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Autoscheinwerfer und Lumen

ranitegar

Flashaholic*
19 November 2019
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324
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Immerhin soll der höhere Blauanteil in kaltweißem Licht für eine höhere Leistungsfähigkeit sorgen und die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin bremsen.
Wenn das stimmt ist es im Straßenverkehr sicher vorteilhaft.

r
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Genau, und grün soll beruhigen, deshalb fahren wir bei grüner Ampel deutlich weniger aggressiv im Verkehr :pfeifen:

Kommen dann bald meeresblau leuchtende Scheinwerfer, weil die noch mehr Hormonausschüttung bremsen?

Leute, lasst euch doch nix erzählen...
 

polyphrast

Flashaholic
16 September 2019
234
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Südlich des Weißwurstäquators
Ich glaube schon dass die Möglichkeiten der adaptiven lichtfarbe gegeben ist, Sensorik ist ja zu genüge vorhanden, wenn man sich die scheinwerfersysteme der hersteller so ansieht wirkt es nicht nicht komplizierter...
So einfach ist das nicht, weil die Reflektoren bzw Linsen für eine fixe Leuchtquellenposition entwickelt sind. Geht vermutlich schon, die Frage ist wie gut, und deutlich teurer ist das sicher auch.

Immerhin soll der höhere Blauanteil in kaltweißem Licht für eine höhere Leistungsfähigkeit sorgen und die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin bremsen.
Das ist inzwischen in Studien gezeigt worden, die nichts mit der Autoindustrie zu tun haben (Stichwort Blaulichtanteil in Tabletts, Monitoren und Handybildschirmen). Nicht ganz ohne Grund ist inzwischen auf in Win10 und in die meisten Androidsysteme ein "Nachtmodus" Funktion implementiert, die abends den Blauanteil rausfiltert. Nutze ich seit 7-8 Jahren am Rechner (damals noch mit der Software f.lux), hat eindeutig einen Effekt.
Ich wäre auch für wärmere Lichtfarben bei Autoscheinwerfen und fahre seit einem halben Jahr nachts mit so einer gelben Brille. Die Blendung geht deutlich runter und das Nachtfahren ist seitdem deutlich entspannter für mich...
 
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Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
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Overath
Ich denke da wird sich noch was entwickeln in den nächsten Jahren.

Schlieslich werden immer mehr "Matrix" LED Lampen eingesetzt mit immer mehr LEDs in einem Scheinwerfer verbaut und mittlerweile können diese alle einzeln sogut angesteuert werden und Sachen aussparen, da müsste es technisch auch machbar sein das man z.b die Hälfte der LEDs in einem Scheinwerfer z.b in WW verbaut und sich diese dann je nach Tageszeit und Wetter automatisch anpassen mit der Lichtfarbe.

Das wäre meiner Meinung nach die nächste Technische Evolution in Sachen Autolicht.
Von mir aus auch mit Lasertechnik, hier kann man auch alle Farben mischen, nur ist diese Technik leider noch viel zu teuer und dürfte nur der Oberklasse zur Verfügung stehen, wie aktuelle Laserscheinwerfer auch.
 

boomer4711

Flashaholic*
9 Dezember 2012
277
78
28
Man kann auch einfach eine Brille mit gelben Glas anziehen, so sieht man auch besser bei Nacht, da diese den Kontrast erhöht. Und das funktioniert wirklich, haben wir schon mehrfach getestet. Problem nur- läuft man ne Zeit lang mit gelber Brille umher, will man diese gar nicht mehr abnehmen! :thumbsup:

Die Gläser sind aber nicht einfach nur Gelb, Orange oder Braun, sondern haben noch den Kantenfilter. Gönn dir mal eine Skylet Fun ... die willst du noch im Bett anziehen! :verliebt: Nee, ist bei Sonne echt geil ... dazu noch ein Polfiter man sieht richtig super. Polfilter sind aber auch nicht ganz ohne, z.B. im Flugzeug. Man könnte LED-Instrumente oder die Reflektionen andere Flugzeuge übersehen, da sie schlichtweg rausgefiltert werden ... was natürlich nicht gut wäre. Am Strand / Meer, im Schnee bei Nässe (+Sonne) aber der Hammer.

Immerhin soll der höhere Blauanteil in kaltweißem Licht für eine höhere Leistungsfähigkeit sorgen und die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin bremsen. Wenn das stimmt ist es im Straßenverkehr sicher vorteilhaft.

polyphrast hat es ja später auch schon erläutert, der Blaulichtanteil von alten Energiesparlampen, Displays etc. ist echt nicht zu unterschätzen. Im Arbeitsumfeld macht so eine Beleuchtung Sinn, aber nicht im Wohn- oder Schlafzimmer. Wenn man also abends nicht müde wird, aber dennoch völlig kaputt ist, so könnte man sich mal Gedanken über die Beleuchtung oder die Nutzung von Displays machen.

Wenn ich abends mal spazieren gehe und in so machen Haus die eher kalte / bläuliche Beleuchtung sehe, so würde es mich nicht wundern, wenn die so schnell kein Auge zu machen. :sleeping:

Ich gaube, dass es jedenfalls bei den Autos eher um Marketing geht. Blau = Xenon = teuer! Es gibt ja sogar H4/H7 Birnen, die bläulich sind um den neu/teuer Effekt zu simulieren. Absurd! Bei den LED-Lampen bzw. bei der Lichtfarbe ist es vermutlich ähnlich.

Lichtfarbe hin oder her, aber was die neuen Autoscheinwerfer so drauf haben (egal ob Laser oder LED) ist schon toll. Ich glaube aber nicht, dass die Lichtfarbe gewählt wurde, damit man (eher) wach bleibt!
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.355
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im Süden
Mit 3000 oder gar 2700K hat man auch bei CRI 100 eine schlechte Farbwiedergabe, denn es fehlt einfach das Blau.
CRI 100 bedeutet ja nur, dass das Licht so (schlecht) aussieht wie das einer Glühlampe (genaugenommen: Schwarzer Strahler) bei entsprechender Temperatur, und nicht, dass man damit Farben super erkennen kann.
Daher ist meine Wohnung seit 16 Jahren komplett mit 4000K beleuchtet, und ich schlafe bestens - und brauche keine Anti-Winterdepressions-Therapieleuchte ;-)

Inzwischen gibt's ja günstige Wohnraumleuchten mit einstellbarer Farbtemperatur - tolle Sache, damit kann man unangenehmes Mischlicht an trüben Tagen vermeiden, idealerweise merkt man gar nicht, dass man die Beleuchtung zugeschaltet hat.
Bei Fahrzeugscheinwerfern halte ich das für unnötig, die nutzt man im Dunkeln, hat also kein "Referenzlicht", an das man sich anpassen müsste. Persönlich wäre mir 4000-5000K an liebsten. Meine Supernova M99 Mini Pro am Rad ist mit zu kalt, ich stelle immer wieder fest, dass dadurch die Kontraste gerade in der Botanik schlechter sind als mit vergleichbarer neutralweißer Lichtmenge.
 

theeyeopener

Flashaholic*
29 November 2012
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113
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Geestland
Ich finde man kann sich über Licht Farben lange streiten, was man meiner Meinung nach aber nicht vergessen sollte, ein Xenon Brenner(max 3200 Lumen) gibt effektiv doppelt so viel Licht ab wie ein H7 Leuchtmittel (Max 1500 Lumen). Und das sieht man nachts sehr deutlich. Ich persönlich kann auf beides zugreifen und nutze bei der h7 das Beste was osram zu bieten hat, und dennoch ist es einfach weniger Licht. Wenn ich die Wahl habe, nutze ich Xenon, denn Sicht ist aktive Sicherheit.
Und ganz ehrlich, ein gut eingestellter Xenon Scheinwerfer blendet auch nicht mehr als ein schlecht eingestellter Halogen Scheinwerfer. Wie viele Menschen kümmern sich nicht um die Leuchweitenregulierung oder schaffen es trotz klarer Vorgaben, die Glühbirne falsch einzusetzen.
Beim LED Scheinwerfer kann man selbst nix tun und beim Xenon lassen mehr Menschen die Finger davon. Ein Brennertausch ist kein Hexenwerk, aber besser es geht nicht jeder dabei.
Und zu guter letzt habe ich vor langer Zeit in der Fahrschule gelernt, neben und nicht in die Scheinwerfer zu schauen. Sonst ist alles ein Blindflug.

In dem Sinne, allzeit gutes Licht.
 
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polyphrast

Flashaholic
16 September 2019
234
176
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Südlich des Weißwurstäquators
Schlieslich werden immer mehr "Matrix" LED Lampen eingesetzt mit immer mehr LEDs in einem Scheinwerfer verbaut und mittlerweile können diese alle einzeln sogut angesteuert werden und Sachen aussparen, da müsste es technisch auch machbar sein das man z.b die Hälfte der LEDs in einem Scheinwerfer z.b in WW verbaut und sich diese dann je nach Tageszeit und Wetter automatisch anpassen mit der Lichtfarbe.
Bei Linsen und Reflektorsystemen alleine bleibe ich skeptisch. Alle LEDs müssen doppelt vorhanden sein und beide LED Farben müssen dann das gleiche Lichtbild ergeben, trotz unterschiedlicher Positionen vor der Optik.
Es gibt Systeme wo adaptives Licht über tausende bewegliche Mikrospiegel realisiert wird, nur dort könnte ich mir das realistisch vorstellen.
 

Donnerkind

Flashaholic*
10 September 2016
736
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63
Das grüne Herz Deutschlands
Hatte von euch schon mal einer Skylet Sonnenbrillengläser von Zeiss (ich habe Skylet Fun)? Die sehen zwar nicht cool aus, aber man sieht damit irre gut. Da sieht man Wolken am Himmel, da wird man ohne Gläser oder mit klassischen Tönungen wenig von erkennen. Kein Wunder, wenn z.B. Piloten solche Gläser bzw. Tönungen (um genau zu sein Kantenfilter) gerne verwenden:
Ich habe bei meiner Radbrille Wechselgläser in klassisch dunkel, klar und rot. Ich fahre am liebsten mit den roten, weil dann die Natur so toll aussieht. :verliebt:
 

frastad

Flashaholic
1 Januar 2020
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66
28
Ich persönlich kann auf beides zugreifen und nutze bei der h7 das Beste was osram zu bieten hat...
Und das hab ich auch als Xenon Brenner in meine Fahrzeuge eingebaut... warum? Weil es mehr Licht abgibt als das Original und weil es wärmeres Licht abgibt. Komischerweise sind die "OSRAM XENARC NIGHT BREAKER UNLIMITED" nämlich laut Datenblatt "bis zu 4.300 Kelvin"... was ich erheblich besser finde als die kaltblauen Originale - vor allem bei nasser Straße! (Aber das mag auch alles Geschmackssache sein... :pfeifen: )

Gruß Frank.
 

theeyeopener

Flashaholic*
29 November 2012
712
113
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Geestland
Und das hab ich auch als Xenon Brenner in meine Fahrzeuge eingebaut... warum? Weil es mehr Licht abgibt als das Original und weil es wärmeres Licht abgibt. Komischerweise sind die "OSRAM XENARC NIGHT BREAKER UNLIMITED" nämlich laut Datenblatt "bis zu 4.300 Kelvin"... was ich erheblich besser finde als die kaltblauen Originale - vor allem bei nasser Straße! (Aber das mag auch alles Geschmackssache sein... :pfeifen: )

Gruß Frank.
Die habe ich auch und kann dir nur zustimmen. Die sind ausgezeichnet, persönliche Meinung.

Ich hader aus dem Grund auch mit mir, ob ich mir die osram Scheinwerfer in meinen Golf zu bauen. Zwar begrenzt auf 2k Lumen, aber doch deutlich mehr als h7. Ich warte derzeit ab, ob es das led Modul für den Golf geben wird. Ich bin gespannt
 

boomer4711

Flashaholic*
9 Dezember 2012
277
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28
Mit 3000 oder gar 2700K hat man auch bei CRI 100 eine schlechte Farbwiedergabe, denn es fehlt einfach das Blau.
CRI 100 bedeutet ja nur, dass das Licht so (schlecht) aussieht wie das einer Glühlampe (genaugenommen: Schwarzer Strahler) bei entsprechender Temperatur, und nicht, dass man damit Farben super erkennen kann.
Daher ist meine Wohnung seit 16 Jahren komplett mit 4000K beleuchtet, und ich schlafe bestens - und brauche keine Anti-Winterdepressions-Therapieleuchte ;-)

Inzwischen gibt's ja günstige Wohnraumleuchten mit einstellbarer Farbtemperatur - tolle Sache, damit kann man unangenehmes Mischlicht an trüben Tagen vermeiden, idealerweise merkt man gar nicht, dass man die Beleuchtung zugeschaltet hat.
Bei Fahrzeugscheinwerfern halte ich das für unnötig, die nutzt man im Dunkeln, hat also kein "Referenzlicht", an das man sich anpassen müsste. Persönlich wäre mir 4000-5000K an liebsten. Meine Supernova M99 Mini Pro am Rad ist mit zu kalt, ich stelle immer wieder fest, dass dadurch die Kontraste gerade in der Botanik schlechter sind als mit vergleichbarer neutralweißer Lichtmenge.

Mit den sichtbaren Lichtfarben ist es so eine Sache. Im Grunde muss man Vollspektrumslicht verwenden und wenn man den Blauanteil ausschließen möchte, braucht es einen Blaufilter. Gelbe Lichtschutzgläser haben auch nicht zwangsläufig einen Kantenfilter.

Wenn du z.B. grünes Licht nimmst, so könnte es sich tatsächlich um Licht mit der entsprechenden Wellenlänge handeln, es könnte aber auch sein, dass blaues und gelbes Licht gemischt wurde, dann hätte man ggf. einen sehr hohen Blauanteil, ohne dass man es auf den ersten Blick merken würde. Da hilft dann nur noch ein Spektrometer. Die ersten Engergiesparlampen hatten z.B. oft einen hohen Blauanteil ... man musste es aber nicht zwingend auch ganz offensichtlich sehen. Es ist halt oft nichts so wie es scheint! :thumbdown:
 

nightlight

Flashaholic**
20 August 2010
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In der Mitte von Hessen
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pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
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486xx
Bei solchen Nachrüstungen auf LED werden die immer unter 2000lm bleiben, da ab dort eine eine Schweinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben ist. Und solche Nachrüstung ist wesentlich aufwendiger und teurer.


Aber es gibt auch Hersteller die mit "Voll-LED Scheinwerfer" werben um den Eindruck eines Permiumproduktes zu erweken. Haben aber nicht mal eine Scheinwerferreinigungsanlage und können mit 10 Jahre ältere Autos mit Bi-Xenonscheinwerfer einfach nicht mithalten. :rolleyes: Eigentlich haben die dann nicht mehr Licht wie Autos mit H7 Glühobst, nur eine andere Lichtfarbe und ein schlechteren CRI, aber können mit den Licht mehr spielen und anders verteilen.
Aber meine Erfahrung nach können diese LED Scheinwerfer nicht mit ein Bi-Xenonscheinwerfer mithalten.
Natürlich gibt es auch ordentliche LED Scheinwerfer, die haben dann aber auch eine Reinigungsanlage. Aber eigentlich ist das alles ein anderes Thema....


Gruß
pho
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Das Problem ist nur, das die Dinger Bauartbedingt nirgends passen.
Man braucht halt hintenraus Platz für den Kühler. Ist sicher in vielen Fällen vorhanden.
Aber H4? Das gibt's doch eh nur noch in Oldtimern.
Wenn es eine Freigabe dafür z.B. für den smart 450 gäbe, würde der Einbau dieser Beleuchtung seinen Wert glatt um 50% erhöhen - und vor allem würde der Lichtschalter nicht mehr verschmoren, weil der ganze Lampenstrom drüberfließt.

"laut Hersteller eine Lebensdauer von bis zu 3000 Stunden"
Nicht besonders viel für den Preis.
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
PKW Lampen haben größtenteils Abdeckungen auf den Scheinwerfern, das von hinten kein Wasser eindringt. Diese sind so dicht am Stecker Der Lampe, das für den Kühlkörper kein Platz mehr ist. Meist ist es so eng, das daneben gleich die Batterie und Scheibenwaschbehälter ausgebaut werden müssen um ranzukommen.
 

fehlikz

Flashaholic
18 Januar 2021
238
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Ruhrgebiet
Auf den ersten Blick sieht die Lampe gar nicht so viel länger aus als ein herkömmliches Leuchtmittel - da gehen die Stecker ja nach hinten weg (hier, wie es scheint, nicht?).
Sowas wäre was für meinen alten Golf... Auf eine Zulassung kann man da aber wohl vergeblich warten.
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
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Overath
In unserem Punto BJ 2006 ist auch H4 drinn. leider ist der erst ab BJ 2011 in der Liste drinn mit dem LED Umbau. Vielleicht kommen die früheren BJ ja auch noch.
 

amaretto

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12 August 2010
21.480
25.981
113
NRW
Mir fallen immer wieder höherpreisige Modelle der Automarke mit dem Stern (vielleicht ist es auch nur ein Typ, evtl. E-Klasse?) wegen starker Blendung im Vergleich zu allen anderen LED-Beleuchtungen auf. Optisch sieht es aus, als würden pro Seite 2 Projektionsscheinwerfer verwendet. Es ist womöglich der hellste Autotyp auf deutschen Straßen, aber hier hat es der Hersteller meines Erachtens übertrieben und nimmt die Blendung anderer in Kauf. Die Blendung ist hierbei nicht die des Gegenverkehrs, sondern wenn dieser Modelltyp in die gleiche Richtung fährt (also man im Rückspiegel geblendet wird). Keine Ahnung, wie man dafür eine Zulassung bekommen konnte.
 

frastad

Flashaholic
1 Januar 2020
121
66
28
Ein münchner Automobilhersteller (na ja, eigentlich Berliner Motorradhersteller) hatte auch ein Motorrad mit Xenon-Licht OHNE Leuchtweitenregulierung und Scheinwerferreinigungsanlage im Programm... normal ist das, weil "manche" dürfen's halt... :pfeifen:


Back to topic: ich denke nicht, dass für ältere Modelle groß an der Liste "nachgerüstet" wird. Die machen eine Erhebung wie viel von welchem Modell noch wie lange auf den Straßen ist und... daher ist für "alt" hauptsächlich der VW-Bus dabei. Der Rest sind "junge" Gebrauchte (BMW 2er und so'n Zeug) - man könnte sagen "Fahrzeuge mit schon zum Konstruktionszeitpunkt überholter Technik"...

Man muss halt weiterhin auf "High Output Leuchtmittel" (Osram Nightbreaker etc) statt LED zurückgreifen.


Business as usual. :pfeifen:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.355
12.428
113
im Süden
bei Motorrädern findet man H4 sehr oft. Und weil ich selbst Biker bin und bewusst darauf achte, schätze ich, dass ein Drittel aller Moppeds mit nachgerüsteten LED- oder HID-Leuchtmitteln unterwegs ist.
Also jenseits der Legalitätsgrenze, oder?

Kann mir nicht vorstellen, dass Philips für o.g. Ultinon Retrofit Typzulassungen auch für Moppeds anstreben wird.
Modellgebunden wird's das wohl nur für Modelle geben, die noch in nennenswerter Stückzahl unterwegs sind, wie frastad schon schrieb.
Richtig interessant wär's mit einer allgemeinen Zulassung als Ersatz für jedwede H4. Aber dann kann sie auch nicht wesentlich heller als H4 sein.

Die Blendung ist hierbei nicht die des Gegenverkehrs, sondern wenn dieser Modelltyp in die gleiche Richtung fährt (also man im Rückspiegel geblendet wird). Keine Ahnung, wie man dafür eine Zulassung bekommen konnte.
Bei Nässe auch für den Gegenverkehr sehr unangenehm.
"Nett" sind auch Fahrzeuge, die ihre Scheinwerfer bauartbedingt auf Höhe des Innenspiegels eines konventionellen PKW haben und gleichzeitig den eher dicht auffahrenden und weniger rücksichtsvollen Fahrertyp ansprechen.
 
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frastad

Flashaholic
1 Januar 2020
121
66
28
Mitnichten, bei Motorrädern findet man H4 sehr oft. Und weil ich selbst Biker bin und bewusst darauf achte, schätze ich, dass ein Drittel aller Moppeds mit nachgerüsteten LED- oder HID-Leuchtmitteln unterwegs ist.
Also meine 2 Oldies (20 und 15 Jahre jung) haben schon H7.
Außerdem hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Nachrüst-Lösungen meist schlechter ausleuchten als zB Osram Nightbreaker oder ähnliches... würde mir nicht einfallen. Nicht nur weil die ABE erlischt.

Mein drittes Bike hat LED ab Werk... hat Vor- und Nachteile. Ist aber hell. :pfeifen:

:mag2:
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Mitnichten, bei Motorrädern findet man H4 sehr oft. Und weil ich selbst Biker bin und bewusst darauf achte, schätze ich, dass ein Drittel aller Moppeds mit nachgerüsteten LED- oder HID-Leuchtmitteln unterwegs ist.
H4 ist auch bei Motorrädern schon selten geworden, den selbst günstige Marken verbauen LED. Viele der älteren Modelle haben oft auch getrennte Abblender / Scheinwerfer, es sei den es ging damals Bauart bedingt nicht oder es handelte sich um günstige Einsteigermodelle.
 
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amaretto

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12 August 2010
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NRW
Von meinen Moppeds hatte bisher keines etwas anderes als H4 (Yamaha Enduros und Aprilia Supermotos). Hell waren die trotzdem :pfeifen:

LED-Technik bei Fahrzeugen, egal welcher Fahrzeuggattung, ist definitiv ein Fortschritt. Traurig nur, dass es das nur oberhalb von 6000K und mickrigem Cri gibt. 5000-5500K und Cri >90, das wäre was. Doch Effizienz wird für wichtiger gewertet (ist es wahrscheinlich auch).
Großer Vorteil bei LED vor allem: auch bei Erschütterungen lange haltbar, das ist gerade bei Motorrädern wichtig.
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Mir fallen immer wieder höherpreisige Modelle der Automarke mit dem Stern (vielleicht ist es auch nur ein Typ, evtl. E-Klasse?) wegen starker Blendung im Vergleich zu allen anderen LED-Beleuchtungen auf. Optisch sieht es aus, als würden pro Seite 2 Projektionsscheinwerfer verwendet. Es ist womöglich der hellste Autotyp auf deutschen Straßen, aber hier hat es der Hersteller meines Erachtens übertrieben und nimmt die Blendung anderer in Kauf. Die Blendung ist hierbei nicht die des Gegenverkehrs, sondern wenn dieser Modelltyp in die gleiche Richtung fährt (also man im Rückspiegel geblendet wird). Keine Ahnung, wie man dafür eine Zulassung bekommen konnte.

Ich hab da so ne unausgegorene Theorie: Leuchtdichte spielt bei der Zulassung praktisch keine Rolle (außer indirekt, wenn Scheinwerferreinigungsanlagen vorgeschrieben werden). Und Designer wollen das ausreizen.

Der allgemein enorme Vorteil von HID oder LED wird hier zum Nachteil. Zumindest bei LED könnte man das über geringere Leuchtdichte mit größerer Öffnung eigentlich schön einsteuern. Ich habe aber den Eindruck, das Design hat das letzte Wort, und zwar mit "so klein wie möglich". Ich sehe praktisch keine Scheinwerfer mehr mit nennenswert großen Durchmessern der eigentlichen Öffnung. Man vergleiche das mal mit Oberklasse-Autos aus den 80ern. Und dann muß das ganze gerade vorne ja recht flach / windschnittig sein. Bei den Zulassungskriterien, die ich bisher kenne, geht es nur um die Lichtstärke (dort auch Kennzahl), also die Lux.

Bei Rücklichtern gibt es auch vereinzelt solche Exoten. Das ist im Nebel wohl ein echter Vorteil, aber in der Dunkelheit direkt dahinter anhalten hat was seltsames.

Von meinen Moppeds hatte bisher keines etwas anderes als H4 (Yamaha Enduros und Aprilia Supermotos). Hell waren die trotzdem :pfeifen:

Bei mir eine Suzi SV650 '04, später SV1000 '04. Baugleicher Scheinwerfer: Zwei mal H4. Wirklich keine besondere Leuchtdichte. Konservativ bestromt, kann mich trotz 76 bzw. 60+tkm gar nicht an einen Wechsel der Glühbirnen erinnern... Aber riesige Scheinwerferöffnungen - und allein damit legales, aber wirklich wunderbares Licht.
 

Gray Matter

Flashaholic***
19 Juni 2011
5.018
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08541
Mir fallen immer wieder höherpreisige Modelle der Automarke mit dem Stern (vielleicht ist es auch nur ein Typ, evtl. E-Klasse?) wegen starker Blendung im Vergleich zu allen anderen LED-Beleuchtungen auf. Optisch sieht es aus, als würden pro Seite 2 Projektionsscheinwerfer verwendet. Es ist womöglich der hellste Autotyp auf deutschen Straßen, aber hier hat es der Hersteller meines Erachtens übertrieben und nimmt die Blendung anderer in Kauf. Die Blendung ist hierbei nicht die des Gegenverkehrs, sondern wenn dieser Modelltyp in die gleiche Richtung fährt (also man im Rückspiegel geblendet wird). Keine Ahnung, wie man dafür eine Zulassung bekommen konnte.
Die Kombination Reflektor-Scheinwerfer und LED scheint generell eine eher ungünstige zu sein. Es fällt mir öfters auf, dass diese Modelle stärker blenden, da sie wahrscheinlich mehr Streulicht aussenden.

Bei meinem 5er BMW mit adaptiven Scheinwerfern inkl. Gegenverkehr-Maskierung ist für das Abblendlicht eine Einheit mit Projektions-Linse zuständig und für das Fernlicht eine Einheit mit Reflektor.
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
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Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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324
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Fahrzeuglicht ist manchmal eine komische Sache.
An stinknormalem Halogenlicht sieht man sehr gut, dass man es gut oder auch richtig schlecht machen kann.

Meine aktuellen Beispiele:
  • 2014er Touran, H7 - Sehr gutes Halogenlicht finde ich. Sehr gut verteilt, ordentliche Reichweite. Konventionelle, profilierte Reflektoren (man nannte sowas glaube ich mal Freiflächentechnik).
  • 2016er Yaris Hybrid, HIR2 (ähnlich H7) - Katastrophe! Eigentlich gut gedacht und aufwändig gemacht. Projektionsscheinwerfer mit nur einer Glühbirne. Für Abblendlicht wird das Fernlicht mit einer elektrischen Blende maskiert (geht das eigentlich verloren??). Die Ausleuchtung ist zwar auf der Fläche sehr gleichmäßig. Erreicht aber weder eine gute Helligkeit und auch keine besondere Reichweite. Noch dazu ist der Randbereich recht scharf begrenzt, schlechte Ausleuchtung beim Abbiegen... Wird in jedem Forum kritisiert, keine Ahnung was Toyota sich dabei gedacht hat.
  • 97er E36 - H7, Reflektor - durchschnittlich sage ich mal. Die Reflektoren sind ja ziemlich klein, dafür geht es eigentlich. Aber das Auto geht ja auch aufs Oldialter zu...
  • 59er Deutz Trecker, 35W Bilux, nicht Halogen - na Schwamm drüber, aber für 20kmh ist es ok :hinter:
H4 hatte ich zuletzt im 2003er Twingo. Das war sogar ganz in Ordnung! Der 97er Polo Kombi hatte auch H4, unterirdisch, mein bisher schlechtes Autolicht.


Zulassungsbestimmungen:
Unglaublich, was alles zugelassen wird. Manche Rücklicht stehen so schräg, dass die Sonne davon reflektiert wird. Viele integrierte Frontblinker sind so nah an den Scheinwerfern oder Tagfahrlampen, dass man die kaum erkennen kann. Und dann sind manche LED Rücklicht so hell, dass selbst die unangenehm blenden können.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.355
12.428
113
im Süden
Und dann muß das ganze gerade vorne ja recht flach / windschnittig sein.
Stimmt, gerade die extrem aerodynamischen Fronten moderner Elektrofahrzeuge bieten kaum noch Platz für Scheinwerfer, und dann wird auch noch der größte Teil der kleinen Stirnfläche als "Kühler" oder zur Steigerung des Überholprestige benötigt.
Gutes Beispiel: https://nextmove.de/wp-content/uploads/2021/06/K1600_nextmove_Audi-Q4_Event_0074.jpg

(Achtung, kann Spuren von bitterem Sarkasmus enthalten)
 

angerdan

Flashaholic**
30 Dezember 2011
3.222
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Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Und ganz ehrlich, ein gut eingestellter Xenon Scheinwerfer blendet auch nicht mehr als ein schlecht eingestellter Halogen Scheinwerfer. Wie viele Menschen kümmern sich nicht um die Leuchweitenregulierung oder schaffen es trotz klarer Vorgaben, die Glühbirne falsch einzusetzen.

Das Problem ist weitgehend nicht die generelle Blendung. Die Probleme fangen an abseits der Autobahn oder der neuen Bundesstraße, wo die Straße eben nicht mehr "Flat as a runway" ist, oder in hügeliger Umgebung.
Bedingt durch die klar höhere Lichtabgabe blenden LED und auch Xenon Scheinwerfer in solchen Fällen extrem mehr als Halogen.
Allerdings muss ich zugeben das, subjektiv betrachtet, kein Fahrzeug mehr blendet als aktuelle BMW Modelle. Das erste Negativbeispiel war der i3.

Das Problem mit der Leuchtweitenregulierung ist richtig, wie oft kommen einem voll beladene oder mit Anhänger versehene Fahrzeuge entgegen die es nicht schaffen den LWR Regler zu drehen. Ärgerlich. Da wäre eine generelle aLWR Pflicht besser gewesen. Ich hab selbige bei meinem 7er Golf nachgerüstet, vom Aufwand her aber nicht wirklich empfehlenswert.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.355
12.428
113
im Süden
Die Probleme fangen an abseits der Autobahn oder der neuen Bundesstraße, wo die Straße eben nicht mehr "Flat as a runway" ist, oder in hügeliger Umgebung.
Bedingt durch die klar höhere Lichtabgabe blenden LED und auch Xenon Scheinwerfer in solchen Fällen extrem mehr als Halogen.
Füge hinzu: bei nasser Fahrbahn, von der der höhere Lichtstrom direkt in den Gegenverkehr gespiegelt wird.