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Autoscheinwerfer und Lumen

flaschi

Flashaholic**
11 Juli 2016
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Berlin&München&GAP
Ich habe gerade in einem anderen Forum einen aufklärenden Beitrag zum Thema Taschenlampen geschrieben.

Die erste Reaktion war: "In dem Forum hätte ich Angst um mein Erspartes."
:Todlachsmiley:

Als zweite Frage kam dann wieviel Lumen eigentlich ein normaler Autoscheinwerfer mit 50/55 Watt hat. Da muss ich ehrlich gesagt passen und wende mich an euch.

Ich meine irgendwann mal was von um 1000 bei Glühobst und um 3000 bei Xenon aufgeschnappt zu haben aber bin mir da wirklich nicht sicher.
Über die Suche habe ich nichts finden können, vielleicht weiß von euch einer Rat. Mich würds selber auch interessieren und möchte natürlich auch keine falsche Antwort geben.

Beste Grüsse, Sören
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Die 55W-Halogenbirne (Lampe) selbst hat 1000-1500 lm. Davon gehen noch Reflektor- und sonstige Verluste weg.
Per Internetsuche findet man zu Marken-Halogenlampen Datenblätter, da steht das drin.
 
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Troma_Fanboy

Flashaholic
28 November 2015
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Bitte um Korrektur wenn ich was falsches schreibe:
Die Leuchtmittel sind für bestimmte Lichtströme spezifiziert.
Eine 50W/55W H4 2-Fadenlampe hat jeweils etwa 1000lm.
Eine 55W H7 Lampe hat mehr, ca. 1500lm.
Ab 2000lm sind eine Scheinwerferrreinigungsanlage und eine automatische Leuchtweitenregulierung vorgeschrieben.
35W Xenon Brenner liegen üblicherweise knapp über 3000lm und benötigen daher solche Systeme.
Inzwischen gibt es ein schwächeres Xenon System mit 25W welches gerade die 2000lm hat und dies nicht benötigt.

Entscheidend ist, dass dies alles nur die Werte der Leuchtmittel sind.
Was dann tatsächlich auf der Straße ankommt hängt vom Scheinwerfer ab.
Und da gibt es wohl große Unterschiede, bei einem ADAC Test hat ein H4 Scheinwerfer von VW mehr Licht auf die Straße gebracht als ein H7 Scheinwerfer von Ford.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Wenn mir jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass es bald Taschenlampen (Olight X9) mit der Leistung von 25 Halogen-Autoscheinwerfern (H4) geben würde, hätte ich es nicht wahrhaben wollen. Oder Taschenlampen in der Größe eines Lippenstifts mit der Leistung eines Halo-Autoscheinwerfers. Und heutzutage findet ihr Taschenlampen-Verrückten das als normal :eek:
 

flaschi

Flashaholic**
11 Juli 2016
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Berlin&München&GAP
Sehr cool, vielen Dank. So steh ich nicht als Dummerchen da. :pfeifen:

Wenn mir jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, dass es bald Taschenlampen (Olight X9) mit der Leistung von 25 Halogen-Autoscheinwerfern (H4) geben würde, hätte ich es nicht wahrhaben wollen. Oder Taschenlampen in der Größe eines Lippenstifts mit der Leistung eines Halo-Autoscheinwerfers. Und heutzutage findet ihr Taschenlampen-Verrückten das als normal :eek:

Dazu fällt mir eine alte Seite ein die ich auf der Recherche nach einer LEDWave fand. War glaube ich im Messerforum. Damals im Vergleich zu einer Lazer Devices Operator mit 5 Watt Luxeon und 125 Lumen.
Zur Letzteren stand dort: "Gleißend hell!! Es ist wirklich irre wie hell diese Lampe ist, fast zu hell auf kurze Distanzen. Ich leuchte damit drei Stockwerke auf die Wiese runter und sehe die Mäuse im Gras flitzen .. "

Ich hab mich weggeschmissen vor Lachen, aus heutiger Sicht eine unglaubliche Aussage. :thumbsup:

Beste Grüsse, Sören
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Eine 50W/55W H4 2-Fadenlampe hat jeweils etwa 1000lm.
Eine 55W H7 Lampe hat mehr, ca. 1500lm.

Eine einfache H4 Lampe von Phillips hat 1815 lm und eine - white Xenon 1560 Lumen und das sind genau so viel wie bei der H7. Die 1000 Lumen sind die Angabe auf die sich die Hersteller beziehen wenn es um mehr Licht geht. Bis vor ein paar Jahren lag die Obergrenze bei 1500 Lumen weshalb Rallylampen mit 90/100 Watt immer noch verboten sind da diese bei ca. 2300- 2500 Lumen liegen. Viele Biker hatten die im Motorrad drin da es bedeutend heller war,ich auch.
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Eine 50W/55W H4 2-Fadenlampe hat jeweils etwa 1000lm.
Eine 55W H7 Lampe hat mehr, ca. 1500lm.
Das entspricht auch meinem Wissensstand.
Eine einfache H4 Lampe von Phillips hat 1815 lm und eine - white Xenon 1560 Lumen und das sind genau so viel wie bei der H7. Die 1000 Lumen sind die Angabe auf die sich die Hersteller beziehen wenn es um mehr Licht geht.
Nach meinem Wissen fordert der Gesetzgeber für H4 1000 Lumen +/- 15%?
Ich hätte gerne einen Link/Beweis für die 1800 Lumen der "einfachen" H4-Lampe.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Habe ich gelesen, nach der Philips-Homepage ist also die Standard-H4 mit 1800 Lumen die stärkste der dort verfügbaren Birnen, auch noch 300 Lumen stärker als H7. Abgesehen davon, dass dies nur die Hersteller-Angabe ist, widerspricht dies meinen bisherigen Kenntnissen.
Es kann aber auch sein, dass mit 1800 Lumen beide Wendel gemeinsam gemeint/gemessen wurden, also Abblend- und Fernlicht zusammen ;-)

Denn bei 1800 Lumen mit einer alten H4 kann man sich ja Xenon fast sparen :pfeifen:
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Heidelberg
Hab mal schnell eine OSRAM H4 (+30%- Version) in die U-Kugel gehalten; bei 13,6 V an den Sockelfahnen gemessen, bringt die 1806 lm an der Fern- und 1170 lm an der Abblendwendel.
Ob die 13,6V genau der Prüf(nenn-)spannung entsprechen, nach DIN o. Ä. müßte ich erst kuugeln.....
Gruß
Volker
 
3 Februar 2017
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Wiesbaden
Hm, schade, das würde mich auch interessieren. So kam ich ja erst hierher wegen "Was, es gibt Talas die Heller sind als das Auto-Fernlicht?" :flooder:
 

Nightscorpion

Flashaholic***
26 Dezember 2014
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Overath
Kann als Alternative die WhiteVision empfehlen von Philips.
Fahre die zumindest jetzt seid etwas über 2 Monaten ohne Probleme.
Allerdings stimme die Angaben auf der Verpackung nicht. Auf dem Bild wird 4300K Angegeben, geliefert bekommt man nur 3700K
 
5 Januar 2017
0
6
0
In meinem F36, der mit Voll-LED Scheinwerfern ausgestattet ist, befinden sich meines Wissens je Scheinwerfer 36 LEDs. Das Ganze mal 4 macht also dann insgesamt 144 LEDs. Ebenfalls nach meinem Wissenstand (es ist schwierig, etwas wirklich Genaues darüber zu erfahren) gibt es bei LED-Hauptscheinwerfern eine festgelegte Obergrenze von 11.000 Lumen - ich meine, das mal irgendwo gelesen zu haben. In der Betriebsanleitung zum Fahrzeug finden sich darüber keine präzisen Angaben...

Will letztendlich nur mal feststellen, dass das Licht an meiner Gehhilfe verdammt hell ist. Klare Reichweitenvorteile gegenüber XENON und durch die adaptive Steuerung der LEDs immer genau dort Licht, wo es benötigt wird.

Ich hatte hier irgendwo mal Beamshots gesehen, wo der Verfasser als Kontrollshots die Scheinwerfer eines (scheinbar) älteren VW Passats abgelichtet hatte. Das fand ich ganz witzig - die dann vorgestellten TaLas waren dem Autolicht z.T. haushoch überlegen. Werd' mich mal nach einer geeigneten Location umsehen und das dann bei Gelegenheit auch mal versuchen. :)

Salute!
Frank

Edit: Mal noch ein Bildchen

tlf02.jpg
 
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Thunderstruck

Flashaholic***
24 Februar 2014
5.180
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Auetal
Voll-Led Scheinwerfer ist schonmal richtig... auch das mit dem 36 Leds pro Scheinwerfer :cool: sprich linker Scheinwerfer 36 und rechter Scheinwerfer 36 :D Mercedes hat das auch in Ihrer neuen E Klasse (sind dort allerdings 84 Leds pro Scheinwerfer) :thumbsup:

das mit der Obergrenze von 11k Lumen find ich ein wenig Overpowered. Es gibt hier im Forum irgendwo ein Thread ( den ich jetzt auf die schnelle net finde ) wo der gute @Photon einen Audi A6 Led Scheinwerfer vermisst :thumbup: so viel heller als nen BMW oder Mercedes Scheinwerfer dürfte der aber auch net sein :) wieviel Lumen das nun genau sind weis ich allerdings net :D

Gruß Perry
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Die Anzahl der LEDs hat nichts mit der Gesamthelligkeit zu tun. Die Menge der LEDs entscheidet nur wie genau die Lampen bestimmte Bereiche ausleuchten können. Desto mehr LEDs ich habe desto genauer werden die Winkel und Kanten des Lichtbilds der Lampen
 

Tombstone

Flashaholic**
27 November 2016
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nahe Würzburg
Ich hatte hier irgendwo mal Beamshots gesehen, wo der Verfasser als Kontrollshots die Scheinwerfer eines (scheinbar) älteren VW Passats abgelichtet hatte. Das fand ich ganz witzig - die dann vorgestellten TaLas waren dem Autolicht z.T. haushoch überlegen.

Das war ich - und das war sogar das aktuelle Modell, allerdings nur mit Serienbeleuchtung, also weder Xenon noch LED.

Wie schrieb Dagor so schön:

Ich könnte mir den ganzen Tag lang die Beamshots "Passat-Fernlicht" und "DT70 Turbo" abwechselnd angucken. :Todlachsmiley:

164883273.jpg


164883292.jpg
 
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Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Heidelberg
.....Es gibt hier im Forum irgendwo ein Thread ( den ich jetzt auf die schnelle net finde ) wo der gute @Photon einen Audi A6 Led Scheinwerfer vermisst :thumbup:
Gruß Perry
Das war ungefähr hier.
Habe mit 0,5A (Leds in Serie) gemessen. Die Bestromung im Auto weiß ich nicht, dürfte aber kaum über 0,75A liegen. Das Teil ist nur passiv gekühlt und gekapselt :eek:
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Die Lampen passen in einige Fahrzeuge erst gar nicht rein, da die Bauweise mit dem Lüfter, nach hinten zu sperrig ist und damit die Kunststoffabdeckung vom Gehäuse nicht mehr passt.
 

frastad

Flashaholic
1 Januar 2020
121
66
28
Über die Art von Journalismus könnte ich mich jetzt schon wieder aufregen...

Erstens heißt die Lampe von Osram nicht "Night Breaker LED H 7" sondern "NIGHT BREAKER H7-LED" (der Porsche 911 heißt ja auch nicht 119 - so viel journalistische "Recherche" dürfte man ja erwarten können) und zweitens ist der Satz "die bei Osram online abrufbare Liste wächst" schlicht falsch. Bisher wächst da gar nichts! Außer vielleicht die Hoffnung.

Ich persönlich hab in allen meinen Fahrzeugen die jeweils besten erlaubten Night Breaker Modelle (mit Originalfassung) drin. Mehr erhoffe ich mir nicht - da fehlt der Markt bzw die Zulassung ist zu aufwändig, so realistisch muss man das leider sehen.

Gruß Frank
 

Frank1984

Flashaholic**
15 September 2017
3.844
3.260
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Ich habe im Netz mal ein wenig gesucht, da ich das Thema interessant finde. Ich denke mir halt oft, dass die Entwicklungsabteilungen und hochgebildete Leute von Autoherstellern sich bei der ein oder anderen Entscheidung schon irgendetwas dabei gedacht haben. Im Internet findet man leider nicht ganz so viel zu diesem Thema. Auf einen ganz interessanten Beitrag bin ich trotzdem gestoßen, welcher ca. ein Jahr alt ist.

https://www.paten-der-nacht.de/grelle-led-autoscheinwerfer-sicherheit-auf-kosten-anderer/

Hier wird nochmal explizit auf den Unterschied der Lichtfarben eingegangen.

Ich zitiere:

“Fakt ist, dass LED-Scheinwerfer sehr wenig Energie verbrauchen und gleichzeitig enorm viel Helligkeit bieten. Und Fakt ist auch, dass weißliches Licht mit hohen Blauanteilen im Spektrum (also sogenanntes kaltweißes oder auch tageslichtweißes Licht) zu einer besseren Farberkennung und damit zu besseren Sichtbarkeit von Kontrasten in der Nacht führt. Grund genug für die Autoindustrie, vornehmlich solche Scheinwerfer einzubauen.“

Und zum Thema gelbliches Licht:

“Licht mit hohen Blauanteilen (kaltweißes Licht) blendet aber nicht nur mehr, sondern hat auch eine höhere Streuwirkung als gelbliches Licht. Dass der Himmel blau erscheint, liegt genau daran. Die blauen Anteile des Sonnenlichts streuen intensiver an Partikeln bestimmter Größe als es die Rotanteile tun (Rayleighstreuung). Das bedeutet: Ist die Fahrbahn nass, gibt es Nebel, regnet oder schneit es, streut und blendet bläuliches LED-Scheinwerferlicht erheblich intensiver, als das gelbliche Licht von Halogenlampen-Scheinwerfern. Gelbliches Licht durchdringt somit auch effektiver Nebel und sorgt so für deutlich größere Sichtweiten. Doch wie oben schon erwähnt, argumentiert die Autoindustrie damit, dass bläuliches Licht für eine bessere Farbwiedergabe sorgt, es folglich zu einer kontrastverstärkenden Wirkung kommt (wenn auch nur bei guten Sichtverhältnissen) und alles das letztlich die Sicherheit erhöhe.“

Es ist also laut des Artikels eine Abwägungssache.

Ganz simpel ausgedrückt geht hier hervor: bläuliches Licht ist bei gutem Wetter besser, gelbliches Licht ist bei schlechtem Wetter besser.

Wenn dem tatsächlich so wäre (wir gehen mal theoretisch davon aus), dann kann ich die Autoindustrie verstehen, vornehmlich kaltweißes Licht zu verbauen. In Bezug auf den weltweiten Markt wird es wohl mehr gutes als schlechtes Wetter geben, die Entscheidung zu kaltweiß also rein mathematisch und nüchtern wäre. Zusätzlich gibt es in Deutschland auch noch die StVO, aus welcher ich mal den §3 zitiere:

“1Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird.2Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.3Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. 4Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. 5AufFahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.“

Quelle: https://dejure.org/gesetze/StVO/3.html


Damit ist das Problem, bei schlechtem Wetter/ schlechter Sicht, sich einer Gefahr durch zu bläuliche Schweinwerfer auszusetzen, rechtlich gelöst. Dass es in der Praxis immer Durchgeknallte gibt, die ohne Sicht extrem rasen, ist ein anderes Thema. Somit hat man aber zumindest die Verantwortung in dieser Situation komplett dem Fahrzeugführer übertragen. Und genau das ist auch richtig so!

Somit besteht kein Grund für die Autoindustrie, nach der (nie zu erreichenden) eierlegenden Wollmichsau zu suchen, um bei allen theoretisch möglichen Sichtverhältnissen immer das optimale Licht zu haben. Wie ja schon geschrieben, wird abgewägt und das bestmögliche Licht bei dem meisten Wetter genutzt. Für verhältnismäßig weniger oft gute Sicht, wo die Scheinwerfer eben nicht optimal funktionieren, wird der Fahrzeugführer deutlich mehr in die Verantwortung genommen.
Ich persönlich wüsste auch garnicht, wie man das anders lösen könnte. Denn den perfekten Scheinwerfer für alles wird es nicht geben in naher Zukunft.

Wie wäre es also rein theoretisch technisch lösbar? Vielleicht ein Scheinwerfer, wo man die Farbtemperatur einstellen könnte?
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Die Kunden wollen cw, weil es cooler aussieht und greller wirkt und die Hersteller haben den Wunsch verstanden. Ich denke, alles andere an Begründung ist nur vorgeschoben.

Selbst bei Berücksichtigung des Arguments "tageslichtähnlich" gibt's für 6500-7000K keine Rechtfertigung.
 

Nicobrosi

Flashaholic**
24 Oktober 2018
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1.460
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Ich glaube schon dass die Möglichkeiten der adaptiven lichtfarbe gegeben ist, Sensorik ist ja zu genüge vorhanden, wenn man sich die scheinwerfersysteme der hersteller so ansieht wirkt es nicht nicht komplizierter...
 

DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
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Köln
Das war das erste, was ich meinen Kindern beigebracht habe: Dass man nicht immer 50 fahren darf wenn wo ein Tempo 50-Schild steht... Und auch nicht 30 km/h, wenn vor einer Schule Tempo 30 steht und die Kinder sich dort knubbeln... Eine der Hauptunfallursachen leider: An die Situation unangepasste Fahrweise.
 
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Flashaholic*
12 März 2019
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Bad Mergentheim
Und Fakt ist auch, dass weißliches Licht mit hohen Blauanteilen im Spektrum (also sogenanntes kaltweißes oder auch tageslichtweißes Licht) zu einer besseren Farberkennung und damit zu besseren Sichtbarkeit von Kontrasten in der Nacht führt.
So einfach ist es aber auch nicht....:pfeifen:
Farberkennung dürfte bei fast jedem Halogenscheinwefer besser sein bei bei alles Auto-LED-Scheinwerfern.....
Wo das Farbensehen dann langsam schwerer wird ist sicher die in Deutschland auf Straßen sowieso nicht mehr erlaubten sehr gelben Lampen, wie sie früher teils an Autos verbaut wurden.
Ich bin bei Autoscheinwerfer sowohl als Fahrer als auch als entgegenkommender für weniger kaltweißes Licht :)
 
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Genießer

Flashaholic*
12 März 2019
799
914
93
Bad Mergentheim
Das unterstreicht die Vermutung, dass die Begründung vorgeschonben ist und nicht wirklich technische Hintergründe hat.
Die Autoindustrie macht das wie alle anderen auch, die Marketingabteilung verdreht oder verwässert manche Tatsache, dass es sich besser anhört oder den eigengen Strategie entspricht....
 
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boomer4711

Flashaholic*
9 Dezember 2012
277
77
28
Die Kunden wollen cw, weil es cooler aussieht und greller wirkt und die Hersteller haben den Wunsch verstanden. Ich denke, alles andere an Begründung ist nur vorgeschoben.

Selbst bei Berücksichtigung des Arguments "tageslichtähnlich" gibt's für 6500-7000K keine Rechtfertigung.

Als ich die von Frank zitierten Passagen gelesen habe, habe ich sofort gedacht, was du kurz darauf geschrieben hast. Vermutlich sind Marketinggründe bei der Entscheidung nicht ganz unerheblich, denn "gelbes Licht" = altes Auto & "kaltes" Licht = neues Auto. Man sieht es halt sofort!

Ich persönlich teile die Position zu kaltem Licht absolut nicht und bevorzuge meinerseits 4000-4500K. Bei 5700K ist für mich absolut Schluß und dass manche Lampen mit 5700K für mich noch erträglich sind, mag daran liegen, dass es bei den Angaben eine Schwankungsbreite gibt, sie also unter 5700K liegen.

Wenn man sich moderne LED-Straßen- oder Zebrastreifenbeleuchtungen so anschaut, dann gehen die fast alle in Richtung gelb/orange ... weil man da Kontraste eben einfach besser sieht. Ich halte es wirklich für eine Fehlinformation, dass man mit 6500K Kontraste und Farben besser sieht! Sehbehinderte haben oft gelb-orange Brillengläser. Warum? Gleicher Grund! Man sieht damit besser!

Hatte von euch schon mal einer Skylet Sonnenbrillengläser von Zeiss (ich habe Skylet Fun)? Die sehen zwar nicht cool aus, aber man sieht damit irre gut. Da sieht man Wolken am Himmel, da wird man ohne Gläser oder mit klassischen Tönungen wenig von erkennen. Kein Wunder, wenn z.B. Piloten solche Gläser bzw. Tönungen (um genau zu sein Kantenfilter) gerne verwenden:

https://www.aero-optik.de/glastechnik/skylet-sonnenschutzglaeser/

https://www.schweizer-optik.de/assets/pdf/Artikel/SD_Kantenfilter.pdf

Wer mal durch Skylet Fun den Himmel und die Natur betrachtet hat, wird im Regelfall nichts anders mehr tragen wollen. Versprochen! OK, sind halt sehr teuer und sehen nicht wirklich "cool" aus! Was bei Sonnenbrillen eine verspiegelte Brille mit grauer Tönung ist, sind bei mir Taschenlampen mit > 5700K. Blendwerk zum "angeben" ohne Berücksichtigung der Funktionalität. Klar, die Lampen haben mehr Lumen. Und? Was nutzt es wenn ich nicht mehr / besser sehe? Kommt mir vor wie der Pimmelvergleich von pubertierenden Teenagern auf der Schultoilette: "Schau dir mal meinen an!"

Die ganzen Überlegungen kann man jedenfalls auf Autoscheinwerfer, Taschenlampen etc. übertragen und eher warmes Licht wird meistens auch schon instinktiv als angenehmer empfunden. Warum wohl?
 
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DirkTripleD

Flashaholic**
28 Januar 2015
1.337
515
113
Köln
Die Brillen sind super... ;) Wahrscheinlich ist das meiner Meinung nach "Herdentrieb" und die Angst der Hersteller, aus der Reihe zu tanzen bzw. vor der dann zu erwartenden Kritik... ;)