Cytac/EagleTac Akkus - Test,Meßwerte

Dieses Thema im Forum "Lithium-Technologie" wurde erstellt von realive, 2. November 2010.

  1. Hat der Ultramat 16 eine Schnittstelle zum Anschluss an einen PC?
     
  2. Hallo Andreas,

    mittlerweile bietet Graupner den Ultramat 16S an. Kennst du die Verbesserungen zum Ultramat 16. Moeglicherweise laeuft der
    Lufter ja mittlerweile etwas geraeuschaermer?!

    Ich nehme mal an, dass man nur das Logview auf den Computer laedt
    und dann den Lader ueber das mitgelieferte USB-Kabel steuert, oder?

    Wie gut sind die mitgelieferten Ladeschalen? Kann ich damit auch
    mehrere 18650 parallel aufladen?

    Gruss


    Konrad
     
  3. Hallo Horst,

    im Moment schwanke ich zwischen dem Orbit Pocketlader und dem
    Graupner Ultramat 16S. Der Pocketlader ist wirklich schoen klein, aber
    wenn ich das richtig sehe brauche ich fuer Zuhause noch ein starkes
    Netzteil, irgendwelche Ladeschalen und das Soft/Hardwarepaket fuer
    die Computersteuerung. Ist das richtig?
    Welche Ladeschalen nimmst du denn?
    Beim Graupner Ultramat scheint mir das alles schon dabei zu sein.

    Gruss

    Konrad
     
  4. Acebeam
    Hallo Konrad,

    Das siehst du völlig richtig!

    Ladeschalen habe ich mir selbst gebaut, ich habe aber vorher auch schon gute Erfahrungen mit dem Akkuanschluß über Neodymmagnete gemacht!

    Das Graupner Gerät habe ich mal kurz überflogen, hört sich auch gut an, von mitgelieferten Ladeschalen konnte ich aber nichts entdecken.

    Preiswerte Netzteile gibts z.B. hier:Netzteileshop.de
    Schau mal unter Notebook-Netzteile. Dieses sollte das geeigneteste sein: Universalnetzteil 12Vdc 60W max.5A. (100-240V) 5,5x2,1mm 24,95 Euro

    Labornetzgeräte, wie ich sie verwende, verfügen natürlich über eine Menge interessanter Features, sind aber viel teurer und zum reinen Betrieb eines Laders nicht nötig.;):thumbup:
     
  5. Hallo Andreas und Horst,

    vielen Dank fuer Eure guten Tipps.



    Gruss


    Konrad
     
  6. hi zusammen,


    ich frage mich gerade, wieso ich dieses Thema erst jetzt entdecke... Da hätte ich mir ja einiges an Arbeit sparen können :D. Aber wenn ich mal Zellen vermessen soll, kann ich das gerne machen... Durch meinen Bruder habe ich auch Zugriff auf schöne Geräte.

    So zum Beispiel:
    ELV Akku-Lade-Center ALC 8500-2 Expert inkl. PC-Software "ChargeProfessional", Vierleiter-Ri-Messkabel, Temperaturfühler und USB-Kabel (1,6 m) | ELV-Elektronik

    oder
    Labornetzgert, regelbar 30V/5A, SK-1730-SL5A - [4502] - (Stromversorgung Netzgerte, Netzteile, Labornetzgerte) - Hersteller: Sako - Komerci - Shop - Elektronik und mehr ...

    diese Teile sind mir eine echte Erleichterung bei meinen Experimenten :D.

    Auch finde ich es toll, dass ihr in meine Projekte so eine Hoffnung setzt und mich verblüfft es, wie viel Interesse an der Mini EDC herrscht. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren. :confused::rolleyes:

    Viele Grüße

    Michael
     
  7. Hallo Horst,

    ich habe mich jetzt fuer den Graupner Ultramat 16S entschieden. Die
    ersten Versuche haben mich aber gleich an dem Geraet zweifeln lassen
    und ich war schon drauf und dran, es wieder zurueckzugeben.

    Was war passiert? Beim Aufnehmen der Entladekurve des AW IMR bekam
    ich ein komplett anderes Verhalten als es deine Messungen zeigen. Von
    Beginn an fiel der Akku unter 1,4A Belastung gleich auf 3,3V ab und nach
    nur 3min. war bei 3V Ende der Fahnenstange.
    Und alles nur wegen der Federkontakte der Ladeschale!!!! Das haette ich
    nie fuer moeglich gehalten, 0,5V verloren durch schlechten Kontakt!!!
    Ich habe dann die beiden Goldstecker des Ladekabels direkt auf die Kontakte
    gedrueckt und alles war wie erwartet.

    Mittlerweile bin ich am ueberlegen, ob man nicht viel genauer auf
    moegliche Kontaktwiderstaende in den Lampen schauen muss, wenn man
    mit hohen Stromstaerken arbeitet. Besonders Andruckfedern und Schalter
    scheinen mir da echte Schwachstellen zu sein.

    Wer hat damit schon Erfahrung gesammelt?

    Die Ladeschale habe ich jetzt modifiziert. Der - Pol wird ueber eine
    Kupferplatte uebertragen und nicht mehr ueber die Feder. Diese
    wird nur noch zum Andruecken der Kupferplatte benutzt.
    Ich hab mal ein Bild angehaengt.
    Wer hat sonst noch gute Ideen zu Ladeschalen mit geringem
    Kontaktwiderstand?

    In der Ladeschale befindet sich uebrigens ein Sanyo Akku ? von Kaidoman.

    http://kaidomain.com/ProductDetails.aspx?ProductId=11000

    Entgegen der Werbung scheint mir der Akku nicht "protected" zu sein.
    Die anderen Eigenschaften (Laenge, Farbe) deuten aber schon darauf
    hin, dass es sich um einen echten Sanyo handeln koennte. Die erste
    Entladekurve macht auch keinen schlechten Eindruck.

    Gruss

    Konrad
     
  8. Sorry, hab die Bilder vergessen!!
     

    Anhänge:

  9. Wer später auch mal mehr Power braucht, sollte nach einem 20A Netzteil googeln, die gibt's für rund 45,- bis 60,- in diversen "China-Ausführungen", z. B. habe ich auf die Schnelle das hier gefunden: Powerbase Schaltnetzteil 20 A | Ladegeräte/ Netzteile | Elektronik | Staufenbiel
     
  10. Hallo Konrad,

    Mit den Übergangswiderständen diverser Ladeschalen habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht.:confused:

    Meine selbstgebauten sind zwar Ok, trotzdem benutze ich diese nur im reinen Ladebetrieb. Bei Analyseentladungen verwende ich allerdings vergoldete Neodymmagnete und kräftige Ladezangen.;)

    supermagnete - W-05-G: Würfel 5*mm



    P.S. Welche Kapazität hast du bei dem Sanyo Akku gemessen?
     
    #50 realive, 12. Dezember 2010
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2010
  11. Weisst du, ob man auf die Goldoberflaeche des Magneten auch etwas
    aufloeten kann, z.B. eine Buchse fuer 4mm Stecker.
    Ueberlege ausserdem, ob ich den flachen + Pol des Sanyo mit einem 2mm
    Magneten erhoehe oder einfach einen kleinen Loetbatzen aufschmelze.


    Im Moment bin ich mit dem Programm LogView noch nicht vertraut.
    Hab noch nirgends gefunden, wie man damit die Kapazitaet eines
    Akkus bestimmt.

    Meiner Meinung nach muesste das doch mit der Entladekurve zu
    machen sein, oder?
    Mathematisch wuerde ich die Flaeche unter der Kurve integrieren.
    Dabei vielleicht 3,7V als Normspannung festlegen und alles was
    darueber liegt mit einem Faktor >1 wichten, alles was darunter liegt
    mit Faktor <1.
    Dann muss man auch noch festlegen, dass bei 3V Schluss ist.
    Ausserdem habe ich das Gefuehl, dass der Ultramat einen Akku
    aus Sicherheitsgruenden (oder zum Verbessern der Langlebigkeit)
    nur bis 95% der moeglichen Ladeschluss-Spannung auflaedt. Um das
    noch weiter auszureizen, muesste ich die Ladeschluss-Spannung auf
    4.25V setzen.

    Ich haenge mal die Kurve fuer den Sanyo an. Gemessen bei 1A
    Entladestrom.
    Vom Verlauf her wuerde ich sagen liegt sie dicht beim AW, jedoch
    mit ein paar Minuten weniger Laufzeit.
    Wenn du willst kann ich dir den Excel-file schicken.
    Dieser Akku ist allerdings auch noch ganz neu und wurde insgesamt
    nur etwa 5mal aufgeladen. Moeglicherweise nimmt seine Kapazitaet
    noch etwas zu.
    Bin gerade dabei, den 2ten Sanyo (von 4) zu testen. Mal sehen, ob
    es da Unterschiede gibt.
    Anschliessend werde ich die 3 Cytac´s messen.


    Gruss

    Konrad
     

    Anhänge:

  12. Soweit mir bekannt ist, verlieren Magnete ihre Magnetisierung bei etwa 120 Grad Celsius und Elektroniklötdraht hat einen Schmelzpunkt von etwa 200 Grad Celsius.
    Aber wie man so schön sagt:
    Versuch macht klug:)

    Ich habe es leider noch nicht getestet.

    Gruß
    Klaus
     
  13. Hallo Konrad,

    Auf den vergoldeten Magneten habe ich noch nichts aufgelötet, auf den vernickelten aber schon öfter. Die Goldschicht ist aber sehr dünn und könnte beim Lötvorgang zerstört werden.
    Zudem verliert der Magnet durch die beim Löten entstehende Temperatur einen Großteil seiner Magnetisierung!
    Meiner Meinung nach lohnt sich das Löten nicht.
    Ich hatte vor einiger Zeit mal 10 Goldmagnete aneinandergereiht (9 Übergangskontaktstellen), und ich habe mit meinem sehr hochwertigen DMM keinerlei Übergangswiderstand messen können!

    Vom Löten am +Pol eines Lithium-Akkus rate ich dir übrigens dringend ab! Zum einen sind die Akkus sehr sensibel gegenüber Hitzeeinwirkung - eine Schädigung oder sogar Explosion des Akkus ist nicht auszuschließen!
    Zudem besteht die Gefahr, daß du das unter dem Pol liegende Überdruckventil des Akkus beschädigst. Diese Beschädigung würdest du aber garnicht bemerken, bzw. erst wenns zu spät ist!:eek:

    Mit dem Log View bin ich leider nicht vertraut, bin aber sicher, daß du die Käpazitätsanzeige einfach nur irgendwo im Menu aktivieren mußt.
    Andreas müßte sich da ja auskennen, da er die Software auch benutzt.


    Nein, wird sie nicht.
    Li-Ion Akkus verhalten sich da anders als NiMH.
    Von jetzt ab wird die Kapazität der Zelle sehr langsam abnehmen.
     

  14. Hallo Andreas,

    Mittlerweile hab ich LogView mal etwas genauer angeschaut. Natuerlich
    gibt das Programm auch die Werte fuer Energie und Ladung an. Steht
    gleich am Anfang der Excel-Tabelle.

    Zur Ermittlung der Ladung wird einfach der Mittelwert der Spannungswerte
    mit dem Ladestrom multipliziert. Multipliziert man dann diesen Mittelwert
    mit der Ladung erhaelt man die Energie.

    Fuer den Sanyo 18650 kam folgendes heraus:

    Ladung: 2,44 Ah

    Energie: 9,003 Wh

    Er liegt damit mit der Energie dicht bei dem von Horst gemessenen Cytac,
    allerdings bei hoeherer Spannungslage. Vorrausgesetzt die beiden Lader
    sind in etwa mitteinander vergleichbar.

    Der Luefter des Ultramat 16S laeuft uebrigens mit der neuen Firmware 1.3
    deutlich leiser.

    Gruss


    Konrad
     
  15. Olight Shop
    Hallo Horst,


    Meine Idee war halt, nochmals einen Stecker zu vermeiden. Ich habe jetzt
    mal 20 Magnete mit d=6mm, H=2mm bestellt und werde damit
    experimentieren.

    Hab mir sowas schon gedacht und bleibe erst mal bei den Magneten.


    Siehe Antwort weiter oben.

    Gruss

    Konrad
     
  16. Hallo Wachtel,

    warum misst Du die Entladung nicht einfach mit Deinem Ultramat. Die Messung beendest Du halt einfach bei der gewünschten Entladeschluss-Spannung...
     

  17. Da ist mir ein Fehler unterlaufen. Die Ladung ist natuerlich
    Entladestrom (hier 1000mA) X Zeit.

    Deine Spannzangen sehen gut aus, Andreas. Sowas in dieser
    Art werde ich bauen, wenn die Magnete nicht funktionieren.
    Diese habe ich heute bekommen. Ich berichte euch ueber den
    Versuch, dort die Ladekabel direkt aufzuloeten.

    Bin ausserdem gerade dabei, einen der Cytac Akkus mit 1A zu
    entladen. Das gibt dann einen Hinweis ueber die Vergleichbarkeit
    des Ultramat 16S mit dem Pockerlader.



    Gruss

    Konrad
     
  18. Hallo Konrad,

    ich habe mir heute eine neue Ladeschale gebaut:


    [​IMG]


    Da ich gerade einen Langzeittest der gesamten Eneloop-Familie (1./2.Generation und die neuen XX, die 2700er Sanyo`s sind auch dabei) vorbereite, war mir das hantieren mit den Magneten zu fummelig - immerhin muß ich 28 Zellen erst mal formatieren und in Schwung bringen (drei Lade/Entladevorgänge pro Zelle).:pinch:

    Die Ladeschale ist übrigens für alle gängigen Akkuformate geeignet! Leiterquerschnitt der Zuleitungen: 4 mm².:)
     
    #58 realive, 16. Dezember 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Januar 2016
  19. Hallo Horst,

    dass nenn ich mal ne stabile Ladeschale!

    Die Zuführung könnte noch optimiert werden, aber ansonsten absolut schick! Warum hast Du denn von zwei Seiten die Verstellmöglichkeit? Eine hätte doch gereicht.


    Marcus
     

  20. Natürlich.
    Aber ich bin Symetrie-Fanatiker! :D:D
     
  21. Da kann ich nichts gegen sagen.

    Marcus
     
  22. Hallo Horst,


    Der Tipp war gut und ich verwende jetzt Ladekabel mit vergoldeten
    Bananensteckern am Ladegeraet und vergoldeten Magneten fuer die
    Pole der Akkus.
    Wenn man schnell loetet, verlieren die Magnete etwa die Haelfte ihre
    urspruenglichen Hatekraft. Das ist aber kein Problem, da man ja einen
    2ten Magneten draufsetzen kann.

    Mit diesen guten Kabeln und nun deutlich geringerem Uebergangswiderstand
    (verglichen mit den Federkontakten von frueher) habe ich nun den
    Vergleichstest von 3 18650er Akkus gemacht:

    2 Stueck Trustfire blau

    3 Stueck Cytac

    4 Stueck Sanyo

    In der Kurve ist nur der jeweils beste Akku aufgefuehrt. Dabei konnte
    ich feststellen, dass die Schwankung bei den Sanyo Akkus deutlich geringer
    war als bei Cytac und Trustfire.
    Das Ergebnis ist eindeutig: Obwohl der Sanyo mit 5€ wirklich guenstig war,
    schneidet er am besten ab. Sowohl in der absoluten Spannungslage als
    auch in der Gesamtlaufzeit.
    Und noch etwas habe ich fuer mich entschieden: Nie wieder Trustfire oder
    andere Akkus dubioser Hersteller!!! Die verbanne ich gleich in den Keller
    und werde sie nur noch einmal fuer den Langzeittest verwenden, um dann sicher mit Schrecken feststellen, wie schnell die dann auch noch ihre
    Ladung verlieren. Was fuer ein Schrott!!

    Gruss


    Konrad
     

    Anhänge:

    aurum und EckyH haben sich hierfür bedankt.
  23. Die Kurve des Sanyo sieht wirklich gut aus!:thumbup:

    Wo hast du die Zelle gekauft?
     
  24. Hallo Horst,



    Hier:

    http://kaidomain.com/ProductDetails.aspx?ProductId=11000

    Aber Achtung: die Zelle ist im Gegensatz zur Beschreibung nicht
    protected!! Trotzdem bin ich von dieser Zelle begeistert und habe
    gleich 8 Stueck davon bestellt.

    Mit Kaidomain bin ich sehr zufrieden. Alle bisherigen Lieferungen
    waren in Ordnung und meistens nach 2-3 Wochen da, auch die beiden
    Cree XM-L´s.

    Konrad
     
    aurum hat sich hierfür bedankt.
  25. Da ungeschützte Akkus aber nur von jemandem benutzt werden sollten, der sich gut mit den Eigenheiten und Gefahren der Lithium-Chemie auskennt, möchte ich aber jedem Taschenlampen-Neueinsteiger von diesen Zellen dringend abraten!
    Eine gründliche Beschäftigung mit den Eigenheiten der Lithium-Chemie und der Besitz eines DMM ist eine Grundvoraussetzung bei der Benutzung von ungeschützten Li-Ion Akkus! :eek:
     
  26. Bei nem Preis von 12$ stellt sich mir die Frage, warum du keine AWs für 14,75$ mit Protection kaufst?
     
  27. Wegen: "two pieces"... Und 6$ sind ein zweieinhalbtel :p von 14,75.


    Marcus
     
  28. Aaaaah! :thumbsup:
     
  29. Nicht wahr?! Habe aber auch erst gestutzt beim Angucken...


    Marcus
     
  30. Uneingeschraenkte Zustimmung.

    Ich verwende diese Akkus nur mit Ladegeraeten, welche eine
    Ueberladung sicher verhindern. Und ebenfalls nur mit Treibern,
    welche zumindest eine Unterspannungswarnung bei 3V haben.
    Dies geschieht meistens durch Blinken bei gleichzeitigem Wechsel
    auf LOW.
    Meine grosse Hoffnung ist Hans-Dieters Treiberprogrammierung
    und eine komplette Abschaltung der Lampe bei 3,1 bzw 3V.

    Dies ist meines Erachtens auch besser als jede Schutzschaltung, da
    diese meist zu spaet abschaltet und den Akku damit schon schaedigt.


    Konrad
     
  31. Hallo Konrad !

    Kannst du noch angeben, welchen Innenwiderstand das Ladegerät für die einzelnen Akkutypen ermittelt hat ?

    Danke und Gruß
     
  32. Hallo Spotty,




    Das habe ich bei der ersten Messung noch nicht gemacht, inzwischen
    aber nachgeholt. Die Messung des Innenwiderstands wird vom
    ULTRAMAT 16S beim Entladen nach 2min und beim Aufladen nach 5min
    gemacht. Ich habe alle Akkus vollgeladen und mit 2A entladen. Der
    nach 2min berechnete Innenwiderstand war wie folgt:


    AW IMR 16340 --- 90mOhm

    Sanyo 18650 --- 89mOhm

    Cytac 18650 --- 176mOhm

    Trustfire 18650 --- 281mOhm


    Horst, kannst du etwas zu den AW 18650 sagen?


    Gruss


    Konrad
     
    aurum und Spotty haben sich hierfür bedankt.
  33. Leider nicht.

    Weder mein Robbe Lader, noch der Orbit, geben den Innenwiderstand an!
     
  34. Hallo Konrad, danke für diese (signifikant unterschiedlichen) Daten! :thumbup:

    Sehe schon, ich bin hier nicht der einzige Modellbauer/-flieger... und offensichtlich gehört auch realive zum club, wenn er einen orbit-Lader hat.:)

    Mich interessieren insbesondere die 18650er. Sind die Trustfire Deiner Meinung nach im Vgl. zu Cytac einfach nur "billiger Schrott" oder schon alt?


    P.S.: Schade, dass Gerd Giese "nur" die größeren Kaliber testet:

    Elektromodellflug - Datenbank

    Dort habe ich auch diesen sehr informativen Link zur LiIon Technologie / Chemie gefunden: Hochleistungs-Lithiumion
     
    femto hat sich hierfür bedankt.
  35. Wow - der Wert für die Sanyo-Zelle ist wirklich ausserordentlich gut ! Könnte zu einem Teil zwar auch mit der fehlenden Schutzschaltung zu begründen sein, aber trotzdem natürlich eine klare Kaufempfehlung.

    Gruß
     
  36. Hi 2000wolf,

    BTW, danke für den sehr informativen Link zur LiIon-Technologie!
     
  37. Was anderes kann ich mir auch nicht vorstellen.
     
  38. Für die Zebralight SC60 ist der Sanyo Akku wohl die beste Empfehlung. Die hat einen eingebaute Abschaltung, die bei 3.3V (nach Entnahme Leerlaufspannung gemessen) abschaltet auf H1 (höchste Leuchtstufe).

    Für Lampen ohne vernünftige Schutzschaltung würde ich nur geschützte Akkus nehmen. Auch als Flashaholic ist man ja nicht immer so aufmerksam, eine Tiefentladung bei einem ungeschützten Akku zu vermeiden.



    Marcus
     
  39. Hallo Marcus,

    Dann wird die Abschaltspannung unter Last etwa bei 3.1V liegen.
    Das machen mittlerweile einige Treiber so.

    Bitte behandelt meine Ergebnisse nur als "vorlaeufig". Sie sind
    auf einer sehr kleinen Datenbasis aufgebaut, als da waeren:

    2 Trustfire 18650 Alter: 10 Monate

    3 Cytac 18650 Alter: 2-3 Monate

    4 Sanyo 18650 Alter: 1 Monat

    Mal sehen, wie sich die Akkus nach einem Jahr verhalten.

    Da mit der neuen XM-L die Anforderung "Hochstromfaehig" kommen wird,
    habe ich alle 3 Akkus mal mit 2500mA entladen.
    Der Sanyo schneidet erwartungsgemaess am besten ab und erwaermte
    sich dabei auf 29°C.
    Die Kurve des Trustfire spricht Baende und er wurde mit 41°C recht warm.
    Fuer hoehere Stroeme nicht mehr geeignet! Da der Akku nicht sehr oft
    geladen wurde, tippe ich auf chem. Zersetzung.

    Ganz gut schlaegt sich der AW IMR 16340. Er sollte fuer die "kleine
    Taschenrakete" durchaus geeignet sein.

    Gruss


    Konrad
     

    Anhänge:

    aurum, femto, Paetzi und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  40. Hallo Konrad,

    das ist auch meine Vermutung. Insofern hat man noch eine kleine Laufzeitreserve, die man mit der Zebralight auf mid oder low super nutzen kann, um entweder nach Hause zu finden, oder die nächsten Akkus aus dem Rucksack zu kramen und zu wechseln.

    Gerade die Möglichkeit des Wiederanschaltens gefällt mir da sehr gut, weil man auch mit einem protected Akku nach Ansprechen der Lampenschutzschaltung nicht total im Dunkeln steht.

    Ich überlege gerade, ob ich mir auch ein paar von den Sanyo-Zellen ordere bei dem netten Kurs...

    Marcus
     
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