Eagletac TX25C2 verbraucht Akku - ausgeschaltet?

Dieses Thema im Forum "Taschenlampen-Reparaturen" wurde erstellt von stampede, 22. Juni 2015.

  1. moin

    also nach mehreren tagen eingehender beobachtung und messungen kann ich jetzt sicher sagen das meine og lampe im ausgeschalteten zustand akku zieht, undzwar nicht wenig !

    og lampe ist ca 1 jahr alt, hatte sie mit beim schnorcheln, da ja lauthals angegeben wurde wasserdicht etc. meine zebra600 - kein problem, die eagletec: abgesoffen. habe sie gespült getrocknet und gefettet. läuft auch ohne probleme, nur, seitdem zieht sie den akku leer wenn sie ausgeschaltet ist.
    so ungefähr 0,1V alle 12h

    müll ? oder hat irgendjemand eine idee ? wo geht der strom hin ?
    habe auch schon andere akkus probiert. genau das gleiche.

    danke euch :confused:
     
  2. Folomov
    D.h. nach 1 Woche ist der Akku leer? Lampe oder Akku defekt.

    Was für Akkus hast Du?

    Hast Du ein Digitalmultimeter? Damit könnte man die Ruhestromaufnahme messen.
     
  3. Das eine wasserdichte Lampe absäuft kann immer mal wieder passieren, die O-Ringe müssen perfekt sauber und intakt sein, und gut gefettet, und dürfen beim verschrauben nicht verrutschen.

    Du kannst versuchen die Lampe 2-3[1] mal mit destillierten[2] Wasser spülen und dann 2-3 Tage im Backofen bei 70-80 trocknen.

    mfg

    [1] Wenn Du im Salzwasser warst auch 10 mal Spülen mit langer Einwirkzeit
    [2] entmineralisiert geht natürlich auch, kein Leitungswasser
     
  4. Acebeam
    Den Salzwasserschnorchelabsuff hatte ich glatt übersehen. Erklärt einiges.
    Nochmal spülen und trocknen wie Heinrich schrub.
     
  5. moin

    erstmal danke für eure tips.

    ja, wie geschrieben war ich mit der zebra als headlamp und der eagle in der hand ca 2h nachts schnorcheln, die zebra lief wie ne eins, die egale hat nach ner std. ca angefangen wilkürlich auszugehen runterzuschalten etc.

    ich kanns nicht mit gewissheit sagen, aber ich glaube, ich habe ab und zu mal am kopf gedreht...wie konnte ich nur annehmen, das wasserdicht wasserdicht bedeutet. naja... jedenfalls zieht sie seitdem im ausgeschalteten zustand akku.

    ich habe jetzt mal den reflektor glas und schalterkappe entfernt und es übernacht in osmosewasser versenkt. jetzt stehts seit 6h im ofen und trocknet.

    ein digi-multimeter habe ich hier, aber ausser dc 12v~ zu messen und durchgangsprüfungen habe ich damit noch nichts gemacht.

    meine tk75 jedenfalls wird sicherlich kein wasser sehen
     
  6. Das Problem müsste eigentlich in der Tailcap liegen, auseinander nehmen, säubern, zusammenbauen. Oder Prüfen ob bei ausgeschalterem Clicky Strom zwischen Feder und Gehäuse fließt (Durchgangsprüfung...).
     
    #6 chouster, 23. Juni 2015
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2015
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Die EagleTac TX25C2 hat keinen Endkappenschalter, sondern einen elektronischen Schalter im Kopf.

    Als Notlösung könnte man nach dem Ausschalten jeweils die Endkappe etwas lösen, um den Stromfluß ganz zu unterbrechen.

    Gruß Jörg
     
    chouster hat sich hierfür bedankt.
  8. Sorry, ich blicke wohl bei den ganzen ET's nicht mehr durch.
     
  9. Erstens das und zweitens kann man dort auch wunderbar den Standbystrom messen, wenn man die Endkappe ganz runterschraubt und mit dem Multimeter im Strommessbereich zwischen Akku-Minuspol und dem blanken Gehäuserand brückt.
     
    mkr hat sich hierfür bedankt.
  10. so ganz bewwandert bin ich ja nicht...
    evtl. als zus. info: die feder in der tailcap hat sich gelöst und ist mir mal vor die füsse geflogen. hab sie dann hinten wieder reingeklemmt. ab und zu fällt sie noch raus, ist aber an der gleichen stelle wie vorher, nur eben ohne feste (löt) kontakte.

    wie ist denn der "soll" zustand, soll sie festen leitenden kontakt mit der tailcap haben und somit auch mit dem gehäuse ? wäre ja sinnvoll oder ?
     
  11. Das ist das Problem mit Lampen die den Modiwechsel über das Drehen des Kopfes bewerkstelligen. Richtig dicht (im Sinne von Tauchen) sind sie nur wenn der Kopf fest gezogen ist. D.h in deinem Fall nur in der höchsten Stufe. Erschwerend kommt bei oben genannter Lampe hinzu dass sie am Übergang Kopf zu Body ein sehr grobes Gewinde sowie nur einen O-Ring hat, anstatt zwei.
     
    #11 freaksound, 24. Juni 2015
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2015
  12. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das generell gilt, aber alle meine Lampen von EagleTac mit einem X an zweiter Stelle im Namen, GX..., MX..., SX..., TX..., haben einen elektronischen Schalter.im Kopf.

    Gruß Jörg
     
    #12 9x6, 24. Juni 2015
    Zuletzt bearbeitet: 24. Juni 2015
    chouster hat sich hierfür bedankt.
  13. moin

    kurzes feedback:

    nachdem ich sie über nacht in osmosewasser versenkt habe und dann die nehste nacht im ofen bei 50grad getrocknet habe (50grad metall sind verdammt heiss Oo ) habe ich alles wieder zusammengebaut akku eingelegt, gemessen und dann gewartet. 10h später scheint keine weitere entladung stattgefunden zu haben, das messgerät zeigt nach wie vor 4,17V an.

    ich werde nun nochmal morgen schauen, aber das scheint gut auszusehen !

    das wie und warum wird sich mir vermutlich nicht erschliessen :/

    aber wenigstens scheint alles wieder in ordnung zu sein.

    danke an alle ratgeber :thumbup:
     
  14. Schön das die Lampe wieder tut wie sie soll!

    Diese Behauptung erschliesst sich mir nicht.
    Was macht es für einen Unterschied für den O-Ring?
    Der ist doch immer zwischen zwei Metallflächen gepresst, außer man schraubt bis zum Gewinde auf.
     
  15. Olight Shop
    Könnte ganz einfach so gewesen sein:
    Durch das Drehen am Lampenkopf unter Wasser floss das Salzwasser am O-Ring vorbei in die Elektronik (denn durch das Drehen ändern sich die Druckverhältnisse - Überdruck/Unterdruck in der Lampe. Dort entstanden hierdurch Kriechströme, die dir den Akku leergesaugt haben.

    Durch das Bad in Osmosewasser und das darauffolgendende Trocknen der Lampe im Ofe wurde das Salz und das Wasser in der Elektronik entfernt und die Elektronik funktioniert wieder.

    Oder meintest du was anderes?
     
    #15 mobilman, 25. Juni 2015
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2015
  16. Ist doch super.
    ein Rat falls das noch ein mal passieren sollte, im Salzwasser: Wenn Du merkst das Feuchtigkeit da reingekommen ist, sofort Wasser rein, am besten Destillat, zur Not Leitungswasser, nicht trocknen lassen. Und dann halt wenn Zeit vorhanden spülen und trocknen wie beschrieben. Wenn Salzwasser in Spulen rein läuft, und trocknet kristallisiert es und zerstört die Isolierung, dann ist die Spule idR. kaputt.

    Eine O-Ring-Dichtung dichtet normalerweise mit dem Druck, heißt je nach Zustand des Ringes ist das ganze drucklos, oder mit wenig Druck auch nicht 100% dicht, erst ein gewisser Druck dichtet dann wirklich 100% ab. und wenn dann radiale Kräfte auf den Ring ausgeübt werden verformt er sich beim drehen und ist dann auch nicht mehr so richtig dicht während des drehens.

    mfg
     
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