirkendes Licht, niedrige Farbtemperatur = warm wirkendes Licht.
(Temperatur deshalb, weil man angibt, wie heiß ein ideal abstrahlendes Objekt ("Planckscher Strahler") sein muss, um Licht mit dieser Farbtemperatur abzugeben. Da die Oberfläche der Sonne z.B. ca. 5800 K (= 5526,85 °C) heiß ist, hat direktes Sonnenlicht eine Farbtemperatur von ca. 5800 K. Und eine warmweiße Glühlampe mit einer Farbtemperatur von 2700 K hat entsprechend einen ca. 2700 K (= 2426,85 °C) heißen Glühdraht.
Mega gut, wieder was nützliches gelernt! Warte nur, bis ich bei Wer wird Millionär die 125.000€ Frage "wie hoch ist die Oberflächentemperatur der Sonne" beantworte :thumbsup:


Männers, vielen Dank euch! Das ist ein schönes Nachschlagewerk!:thumbup:
 

Noir

Flashaholic*
24 Oktober 2011
482
897
93
Danke @Dagor für die Korrekturen. Die Verwendung von Lux obwohl eigentlich cd gemeint ist, ist mir ebenfalls ein Dorn im Auge, wäre sehr schade wenn Neulingen das gleich falsch beigebracht bekämen.


Ich erlaube mir ebenfalls ein paar Korrekturen und Ergänzungen einzubringen:
14500, ein Akku mit 14 mm Durchmesser und 50 mm Länge, 0 = runde Form, gleiche Größe wie AA/Mignon-Batterie, aber mit höherer Spannung.
18650, ein Akku mit 18 mm Durchmesser und 65 mm Länge, 0 = runde Form.
26650, ein Akku mit 26 mm Durchmesser und 65 mm Länge, 0= runde Form.
0 = runde Form ist falsch. Schließlich gibt es auch 15266 Zellen und andere nicht auf 0 endende Größen.
Das ist das IEC Namensschema bei dem die ersten beiden Ziffern den Durchmesser in Millimetern angeben und die letzten drei Ziffern die Höhe in Zehntel Millimetern.
Folglich bedeutet 18650 Durchmesser 18 mm, Länge 65,0 mm.
Bei Knopfzellen ist es das gleiche nur mit einer Ziffer weniger (aufgrund der geringen Höhe) CR2032 bedeutet 20 mm Durchmesser und 3,2 mm Höhe.

Besonders bei 18650 ist es denke ich auch sinnvoll dazu zu schreiben dass viele, insbesondere geschützte Akkus deutlich größer sind und sie eigentlich die Bezeichnung 19700 haben wüssten.

Combatring
Griffhilfe um eine Lampe besser im taktischen Griff halten zu können.
Evtl. könnte man einfügen, dass das auch unter Zigarren Haltung bekannt ist.

IP-X Standard
Gibt die Wasserdichtigkeit der Taschenlampe an.
IPXX Schutzart (eigentlich ohne Bindestrich oder Leerzeichen).
Die erste Ziffer (erstes X) gibt die Schutzklasse gegen Fremdkörper (Staub) an (bei Taschenlampen nur selten spezifiziert, daher steht dort meist ein X).
Die zweite Ziffer gibt den Schutz gegen Feuchtigkeit an. 7 = Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen, 8 = Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen.

Knurling
Bezeichnet die strukturierte (geriffelte) Oberfläche des Lampenkörpers.
Knurling = Rändelung. Für manches gibt es tatsächlich auch einen deutschen Begriff, nur ist dieser meist weniger bekannt ;).

CW, cold white, kaltweiß
cool, nicht cold.

TIR Lens
Eine Linse die das Licht verteilt, oft in Wabenstruktur.
TIR = Total Internal Reflexion, eine Linse die auf dem Prinzip der Totalreflexion beruht.
"Oft mit Wabenstruktur", würde ich vielleicht eher durch "gelegentlich mit Wabenstruktur" ersetzen, da ohne wesentlich häufiger ist.
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.356
1.937
113
"CW, cold white, kaltweiß, Licht mit ca. 5500 - 7000 K, auffallend reinweiß, wirkt eher kalt.
NW, neutral white, neutralweiß, Licht im Bereich von 4500 - 5500 K, leicht gelbliches weiß, wirkt angenehm warm."

Nanana, da schwingen doch nicht etwa persönliche Vorlieben mit?
In meinen Augen müsste das Wort angenehm eher bei CW stehen ;)
 

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.994
3.207
113
Bielefeld, NRW
Nanana, da schwingen doch nicht etwa persönliche Vorlieben mit?
In meinen Augen müsste das Wort angenehm eher bei CW stehen ;)
Nö, denn es wurde von einem CW-Fan geschrieben. ;)
Aber wir diskutieren das in unserer Arbeitsgruppe, es stehen ohnehin noch einige Anpassungen an.

@all
Bedenkt bitte, dass dies kein Wiki werden soll!
Es geht darum Begriffe, die in Kaufberatungen für Einsteiger hier und da auftauchen bzw. von Einsteiger-Seite hinterfragt werden, möglichst allgemein verständlich und kurz zu erläutern.
Ausufernde Beispiele oder allzu fachwissenschaftliche Erklärungen sollen bewusst nicht benutzt werden.
Es werden daher auch noch bestimmte Begriffe/Abkürzungen entfallen, weil sie ohnehin eher was für Experten sind.

Die noch vorhanden diversen kleinen Fehler werden sukzessive abgearbeitet.
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.356
1.937
113
Nö, denn es wurde von einem CW-Fan geschrieben. ;)
Aber wir diskutieren das in unserer Arbeitsgruppe, es stehen ohnehin noch einige Anpassungen an.

@all
Bedenkt bitte, dass dies kein Wiki werden soll!
Es geht darum Begriffe, die in Kaufberatungen für Einsteiger hier und da auftauchen bzw. von Einsteiger-Seite hinterfragt werden, möglichst allgemein verständlich und kurz zu erläutern.
Ausufernde Beispiele oder allzu fachwissenschaftliche Erklärungen sollen bewusst nicht benutzt werden.
Es werden daher auch noch bestimmte Begriffe/Abkürzungen entfallen, weil sie ohnehin eher was für Experten sind.

Die noch vorhanden diversen kleinen Fehler werden sukzessive abgearbeitet.
Wollte damit nur vorschlagen, die Erklärungen / Beschreibungen neutral zu halten.

So könnten Neulinge zu einer Farbe "getrieben" werden, die ihnen evtl nicht gefällt.
 
  • Danke
Reaktionen: Bluzie und Hardware

Invader79

Flashaholic**
9 März 2017
1.068
601
113
Geseke
Spitze, das ist doch sehr schön das es so was jetzt gibt!
Und vor allem das es direkt gefunden werden kann.

War für mich das letzte dreiviertel Jahr ganz schön viel Arbeit, mir alles zusammen zu googeln das ich nicht kannte.o_O

Schön das es die Einsteiger jetzt etwas einfacher haben. :thumbsup:

Gruß Tobias
 

heiligerbimbam

Flashaholic**
8 Oktober 2012
2.932
1.524
113
Darmstadt (1.Liga am Bölle :-) )
Ich hätte da eine Verständnisfrage zum Begriff "Taktische/ Zigarren haltung . Ist damit diese gemeint ?
IMG_2130.JPG
Oder diese hier ? Das hatte ich nämlich bisher unter Taktischer Haltung verstanden . Aber eine Zigarre würde ich so nicht halten .
IMG_2131.JPG
 

Anhänge

  • IMG_2131.JPG
    IMG_2131.JPG
    92,8 KB · Aufrufe: 0

Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
4.858
4.283
113
Stadtallendorf
Bei Modus vielleicht, weil viel häufiger als nötig
und zudem oft falsch benutzt, noch den Plural
Modi = Betriebszustände oder Leuchtstufen“
ergänzen.

Ich würde zudem Einheitlich immer die Bedeutung
von Abkürzungen in Klammern einfügen, z.B.
NiMH (Nickel-Metallhydrid)

Ein Doppel-:thumbup: für diese schön kompakte Nachschlagewerk.

Greetings
Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
752
363
63
Das wäre ein Punkt der in ein Vokabelheft für Fortgeschrittene gehört. :)

War ja von mir eigentlich so gedacht, dass wenn hier ein Suchender der älteren Generation daherkommt, selbiger dann nicht denkt, er wäre hier unter die Junkies geraten... Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich den Begriff LSD bezugnehmend erschreckender weise lass...
Scheinst also zu jung zu sein für den Begriff. Kein Problem. ;)
Da sind, wie bereits erwähnt, so Fachausdrücke wie 'Parasatic Drain' etc. pp natürlich viel geläufiger.
Asche auf mein Haupt.
 
  • Danke
Reaktionen: casi290665 und Bluzie

steidlmick

Flashaholic**
15 August 2012
3.994
3.207
113
Bielefeld, NRW
Ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die gerne noch den einen oder anderen Begriff in der Liste sehen würden, ich selbst hätte auch noch einiges in der Hinterhand.

Es geht hier aber nicht darum Einsteigern in die Materie alle möglichen Begriffe zu erklären, sondern jene Begriffe, die von uns "Profis" wie selbstverständlich ganz beiläufig häufiger mal in Kaufberatungen benutzt werden, um diese Kaufberatungen für Einsteiger verständlicher zu machen.

Und wenn ich mir dann mal diverse Kaufberatungen der letzten Monate ansehe, dann kommen Aussagen ähnlich wie "...nimm lieber die XYZ, die hat weniger Parasitic Drain", "...bei der DEF123 hast du wegen des Tailcap-Clickys keinen Parasitic Drain" oder "...die ABC ist bei niedrigen Modi besser, weil ohne PWM" durchaus mal vor.
Da mag es sicher Begriffe geben, die häufiger auftauchen, während andere seltener sind. Ich konnte bis jetzt aber keine Kaufberatung der letzten Monate - auch nicht für Ladegeräte - finden, in welcher der Begriff LSD-NiMH oder nur LSD ohne weitere Erläuterung benutzt wurde oder überhaupt eine Rolle gespielt hätte.

Jeden Einzelwunsch zu berücksichtigen führt am Ende zu ungewöhnlich viel Arbeit und Diskussionen für ein eher bescheidenes Ergebnis. Und wenn hier jetzt Diskussionen über jeden einzelnen Ausdruck beginnen, dann macht es irgendwann keinen Spaß mehr, damit ist dann auch keinem geholfen. ;)
 
  • Danke
Reaktionen: Bluzie

Gee85

Flashaholic*
1 November 2016
460
243
43
Eventuell noch PCB, falls ihr der Meinung seid, dass es rein passt.

PCB
P
rotection Circuit Board = Schutzelektronik eines geschützten Akkus

Wenn nicht, dann nicht. Diskussion darüber ist meiner Meinung nach nicht notwendig :thumbup:

Tolle Sache mit dem Vokabelheft!