Ein paar Gedanken über Monsterlampen und Eigenblendung

Dieses Thema im Forum "Allgemeine TL-Themen" wurde erstellt von Frank1984, 8. Februar 2019.

  1. Inzwischen bewegen wir uns ja sozusagen auf der nächst höheren Ebene mit z.B. der X70 oder der Marauder. In diesen Lumenregionen wird immer mehr über Eigenblendung berichtet. Auch wenn dieses das gefühlte Unwort des Jahres 2018 hier ist und viele das (aus meiner Sicht) fälschlichr Weise oft über Videos beurteilen, so habe ich selbst mit meiner Imalent DX80 ab und zu schon Probleme mit der Eigenblendung gehabt. Gerade um in etwas Entfernung Licht zu machen, knallt der weit ausladene Lichtkegel direkt vor die Füße. Je nach Untergrund oder Höhe von Bewuchs führt dies eben zur Eigenblendung. Nun kann ich mir auch vorstellen, dass es bei doppelt so hellen Lämpchen nicht besser wird.

    Ich frag mich an dieser Stelle...hat sich Jemand überhaupt mal darüber Gedanken gemacht? Gibt oder gab es eine Idee, um diesem Problem entgegenzuwirken? Was passiert, wenn wir in einiger Zeit die 100k Lumen Grenze sprengen?

    Mein Gedanke dazu befasst sich mit einer zukünftigen Lampe, welche das Problem mit der Eigenblendung nicht hat. Habt ihr euch schonmal damit befasst, wie man das lösen könnte?
    Ein Praxisbeispiel geben uns ja bereits einige Fahrradlampen. Diese sind, um eine Blendung des Gegenverkehrs zu verhindern, nach oben im Lichtkegel „abgeschnitten“. Damit leuchten sie nur den Bereich vor dem Fahrrad aus. Wendet man dieses Prinzip umgekehrt auf eine Taschenlampe an und schneidet den Lichtkgel nach unten ab, müsste es sich doch mit der Eigenblendung (zumindest die Art von Eigenblendung des Lichtkegels vor den Füßen) erledigt haben.
    Dies setzt natürlich auch ein exakte Haltung der Lampe voraus. Aber da ich mit großen Suchlampen wie meine DX80 eh nicht groß rumspiele, sondern Licht nach vorn bringen will, würde mich das garnicht stören. Ganz im Gegenteil. Ich wünsche mir schon lange eine Lampe, die man mit einer bestimmten Griffform fest in der Hand hat und daher auch immer weiß, wo der Schalter ist. Man bräuchte also eine asymetrische Griffform und eine Bauweise der Lampe oder Anordnung der LEDs, die den Lichtkegel direkt vor den Füßen abschneidet. Wenn man die Lampe auf Schulterhöhe gerade hält, dann könnte man es ja auch bestimmen, bei wievielen Metern vor einem das Licht den Boden berühren soll. 50 Meter wäre vielleicht ein Ansatz.

    Ich wundere mich nur, warum dies noch nie so richtig ein Thema war...oder kenne ich mich einfach nicht gut genug aus und sowas gibt es bereits? Zumindest bei den aktuellen Rekordhaltern gibts das nicht.

    Was denkt ihr zu diesem Gedankengang? Macht das Sinn? ist das Quatsch? Habt ihr andere Ideen? Möchte einfach nur ein paar Gedanken dazu austauschen. ;)
     
    nofate, FrankFlash und Sokrachtes haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Das Problem wird es immer geben, deshalb gibt es Thrower. Ein Beispiel: meine K 60 und meine SR 52 UT haben die gleiche Reichweite. Wenn ich in größerer Entfernung aber etwas sehen will muss ich die Sr52 UT nehmen, da mich die K 60 blendet und Sachen anleuchtet die mich in dem Moment stören. Das Auge kann sich bei einem Thrower viel besser auf den Gegenstand konzentrieren, wenn die Umgebung dunkel bleibt. Eine einzelne Dorflaterne nimmt man viel besser war als viele Laternen in einer Stadt, wo es viel zu viel Streulicht gibt.
     
  3. Das ist ein sehr interessantes Thema, über das ich auch schon nachgedacht habe. Ich besitze eine Olight Marauder, eine Imalent DT70 und die Imalent DX80, eine Lampe für mich keine sinnvolle Einsatzmöglichkeit mehr bietet. Natürlich lese ich mit Interesse alles was über neue Lumenmonster geschrieben wird, der Bestellfinger juckt auch, aber bisher konnte ich mich noch bremsen. Am ehesten könnte ich noch bei der Imalent R90c schwach werden, das Lichtbild gefällt mir, die Lampe ist in meinen Augen aber völlig disproportioniert, und wird erst gekauft wenn es ein längeres Batterierohr dafür gibt. Eine Lampe, die ich häufig verwende, ist die viel kritisierte Imalent DT 35, die eben auch ein bisschen Th
    row hat, und das Licht nicht nur vor die Füsse streut. Ich habe zuerst gedacht, das wäre mehr eine Änderung meines persönlichen Geschmacks Richtung Thrower, aber eigentlich ist es schon so. dass es keinen Sinn macht immer mehr Lumen zu erzeugen,wenn man nicht gleichzeitig dafür sorgt , dass auch eine gewisse Reichweite erzielt wird und eine Reduzierung der Blendung im Nahbereich.
    Interessant ist die Idee mit einem asymetrischen Lichtkegel, ich glaube aber, dass eine Lampe über 10.000 Lumen ohne einen Reflektor nicht mehr auskommt. Die Idee, möglichst viele XHP 70 LED´s hinter eine Glasscheibe zu kleben ist nicht mehr originell.
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  4. Acebeam
    Das ist richtig Trotzdem gibt es Fälle, wo ein Thrower nicht gut geeignet ist, wie z.B. eine ganze Waldkante ableuchten, wo etwas oder Jemand gesucht wird. Da bringt in kleiner Spot nicht viel, sondern da soll alles hell sein. Leider gibt es da eben diese Eigenblendung.
     
  5. Meine spontanen Gedanken dazu sind recht simpel, die das eigentliche Thema/Problem nicht direkt angeht, aber es wiederum, zumindest für mich und eigentlich auch für die meisten anderen, die sich diese Monsterlampen zulegen, von alleine klärt!

    Diese Lampen sind auf max. Leistung ausgelegt, deshalb haben sie einen „großen“ Nachteil, richtig sie sind zu groß, zu schwer, zu unhandlich, zu sperrig, um sie als allgemeine Taschenlampe, ständig mit sich zuführen!
    Für mich sind das Spaßlampen, die man extra dafür mitnimmt! Mit einem Lambo würde man auch nicht ständig rumfahren, auch wenn man sich das leisten könnte, weil zu unbequem, dafür sind diese flachen Supersportler aber nun mal die Leistungsstärksten Autos!
    Man fährt damit nicht. weil es vernünftig ist, sondern um Spaß zu haben, mehr nicht!
    So verhält es sich für mich mit diesen Lampen, die X70 ist krank hell, aber darum geht es bei der Lampe, um nichts anderes!
    Wenn wir bei der Polizei wirklich jemand suchen in der Dunkelheit, dann wird der Pirol angefordert, dann rückt kein Flashi Polizist mit seiner X70 aus! Deshalb sind es Spaßlampen und die dürfen wegen mir auch blenden, damit der Effekt noch verstärkt wird!

    Ich weiss, das ist eine emotionale Meinung, keine fachliche, trotzdem meine Meinung dazu!
     
    Kasperrr hat sich hierfür bedankt.
  6. Das ist völlig ok, wenn es für dich eine Spaßlampe ist. Diese Tatsache hat jedoch nicht viel mit dem Thema „Eigenblendung“ zu tun. ;)
    Für mich ist es eine Spaß- und eine Dienstlampe, welche ich schon oft Nachts einsetze, denn der Luxus des Hubis wird immer seltener. Aber ungeachtet davon, welchen Zweck die Lampe persönlich für die Leute hat, wird bei immer stärker werdenen Lampen die Problematik „Eigenblendung“ parallel auch immer stärker. Auch wenn so ein Monster für mich eine reine Spaßlampe wäre, würde ich mir darüber auch Gedanken machen.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Ein Allrounder oder throwiger Allrounder mit weniger Lumen bei selbiger Reichweite, wird für eine Suche immer besser sein als eine Lampe die nur durch viel Leistung die Entfernung schafft. Das habe och bei meinen vielen Nachtwanderungen feststellen können
     
    Kasperrr hat sich hierfür bedankt.
  8. @Frank1984

    Habe ich ja selbst festgestellt, das es Deine Frage nicht direkt angeht, aber meine Meinung ist, das mich das nicht stört, ich würde mich wiederholen, wenn ich das weiter beschiebe!

    Ich kenne auch keinen einzigen Polizisten, in ganz Berlin, von ca. 17000, die jemals Ihre privaten Lumenmonster Taschenlampen eingesetzt hätten, um Jemanden zu suchen!
    Zumal, das weisst Du selbst, nicht dienstlich angeschaffte Einsatzmittel eigentlich nicht benutzt werden dürfen, wenn Jemand, dadurch bei einer solchen Taschenlampe, geblendet würde, dann hat der Diensther, einem min. am Allerwertesten!
    Aber es geht ja hier mehr ums Hobby, hier sind ja die Wenigsten, Polizisten !

    Ich meine auch, das Lichtmonster Taschenlampen, eben einen Kompromiss aus Leistung und Funktion darstellen, auch auf den Endpreis, würde man hier konsequenter Technik einsetzen, wären diese Lampen noch teurer, als sie ohnehin schon sind, das wären dann wohl noch weniger, bereit sein zu zahlen?!
     
  9. Ungeachtet dessen, gibt es trotzdm das Problem der immer stärker werdenen Eigenblendung bei dieser Art von Lampen. ;)

    Ich bin nicht in Berlin tätig, sondern im stark bewaldeten drum herum. Und ich wiederhole mich: Auch wenn es eine reine Spaßlame für meine privaten Zwecke wäre, besteht das Problem und ich würde mir Gedanken dazu machen. ;)

    Übrigns rennt jeder Polizist hier im Forum mit einer anderen Lampe rum. Aber das ist nicht das Thema. Du hast. Irgendwie mit dem Thema „Polizei“ angefangen, obwohl es doch völlig irrelevant für diese Problematik mit diesen Lampen ist.
     
    #9 Frank1984, 8. Februar 2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Februar 2019
  10. Darfst Du doch auch! Ich verwende diese Taschenlampen zu selten und wenn,
    dürfen sie auch blenden:D
     
  11. Ja...das ist auch völlig ok. :D Schön, dass es dich nicht stört. Ich sterbe davon auch nicht, mache mir aber trotzdem ein paar Gedanken dazu.^^
     
  12. Ist doch normal das eine DX 80 blendet,je stärker die Sonne scheint desto mehr blendet sie also:Sonnenbrille auf!
     
    Corbon hat sich hierfür bedankt.
  13. Größerer Spot, weniger Licht im Spill. Das ist dann aber kein Allrounder mehr, weil der Spot blendet (nicht wegen der absoluten Helligkeit, sondern wegen des Kontrasts - "Kontrastblendung"), sobald der Nahbereich ausgeleuchtet werden soll. Grundlegendes Problem ist, dass der Spot weiter wandert als der Außenbereich beim Neigen.

    Puh. Ok, also, das Lichtbild an sich muss sich ändern, sobald die Lampe geneigt wird. Vor den Füßen eine Astrolux S41, in die Unendlichkeit gerichtet eines dieser LEP-Dinger. Wie macht man das technisch? Ganz ohne Spill mit einer "Autozoom"-Lampe (Refraktor). Die zoomt halt hoch und wird heller, je mehr die Lampe in die Horizontale geht. Eingeschränkt geht das auch mit TIR oder Reflektor, aber das Lichtbild ist gruselig.

    Aber mal im Ernst, das ist keine befriedigende Lösung. Nur, ein Allrounder braucht auch keine zigtausend Lumen *find*.
     
  14. Haben Scheinwerfer im Auto nicht auch einen Reflektor und eine Abblendfunktion? :D
     
  15. Olight Shop
    Die Frage ist am Ende, braucht man überhaupt 40/80/100k Lumen?

    Und zwar in dem Sinne, dass bei der Nutzung ein echter Mehrwert entsteht. Wenn Partikel in der Luft so angestrahlt werden, dass man mit weniger Lumen effektiv (weniger Blendung) ebenso viel sehen könnte, dann ist es vielleicht einfach zu viel Licht.

    Beim Lichtkegel ist sicher noch Potential, aber selbst der Krasse Kontrast von beleuchteter zu unbeleuchteter Fläche wird die Pupille zur Verengung bringen.

    Diese Lampen haben natürlich trotzdem ihre Berechtigung, aber einen deutlichen Praxisnutzen wird man ihnen nicht andichten können. Mal von stark herbei konstruierten Sonderfällen abgesehen

    für uns Hobbyisten gilt das nicht, denn wie Heinz im MF früher schon sagte: genug kann nie genügen
     
  16. Naja, aber um max. Leistung im Autoscheinwerfer zu erreichen, schaltet man auf Fernlicht!
    Eine Lumenmonster Taschenlampe mit Abblendlicht, würde ich als kontraproduktiv empfinden, aber ich möchte Deinen Thread nicht weiter vollspammen:sprachlos:
     
  17. Aha! Gutes Stichwort. Xenon-Scheinwerfer haben eine Blende, um das Abblendlicht zu realisieren :thumbsup:.
     
  18. Haben sie , je nach Fahrzeugklasse. Bei Kleinwagen wird es über eine H4 Lampe geregelt. Diese hat 2 Glühfäden, einen nach vorn einen seitlich. Dadurch bleibt die Leistung immer gleich, da entweder der Abblender oder der Scheinwerfer eingeschaltet ist. Bei größeren Fahrzeugen sind es 2 getrennte Lampen wodurch sich dann beim aufblenden die Leistung verdoppelt. Um diesen Abblendeffekt nach zuamen müsste man den Spiegel einer TL an einer Seite abflachen.
    Dadurch würde dann ein Bereich entstehen, der dem Spiel einen Teil der Rundung nimmt. Ich könnte mir auch vorstellen, das man den Spiegel an einer bestimmten Stelle schwarz färbt um den Abblendeffekt zu erreichen
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  19. Es ist genau diese Eigenblendung, welche mich immer wieder von Flutern abhält. Ich mag das Lichtbild irgendwie nicht eben wegen dem vielen Lich vor den füßen, wenn ich in die ferne will. Der einzige Fluter, welcher länger bei mir blieb ist die SRminiII. Und die hat ja nun mal auch nur knapp über 3000lm. Also in der heutigen zeit auch nur noch ein laues Lüftchen.

    Im laufe der Zeit hat sich bei mir eher eine Spotlastigkeit bei den Vorlieben eingenistet. Das sind dann Lampen, die ich auch benutze. So toll kurzfristig die SP36 mit ihren 6000lm auch ist. Im Alltag gebreitet mich da eher eine T25C2 mit XM-L2 und 1000lm. Da hab ich das Licht, wo ich es haben will. Nämlich da wo ich hinschaue und auch was sehen kann. Mein Schuhputz geht da nachts niemanden was an.

    Ein weiterer Nachteil, welcher mich bei den Flutern abschreckt ist eben dieses Lumen-Inferno. Es brauch Strom ohne ende und erzeugt Wärme wie blöde. Was außer Posen will ich mit einer Lampe, die bereits nach Sekunden stark abregelt um nicht dahin zu schmelzen oder auf werbetechnisch halbwegs vorzeigbare Laufzeiten zu kommen?
     
    Frank1984, Kasperrr und 0ssi1973 haben sich hierfür bedankt.
  20. Sage ich ja immer und deshalb habe ich als größten Fluter die TN30 Mini und die TC 20. Wobei ich die TC 20 schon mehr zu den Allroundern zähle.

    Nachtrag: Habe gerade aus Neugier einen alten Spiegel zur Hälfte mit Edding geschwärzt - nichts, keine sichtbare Veränderung des Spot oder Spills. Also müsste man den Reflektor wirklich an einer Seite etwas abflachen um den Spill zu beschneiden. Bekomme dies aber im Moment nicht hin, da der Spiegel zu massiv ist. Vielleicht schaff ich es noch ohne ihn zu stark zu beschädigen.
     
    #20 0ssi1973, 9. Februar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2019
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  21. Ich sehe es auch so, dass die meisten Multi Emitter Lampen, sprich Lumen Monster viel zu viel Lumen haben, die man kaum sinnvoll nutzen kann. Der zu große Stromverbrauch und die Eigenerwärmung, bremsen solche Lampen regelrecht aus.
    Ich verstehe auch kaum, für was solch eine Lampe zu gebrauchen ist. Es gibt wohl nur sehr wenige sinnvolle Anwendungen.
    Evtl. Als Foto / Filmleuchte, einen Raum auszuleuchten (indirektes Licht) oder natürlich als Spaßlampe.
    Ich sehe das Thema flootige Lampen daher wie @Dachfalter. Die einzige flootige Lampe, war auch bei mir lange Zeit die Olight SR MiniII.

    Mittlerweile bin aber auch ich im Besitz einer Acebeam X80. Sinnvoll einsetzen, tue ich die Lampe aber fast nur im Haus, oder auf der Terrasse, um mal Kurz einen Raum auszuleuchten. Hierzu benutze ich aber fast nur die mid (2500 Lumen) oder mal kurz die Hight (5000 Lumen) Stufe. Für mich liegt der Vorteil dieser Lampe, an der langen Laufzeit (natürlich nur in diesen relativ niedrigen Stufen) in Verbindung mit dem 8x 18650 Akku der X65.

    Jetzt zu meinen anderen relativ großen „Licht Monstern“, nämlich die X65 und die X45 (in NW). Diese finde ich gerade noch als Allrounder sinnvoll einsetzbar. Natürlich auch hier nur mit dem 8x 18650 Akku, für eine lange Laufzeit in der Mid / High Stufe, mit der Option mal kurz viel Licht in mittlere Entfernungen zu generieren.
    Mein Trend geht eindeutig auch zu praktischen (nicht zu großen) Throwern / Allroundern.
    Perfekt finde ich die Kombination aus Lampen mit einer XHP70 LED als Allrounder, und der Acebeam Laser W10 als Thrower (mit kaum Eigenblendung).
    Einzellige Thrower Flooter machen für mich als Stirnlampen / Arbeitslampen absolut Sinn, und generieren mehr als genug Licht.
     
    #21 Uwe-D, 9. Februar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 9. Februar 2019
  22. Sicher dass dieser Satz so richtig ist, und Du nicht Fluter meinst?
     
    Uwe-D hat sich hierfür bedankt.
  23. Um die Lampe als Fotobeleuchtung (und generelle Beleuchtung) in Bergwerken oder geschlossenen Fabriken / Kraftwerken etc. zu benutzen. Dafür benutze ich die X80 zumindest. Macht ihren job auch ganz gut.
     
  24. Du hattest natürlich Recht. Ich hatte Flooter gemeint. Ich danke Dir.
    Viele Grüße
    Uwe
     
  25. Am besten sind die Kommentare:

    „ob man das, oder jenes braucht ?!“

    Das, in einem Tala Forum, wo so gut wie jeder hier, min. mehr als 10 Taschenlampen sein Eigen nennt!
    Das ist eben der Spaß am Hobby, Hobbys sind selten immer „vernünftig“!
    Auch diese Anzahl „braucht“ niemand wirklich, manche sammeln aber auch Lampen, finden diese schön, oder wollen Sie einfach nur besitzen! Es entscheidet jeder für sich, was er braucht, oder nicht! Man braucht auch keine 100 Messer, egal wie oft man in den Wald geht!
    Entschuldigt für mein neuerliches OT!:S
     
    Uwe-D hat sich hierfür bedankt.
  26. erlaubt ist, was Spaß macht :)
     
    Corbon hat sich hierfür bedankt.
  27. Das macht Sinn. Viel sogar.
    Für mich sind wegen Eigenblendung vor den Füßen bei Flutern mehr als 2-3000lm einfach nicht mehr brauchbar. Schon eine Zebralight SC600 Plus oder SC700d leiden mMn unter dem Dachfalterschen "Lumen-Inferno".

    Ich habe den Supernova M99 Mini tatsächlich mal nachts als "Taschenlampe" mit umgekehrtem Abblendlichtkegel ausprobiert (per Labornetzteil versorgt mit langer Leitung...). Interessanter Effekt, praktisch kein Licht vor den Füßen, damit könnte man tatsächlich eine ganze Waldkante ableuchten - wenn er dafür genügend Leistung hätte (M99 Mini Pro 25). Aber das geht auf jeden Fall in die richtige Richtung.
    Starke Lampen brauchen asymmetrische Lichtkegel und Freiformreflektoren.
    Ovaler statt runder Reflektor wäre schon mal ein Anfang.

    Die Hersteller machen sich's mit diesen Lumenmonstern viel zu einfach. Ich möchte wetten, keiner von denen hat den Reflektor wirklich berechnet. Da wird einfach irgendwas parabolisches gebaut und fertig.
    Einen komplexen Reflektor zu entwickeln (Beispiel Supernova M99) braucht Knowhow, Zeit und Geld. Außerdem ist er schwieriger zu fertigen. Steht also dem Ziel entgegen, möglichst schnell mit einem noch stärkeren Monster auf dem Markt zu kommen.
     
    FrankFlash, Meyer, Frank1984 und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  28. So richtig gezielt einen Reflektor berechnen kann man ja im Grunde nur mit Punktlichtquellen, also sehr kleinen LED. Bei den fetten großen XHP70 bekommt man den Lichtkegel kaum noch fokussiert.
    D.h., man könnte mit besonderen Reflektoren den Lichtkegel zwar horizontal verbreitern, aber vertikal nicht mehr verkleinern. Man leuchtet also dennoch vor die Füße. Eine Multi-Emitter-Lampe mit sehr kleinen LED wäre da geeignet, hätte dann aber keine astronomische Lumenangaben mehr...
     
    Uwe-D hat sich hierfür bedankt.
  29. bei den Fahhrad Lampen sitzen die Leds tangential zum Lichtaustritt. Der Bereich welcher dunkel bleiben muss, wird so komplett abgeschattet. Du kannst quasi aus einer Richtung nicht direkt auf die LED gucken und damit ist dort auch kein Spill.

    funktionieren würde das also schon
     
    Frank1984 hat sich hierfür bedankt.
  30. Das müsste als Idee dann aber dem normalen, d.h. uninformierten Konsumenten "verkauft" werden. Diese Konstruktion würde aber bedeuten, dass die Lampe nicht einfach nur gegriffen und gehalten wird, sondern tatsächlich ausgerichtet werden. Und dies dürfte im Volumenmarkt schwierig werden, wenn nicht sogar unmöglich sein. Da wirken 10K Lumen auf der bunten Papp/Blister-Verpackung einfach besser als ein neue technischer Ansatz.

    Thema "ganz anderer Ansatz": gab es vor einigen Jahren dazu nicht mal einen US-amerikanischen Bastler/Tuner, der eine hochlumige Lampe durch den Einsatz einer speziellen Folie vom runden Lichtkegel eher in Richtung eines breiten horizontalen Abstrahlwinkels gebracht hat? Kann mich jetzt leider weder an den Namen des Modders noch der Lampe erinnern, aber genaue dieses Problem der Eigenblendung und verlorenen Leuchtkraft außerhalb des Ziels sollten damals schon korrigiert werden.

    Christian
     
  31. Automobilindustrie bzw. einige Zulieferer könnten da sehr viel weiter sein. Siehe die Scheinwerfer mit Matrix-LED, die den Gegenverkehr gezielt "ausblenden" können. Eine Voraussetzung, um das dann in der Masseinproduktion in den Griff zu bekommen, sind hinreichend genau spezifizierte LED nebst hoher Fertigungsqualität. Audi, Osram

    Eine Open-Source-Software zur Berechnung von Freiformreflektoren ist bislang anscheinend nicht verfügbar. Und auch von in Kleinserie 3D - gedruckten Taschenlampen-Reflektoren in Kleinserie habe ich noch nichts gehört ...
     
  32. einerseits hast du recht, wenn man von den üblichen Lampen mit rundem Body aus geht. Wie bist aber schon vorher jemand erwähnt hat, ließe sich sowas durch entsprechendes Design des Lampenkörpers lösen.

    sprich, Ergonomie ist haltungsspezifisch. Könnte dann aber zu Links/Rechtshänder Problem führen und schreibt natürlich eine gewisse Griffhaltung vor.
     
  33. Mit Excel und Schulmathematik müsste man den Durchmesser in Abhängigkeit von der Höhe rechnen können, wenn die Gesamthöhe des Reflektors und seine Austrittsöffnung vorgegeben werden. Das ist nur Geometrie, oder übersehe ich etwas? Na klar, scharf wird das nur für eine Punktlichtquelle, aber immerhin kann man bei endlicher Ausdehnung des Emitters das Lichtbild bestimmen.

    Der 3D-Druck krankt dann aber daran, dass die Tangenten nicht richtig reproduziert werden. Der Reflektor wird stufig, seine Oberfläche müsste verfüllt und eingeschliffen werden.

    Wenn das jemanden interessiert, könnte ich so ein Arbeitsblatt anfertigen.
     
  34. Ich habe Zweifel daran, dass du einen nicht rotationssymmetrischen Freiformreflektor mit Excel berechnest, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
     
  35. Mit einfachen Mitteln schon.
    Beleuchtungsprofis haben aber Software, mit der sie Freiformreflektoren mit beliebig vielen beliebig angeordneten LEDs sehr exakt simulieren können.
     
    Meyer hat sich hierfür bedankt.
  36. Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Simulieren kann man alles - aber nicht mehr beliebig verbessern. Eine große LED lässt sich nicht gut fokussieren (was das Ergebnis einer Simulation dann zeigen würde). Es sei denn, man wählt einen so großen Reflektor, dass die LED im Verhältnis wieder klein ist.

    Will sagen: Mit einer Punktlichtquelle kann man schön alle erdenklichen Lichtverteilungen mittels angepasster Reflektorgeometrie erzeugen. Mit größer werdender Lichtquelle "vermatscht" das Lichtbild dann zunehmend und wird breiter. Viellecht könnte ein vorgeschalteter Kollimator helfen...
     
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