Vor mir liegt ein optisch interessantes Teil, das technisch nicht viel wert ist. Trotzdem möchte ich es euch vorstellen.
Es ist eine Lampe mit 7 ringförmig angeordneten LED's (TIR Optik) und einem grünen Laser mittig.
Wie immer kein "Hochglanzreview" von mir, sondern nur ein Rezensionsauschnitt von mir.
"Das öffnen der Lampe geschieht hier primär durch aufschrauben der Bezel. Diese ist vom Hersteller verklebt. Nach lösen des Klebers dreht sich gern das gesamte Innenleben mit, daß zum Abreißen der Verkabelung führen kann. Vorsicht!
Von hinten kann man den Gewindering nebst Kontaktfeder aus dem Kopf schrauben. Nur leider läßt sich das Main-PCB nicht herausziehen. Scheint bei mir echt eingepreßt zu sein, da selbst mit leichten Stößelschlägen von Innen keine Bewegung zu sehen ist. Bei größerer Gewalt besteht das Risiko, das das Board reißt. Insofern kann ich es nicht näher begutachten.
Als LED werden 7 Stck. SAMSUNG 3535 in Verbindung mit einem speziellen TIR eingesetzt. Sollte es sich um die 3535 LH351D handeln (Das ist allerdings nicht eruierbar) , dann kann die bis 3A bestromt werden. Aktuell werden sie mit 1,2A pro LED bestromt.
Die LED's sind auf einem Alu-Sinkpad verlötet, das über Wärmeleitpaste mit der Heatsink - in diesem Fall ein Modul - thermisch gekoppelt ist.
Dieses Modul sitzt, allerdings ohne Wärmeleitpaste, auf einem kleinen, angedrehten Kragen im Lampenkopf. Für 33W Verlustleistung hätte ich da eine deutlich bessere Lösung erwartet.
Meßwerte:
Betriebsspannung 4V:
low 1A
med 1,8A
high 3A (fällt timergesteuert auf 1,6A)
Turbo 8,2A (fällt timergesteuert auf 1,6A)
Die max. Leuchtstärke wurde im Turbo mit 5800lx@1m ermittelt. Daraus ergibt sich eine Leuchtweite von 152 Meter.
Es gibt im "Normalbetrieb" keine nervige "Blinkerei" in die man "gezwungen " wird. Allerdings fehlt ein "schwacher" Eco-Modus.
Da im Turbomodus bei 4V 8,2A fließen, ergibt sich eine thermische Verlustleitung von ca. 33W .
Im Turbo und High Modus wird die Lampe deutlich "warm", überschreitet aber die Kopftemperatur von ca. 47°C nicht, da sie Timer gesteuert herabgeregelt wird.
Ein Unterspannungsschutz schaltet die Lampe komplett ab 2,2V ab. Das ist viel zu niedrig, Akkuschädigung ist vorprogrammiert.
Als Treiber fungiert ein einfacher FET-Treiber (DirectDrive) der über PWM die Helligkeit steuert. Bei fallender Betriebsspannung wird die Lampe sichtbar dunkler.
Die Akkuladung erfolgt über ein normales USB-Ladegerät mit USB-C Anschluß. Hierbei können problemlos moderne Schnelladegeräte eingesetzt werden.
Es ist ein "Ladezustands-Display" eingebaut, das allerdings nicht die fallende Restkapazität anzeigt, sondern nur den "Startwert".
Es existiert ein deutsches Manual, ein "Ladekabel" sowie ein Gürtelclip.
Fazit:
Die Lampe ist schon ordentlich hell, und hat auch eine für einen Flooder gute Leuchtweite.
Die Lampe wurde durch die 7 LED's, optisch interessant gestaltet. Es gibt ihr ein außergewöhnliches Äußeres, das aber nicht über die schlechte Verarbeitung und die technischen Mängel hinwegtäuschen darf. "Mit dem verkleben der Bezel wollte der Hersteller wohl den erschreckenden Blick ins Innere verhindern".
Die Lampe ist nicht wasserdicht, die Bezel hat gar keine Dichtung, und es fehlt am Batterierohr sogar ein vorgesehener O-Ring."
Ist sicher kein Brüller, aber ein nettes Spielzeug. In meiner Lampensammlung von über 80 Stück fehlte so ein spezielles Spielzeug noch.
In Praxi hat sie aber, als Flooder, in meinem großen Garten ganz gut Licht gemacht. Sie hat die gut 2000m² voll ausgeleuchtet.
Es ist eine Lampe mit 7 ringförmig angeordneten LED's (TIR Optik) und einem grünen Laser mittig.
Wie immer kein "Hochglanzreview" von mir, sondern nur ein Rezensionsauschnitt von mir.
"Das öffnen der Lampe geschieht hier primär durch aufschrauben der Bezel. Diese ist vom Hersteller verklebt. Nach lösen des Klebers dreht sich gern das gesamte Innenleben mit, daß zum Abreißen der Verkabelung führen kann. Vorsicht!
Von hinten kann man den Gewindering nebst Kontaktfeder aus dem Kopf schrauben. Nur leider läßt sich das Main-PCB nicht herausziehen. Scheint bei mir echt eingepreßt zu sein, da selbst mit leichten Stößelschlägen von Innen keine Bewegung zu sehen ist. Bei größerer Gewalt besteht das Risiko, das das Board reißt. Insofern kann ich es nicht näher begutachten.
Als LED werden 7 Stck. SAMSUNG 3535 in Verbindung mit einem speziellen TIR eingesetzt. Sollte es sich um die 3535 LH351D handeln (Das ist allerdings nicht eruierbar) , dann kann die bis 3A bestromt werden. Aktuell werden sie mit 1,2A pro LED bestromt.
Die LED's sind auf einem Alu-Sinkpad verlötet, das über Wärmeleitpaste mit der Heatsink - in diesem Fall ein Modul - thermisch gekoppelt ist.
Dieses Modul sitzt, allerdings ohne Wärmeleitpaste, auf einem kleinen, angedrehten Kragen im Lampenkopf. Für 33W Verlustleistung hätte ich da eine deutlich bessere Lösung erwartet.
Meßwerte:
Betriebsspannung 4V:
low 1A
med 1,8A
high 3A (fällt timergesteuert auf 1,6A)
Turbo 8,2A (fällt timergesteuert auf 1,6A)
Die max. Leuchtstärke wurde im Turbo mit 5800lx@1m ermittelt. Daraus ergibt sich eine Leuchtweite von 152 Meter.
Es gibt im "Normalbetrieb" keine nervige "Blinkerei" in die man "gezwungen " wird. Allerdings fehlt ein "schwacher" Eco-Modus.
Da im Turbomodus bei 4V 8,2A fließen, ergibt sich eine thermische Verlustleitung von ca. 33W .
Im Turbo und High Modus wird die Lampe deutlich "warm", überschreitet aber die Kopftemperatur von ca. 47°C nicht, da sie Timer gesteuert herabgeregelt wird.
Ein Unterspannungsschutz schaltet die Lampe komplett ab 2,2V ab. Das ist viel zu niedrig, Akkuschädigung ist vorprogrammiert.
Als Treiber fungiert ein einfacher FET-Treiber (DirectDrive) der über PWM die Helligkeit steuert. Bei fallender Betriebsspannung wird die Lampe sichtbar dunkler.
Die Akkuladung erfolgt über ein normales USB-Ladegerät mit USB-C Anschluß. Hierbei können problemlos moderne Schnelladegeräte eingesetzt werden.
Es ist ein "Ladezustands-Display" eingebaut, das allerdings nicht die fallende Restkapazität anzeigt, sondern nur den "Startwert".
Es existiert ein deutsches Manual, ein "Ladekabel" sowie ein Gürtelclip.
Fazit:
Die Lampe ist schon ordentlich hell, und hat auch eine für einen Flooder gute Leuchtweite.
Die Lampe wurde durch die 7 LED's, optisch interessant gestaltet. Es gibt ihr ein außergewöhnliches Äußeres, das aber nicht über die schlechte Verarbeitung und die technischen Mängel hinwegtäuschen darf. "Mit dem verkleben der Bezel wollte der Hersteller wohl den erschreckenden Blick ins Innere verhindern".
Die Lampe ist nicht wasserdicht, die Bezel hat gar keine Dichtung, und es fehlt am Batterierohr sogar ein vorgesehener O-Ring."
Ist sicher kein Brüller, aber ein nettes Spielzeug. In meiner Lampensammlung von über 80 Stück fehlte so ein spezielles Spielzeug noch.
In Praxi hat sie aber, als Flooder, in meinem großen Garten ganz gut Licht gemacht. Sie hat die gut 2000m² voll ausgeleuchtet.
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