Mein ganz großen Hobby ist der Amateurfunk. Interesse hatte ich schon in den 80er Jahren aber als Jugendlicher wollte ich nicht noch neben meiner Ausbildung einen Fachhochschulkurs besuchen. Da waren die interessen doch in anderer Richtung gelenkt.
Ganz losgelassen hat mich der Amateurfunk aber nie. 2008 nun mit eigenem Haus und Platz für große Antennen machte ich nach gut einem Jahr lernen meine Prüfung bei der Bundesnetzagentur und bekam das Rufzeichen DO7LR zugeteilt.
Was ist denn Amateurfunk nun überhaupt???
Zum Einstieg zwei Erklärungen laut Amateurfunkgesetz (AFuG)
AFuG § 2: Amateurfunk ist ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird; der Amateurfunkdienst schließt die Benutzung von Weltraumfunkstellen ein.
AFuG § 1: Funkamateur ist der Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung auf Grund der Verfügung 9/1995 des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation der sich mit dem Amateurfunkdienst aus persönlicher Neigung und nicht aus gewerblich-wirtschaftlichem Interesse befasst.
Um am Amateurfunk teilzunehmen muss man also eine recht umfangreiche Prüfung ablegen in der Bereiche der Elektronik, Betriebstechnik und Gesetze geprüft werden.
Jedes Land hat ihre eigenen Rufzeichen ähnlich wie Autokennzeichen. So kann man anhand des Rufzeichens Land und Person bestimmen. Deutsche Funkamateure tragen am Anfang des Rufzeichens ein D. Das Rufzeichen darf nur von der Person benutzt werden der es zugeteilt wurde. Ein Missbrauch ist strafbar. Das Rufzeichen ist einzigartig auf der Welt.
Im Amateurfunk gibt es viele Frequenzbereiche auf Kurzwelle oder Ultrakurzwelle. Die Kurzwelle erstreckt sich von 1,8 MHz bis 29 MHz und ermöglicht weltweite Funkverbindungen. Im UKW Bereich gibt es Relaisstellen in fast jedem Landkreis über die die Funkamateure kommunizieren. Weiterhin gibt es viele digitale Betriebsarten oder Funkverbindungen bei denen z.B. der Mond als Reflektor dient (EME-Verbindung). Funkamateure haben auch ihre eigene Amateurfunksatelliten im All (OSCAR = Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio) über denen sie kommunizieren können. Auf der Internationalen Raumstation ISS befindet sich ebenfalls eine Amateurfunkstation.
Einem Funkamateur ist es (anders als einem CB-Funker) gestattet seine Geräte selbst zu bauen oder zu verändern. Es gibt aber auch viele Amateurfunkgeräte die industriell hergestellt wurden und werden. Die drei großen Firmen sind Icom, Kenwood und Yaesu.
Hier mal meine Funkstation:

Damit hatte ich in über 52 Länder der Welt Funkkontakte wie z.B. Nigeria, USA, Puerto Rico, Prinz Edward Inseln, Libanon, Russland usw. Insgesamt habe ich knapp 1000 Funkverbindungen hinter mir. Besonders interessieren mich Funkverbindungen zu Inseln. Hierzu gibt es sogenannte DX-Peditionen bei denen sich Funkamateure auf die entlegensten Insel der Welt setzen und versuchen Verbindungen herzustellen. Dies geht natürlich einem sehr großem bürokratischen und logistischen Aufwand voraus. Solche seltene Funkstationen rufen immer ein großes Pile-up hervor bei dem hunderte Funkamateure gleichzeitig versuchen die seltene Station zu erreichen.
Wenn ihr mehr wissen wollt fragt einfach. Mehr Bilder zum Amateurfunk gibt es auf meiner Homepage...
Gruß Oliver, DO7LR
Ganz losgelassen hat mich der Amateurfunk aber nie. 2008 nun mit eigenem Haus und Platz für große Antennen machte ich nach gut einem Jahr lernen meine Prüfung bei der Bundesnetzagentur und bekam das Rufzeichen DO7LR zugeteilt.
Was ist denn Amateurfunk nun überhaupt???
Zum Einstieg zwei Erklärungen laut Amateurfunkgesetz (AFuG)
AFuG § 2: Amateurfunk ist ein Funkdienst, der von Funkamateuren untereinander, zu experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, zur eigenen Weiterbildung, zur Völkerverständigung und zur Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen wahrgenommen wird; der Amateurfunkdienst schließt die Benutzung von Weltraumfunkstellen ein.
AFuG § 1: Funkamateur ist der Inhaber eines Amateurfunkzeugnisses oder einer harmonisierten Amateurfunk-Prüfungsbescheinigung auf Grund der Verfügung 9/1995 des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation der sich mit dem Amateurfunkdienst aus persönlicher Neigung und nicht aus gewerblich-wirtschaftlichem Interesse befasst.
Um am Amateurfunk teilzunehmen muss man also eine recht umfangreiche Prüfung ablegen in der Bereiche der Elektronik, Betriebstechnik und Gesetze geprüft werden.
Jedes Land hat ihre eigenen Rufzeichen ähnlich wie Autokennzeichen. So kann man anhand des Rufzeichens Land und Person bestimmen. Deutsche Funkamateure tragen am Anfang des Rufzeichens ein D. Das Rufzeichen darf nur von der Person benutzt werden der es zugeteilt wurde. Ein Missbrauch ist strafbar. Das Rufzeichen ist einzigartig auf der Welt.
Im Amateurfunk gibt es viele Frequenzbereiche auf Kurzwelle oder Ultrakurzwelle. Die Kurzwelle erstreckt sich von 1,8 MHz bis 29 MHz und ermöglicht weltweite Funkverbindungen. Im UKW Bereich gibt es Relaisstellen in fast jedem Landkreis über die die Funkamateure kommunizieren. Weiterhin gibt es viele digitale Betriebsarten oder Funkverbindungen bei denen z.B. der Mond als Reflektor dient (EME-Verbindung). Funkamateure haben auch ihre eigene Amateurfunksatelliten im All (OSCAR = Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio) über denen sie kommunizieren können. Auf der Internationalen Raumstation ISS befindet sich ebenfalls eine Amateurfunkstation.
Einem Funkamateur ist es (anders als einem CB-Funker) gestattet seine Geräte selbst zu bauen oder zu verändern. Es gibt aber auch viele Amateurfunkgeräte die industriell hergestellt wurden und werden. Die drei großen Firmen sind Icom, Kenwood und Yaesu.
Hier mal meine Funkstation:

Damit hatte ich in über 52 Länder der Welt Funkkontakte wie z.B. Nigeria, USA, Puerto Rico, Prinz Edward Inseln, Libanon, Russland usw. Insgesamt habe ich knapp 1000 Funkverbindungen hinter mir. Besonders interessieren mich Funkverbindungen zu Inseln. Hierzu gibt es sogenannte DX-Peditionen bei denen sich Funkamateure auf die entlegensten Insel der Welt setzen und versuchen Verbindungen herzustellen. Dies geht natürlich einem sehr großem bürokratischen und logistischen Aufwand voraus. Solche seltene Funkstationen rufen immer ein großes Pile-up hervor bei dem hunderte Funkamateure gleichzeitig versuchen die seltene Station zu erreichen.
Wenn ihr mehr wissen wollt fragt einfach. Mehr Bilder zum Amateurfunk gibt es auf meiner Homepage...
Gruß Oliver, DO7LR








