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Altnerative Stromversorgung für Zebralight H30-Q5

29 Dezember 2019
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Olight Taschenlampen
Trustfire
Hallo Leute!
Ich heiße Thomas, wohne im Süden und bin neu in diesem Forum, welches ich bei der Recherche nach einer alternativen Stromversorgung für meine H30-Q5 entdeckt habe. Vielleicht hat ja jemand von Euch Spezialisten einen Tipp.

Es geht um Folgendes: Ich bin seit 2008 begeisterter Besitzer zweier Zebralight H30-Q5 Stirnlampen. Als überzeugter Nachtarbeiter und mangels Stromversorgung (abgelegenes Grundstück) nutze ich eine dieser Lampen seit dem Kauf (die andere liegt als Ersatz in der Schublade) für so ziemlich alle Arbeiten im Dunkeln, vom Ausheben von Gräben über das Betonieren bis hin zu mechanischen Arbeiten und Reparaturen an diversen Fahrzeugen und Maschinen. Diese Lampe ist dafür mit ihrem breiten Lichtkegel hervorragend geeignet; ich könnte mir keine bessere vorstellen. Auch die Qualität ist über alle Zweifel erhaben.

Im Laufe der Jahre habe ich immer mal wieder neue 16340er-Akkus gekauft; die ersten, mit der Lampe gekauften hielten knapp vier Jahre durch, mit fast täglichem Gebrauch (und Aufladung) aller 4 Akkus. Die Laufzeit der einzelnen Akkus (spezifiziert meist mit irgendwas um die 750-1000mAh) lag zu Beginn bei guten 2 1/4 Stunden (immer in der höchsten der drei Leistungsstufen der H30), was bei den von mir gemessenen 400mA Stromaufnahme der Lampe tatsächlich der angegebene Akkukapazität entspricht. Natürlich alterten die Akkus und verloren Kapazität, deshalb die Nachkäufe.

Ich habe immer Wert darauf gelegt, Akkus "namhafter" Hersteller (soweit man sich darauf verlassen kann) zu erwerben, also SureFire, UltraFire, Fenix, wobei ich aber zunehend den Eindruck bekomme, daß die Akkus immer schlechter werden. Die letzten "Fenix", zwei Jahre alt, hielten zu Anfang knapp 2 Stunden und liessen dann stark nach, inzwischen machen´s die grad noch 30-40 Minuten.

Deshalb habe ich mir folgendes überlegt: Eine externe Stromversorgung für die Hirnlampe, mit einem "Dummy-Akku", welcher lediglich 2 Pole besitz, an welche Käbelchen angelötet sind, die zu einer am Gürtel befestigten Akkubox führen. Natürlich könnte ich die Kabel auch direkt anlöten, doch ich möchte die H30 gerne weiterhin alternativ mit Batterien/Akkus einsetzbar erhalten.

Meine Frage: Was packe ich in die Akkubox? Die meiste Energie benötige ich im Winter, so 5-6 Stunden sollte die Laterne ohne Wechsel der Akkus im externen Pack durchhalten. Bei 400mA im lichtstärksten Mode wären das bei 6 Stunden 2.400mAh. Weiß jemand von Euch, ob es da was Fertiges gibt? Oder eine Art Batteriebox für z.B. 18650er? Was ich nicht möchte, sind nur über USB aufladbare Akkus, ich bevorzuge ein normales Ladegerät (habe das "EIZfan WS1").

Eine Alternative wäre, einen 14,4V/18V 2Ah-Akku von Makita zu erwerben, dafür habe ich auch ein Ladegerät. Allerdings sind diese Akkus relativ groß und schwer...

Wer hat Ideen / Vorschläge? U. U. wäre mir auch geholfen, wenn jemand selbst ausprobierte und als "sehr gut" befundene 16340er-Akkus empfehlen kann, dann würde ich mir halt wieder einen Satz zulegen.

Es grüßt und dankt im Voraus

Thomas
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.089
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Wer hat Ideen / Vorschläge? U. U. wäre mir auch geholfen, wenn jemand selbst ausprobierte und als "sehr gut" befundene 16340er-Akkus empfehlen kann, dann würde ich mir halt wieder einen Satz zulegen.
Wenn Akkus täglich ge/entladen werden, dann hilft schon eine kleine Verhaltensänderung. Nicht "am Ende des Tages", sondern erst vor Gebrauch laden. Das erspart 365 stressige Nächte pro Jahr. Mache ich mit meinen dampfern genau so.
 

taenzerwalze

Flashaholic*
7 März 2017
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Acebeam
Hallo Thomas,

willkommen im Forum. Die H30 ist eine tolle Lampe, an der ich persönlich nix ändern würde. Ich habe das Pendant für AA Batterien und bin sehr zufrieden.

Mein Vorschlag wäre mal bei Akkuteile.de reinzuschauen und dort einen neuen Satz bestellen - die Auswahl von 16340ern ist eh ein wenig überschaubar. Ich würde aus dem Bauch heraus die Keepower mal testen.

Oder aber du schaust dich mal nach einer neuen Stirnlampe um. Wenn es weiterhin klein sein soll ist die Tiara von Armytek ganz nett. Und hält bei vergleichbarer Helligkeit auch gut durch. Das Zebra kann dann in die Vitrine und man kann sich daran dennoch erfreuen.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
29 Dezember 2019
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Nicht "am Ende des Tages", sondern erst vor Gebrauch laden.
Ich dachte, daß es die Akkus mehr stresst, wenn sie unmittelbar nach dem Laden wieder entladen werden. Oder ist das eher andersrum, also mehr Stress, wenn die ca. 4-5 Stunden nach dem Entladen wieder geladen werden und dann bis zum nächsten Einsatz 16 Stunden rumliegen?

Hallo Thomas,

willkommen im Forum. Die H30 ist eine tolle Lampe, an der ich persönlich nix ändern würde. Ich habe das Pendant für AA Batterien und bin sehr zufrieden.

Mein Vorschlag wäre mal bei Akkuteile.de reinzuschauen und dort einen neuen Satz bestellen - die Auswahl von 16340ern ist eh ein wenig überschaubar. Ich würde aus dem Bauch heraus die Keepower mal testen.

Oder aber du schaust dich mal nach einer neuen Stirnlampe um. Wenn es weiterhin klein sein soll ist die Tiara von Armytek ganz nett. Und hält bei vergleichbarer Helligkeit auch gut durch. Das Zebra kann dann in die Vitrine und man kann sich daran dennoch erfreuen.
Besten Dank für´s Willkommen und die Tipps!

Durch eine andere ersetzen möchte ich die H30 nicht, für mich ist sie einfach perfekt: Klein, leicht, hell, zuverlässig. Mein Bruder hat sich kurz nach mir eine H50 (so heisst die glaub) gekauft, für die 18650-Akkus, die hängt schwer am Kopf und bringt auch nicht mehr Licht. Solange die H30 nicht den Geist aufgeben, möchte ich sie weiter verwenden (obschon ich in letzter Zeit den Eindruck habe, daß eventuell die Leuchtkraft etwas nachgelassen hat, das kann aber auch an meinen Augen liegen, immerhin bin ich nun 11 Jahre älter, als zum Zeitpunkt des Kaufs). Und für die ~70€, die die Tiara kostet, könnte ich noch ein paar Akkusätze erwerben :)

Eben bei Akkuteile habe ich den letzten 4er-Satz Akkus erworben (die mir dort empfohlenen Fenix), welche momentan extrem in der Ausdauer nachlassen - daher die Idee, einen großen Akku zu verwenden, der die ganze Arbeitszeit über durchhält - auch unter dem Nachteil, einen solchen Pack am Gürtel tragen zu müssen. Es nervt mich jedesmal, wenn ein Akku genau dann aufgibt, wenn man die Hände am dreckigsten hat, oder grad irgendwo drinsteckt :)

Gruß, Thomas
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.978
12.093
113
im Süden
Ich bin seit 2008 begeisterter Besitzer zweier Zebralight H30-Q5 Stirnlampen.
Glückwunsch, damit gehörst du zu den Zebralight-Nutzern der ersten Stunde.

Ich dachte, daß es die Akkus mehr stresst, wenn sie unmittelbar nach dem Laden wieder entladen werden. Oder ist das eher andersrum, also mehr Stress, wenn die ca. 4-5 Stunden nach dem Entladen wieder geladen werden und dann bis zum nächsten Einsatz 16 Stunden rumliegen?
Tatsächlich stresst den Akku am meisten, wenn er voll geladen rumliegt. Also erst möglichst kurz vor Nutzung laden.

Ich habe immer Wert darauf gelegt, Akkus "namhafter" Hersteller (soweit man sich darauf verlassen kann) zu erwerben, also SureFire, UltraFire, Fenix,
Vergiss Ultrafire. Völlig unkalkulierbar, was man da bekommt.


Mein Bruder hat sich kurz nach mir eine H50 (so heisst die glaub) gekauft, für die 18650-Akkus, die hängt schwer am Kopf und bringt auch nicht mehr Licht.
H50 ist für Mignon/AA. Das war die erste Zebralight überhaupt. 2007.
Es wird wohl die H60 gewesen sein, die erste 18650-Zebralight. Verglichen mir deiner H30 hat die den doppelten Lichtstrom bei ähnlicher Laufzeit (mit damaligen Akkus). Verglichen mit heutigen Modellen allerdings sehr schwach.

Die H30 ist zweifellos eine sehr gute Leuchte, aber bei deinem Nutzungsprofil würde ich tatsächlich upgraden.
Sie hat auf höchster Stufe 80 Lumen Lichtstrom. Nach heutigen Maßstäben ist das gar nichts.
Die aktuellen Modelle haben einen vielfach höheren Wirkungsgrad.
Z.B. Die H604w mit 18650 läuft bei 127 lm fast 14 Sunden. Sie ist natürlich größer und schwerer, aber mit Sicherheit ist das sehr viel weniger umständlich als jede Lösung mit externem Akku, der irgendwie an die Leuchte kontaktiert werden muss (= Bastellösung) und was Kabel am Kopf und Körper entlang bedeutet, an oder mit denen man hängenbleiben kann, die einem im Gesichtsfeld rumbaumeln können, einfach nerven.

Abgesehen davon ist die H30 m.W. gar nicht für Li-ion gebaut. Sie enthält einen Aufwärtswandler, der mit Li-Ion im ungeregelten "direct drive" läuft, solange der Akku mehr als halbvoll ist (>3,6B) . Daher kann das hier ohne Zusatzelektronik keinesfalls funktionieren:
Eine Alternative wäre, einen 14,4V/18V 2Ah-Akku von Makita zu erwerben
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
5.089
2.389
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wieder geladen werden und dann bis zum nächsten Einsatz 16 Stunden rumliegen?
genau, das liegen lassen im voll geladenen Zustand sollte man, wenn es geht vermeiden. Und das wäre ja auch der Ansatz bei der Verhaltensweise, die ich oben skizziert hatte. Liegen lassen sollte man sie auch nicht, wenn sie ganz entladen sind.
 
29 Dezember 2019
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Glückwunsch, damit gehörst du zu den Zebralight-Nutzern der ersten Stunde.
Japp, das Ding war damals grad auf den Markt gekommen und lebt nach über 10jährigem Gebrauch, meist über 250 Tage pro Jahr und für jeweils mehrere Stunden immer noch - das spricht für beste Qualität. Lediglich das Gummiband hat sich etwas gelängt, tut aber weiterhin seinen Dienst.

Also erst möglichst kurz vor Nutzung laden.
Das muss ich mal versuchen, die Gewöhnung an diese Umstellung wird das größte Hindernis sein :)

Vergiss Ultrafire. Völlig unkalkulierbar, was man da bekommt.
Das hab ich auch bemerkt, anscheinend schreibt jeder zweite Fabrikant, ob namhaft oder Hinterhof, "UltraFire" auf seine Akkus, um diesen damit einen Touch von Professionalität zu geben.

Es wird wohl die H60 gewesen sein, die erste 18650-Zebralight.
Korrekt, H60 heisst die!

Die H30 ist zweifellos eine sehr gute Leuchte, ... Sie hat auf höchster Stufe 80 Lumen Lichtstrom. Nach heutigen Maßstäben ist das gar nichts.
Das ist klar, die LED-Technik hat enorme Fortschritte gemacht; allerdings kam ich bisher immer mit dem Licht der H30 aus; mehr hätte es nur in ganz wenigen Situationen für kurze Zeit gebraucht. Ausser jetzt natürlich, wo die Augen in die Jahre kommen... ;-)

Z.B. Die H604w mit 18650 läuft bei 127 lm fast 14 Sunden. Sie ist natürlich größer und schwerer, aber mit Sicherheit ist das sehr viel weniger umständlich als jede Lösung mit externem Akku, der irgendwie an die Leuchte kontaktiert werden muss (= Bastellösung) und was Kabel am Kopf und Körper entlang bedeutet, an oder mit denen man hängenbleiben kann, die einem im Gesichtsfeld rumbaumeln können, einfach nerven.
Fast hättest Du mich überzeugt und ich hätte bei der H604w auf "Kaufen" geklickt - bis ich nochmals die Daten angeschaut habe und mein Augenmerk auf das Gewicht fiel: Die H604 wiegt, mit 18650-Akku mehr als das Doppelte meiner H30 (gewogen mit Akku und Stirnband: 60g) - ich bin sicher, daß mich das wesentlich höhere Gewicht nerven würde (hab ich schon beim testweisen, kurzen Tragen der H60 meines Bruders bemerkt). Grad wenn man das Stirnband nicht sehr eng tragen möchte, um unangenehmen Druck auf den Kopf zu vermeiden, rutscht die Lampe z.B. beim nach-unten-neigen des Kopfes; bei häherem Lampengewicht sicher stärker als bei der leichten H30.

Sonst sind die neuen Modelle sicher beeindruckend bei der Lichtausbeute; was mir aber auch nicht gefallen würde (falls man das nicht wegprogrammieren kann) sind die x Leistungsstufen - brauch ich nicht. Entweder an oder aus würde reichen.

Zugegeben, das mit dem lästigen Kabel bei externem Akku (die "Bastellösung" würde ich, wie für mich üblich, so machen, daß jederzeit und ohne Spuren auf den Originalzustand zurückgerüstet werden kann - ich mag keine "verbastelten" Geräte) ist ein nicht zu vernachlässigendes Argument - wahrscheinlich bliebe das Kabel mehr als einmal genau im unpassendsten Moment irgendwo hängen und zieht mir die Lampe von der Stirn (oder erdrosselt mich).

Daher kann das hier ohne Zusatzelektronik keinesfalls funktionieren
Bei deinem externen Akku mit höherer Spannung hätte ich natürlich einen kleinen Schaltregler dazwischengebaut, der der H30 eine konstante Spannung im optimalen Bereich liefert.

Ich hab mir vor zwei Wochen eine Scangrip Nova 5k mit eingebautem Akku gekauft, die trägt sich aber am Stirnband sehr unbequem ;-) Und ausserdem macht mich diese Lampe mit Ihrer zwar extremen Lichtausbeute, aber trotz eingebauter Anzeige nicht wirklich kalkulierbaren Laufzeit mehr nervös als daß sie mir nützt. Deshalb liegt sie eigentlich nur ausgeschaltet rum. Bisschen schade.

Fazit: Ich werde wohl die Betriebsdauer der H30 nochmals verlängern und mir ein paar frische 16340er Akkus beschaffen und diese dann erst _vor_ dem Gebrauch laden. Gibt es hierzu, ausser Fenix, noch eine Empfehlung? Alternativ würde ich auch ein Stück abgebrannten Brennstab aus einem stillgelegten AKW einsetzen, der wärmt mich in der Kälte gleichzeitig auch auf :)

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht

Thomas
 

casi290665

Flashaholic***
31 Mai 2016
9.970
7.075
113
Hannover
und mir ein paar frische 16340er Akkus beschaffen und diese dann erst _vor_ dem Gebrauch laden. Gibt es hierzu, ausser Fenix, noch eine Empfehlung?
Da Fenix die Akkus auch nur zukauft, würde ich da eher auf Keeppower oder Efest setzen: https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/16340

PS: Ich benutze auch oft Winkelkopflampen, allerdings fast nur welche mit 18650 Akku. Die paar Gramm mehr stören mich absolut nicht, ich habe aber deutlich mehr Leistung zur Verfügung (Du sprichst die nachlassende Leistung der Augen ja selber an...) und die Laufzeiten sind auch nicht mit denen einer 16340 Lampe vergleichbar...
Dir würde wohl im wahrsten Sinne ein Licht aufgehen, wenn Du mal eine moderne Winkelkopflampe ausprobierst. Danach möchtest Du Dich mit den paar Lumen Deines alten Schätzchens bestimmt nicht mehr zufrieden geben...

Gruß
Carsten
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.978
12.093
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im Süden
Die H604 wiegt, mit 18650-Akku mehr als das Doppelte meiner H30 (gewogen mit Akku und Stirnband: 60g) - ich bin sicher, daß mich das wesentlich höhere Gewicht nerven würde
Die H30 ist schon unerreicht kompakt und leicht, das ist nicht zu toppen. Die spürt man am Kopf gar nicht. Ich hatte selbst jahrelang eine, bis sie mir zu schwach wurde.

Die H503w wiegt 78g mit Akku und Stirnband: http://www.zebralight.com/H503w-AA-Neutral-White-Flood-Headlamp_p_237.html
Auch als H503c mit exzellenter Farbwiedergabe: http://www.zebralight.com/H503c-AA-LH351D-4000K-Neutral-White-High-CRI-Flood-Headlamp_p_238.html
Läuft halt nur mit NiMH, nicht Li-Ion. Kein großer Nachteil, wenn man gute Zellen nimmt (weiße eneloop).

Und hier gibt es noch einen Restposten der H302, quasi die letzte Entwicklungsstufe deiner H30: 33g ohne Batterie, 10g schwerer als die H30, 4g schwerer leichter als die o.g. H503w (deren Batterie aber 5g schwerer ist). Die läuft auch mit 16340 und sollte bei gleicher Helligkeit ca. doppelte Laufzeit wie die alte H30 haben. Die Daten der H302 findest du im ZL comparison sheet und hier in der wayback machine (zum Vergleich hier die H30-Q5).

Ich persönlich würde mir hier die H503c holen und mich jede Nacht stundenlang über das schöne Licht freuen :)


Sonst sind die neuen Modelle sicher beeindruckend bei der Lichtausbeute; was mir aber auch nicht gefallen würde (falls man das nicht wegprogrammieren kann) sind die x Leistungsstufen - brauch ich nicht. Entweder an oder aus würde reichen.
Die neueren ZL haben 3 Stufen, durch die man mit Gedrückthalten des Tasters schaltet. Das ist genau wie bei der H30. Mit kurzem Klick eingeschaltet starten sie auf der höchsten Stufe - ich weiß nicht mehr, ob das bei der H30 auch schon so war.
Dass jede der 3 Stufen noch 2 Unterstufen hat, zwischen denen man mit Doppelklick hin und herschaltet, kann man nutzen oder ignorieren, ebenso wie die Möglichkeit, die niedrigere der beiden Unterstufen nochmals umzuprogrammieren ;)
 
  • Danke
Reaktionen: Ulrich
29 Dezember 2019
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Olight Shop
Die paar Gramm mehr stören mich absolut nicht, ich habe aber deutlich mehr Leistung zur Verfügung (Du sprichst die nachlassende Leistung der Augen ja selber an...)
Ich bin, bei allem, was irgendwie am Körper befestigt ist, ziemlich "sensibel": Ich trage weder Ringe noch Ketten noch sonstwelchen Schmuck (noch nicht mal gewichtsmässig eher leichte und heute schon fast obligatorische Tattoos), selbst die früher bei mir obligate Armbanduhr lasse ich seit ein paar Jahren weg - deshalb glaube ich, daß mich das fast doppelt so hohe Gewicht einer 18650-Lampe doch deutlich stören würde. Zugegebenermassen vielleicht nur so lange, bis ich mich (vielleicht?) daran gewöhnt habe.

Dir würde wohl im wahrsten Sinne ein Licht aufgehen, wenn Du mal eine moderne Winkelkopflampe ausprobierst. Danach möchtest Du Dich mit den paar Lumen Deines alten Schätzchens bestimmt nicht mehr zufrieden geben.
Da ist sicherlich was dran, obschon ich, bis ich Eure Antworten auf meinen ersten Beitrag hier las, glaubte, daß die Lichtausbeute meiner H30 immer noch auf sehr hohem Niveau liegt. Daß ich da gewaltig schief gelegen bin, habe ich inzwischen erkannt.

Andererseits: Wo viel Licht, da viel Schatten. Es muss nicht unbedingt heller sein als nötig (aber nun bin ich "angefixt" und will natürlich so hell als möglich) :)

Danke für die Tipps und Gruß von

Thomas

@light-wolff: Auch Dir als Erstes allerbesten Dank für die ausführliche Beratung!

Jetzt wird´s interessant: Die 503er-Modelle sind vom Gewicht-/Größen-/Leistungsverhältnis her wirklich attraktiv - und ob ich nun Li-Ion oder NiMH-Akkus einsetze ist mir so schnuppe wie Wurst. Klar gibts da prinzipbedingte Unterschiede, ich hab mich gestern abend mal ganz kurz und ohne ins Detail zu gehen, eingelesen, und bin der Meinung, daß ich mit NiMH genau so gut leben kann wie mit Li-Ion. Ich gehe mal davon aus, daß ich auch bei NiMH nicht erst einen Master in Akkutechnik machen muss, um mit den Dingern halbwegs leben zu können.

Du ahnst es: Es wird wohl eine der beiden 503er werden, gerne bei der von Dir genannten Quelle. Größe und Gewicht liegen nicht sooo viel über der der H30, aber das bei mehr Licht bzw. längerer Laufzeit. Die H302 wäre prinzipiell zwar auch interessant, ich habe aber inzwischen erkannt, daß 16340er nicht wirklich den Markt dominieren.

Von den technischen Daten schenken sich die 503er bis auf den CRI nicht viel - und daß dieser für mich, bei den von mir im Dunkeln erledigten Arbeiten wichtig ist, mag ich eher bezweifeln. Wäre ich Lackierer, Lebensmittelhändler oder Florist, dann sicherlich. Aber um was zu mauern, zu verputzen oder um einen Hydraulikzylinder zu reparieren, ist dieser wohl eher nebensächlich. Andererseits muss ich mich ja für ein Modell entscheiden, und werde auch da wohl Deiner Empfehlung folgen :) Hilfreich ist auch Deine Auskunft, daß man die Programmierung der etlichen Unterstufen wohl meiden kann: Wenn das Ding auf Tastendruck angeht, bin ich schon zufrieden. Die H30 übrigens startet auf der schwächsten Stufe, und hernach, wenn man auf dem Taster bleibt, die beiden weiteren Stufen durchrollt und danach wieder mit der schwächsten beginnt.

Noch eine Frage zu den Akkus: Du empfiehlst "eneloop weiß" - ich habe gesehen, daß es auch die schwarzen "eneloop-pro"s mit mehr Kapazität gibt - sind die eine bessere Alternative zu den weißen, oder sollte ich da eher Abstand halten?

Hab noch nachgeschaut, mein letztes Jahr als Restposten bei akkuteile erworbenes Ladegerät "EIZfan WS1 LCD" kann auch NiMH, also bräuchte ich da nicht upzudaten. Laut lygte-info kann dieses einigermassen ordentlich mit den NiMH´s umgehen.

Beste Grüße sendet aus dem südlichen Süden:

Thomas
 

casi290665

Flashaholic***
31 Mai 2016
9.970
7.075
113
Hannover
Ich bin, bei allem, was irgendwie am Körper befestigt ist, ziemlich "sensibel": Ich trage weder Ringe noch Ketten noch sonstwelchen Schmuck (noch nicht mal gewichtsmässig eher leichte und heute schon fast obligatorische Tattoos), selbst die früher bei mir obligate Armbanduhr lasse ich seit ein paar Jahren weg - deshalb glaube ich, daß mich das fast doppelt so hohe Gewicht einer 18650-Lampe doch deutlich stören würde. Zugegebenermassen vielleicht nur so lange, bis ich mich (vielleicht?) daran gewöhnt habe.
Moin Thomas,

da haben wir etwas gemeinsam, auch ich trage seit mehreren Jahren nicht mal mehr eine Armbanduhr oder irgendetwas Anderes...
Und da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann er sich in ziemlich kurzer Zeit an vieles gewöhnen, auch an ein höheres Gewicht...;)

PS: Du kannst natürlich auch weiterhin eine kompakte Kopflampe benutzen, mit einem Ersatzakku am Mann kannst Du die Laufzeit ja leicht verdoppeln. Wegen der i.d.R. höheren Leistung einer Li-Ion Lampe würde ich aber immer auf diese Akkutechnologie zurückgreifen, aber keine Angst, einen Magister brauchst Du dafür nicht zu machen sondern lediglich 2-3 Regeln beachten...:thumbup:

Gruß
Carsten
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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4.342
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Nähe Hannover
Japp, das Ding war damals grad auf den Markt gekommen und lebt nach über 10jährigem Gebrauch, meist über 250 Tage pro Jahr und für jeweils mehrere Stunden immer noch - das spricht für beste Qualität.
- Bei der Nutzung ist ein LiIon-Akku eigentlich nach 1-2 Jahren abgeritten - daran ändert auch spätes Aufladen nichts. Da muss man den Akku als Verschleißteil sehen und nachkaufen...
- Von externer Stromversorgung möchte ich Dir aus bereits genannten Gründen herzlich abraten - die Kabel nerven einfach nur.
- Wenn es eine Lampe mit AA NiMH Akku wird, hast Du die Auswahl zwischen Eneloop weiß und den schwarzen Eneloop pro. Letztere gibt es auch bei Ikea (weiße Ladda). Die pro haben mehr Kapazität, halten dafür aber nur 500 statt 2000 Zyklen. Da Du die Lampe zum Arbeiten nutzt, würde ich wohl zur pro greifen, das könnte einen Wechsel während der Arbeit ersparen. Beide Eneloops bekommst Du recht günstig bei nkon - wo Du möglicherweise auch das neue Zebra bestellen wirst.

Edit: Wenn Du auch bei tiefen Temperaturen arbeitest, ist die Empfehlung Eneloop weiß - da schwächeln die pro...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.978
12.093
113
im Süden
Noch eine Frage zu den Akkus: Du empfiehlst "eneloop weiß" - ich habe gesehen, daß es auch die schwarzen "eneloop-pro"s mit mehr Kapazität gibt - sind die eine bessere Alternative zu den weißen, oder sollte ich da eher Abstand halten?
Da du die Lampe viel und lange nutzt, wirst du häufig (alle 1-2 Tage) laden müssen. Also ist die Zyklenzahl entscheidend, und die ist bei den weißen (non-pro) wesentlich besser. Du wirst trotz der etwas geringeren Kapazität locker ohne zu laden über die Nacht kommen (wenn du nicht dauernd auf höchste Stufe schaltetest...).
Außerdem sind die pro bei Kälte sehr schwach.
Und sie sind unverhältnismäßig teurer.

Ikea Ladda: Bisherige Tests haben zwar gezeigt, dass die den eneloop ebenbürtig sind, evtl. sogar aus der gleichen Fabrik stammen, aber das heißt nicht, dass das so bleibt und/oder in der gleichen Fabrik auch mit den gleichen Qualitätsstandards wie die eneloop gefertigt werden.


bin der Meinung, daß ich mit NiMH genau so gut leben kann wie mit Li-Ion. Ich gehe mal davon aus, daß ich auch bei NiMH nicht erst einen Master in Akkutechnik machen muss, um mit den Dingern halbwegs leben zu können.
In dieser Baugröße (16340, 14500) haben Li-Ion kaum einen Vorteil gegenüber NiMH bzgl. Energieinhalt.
Li-Ion sind technisch gesehen einfacher zu laden, aber darum soll sich das Ladegerät kümmern.
Das einzige, worauf die beim Laden der NiMH-AAs achten solltest ist, dass der Ladestrom auf mindestens 500, besser 700 mA eingestellt ist. Mit zu wenig Ladestrom kann es vorkommen, dass der Ladeschluss nicht erkannt und der Akku überladen wird. Was ein NiMH aber wenigstens nicht mit Feuerwerk quittiert, sondern mit stillem Leiden, evtl. leisem Zischen oder schlimmstenfalls einem Knall.

ilfreich ist auch Deine Auskunft, daß man die Programmierung der etlichen Unterstufen wohl meiden kann: Wenn das Ding auf Tastendruck angeht, bin ich schon zufrieden. Die H30 übrigens startet auf der schwächsten Stufe, und hernach, wenn man auf dem Taster bleibt, die beiden weiteren Stufen durchrollt und danach wieder mit der schwächsten beginnt.
Die H503 startet wenn man den Finger auf dem Taster lässt genau wie die H30 auf der niedrigsten Stufe und rampt hoch.
Drückt man aber nur kurz auf die Taste ("Klick"), startet sie auf der höchsten Stufe (H). Das ist vielleicht unerwüscht/ungewohnt.

Aber jetzt wird's doch interessant: sie merkt sich nämlich, welche der beiden Unterstufen (H1 oder H2) zuletzt gewählt war, und startet auf dieser.
Und noch interessanter: die niedrigere H2 kann man programmieren zwischen 200/158/97 lm. Bei 97 lm liegt sie in etwa bei der H30 und hat 4h Laufzeit.
Diese Einstellungs-Klickorgie macht man ein Mal und kann danach immer mit einem kurzen Klick auf der 97lm-Stufe einschalten. Und dann bei Bedarf mit Doppelklick auf Vollgas gehen.
Und wenn die Augen noch mehr nachlassen, programmiert man's eben um auf 158lm :sonnenbrille:.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.212
1.633
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Und wenn du magst, kannst du dir jede der 3 (6) Stufen auf jede belibige der 12 möglichen Helligkeiten programmieren. Du kannst auch alle Stufen auf die gleiche Helligkeit programmieren, dann ist wurscht, ob du nun klickst oder auf dem Schalter bleibst. Übrigens kannst du bei programmieren auch feststellen, dass sich die drei höhsten Helligkeiten optisch kaum unterscheiden, die Laufzeiten dagegen gravierend. Ich habe die höhsten Stufen meiner SC53w (im Prinzip die gleiche Lampe nur ohne Winkelkopf) z. B. auf max. 198lm programmiert, so dass min. 2Std. Licht zur Verfügung stehen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
15.978
12.093
113
im Süden
Und wenn du magst, kannst du dir jede der 3 (6) Stufen auf jede belibige der 12 möglichen Helligkeiten programmieren
Sicher, dass das auch schon bei der H503 geht? Also wie bei SC64 bzw SC600 MK IV? Dann ist es ultraflexibel und alles machbar. Nach einer einmaligen Klickorgie halt...
 
Zuletzt bearbeitet:
29 Dezember 2019
10
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1
Hallo und ein erneutes enormes Dankeschön! an alle für die hilfreichen Tipps und Ratschläge.

@carsten: Ich glaub, ich bin eher näher am "Tier" als an der "Gewohnheit", deshalb möchte ich mich nicht drauf verlassen, mich an eine vieeel schwerere Hirnlampe gewöhnen zu können :)

Irgendwie (wahrscheinlich durch pures Glück) bin ich in der Vergangenheit mit den Li-Ion´s eigentlich ganz gut gefahren, trotz täglicher Nutzung und nicht fachmännischer Ladung (nach der Nutzung statt vor dem Gebrauch) hat jeder Satz so um die 3 Jahre gehalten, der erste, mit den Lampen gekaufte, sogar vier Jahre. Nur die letzten (Fenix) sind nach weniger als 2 Jahren schon fertig. Möglicherweise liegt das aber auch am anderen Ladegerät, welches ich zusammen mit diesen Akkus erworben habe und seither nutzte (das oben erwähnte EIZfan WS1 LCD).

@Flummi: Wie tief sind "tiefe Temperaturen"? :) Also momentan ist es bei uns nachts schon recht frisch, da gehts einige wenige Nächte pro Jahr tatsächlich bis auf 6 oder 7 Grad (ü.N.) runter; ich könnte mir vorstellen, daß eher die Temperaturen im Sommer den Akkus zusetzen: Nicht selten habe ich einen Akku aus der Lampe genommen, der "gefühlt glühte" (na ja, das werden wohl realistische 45 Grad gewesen sein) - die H30 bekommt da einfach nicht genügend Wärme dissipiert.

@light-wolff: Ich glaub, ich werd einfach ein paar der weissen und ein paar der schwarzen eneloops kaufen und dann mal probieren. Wenn schon die Anschaffung einer neuen Laterne ansteht, dann kommt´s auf ein paar Akkus auch nicht an. Aber nicht von IKEA, ich mag den Laden nicht (vor 2 Monaten ging ich in Stuttgart an der ehemaligen IKEA-Filiale vorbei, in der ich ca. 1989 einen Teppich und einen Stuhl erworben habe, das war damals ein Laden mit Kellergeschoß, insgesamt vielleicht 200qm. Wie sich das entwickelt hat - Wahnsinn!)

Den Ladestrom kann ich beim EIZfan nur in drei Stufen einstellen: 250, 500 und 1000mA. Also mit 500 oder 1000mA laden, oder gleich noch ein weiteres Ladegerät hinzuerwerben? (dann stimmt aber meine Ökobilanz nicht mehr ;-) )

Und wenn die Laterne tatsächlich so flexibel programmierbar ist, dann werde ich mir die so personalisieren, daß ich durch maximal 46 verschiedene Tastenklickkombinationen alle nötigen Beleuchtungsprogramme in Senkundenbruchteilen erreichen kann.

Kann/möchte mir noch jemand was zur Wichtigkeit des CRI sagen, welches ja anscheinend, bis auf geringe Differenzen in der Lichtausbeute, der Hauptunterschied zwischen der 503w und der 503c ist?

Beste Grüße an alle aus dem Süden,

Thomas
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
4.183
4.342
113
Nähe Hannover
Das Licht einer Lampe mit hohem CRI ermöglicht es, Farben naturgetreuer wahrnehmen zu können. Letztendlich auch, Farbnuancen besser unterscheiden zu können. Wenn Du des Nachts einen neuen Abwasserkanal buddelst, mag das irrelevant sein.
 
29 Dezember 2019
10
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Hallo!

Ich wollte nun mal eine Rückmeldung geben, nachdem vorgestern die bei nkon bestellte H503c mitsamt 4 schwarzen eneloops eingetroffen ist. Bei Verarbeitung und Haptik ist Zebralight mal wieder unübertroffen (ok, ich gebe zu: Ich kenne nichts anderes), auch kommt aus der Lampe nach dem Einschalten Licht raus, was schon positiv wahrgenommen wird. Auch ist sie tatsächlich nicht viel größer und schwerer als die H30, daran kann ich mich gewöhnen. Einen Test im Praxiseinsatz (also unter gleichen Bedingungen wie zuvor jahrelang mit der H30) konnte ich bisher noch nicht machen, kommt aber demnächst.

Erste Vergleiche mit der H30 (also mal einen Raum mit der einen, mal mit der anderen Lampe wechselnd ausleuchten, bzw. im Dunkeln ums Haus gehen) liessen die H503 jetzt nicht als "die Offenbarung" erscheinen, sooo groß ist der Unterschied der Lichtmenge nun wirklich nicht.
Was mir erst jetzt im direkten Vergleich auffällt (ich hab´s zwar in den Datenblättern gelesen, aber nicht weiter beachtet): Die H30 hat 90° Öffnungswinkel, die H503 hat 120°, das macht sich wirklich stark bemerkbar (auch darin, daß bei nicht optimaler Justage der Lampe man selbst von ihr geblendet werden kann). Ob 120° ein Vorteil bei meinem Einsatzprofil sind, kann ich noch nicht sagen, momentan jedenfalls fällt mir nichts ein, wo es sinnvoll ist, daß es rundum hell ist.

Der Unterschied zur H30 in der Farbtemperatur ist extrem, alles sieht "anders" aus als gewohnt. Wenn man aber 11 Jahre lang alles nur im Schein der H30-Funzel gesehen hat, ist wohl jede Änderung "extrem" :) Noch ein Unterschied: Die H30 hat einen überstehenden Einschaltknopf, der der H503 ist versenkt. Der überstehende Knopf bei der H30 hat den Vorteil, daß ich nach dem Abschalten der Leuchte aufgrund fast entladenen Akkus diese nochmal im schwachen Modus durch blindes "gegen-irgendwas-drücken" des Schalters starten kann - mit dreckigen oder ölverschmierten Handschuhen möchte ich da nicht an der Lampe rumfummeln. Dafür hat aber die 503 den Vorteil, daß sie bei nachlassender Akkukapazität auf eine schwächere Stufe zurückschaltet - das ist die wohl weit sinnvollere Lösung als einfaches Abschalten.

Was ich noch nicht weiß (nun ja, bei den 16340er Li-ION-Akkus habe ich es nie gewusst und deshalb auch nicht beachtet) ist, wie ich am besten pfleglich mit den schwarzen eneloops umgehe. Gibt es hier im Forum eventuell so was wie ein "howto" dazu bzw. zu Ni-MH? Andererseits: Die Dinger kosten nicht die Welt, wenn mir ein Satz anderthalb Jahre lang hält, ohne daß die Kapazität großartig nachlässt, dann passt das auch.

Nach einigen Praxiseinsätzen gebe ich dann nochmals Rückmeldung.
 
29 Dezember 2019
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"Einfach laden" ist das, was ich mir gewünscht habe :) Also muss ich nicht (wie ich es bei den LiIon´s hätte machen sollen) erst kurz vor dem Gebrauch laden, sondern kann das tun, wenn eben ein Ladegerät vorhanden ist (ausser natürlich unmittelbar nach dem Entladen, wenn ein Akku noch heiss ist)?

Ich hab einige Zeit drumrumüberlegt, ob schwarz oder weiß - letztendlich mir war in diesem Fall einfach die etwas höhere Kapazität der Schwarzen wichtiger. Und da ich alle verbrauchten Batterien und Akkus sammle und einer ordentlichen Wiederverwertung (oder dem, was uns dafür "verkauft" wird) zuführe, ist auch der für die Nachhaltigkeit zuständige Bereich in meinem Hirn einigermassen zufrieden :)
 

casi290665

Flashaholic***
31 Mai 2016
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Hannover
Also muss ich nicht (wie ich es bei den LiIon´s hätte machen sollen) erst kurz vor dem Gebrauch laden, sondern kann das tun, wenn eben ein Ladegerät vorhanden ist (ausser natürlich unmittelbar nach dem Entladen, wenn ein Akku noch heiss ist)?
Ich glaube kaum, daß ein 16340 nach gebrauch heiß ist....
Aber besser einen warmen als eiskalten Akku laden...

Gruß
Carsten
 
29 Dezember 2019
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Ich bezog mich eigentlich auf die neuen eneloop pro, hab das aber so unglücklich geschrieben, daß man die auch mit den im gleichen Satz erwähnten 16340ern verwechseln konnte. Letztere sind beim Betrieb tatsächlich gut warm (in warmen Sommernächten auch schon mal "ganz ordentlich warm") geworden, aber nun nicht so,daß man sich dran verbrennen würde.

Das, was Carsten erwähnt, meine ich in einer der ersten Antworten weiter oben herausgelesen zu haben, nämlich daß das "heute Laden, morgen Benutzen" der Lebensdauer meiner Li-Ions eher abträglich war.

Ich werd mich doch mal in die Ladematerie einlesen müssen, denn mein Ladegerät zeigt während der Ladung der eneloops durchaus mal 1,64V an - kann richtig sein, wenn die mit recht hoher Spannung geladen werden, kann aber auch sein, daß mein EIZfan die nicht richtig erkennt oder denen irgendeine "billig-Ladtechnik" aufzwingt.

Gruß, Thomas
 

casi290665

Flashaholic***
31 Mai 2016
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Das, was Carsten erwähnt, meine ich in einer der ersten Antworten weiter oben herausgelesen zu haben, nämlich daß das "heute Laden, morgen Benutzen" der Lebensdauer meiner Li-Ions eher abträglich war.
Mach Dir bloß keinen Kopf ob Du die Li-Ion Akkus einen Tag, eine Woche oder 1 Stunde vor dem nächsten Einsatz lädst, den Unterschied wirst Du kaum bemerken...
Bei mir liegen voll geladene Akkus wochenlang ungenutzt im Regal...

Gruß
Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
29 Dezember 2019
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Danke Euch beiden für die Hinweise; es wäre tatsächlich vorteilhaft, wenn ich dem Ladegerät so weit vertrauen könnte, daß ich mich nicht zumindest teilweise um seine Aufgabe kümmern muss. Hab da aber eben einen anderen thread gelesen und gebe da nun auch noch meinen Senf dazu.

Gruß Thomas