Eneloop Akku vs Li-Ion Akku vs Lithiumbatterie bei großer und kleiner Lampe

Dieses Thema im Forum "Primärzellen (Batterien)" wurde erstellt von xtra1331, 4. September 2017.

  1. puh, technisch bin ich absolut nicht versiert und daher hoffe ich, dass ihr mir hier kurz helfen könnt :S

    Hab mir die Thrunite Ti3 (XP-L) bestellt und suche noch nach der besten Energiequelle für das Teil. Hatte erst an Lithiumbatterien gedacht, mir wurde dann aber Eneloop als Alternative vorgeschlagen (ich hab bis dato noch nicht mal was von Eneloop gehört, aber scheinen moderne NiMH Akkus zu sein (nicht das ich jetzt wüsste, was genau das ist...)). Darüber bin ich dann auch auf die Frage der bestmöglichen Zellen für meine anderen Taschenlampen gekommen...

    Klar ist bestmöglich ein ungenauer Begriff und jede Zellentechnologie hat Vor- und Nachteile, daher:

    Ich suche für die kleine Thrunite und für die Petzl Tikka (100 Lumen Stirnlampe), beide nehmen AAA Batterien auf, Akkus oder Batterien, die eine möglichst lange Betriebsdauer mit den maximalen und minimalen Lumeneinstellungen ermöglichen. Weiterhin sollten die Zellen sicher sein (Schutzschaltungen, auslaufsicher, guter Betriebstemperaturbereich) und möglichst lange lagerbar ohne, dass die Lampe dann leer ist, wenn ich sie mal (selten für meist kurze, aber manchmal auch langen Betrieb) brauche.

    Für meine leistungsfähigeren Lampen (Fenix TK35UE (2000 Lumen), Fenix TK20R (1000 Lumen), Petzl Nao Stirnlampe (700 Lumen)) such ich Akkus, die möglichst langen Betrieb auf hohen Lumenwerten ermöglichen. (bisher verwende ich Li-Ionen Akkus) (mir geht es hier nicht darum, den besten Li-Ionen Akku zu finden, sondern, ob vielleicht andere Technologien, die von den Lampen natürlich auch unterstützt werden müssten, besser geeignet wären).

    Hoffe, es ist einigermaßen klar, was ich meine und ihr habt ein paar Tipps. Vielen Dank dafür schon mal! :)
     
  2. Folomov
    Die Eneloop Akkus in AA oder AAA haben den Vorteil gegenüber anderen NiMh Akkus, dass man sie lange Lagern kann, da sie eine geringe Selbstentladung haben.
    Lithium Ionen Akkus haben die höchste Energiedichte, daran führt deshalb bei leistungsstarken Lampen kein Weg vorbei.

    Also alles richtig gemacht :)
     
  3. Wie von danny geschrieben, die Selbstentladung ist bei eneloop NiMh Akkus sehr gering (ich glaube nach einem halben Jahr liegen, noch 90% Kapazität oder so);
    Es gibt ähnlich gute NiMh Akkus z.B. von Fujitsu; Auch bei den Ladda von Ikea munkelt man, dass das in Wahrheit eneloop sind oder sonstwie mit Panasonic/Sanyo verbandelt sind; Durchaus spannend sich auf Spurensuche zu begeben. Aber wenn es dir um die Anwendung geht nimm die weißen eneloop, die sind über die Generationen hinweg bewährt;

    Grundsätzlich eignen sich die 1,2V NiMh Akkus eigentlich überall dort wo sonst AAA und AA Batterien zum Einsatz kommen (ich betreibe sogar meine Pfeffermühle mit eneloops), da im Wesentlichen gleiche Spannung (1,5V bei Alkaline); Eneloops können aber höhere Ströme liefern.
    Jetzt gibt es Taschenlampen, die kommen dann damit nicht so gut klar, weil die keine elektronische Regelung haben. LED Lenser empfiehlt für ältere Modelle die Nutzung von Alkaline, weil die Batterien einen höheren Innenwiderstand haben, der quasi als Regelung/ Schutz funkiert.

    Bei der Ti3 spielt das keine Rolle, die ist sauber geregelt

    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-thrunite-ti3-1x-aaa-lampe.35510/

    Bei der Petzl bin ich mir nicht sicher; da müsstest du ein bißchen recherchieren gehen; Aber letztlich sind das Feinheiten; Laufen wird sie auf alle Fälle mit eneloop, im dümmsten Fall würde sich das auf die Lebensdauer der LED auswirken;

    Grüße Jürgen
     
  4. Acebeam
    Ja, was die Petzl Tikka angeht... In der mitgelieferten Anleitung steht, dass man keine Lithiumbatterien verwenden darf. In der Anleitung im Internet steht, dass man sie nehmen darf. Habe diesbezüglich Petzl angeschrieben. Eneloop darf ich doch mit NiMH gleichsetzen oder? Denn dann dürften sie in der Lampe verwendet werden...

    Also die Petzl Tikka und die Thrunite Ti3, die ins Motorrad unter die Sitzbank kommen, würde ich mit Energizer Lithium Ultimate Batterien ausstatten und nicht mit Eneloop Akkus, da die Gerät eher selten und auch bei Minusgraden verwendet werden.
    Die Thrunite Ti3 für meinen Rucksack, die dann öfter verwendet wird, würde ich mit Eneloop Akkus bestücken. Ist das so sinnvoll und "bestmöglich"? Oder wäre hier was anderes sinnvoller? Welche Energiequelle liefert denn die längste Leuchtdauer (auf alle Lumenstufen ca. 10 Lumen min., 130 Lumen max.) - Eneloop oder Lithiumbatterien? oder doch Alkaline (was ich aber nicht glaube). Die geringste Selbstentladung dürften doch die Lithiumbatterien haben, gefolgt von Eneloop, gefolgt von Alkaline oder?

    Die leistungsfähigeren und alle paar Monate regelmäßig nachgeladenen Geräte (Petzl Nao Stirnlampe, Fenix TK35UE, TK20R) werde ich dann weiterhin mit Lithium Ionen Akkus betreiben. Haben Li-Ionenakkus eigentlich eine schnellere Selbstentladung als Eneloops?

    Jetzt stellt sich noch die Frage: Welche Eneloop? Eneloop oder Eneloop lite oder Eneloop pro??
     
  5. Eneloop ist ein Markenname von Sanyo (heute zu Panasonic gehörend) und es handelt sich dabei um so genannte LSD-NiMH-Akkus. LSD steht dabei für low self discharge, also niedrige Selbstentladung.
    Gewöhnliche NiMH-Akkus verlieren innerhalb kurzer Zeit (einige Tage, ggf. Wochen) einen Großteil ihrer Ladung und müssen kurz vor der Verwendung voll geladen werden, wenn man sie sinnvoll nutzen möchte.
    Bei LSD-NiMH-Akkus bleibt die Ladung über sehr lange Zeit erhalten, bei den weißen eneloop-Akkus hat man nach einem Jahr immer noch 90% der ursprünglichen Ladung.
    Außerdem sind NiMH-Akkus sicher im Umgang, zuverlässig und langlebig.

    Der Nachteil von NiMH-Akkus ist, dass sie mit nur 1.2 Volt eine geringe Zellenspannung haben und daher nicht die Gesamtleistung erbringen können, wie es mit Lithium-Akkus möglich ist.
    Besser als Alkaline-Batterien sind sie aber aufgrund ihres niedrigen Innenwiderstands in den meisten Fällen schon.

    Dann bist du mit den weißen eneloop-Akkus wirklich gut bedient. Damit kannst du nichts falsch machen.
    Die weißen eneloops sind die "normalen", eneloop-lite ist eher was für z.B. schnurlose Festnetz-Telefone und eneloop pro hat eine höhere Selbstentladung.
    Mit den normalen weißen eneloops liegt man eigentlich fast immer richtig.

    Da gibt es aktuell keine bessere Akku-Technologie, die mehr Ausdauer oder mehr Leistung ermöglichen würde.

    P.S.: Die ollen Alkaline-Batterien sind ziemlicher Mist. Sie laufen gerne mal aus (auch die ach-so-tollen Markenbatterien von z.B. Duracell, Panasonic etc.) und haben einen hohen Innenwiderstand.
    Sie sind eher als Notfall-Batterien geeignet, weil sie recht lange lagerfähig sind.
     
    #5 steidlmick, 4. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2017
    Sonnen und Maiger haben sich hierfür bedankt.
  6. Die normalen weißen Eneloop sind insgesamt die besten. Die haben etwas weniger Kapazität als die Schwarzen, haben dafür aber eine 3 - 4 mal so hohe Lebensdauer. Die lite haben viel weniger Kapazität.
    Die weißen haben auch mit - 10 Grad keine Probleme die Schwarzen schon früher.

    Eneloops sind jedenfalls immer die beste Wahl für NiMH Akkus in leistungshungrigen Geräten. Und ich auch in anderen aufgru

    Lithium Batterien haben nur wenig mehr Kapazität haben den einzigen Vorteil das sie am besten mit hohen Minus Temperaturen auskommen. Alkaline sind niemals zu empfehlen außer im Notfall.

    Bei 18650 LiIon Akkus ist momentan das maximale an Kapazität 3400(3500) wenn du irgendwo Akkus Angeboten siehst die mehr angegeben haben, so stimmt das nicht.
     
    #6 Sonnen, 4. September 2017
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2017
    Maiger hat sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Richtig, guter Hinweis!

    Es gibt einfach chemische und physikalische Grenzen für die Zellen-Kapazität einer Lithium-Ionen-Zelle, die derzeit nicht überschritten werden können.
    Sie liegen bei 18650er-Zellen derzeit bei max. 3300 mAh (real verfügbare Kapazität) und bei 26650er-Zellen bei max. 5500 mAh.

    Alle Zellen, die mit wesentlich höheren Werten beworben werden, sind meistens Kernschrott! 18650er-Zellen mit 3400 mAh kann man noch vertrauen, schon bei 3500 mAh wird's aber langsam unseriös.
    Es gibt sogar "Markenakkus", die mit 3500 oder gar 3600 mAh beworben werden (z.B. von Keeppower, Soshine), aber auch die haben in der Realität nicht mehr als 3250 mAh drin, wie die Tests auf lygte-info.dk ganz eindeutig zeigen.

    Richtig schlimm wird's bei 4000, 5000 oder noch mehr mAh aus einer 18650er-Zelle. Da wird einfach dreist unter Verwendung von lachhaften Fantasie-Zahlen gelogen!

    Dann doch lieber "Durchschnittsakkus", aber dafür mit realitätsnahen Kapazitätsversprechen!
     
  8. Also ich würde sagen, 73,9% mehr Energiegehalt (bei jeweils 1A Entaldestrom für Eneloops und Energizer Lithium) ist doch etwas mehr, als nur "ein wenig";) Aber bei regelmäßigen Gebrauch lohnen sich die Eneloops eindeutig. Ein Eneloop kostet nicht viel mehr, als ein Energizer Lithium. Drei mal geladen und man hat den Preis wieder raus.
     
  9. Jo ich hatte da auch die Schwarzen im Kopf, aber die Lithium Batterien haben demnach auch noch deutlich mehr.
     
  10. weil das mit Kapazitäten, Spannungen und Stromstärken für Laien (für mich) verwirrend wird, da alles auch noch voneinander abhängt, nochmal simpel gefragt:
    Lithiumbatterien werden in der kleinen Petzl Tikka Stirnlampe und der Ti3 Minitaschenlampe auf allen Lumenstufen am längsten leuchten und die maximalen Helligkeiten der Lampen ermöglichen, richtig? Außerdem haben die Lithiumbatterien die geringste Selbstentladung und den weitesten Betriebstemperaturbereich. Die einzigen Nachteile (natürlich auch wesentlich) (im Vergleich zu Eneloop) sind: Hohe Kosten und Einwegprodukt. Oder sehe ich das falsch, weil z.B. irgendwas mit den Spannungen und Stromstärken bei diesen kleinen Lampen wieder dafür sorgt, dass alles ganz anders ist? Eventuell auch je nachdem auf welcher Lumenstufe man ist?
    Zweite Frage der Unterschied wird auch relevant sein (im Vergleich zu Eneloop)?

    (klar für den häufigeren Betrieb wären mit die Lithiumbatterien A zu teuer und B zu umweltbelastend, aber für paar Stunden leuchten im Jahr...)
     
  11. Wenn wir hier von "normalen" 1,5-Volt-Litihiumbatterien sprechen, dann ja. Es ist nur teuer...

    Nicht mit Lithium-Akkus verwechseln! Die Lithium-Akkus haben eine viel höhere Spannung und können (werden?) die Lampen zerstören!

    Soweit richtig.

    Ich bezweifle, dass die teuren 1,5-Volt-Lithium-Einwegbatterien wirklich einen ausreichend großen Vorteil bringen.
    Meiner Ansicht und Erfahrung nach kommt man mit eneloop-Zellen (oder den günstigen Ladda-Akkus von IKEA) noch am besten weg.
    Ich persönlich würde diese Lithium-Einwegbatterien nicht kaufen.
    Sie habe ihre Berechtigung z.B. in Rauchmeldern, aber sind für Hochstromanwendungen (wie z.B. Taschenlampen) einfach zu teuer.
     
  12. Es gibt auch andere Marken die eine Eneloop Rohzelle verwenden wie zb. Amazon,Fujitsu oder auch diese IKEA Akkus) Sind alles Eneloop Rohzellen.(Meist einfach nur ältere Chargen, die sind aber nicht schlechter) Falls man da noch ein paar Cent sparen möchte. Lithium Batterien sehe ich nur dort im Vorteil wo man eine Lampe ewig rumliegen hat zb Notfalllampe im Auto oder Haus. Und diese nur 5x im Jahr benutzt. Oder wenn man ständig - 20 Grad hat :)

    Lithium Batterien habe ich selbst nur in meinen Wetterstation Sendern. Dort würde ich auch nur solche verwenden.
     
  13. Ok erst mal vielen Dank! Wie immer super schnelle und tolle Hilfe! Das Forum bzw. die Mitglieder hier sind echt richtig gut! :)

    Dafür will ich keinen eigenen Thread aufmachen und ich denke dazu gibt es bestimmt eh irgendwo schon Antworten, aber ich frag nochmal kurz:

    Lagerung Li-Ionen Akkus (solche die nur selten verwendet werden, sprich Monate bis Jahre rumliegen) (18650er Zellen, Powerbank, Petzl Nao Stirnlampe etc): Bei ca. 50 Prozent Ladung und ein mal in nem halben Jahr nachladen, gelagert bei ca. 20 Grad, immer Sommer bis maximal ca. 35 (nicht zu vermeiden, da sie nicht in den Kühlschrank kommen). Ist das so einigermaßen in Ordnung? (klar besser wäre es kühler, konstante Temperatur, aber passt das mit 50 Prozent Ladung und jedes halbe Jahr nachladen? Oder besser nur ein mal im Jahr nachladen?)

    Und ich habe noch komplett neue Li Ionen Akkus: Was gilt hier? Soll ich sie einfach so über Monate bis Jahre liegen lassen oder halten sie sich besser, wenn ich sie in Verwendung nehme und wie oben beschrieben bei ca. 50 Prozent lagere und alle paar Monate nachlade?
     
  14. Zwar sind die 50% als grobe Richtschnur ok, aber eher macht man das an der Zellenspannung fest. Da sind 3.85 V Lagerspannung üblich.
    Das Nachladen sollte man nicht an einem Zeitplan festmachen, sondern eher an der tatsächlich vorhandenen Kapazität der Zelle.

    Temperatur ist grundsätzlich schlecht für Lithium-Akkus und 35 °C als Lagertemperatur ist zu viel. Da würde ich mal über eine bessere Lösung nachdenken (Keller vielleicht?).

    Erst kaufen, wenn man sie auch einsetzen will!

    Lithium-Akkuzellen halten allgemein nicht ewig lange und Lagerung ist schlecht für die Dinger!
    Man kauft Lithium-Akkus nicht auf Vorrat und lässt sie dann ewig liegen.

    Neue Akkus werden in der Regel mit "Lagerspannung" (meisten um die 3.8 Volt/Zelle) geliefert. Man kann das erstmal so lassen und regelmäßig kontrollieren, aber nochmal: Lithium-Akkus eignen sich nicht für lange Einlagerung.
     
  15. Olight Shop
    Ja das war dumm die auf Vorrat zu holen. Naja egal, so viele sind es nicht. Bei der Powerbank z.b. weiß ich nicht wie ich die Spannung messen kann. Würde einfach die Lade LED bei ca. 50 Prozent halten. Ok, aber ein grobe Zeit brauche ich ja, allein um zu wissen, nach welcher Zeitraum ich die Spannung nochmal kontrollieren sollte.
    Keller ist eine gute Idee! Das werde ich umsetzen. Danke! :)
    Also werde ich mal die "neuen" Li Ionen Akku nachmessen und ggf nachladen.

    Lagerung von Eneloop Akkus ist aber komplett unkompliziert oder? Einfach in der Packung lassen bis man sie braucht und dann immer voll geladen bei nicht zu hohen Temperaturen oder?
     
  16. Sowas hängt auch etwas von den Zellen-Typen ab (manche entladen sich etwas flotter, andere langsamer) und von der Lagertemperatur. Da muss man sich herantasten und durch anfangs regelmäßige Messungen ein Gefühl für entwickeln.
    Ich denke aber, dass bei mäßigen Lagertemperaturen (< 20°C) Kontrollen alle 4 - 6 Monaten reichen sollten.

    Ja.
     
  17. Wollte noch mal auf die hier sehr schlecht weg gekommene Alkalizelle kommen.

    Bei Leistungsentnahmen von unter 0,2W gibt es nichts P/L-Vergleichbares in der Gewichtsklasse AA. Bei dieser Entladung kommt eine XB-L auf gute 30Lm. Was zum spatzieren gehen, Zeltaufbauen, Motorrad wurschteln noch reicht und mit einer Zelle etwa 15-20h Licht spendet.
    Mit AAA sind es wohl höchstens 0,15W. Dafür nimmt die Tikka 3Stück also 0,45W.

    Ich verwende gerne beim UL-Wandern AA Alkali für Low und 14500 Li ion für High in meiner ZL H52.

    Da Motorräder selten bei tieferen Minusgraden eingesetzt werden, erübrigt sich wohl die Frage nach LiFeS4 Zellen.

    Ich würde in die Tikka Alkalis stecken, die Zellen beim Einmotten bzw Anlassen wechseln und die TN Ti mit Eneloop bestücken.
     
  18. ich fahre das Motorrad das ganze Jahr, also auch bei Minusgraden. Solange die Straßen nicht vereist sind, wird gefahren ;)
     
    nightcrawler hat sich hierfür bedankt.
  19. @nightcrawler
    Hattest du denn nie Probleme mit auslaufenden Alkalines? Ich habe mir durch so etwas schon diverse Geräte ruiniert. Es waren immer "Markenzellen" und die waren auch nicht total leergelutscht, sondern mindestens noch halbvoll, sifften aber dennoch Elektrolyt aus.
    Ich möchte keine Namen nennen, aber es gibt da so eine Werbung mit trommelnden Plüschhäschen...
     
  20. Ja :(, traurige Geschichte...
    Allerdings nur bei sehr großen Zeiträumen.
    Und 2 mal ist mir eine LiFeS4 in einer 4-zelligen Lampe "vapuriert". Hat den Batterie Käfig gerissen und in der Lampe Schmauch abgelagert, auch ne traurige Geschichte...

    Ja bei einem Ganzjahresfahrer muss was temperaturtollerantes her.
    Ich neige da eher zur LiMn02 als zu LiFeS4, aber wenn für zweiteres schon die Lampen da sind, wird xtra1331damit auch gut fahren:thumbup:
     
  21. Trifft das auch auf die UltraTac K18 zu? Also ist diese "sauber geregelt"?

    Und nochmal kurz zu den Taschenlampen von Fenix (Tk35UE und TK20R): Ich betreibe diese nur mit hochwertigen, geschützten Li-Ionen Akkus. Habe ich das richtig verstanden, dass auch diese Lampen keinen Schutz haben, was die Tiefenentladung betrifft? Sprich die Lampe schaltet nie rechtzeitig ab, nur die Schutzschaltung der geschützten Li Ionen bewirkt, dass es nicht gefährlich wird? Ist das korrekt?

    Sind Lithiumbatterien (also nicht Li-Ion, sondern die 1,5 V Lithiumbatterien) und Eneloop Akkus da ähnlich? Müssen diese irgendwie geschützt sein? Geht die Taschenlampe aus, wenn die Lithiumbatterien bzw. Eneloop leer sind? Passiert das auch rechtzeitig bevor die Zellen geschädigt werden oder es gefährlich wird? Geht die Lampe aus, weil sie selbst so geregelt ist oder weil eine Schutzschaltung in den Zellen greift? (ich beziehe mich hier allgemein auf Taschenlampen bzw. die genannten Energiequellen)
     
  22. Ja, die hat eine Regelung.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Lampen keine Schutzschaltung haben, aber ich kenne sie nicht und weiß es nicht.
    Vielleicht äußert sich jemand anders dazu.

    NiMH-Zellen (auch eneloops) habe keine eigene Schutzschaltung und man kann sie theoretisch tiefentladen und damit irreversibel schädigen.
    Ob eine Lampe bei sinkender Spannung von NiMI-Zellen rechzeitig selbst abschaltet hängt von Einzelfall ab.
    Im Regelfall merkt man aber auch an der deutlich nachlassenden Helligkeit, dass die NiMH-Akkus leer sind.

    Bei normalen 1,5-V-Lithium-Zellen spielt es ja keine Rolle. Das sind eh Einwegzellen und die sind dann eben schlimmstenfalls leer.
     
  23. Ok Danke! :) und wenn man als Einzelfälle mal die Ti3 von Thrunite und die K18 von Ultatac nimmt? Wahrscheinlich geht keine von beiden aus, sobald die Akkus oder Batterien leer werden/sind, sondern sie leuchten nur immer schwächer, richtig?

    Eine Schädigung der Lithiumbatterien, da Einweg, ist nur dann egal, wenn diese komplett ungefährlich ist. Trifft das zu? Soweit ich weiß können ja Li-Ionen Akkus brennen/explodieren, wenn sie tiefenentladen werden. Geht eine solche oder ähnliche Gefahr auch von NiMH/Eneloop oder Lithiumbatterien aus oder gehen die bloß kaputt ohne gefährlich zu werden?

    --
    zur Fenix Tk35UE zitiere ich mal aus der Anleitung: "To ensure normal use, the flashlight will not turn off automatically and will work until the batteries run out completely". Genau das hat mich fragen lassen, ob die Lampen dann bei unprotected Li-Ionen gefährlich werden können? Zur Tk20R habe ich diesbzgl. noch weniger Infos gefunden.
     
  24. Aufgrund der anderen Chemie sind tiefentladene Lithium-Batterien risikolos.
     
  25. Bei derart winzigen Lämpchen kannst du eigentlich immer davon ausgehen, dass sie immer schwächer werden. Habe ich bei solchen Lampen nie anders erlebt.
    Man darf nicht vergessen, dass die Dinger winzig klein sind. Da ist einfach kein Platz mehr vorhanden, um auch noch MCU-gesteuerte Spannungsüberwachung mit einzubauen. Da muss dann eben der Anwender mal mitdenken.

    Ja.

    Nein, das können sie nicht, die sind dann einfach nur kaputt. Brennen/explodieren können sie, wenn man sie überlädt, mit zu hohem Strom entlädt, mechanisch beschädigt oder tiefentladene Zellen versucht durch's Laden wiederzubeleben.

    Die sind dann einfach nur leer und wenn man bei NiMH unter 0,9 V entlädt, dann wird die Zelle geschädigt, bleibt aber ungefährlich.

    Ja, dann sind die im Zusammenspiel mit ungeschützten Zellen nicht so eine tolle Idee, aber wie geschrieben explodieren/brennen Li-Akkus nicht durch's zu tiefe Entladen, sondern durch die anderen genannten Dinge.

    Und jetzt sollten wir aber mal durch sein mit den Thema. Du machst dir ja über die Sch...-Akkus mehr Gedanken als andere Leute über Kernkraftwerke. :rolleyes:
     
  26. Gute Zellen nicht.

    Weder noch. Die normalen weißen.

    Hast du dafür eine Quelle? Bei Fujitsu ist es klar, aber bei amazon oder IKEA? Ja, die Zellen sind sich ähnlich, haben ähnliche Charakteristik, aber das es die gleichen sind, dafür habe ich bisher außer Spekulation noch nichts gefunden.

    Nachladen dürfte unnötig sein. Halbwegs kühl gelagert entlädt sich ein intakter Li-Ion in Jahren nicht nennenswert.

    Bei aktuellen Zellen eher 3,65V - so werden sie auch ausgeliefert.
     
  27. Bei IKEA bin ich mir nicht sicher aber bei Amazon gab es mal Diagramme gegen Eneloop wo die Amazon exakt die gleichen Kurven/Ri hatten wie damals die B Eneloops. Hab mir die dann extra gekauft und nutze nun viele davon ohne Probleme.

    Ist natürlich die Frage ob es noch immer Sanyo Zellen sind. Optisch sehen die mittlerweile ja schon wider anders aus.

    Würde mittlerweile wieder aber trotzdem immer erstmals zu den Originalen greifen die paar Cent ist es nicht wert zu sparen.
     
  28. Eben, zumal die Eneloops meist günstiger zu bekommen sind, als A... Basics.
     
  29. ...ich nutze seit einiger Zeit die Ladda AA und seit kurzem auch die AAA von Ikea. Die Hinweise darauf, das dies gelabelte Eneloop Pro (bzw. XX) (welches Baumuster??) sein können, sind eigentlich schon recht deutlich. Meine Erfahrung mit diesen lassen auch auf eine hohe Fertigungsqualität schließen (die Zellen sind auch nach 2 1/2 Jahren noch gleich gut wie zu Beginn, und vor allem bringen noch alle die gleiche Kapazität, driften also nicht auseinander). Da habe ich von minderwertigen LSD schon anderes erlebt. Und bei 6 Euro für 4 Akkus muss ich über Alkaline oder sonstige Einwegzellen nicht nachdenken (zugegeben, je ein Pack AA und AAA Energizer Lithuium liegt auch im Keller :peinlich:, hab ich aber noch nie gebraucht...). Ich benutze die Eneloops z.B. auch in Rauchmeldern...
     
  30. Er hats ja schon, gesagt, aber habe selbst mal ein wenig nachgeschaut bei der TK35UE und die hat wohl wirklich keine Abschaltung, zumindest aber eine Akkuwarnung.

    Achja @Sonnen meinst du diese beiden Rezis hier:
    https://www.amazon.de/review/R29OUS8XNJVFY0/
    https://www.amazon.de/review/RRP4AKYTH0578/
     
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