Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

Ersatz für eine LED-Lenser P7.2

X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Wie in der Vorstellung schon angekündigt, möchte ich meine dienstlich gelieferte LL P7.2 gerne durch etwas zeitgemäßeres ersetzen. Mich stört vor allem die kurze Laufzeit, egal ob mit Batterien oder Akkus. Falls möglich, sollte die neue Taschenlampe möglichst wenig verschiedene Klickmöglichkeiten bieten, also stresssicher sein. Da ich derzeit zwei Clips als Befestigungsmöglichkeit habe, am Koppel und an der Weste, sollte die neue Lampe möglichst einen Durchmesser von ca. 28-30 mm haben, um die Clips weiter nutzen zu können. Ist aber kein unbedingtes Muss, ich kann mir auch ein anderes Holter besorgen.

Bisher habe ich mir schon einige Lampen herausgesucht, welche ich hier einmal nennen würde. Die erstgenannten Lampen hatte ich schon vor einiger Zeit nach und nach herausgesucht und als interessant befunden, während die zuletzt genannten Lampen wahrscheinlich aktueller sind und auch am ehesten meinen Vorstellungen entsprechen würden. Aber der genaue Vergleich der Lampen mit Vor- und Nachteilen fällt mir schwer, und am Ende schwirrt mir davon der Kopf und ich kann mich nicht entscheiden. Ich möchte eben die "ideale" Lampe (ich weiß....).

Also:
Sofirn C8F, Eagtec T25L-R Mk II, Eagtec T25C2Pro, Eagtec T3L, Brinyte PT18 pro Oathkeeper,
Fenix Tk16 V 2.0, Klarus XT21C, Klarus XT21X, Olight M2R Pro Warrior

Meine derzeitigen weiter vorne liegenden Favoriten wären die Fenix Tk16 V2.0 und die Klarus XT21X.

Ich bin auf eure Vorschläge und Meinungen gespannt!


Fragebogen BOS Lampen:


Warum möchtest Du eine neue Lampe erwerben?
[x] Ich besitze schon eine gute Lampe, bin aber nicht zufrieden weil.... (Begründung hilft uns bei der Suche)

__Laufzeit ist zu gering_____________________________________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

[ ] Ich besitze keine oder nur eine "Billiglampe"


In welchem BOS Bereich soll die Lampe eingesetzt werden?
(Je genauer deine Beschreibung, desto besser passen die vorgeschlagenen Lampen)

Streifendienst, Ausleuchtung am Kontrollplatz_____________________________

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________



Welches Format wird gesucht?
[x] Taschenlampe (soll bequem in einem Holster zu tragen sein)
[ ] Taschenlampe (soll noch in eine Jackentasche passen)
[ ] Taschenlampe / Handscheinwerfer (darf gerne größer sein)
[ ] Kopf- oder Helmlampe (nutze hier den Fragebogen für Stirnlampen)
[ ] Winkellampe (z.B. zum einstecken in einer Brusttasche)



Wie groß darf die Lampe höchstens sein?
__ cm lang
__ cm Durchmesser Lampenkopf
2,8-3,0 cm Durchmesser Batterierohr (kein unbedingtes Muss)


Welches Leuchtverhalten wird (schwerpunktmäßig) bevorzugt?
[x] Nahbereich ("flood", breite Ausleuchtung, Flutlicht)
[ ] Ferne ("throw", gerichteter Strahl)
[x] universell (= etwas von beidem)
[ ] Punktstrahler ohne Spill/Streulicht


Welche gut nutzbare Reichweite soll die Lampe erzielen ?
(Hier wird die Herstellerangabe ungefähr gedrittelt um die real gut nutzbare Reichweite zu ermitteln)
[x] unter 50m (ich lege mehr Wert auf einen breit ausgeleuchteten Bereich)
[x] bis 100m (eine Fußballplatzlänge - ich möchte ein ausgewogenes Allroundlichtbild)
[ ] deutlich über 100m (ich bevorzuge ein enger gebündeltes Lichtbild)
[ ] mehrere hundert Meter (die Nachteile in der Nahfeldbeleuchtung nehme ich in Kauf)


Welche Lichtfarbe bevorzugst Du?
[ ] kalt (cool white, kann u.U. Farbstich zeigen zu blau/grün/violett)
[x] normal (neutral white, kann u.U. Farbstich zeigen zu gelb/gelb-grün/gelb-rötlich)
[x] warm (warm white, ähnlich Glühbirne/Halogenlicht, kann u.U. Farbstich zeigen zu orange, rot)
[ ] Farb / UV Led (bitte beschreibe wofür die Farb / UV Led eingesetzt werden soll)
[ ] Rot
[ ] Blau
[ ] Grün
[ ] UV

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________
Wie häufig wird die Lampe genutzt?
[x] täglich
[ ] wöchentlich
[ ] monatlich
[ ] wenige Male im Jahr


Wie hell soll die Lampe maximal leuchten?
[ ] 100-300 Lumen (vgl. 25W Glühbirne, im Haus, Garten, Wandern, Hausnummernsuche)
[x] 300-600 Lumen (vgl. 40-60W Glühbirne, Autopanne, Fahrrad, Geocaching, Spaziergänge, Hund ausführen)
[x] 600-2000 Lumen (vgl. 75-100W Glühbirne, größere Entfernungen, Polizei, Sicherheit, Suche)
[ ] 2000-5000 Lumen (großflächige Ausleuchtung, Suche, Rettung, Höhlen)
[ ] über 5000 Lumen
[ ] soviel, wie innerhalb der anderen Vorgaben möglich ist
Hinweis: Für leistungsstarke Lampen (>1000 Lumen) werden in der Regel Lithium-Ionen-Akkus benötigt. z.B. Alkali-Batterien sind für höchste Leistung nicht geeignet.


Wie viele Helligkeitsabstufungen soll die Lampe haben?
[x] 2-3
[x] 4-5 (notfalls)
[ ] mehr
[ ] stufenlos (ramping)


Wie soll die Lampe zu schalten sein?
[ ] Schalter am Lampenende (ist für den taktischen Griff optimiert und auch im dunkeln immer sofort zu finden)
[ ] Seitenschalter (bequem am "hängenden" Arm zu bedienen)
[x] Kombination aus Seitenschalter und Schalter am Lampenende
[ ] Drehen des Lampenkopfes
[ ] Drehring (nur noch sehr selten verbaut, schränkt die Lampenauswahl stark ein)
[ ] egal


Welche Stromversorgung wird bevorzugt?
[ ] Li-Ion Akku (3,7-4,2 Volt)
[x] Li-Ion Akku aber in der Lampe aufladbar (per USB, Magnetstecker oder Dockingstation)
[ ] AA/AAA Akku (1,2 Volt NiMH)
[ ] AA/AAA Alkali-/ Lithiumbatterien (1.5V) --- nicht sinnvoll bei häufiger Nutzung und leistungsstarken Lampen
[ ] CR123a Batterie (3V, mindestens 10 J lagerfähig ohne Kapazitätsverlust)


Wie lange soll die Lampe auf höchster Stufe (ausgenommen Turbo Modus) leuchten?
(Hinweis: Auf niedrigeren Leuchtstufen erreichen fast alle Lampen Laufzeiten von mehreren bis vielen Stunden)
[ ] unter 30 min.
[x] 30-60 min.
[ ] 1-2 Stunden
[ ] länger


In welchem Temperaturbereich soll die Lampe eingesetzt werden?
[ ] in großer Kälte (Minusgrade) unterhalb von __ Grad
(Konsequenz = evtl keine Li-Io-Akkus = Verzicht auf Hochleistungslampen)
[ ] in großer Hitze bis zu __ Grad


Wie teuer darf die Lampe sein?
[ ] bis 20€
[ ] bis 50€
[ ] bis 100€
[ ] bis 200€
[x] bis___130 €___________
[ ] egal


Welche zusätzlichen Bedingungen soll die Lampe erfüllen?
[ ] spritzwassergeschützt
[ ] wasserdicht (falls ja, bis zu welcher Tiefe / welche IP Klasse?)
[ ] schlag-/stossfest
[ ] EX Schutz der Klasse: __________ (bitte ausfüllen)
[ ] Stroboskop (schnelles Blitzlicht)
[ ] SOS
[ ] Beacon (kurzes Blinken im langen Intervall, Positionslicht)
[ ] Morse fähig
[ ] Zoombare Lampe (bietet jedoch nur bei wenigen Anwendungen Vorteile, sie ist einer Reflektorlampe meist unterlegen)
[ ] Trageclip (ansteckbar/fest montiert)
[ ] Taktischer Ring (Ring am Lampenende für taktische Bedienung / Haltung)
[x] Öse für Trageschlaufe
[ ] Magnet am Lampenende (damit lässt sich die Taschenlampe einfach an einer Metallfläche anbringen)
[x] wegrollsicheres Design
[ ] Tailstand (bleibt vertikal stehen und leuchtet an die Decke)
[ ] Bedienbarkeit mit dicken Handschuhen muß möglich sein
[x] Bedienbarkeit mit dünnen Handschuhen muß möglich sein
[ ] Ladehalterung in einem Fahrzeug


[x] Bezugsquelle im Ausland ist kein Problem
[ ] Bezugsquelle innerhalb der EU
[ ] Bezugsquelle nur innerhalb von Deutschland
[ ] Sonstiges: ____________________


Wie viele Lampen sollen Dir empfohlen werden?
[x] Bitte nur 2-3 ziemlich genau passende Lampen empfehlen
[ ] Bitte möglichst viele Lampen empfehlen, auch wenn sie nicht so genau zu meinen Anforderungen passen
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.880
9.647
113
Hannover
Hallo X25,

vielleicht können wir den Taschenlampendschungel etwas lichten...

Die Sofirn C8F kann den Akku nicht intern laden und fällt somit durch Dein Suchraster.

Die Brinyte PT18 in der Pro Version hat einen Magnetladeport. Zum internen aufladen des Akkus brauchst Du also immer dieses spezielle Kabel (wie auch bei Olight und Armytek). Die PT18 (ohne Pro) hat einen USB-C Ladeport, ein solches Kabel nutzen viele zum laden des Smartphones, es könnte also einfacher für Dich zu händeln sein !?
Hier ein Review mit vielen Infos zur "normalen" PT18: https://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-brinyte-pt18-oathkeeper.70632/

Lampen mit drei Schaltern, wie die Brinyte und etliche Klarus XT-Modelle bieten die komplexesten Bedienoptionen, stresssicherer sind bestimmt Lampen mit nur einem Schalter wie die Modelle von Armytek und Eagtac (dafür kann man die aber auch nur im taktischen Griff bedienen).
Vielleicht solltest Du zunächst entscheiden, ob Dir die komplexere Bedienung oder die absolut stresssichere Bedienung lieber wäre !?

Gruß
Carsten
 
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X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Acebeam
Hallo Carsten,

vielen Dank für die erste Rückmeldung.

Die Sofirn fällt somit heraus. Zur Brinyte, ich werde mir das Review zur PT18 heute noch zu Gemüte führen. Der USB-C Ladeport ist mir wesentlich lieber, da hast du recht.
Ja, zur Philosophie der Bedienung: Ich hatte gerade zur Klarus gelesen, dass man dort im Prinzip im normalen Bedienungsmodus ja auch nur die unterschiedlichen Leuchtstärken durchschaltet, die Komplexität entsteht ja erst, wenn man die unterscheidlichen "Ebenen" wechseln will, beispielsweise vom taktischen Modus in den Outdoormodus, oder sehe ich das falsch? Im Prinzip ist mir eine einfache und stressichere Bedienung aber lieber. Die zwei Leuchtmodi der LL P7.2 haben mir durchaus ausgereicht.
 
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Patch

Erleuchteter
5 August 2021
99
63
18
Ich habe die TK16 V2.0 seit einigen Tagen im Gebrauch und bin schwer begeistert. Laufzeit und Leistung sind eine ganz andere Liga als das was ich bisher als Einsatzlampen hatte und erst Recht im Vergleich zu der dienstlich gelieferten. Akku intern laden kann sie nicht, dafür hat der Akku den USB C Port mit dran. Hat beides Vor- und Nachteile. Mit Port am Akku hast du den Vorteil, dass dieser laden kann und du die Lampe mit einem Ersatzakku weiter benutzen kannst.

Lichtbild finde ich super, die nutzbare Reichweite ist für eine Einsatzlampe dieser Größe beachtlich. Ob man die Power im dienstlichen Alltag unbedingt braucht oder ggf. auch mit weniger auskommt, muss jeder selbst entscheiden. Ich habe z.B. die ganze Zeit eine Fenix PD35Tac mit 1000 Lumen genutzt und brauche im Nahbereich nicht mehr Licht. Die TK16 spielt ihre Stärke vor allem auf Distanzen über ca. 80 oder 100m aus, also da wo die meisten anderen Einsatzlampen dieser Größe bereits am Ende sind. Ist man im ländlichen Raum unterwegs oder hat größere Industrieanlagen im Revier macht das Sinn. Natürlich kann man die TK16 auch nur mit 1000Lumen laufen lassen und hat dann entsprechend Reserven. Man bekommt aber z.B. eine Wuben C3 mit 18650er Akku und gut 1200 Lumen schon für nur knapp 30€... Hier muss man selbst wissen was man braucht und investieren möchte.

Die Bedienung ist in der Praxis deutlich besser als ich theoretisch erst dachte. Ich komme sehr gut damit zurecht. Sie hat Mode Memory, durch Lösen des Lampenkopfes kommt man aber auch immer wieder in die niedrigste Stufe. Der Wechsel der Stufen über die kleine Taste hinten funktioniert sehr gut und sehr schnell. Strobo mit 3000 Lumen ist fies! ;) Strobe habe ich früher nie benutzt, evtl. jetzt öfter, z.B. als Signal.
 
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.880
9.647
113
Hannover
Ich hatte gerade zur Klarus gelesen, dass man dort im Prinzip im normalen Bedienungsmodus ja auch nur die unterschiedlichen Leuchtstärken durchschaltet, die Komplexität entsteht ja erst, wenn man die unterscheidlichen "Ebenen" wechseln will, beispielsweise vom taktischen Modus in den Outdoormodus, oder sehe ich das falsch?
Ja, das siehst Du falsch. Aber im Review zur Brinyte steht genau, wie sie bedient wird und das gleicht der Bedienung etlicher Klarus XT-Modelle mit drei Schaltern. Die Brinyte hat allerdings noch einen kleinen Vorteil, man kann die Beleuchtung des Seitenschalters bei ausgeschalteter Lampe leuchten lassen. Dadurch ist der Seitenschalter im Dunkeln einfach zu finden und man kann die Lampe so auch in niedriger Stufe starten (am Lampenende startet sie mit Volldampf). Dafür bietet Klarus halt teilweise diese unterschiedlichen "Ebenen" bzw. Bedienoptionen womit man die Schalterfunktionen anders einstellen kann...

Gruß
Carsten
 

Frank1984

Flashaholic**
15 September 2017
3.073
2.509
113
[x] Kombination aus Seitenschalter und Schalter am Lampenende

…widerspricht ein wenig deinem Wunsch:

sollte die neue Taschenlampe möglichst wenig verschiedene Klickmöglichkeiten bieten, also stresssicher sein

Ich kann für den Streifendienst wirklich nur Lampen mit Tailclicky empfehlen. Das Rumgefummle und Umgreifen, um den Seitenschalter zu bedienen, ist nicht zweckmäßig.

Ich habe meine Dienstgruppe und viele andere Kollegen nach deren Preisvorstellungen mit Lampen ausgestattet. Größtenteil mit Klarus und Nitecore, wobei sich letztere Marke etwas durchgesetzt hat. Die meisten Kollegen habe jetzt eine Nitecore P20i: https://www.nitecore.de/beleuchtung/p-precise-serie/p20i/nitecore-p20i-1800-lumen

Diese ist sehr intuitiv bedienbar, genau für den Einsatzzweck Strafverfolgung/Militär gemacht worden, ist relativ klein und auch nicht zu teuer.

Für einen etwas freakigeren Lampenfreak wäre die Nitecore P20ix was. Diese hat zwar weniger Reichweite (aber als Freak hat man ja noch eine Suchlampe in der Einsatztasche mit) aber mit den 4000 Lumen eine sehr geniale Nahbereichsausleuchtung. Kostet allerdings 10 Euro mehr als deine Preisgrenze: https://www.nitecore.de/beleuchtung/p-precise-serie/p20ix/nitecore-p20ix-4000-lumen


Beide Lampen sind allerdings im kaltweißen Bereich angesiedelt.

Zum Thema Zuverlässigkeit: Diese Lampen werden wirklich hart rangenommen, fallen runter und müssen jeden harten Einsatz „Auf der Straße“ mitmachen. Bisher ist von ca. 25 Lampen im jahrelangen Einsatz nur eine ältere Nitecore V2 kaputt gegangen.
 
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.880
9.647
113
Hannover
Ich kann für den Streifendienst wirklich nur Lampen mit Tailclicky empfehlen. Das Rumgefummle und Umgreifen, um den Seitenschalter zu bedienen, ist nicht zweckmäßig.
Hallo Frank,

solange eine Lampe über den Tailcapschalter komplett bedient werden kann (und dort nicht nur AN/AUS geschaltet wird), darf sie ruhig einen zusätzlichen Seitenschalter haben. In dem Fall stört der nicht und die Lampe kann zusätzlich auch bequem am hängenden Arm bedient werden und nicht nur im taktischen Griff, und das kann ein großer Vorteil sein...
Die Brinyte und einige Klarus XT-Modelle bieten das und unterscheiden sich darin von vielen anderen Lampen mit Tailcap- und Seitenschalter.

Gruß
Carsten
 

X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Vielen Dank, Frank, für die Nennung der Nitecore P20i. Die klingt ebenfalls sehr interessant, hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Sehr gut gefällt mir auch der 21700er Akku.
Die P20ix finde ich wiederum etwas überambitioniert. Ich möchte keine Ein-Mann-Einsatzstellenausleuchtung darstellen.

Das sich meine Angaben widersprechen, finde ich eigentlich nicht. Mit möglichst wenigen Klickmöglichkeiten meinte ich, dass ich an der Lampe eben nicht 6-7 Helligkeitsstufen plus Strobo und SOS durchschalten muss, um wieder zu Low oder High zu gelangen, oder, wie manchmal zu lesen ist: wenn man sich in jenem Modus befindet, dann wechselt der Druck auf diese Taste dahin, während in einem anderen Modus diese Taste eine ganz andere Funktion hat....

Mir würden 2-3 Helligkeitsstufen genügen, ohne Strobo. Das ich mir auch einen Seitenschalter vorstellen kann, liegt daran, dass manchmal eben die taktische Trageweise der Lampe nicht möglich ist bzw. mir eine "normale" Bedienung manchmal lieber wäre. Solange man mit dem Seitenschalter eben auch an die 2-3 Helligkeitsstufen sowie Ein/Aus herankommt. Sozusagen als zusätzliche Bedienmöglichkeit.

Da ich bisher die LL P7.2 genutzt habe (privat eben noch meine alte Fenix LD20 und die Eagle Eye X1R/X2R mit ähnlich einfacher Bedienung), wäre mir an sich eben eine einfache Bedienung ganz recht. Da ich jedoch noch keine Klarus bzw. Brynite mit deren komplexer Bedienung genutzt habe, kann ich eben nicht wissen, wie schnell man sich an die komplexere Bedienung gewöhnt und das dann auch blind umsetzen kann, und ob das dann in Stresssituationen auch so abrufbar bleibt. Daher ja meine Unsicherheit, welches Modell ich mir zulegen soll.

Ich würde daher zu meinen o.g. Favoriten Fenix Tk16 V 2.0, Klarus XT21X und ggf. Olight M2R Pro Warrior noch die Nitecore P20i hinzufügen bzw. sogar an erste Stelle setzen... Klasse, eigentlich sollte die Auswahl kleiner und nicht größer werden.

Wie wäre denn eigentlich die von mir ebenfalls genannte Eagtec T25C2Pro zu sehen, die ja ebenfalls nur 2 bzw. 3 Helligkeitsstufen durchschaltet, von der eine noch programmierbar wäre?
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.880
9.647
113
Hannover
Da ich jedoch noch keine Klarus bzw. Brynite mit deren komplexer Bedienung genutzt habe, kann ich eben nicht wissen, wie schnell man sich an die komplexere Bedienung gewöhnt und das dann auch blind umsetzen kann, und ob das dann in Stresssituationen auch so abrufbar bleibt.
Hallo X25,

bei den Klarus XT-Modellen und bei der Brinyte reicht in einer Stresssituation ein Druck auf den Tailcapschalter und die Lampen starten mit Maximalleistung, so wie eine taktische Lampe das tun sollte !
Und die zusätzliche komplette Bedienbarkeit über den Seitenschalter ist eben für die nicht stressigen Situationen, z.B. wenn man die Lampe im normalen Griff hält und nur wenig Licht haben möchte...
Die Bedienung wird dadurch nicht viel komplexer, Du kannst die Lampe aber dadurch auch im normalen Griff bedienen ohne umgreifen zu müssen, das verinnerlicht man sehr schnell...

Gruß
Carsten
 

Frank1984

Flashaholic**
15 September 2017
3.073
2.509
113
Ich möchte keine Ein-Mann-Einsatzstellenausleuchtung darstellen.


WAS? Echt nicht?? Verstehe ich nicht.:forentreffen:

Das mit dem Seitenschalter ist wohl eine Geschmackssache. Gerade wenn man über den Tailclicky alles bedienen kann, dann ist ein Seitenschalter für mich irgendwie überflüssig.

Die P20ix finde ich wiederum etwas überambitioniert

Ja, da muss man wirklich mit Hitzemanagement gut arbeiten. „Überambitioniert“ geht ja noch…ich habe die Nitecore TM9K TAC am Koppel. das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. :wenigerlumen:

Aber ohne Witz…die P20i ist eine tolle Lampe, welche extra einfach gehalten ist. Sie hält lange durch wegen des 21700er Akkus, hat eine gute Reichweite für die Größe, startet immer in der high Stufe, ist intern über USB-C ladbar und ist relativ klein und leicht. Zusätzlich hat diese Lampe sich bei uns im Polizeidienst auch bei nicht Taschenlampen-affinen Kollegen sehr gut bewährt.

Die Bedienung ist so dermaßen einfach und intuitiv…großer Knopf an/aus…kleiner Knopf gedrückt halten: Strobe…kleiner Knopf kurz drücken: Durchschalten von 3 Helligkeitsstufen. Fertig. Damit ist alles komplett abgedeckt (auch ohne Seitenschalter :p ).
 
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X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Ich habe mir nun noch einmal ein Video zur Olight M2R Pro Warrior angeschaut. Das Konzept gefällt mir auch sehr gut, zwei Funktionen über den Heckschalter, also stresssicher, alles andere über den Seitenschalter, inkl. einem Moonlightmodus.

Obwohl mir die Fenix und die Klarus auch sehr gefallen, würde ich meine Auswahl jetzt auf die Nitecore P20i und die Olight M2R Pro Warrior reduzieren. Kann mir noch jemand bei der endgültigen Entscheidung etwas weiterhelfen? Also eventuelle Vor-/Nachteile?
 
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casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.880
9.647
113
Hannover
Kann mir noch jemand bei der endgültigen Entscheidung etwas weiterhelfen?
Beide Lampen werden mit einem völlig überteuerte Spezialakkus mit Plus- und Minuspol an einer Seite betrieben, da ist man beim Kauf eines Ersatz- oder Reserveakkus auf diesen einen Akku zum dreifachen Preis angewiesen.
Zum aufladen der Olight wird ein Magnetladekabel verwendet, daß muß man dabeihaben. Viele nutzen lieber Lampen mit einem USB-C Ladeanschluß weil ein solches Kabel meist für das Smartphone sowieso in Reichweite ist. Da hat man dann eine Gummiabdeckung zum Schutz der Ladebuchse die bei einem Magnetladeport nicht gebraucht wird.

Gruß
Carsten
 

X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Ja, danke für diesen Hinweis. Das ist natürlich absolut richtig.

Aber müsste man realistischerweise nicht auch davon ausgehen, dass so ein (mitgelieferter) Akku erstmal mehrere Jahre verwendbar ist? Und ja, er ist wohl bis zu drei mal so teuer wie normale 21700er, aber immer noch bezahlbar, und: wenn ich mir diese Akkus in einigen Jahren nicht leisten könnte, müsste ich mir schon generell Gedanken darüber machen, ob eine teure Taschenlampe überhaupt sein muss. Darum geht es ja, es sind ja im Grunde Luxusprobleme, mit denen wir uns hier herumschlagen - wir könnten auch mit einer Aldi-Lampe herumleuchten. Oder mit der dienstlich zur Verfügung gestellten.

Aber generell gebe ich dir recht, ich hätte es auch sehr begrüßt, wenn sich die Hersteller mal an gewisse Standards halten könnten und nicht jeder seinen Spezialakku verwenden würde.

Das Magnetkabel muss man zum Laden dabeihaben, dass ist richtig. Aber durch den größeren Akku (4000/5000 mAh) erhoffe ich mir durchaus, dass ich nicht nach jeder Nachtschicht gleich wieder aufladen bzw. Batterien wechseln muss, wie es jetzt teilweise bei meiner LL noch der Fall ist, weil die Leistung so schnell nachlässt. Ich hoffe schon, dass ich da 3-4-5 Tage ohne Aufladen zurechtkomme.
 
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Patch

Erleuchteter
5 August 2021
99
63
18
es sind ja im Grunde Luxusprobleme, mit denen wir uns hier herumschlagen

Sehr richtig. Mit keiner der genannten Lampen liegst du grob falsch und vieles ist auch persönliche Vorliebe oder Erfahrungen mit einer bestimmten Marke usw. Dadurch kommt man nun aber auch einfach in die Details wie Spezialakku, Ladekabel usw. wenn man eine Entscheidungshilfe geben soll. Wirklich kriegsentscheidend ist das wahrscheinlich alles nicht und jede der Lampen ist sicher besser als deine bisherige.

Ich würde übrigens ganz klar zur Fenix oder zur Klarus greifen. ;)
 

X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Lion-Akkus haben ja keinen Memory-Effekt, deswegen würde ich immer nachladen, wenn es passt.

Ja, da gebe ich zu, dass ich da wahrscheinlich noch von früher Akku-geschädigt bin. Ich lade gerne erst nach, wenn der Akku so ziemlich leer ist, Handy wie Taschenlampe. Mag vielleicht sogar falsch sein. Aber war da nicht auch bei Li-Ionen Akkus was mit einer begrenzten Anzahl Ladezyklen, wobei jede Ladung als ein Ladezyklus zählt, egal ob da 30 Prozent oder 80 Prozent nachgeladen werden?

Ich würde übrigens ganz klar zur Fenix oder zur Klarus greifen. ;)

Aaaaah, Patch, das bringt mich wieder zurück auf Start!!! Gerade hatte ich mich dazu durchgerungen, meine Auswahl einzuschränken. Vielleicht kannst du deine Meinung noch begründen? Im Prinzip möchte ich ja unterschiedliche Meinungen lesen, das ist ja meine Vorstellung von Kaufberatung, es sollte halt auch nachvollziehbar sein, warum jetzt eine Fenix TK16 V2.0 besser geeignet wäre als eine Nitecore P20i.

Ich meine, der Qualität der Fenix traue ich auch nur Gutes zu, kenne das ja von meiner alten LD20. Zur Klarus, hmm, da hab ich inzwischen so einige Meinungen gelesen, nach denen einige Lampen ziemlich schnell defekt sind. Mag ja sein, dass das auch nur wieder diejenigen sind, die Pech hatten, aber persönlich lege ich viel Wert auf Qualität und bin bereit, dafür auch mehr zu zahlen. Aber wenn ich schon lese oder höre, dass etwas schnell kaputt geht, da hab ich dann schon gar keine Lust drauf, das auszuprobieren (zum Beispiel AEG-Waschmaschinen oder Kärcher-Hochdruckreiniger der Baumarktklasse).
 
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Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
2.305
1.433
113
Kassel
Aber war da nicht auch bei Li-Ionen Akkus was mit einer begrenzten Anzahl Ladezyklen, wobei jede Ladung als ein Ladezyklus zählt, egal ob da 30 Prozent oder 80 Prozent nachgeladen werden?
Die Begriffe Ladevorgang und Ladezyklus würde ich nicht gleichsetzen. Als Ladezyklus wird m. W. ein vollständiger Ladevorgang bezeichnet (Ausschöpfen der maximalen Ladekapazität), und darauf bezieht sich die Herstellerangabe zu den möglichen Ladevorgängen. Ein Li-Ion-Akku altert weniger schnell, wenn er im Bereich der von dir genannten Kapazitäten betrieben wird, Tiefentladung unter 2,5 Volt ist besonders kritisch und kann unter Umständen zum sofortigen Akkutod führen. Memory-Effekt hat damit nichts zu tun.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
5.823
4.785
113
Bielefeld, NRW
Ich lade gerne erst nach, wenn der Akku so ziemlich leer ist, Handy wie Taschenlampe. Mag vielleicht sogar falsch sein.
Es ist "falsch", aber natürlich darf das jeder so machen, wie er es für angemessen hält.
Für die Lebensdauer von Lithium-Akkus ist das wenig förderlich, vollständige Ladezyklen (das Ausschöpfen der gesamten Kapazität) sind sehr stark für die Alterung von Lithium-Akkus verantwortlich.
Aber war da nicht auch bei Li-Ionen Akkus was mit einer begrenzten Anzahl Ladezyklen, wobei jede Ladung als ein Ladezyklus zählt, egal ob da 30 Prozent oder 80 Prozent nachgeladen werden?
Nein, das ist bei heutigen Lithium-Akkus nicht der Fall, es gibt sogar große und fachlich fundierte Studien, die genau das Gegenteil belegen:
Man konnte feststellen, dass unvollständige Ladezyklen (z.B. nur von 20% auf 80% und dann wieder zurück entladen auf 20%) vielfach so häufig durchgeführt werden können, bis zu zehnmal soviel oder noch mehr.

Beispiel:
Entladung/Ladung immer von 100% auf 0% und wieder auf 100% - Akku hält 500 Zyklen.
Entladung/Ladung immer von 80% auf 20% und wieder auf 80% - Akku hält 4000 Zyklen.

Für den "Stress" eines Lithium-Akkus sind die SOC-Randbereiche (SOC = state of charge, Ladezustand) besonders relevant. Man kann grob zusammenfassen, dass die Bereiche unter 15 - 20% SOC und über 80 - 85% SOC besonders verschleißfördernd sind.
Je mehr man diese vermeidet, desto länger kann ein Lithium-Akku leben.
 
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Patch

Erleuchteter
5 August 2021
99
63
18
da hab ich inzwischen so einige Meinungen gelesen, nach denen einige Lampen ziemlich schnell defekt ist. Mag ja sein, dass das auch nur wieder diejenigen sind, die Pech hatten, aber persönlich lege ich viel Wert auf Qualität und bin bereit, dafür auch mehr zu zahlen.

Das kann ich gut verstehen. Ich bin mit Fenix immer gut gefahren und für mich passen die Lampen in der Praxis einfach. Die reißen in Reviews keinen echten Flashie aus dem Sitz und sind meist auch nicht die ersten die irgendwas Neues auf den Markt schmeißen, dafür bekommt man Lampen die praxistauglich sind und die beworbenen Werte auch erreichen oder teils sogar übertreffen. Ich hatte dazu noch keine defekte Fenix. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel. Aber dafür gibt es ja Erfahrungen, Reviews und Tests z.B. in diesem Forum. Daher bleibe ich bei "meiner" Marke. Ob die Nitecore da jetzt besser oder schlechter ist, kann ich dir nicht sagen, da ich sie nicht habe. Spezialakkus sind für mich aber z.B. ein Ausschlussgrund.

Die Klarus finde ich von den Leistungsdaten und vom Konzept interessant, daher wäre die bei mir zusätzlich noch in der engeren Wahl. Zur Qualität kann ich auch hier nichts sagen da ich keine habe.
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
2.305
1.433
113
Kassel
Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.
Der sehr sachlichen Einschätzung kann ich nur zustimmen. Der Fehlerteufel macht letztlich vor niemandem Halt und deswegen ist eine Empfehlung noch lange keine Garantie. Allgemein lässt sich aber sagen, dass teuer nicht zwangsläufig gut oder haltbar bedeuten muss. Aus meiner im wesentlichen auf dem Mitlesen von Forumsbeiträgen beruhenden "Erfahrung" hätte ich aus den von @Patch genannten Gründen ein größeres Vertrauen zu Fenix als z. B. zu Nitecore, aber dazu sollten vielleicht User mit Reparaturpraxis etwas sagen.
 
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X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Na, jetzt kommt die Diskussion doch schon eher in die Richtung, die ich mir erhofft hatte. Vielen Dank schon mal für die Meinungsäußerungen und auch den Erläuterungen in Bezug auf den Akku!
 

X25

21 Oktober 2021
11
7
3
Tja, vielen Dank für diesen link, Straight Flash! Sehr interessant! Ich kannte Nitecore vorher gar nicht, und war sehr angetan, nachdem Frank1984 mich darauf aufmerksam gemacht hatte. Aber bei Nitecore scheiden sich die Geister ja anscheinend auch mehr oder weniger. Frank1984 hat bisher fast nur gute Erfahrungen, aber andere halten gar nichts von der Marke. Da hab ich schon wieder gar kein Bock drauf, leider. Eine "Blender"-Marke, dass ist nicht mein Ding.

Habe daher die Nitecore schweren Herzens wieder gestrichen und die Fenix in meine gedankliche Rangliste wieder nach vorne befördert, neben die Olight M2R Pro Warrior.

Zur Olight M2R Pro Warrior hat, bis auf den überteuerten Akku, gar keiner so eine richtige Meinung?

Wuben, in dem link, liest sich ja auch wieder sehr gut. Die Stirnlampe H1 könnte mir auch gefallen. Aber so eine richtig passende taktische Taschenlampe konnte ich nicht entdecken. Gibt es da Empfehlungen?
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Eine "Blender"-Marke, dass ist nicht mein Ding.
Da ja der Ausdruck in dem verlinkten Beitrag von mir stammt, äußere ich mich mal dazu:
Ich kann nur meine eigenen, subjektiven Erfahrungen wiedergeben und tue das auch regelmäßig, Das kann ggf. zu einem verzerrten Bild führen, andere Nutzer sind ja offenbar sehr zufrieden.

Ich möchte auch zu Bedenken geben, dass der schlechte Eindruck von Nitecore eventuell auch auf einen hohen Marktanteil zurückzuführen ist. Wenn es viele Produkte eines Herstellers gibt, dann gibt es logischerweise auch häufiger mal Defekte.

Das ändert allerdings natürlich auch nichts daran, dass bei mir nahezu alle Nitecore-Lampen bisher mit einer schlechten Verarbeitungsqualität der Elektronik und einer eher preisgünstigen Komponentenauswahl aufgefallen sind...
Habe daher die Nitecore schweren Herzens wieder gestrichen und die Fenix in meine gedankliche Rangliste wieder nach vorne befördert, neben die Olight M2R Pro Warrior.
Ich möchte anregen, sich erstmal nur hinsichtlich der gewünschten Eigenschaften geeignete Lampen herauszusuchen.
Eine weitergehende Bewertung/Differenzierung anhand sekundärer und subjektiver Kriterien kann man dann immer noch machen.
Zur Olight M2R Pro Warrior hat, bis auf den überteuerten Akku, gar keiner so eine richtige Meinung?
Na ja, typisches Olight-Produkt, gegen das aus meiner aus meiner subjektiven Sicht folgendes sprechend würde:
- proprietärer Spezialakku
- proprietäres Spezialladekabel
- eigenwillig etwas versenkter Tailcapschalter, vermutlich mit Handschuhen schwieriger zu drücken
- LED mit Farbstichen, keine Angaben zum LED-Typ und -Hersteller
- sehr happiger Preis

Hast du schon das Review gelesen?
 

Frank1984

Flashaholic**
15 September 2017
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Es trügt dich nicht. :thumbsup: Diese Lampe würde ich ohne Weiteres sofort hier empfehlen. Allerdings ist diese ja noch in der Testphase und einen Erscheinungstermin gibt es auch noch nicht.
 
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X25

21 Oktober 2021
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Ich habe eben einmal die Olight-Seite besucht. Wie es der Zufall will, ist heute Flash-Sale. Und wie es der Zufall will, ist skandalöserweise die M2R Pro nicht um die angepriesenen bis zu 40 % gesenkt. Und nicht einmal das, sie ist in der Farbe schwarz nicht einmal verfügbar. Ich glaube, wenn sie im Sale gewesen wäre, hätte ich zugeschlagen.

So werde ich noch etwas warten, und mich gedanklich auf die Olight und die Fenix konzentrieren. Trotz Spezialakku gefällt mir die Olight sehr gut, und auch das Review hat mich darin bestärkt, dass es für mich eine interessante Lampe sein könnte. Vielleicht gibts ja bald einen neuen Sale, zum Normalpreis werde ich sie jedenfalls nicht kaufen.

...

Na ja, typisches Olight-Produkt, gegen das aus meiner aus meiner subjektiven Sicht folgendes sprechend würde:
- proprietärer Spezialakku
- proprietäres Spezialladekabel
- eigenwillig etwas versenkter Tailcapschalter, vermutlich mit Handschuhen schwieriger zu drücken
- LED mit Farbstichen, keine Angaben zum LED-Typ und -Hersteller
- sehr happiger Preis

Hast du schon das Review gelesen?

LED-Typ ist im Review soweit geklärt, auch wenn mir der LED-Typ nun mal gar nichts sagt. Und das mit dem Farbstich scheint sich auch gelegt zu haben. Das o.g. Review habe ich gelesen, und noch einige andere Tests und Videos. Aber die Qualität scheint insgesamt zu stimmen.
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
LED-Typ ist im Review soweit geklärt, auch wenn mir der LED-Typ nun mal gar nichts sagt.
Wirklich? Da steht doch nur sehr wolkig etwas von "hochperformanter LED". Habe ich nähere Infos zum Typ übersehen?

Na egal, wenn dir die Lampe zusagt und es Chancen gibt, sie irgendwann mal zu einem angemesseneren Preis zu bekommen, warum nicht.

Für mich persönlich ist Olight wegen der gruseligen Spezialakkus ein No-Go-Hersteller.
Erst kürzlich gab es hier im Forum einen Beitrag von jemandem, der seine teuren Olight-Lampen nicht mehr weiter nutzen kann, weil der Hersteller den nötigen Spezialakku schlichtweg nicht mehr anbietet.
Ob man so einen Hersteller unterstützen sollte, lasse ich mal dahingestellt...
 

Patch

Erleuchteter
5 August 2021
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18
Ich möchte anregen, sich erstmal nur hinsichtlich der gewünschten Eigenschaften geeignete Lampen herauszusuchen.
Eine weitergehende Bewertung/Differenzierung anhand sekundärer und subjektiver Kriterien kann man dann immer noch machen.

Das würde ich auch vorschlagen. Vor allem solltest du für dich nochmal gewichten welche Eigenschaften dir besonders wichtig sind und welche nur "nice to have". Wenn Haltbarkeit und einfachstes UI ganz oben stehen, wäre für mich z.B., trotz der Preise und im Vergleich mageren Ausstattung, auch Surefire eine Option. Es gibt weiter z.B. auch noch Eagtac die im Bereich Einsatzlampen gut aufgestellt sind. Armytek (Predator, Viking, Doberman) würde ich ggf. auch mal anschauen.

Edit: Ich würde mich auch nicht drauf versteifen die "perfekte" Lampe haben zu wollen. Die gibt es mMn sowieso nicht (auch die Fenix hat z.B. in der untersten Stufe einen Grünstich usw.) Es sollte eher so sein, dass man die Lampe gerne benutzt und somit schnell bzw. intuitiv eine Routine damit entwickeln kann. Dann kann man mit verschiedenen Konzepten gleich gut auskommen. Anders wäre es wenn man quasi täglich eine andere Lampe nimmt oder sie einem Ungeübten in die Hand drücken muss. Da kann es dann nicht einfach genug sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
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Kassel
Ich würde mich auch nicht drauf versteifen die "perfekte" Lampe haben zu wollen ... Es sollte eher so sein, dass man die Lampe gerne benutzt ...
So isses. Und da geht nichts über ein gewisses Maß an Ausprobieren (Vorsicht - Suchtgefahr!). Vor allem, wenn es um eine hochpreisige Lampe geht, bei der eine Fehlinvestition wehtun würde, würde ich nach einem Flashie in meiner Nähe fragen, bei dem ich sie testen könnte. Die Forumsmitglieder sind da sehr hilfsbereit.
 
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X25

21 Oktober 2021
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Ich wollte mich hier noch einmal zurückmelden, um mitzuteilen, für was ich mich nun entschieden habe. Und zwar ist es die Fenix TK16 V2.0 geworden.

Ich war im Flash-Sale bei Olight kurz davor, mir die neue Warrior 3 zuzulegen. Aber irgendwie hatte ich dann doch kein gutes Gefühl dabei. Und sei es nur wegen dem Gender-Gerede des Olight-Vertreters in dem Hin und Her mit dieser Vanessa Blank, was mir so unsagbar auf die Nerven geht (also eigentlich beides, der Olight-Typ und diese Vanessa).

Aber auch wegen der, mit Blick auf den aufgerufenen Preis möglicherweise schlechteren Verarbeitungsqualität und dem Eindruck, den ich inzwischen von Olight aufgrund der Beschäftigung mit o.g. Thread an verschiedenen Stellen gewonnen habe (ohne direkt betroffen gewesen zu sein).

Kurz und knapp, ich habe mich gegen Olight entschieden und hatte bei der Fenix ein wesentlich besseres Gefühl!

Jetzt habe ich sie schon einige Zeit, konnte damit schon etwas rumspielen und mich an die Bedienung gewöhnen. Im Prinzip sagt mir die Lampe sehr zu.

Die Qualität erscheint mir sehr gut, und ich hoffe, sie hält solange durch wie meine altehrwürdige LD20. Das einzige, was mich noch etwas stört, ist das Memory nach dem Ausschalten. Sie schaltet ja dann in derselben Stufe wieder ein. Deshalb bemühe ich mich, vor dem Ausschalten immer in die von mir bevorzugte mittlere Helligkeit zu schalten, falls ich zwischendurch mal die Helligkeit geändert haben sollte. Mir wäre es lieber, man könnte speichern, in welcher Helligkeitsstufe sie immer einschalten soll, aber gut, das ist nur eine Gewöhnungssache. Strobo brauch ich auch nicht, hier wäre es schön, wenn man auf diese Taste dann wahlweise die volle Helligkeit legen könnte.

Aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden damit und habe meine LL P7.2 damit erfolgreich ersetzt.

Vielen Dank nochmals für die Wortmeldungen, Hinweise und Denkanstöße! Das hat mir sehr weitergeholfen.

Gruß

X25
 
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