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Extech SDL400 Datenlogger-Luxmeter / Kurzvorstellung / Bilder

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Hallo zusammen,
heute möchte ich euch kurz das neue Extech SDL400 Datenlogger-Luxmeter vorstellen.


Technische Daten lt. Hersteller:

- Messbereich: 2000 Lux, 20000 Lux, 100000 Lux
- Genauigkeit (alle Messbereiche) +/- 4% + 2 Ziffern
- Beleuchtetes LC-Display, 52x38mm
- Möglichkeit der Temperaturmessung (optionaler Sensor)
- Stromversorgung: 6x AA 1,5V Batterien, Alternativ: 9V DC Netzteil (Nicht mitgeliefert)
- Datenlogger-Funktion
- Integrierter SD-Kartenschacht
- Optionale Anbindung an PC via RS232 / USB
- Gewicht: 346g, Maße: 182 x 73 x 47,5mm

Der Lieferumfang:

- Extech SDL400 Luxmeter
- Lichtsensor mit Abdeckung
- 6x AA-Batterien
- 2 GB SD-Karte
- Bedienungsanleitung
- Transportkoffer

Das Extech SDL400 Luxmeter…

… hat es mir irgendwie angetan. Nachdem ich ein paar Schwierigkeiten mit meinem alten Luxmeter hatte, musste etwas Neues her. Nach kurzer Recherche bin ich auf das neue SDL400 gestoßen. Was mir sofort gefiel war die höhere Genauigkeit und die Datenaufzeichnung direkt auf SD-Karte. Das hat in meinem Fall sehr große Vorteile beim Handling, weil man das Luxmeter nicht mehr abbauen und zum PC schleppen muss, sondern nur die SD-Karte mitnimmt. Auch Softwar und USB-Verbindung sind damit hinfällig. Das Display ist recht groß und deutlich, die grüne Hintergrundbeleuchtung sehr praktisch.
Auf der Rückseite des Gerätes befindet sich ein Stativgewinde, dort habe ich eine Schnellwechselplatte montiert, so kann das Messgerät während der Aufzeichnungen schön auf angenehmer Höhe auf ein Stativ stehen. Auch praktisch: Ein ausklappbarer Tischständer auf der Rückseite.
Das Gehäuse macht einen ganz guten Eindruck, wobei es nicht mit der Verarbeitung eines Fluke-Multimeters mithalten kann. Aber es gibt gummierte Flächen die das Gerät griffig machen. Es liegt gut in der Hand und lässt sich problemlos einhändig mit dem Daumen bedienen.
Erst bei der Lieferung fiel mit die Möglichkeit der externen Stromversorgung auf, das ist ebenfalls sehr praktisch, denn in der Vergangenheit ist es mir schon einige Male passiert das die Batterien des Luxmeters während der Messung leer wurden.




















Screenshot von der XLS-Datei




Die Funktionen:

Auf jede Funktion werde ich hier nicht eingehen, aber zumindest grob auflisten was möglich ist:
- Umschaltung zwischen Lux und FT-cd (Footcandle)
- Automatische Messbereichswahl
- Messwert wird voll angezeigt (6 Stellen)
- Hintergrundbeleuchtung ein- und ausschaltbar
- Möglichkeit der Temperaturmessung (Sensor optional)
- Nullungs-Funktion (praktisch bei Relativ-Messungen)
- Data-Hold Funktion (Messwert wird eingefroren)
- Variable Datenlogger-Abtastrate 1-3600 Sekunden
- Fast unbegrenzte Anzahl an Datenlogger-Messwerten (10 Ordner x 99 Dateien x 30000 Messwerte)
- Automatische Abschaltfunktion (deaktivierbar)
- Tasten-Signalton ein- und ausschaltbar.
- Formatierung der SD-Karte
- Min/Max-Wertmessung
- Manuelle Datenspeicherung (bis zu 99 Werte)

Fazit:

Auf den ersten Blick gefällt mir das Gerät sehr gut, macht einen robusten Eindruck und tut ganz einfach was es soll: Daten aufzeichnen! Und sogar direkt als *.XLS-Format!
Was mir fehlt ist eine Datums- bzw. Uhrzeit-Anzeige direkt im Hauptdisplay. Man kann das Datum und die Zeit zwar im Menu einstellen, aber ansonsten ist es nicht sichtbar. Bei der Data-Log-Funktion wäre das aber praktisch.
Über die Präzision des Luxmessgerätes kann nicht allzu viel sagen, ich verlasse mich da auch auf die Herstellerangaben. Auch ist der Vergleich von Luxmetern nicht ganz einfach, da schon eine leichte Verschiebung der Lichtquelle (Taschenlampe) einen völlig anderen Messwert ergibt. Auf jeden Fall zeigt es einen höheren Wert an als mein PCE-174, wobei ein paar einfache Vergleiche gezeigt haben dass das PCE immer etwas zu wenig angezeigt hat. Mir geht es aber nicht hauptsächlich um die Ermittlung des Luxwertes, sondern um die Überprüfung der Regelung einer Lampe und dafür ist die präzise Daten-Aufzeichnungsfunktion das wichtigste.
Positiv: Das Luxmeter scheint etwas träger zu sein, das es besser mit PWM-geregelten Lichtquellen umgehen kann (keine flatternden Werte).
Der Preis ist nicht ganz so benutzerfreundlich, das Gerät schlägt mit ca. 250€ zu Buche. Aber im Bereich der Datenlogger-Luxmeter ist die Auswahl nicht so groß, da muss man sehen wo man bleibt. Ein im CPF getestetes Gerät (Mavolux 5032 ) liegt bei über 800€, somit ist man hier noch gut dabei.

Auf Beamshots verzichte ich heute mal, das beleuchtete Display hat nur 30 Lux auf 1cm (!!!) Abstand. :D
Ich hoffe die kleine Vorstellung hilft dem ein oder anderen weiter. Sollte jemand Fragen oder Anregungen haben, immer raus damit! :)

Viele Grüße
Daniel
 
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Photon

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8 Juni 2012
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Auf Beamshots verzichte ich heute mal, das beleuchtete Display hat nur 30 Lux auf 1cm (!!!) Abstand. :D
Ich hoffe die kleine Vorstellung hilft dem ein oder anderen weiter. Sollte jemand Fragen oder Anregungen haben, immer raus damit! :)

Viele Grüße
Daniel
Hallo Daniel!
Klasse Bericht! Das Teil macht einen ganz guten Eindruck. Die angegebene Meßunsicherheit geht in Ordnung. Lange Aufzeichnungen mittels SD-Karte ist praxistauglich- weil Desktops rumtragen ist nicht so der Hit :( .
Was mich stört, ist die zu geringe minimale Auflösistung von 1 lx. Wenn ich Lampen im Moonmode auf meiner Standardentfernung von 2,5 m vermesse, reicht das nicht ganz.
Solange muß ich mich mit dem, siehe Foto, begnügen. Der löst 0,01lx auf, kann aber in der Displayhelligkeit nicht mithalten :p .
Aber, der ist nur geliehen, irgentwann muß was Eigenes her, deshalb bin ich an solchen Beiträgen immer interessiert.
Gruß
Photon
 

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forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Acebeam
Hallo Photon,
erstmal vielen Dank. :)
Nun, wenn du immer auf 2,5m mißt ist es klar das du mit der Auflösung bei den niedrigen Leuchtstufen Probleme bekommst.
Das SDL400 ist ja nach oben auf 100KLux begrenzt, das werde ich für größere Thrower auch einen neuen Messabstand wählen müssen.

Gruß
Daniel
 
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