Imalent Taschenlampen

...für die Höhlenerkundung und Lost-Places

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
5.654
6.392
113
Nähe Hannover
Trustfire Taschenlampen Gatzetec Shop
Liebe Forengemeinde,

wir würden uns freuen, wenn Ihr in diesem Thread Eure Erfahrungen mit Eurer liebsten Lampe bei der Höhlenerkundung oder der Erkundung von Lost-Places mitteilt.
Ziel ist es, in einem Sammelthread einen Überblick über gut geeignete Taschenlampen für diesen Einsatzzweck zu bündeln.

  • Dafür ist es natürlich erforderlich, auch die Gründe zu nennen, warum gerade die genannte Lampe gerne verwendet wird.
  • Um wirklich einen gebündelten Überblick zu wahren, möchten wir Euch bitten, hier auf Diskussionen zu verzichten.
    Jeder Beitrag spiegelt also die persönliche Meinung des jeweiligen Users wieder.
  • Ein Link in den Fachthread der betreffenden Lampe wäre toll.
  • Hier darf selbstverständlich auch ein Modell doppelt genannt werden, aber bitte nicht nur mit einem "+1" (->Erfahrungsbericht)
  • Einen Erfahrungsbericht sollte nur verfassen, wer das betreffende Modell im Einsatzzweck ausgiebig verwendet hat.
    Also bitte kein "Ich könnte mir vorstellen, dass Lampe XY gut geeignet ist".
  • Es geht um die liebste Lampe, insofern bitte keine Negativberichte verfassen.
  • Ihr nutzt eine Lampenkombi? Nennt sie :) !
Solltet Ihr bestimmte Anwendungsbereiche vermissen, könnt Ihr diese gerne der Moderation via PN vorschlagen.

Euer TLF-Team
 

Banane

Flashaholic**
3 August 2016
1.742
1.313
113
Stuttgart
Wenn ich mit einem Freund, welcher sich der Höhlenforschung verschrieben hat, mal wieder in eine Höhle schlufe, dann nehme ich als Hauptlampe gerne meine Zebralight H600w mk II
Gründe:
- leicht
- zuverlässig und robust
- durch den leichten spot sehr sparsam (i.d.R reichen zw. 50 und 100 Lumen aus)
- bei Bedarf richtig hell mit für Höhlen ausreichender Reichweite (selbst in größeren Hallen in Südfrankreich)
- gut am Helm zu befestigen
- Akku schnell wechselbar, wenn's mal wieder länger dauert...:schlafen:

Edit: gegen seine Scurion Dive 1500 kann ich damit natürlich nicht anstinken :kopflampe:
https://www.scurion.ch/jm19/de/
 
Zuletzt bearbeitet:

dirk.online

Flashaholic*
4 Dezember 2010
517
159
43
Letztens war ich an einem LP unterwegs. Ich hatte einen ganzen Schwung Lampen mit. Ziel war es ja unter anderem die verschiedenen Lampen zu probieren.
Als eine sehr geeignete Lampe erwies sich meine THRUNITE TN4A (xm-l2 nw)
Ein toller Spot durch den OP Reflektor, nicht zu viel Spill der mich in der totalen Finsternis geblendet hätte und wie ich finde eines der besten UIs.
Helligkeit und Laufzeit sind auch über jeden Zweifel erhaben. Lief eh meist nur in Stufe eins und zwei.

Gruß Dirk
 

karbid

Stammgast
19 November 2017
70
85
18
Mit der Originallampe am Petzl Explorer (auf LED umgerüstet) habe ich jahrelang beste Erfahrung gemacht.
Hatte damit nie Ausfälle und hält mit den 4 AAs ewig, ist wasserdicht und stoßfest.
Inzwischen dient sie als Backup-Licht und statt dem Karbidbrenner macht nun die Zebralight H604c die hauptsächliche Beleuchtungsarbeit.
Wenn man die warmweiße Karbidflamme jahrelang gewohnt war, schätzt man sehr die 4000K und das High CRI.
Ansonsten gilt für die H604c genau all das, was Banane schon zu seiner H600w geschrieben hat.
Eigentlich nur aus Neugier gekauft, habe ich als Handlampe die Sofirn SD02 WW zu schätzen gelernt. Diese ist eher throwig ausgelegt und
für weiter entfernte Punkte zum Anleuchten perfekt. Weil sie eine Tauchlampe ist und einen Metallschalter hat, kann man sie nach der Tour
einfach unters Wasser halten oder ins Wasser legen und den ganzen Schlamm dann abbürsten. Das Ding ist unglaublich robust ausgelegt
und hat eine erstaunliche Materialdicke. Außerdem ist sie ebenso wie die H604c mit geschützten Akkus zufrieden. Die SD02 hatte schon
einiges an Felsenkontakt und sieht auch nicht mehr richtig frisch aus. Funktioniert aber immer noch tadellos.

Mit auf LED (Dittmann) umgerüstete 4D-Cell und 6D-Cell Maglites habe ich auch jahrelang sehr gute Erfahrung gemacht und nie Ausfälle gehabt.
Jedoch schleppt man inzwischen keine schwere und sperrige Mag mehr in die Höhle. Sie dienen inzwischen als Erinnerungsstücke
und jeder Kratzer hat eine Geschichte ... :)
Für Fotos waren die Maglights immer gut zu gebrauchen:
01.JPG
 
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survivaljoe

Erleuchteter
23 April 2017
85
25
18
Für LPs und Höhlen setze ich zurzeit auf meine Acebeam L30 Gen II. Ist einfach in meinen Augen ein zuverlässiger, treuer und v.a. robuster Begleiter (die ist bisher nicht nur einmal tief gefallen) mit einem zusätzlichen Akku. Als Backup habe ich zusätzlich noch eine Armytek Viking Pro V3 dabei welche praktischerweise wie meine e-Zigarette auf 18650 setzt, so habe ich zumindest für die Backup-Lampe (sollte die Acebeam wirklich mal kaputt gehen) immer mindestens drei Akkus dabei (eine in der Lampe, zwei in der e-Zigarette, meistens hab ich für die eCig aber auch nochmal zwei Akkus dabei).

Mag manchen jetzt übertrieben vorkommen (v.a. das Konzept mit meistens 5x 18650er für Backup), aber ich geh gerade bei Bunkern und Höhlen lieber auf Nummer sicher sicher.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

TanteElfriede

Flashaholic*
18 Dezember 2014
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Emisar D18 4000 K mit high Cri. Mein Favorit (2mal dabei) für Licht im Untergrund, natürliche Farbe und bums genug um auch im Schiefer noch was zu beleuchten...DSC04633.JPG

...und leuchtet auch mal einen Flugzeug Hangar ganz gut aus

2019_1116_18072100.jpg


Für die Bewegung sind immer ein paar Astrolux s41 bzw FW3a dabei.

...das war damals noch mit der Meteor M43 beleuchtet.. kälter im Eindruck.. aber auch eine große Hölle... hinten im Bild mein ZwergDSC01659.JPG
 

TanteElfriede

Flashaholic*
18 Dezember 2014
672
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Mag manchen jetzt übertrieben vorkommen (v.a. das Konzept mit meistens 5x 18650er für Backup), aber ich geh gerade bei Bunkern und Höhlen lieber auf Nummer sicher sicher.
...ich habe z.B. dieses Set mit einer Astrolux s41 inkl. Akku und vier reserve Akkus immer, in jedem LP dabei. Dazu diverse Reserve Akkus. Meist nicht unter 10Stück. Die Emisar d18 frisst schon ordentlich, wenn es auf full Power zum Ausleuchten geht. Und jeder der mal in einem großen Russen Bunker das Licht komplett ausgemacht hat, weiss....ohne ist das nahezu hoffnungslos da wieder raus zu finden. Also Lampen und Akkus kann man da unten NIE genug dabei haben, trinken, Verbandszeugs sollte auch dabei sein. Riegel auch. Und natürlich immer vorher die GPS Koordinaten inkl. einer "wenn ich nicht bis dahin eine Meldung gegeben habe.. schick doch mal die Rettung vorbei" Botschaft an eine Person des Vertrauens.
 

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14 Dezember 2020
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Hallo habe mich extra für diesen Fred mal hier angemeldet. :thumbup:

Als versierter Höhlengänger nutze ich seit Jahren die Nitecore HC30. Die eignet sich hervorragend mit dem mitgelieferten Band als Helm oder Stirnlampe.
Einen Helm (+Lampe) habe ich in Höhlen aber sowieso "immer" auf um die Hände frei zu haben und um Kopfverletzungen zu meiden denn den stößt man sich bei niedriger Decke doch hin und wieder gerne.
Der Vorteil dieser Helmlampe sehe ich darin dass sie
1. nicht ans Stirnband gebunden ist und leicht heraus genommen werden kann.
2. Der Akku kann leicht gewechselt werden. Das ist wichtig da ich aus Sicherheitsgründen immer eine zweite HC30 + Ersatzakkus dabei habe.
3. Lampe ist Wasserdicht nach IPX8 Standart d.h mehrere Meter dauerhaft unter Wasser halten ist kein Problem.
4. Lampe hat mehrere Leuchtstufen bis zu 1000 Lumen. die 1k Lumen nutze ich aber so gut wie nie, 300 Lumen reichen für eine Höhle und damit hält der Akku gut und gerne 10- 15 Stunden (keine Gewähr)
5. Die Lampe ist nicht dafür da extrem viel auszuleuchten aber sie ist klein, robust flexibel einsetzbar :thumbsup:

achja das Band lässt sich auch als Stirnband nutzen aber dafür finde ich die Lampe nicht sehr bequem, da gibt es sicher besser.
Dafür als Helmlampe in kombination mit einem Bergsporthelm die ja meistens auch diese Halterungen dafür haben ist sie perfekt!

edit: Die Akkuzeit erreiche ich btw. mit diesen Akkus die 3400mah haben
https://www.akkuteile.de/lithium-io...pPJ4ew4Twsw-8gpSgWtVOimvxnxEcbVxoCiSEQAvD_BwE
 
Zuletzt bearbeitet:

Nicobrosi

Flashaholic**
24 Oktober 2018
1.733
1.267
113
Hmm...300 Lumen sind rund 900 mA...bei 3400mAh wären im optimal Fall 4 Stunden...wo du die 10- 15 Stunden Laufzeit her hast würde mich mal interessieren 8|
Man rechnet grob für 1000 Lumen mit 3 Ampere
Nichtsdestotrotz ist die hc30 ganz ok;)
 
14 Dezember 2020
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Hmm...300 Lumen sind rund 900 mA...bei 3400mAh wären im optimal Fall 4 Stunden...wo du die 10- 15 Stunden Laufzeit her hast würde mich mal interessieren 8|
Man rechnet grob für 1000 Lumen mit 3 Ampere
Nichtsdestotrotz ist die hc30 ganz ok;)
Hab eben noch mal nachgeschaut was die Lampe für Leuchtstufen hat. Nutze also meistens die 210 lumen.

1000lm / 400lm / 210lm / 75lm / 1 lm

Tut mir leid die 10-15 Stunden habe ich mir nur (falsch) zusammengeschätzt. Da ich in Höhlen auch sehr viel meine Kameraleuchte benutze um zu filmen etc. ist die HC30 auch selten im Dauerbetrieb, außer vll die 1-2 mal in der Falki aber da war vermutlich auch öfter die 75lm an weil mein Akku nach den 10 Stunden immer noch über 70% Akku hatte (konnts auch kaum glauben)
 
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Buteo

Flashaholic**
25 März 2015
1.266
510
113
Also für mir unbekannte Orte / alte Gebäude nehme ich gerne eine meiner Zebralights (SC64/SC600er Reihe) und die Fenix PD40R V2 mit, die für den Transport dann allerdings im Rucksack.
Immer in der Hosentasche dabei dann eine Surefire mit Max Vision für Nahfeldausleuchtung sowie eine weitere kleine Lampe im Rucksack als Notreserve.

In vielen LP-Reviews kommt die Nextorch TA15 zur Sprache, weil man mit ihr eine Vielzahl an Batterien verwenden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
25 Oktober 2022
43
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18
Bei einer Besichtigung des Forts 4 in Köln enstand das Foto mit einer LL X21 . Das Mädel hat sich zum falschen Zeitpunkt umgedreht...
Gruß Helmut

Fort4_klein.jpg
 
  • Danke
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