Akku 18650 vom Akkuschrauber tauschen

Dieses Thema im Forum "Andere Hobbys" wurde erstellt von badde34, 22. Mai 2018.

  1. Hallo zusammen,

    ich habe einen 10,8V Akku für meinen Akkuschrauber, den ich gerne reparieren möchte (neuer Ersatzakku kostet 30Euro+Versand).

    Laut Spannungsmessung ist eine Zelle von den dreien total leer (0,2V). Die anderen beiden haben jeweils 3,8V. Es scheinen geschützte Zellen verbaut zu sein (anhand der Einschnürung an einem Ende des Akkus denke ich das).

    Gelesen habe ich, dass immer 3 gleiche Zellen verbaut werden sollten. Sprich ich muss alle 3 Zellen tauschen, ist das richtig? Oder reicht es, die defekt zu tauschen?

    Selbst wenn ich 3 tauschen muss, liege ich mit den INR18650-25R immernoch finanziell ganz ok. Die Zellen sollen ja gut sein für den Zweck.

    Nächstes Problem ist, dass ich die Lötstellen nicht weich bekomme. Nach Internetrecherche habe ich gelesen, dass man mit einem 70Watt Lötkolben selber sowas löten kann. Da meiner 30Watt hat, denke ich, das er einfach zu schwach dafür ist. Stimmt das so?

    Hoffe auf Antwort.
    LG
     

    Anhänge:

  2. zum ThruNite-Shop
    Bevor Du jetzt das Frickeln anfängst und auf Akkus (welche auch immer) rumbrätst und noch einen passenden Lötkolben kaufst, würde ich zu dem werksseitigen Akku für 30€ raten.
     
    9x6 und Phantom haben sich hierfür bedankt.
  3. Die sind sicher nicht geschützt. Die Einschnürung am Pluspol ist immer vorhanden.

    Ja.

    Kommt drauf an. Gibt inzwischen bessere.
    Was für ein Akkuschrauber, was für Zellen sind original drin?

    Jein. Die Zellen sind nicht gelötet, sondern punktgeschweißt. Das geht mit keinem Lötkolben auseinander.
     
  4. Miboxer.com
    Säge oder Pfeile Mal versuchen

    Ich muss wohl zugeben dass 30eur ein bezahlbaren Preis sei, keine Abzocke wie bei Mak*ta
     
    #4 placebo, 23. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2018
  5. Maximal 5,90 - so what? :facepalm:
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
  6. Danke light-wolff.
    Du hast Recht, sind ungeschützte Sanyo Zellen, hatte das mit den Einschnürungen als Indiz falsch in Erinnerung. Die Verbauten liefern 20A, sind also auch besser geeignet als die, die ich rausgesucht hatte. Da die Zellen Geschweisst sind, werde ich wohl direkt in einen zweiten akkuschrauber investieren und solange mit einem Akku arbeiten.

    (Wobei ich prinzipiell reparieren immer besser finde als wegzuschmeißen. Das scheint hier aber nicht die gängige Meinung zu sein)

    Letzte Frage zu dem Akku ist: als ich den Akku "demontieren" wollte um an die Schweissstellen zu gelangen habe ich die im Bild markierten Lötpunkte nicht weich bekommen. Wieso konnte ich die nicht aufschmelzen?
     

    Anhänge:

  7. Skilhunt Taschenlampen
    Vielleicht ist es ein spezielles Lot mit einem höheren Schmelzpunkt,
    den Dein Löteisen nicht zu überschreiten vermag ?

    Falls es nur an einem schlechten Kontakt (mangelhafter Wärmeübergang)
    liegen sollte, dann hilft es die Lötpunkte an einer zugänglichen Stelle
    etwas plan zu feilen und dann den Lötkolben flächig aufzusetzen.

    Greetings
    Klaus
     
    #7 Onkel Otto, 23. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2018
  8. Sehr schöne Konstruktur. Das lādt Nur dazu ein, die zellen selbst auszutauschen. Immethin kann man das plastikumhäuse manuell aufklippen. Bei anderen Akkupacks sind die Zellen in einem verschweißten plastikumhäuse. Da kommt man erst gar nicht mit den Fingern an die Zellen berühren ran
     
  9. Das ist bleifreies Lot mit höherem Schmelzpunkt. Außerdem sitzt es auf einer größeren Kupferfläche, die Wärme gut ableitet. Lötkolben zu schwach.
     
    Lampi-on hat sich hierfür bedankt.
  10. Aus welcher Entfernung schießt/wirft man da am besten?:D:D:D
     
    placebo hat sich hierfür bedankt.
  11. Ich habe das Thema hier aufmerksam verfolgt.
    Mir hat nämlich mal jemand erzählt, dass man bei solchen Werkzeuge-Akkus die Zellen nicht austauschen kann, weil die Elektronikplatine das irgendwie erkennen kann und dann den Akku elektronisch abschaltet.

    War das Unsinn und stimmt so nicht oder kann das bei einigen Marken doch so sein?
    Kann man irgendwie vorher (bevor man Ersatz-Zellen kauft) feststellen, ob ein Austausch der Akku-Zellen machbar ist?
     
  12. Und Drucker drucken nur mit originalen Patronen, weil der Chip das erkennt. :pfeifen:
     
  13. Na ja, ich weiß es ja nicht und deshalb frage ich ja nach!

    Soweit ich meinen Bekannten da richtig verstanden habe soll da wohl ein Chip drin sein, der dauerhaft abschaltet, sobald man die Elektronikplatine vom Akkuzellenpaket abtrennt (= stromlos macht).
    Ist das völlig unrealistisch? Hat er mir da Quatsch erzählt?

    Vielleicht kennt sich hier ja jemand gut damit aus und kann ein wenig dazu schreiben.
     
  14. Könnte schon sein.
    Bei Notebookakkus ist das so üblich. Da kann man nicht einfach so die Zellen tauschen, das Batteriemanagementsystem (BMS) im Akkupack macht dann dicht.

    Hängt aber ganz sicher vom Modell und Hersteller ab. Ein allgemeine Aussage dazu ist nicht möglich.
     
  15. Olight Shop
    OK, danke, das ist ja schon mal hilfreich.
    Kann man das auch irgendwie vorher feststellen/messen oder muss man sowas einfach ausprobieren und steht am Ende als Depp da, wenn's nicht geht?
     
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