Amateurfunk

DO7LR

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29 Januar 2010
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Mein ganz großen Hobby ist der Amateurfunk. Interesse hatte ich schon in den 80er Jahren aber als Jugendlicher wollte ich nicht noch neben meiner Ausbildung einen Fachhochschulkurs besuchen. Da waren die interessen doch in anderer Richtung gelenkt.

Ganz losgelassen hat mich der Amateurfunk aber nie. 2008 nun mit eigenem Haus und Platz für große Antennen machte ich nach gut einem Jahr lernen meine Prüfung bei der Bundesnetzagentur und bekam das Rufzeichen DO7LR zugeteilt.

Was ist denn Amateurfunk nun überhaupt???

Zum Einstieg zwei Erklärungen laut Amateurfunkgesetz (AFuG)

AFuG § 2: Amateurfunk ist ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird; der Amateurfunkdienst schließt die Benutzung von Weltraumfunkstellen ein.

AFuG § 1: Funkamateur ist der Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung auf Grund der Verfügung 9/1995 des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation der sich mit dem Amateurfunkdienst aus persönlicher Neigung und nicht aus gewerblich-wirtschaftlichem Interesse befasst.

Um am Amateurfunk teilzunehmen muss man also eine recht umfangreiche Prüfung ablegen in der Bereiche der Elektronik, Betriebstechnik und Gesetze geprüft werden.

Jedes Land hat ihre eigenen Rufzeichen ähnlich wie Autokennzeichen. So kann man anhand des Rufzeichens Land und Person bestimmen. Deutsche Funkamateure tragen am Anfang des Rufzeichens ein D. Das Rufzeichen darf nur von der Person benutzt werden der es zugeteilt wurde. Ein Missbrauch ist strafbar. Das Rufzeichen ist einzigartig auf der Welt.

Im Amateurfunk gibt es viele Frequenzbereiche auf Kurzwelle oder Ultrakurzwelle. Die Kurzwelle erstreckt sich von 1,8 MHz bis 29 MHz und ermöglicht weltweite Funkverbindungen. Im UKW Bereich gibt es Relaisstellen in fast jedem Landkreis über die die Funkamateure kommunizieren. Weiterhin gibt es viele digitale Betriebsarten oder Funkverbindungen bei denen z.B. der Mond als Reflektor dient (EME-Verbindung). Funkamateure haben auch ihre eigene Amateurfunksatelliten im All (OSCAR = Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio) über denen sie kommunizieren können. Auf der Internationalen Raumstation ISS befindet sich ebenfalls eine Amateurfunkstation.

Einem Funkamateur ist es (anders als einem CB-Funker) gestattet seine Geräte selbst zu bauen oder zu verändern. Es gibt aber auch viele Amateurfunkgeräte die industriell hergestellt wurden und werden. Die drei großen Firmen sind Icom, Kenwood und Yaesu.

Hier mal meine Funkstation:

IMG_2034.jpg

Damit hatte ich in über 52 Länder der Welt Funkkontakte wie z.B. Nigeria, USA, Puerto Rico, Prinz Edward Inseln, Libanon, Russland usw. Insgesamt habe ich knapp 1000 Funkverbindungen hinter mir. Besonders interessieren mich Funkverbindungen zu Inseln. Hierzu gibt es sogenannte DX-Peditionen bei denen sich Funkamateure auf die entlegensten Insel der Welt setzen und versuchen Verbindungen herzustellen. Dies geht natürlich einem sehr großem bürokratischen und logistischen Aufwand voraus. Solche seltene Funkstationen rufen immer ein großes Pile-up hervor bei dem hunderte Funkamateure gleichzeitig versuchen die seltene Station zu erreichen.

Wenn ihr mehr wissen wollt fragt einfach. Mehr Bilder zum Amateurfunk gibt es auf meiner Homepage...

Gruß Oliver, DO7LR
 

Frank

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Mein ganz großen Hobby ist der Amateurfunk. Interesse hatte ich schon in den 80er Jahren aber als Jugendlicher wollte ich nicht noch neben meiner Ausbildung einen Fachhochschulkurs besuchen. Da waren die interessen doch in anderer Richtung gelenkt.

Toller Beitrag, vielen Dank! :thumbup:

Ich habe Mitte der 80er Jahre mal mit CB-Funk experimentiert. Da gab es zugelassene und nicht zugelassene Geräte. Letztere hatten ein gewisses "Potential". Ich weiß, wie es ist, wenn man Leute vom anderen Ende der Welt erreicht. War ein tolles Gefühl.
 

DO7LR

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Ja so hat es bei mir auch angefangen - allerding war ich immer auf der legalen Ebene unterwegs.:thumbup: Mein damaliger Lehrmeister war und ist Funkamateur das hat mir natürlich sehr imponiert.

Nun ja seitdem mussten 20 Jahre vergehen ehe ich dieses sehr spannende und lehrreiche Hobby ausführen durfte.

Ist schom wirklich was tolles mit auf deutsch gesagt einem Funkgerät und ein paar Meter Draht mit anderen Kontinenten Verbindung aufzunehmen. Die richtige Funkstation ist natürlich wesentlich umfangreicher aber es geht auch mit deutlich weniger.

Das schönste ist dann wenn nach einiger Zeit eine QSL-Karte (QSL=Bestätigung der Funkverbindung) aus dem fernen Land kommt. Das ist wie Briefmarken oder so.

So sieht übrigens meine QSL-Karte aus, die ich in aller Herren Länder verschicke mit denen ich ein QSO (Funkverbindung) hatte:

DO7LR_2.jpg
 

Frank

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So sieht übrigens meine QSL-Karte aus, die ich in aller Herren Länder verschicke mit denen ich ein QSO (Funkverbindung) hatte:

Sieht gut aus! Ein Hobby, das weltweit verbindet. :thumbup:
Poste doch mal eine Karte aus fernen Ländern!

Wie war nochmal der Ruf? Kannst Du mich hören --> "CQ, CQ?"
 

DO7LR

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Richtig, wobei im Amateurfunk der Ruf CQ "nur" für Stationen innerhalb Europa gilt. Will man ausserhalb wird dann CQ-DX gerufen. Was im Amateurfunk Europa ist war früher im CB Funk die eigene Stadt. Ist aber auch kein Wunder da man beim Amateurfunk ganz andere Frequenzen, Geräte, Betriebsarten und natürlich Sendeleistungen benutzt.

Karte kommt bei der nächsten Antwort da ich gerade in meinem Shack (Funkbude) am Laptop sitze und da sind nur Programme die ich beim Funken benötige drauf.
 

Frank

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DO7LR

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Hier mal ein paar Karten:

DP0GVN Neumayer.jpg KP3S.jpg UN7MMM.jpg

KP3S ist aus Puerto Rico, bei den anderen beiden steht es drauf.
 

DO7LR

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und noch ein paar:

EI9HX.jpg YL7X.jpg 9A8ZRS.jpg EI5GUB.jpg



Das sind jetzt einige e-QSL die per Internet getauscht werden. Wesentlich interessantere kommen aber über die QSL-Vermittlung des DARC. Diese sind aus Papier bzw. Karton und zum anfassen :) habe allerdings keinen Scanner...
 

Frank

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Wow! Die Dinger sind echt klasse. :thumbsup:

Hast Du wirklich mit einer Forschungsstation in der Antarktis gefunkt?
Wie war die Sprachqualität? :confused:
 

DO7LR

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Verbindungen mit großen Entfernungen hatte ich fast nur im 15 Meter Band also um die 21250 MHz. Man muß dazu sagen, das bei solch seltenen Stationen nur das Rufzeichen sowie der Rapport der Funkverbindung wie z.B. die Zahlen 59 ausgetauscht werden. 5 steht für sehr gute Sprachqualität die 9 für die Signalstärke. Es wird hier nicht großartig geredet da die Verbindung innerhalb kurzer Zeit wieder weg sein kann. Gerade die oberen Bänder (also höhere Frequenzen) sind stark von der Sonnenaktivität abhängig. Das hängt mit den Sonnenflecken zusammen welche ionisierte Strahlung zur Erde schicken die die Funkwellenausbreitung positiv beeinflussen. Zur Funkverbindung selbst wird wie gesagt nur schnell das Rufzeichen sowie der Rapport getauscht dann kommt der nächste dran.

Hinzu kommt noch das zum Teil starke Störungen durch elektromagnetische Wellen wie sie z.b. Hochspannungsleitungen, PowerLan, Plasma-TV usw. erzeugen die Funk und Sprachqualität oft als gerade noch lesbar gestalten.
Genaues hören ist also ein und alles.

Heute hatte ich erst wieder bei 21,250 MHz eine Station aus ZS (Südafrika) gehört. Die sind auch recht selten. Da wird dann nach Nummern gearbeitet das heisst das nur die die afrikanische Station anrufen dürfen die eine 1 im Rufzeichen haben. Dann folgt die 2 usw. Als ich dann mit der 7 fast dran war waren die Bedingungenso schlecht das ich gar nicht mehr gehört wurde. Vorher hab ich die ZS Station klar und deutlich gehört... so ist das eben:mad:
 

DO7LR

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29 Januar 2010
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Noch ne kleine Geschichte:

vor einem Monat hatte ich eine Verbindung mit Libanon. Die Adresse bekommt man über das Rufzeichen heraus. Der gute Mann gab das Ministry of Defence an. Kurze Nachfrage ob das so okay sei wurde mit yes beantwortet. Da es im Libanon keine funktionierende QSL-Vermittlung gibt schickte ich meine Karte per Einschreiben mit 2 US Dollar für das Rückporto.

Letzte Woche kam der lang ersehnte Brief aus dem Libanon mit einer deutschen 55 Cent Briefmarke. Abgestempelt mit Army Post Office. Die Nachforschung ergab, das der Funker aus dem Libanon per Militärpost den Brief zum Deutschen Konsulat schickte und von dort aus sind wohl 55 Cent ausreichend. Solch einen Briefumschlag hebt man natürlich auch auf.
 

tosa

Mann der 1. Stunde
19 November 2009
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HRO
www.vesab.de
Schönes Hobby.
Hab's leider aufgegeben, da auf Fm nix zu holen war.

DX hatte mich auch immer interessiert - aber meine Zeit war zu knapp bemessen um tiefer einzusteigen...

DO4TT
 

DO7LR

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29 Januar 2010
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Hallo Thomas,

warum bist du nicht in die KW eingestiegen? Auf 80m ist einiges los, gerade jetzt wo im Sonnenfleckenminimun 10 und 15 Meter selten nutzbar sind.


73 de DO7LR
 
Zuletzt bearbeitet:

Mark

Flashaholic**
20 Dezember 2009
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Diekholzen, bei Hildesheim
Ein sehr interessantes Thema, wie ich finde. Ich überlege auch schon seit einiger Zeit, mich damit etwas stärker zu befassen, nur hat man meist, wie Tom schon sagte, viele andere Hobbys und keine Zeit mehr.

LG Mark
 

DO7LR

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Meine Frau fragt mich immer was ich noch alles machen will. Habe ja einige Voigtländer Rollfim und Balgenkameras die ich mal eifrig sammelte, dann wieder einige verkaufte und nur die schönsten behielt, dann die Uhren was aber wegen der doch etwas gehobeneren Preise auch nicht so ist das man sich jedes Jahr eine kauft und letztlich den Amateurfunk, den ich zumindest in den Wintermonaten fast täglich ausübe. Was will man auch machen... Im Sommer ist es dann draussen natülich viel schöner wobei man da das Handfunkgerät auch mitnehmen kann oder diverse Fielddays besucht wo ich schon wegen meiner hellen Taschenlampen bekannt bin :thumbsup:
 

tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
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Gießen
tino.de
Dann will ich den Thread nach knapp 16 Jahren mal aufwärmen.

In meiner Jugend habe ich immer ganz interessiert nach den CB-Funkern geschaut, die mit Auto und langen Antennen auf dem Berg an meinem Heimatort standen. Damals hatte ich schon großes Interesse und war kurz davor selbst etwas zu kaufen. Aus der Erinnerung heraus hat mich glaube ich abgehalten, dass ich es befremdlich fand, dass mir dann ja jeder zuhören kann.

Vor gut 2 Jahren lauschte ich auf einem Outdoortreffen einem Gespräch mit einem beteiligten Funkamateur, der von der baldigen Einführung der Klasse N berichtete, dass das alles ganz leicht wäre und man sogar auf einem Kurzwellenband damit funken darf, und nicht nur auf 2m und 70cm. Kurz darauf habe ich etwas rumgelesen, mir dann einen RTL-SDR-Stick besorgt, ein billiges Baofeng Handfunkgerät und immer mal wieder reingehört und mich weiter damit beschäftigt, was dann alles so machbar ist.

Als es dann mit Klasse N auf 50ohm so weit war, habe ich mir da mal alle Lehrunterlagen durchgelesen und mir gedacht, das ist schaffbar. Klar war für mich aber auch, dass ich das nicht unbedingt brauche da ich eher zuhöre. Zumal ich zu diesem Zeitpunkt noch glaubte dass ich dann direkt nach Bestehen der Prüfung ein Rufzeichen zugeteilt bekomme und falls ich dann nochmal aufsteige wieder ein anderes bekomme. Ist ja irgendwie blöd wenn man dann unter dem einen Rufzeichen schon bekannt ist. Also irgendwann mal alles auf einmal machen? Oder einfach die N machen und nie benutzen und danach mal aufsteigen? Egal, ich brauch es ja nicht, also einfach gelassen und gut.

Dann hatte ich letztes Jahr Dienstjubiläum und einen Tag Extraurlaub bekommen. Das Jahresende rückte näher. Was machen mit dem Urlaub? Mitte November dann mal geschaut, letzter freier Prüfungstermin in Eschborn für 2025 ist der 16.12. Und dann nochmal näher nachgelesen. Man kann sich gleich für Klasse N, E und A anmelden und bekommt dann N zugeteilt wenn man das besteht, aber bei dem Rest durchfällt... Und Rufzeichen kann man separat beantragen, sprich man muss es nicht gleich zuteilen lassen. Na perfekt, dann melde ich mich bei allem an, lerne auf N, vielleicht noch auf E und A kann ich ja auf gut Glück probieren. Das was ich bei A lernen muss, würde ich eh nie verstehen können. Bei 50ohm hatte ich schließlich schonmal alles durchgeklickt.

Nun war der Ehrgeiz geweckt. Also 4 Wochen lang jeden Abend gelernt. Auf einmal wieder was der Klasse A verstanden, das führte dazu dass beim nächsten Lerndurchgang wieder andere Teile verstanden wurden. Ich begann froh zu sein mich direkt für die Klasse A angemeldet zu haben. E war gefühlt etwas langweilig. Da stand eher nur so und so ist es. Bei A stand dann eher das wieso weshalb warum was mich interessierte. Zum Schluss hatte ich mir dann die Klasse A zu geschätzt 90% mit Wissen erschlossen und zu 10% mit versuchen die Antworten zu merken.

So ging es dann in die Prüfung mit dem Gefühl, dass das schaffbar ist. Nach 1 Stunde und 20 Minuten hatte ich alle 5 Bögen in Ruhe durch. Sprich Betriebstechnik, Vorschriften und Technik jeweils für Klasse N, E und A. Ich bin in den Vorraum gegangen, hab dort Taschenrechner, Stift, usw. am Stehtisch abgelegt und nochmal kurz austreten gegangen. Als ich zurück kam, lag da schon die Bescheinigung, dass ich bestanden hatte. Kurz darauf kam die Prüfungsvorsitzende nochmal raus und gratulierte mir zu insgesamt komplett fehlerfreiem Bestehen. Wow. Ich hatte mich vorher schon gefreut wie ein kleines Kind, aber nun noch mehr.

Am 03.01. lag dann endlich die Zulassung im Briefkasten. An dem Tag ging es nachmittags zu Kaffee und Kuchen in die Modellfliegerhütte. Mein Heimatort lag auf dem Rückweg. Also habe ich mir mein Handfunkgerät geschnappt und über das Relais am Hoherrodskopf meinen ersten Funkkontakt gehabt. Und zwar genau von dem Hügel, wo früher immer die CB-Funker standen. Das war ein schönes Gefühl, auch wenn ich, obwohl es nur "Quasselfunk" auf den örtlichen Relais ist, ganz schön aufgeregt war.

Mittlerweile hatte ich dann über die örtlichen Relais ein paar Funkkontakte. Ich warte darauf dass mein gewünschtes erstes Gerät für Kurzwelle endlich wieder lieferbar wird. Dann werde ich auch dort die ersten Gehversuche machen. Ich möchte portabel und mit 5W Leistung starten und dann schauen was geht.

Ich hoffe es war nicht zu langatmig und erinnert vielleicht den ein oder anderen alten Hasen daran, wie bei ihm selbst der Einstieg war. Und vielleicht stolpert hier ja jemand hier drüber, dessen Interesse ich nun wecken kann und wagt auch den Einstieg. Falls wer Fragen hat, beantworte ich diese gerne. Bin jedoch selbst noch totaler Anfänger. Sprich ich habe jetzt oberflächliches theoretisches Wissen, welches nach der Prüfung nun wieder am verblassen ist und habe keinerlei Erfahrung. Die richtige Lernerei geht auch bei mir jetzt erst los. Und dazu war es mir dann wichtig direkt alles zu dürfen und nicht vielleicht irgendetwas cooles zu entdecken und dann nicht direkt loslegen zu dürfen.

Viele Grüße

Tino, DL1TNO
 
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21 Februar 2010
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Kremperheide
Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!
Viel Spass auf den Wellen und hoffentlich viele nette Kontakte!

Bei mir liegt das Hobby seit Jahren auf Eis (Ehrlich gesagt habe ich bis heute noch kein KW- QSO geführt).
Als ich damals meine Prüfung ablegte fand hier gerade der große Umstieg auf DStar statt.
D.h. man war stolz das man nun endlich ein Handfunkgerät 'führen' durfte, aber alle potentiellen Gesprächspartner waren weg ;)
Im Ortsverein passierte auch nichts funktechnisches.
Habe dann noch einen kurzen Versuch auf DMR gemacht und wieder verworfen.
Bei mir gibt es keine Relais in Reichweite.
Von daher liegt das Zeug bei mir seit Jahren ungenutzt rum...

Ich hoffe das es bei Dir besser läuft!

73
Cliff / DC7AB
 
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Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
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Hanau
Ja Glückwunsch! Ich weiß noch wie hibbelig ich war, als ich das erste QSO geführt habe!
Aber HK bekomme ich hier perfekt rein, sowohl 2m als auch 70cm.
Klar, so insgesamt ist mittlerweile echt nicht mehr viel los auf den Relais. Vor so 10…15 Jahren war das noch ganz anders.

Gruß
Thomas

73 de DB1FE
 
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tino79

Flashaholic**
12 Juli 2010
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Gießen
tino.de
Danke ihr zwei. Bei mir sind zum Glück ein paar Relais erreichbar und überall ist auch immer mal was zu hören und ein CQ-Ruf wird auch oft beantwortet.

Auch Repeater mit Digitalen Modi sollten ein paar erreichbar sein.

Zum Glück gibt es ja viele Möglichkeiten was man in dem Bereich machen kann. Auch wenn es schade ist, das es auf den Repeatern ruhiger wird.
 
21 Februar 2010
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Kremperheide
Das hört sich doch super an!
Sorge für ein wenig Belebung.
Amateurfunk ist ja im Prinzip ein riesiges Spielfeld.
Schaue mal ob bei Dir ein AKTIVER OV in der Nähe ist...