E-Bike Akku nicht ganz vollladen

Dieses Thema im Forum "Andere Hobbys" wurde erstellt von Tokajilover, 13. Mai 2018.

  1. Hallo,

    Ich möchte beim neuen E-Bike mit 48V (ich gehe von 13x3.7V 18650 er Li-ion aus) die Ladung nicht immer auf 100% laden (leider kann ich keine tiefere max. Ladung einstellen).

    Wie könnte ich die Maximal-Ladung auf zb. 51V oder 53V einstellen um so ca. 80% herum?

    hoffe auf gute, umsetzbare und nicht 3-stellige Lösungen ;)

    DANKE
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Bist Du sicher dass Du diese Frage im richtigen Forum stellst?
     
    Obro hat sich hierfür bedankt.
  3. Ich glaube nicht, dass die Akkus bis zum Anschlag vollgepumpt werden. Die Hersteller wollen ja auch eine gewisse Lebensdauer garantieren, ich denke du beschränkst dich da nur unnötig in der Reichweite.
     
  4. Miboxer.com
    Sie garantieren 75% Restleistung nach 2 Jahren :p
    das zeigt doch schwer auf 100% hin

    hat einer noch eine Idee?
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  5. Pedelec verkaufen, ein vernünftiges leichtes Rad kaufen, trainieren, damit du mit Pedelecs mithalten kannst.
     
    #5 Obro, 13. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2018
    benji0815, cwb, Phantom und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  6. danke für den Tipp ! :thumbsup: :klatschen::klatschen:
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Die Hersteller weisen darauf hin das der Akku voll geladen werden soll. Ich weiß nicht was Du führ einen Akku hast aber die haben eigentlich eine LED Ladeanzeige. Da kannst Du dich nach richten und z.B. nur bis zum vorletzten Balken laden. Ich würde es aber nicht tun, da man die Akkuladungen bei der Durchsicht nach verfolgen kann und eventuell die Garantie verfällt.
     
  8. Ich gehe davon aus, dass das BMS im Akku verbaut ist. Dann könntest Du über ein Labornetzteil laden. Max. Strom und Spannung einstellen und gut.
    Bei über 50V wird das aber nichts mit "nicht dreistellig".
    Hinzu kommt, dass BMS erst ab einer gewissen Zellenspannung, z.B. über 4V mit dem Balancieren beginnen.

    Die einfachste und uneleganteste Möglichkeit wäre, eine Zeitschaltuhr vor das Ladegerät zu klemmen und nach Bauchgefühl (Erfahrung) eine Ladezeit vorzugeben.
     
  9. Die haben dazugelernt und weisen z.B. darauf hin, dass man bei längerer Lagerung (Winter) nur halb voll laden soll.

    Am Akku sind nur 4-5 Balken (je nach System), das ist leider recht grob für eine solche Abschätzung.

    Bei meinem Akku (Yamaha) werden nur die Gesamt-Ladezyklen gezählt.

    Funktioniert z.B. bei Yamaha nicht ohne weiteres. Erstens scheitert es am Stecker (oberspezial), zweitens will das BMS mit dem Lader "reden" (wenngleich auch nur über einfache Signalleitungen, kein Busprotokoll). Da einfach Spannung ranzuhängen geht leider nicht. Ansonsten gibt es für 30-40€ Li-Ion Lader für 10S oder 13S zu kaufen. Man muss "nur" das Stecker-und Kommunikationsproblem lösen.
    Mein Akku beschwert sich auch mit Fehlermeldung, wenn der Ladestrom aussetzt, bevor der Akku voll ist (Fehler verschwindet aber, sobald der Akku wieder ins Rad gesteckt wird).

    Lange Rede kurzer Sinn: tatsächlich erscheint Zeitschaltuhr oder manuelle Ladungsunterbrechung hier der praktikabelste Weg.
    Alterativ: die Zeit mit voller Ladung minimieren, z.B. nicht abends einstecken und über Nacht vollladen lassen, sondern erst kurz vor der Fahrt. Sollte die Fahrt regelmäßig schon morgens stattfinden, könnte eine Zeitschaltuhr helfen, die erst 2-4h vor Fahrtbeginn einschaltet.

    Bist du Flachlandtiroler? Hier in Oberschwaben fährt man keine 10km ohne mindestens 300hm. Wenn ich Verwandte/Bekannte besuche (10-40km) sind das 300-700hm, einfacher Weg. Anstiege mit 15-18% sind auf Nebenstrecken nicht selten. Mit dem Pedelec (nicht gechippt) gar kein Problem, Schnitt 22-27 km/h. Da muss man schon saugut trainiert sein, um das ohne Motorhilfe zu schaffen. Und muss bei Ankunft erst mal unter die Dusche. Erst seit ich ein Pedelec habe, fahre ich solche Strecken überhaupt mit dem Rad - und habe auch noch Spaß dabei.
    Bergauf überholt man mit dem Pedelec Rennradler dank Motorhilfe - bergab dank Mehrgewicht ;-). Nur in der Ebene sind die Rennradler schneller (sofern das Pedelec nicht illegal gechippt ist), aber Ebenen gibt's hier nur wenig, also haben die Rennradler kaum ein Chance. Und auf der Hälfte der schönen Wege können sie erst gar nicht fahren (Waldwege, nicht asphaltiert).

    PS: https://www.pedelecforum.de/forum/index.php?forums/akkus-batteriemanagement-bms-ladegeräte.4/
     
    Tokajilover, ger-slash und Ratzepeter haben sich hierfür bedankt.
  10. Bei Winora (Haibike) kann ich am Akku Ladezustand, Ladedauer, Ladezyklen, wie voll der Akku vor Fahrtantritt war, max Leistung, min Leistung usw. auslesen
     
  11. Ich gehe mal davon aus, das Samsung weiß, wie man mit Akkus umgehen soll. Ich habe hier seit kurzem ein Samsung Galaxy Book 10.6 mit Windows 10 und LTE. Die haben dem Computer ein Programm beigelegt, das die Systemeinstellungen erweitert. U.a. kann man einstellen, das der Ladevorgang bei 85% aufhört. Begründung, um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen.

    Akkuwechsel ist hier sehr teuer. Bei unseren Rundzellen schmeißen wir die weg, wenn sie kaputt sind.
     
  12. Ja, aber was zählt Yamaha als "Ladezyklus"? Jedes Mal Anstöpseln, auch wenn nur von 50 auf 90% nachgeladen wird? Oder nur volle Zyklen, d.h. wenn randvoll geladen? Oder aufsummierte geladene Kapazität dividiert durch Nennkapazität? Und welche Schlüsse könnte irgendwer daraus ziehen, um eine Garantie zu verweigern? Es ist ja auch nicht vom Hersteller verboten, den Akku nicht ganz voll zu laden.
     
  13. Die Frage ist (und da habe ich auch noch nicht viel drüber gefunden): Wie 'schlimm' ist es für einen Li-Ion, zunächst voll geladen zu werden, aber dann sofort benutzt zu werden.

    Es ist sicherlich 'schlimmer', als nicht voll laden, aber nicht so schlimm, wie voll laden und dann in diesem Zustand lassen. Irgendwas dazwischen wohl...

    Ich mache es zumindest bei ein paar 'Dampfern' mit fest verbautem Akku so... Trotz nie voll laden, haben sie schon deutlich an Kapazität verloren (möchte nicht wissen, wie die Sache bei Voll Laden ausgesehen hätte...)... Die lasse ich auch zähneknirschend voll laden (weil mir sonst die Kapazität nicht mehr reicht), um sie dann aber auch sofort zu benutzen...

    Um mal auf die Eingangsfrage einzugehen, vielleicht folgende Idee (sofern ich hier keinen Denkfehler habe):

    Bei USB-Ladung (Smartphone etc.) orientiere ich mich an einem USB-Ampere Meter und sehe halt, wenn die Ampere runtergehen, um die Ladung nach Lust und Laune abzubrechen.

    Vielleicht könnte man bei einem E-Bike ein Energiekostenmessgerät dazwischen stecken, um ebenfalls zu sehen, wenn der Strom runter geht?
     
    #13 kirschm, 14. Mai 2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. Mai 2018
  14.  
  15. Olight Shop
    Das lässt sich nicht so einfach beantworten, weil es weniger um zeitliche Abstände geht als vielmehr um die Ströme und Temperaturen.
    Wenn aber mit eher gemäßigten Strömen geladen wird und die Zellentemperaturen ebenfalls gering bleiben, dann schadet das nicht.
    Der Kapazitätsverlust ist gerade bei neuen Hochstromakkus zu Beginn ziemlich auffällig, nimmt dann aber deutlich ab.

    Hatten wir das nicht erst kürzlich in einem anderen Thread? Die Kapazität fällt erst ziemlich steil ab, aber dann flacht die Kurve deutlich ab.

    Grundsätzlich hat jedoch dieses ausgeprägte Schonladen, wie du es praktizierst, oft keinen so gewaltigen Einfluss auf die Zyklenfestigkeit. Gerade bei Hochstromakkus ist die Belastung der Zellen beim Entladen oft bedeutsamer als das spätere Laden mit "Niedrigstrom".

    Und vor allem gilt: Akkus sind Verbrauchsmaterial. Man kann sie schonen, muss aber auch aufpassen, das die Akkuschonung nicht zum Selbstzweck wird!
    Wenn der zeitliche und materielle Aufwand für die Akkuschonung am Ende den Nutzen durch etwas verlängerte Lebensdauer überschreitet, dann verpufft der Sinn ein ganzes Stück weit...
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  16. Ja, das Thema hatten wir... könnte auch hier der Effekt gewesen sein, weil ich besagte drei 'Fest-Akku'-Dampfer erst ein halbes Jahr habe...

    Mein 'Schonladen' besteht allerdings nicht aus niedrigen Strömen, sondern lediglich darin, eine Volladung zu vermeiden...
     
  17. Wie man seine eigenen Schonladevorgänge gestaltet ist egal, der Einfluss ist einfach nicht so groß bei Akkus, die im Betrieb hoher Belastung ausgesetzt sind.
    Anders gesagt:
    Wenn man einen Hochstromakku auch als solchen benutzt, dann leidet er unter den Hochstromentladungen stärker als unter vollen Ladezyklen.
     
    kirschm hat sich hierfür bedankt.
  18. Danke, Steidlmick... es führt aber jetzt zu 'Dampfer' OT, weil ich MTL mit lediglich 8W Dampfe... Aber dennoch wiedermal Danke für Deine Wissensvermittlung...
     
  19. Jetzt habe ich mich doch tatsächlich durch die Anleitung (besser: Warnhinweisabsurditätensammlung mit locker eingestreuten Bedienhinweisen) gequält und folgendes gefunden:
    4.4 Akku ... Nach der ersten vollständigen Ladung können Teilladungen des Akkus erfolgen. Teilladungen schaden dem Akku nicht, da Li-Ion-Akkus keinen Memory-Effekt haben.
    Teilladungen werden entsprechend ihrer Kapazität anteilig bewertet (eine Ladung von 50% entspricht einem halben Ladezyklus).
    Der letzte Satz beantwortet meine Frage von oben.
    4.4.7. Ladevorgang beenden ... Der Ladevorgang kann auch dann beendet werden, wenn der Akku nicht vollständig geladen ist, z.B. zum Lagern.
    Nirgendwo hingegen habe ich eine Anweisung gefunden, den Akku immer voll zu laden.

    Das sind wohl diejenigen, die direkt nach jeder Fahrt den Akku volladen und dann tage- oder wochenlang in der warmen Wohnung liegen lassen. Und im Winter bei monatelanger Nichtbenutzung jede Woche nachladen. Oder das Ding dauernd auf High/Turbo den Berg hochprügeln und dabei in 30 Minuten leeren.
     
  20. @Obro:

    Auf den Tip:

    „Pedelec verkaufen und selber trampeln“ hab ich ja schon gewartet....

    Es hat aber eben nicht jeder Bock auf Radsport!!

    Ich mach ne Menge anderen Sport, auf Radsport habe ich aber keine Lust!!!

    Da ich aber trotzdem das Auto gerne mal stehen lassen möchte, auch für den Weg zur Arbeit (14 km), habe ich ein E-Bike und bin sehr zufrieden damit!!

    Bin auch schon mit meinem
    „normalen“ Fahrrad den Weg gefahren, aber insbesondere nach dem Spät- oder Nachtdienst geht mir das schwer auf die Nerven, wenn man dann ggfs. auch noch gegen den Wind antrampeln muss!
    Das ist mit dem E-Bike sehr entspannt!!

    Ich finde es einfach nicht angebracht, jemandem, der hier ein Thema zu Akkuladung aufmacht, zu raten, sein Fahrrad zu verkaufen...

    Wer Radsport machen möchte, soll
    es gerne machen!
    Dem würde ich ja auch nicht raten: „Verkauf dein Fahrrad und kauf dir ein E-Bike“...

    Gruß,

    Bodo
     
    heiligerbimbam und Ratzepeter haben sich hierfür bedankt.
  21. Das steht ja außer Frage, dass Senioren, die mit der hohen Geschwindigkeit, insbesondere wenn sie bremsen müssen, nicht mehr klarkommen, keine geeigneten E-Bike-Fahrer sind!!

    Der Zusammenhang hier war aber wohl ein andere, wenn dem TE gleichzeitig nahegelegt wird, ausreichend zu trainieren, um mit Pedelecs mithalten zu können!

    Ich finde das anmaßend!!!
     
    Ratzepeter und light-wolff haben sich hierfür bedankt.
  22. Ich zähle mich auch zu den Senioren und komme mit der Geschwindigkeit eines E-Bike gut zurecht.
    Zumal ich in früheren Jahren mit konventionellen Fahrrädern schneller unterwegs war.
     
  23. Das war ja auch nicht auf alle Senioren gemünzt, zumal ich mich da auf kein Alter festlegen würde!

    Wer sein Leben lang Sport getrieben hat oder anderweitig sehr aktiv war, dürfte auch im Alter eine gewisse Motorik und Fitness behalten!

    Aber es gibt auf unseren Straßen nun mal auch genug andere Beispiele!

    Da sind ältere Menschen durchaus überfordert.
    Die Oma meiner Frau hat ihr E-Bike nahezu unbenutzt wieder abgegeben.

    Und das war eine kluge Entscheidung!
     
  24. Die letzten paar Prozent an Kapazität werden üblicherweise relativ langsam und somit über einen etwas längeren Zeitraum geladen . Somit ist es eigentlich recht leicht den Ladevorgang einen Ticken früher zu beenden . Das kostet gar nichts und das für die Akkus stressige randvoll laden wird vermieden , Für mich ist mein (Lasten) Pedelec übrigens Transportmittel und Autoersatz , kein Sportgerät .
     
    nightcrawler, light-wolff und Gammel haben sich hierfür bedankt.
  25. Bei Pedelecs kommt immer irgendwann der Spruch von einem "richtigen" Radler, das sei doch kein echtes Radfahren mehr. Dabei verkennen die "richtigen" Radler völlig, dass sie selbst es sind, die das Fahrrad zum Sport-, Trainings oder Freizeitspaßgerät "zweckentfremdet" haben. Früher war das Fahrrad nämlich in allererster Linie ein billiges und einfaches Transportmittel für die Masse. Zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen. Und das kann es dank Hilfsmotor auch in der heutigen schnelleren Zeit mit gestiegenen Komfortansprüchen wieder sein.

    Man hört als Pedelecfahrer immer wieder gemurmelte Kommentare beim Vorbeifahren. Oder sieht die Blicke, die gehen zuerst auf den Motor und dann wenden sie sich geringschätzig ab. Kürzlich habe ich auf einer leicht abfallenden Strecke mit ca. 35km/h (d.h. aus eigener Kraft, ohne Motorhilfe) einen (älteren) Rennradler überholt, der dann meinte "Koi Kunscht mit Motor", warufhin ich erwidern musste "I dapp des ganz alloi, der Motor hilft bloß bis 25". Manchmal wünsche ich mir eine gut sichtbare Anzeige für andere, ob ich gerade mit Hilfe fahre oder ohne - gegen solche Kommentare ;).

    Dabei glaube ich, die Meckerer sind im Grunde doch nur neidisch, sie können es nur nicht zugeben. :)
     
    #25 light-wolff, 15. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2018
    sma, Ratzepeter und Gammel haben sich hierfür bedankt.
  26. Ich glaub das es total egal ist wie die Dinger bei Markenfahrrädern geladen werden. die sind schon so konstruiert, dass sie die Anforderungen durchhalten, und erst danach den Geist aufgeben ( -> Obsoleszenz). Dann wird am Ersatzakku noch einmal ordentlich verdient.
     
  27. Danke @light-wolff ! :klatschen:
    leider war dies der einzige konstruktive Beitrag zur gestellten Frage. :muede:

    trotzdem dank an alle Ratschläger :Todlachsmiley:
     
  28. Meine persönliche Erfahrung, ich fahre täglich mit dem Rad, ca 90% der Menschen die auf einem Pedelec sitzen und mir täglich begegnen, solltens tatsächlich mit Sport versuchen! Die Gründe: schnelles sicheres reagieren auf dem Rad, hier vor allem Notbremsungen genannt, verlangen körperliche Ftness, Schnell aus dem Sattel. den Körperschwerpunkt hinter den Sattel zu verlagern und beide! Bremsen benutzen ist für die große Mehrheit der Pedelecnutzer ein Unding. Dabei haben aber gerade Pedelecfahrer aufgrund der ihnen jetzt möglichen Geschwindigkeit erst recht die Pflicht zur körperlichen Fitness, die ihnen ja erst die Beherrschung des Rades garantiert. Weiter ist jeder 2te mit einem Baumarkt- Billigpedelec unterwegs, auch hier ist aufgrund schlechter Bremsen, eines "weichen" Rahmens und ähnlicher Mankos erst mit körperlicher Fitness eine Kompensation möglich.

    Ich behaupte nicht das hier postende/Anwesende zur Gruppe der Torkelradler gehören die zuhauf mit Pedelecs unterwegs sind. Mein Spruch war sicher überflüssig, aber es war zu verlockend auf die Frage nach weiteren Ideen nicht zu reagieren. :)
     
  29. Ich kann zwar gut verstehen, dass du nicht gerade begeistert über die ausufernden und sachfremden Diskussionen bist, aber ich habe auch ein gewisses Verständnis dafür, denn deine Frage war zu allgemein und zu oberflächlich.
    Da muss man man sich auch nicht wundern, wenn die Spekulationen in's Kraut schießen und viele OT-Beiträge entstehen...

    Es wäre z.B. extrem nützlich gewesen, wenn du konkrete Angaben zum Hersteller und Modell sowohl des E-Bikes, des Akkus und des Ladegerät gemacht hättest, je mehr Detailinformationen desto besser!
    Außerdem lässt sich so ein Thread viel besser in die gewünschte Richtung dirigieren, wenn man als Fragesteller dann auch aktiver daran teilnimmt und nicht einfach mal alles laufen lässt!

    Das soll keine persönliche Kritik sein, nur ein Hinweis für ggf. zukünftige Fragen und vielleicht auch ein Rat, wie du diesen Thread noch in eine für dich hilfreichere Richtung drehen könntest.
     
  30. Übrigens schreibt Bosch zum Thema Teilladungen oder Ladeunterbrechung genau das gleiche wie Yamaha: schadet nicht.
    https://www.bosch-ebike.com/fileadm...MY2018/Bosch-eBike-MY2018-BatteryGuide-DE.pdf Seite 18.

    Für die gängigen Systeme gibt es Alternativen, die um einiges günstiger als die Originale sind. Oder Recelling.
    Recht gängig sind ja 40-Zeller (10S4P), d.h. die Zellen alleine kosten je nach Typ schon 100-200€. Die müssen noch verschweißt und montiert werden. Da sind mMn 3-500€ Endverbraucherpreis (mit MWSt) durchaus noch angemessen.
     
  31. Ich gehöre mit großer Sicherheit zu den übrigen 10 % und bin auch auf einem normalen Fahrrad sicher unterwegs .
    Trotzdem möchte ich hier gerne mal anmerken das auch die genannten 90 % auf dem Pedelec sich körperlich bewegen und viel mehr für ihre Fitness tun als wenn sie im Auto sitzen würden . Von der besseren Umweltbilanz mal ganz abgesehen .
    Folgender Gedanke : Wenn Fahrradfahren als Sport betrieben wird , warum geben dann Rennradfahrer Unsummen aus um ihr Rad ein paar Gramm leichter zu machen ? Wo doch im Gegenteil nur zusätzliches Gewicht dem sportlichen Anspruch gerecht wird . Rahmen aus Stahl wären hier eigentlich sinnvoller , sind aber irgendwie nicht sehr verbreitet:pfeifen:. Antwort : Weil die mögliche Reichweite und der damit verbundene Spaß an der Sache dadurch steigt .
    Bei vielen Pedelecfahrern ist der Grund exakt derselbe .
    Nur mal so zum nachdenken .;)
     
    9x6, Ratzepeter, djmykemyers und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  32. Hersteller und Model sind für eine Antwort irrelevant
    48V 18650er 13S reicht vollkommen aus um über eine Idee eines Ladebegrenzers zu reden. (wie viele Parallel, obschon irrelevant hätt jemand erfragen können btw. 6P)

    Es gehen ja alle von sich aus ;)
    Einer ist nicht fit, der andere soll doch das gleiche kaufen wie ich sage, andere regen sich über senioren oder dicke auf, andere interessiert was der strom kostet, oder dehnen ist der strom zu teuer ..... klar, alles "mea-culpa" wegen ignorierens.

    danke @light-wolff für den weiter link!
    wegen dem doch komplizierten energybus (der auch daten codiert) ist es unwahrscheinlich eine lösung zu finden. auch das laborgerät (danke @Flummi - doch das hatte light-wolf schon geschrieben, dass dies nicht geht)

    Der Schluss - Das Fazit:

    Ich muss schauen wie lange es bei meinem Gebrauch dauert bis ca. 80-90% geladen ist und dann stelle ich vor das Ladegerät ein zeitschalter vor.
    günstig und es wird schon funktionieren.

    danke allen, freunden von hellen lampen!
     
  33. Genau hierbei wäre die Angabe von Hersteller und Modell hilfreich gewesen. Bei Bosch ist z.Bsp dieser Punkt ziemlich genau erreicht wenn nur noch der letzte LED-Balken am Akku blinkt . Darauf wollte ich vorhin hinaus das dies ein guter Zeitpunkt wäre den Ladevorgang zu beenden .
    Da ich es prinzipiell ablehne Akkus (komplett) unbeobachtet , oder gar über Nacht , zu laden hatte ich meine Antwort so formuliert .Elektronische Eingriffe in die Ladeelektronik um das Ladegerät vorzeitig dazu zu bewegen den Ladevorgang zu beenden halte ich (zumindest bei Bosch) für undurchführbar . Daher ging es mir nicht darum die Fragestellung unkorrekt zu beantworten sondern nur darum eine alltagstaugliche Lösung in den Raum zu werfen die ich selber nutze .:)
     
  34. So intelligent bin ich auch ;)
    das e-bike kommt nicht in's wohnzimmer wo ich die ganze zeit daneben stehe um es pünktlich vom ladegerät zu trennen und pünktchen interpretieren konnte ich schon im kindergarten ;)

    kein problem! alltagstauglich ist wohl oder übel nur die zeitschaltuhr
     
  35. Unsinn, es gäbe vielleicht Möglichkeiten das alles recht einfach zu lösen, aber ohne Detailinformationen wird das schwierig.
     
  36. Bitte bleibt mal sachlich miteinander!

    Wer sich mit der Fragestellung nicht auseinandersetzen möchte oder vermeintlich angegriffen fühlt oder keine hilfreichen Tipps geben kann und möchte, der möge doch bitte einfach nichts schreiben oder den Thread sogar ganz links liegen lassen.

    Kein Thema ist so wichtig, dass man sich hier jetzt verbal an die Gurgel springen muss.


    Gruß Johannes
     
    Ratzepeter, light-wolff, Tokajilover und 3 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  37. Ein Ansatz wurde schon genannt: Überwachung der netzseitigen Leistungsaufnahme des Ladegeräts. Habe mal mit einer Funksteckdose FRITZ!DECT 200 rumgespielt, die kann bei Leistungsunterschreitung abschalten. Sprich wenn der Eierkocher oder die Kaffeemaschine durchgelaufen sind und die Heizung eine einstellbare Zeit aus ist, geht der Strom ganz weg und bleibt weg (gut, wenn man kalten Kaffee braucht). Kann man in der Oberfläche der Fritte alles wunderbar einstellen. Natürlich sollte man einmal einen Ladevorgang genau betrachten (die Dose loggt die Leistung und in der Fritte kann man die Graphen anschauen). Dann (sinngemäß) "Ausschalten, wenn Leistung für x Minuten unter y Watt fällt" setzen.

    So, und mal ein konkretes Argument gegen speziell den E-MTB-Wahnsinn. Bisher musste man treten oder schleppen, wenn man sein "Bergab-Rad" richtig ausfahren wollte. Einige findige Cheater haben dann Sessel- und sogar Schlepplifte für sich entdeckt. Und jetzt kommen Hinz und Kunz überall hin und donnern auf jedem möglichen und unmöglichen Weg zu Tal. Ohne Rücksicht auf Umwelt- und Naturschutz, auf Spaziergänger usw.. Dann kommen wieder Verbote, mehr Verbote, die auch die wenigen, von der Natur noch ertragbaren, Selbstbergauffahrer treffen (die ja eh schon auf bestimmte Wege bzw. Gebiete beschränkt wurden).

    Es gibt schon sinnvolle Anwendungen der Pedelec-Technik. Das hier ist ein E-Bike. 50 kg Nutzlast. Briefträger, Kurierbike für schwere Pakete, Essenzustellung (Isolierbehälter für GN-Formfaktor), der Wochenendeinkauf, ... Der Preis ist auch nicht soooo daneben, wenn man nach vernünftigen E-Bikes sucht.Und bei der Zuladung kann man auch Reserveakkus einpacken...

    S.
     
    tdmtreiber11 hat sich hierfür bedankt.
  38. Richtig, wer bergab fahren kann kanns auch bergauf auch mit einem 22kg Downhillcicle. Und diese Leute haben dann auch keine Probleme Rücksicht zu nehmen. Zu den torkel Pedelecfahrern, auch diese treiben sich jetzt vermehrt im Wald rum; mir kommt eine Gruppe Wanderer entgegen, aus dem Seitenwaldweg kommt von hinten auf die Gruppe ein Pedelecfahrer zu, obwohl die Gruppe zu einem Rand des Weges ca. 1,3m frei hat, gerät der Pedelecfahrer in Panic, sieht sich nicht in der Lage an der Gruppe langsam vorbeizufahren oder Laut zu geben und brettert mit seinem Gefährt knapp hinter der Gruppe gegen einen Baum, natürlich auf der Seite wo er in keinem Fall vorbeigekommen wär. Das erlebe ich seit dem Pedelecboom in ähnlicher Form täglich, mit der Geschwindigkeit heillos überforderte, arrogant reagierende Personen die Platz fordern weil sie mit dem Teil nicht klarkommen. Alles mangelnde Fitness, die sich auch nicht bessert wenn man durch leichtes Treten, da Motorunterstützung, etwas Kondition erlangt. Der Rest des Körpers, die Wampe, die vernachlässigte Rumpfmuskulatur, elementar wichtig fürs Radfahren wird eben nicht durch Radfahren trainiert. Das betrifft gar nicht mal unbedingt ältere Fahrer die in der Regel doch recht umsichtig fahren, es ist hauptsächlich der ca. 25 bis 45 Jährige der sich wie im Auto fühlt und meint alles tanzt nach seiner Pfeife.
    Ja, das ist korrekt, auch für den Arbeitsweg, tägliche Besorgungen ist ein Pedelec sicher hilfreich nützlich und sinnvoll, nur man sollte nicht vergessen, das es ein Fahrrad ist und ohne bestimmte Fahrtechnik die nunmal eine gewisse körperliche Leistungsfähigkeit voraussetzt, ist sicheres Fahren nicht möglich. 25 km, wo vorher nur 8-9km möglich waren, überfordert die Leistungsfähigkeit vieler. Der rapide Anstieg von Unfällen mit dem Pedelec spricht eine deutliche Sprache.
     
    #38 Obro, 17. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2018
    tdmtreiber11 hat sich hierfür bedankt.
  39. Heute Tag der Pauschalisierung?

    Mannomann.

    Reden wir noch über...Radfahren? Das, was man für gewöhnlich im Grundschulalter lernt? Das, was meine 70++ Eltern auch noch ganz ohne Fitnessstudio unfallfrei und ganz selbstverständlich regelmäßig vollbringen?

    Ja, nämlich dass immer mehr Pedelecs im Verkehr sind :rolleyes:.
     
    Ratzepeter, light-wolff und ger-slash haben sich hierfür bedankt.
  40. Warum muss eine technische Frage über das Laden eines Akkus gleich in Grundsatzdiskussionen ausarten?
    Ist es so schwierig, einfach mal BEIM THEMA zu bleiben?
    Selbst die diesbezügliche Bitte der Moderation wird einfach ignoriert - um sich gleichzeitig über angeblichen Egoismus und Arroganz anderer aufzuregen.
    Der TE suchte weder ein Lastenrad noch Lebensberatung, sondern einfach eine Möglichkeit, den Akku nicht immer auf 100% vollzuknallen.
     
    #40 light-wolff, 17. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2018
    9x6, Tokajilover, Ratzepeter und 5 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
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