Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

Akkus "Made in Germany" und andere Technologien

Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
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Rheinland
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Fahrrad gut und schön, dafür müssen dann aber auch die persönlichen Umstände passen. Leider hat nicht jeder den Luxus max. 10km vom Arbeitsplatz weg zu wohnen.
Das ist doch klar - davon spreche ich auch nicht.
Doch der unglaublich hohe Anteil an PKW-Fahrten unter 20km ist genau das, was eingespart werden könnte - ältere und andere Leute, die kein Rad oder ähnliches fahren können, Mal ausgenommen. Aber auch hier wäre eine Dienstleistung Fahrradtaxi, das schnell zur Verfügung steht und drei-oder vierrädrig mit E-Unterstützung die Fahrten zum Supermarkt und Arzt übernehmen kann, visionär und leicht umsetzbar.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Wenn es stimmt, was ich letztens beim Arzt im Wartezimmer in der AMS gelesen habe, ist es "relativ" simpel, das vorhandene Tankstellennetz für die Bunkerung und Abgabe von Wasserstoff umzurüsten.
Ja klar, die Kassenhäuschen und Tankstellenshops kann man sicher direkt wiederverwenden.
Alles andere muss neu gemacht werden: Produktion, Zwischenlager, Pipelines, Tanklaster, Tankstellen-Erdtanks, Zapfsäulen, ... eben alles, was mit dem Treibstoff in Berührung kommt. Wer sich jemals mit den physikalischen Gegebenheiten des Transports und der Speicherung von Wasserstoff beschäftigt hat, wird das sofort sehen.

Alleine die riesige Menge an H herzustellen wird einige Jahre an Infrastrukturarbeit erfordern.
Eher Jahrzehnte. Und sehr viel Energie.

..den Punkt den ich sehe bei den ganzen E-Bikes ist, dass diese garnicht mehr so umweltfreundlich sind wie die "normalen Fahrräder".
Das ist zu kurz gedacht. Ein E-Bike, das ein Auto ersetzt, ist ein riesiger Fortschritt für die Umwelt. Ein konventionelles Rad kann kein Auto ersetzen. Jedenfalls für mich nicht. Es ist einfach zu langsam. Ich z.B. bin in den letzten 6 Monaten knapp 4000km mit dem Pedelec ANSTATT mit dem Auto gefahren. Mit einem konventionellen Rad wären es höchstens 1000km gewesen.
 
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Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Acebeam
Das ist zu kurz gedacht. Ein E-Bike, das ein Auto ersetzt, ist ein riesiger Fortschritt für die Umwelt. Ein konventionelles Rad kann kein Auto ersetzen. Jedenfalls für mich nicht. Es ist einfach zu langsam. Ich z.B. bin in den letzten 6 Monaten knapp 4000km mit dem Pedelec ANSTATT mit dem Auto gefahren. Mit einem konventionellen Rad wären es höchstens 1000km gewesen.
...die Tatsache dass die Räder nur von ~5% der Leute für tägliche Fahrten zur Arbeit eingesetzt werden habe ich bei der Behauptung schon einbezogen - daher sind die Fahrräder mit Hilfsmotor kein Ersatz sondern lediglich ein unnötiges Konsumgut mehr das viele daheim stehen haben; denn die Fahrten am Wochenende würden den meisten ohne E-Motor gut tun...
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
...die Tatsache dass die Räder nur von ~5% der Leute für tägliche Fahrten zur Arbeit eingesetzt werden
Woher hast du diese Zahl?
JEDER in meinem Bekannten- und Kollegenkreis, der ein Pedelec fährt (8 Personen fallen mir spontan ein), nutzt es hauptsächlich für den Arbeitsweg, den er sonst mit dem Auto zurücklegen würde. Strecken von 5-25km einfacher Weg.
Ich kenne überhaupt nur 2 Personen, die ihr Pedelec nie für den Weg zur Arbeit nutzen, und die sind 73 bzw. 82 Jahre alt und machen damit regelmäßig Radtouren bis 80km.
Also kann ich aus meiner Perspektive sagen: 100% der Pedelecs erwerbstätiger Personen werden für Fahrten zur Arbeit genutzt. ;)


daher sind die Fahrräder mit Hilfsmotor kein Ersatz sondern lediglich ein unnötiges Konsumgut mehr das viele daheim stehen haben
Wenn das so ist: das lässt sich ausdehnen auf viele andere Konsumgüter,
- Motorräder,
- Mountainbikes,
- sonstige Dritt- und Viertfahrräder,
- Wintersportausrüstung samt der zur Benutzung nötigen Infrastruktur,
- Rasenmähroboter
- Staubsaugerroboter
- Multimedia-Elektronikspielerien aller Art
- mehr als 3 Taschenlampen
... etc.
Also alles das, was kein Mensch WIRKLICH braucht, oder was einem nicht mehr Arbeit abnimmt, als es kosten würde, die abgenommene Arbeit selbst zu tun, wenn man die Arbeitszeit für Kaufpreis und sich mit dem Ding auseinandersetzen bis es funktioniert mit einrechnet.
 
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Hausmeister

Flashaholic**
18 April 2016
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Woher hast du diese Zahl?
Siehe weiter vorn - Kumpel aus dem örtlichen Großbetrieb hat das mal ermittelt ( klar passend für den Betrieb halt) - dein Betrieb ist halt wieder das Gegenbeispiel...



...und genau daher Bremse ich meinen Konsum, Dinge die ich nicht wirklich brauche werden nicht gekauft , habe momentan auch einen 32 Zoll TV , aber warum einen neuen kaufen solange der nicht kaputt ist ?
 

mxyzptlk

Flashaholic**
20 August 2016
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Eigentlich ist es fast egal, was man mit wieviel fördert, ob etwas dabei herauskommt ist ungewiss.
Außerdem sind sich die Parteien sowieso uneinig, wohin die Reise gehen soll.
Hier ein Bericht aus der Süddeutschen zum Thema Batterien der Zukunft.
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Zudem werden die Li-Ion Zellen ja in hochentwickelten industriellen Verfahren recycelt. Das ist immer noch umweltfreundlicher als allein die Herstellung von Kraftstoff für Verbrennungsmotoren.
Hast du mal eine Quelle dafür? Mein Kenntnisstand (ist aber nur vom Hörensagen) ist, dass man sich z.Z. noch schwer tut, LiIons zu recyclen.