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Automatische Lampe Bastelprojekt

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
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Berlin
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Ich verfolge das Projekt auch mit heller Begeisterung, aber ab mitte des ersten Posts habe ich aufgehört alles verstehen zu wollen :D
:thumbup:
Wenn die Elektronik ausgereift ist nehme ich auch "ein mal komplett bitte" ;)
 

Dunuin

Flashaholic**
3 April 2013
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Hamburg
Ich komme da gerade einfach bei der Stromversorgung nicht weiter, da mir nichts einfallen will, wie ich die Akku bei voller Last richtig leer bekomme.
Der Spannungseinbruch ist wie gesagt einfach zu hoch. Optionen sehe ich eigentlich gerade nur 5 Stück.

1.) auf 6s1p gehen (drei nebeneinander und 2 hintereinander) und dann 3 Buckstufen. Zum einen sind die Akkus dann etwas entspannter, da mehr Zellen, und zum anderen könnte man bei 5s1p wirklich reine Buck-Stufen nutzen was das ganze wieder effizienter macht und noch kleinere Ströme fließen müssen was dem Spannungsabfall ja auch gut tut. Bei 4s1p mit Buck waren das immerhin schon nur 3,5888A im Vergleich zu 5,3074A bei 3s1p mit Boost. Nur konnte man bei 4s1p halt die Akkus nicht leer bekommen, da die Spannung unter Last schnell unter der Fortwärsspannung der LEDs war. 6s1p passt aber wirklich in keine Tasche mehr und ich bin mir auch nicht sicher ob es eine Gute Idee ist LiIon-Akkus in 6-fache Serie zu schalten. Hinzu kommt, dass die Lampe ja per Selektorring am Kopf bedient wird. Wenn man die Lampe also nahe dem Kopf anfasst, dann wäre die bei der Akkurohrlänge echt sehr taillastig im Handling. Kommt also eher nicht in Frage.

2.) ein festes 4s1p Akkupack mit Schutzschaltung und Balanceranschluss für einen Modellbaulader, wo die Zellen in Serie verschweist sind und man so nur noch die eine Feder und 2 Übergangswiderstände vom Akkupack zur Lampe hat, anstatt den 5 Federn und 10 Übergangswiderständen. Ich hab auch einen Modellbaulader (Graupner Ultramat 14 Plus) wegen meinen LiPos vom Hexacopter, das würde also auch gehen (obwohl ich einzelne Zellen praktischer finde) aber ich finde da einfach keine passenden Akkupacks. Das Akkupack sollte ja nicht 4s1p und platt sein, sondern "würfelig" angeordnet. Außerdem stellt sich mir dann die Frage wie man das Akkupack in die Lampe kriegen sollte. Akkupacks haben ja immer Kabel mit Steckern dran aber ich brauche etwas in der Art eines Akkukäfigs mit Masse- und Pluspol an beiden Seiten, damit man den Tailcapclicky nutzen kann und man keine Pinzette braucht, um da am hintersten Ende des Akkurohres am Treiber irgendwie den Stecker in die Buchse zu bekommen.

3.) Eine Preboost-Stufe. Das wäre besonders in Verbindung mit Option 2 praktisch wenn man nur 4s1p hat, damit man dann die LED-Treiberstufen als Buck nutzen kann. Ich hab da ein paar nette Schaltregler-ICs gefunden die synchron arbeiten und die Akku-Spannung dann regeln könnten. Als Buck-Stufe werden da halt deutlich weniger Ampere aus den Akkus gezogen als wie über eine Boost-Stufe gegen Plus bei gleicher Zellenkonfiguration. Bei 4s1p hätte ich an den Akkus 10 bis 16,8V. Die LEDs brauchen aber bis zu 11,1V. Das eine IC kann man z.B. so nutzen, dass da die FETs einfach dauerhaft durchschalten und die Boost-Regelung stoppt, solange die Eingangsspannung über der Zielspannung liegt. Wenn man dann z.B. 12V als Zielspannung festlegt, dann würde der LED-Treiber bei 16,8V bis 12V einfach direkt die Akkuspannung per Buck nutzen und erst bei bei unter 12 bis 10V würde die PRe-Boost-Stufe mit dem Arbeiten anfangen und die Spannung auf konstanten 12V halten, was dann natürlich utner 12V die Effizienz etwas minimiert. Ich habe allerdings keine Ahnung ob sich das wirklich lohnt oder ob durch doppeltes Spannungswandeln dann die Verluste doch wieder größer werden als wie wenn man direkt gegen Plus boostet (also als Buck-Boost). Nehmen wir z.B. mal das LTC3786-IC und die Schaltung auf Seite 27. Selbst wenn die Spannung über 12V liegen sollte und das IC daher nicht boosten muss, dann müsste der Strom trotzdem noch dauerhaft durch den Shunt, die Spule und den einen FET fließen. Hätte man also trotzdem noch Verluste auch wenn das IC inaktiv ist.

4.) Mit linear leerer gehenden Akku die maximale Leistung der LEDs auch linear senken. Fände ich aber nicht so schön, da ich dann bereits unter 3,7V je Zelle die Leistung senken müsste und dann sind die Akkus ja noch fast voll. Ich würde da wenigstens so lange volle Leistung haben wollen, wie die Akkus noch voller wie 1/3 sind.

5.) Vielleicht eine andere Zellenchemie? Gibt es da Zellen die unter Last ihre Spannung besser halten können und wirklich erst stark einknicken, wenn die wirklich leer sind? Aber da gehören LiIon schon mit zu den besten oder? Wenn ich mir da z.B. mal so den Spannungsverlauf einer 2600mAh-18650er-Sanyo-Zelle angucke im Vergleich zum Eneloop.
 
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