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Dauervorstellung - Carinthia PRG Regenjacke

Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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So Freunde des Regens,

wie einige wohl mitbekommen haben, hat meine bisherige Alltags-Regenjacke nach nun etlichen Jahren den Geist aufgegeben in Form von:

  • Tapes begannen sich zu lösen
  • Klettbündchen + Klettpatches lösten sich (Nähte gingen auf)
  • 50 Meter im Platschregen und man war Nass
Da ich nicht der Mensch bin, der Dinge einfach "entsorgt" habe ich es natürlich erstmal mit Imprägnierung versucht, aber das brachte auch nix - also musste nun wirklich was neues her.

Lange habe ich rumüberlegt und gehadert, sollte es doch "ebs gscheits" werden.

Nach einigem lesen von Vorstellungen, Herstellerhomepages und schauen von diversen Videos habe ich eine engere Wahl getroffen und bin nach dem anprobieren von ein paar Jacken letztenendes bei der:

Carinthia PRG Jacke

gelandet welche ich hier zunächst Vorstellen möchte.

Diese Vorstellung will ich aber dann alle paar Wochen / Monate um aktuelle Eindrücke ergänzen da ich oftmals denke diese ganzen Vorstellungen (neudeutsch Reviews) sind doch nur eine Momentaufnahme; und dass eine Nagelneue Jacke i.d.R. die ersten Wochen dicht ist kenne ich nicht anders. Aussagekräftiger sind da Langzeiterfahrungen - und um genau die geht es mir hier.

So genug gesabbelt:

Offiziell heißt PRG sowas wie professional rain garment zu deutscha als Professionelle Regenbekleidung; da ich die ganzen anglizismen nicht so wirklich mag sage Ich: "Persönliches Regen Geraffel" dazu.

Meine Anforderungen an die Jacke waren:
  • hohe Wassersäule min. 10 000 mm
  • Atmungsaktivität in Form von Membran und Belüftungsmöglichkeiten
  • neutrale Optik d.h. kein Flecktarn o.ä. sondern eher dunkelgrauer oder schwarzer Stoff; neutraler Schnitt.
  • möglichst universell einsetzbar für Radfahren im Alltag, Radtouren, Trekkingtouren.
Und hier erfüllt die Carinthia PRG meine Anforderungen anhand der ersten Tage auf dem Rad und der Passform bisher vollkommen.

In der Vorderansicht sieht die Jacke so aus:

Medium 29879 anzeigen
Und von hinten so:

Medium 29880 anzeigen
Wie gesagt lag mein Augenmerk auf einer schlichten, unauffälligen Optik. Irgendwelche Klettflächen für Patches oder gar eine militärisch anmutende Optik wollte ich nicht; und hier macht die Carinthia wirklich einen schmalen Fuß. Der einzigste Punkt der vllt. etwas an einen Militärausrüster erinnert ist die Kapuze mit ihren Verstellmöglichkeiten und der helmtauglichen Größe.

Wer aufgepasst hat zählt aussen:
  • 2* Oberarmtaschen - hier passt jede Menge rein; ich hab Spaßhalber mal was gesucht was von der Größe her jeder kennt und tadaa eine CD- Hülle passt locker rein (und mit sicherheit 2-3 aufeinandergestapel auch); gut im angezogenen Zustand sieht selbiges wohl doof aus und fühlt sich unbequem an. Und warum sollte man auch mit CD Hüllen am Oberarm in der Weltgeschichte rumlaufen?

  • 2* Brust / Bauchtaschen - der Reißverschluss fängt oben an der Brust an und geht weit runter; die Tasche geht noch weiter runter. Wenn es sein muss kann man eine 1l PET-Flasche locker da reinstellen. Selbiges halte ich für Irrsinn, aber für Kartenmaterial das trocken bleiben soll o.ä. ist so eine riesige Bauchtasche echt klasse.

  • 2* Unterarmentlüftung - beide großzügig gestaltet und beide mit 2-Wege Reißverschluss somit hat man alle Möglichkeiten auf und zu zumachen wie man will.

  • 3* Kapuzenverstellung - einmal vorne um die Kapuze zuzuziehen, 1* am Oberkopf und 1* am Hinterkopf um die Kapuze perfekt an seinen Schädel anzupassen.


Auch von Innen gibts nicht viel zu sehen; und noch weniger zu meckern:

Medium 29878 anzeigen
Auf der rechten Seite befindet sich ein Feld um die ID einzutragen; oder vllt. einfach seinen Namen draufzuschreiben (ich gedenke dies zu tun da die Jacke ja nicht unbedingt günstig ist. Auf der linken Seite befindet sich eine großzügige Innentasche in welcher locker ein DIN A5 Block Platz hat.


Ebenfalls fällt einem bei der Innenansicht auf, dass alles wirklich sauber vertaped ist:

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Die Reißverschlüsse ringsum sind von YKK und müssten allesamt aus der wasserabweisenden und PU-beschichteten Aqua-Guard Serie sein. Obendrein hat jeder Reißverschluss hat sein eigenes Parkhäuschen.

Medium 29873 anzeigen

Der Unterarmreisverschluss für die Belüftung hat einen eigenen Ablauf; selbiger wird weniger für den Schweiß sein sondern eher dafür falls doch Nässe durch den Reißverschluss eindringt und in der Abdeckleiste hinter dem Reißverschluss nach unten läuft irgendwo wieder austreten kann.

Medium 29875 anzeigen

Der Frontreißverschluss hat, so wie es sich gehört einen Kinnschutz bekommen damit im geschlossenen Zustand nichts kratzt.

Medium 29876 anzeigen

Der Stoff der Jacke selbst macht einen robusten Eindruck; er raschelt zwar bei Bewegungen, fühlt sich aber hochwertig an und ist als Rip-Stop-Gewebe ausgeführt. Verbaut ist eine GoreTex Membran welche für eine 10.000 mm Wassersäule sorgt.

Medium 29874 anzeigen
Das GoreTex Membran ist, wenn ich mich richtig informiert habe ein GoreTex Paclite Membran. Die Ausführung als 2-Lagen Laminat sorgt u.a. dafür dass die Jacke recht leicht ist und auch recht kompakt gepackt werden kann. Hierfür ist von Carinthia sogar ein Kompressionssäckchen im Lieferumfang dabei.
 

Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Die ersten Eindrücke

Nachdem ich die Jacke nun 2 Tage habe, und es schon ein wenig am regnen war habe ich Sie natürlich auf dem Weg zur Arbeit (mit dem Fahrrad) sofort getestet.
Am ersten Tag war es morgens noch trocken aber mit ~5-6°C recht frisch, also habe ich meine HelikonTex Classic Arm Fleece drunter angezogen und bin losgeradelt.
Ich muss sagen, für diese Temperatur anscheinend die ideale Kombination - man kommt nicht ins schwitzen, aber man friert auch nicht.

Bei diesen "Übergangstemperaturen" im Bereich von +5°C bis + 15°C habe ich mit meinen bisherigen Jacken immer Lotto gespielt
d.h. entweder verschwitzt ankommen, oder doch leicht frieren.

Am Abend des ersten Tages gab es dann kurz vor der Heimfahrt von der Arbeit den lang ersehnten Regen; seltsame Sache so eine neue Regenjacke - ich bin extra den längeren Weg gefahren um nicht nur 20 Minuten sondern 45 Minuten im Regen rumkurven zu können.

Naja gut, großartig was tolles kann ich euch nicht berichten - die Jacke ist dicht, so wie es sich für eine brandneue Regenjacke wohl gehört und das Membran funktioniert anscheinend echt TOP; ich hatte kein Dampf in der Bude und kam nicht ins schwitzen.

Heute war es dann andersrum - morgens gab es Regen und heute Nachmittag war eitel Sonnenschein angesagt, aber es war etwas frisch und windig weshalb ich mich dazu entschlossen habe die Jacke als Windschild zu verwenden; also beide Lüftungen komplett aufgemacht und die Jacke übers Classic Army Fleece angezogen und heimgeradelt. PERFEKT !.


Was mir bisher positiv aufgefallen ist:

  • Der Rücken der Jacke hat die perfekte Länge fürs Radfahren, auch leicht nach vorne gebeugt bleibt der Rücken bedeckt.
  • Die Arme sind an der Oberseite länger womit die Handrücken auch noch zu 3/4 bedeckt sind; wer mal auf dem Rad an einem kühleren Herbsttag in den Regen gekommen ist freut sich über sowas, denn grad am Handrücken wird es schnell kalt.
  • Der Stoff ist schön fest womit er sich im Wind nicht aufbläst oder anfängt zu flattern.
  • Der Kragen ist für mich perfekt geschnitten und schliesst sauber ab, da zieht kein Lüftlein an den Hals.
  • Die Kapuze ist so geschnitten, dass selbige nur bei offenem Kragen aufzusetzen ist; was aber den Vorteil hat, dass Sie durch Wind auch nicht heruntergeblasen wird. Ebenso ist die Helmtaugliche Größe Toll denn man kann super seinen Fahrradhelm drunter lassen oder auch eine Basecap.

Was mir bisher neutral aufgefallen ist:
  • Der Stoff raschelt beim an und ausziehen doch sehr; beim Radfahren stört es mich nicht, beim wandern denke ich auch nicht. Aber wer hier empfindlich ist sollte ggf. von der Jacke absehen. Mich persönlich juckt es nicht.
 
26 September 2018
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Acebeam
wie fällt das gute stück denn aus und welche jacken waren noch in der auswahl?
mit carinthia macht man ja grundsätzlich nichst verkehrt...
 

Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Die Carinthia fällt normal aus d.h. ich habe eigentlich bei Jacken immer Größe M und bei Carinthia passt ebenfalls die Größe M perfekt.

Die Größe ist so, dass aber noch locker die HelikonTex Classic Army Fleece drunter geht. Vom Gefühl her passt auch eine dickere Fleecejacke noch gut drunter; was ich bei kälteren Temperaturen dann auch mal testen werde.

Welche Jacken noch in der Auswahl waren:

- UF Pro Monsoon Gen.2:
Ist rausgefallen, da die Jacke für die angedachte Anwendung als Ganzjahresjacke im Verbund mit Fleece viel zu eng war.

- Tasmanian Tiger Dakota Rain Jacket:
Ist rausgefallen da der Frontreißverschluss keine Abdeckleiste hat und so das Wasser doch mal durch den Frontreißverschluss gedrückt werden kann (gerade auf dem Fahrrad bei windigem Herbstwetter schon an einer anderen Jacke gehabt).

- Arcteryx Zeta AR:
Hier war mir der Kragen zu groß und zu hoch; ich kanns nicht haben wenn der Kragen so viel Luft hat, dass ich mein Kinn noch damit einpacken kann --> die Folge eines solchen Schnittes ist nämlich meist Zugluft am Hals. Da ich Schals und ähnliches gedönse welches man sich um den Hals legen kann absolut nicht mag fallen solche Jacken raus.
 
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Gestern hatte es tatsächlich, so wie es langsam jährlich tradition wird um die Zeit von Ostern, in der Stadt noch knappe 3°C d.h. sobald man aus der Stadt raus ist hat man um die 0°C.

Beim losfahren war ich schon am überlegen ob die aktuelle Kombination (Carinthia PRG + Helikon Tex Classic Army Fleece) für die Temperatur ausreicht, aber ja immernoch in Ordnung, aber ich denke bei 0°C ist dann auch die Wohlfühlgrenze erreicht.

Zumindest auf dem Fahrrad funktioniert die Kombination wirklich gut; der morgendliche Nebel perlte auch immernoch schön an der Jacke ab und wenn meine Smartphone Kamera funktionieren würde (fokussiert nach Lust und Laune ab und an nicht mehr) hätte ich mal ein Foto gemacht wie die Handrücken durch die langen Ärmeloberkanten vom kalten Nebeldunst geschützt sind
 

Hausmeister

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18 April 2016
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Joa nun habe ich die Jacke ja schon ein paar Tage; da es in letzter Zeit überwiegend warm und trocken war blieb Sie Zuhause, gestern sah es dann endlich mal wieder nach einem schönen Regenwetter aus.

Als ich gestern Abend von der Arbeit nach Hause fuhr bin ich natürlich prompt in das aufziehende Gewitter reingeradelt; aber was solls - Jacke aus dem Rucksack gekramt, angezogen und weiter gehts.

Abends dann noch zu Fuß (immernoch Regenwetter) in die Stadt gelatscht und ebenfalls trocken geblieben.

Was mir bei diesen beiden Situationen positiv aufgefallen ist folgendes:
  • die Jacke lässt sich bei nichtgebrauch auch mal zusammenrollen und in der Kapuze verstaut transportieren; so hat man Sie im Bedarfsfall auch schnell ausgepackt und angezogen.
  • die Helmkompatible Mütze passt auch perfekt auf ein Baseball- als auch Snapbackcap; eigentlich sogar die Ideale Kombination - die Mütze dreht sich dann sehr schön mit den Kopfbewegungen mit.
So und jetzt hoffe ich, dass es die nächsten Tage wieder regnerischer bleibt und ich die Jacke wieder öfter anhabe.
 
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Vom notorischen "Kapuzenabschrauber" (jaa, ich habe Kapuzen in jeglicher Form an den Jacken bisher immer gehasst) bin ich nun zum Kapuzenliebhaber geworden.

Eine Helmkompatible Kapuze ist wirklich was sehr feines, vor allem wenn man wie ich tagtäglich mit dem Rad zur Arbeit radelt. Einfach genial - Helm auf, Kapuze drüber und die Witterung ist plötzlich scheißegal --- die Kapuze dreht sich beim Seitenblick wunderbar mir, die Ohren sind im trockenen aber dennoch hat man nicht das Gefühl weniger zu hören und obendrein bleibts an der Birne warm und trocken.
 
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So, die letzten 2 Tage gabs dann mal richtig Wasser vom Himmel; während die Jeanshose innert 30 Sekunden komplett durch war -> die Arbeitsschuhe nach ~ 10 Minuten gefühlt voll Wasser standen war die Regenjacke dicht.

Mittlerweile liebe ich diese Jacke. Obwohl ursprünglich nur für den Weg zur Arbeit, Radtouren oder Wanderungen gedacht ertappe ich mich immer wieder dabei wie ich auch im Alltag laufend zur PRG greife.

Da ich öfter auch mal Briefe vom Geschäft beim nächsten Briefkasten einwerfe habe ich die riesigen Bauchtaschen mittlerweile echt lieben gelernt. Bisher ging es immer so, dass ich die Briefe bei Regenwetter in den Rucksack gesteckt habe und knapp 800 Meter weiter wieder rausfummeln musste. Nun stecke ich die Briefe einfach in die Brusttasche und gut ist.

Immer mehr mag ich auch die Kapuze; einfach genial. Egal wie stark es regnet oder der Wind geht - Jacke zu, Kapuze auf und es kann los gehen; man fühlt sich wohl egal bei welcher Witterung.


Negatives ist mir bis Dato noch nichts aufgefallen (außer vllt. dem Kaufpreis, aber Porsche wollen und Trabbi zahlen hat ja noch nie funktioniert).

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Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Weitere Erfahrungen:

So, die letzten Wochen war ja nicht wirklich Regenjackenwetter aber im Juni hatten wir noch ein paar richtig schöne Gewittertage.
An einem dieser Gewittertage im Juni habe ich dann mal mein Radl gepackt und bin ein wenig am Berg rumgeeiert;
komplett versifft aber trocken kam ich nach ~ 2,5 Stunden Zuhause an.

Zuhause erstmal die Jacke auf einen Kleiderbügel gehängt und mit dem Gartenschlauch den Dreck abgewaschen und zum trocknen
aufgehängt. Am nächsten Tag, nachdem die Jacke trocken war, sah Sie wieder aus wie neu.

Ich muss sagen, auch fürs Mountainbiken ist dieses Jacke absolut geeignet; bergauf macht man die Unterarmzipper auf
und hat ein gutes Klima ohne ins Schwitzen zu kommen und Bergab hält Sie wirklich komplettem Dauerfeuer von oben (Regen)
und von unten (Matsch, Schlamm, Dreck) stand.
 

Hausmeister

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ENDLICH HERBST

Und nein, den Thread hier habe ich nicht vergessen. Die Jacke war mittlerweile mit dabei in Dänemark -> Norwegen -> Schweden und ich bin immernoch restlos begeistert.

Im Urlaub hatte ich die Jacke oft als Windschutz an da wir keine wirklichen Regentage hatten. Dank der relativ neutralen Farbe kann man mit Ihr auch gut in der Stadt rumschlendern ohne gleich als Outdoor-Prepper-Bushcraf-was-weiß-ich abgestempelt zu werden.

Zurück daheim legte dann endlich der Herbst mit feinstem Regenwetter los. Bisher gibt es noch nichts nachteiliges zu sagen - die Jacke perlt wie am ersten Tag, lediglich an den ersten 2-3 cm der Armbündchen saugt sich mittlerweile der Stoff etwas voll; ansonsten alles tutti.

Mit den riesigen Frontreißverschlüssen habe ich mich ebenfalls mittlerweile echt angefreundet; wirklich praktisch mal schnell ne Landkarte o.ä. in die Jacke stecken zu können das spart manchesmal das lästige "Rucksack auf Rucksack ab" Spielchen.
 

Hausmeister

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Es ist Winter im Kalender

Wir hatten zwar schon ein zwei Tage in denen es um die -5°C gab aber im Großen und Ganzen hielten sich die Temperaturen bisher um die +5°C womit es keinen Schnee sondern Regen gab.

Groß zu erzählen gibt es aktuell noch nichts negatives; die Jacke ist mittlerweile meine Alltagsjacke d.h. seit Wochen tägliche Pendelei auf dem Fahrrad mit Rucksack auf dem Rücken. Obendrein ziehe ich Sie auch verdammt gerne in der Stadt an wo die rießen Fronttaschen schon oft den ein oder anderen Briefumschlag vor Nässe geschützt haben.

Alles in allem bisher TOP.
 

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Fast 1 Jahr im Gebrauch

In den letzten Wochen meinte es der Wettergott gut mit mir, denn es gab Regen in allen Variationen.

Ich erinnere mich noch an die Worte von Forrest Gump "Der Regen kam von links, er kam von oben, mal kam er auch von rechts....."

Kurzum - feinstes Regenjackenwetter. Alles in allem bin ich nun nach fast 1 Jahr Gebrauch immernoch restlos begeistert von der Jacke. Das Material perlt immernoch wie am ersten Tag. Lediglich an den Armbündchen ist der Bereich der sich mittlerweile vollsaugt größer geworden - im laufe der Zeit von 2-3 cm auf aktuell gut die komplette Breite des Armbündchens.

Meiner Meinung nach ist das nicht tragisch, zum einen könnte man auch nachimprägnieren (was ich bisher noch nicht getan habe) und zum anderen ist der Bereich der Armbündchen auch ständigen Berührungen beim an und ausziehen ausgesetzt.

Der Rest der Jacke sieht bisher, trotz des häufigen Einsatzes, immernoch aus wie neu. Die Klettstreifen zeigen noch keine Ermüdungserscheinungen, die Nähte sind noch alle so wie Sie sein sollen und die Reissverschlüsse funktionieren immernoch einwandfrei.
 

Hausmeister

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Ergänzung zur Jacke

Nachdem ich bisher entweder meine HelikonTex Classic Army Fleece; oder eine NorthFace Fleece-Innenjacke (aus einer 2in1 Jacke) unter der Carinthia getragen habe kam gestern die Clawgear Aviceda Mk II ins Haus. Die Clawgear Fleecejacke ist nochmal einiges dünner als die beiden anderen Fleecejacken wodurch das Gewicht und Packmaß immens verkleinert wird. Ideal also für die Situationen die man im Frühling und Herbst oftmals hat - frühmorgens ist noch knackig kalt und abends würde man mit Fleecejacke vergehen.

Pervers an der Aviceda ist allerdings auch, dass selbige zwar wesentlich dünner ist als meine anderen beiden Fleecejacken aber wohl dennoch wärmer.

Ich denke das Gespann aus Carinthia PRG und Clawgear Aviceda wird sich bewähren. Da die Aviceda zudem sehr körpernah geschnitten ist wird sie den Tragekomfort nochmals einiges erhöhen. Meine beiden anderen Fleecejacken sind eher "gemütlich" geschnitten und brauchen doch etwas Platz unter der Jacke.
 

Hausmeister

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Es startet der 2.te Herbst

Und ich bin immernoch absolut begeistert von der Jacke.
Die letzten 2 Tage hatten wir feinstes Herbstwetter d.h. viel Wind und einiges an Regen von allen Seiten dazu war ich pro Tag ~50-60 km mit dem Fahrrad unterwegs bei ~12°C. Funktionsunterhemd + Shirt an; Carinthia PRG mit geschlossenen Lüftungen drüber und ab dafür.
Hält den Wind ab, hält trocken, man hat warm kommt aber nicht ernsthaft ins schwitzen - ein ganz anderes Feeling als mit diesen Plastikjacken die man vor ~ 20 Jahren noch hatte.

Sie perlt zwar nicht mehr ganz so schön wie am 1.ten Tag aber dicht ist Sie immernoch und Abnutzungserscheinungen habe ich noch keine entdeckt. Vorm Winter werde ich die Jacke wohl mal noch waschen und imprägnieren da Sie am Rücken vom Spritzwasser des Fahrradreifens doch etwas schmuddelig aussieht.
 
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18 April 2016
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Zwischenstand

Gestern Morgen 4°C und richtiges Regenwetter; hier habe ich mal ein Funktionsshirt als Grundschicht - meine Gore C3 Infinium Softshell als Zwischenschicht und die Carinthia PRG mit offenen Lüftungen ausprobiert.

Was soll ich sagen - GENIAL ! Auf den 10 km Fahrradstrecke bin ich weder ins schwitzen gekommen (nicht zu warm und nicht zu kalt) geschweige denn Nass geworden - die PRG sah am Rücken aus wie ein matschiger Feldweg, also ging es gestern Abend noch in die Waschmaschine und heut Morgen war alles wieder wie Neu.
 
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Und heute wieder gezuckert

Heute sah die Jacke wieder aus wie gestern vor der Wäsche; komplett eingeseift von oben bis unten aber drunter trocken.

Jacke.jpg
 

Obro

Flashaholic
20 Dezember 2017
245
130
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Hi, wie verhält es sich mit einem gepackten Rucksack ca. 11kg an den Schultern über längere Zeit im Regen. Hält an den kritschen Stellen die Membran?
 

Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Hi, wie verhält es sich mit einem gepackten Rucksack ca. 11kg an den Schultern über längere Zeit im Regen. Hält an den kritschen Stellen die Membran?

Das ist wohl die Ironie - seit ich die Regenjacke habe waren auf Wanderungen keine Regenschauer in Aussicht. Auf dem Fahrrad trage ich generell keinen Rucksack - daher kann ich dazu bisher noch nichts sagen.

So wie sich die Jacke aber insgesamt schlägt habe ich da aber auch keine Bedenken.
 

Obro

Flashaholic
20 Dezember 2017
245
130
43
@Hausmeister Danke. Ich frage deshalb, weil bei allen Jacken die ich bisher hatte, mit Membran und 10000mm Wassersäule, keine längere Zeit im Regen an den Stellen wo die Träger beim Rucksack sitzen dicht blieben.
 
18 September 2018
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Klasse geschrieben vielen Dank!

Ich habe mir die Carinthia PRG 2.0 gekauft.
Kannst du bitte was zur Nachimpregnierung sagen? Die Materialien sind ja identisch zu deiner Jacke.
Es ist zwar noch nicht soweit aber würde es gerne erfahren.
Welches Mittel benutzt du und wie macht man das?
Danke vielmals!
 

Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
3.599
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113
Also ich habe meine Jacke mit Ballistol Pluvonin nach imprägniert - einfach dünn aufsprühen, ein paar Stunden ablüften lassen, 2te Schicht drüber und 24 Stunden trocknen lassen und gut ist.



Mehrtagesradtour mit mächtig Regen
Ende Juli waren wir auf einer mehrtägigen Radtour unterwegs und bekamen, wie soll es anders sein, von 6 Reisetagen an 4 Tagen Regen ab. Einmal auch ein richtig ordentlicher Guss der über 2-3 Stunden anhielt.

Schuhe voll mit Wasser, Füße langsam kalt, aber die Regenjacke dicht.

Ich bin immernoch komplett begeistert von dem Teil.

Das einzige was ich etwas Nachteilig finde ist besonders bei Radtouren das doch recht große Packmaß im Vergleich zu speziellen Radregenjacken. Allerdings habe ich mit der Carinthia auch keine Sorgen mich mal an Hauswände, Felsen o.ä. anzulehnen - das macht der Jacke bestimmt nix.

Bisher noch keine Verschleißerscheinungen.
 
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18 September 2018
12
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Hi vielleicht zeigst du wie deine Jacke im Härtetest mittlerweile ausschaut?
Das wäre bestimmt interessant. Wie das Material mittlerweile ausschaut.

Ich habe die Jacke im Kompressionsbeutel. Kann die da wirklich länger aufbewahrt werden ohne dass das Material Schäden bekommt?

Wegen der Imprägnierung habe ich zwischendurch auch eine Antwort von Carinthia bekommen.
Ich poste sie mal:

vielen Dank für deine Anfrage.

Du kannst natürlich gerne beim Waschen ein Imprägnier Waschmittel mit verwenden. Z.B. Imprawash von Heysports.

So ist deine Imprägnierung wieder aufgefrischt.

Ich würde dir trotzdem raten, auch wenn es mit 60°C getestet ist, bei der Temperatur ein wenig runter zu schrauben auf etwa 40°C so kann auch wirklich nichts schief gehen.

Mit lieben Grüßen | best regards

Ihr Team-Carinthia |Arlinda
 
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