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ArmyTek Wizard V3 Probleme mit dem Akku?

16 Oktober 2020
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Trustfire Taschenlampen
Guten Morgen Zusammen,

vor 10 Tagen habe ich meine Wizard V3 erstanden und schon gibt es leider Probleme. Ich möchte die Leuchte hier nicht schlecht machen, sie ist klein, handlich, robust, leuchtstark und hat sich auf den ersten Einsätzen wirklich bewährt. Ich würde sie jederzeit wieder kaufen, wenn nicht folgendes passiert wäre:

Den ersten Ladevorgang absolvierte die Lampe ohne Probleme, nach ca. 2h wechseln die LED am Ladekopf von rot auf grün. Schon der zweite Ladevorgang nach neun Tagen über Nacht verläuft aber fehlerhaft. Die LEDs zeigen auch am kommenden Morgen immer noch rot an. In einem speziell dafür vorgesehenens externen Ladegerät eingelegt, zeigt dieses auch nur eine 50% Ladung für den Akku an, wird aber problemlos geladen.

Bei einer optischen Inspektion des Akkus fällt dann die folgende Beschriftung auf: "without protection PCB"

20201016_100331.jpg

Das bedeutet, der Original-Akku von ArmyTek besitzt keine Schutzleiterplatte, obwohl dieses in der Bedienungsanleitung explizit mit Ausrufezeichen und in roter Schrift gefordert wird.

Ist das bei Euren Akkus genau so?

Ich frage mich jetzt, wo mein Problem liegt. Offentsichtlich wird der Akku in der Lampe nicht vollständig geladen, in meinem Fall von ziemlich leer auf zumindest 50%. Ein externers LAdegerät schafft es sehr wohl, den Akku zu laden. Ganz defekt kann der Akku also nicht sein.

Ist es aber der korrekte Akku oder nimmt er, da keine Schutzbeschaltung vorhanden, kurz- mittelfristig Schaden? Warum liefert ArmyTek überhaupt Akkus aus, die nicht den eigenen, selbstgesetzten Anforderungen entsprechen?

Es gibt einen zweiten Punkt, der mich an der Qualität von ArmyTek zweifeln lässt: die Ladezustandsanzeige funktioniert nicht wie beschrieben im ausgeschalteten Zustand. Der Ladungszustand des Akkus sollte auch im ausgeschalteten Zustand durch eine, hoffentlich grün, blinkende LED angezeigt werden. Dieses Blinklicht dient gleichzeitig dem Auffinden der Leuchte. Definitiv funktioniert das bei mir nicht, nur im eingeschalteten Zustand wird der ALdepegel durch blinkende LED angezeigt. Diese Anzeige lässt sich, wie in der Anleitung beschrieben, an- oder ausschalten. Wenn die Leuchte ausgeschaltet ist, blinkt auch die LED nicht, obwohl sie es nach Anleitung sollte.

Dafür gibt es einen geheimen, nicht beschriebenen Morsemodus:
  • Knopf drücken
  • Kappe abschrauben - Knopf immer noch gedrückt halten
  • Kappe wieder aufschrauben - Knopf immer noch gedrückt halten
Jetzt ist die Lampe in einem Morsemodus, sie leuchtet nur so lange, wie der Knopf gedrückt ist. Der Modus lässt sich zurücksetzen, wenn der oben beschriebene Vorgang wiederholt wird. Warum verschweigt ArmyTek diesen Modus? Scheinbar kennen sie ihre eigenen Lampen nicht so genau.

Zusammenfassung:
  • Leuchte wird über das Ladekabel nicht vollständig geladen
  • Falscher Akku mitgeliefert
  • Ladeanzeige funktioniert nicht wie beschrieben
  • Neuer, undokumentierter Modus
Ich bin jetzt hin- und hergerissen, ob ich die Lampe zurückgeben soll oder nicht.

Eure Meinungen und insbesondere Eure Rückmeldung zu den verbauten Akkus wären sehr hilfreich.

Danke an alle
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
2.126
1.322
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Kassel
Ich bin da relativ schmerzfrei: Wenn ich einen Bedienungsfehler ausschließen kann und es mithin an der gelieferten Ware liegen muss, führe ich mir vor Augen, dass der Verkäufer umgekehrt keinerlei Probleme beim Erhalt des von mir gezahlten Kaufpreises hatte. Ergo geht alles, was nichts taugt, mit einer entsprechenden Begründung retour. Das gilt insbesondere in den Fällen, in denen ich vom Verkäufer keinerlei sonstige Abhilfe erwarten kann. Bei Händlern, bei denen ich nicht so vorgehen kann, bestelle ich entweder nicht oder ich gehe das Risiko, auf defekter Ware sitzenzubleiben, bewusst ein und lebe dann damit.
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.060
8.895
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Hannover
Acebeam
Ich frage mich jetzt, wo mein Problem liegt. Offentsichtlich wird der Akku in der Lampe nicht vollständig geladen, in meinem Fall von ziemlich leer auf zumindest 50%. Ein externers LAdegerät schafft es sehr wohl, den Akku zu laden. Ganz defekt kann der Akku also nicht sein.
Hallo Talahony,

das klingt für mich so, als hättest Du bei Deinem 2. Ladeversuch in der Wizard die Tailcap nicht gelöst, so wie es sogar auf der Lampe steht !?

Gruß
Carsten

Diese Anzeige lässt sich, wie in der Anleitung beschrieben, an- oder ausschalten. Wenn die Leuchte ausgeschaltet ist, blinkt auch die LED nicht, obwohl sie es nach Anleitung sollte.
In der Anleitung steht zum aktivieren bzw. deaktivieren folgendes:
Ein-/Abschalten der farbigen Zustandsanzeige. Die Anzeige ist in der Betriebsart Glühwurm und im ausgeschalteten Zustand standardmäßig aus. Zum Ein-/Ausschalten muss der rückwärtige Deckel zu 1/4 gelöst werden, dann den Knopf drücken, halten und den Deckel abschrauben und Gerät öffnen. Zustand bleibt auch bei Batteriewechsel gespeichert. Der ultraniedrige Stromverbrauch gewährleistet die Funktion der farbigen Zustandsanzeige für über 25 Jahre

Hier wird beschrieben, daß erst die Tailcap eine viertel Umdrehung gelöst wird, dann den Knopf drücken und halten und dann die Tailcap komplett lösen.
Vielleicht funktioniert es jetzt ?

PS: Armytek verlangt nicht die Verwendung eines geschützten Akkus !! Dort steht in der Anleitung in roter Schrift, daß keine CR123 Batterien verwendet werden sollen und wenn man einen geschützten Akku verwendet, dann muß der mindestens 7A abgeben können !!!

Der mitgelieferte Akku ist OK !

Gruß
Carsten
 

Bagno

Flashaholic**
26 Juni 2012
1.359
714
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Rheine im Münsterland
Diese beiden Funktionen (Morsemodus und Batterieanzeige wenn Lampe aus) sind aber auch etwas verzwickt.

Ich habe schon öfters versehentlich beim rumspielen beide Funktionen ungewollt umgestellt. Nach einigem Ausprobieren inkl. lesen der richtigen Anleitung hat dann alles wieder so funktioniert, wie ich es wollte. War vor ein paar Tagen noch so....da musste ich dann erstmal wieder im Netz gucken, wie das Akku-Blinklicht bei Lampe aus zu deaktivieren ist ;)

Der Originalakku war bei mir auch ungeschützt. Ist mir aber egal, da ich fast nur ungeschützte Akkus verwende. Bislang keine Probleme, da die Lampe früh genug warnt.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
5.175
4.239
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Bielefeld, NRW
Zum Thema Bedienung wurden ja schon gute Anleitungen genannt, da würde ich mal ausprobieren, ob die dir weiterhelfen. Vielleicht liegt nur ein simpler Bedien-/Verständnisfehler vor.
Das bedeutet, der Original-Akku von ArmyTek besitzt keine Schutzleiterplatte, obwohl dieses in der Bedienungsanleitung explizit mit Ausrufezeichen und in roter Schrift gefordert wird.
Das muss man differenziert betrachten, ein ungeschützter Akku ist ja nicht automatisch ein Problem.

Sehr viele kommerzielle Hersteller stellen in den BDAs die Verwendung ungeschützter Akkus als grundsätzlich gefährlich dar. Das ist in so vereinfachter Weise allerdings aus meiner Sicht überzogen und keineswegs automatisch gerechtfertigt.
Man muss aber schon Verständnis dafür aufbringen, dass ein Hersteller aus Gründen der Produkthaftung eine reichlich konservative Haltung einnehmen.

Ich persönlich würde jetzt mal nicht so viel Gewicht auf das Geschwafel in der BDA legen.
Relevanter dürfte - auch im rechtlichen Sinne - sein, was im Verkaufsangebot stand. Falls dort nicht explizit ein geschützter Akku versprochen wurde, dann ist die Lieferung eines ungeschützten Akkus aus meiner Sicht akzeptabel.
Ist es aber der korrekte Akku oder nimmt er, da keine Schutzbeschaltung vorhanden, kurz- mittelfristig Schaden?
Der Akku sollte keinen Schaden nehmen, sofern kein technischer Defekt der Lampe vorliegt.
Die Schutzschaltung schützt ja nur bei Problemen, nicht innerhalb der normalen Betriebsgrenzen.
Warum liefert ArmyTek überhaupt Akkus aus, die nicht den eigenen, selbstgesetzten Anforderungen entsprechen?
Ist denn das Paket in dieser Form so von Armytek geliefert worden?
Oder ist die Lampe von einem alternativen Anbieter, der vielleicht seine Lampenpakete selbst zusammenstellt, eben nach freier Wahl auch mit ungeschützten Akkus? In dem Fall kann man Armytek keinen Vorwurf machen.
 
16 Oktober 2020
7
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Vielen Dank für die schnellen und guten Antworten. Ich will mal versuchen, sie thematisch zu kommentieren.

Die Leuchte wurde von ArmyTek via Amazon geliefert. Die Verpackung sieht original und ungeöffnet aus.

Ich denke, ich kann eine Bedienfehler ausschließen. Ich habe mehrfach exakt nach Anleitung versucht, die Ladezustandsanzeige zu aktivieren und zu deaktivieren, genauso wie casi290665 es beschrieben hat. Es schaltet ja auch die Anzeige aus und wieder ein. Sie zeigt sich aber im aktivierten Zustand nur, wenn die Lampe leuchtet. Bleibt die Lampe dunkel, ist auch die Zustandsanzeige aus.

Ist das bei Euren LAmpen anders? Blinkt die LED grün, auch wenn die Leuchte aus ist?

Wenn Ihr alle ebenfalls einen ungeschützen Akku geliefert bekommen habt, scheint zumindest das kein Fehler zu sein oder wir haben hier einen eklatanten Serienfehler!

@ casi290665: In meiner Anleitung finde ich keinen Hinweis auf CR123. Statt dessen lese ich folgendes:

20201016_152352.jpg

Reden wir von demselben Leuchtentyp Wizard Pro V3? (Sorry, das "Pro" hatte ich im Header des Threads vergessen)

Ich gebe Dir Recht, es ist nirgendwo beschrieben, dass ein solcher Akku auch mitgeliefert wird. Allerdings ist es für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar, das ArmyTek den eigenen Empfehlungen nicht folgt.

Zum Thema des Ladens , bzw nicht-Ladens meiner Leuchte:

Nachdem der Akku extern vollständig geladen wurde, findet sich folgendes Verhalten:
  • Leuchtendeckel in Ladestellung, Ladekappe aufgesetzt: grünes Licht -> Akku ist voll <- ok
  • Leuchtendeckel in Betriebsstellung, Ladekappe aufgesetzt: erwartungsgemäß rotes Blinken <- ok
  • Leuchtendeckel jetzt mit aufgesetzter Ladekappe in Stellung "Laden" gebracht: rotes Dauerlicht -> Akku wird geladen <- ?1?
Das Spielchen lässt sich beliebig wiederholen und ist vor allem völlig unabhängig vom tatsächlichen Zustand des Akkus, wie sich mit einem externe Ladegerät mit Ladeanzeige überprüfen lässt. Ist der Akku für die Leuchte jetzt voll oder leer?

Ich denke, zumindest aufgrund des Ladefehlers werde ich die Leuchte umtauschen gegen ein anderes Exemplar. Habt Ihr ansonsten irgendwelche negativen Erfahrungen gemacht? Dan würde ich eher zu dem Äquivalent von OLight greifen.

Viel Grüße
 

Ulrich

Flashaholic*
28 Januar 2016
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Frankfurt
Nachdem der Akku extern vollständig geladen wurde, findet sich folgendes Verhalten:
  • Leuchtendeckel in Ladestellung, Ladekappe aufgesetzt: grünes Licht -> Akku ist voll <- ok
  • Leuchtendeckel in Betriebsstellung, Ladekappe aufgesetzt: erwartungsgemäß rotes Blinken <- ok
  • Leuchtendeckel jetzt mit aufgesetzter Ladekappe in Stellung "Laden" gebracht: rotes Dauerlicht -> Akku wird geladen <- ?1?
Das kann ich auch so reproduzieren, Ich kann aber auch den Magnetlader erst nach dem lösen der Heckkappe aufsetzen und das laden provozieren indem ich den Magnetlader leicht drehe. Ich denke, dass sich die vom Lader gemessene Schwellspannung zum Ladestart des Akku leicht verändert, wie beim drehen der Kappe, und so das laden beginnt. Das ist so in Ordnung, der Ladevorgang wird ja wieder beendet. Man kann in vielen Ladegeräten auch einen vollen Akku einlegen und der Ladevorgang beginnt erneut.

Gruß Ulrich
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
5.175
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Bielefeld, NRW
Wenn Ihr alle ebenfalls einen ungeschützen Akku geliefert bekommen habt, scheint zumindest das kein Fehler zu sein oder wir haben hier einen eklatanten Serienfehler!
...
Ich gebe Dir Recht, es ist nirgendwo beschrieben, dass ein solcher Akku auch mitgeliefert wird. Allerdings ist es für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar, das ArmyTek den eigenen Empfehlungen nicht folgt.
Es ist kein Serienfehler, sondern ein Verständnisfehler deinerseits, begünstigt durch eine schräge Ausdrucksweise in der BDA!

Der rote Text in der BDA lautet ja "Für eine stabile Funktion im Turbo-Modus sollten Akkus der Bauart 18650 Li-Ion mit Schutzleiterplatte verwendet werden, die einen Entladestrom von 7A zulassen".

Das bedeutet nicht, dass man nur solche Akku verwenden darf!
Der Text ist zu verstehen als "Wenn ein Akku mit Schutzschaltung verwendet wird, dann muss diese Schutzschaltung mind. 7A Strom erlauben, damit der Turbo-Modus noch funktioniert".
Durch die unglückliche Formulierung ist der ursprüngliche Sinn verdreht worden. Das hätte man besser ausdrücken sollen, der Text ist nicht gut formuliert. Ich vermute, dass man die englische BDA einfach nur schlecht übersetzt hat.
Dort heißt es nämlich sehr viel deutlicher:
"Turbo mode needs rechargeable 18650 Li-Ion batteries without PCB (unprotected) or with PCB which guarantees 7A discharge current for stable work."

Armytek empfiehlt also keineswegs die Verwendung geschützter Akkus, wie man evtl. gemäß der deutschen BDA glauben könnte.

Würde man einen Akku mit Schutzschaltung verwenden, der keine 7A Strom erlaubt, dann würde die Lampe im Turbomodus ausschalten und könnte erst durch Entnahme und erneutes Einsetzen des Akkus wieder reaktiviert werden (Schutzschaltung schaltet wegen Überlastung ab).
Dies könnte von unerfahrenen Anwendern dann als "Defekt" fehlinterpretiert werden und aus diesem Grund gibt es den Hinweis in der BDA, dass ausreichend dimensionierte Akkus verwendet werden sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
16 Oktober 2020
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Sorry für die späte Antwort, ich brauchte etwas Zeit zum experimentieren.

status quo:

Zum Akku
Danke an seidlmick für den Hinweis auf die englische Fassung der BDA. Ich gebe Euch vollkommen Recht, sowohl das englische Original als auch die deutsche Übersetzung sind einfach nur schlecht. Wenn man den letzten Halbsatz "... die eine Entladestrom von 7A zulassen" nicht auf das PCB sondern auf die Akkus bezieht, wird alles klarer. Zusammengefasst steht dann da, dass ein Akku mit PCB empfohlen wird und der zusätzlich 7A Entladung ermöglicht. Die mitgelieferten Akkus haben zwar kein PCB, haben aber die "Possibility to work under heavy loading". Ich denke, das passt schon.​
Aber ich bleibe dabei, es wäre schön gewesen, wenn ArmyTek auch den ersten Teil der eigenen Empfehlung nach einem PCB erfüllt hätte.​
Zum Ladeverhalten
In meinem ersten Beitrag hatte ich geschrieben, dass der Akku in der Leuchte nicht mehr geladen wird. Das ist nur bedingt richtig.​
Wenn man ganz genau der BDA folgt und erst die Verschlusskappe erst etwas öffnet (Ladestellung) und dann den Ladestecker aufschnappen lässt, lädt das Teil völlig einwandfrei.​
Wenn man aber in der Betriebsstellung den Ladestecker anbringt und durch blinkende LEDs auf den Fehler hingewiesen wird und anschließend bei aufgesteckter Ladekappe die Verschlusskappe dreht, dann leuchten zwar die LEDs in Dauerrot, allerdings lädt die Leuchte dann definitiv nicht!! Leider ist es mir genauso ergangen - man wird halt älter :)
Etwas krude Logik des eingebauten Microcontrollers, aber : in der BDA ist es korrekt beschrieben.​
Ladezustandsanzeige
Dieser Punkt ist als einziger noch offen. Bei meiner Leuchte blinkt die LED als Ladezustandsanzeige nur dann, wenn die Leuchte eingeschaltet ist, also "brennt". Ist die Leuchte dunkel, zeigt die Ladezustandsanzeige nichts an und bleibt ihrerseits dunkel. Das ist anders als in der BDA beschrieben.​
Hier bitte ich um ein kurzes Feedback: wie ist das Verhalten der Ladezustandsanzeige bei Euren Exemplaren? Blinkt die eingebaute LED grün, auch wenn die Lampe nicht leuchtet?​
Vielen Dank und viele Grüße
 

Nicobrosi

Flashaholic**
24 Oktober 2018
1.200
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Die standardeinstellung ist aus, ich habe es aber auch noch nicht hinbekommen die Statusanzeige für den ausgeschalteten Zustand zu aktivieren, würde es auch gern wissen, laut bda soll man die kappe eine viertel Umdrehung öffnen, den Taster gerückt halten und dabei eine viertel Umdrehung zu schließen und dann wieder öffnen und Taster loslassen. So komme ich aber nur in den taktischen modus
 
16 Oktober 2020
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Hallo Nicobrosi,

ich habe die Anleitung wie folgt interpretiert:
  1. Kappe eine viertel Umdrehung öffnen
  2. Knopf gedrückt halten und Kappe abschrauben
  3. Knopf loslassen
  4. Kappe wieder aufschrauben
Leider führt das zu gar nichts. Wenn man Schritt 3. nicht durchführt, sondern den Knopf gedrückt hält, bis die Kappe weider aufgeschraubt ist, kommt man in den taktischen Modus.

Entgegen meiner ersten Äußerung gelingt es mir damit auch nicht (mehr?!?), die Ladezustandsanzeige zu verändern.
 

casi290665

Flashaholic***²
31 Mai 2016
12.060
8.895
113
Hannover
In der Anleitung steht zum aktivieren bzw. deaktivieren folgendes:
Ein-/Abschalten der farbigen Zustandsanzeige. Die Anzeige ist in der Betriebsart Glühwurm und im ausgeschalteten Zustand standardmäßig aus. Zum Ein-/Ausschalten muss der rückwärtige Deckel zu 1/4 gelöst werden, dann den Knopf drücken, halten und den Deckel abschrauben und Gerät öffnen. Zustand bleibt auch bei Batteriewechsel gespeichert. Der ultraniedrige Stromverbrauch gewährleistet die Funktion der farbigen Zustandsanzeige für über 25 Jahre
@Nicobrosi : Vielleicht funktioniert es so wie es in dieser Beschreibung steht !?
 
16 Oktober 2020
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@casi290665: das wären dann eigentlich genau die Schritte, die ich oben beschrieben habe. Funktioniert das denn bei Dir? Bitte um Feedback.

Bei mir funzt das nicht. Alleine der Lieferzustand unterscheidet sich schon von der Beschreibung und sollte laut BDA nicht möglich sein: In allen Betriebsarten (auch Glühwurm) AN und im ausgeschalteten Zustand AUS.
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.007
5.818
113
nördlich von Stuttgart
Das mit dem Deckel ganz abschrauben leuchtet mir nicht ein.
Bei mir ist es so:
Wizard Pro V3 XHP50 white: tailcap 1/4 aufdrehen, Schalter drücken und halten - tailcap zu, Schalter halten - tailcap 1/4 viertel auf, tailcap zu, Schalter lolassen; So lässt sich die Akkustandsanzeige in aus aktivieren/ deaktivieren;
Wizard Nichia, limited edition: tailcap 1/4 auf, Schalter drücken und halten - tailcap zu, Schalter loslassen - tailcap 1/4 auf und wieder zudrehen; dabei geht die Lampe an. Lampe ausschalten; im Wechsel lässt sich so die Anzeige zu- und ausschalten.

Womöglich gab es da im Laufe der Entwicklung software Änderungen, die sich nicht in den jeweiligen BA widerspiegeln; Bei der Wizard gab es so viele Versionen und Veränderungen, da blickt keiner mehr durch;

Ich hoffe das hilft
Grüße Jürgen

edit: Boah ist das verworren. Ich habe noch 2 weitere Wizards Pro (eine V3 XHP50 warm und eine custom Wizard von clemence mit Nichia E21A - müsste aber auch ein V3 Treiber sein, dem UI nach); Bei beiden kann ich zwar auch wie beschrieben die Akkustandsanzeige zu- und abschalten, lande dabei aber auch im momentary on; Da komme ich dann nur wieder raus wenn ich beim 2. tailcap lösen diese ganz abschraube... :augenverdrehen:
Ich habe jetzt alle wieder eingestellt wie ich es will (ohne Anzeige); ich lange da jetzt nicht mehr hin...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: ASP_ED und Nicobrosi
16 Oktober 2020
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Bei mir auch - Mensch SUPER. :thumbsup:

Vielen Dank, damit sind alle meine Probleme gelöst:thumbup:

by the way: wie kommt man auf so eine wilde Kombination:

tailcap 1/4 aufdrehen, Schalter drücken und halten - tailcap zu, Schalter halten - tailcap 1/4 viertel auf, tailcap zu, Schalter lolassen; So lässt sich die Akkustandsanzeige in aus aktivieren/ deaktivieren

:haeh::haeh::haeh:
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
5.175
4.239
113
Bielefeld, NRW
by the way: wie kommt man auf so eine wilde Kombination:
Viele Anwender möchten nicht viele Schalter/Taster, sondern möglichst nur einen, maximal zwei. Die gleichen Anwender wollen aber viele Funktionen, die Möglichkeit bestimmte Dinge aus-/einzuschalten usw., aber natürlich soll so etwas nicht versehentlich passieren.

Da kommt dann am Ende so ein Zeugs wie bei Armytek raus. Optimal gelöst ist das vermutlich nicht, aber wenn statt dessen diverse Klickorgien vorgesehen wären, dann würden sich andere Nutzer beschweren.
Die Hersteller wandern da oft auf einem schmalen Grat und können nicht jeden zufriedenstellen.
 
  • Danke
Reaktionen: Thomas W
16 Oktober 2020
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Ist schon klar, das ArmyTek all die gewünschten Funktionen mit dem einem Button und einem Tailcap umsetzen musst. Die Frage war eher: wie kommst DU auf diese Tastenkombination? Aus meiner Anleitung wird DAS nicht im entferntesten deutlich.
 

huckj

Flashaholic
1 Januar 2011
133
16
18
Osnabrück
Hallo,
Ich habe 3 Stück davon.
Die mitgelieferten Magnet Ladekabel sind schlecht, bzw. lassen zu wenig Strom in die Lampe.
Herausgefunden habe ich das mit einem USB-Amperemeter ("Voltmeter").
Ich weiß den Wert gerade nicht mehr, habe den bei Facebook im Forum mal geschrieben. Laden dauert damit 20 Stunden.
Der Wert verändert sich, je nachdem wie man am Batteriedeckel dreht oder auch wenn die Lampe während des Ladens bewegt wird und sich der Stecker minimal verschiebt. Kann also auch noch länger dauern.
Besser mit dem Ladegerät extern laden oder mit USB-Amperemeter laden und erschütterungsfrei hinlegen.
 
Trustfire Taschenlampen