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#1
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Guten Tag, vor einigen Wochen habe ich "just for fun" eine UltraFire mini-T60 bestellt. Damals hat sie rund 10€ gekostet - da musste ich doch glatt mal auf "bestellen" klicken, die 1200 China-Lumen klingen doch sehr verführerisch. Dass diese Lumenzahl nicht aus einer XML-T6 und einem 16340er erreicht werden kann, muss klar sein. Derzeit kostet die Lampe rund 19€ - schon wieder zu teuer, finde ich. Die Preise schwanken aber fast täglich. Es gibt eine Version mit 1200 Lumen und 5 Modi sowie eine mit 1000 Lumen und 3 Modi. Hier meine: UltraFire Mini-T60 XM-LT6 5-Mode 1200-Lumen White LED Flashlight with Strap - Black (1 x 16340) - Free Shipping - DealExtreme Nach drei Wochen Wartezeit kam meine Lampe an. Die Verpackung ist Chinashop-üblich: Kleine Versandtasche mit Luftpolsterfolie, darin ein instabiler dünner Pappkarton mit dem Inhalt. China-Lotto - mein Exemplar kam unbeschädigt an. Im Lieferumfang war auch ein einfacher Lanyard. Die Verarbeitung ist gar nicht so schlecht, die Anodisierung ist gut ausgeführt und Schäden sind keine zu finden. Die Gewinde sind sogar gefettet und kratzen nicht! An den Gewinden und vorne zwischen Reflektor und Schutzscheibe befinden sich schwarze O-Ringe. Der Tailcap-Gummi hinten ist leider schwarz und nicht nachleuchtend … aber das ist wohl Geschmacksache. Einen Mangel hat mein Exemplar leider - irgendwie ist die Lampe schief. Ich kann nicht genau sagen welcher Teil des Gehäuses es ist, aber irgendwie ist da ein Gewinde nicht ganz passend. Macht aber nicht so viel, finde ich. ![]() Die LED ist nicht ganz sauber zentriert, wenn man den Reflektor ganz fest schraubt. Lockert man ihn etwas, rutscht er in die richtige Position. ![]() Von der Größe her ist die kleine echt mini: Die Länge beträgt genau 10cm, der Körper ist 2,5cm breit und vorne am Kopf sind es 3,4cm. Hier ein Größenvergleich mit 16340 und 18650 ![]() Betrieben wird die Lampe mit einem 16340er Akku. Ich nutze 700mAh Keeppower Akkus sowie 880mAh Trustfire Akkus. Mit beiden beträgt die Laufzeit auf höchster Stufe zirka 30 Minuten. Durch das kleine Gehäuse erwärmt sich die Lampe auf höchster Stufe recht schnell. Messungen habe ich nicht durchgeführt, aber länger als zehn Minuten würde ich sie nicht am Stück laufen lassen. Stufen gibt es mehrere - der Reihenfolge nach: high, mid, low, strobo, SOS. Durchgeschaltet wird einfach mit dem Clicky am Lampenende. Und nun zum elementaren Punkt - dem Leuchtverhalten! ![]() Die Nikon D700 war auf ISO 500, 2" Belichtungszeit und Blende 5 bei 28mm eingestellt. Custom WB auf das erste Bild. Entfernung zum Turm 32 Meter, Kamera auf 1,50m Höhe, Lampen jeweils auf 1,60m. Zum Vergleich angetreten sind hier Lumapower V3+ (mit und ohne Turbo Force Head), Brynite A10, Ultra Fire mini-T60, UF-2100, LedLenser P7 und die Dereelight DBS-T. ![]() Der Beam ist seeehr floodig, etwa so wie bei der Lumapower V3. Die Reichweite schätze ich auf max. 50 Meter. Ebenso ist der Beam ziemlich schön - zwar gibt es auf zirka einen Meter Entfernung zwischen Sport und Sidespill ein leichtes Donuthole, das verschwindet aber bei etwas größerer Distanz. Die Helligkeit ist durchaus überzeugend. 1200 Lumen sind es natürlich nicht, wohl aber wesentlich mehr als bei den meisten anderen EDCs dieser Größe. Dafür saugt sie den Akku auch schnell leer. Mehr Beamshots folgen. Größenvergleich: V3+, T60, UF-2100, FBS-T und TK70 ![]() Zusammenfassend sage ich, dass die Lampe durchaus eine interessante kleine EDC mit 16340ern sein kann, wenn man gerne Chinalotto spielt und mit Kompromissen leben kann. Die Helligkeit ist für die meisten Zwecke absolut ausreichend, lediglich die Laufzeit könnte etwas besser sein. Der derzeitige Preis von 20€ ist meiner Meinung nach ein bisschen zu hoch, mehr als 15€ würde ich nicht ausgeben. Danke fürs Lesen. Mehr Reviews, Fotos, Links und Co. gibt's wie immer auf meiner Facebook-Seite
Geändert von herculaneum79 (08.12.2011 um 14:47 Uhr) |
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#2
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Schönes Review, danke.
Ich habe die Lampe auch und bin eauch positiv überrascht gewesen. Was mich allerdings sehr verwundert hat: - mit CR123 Batterie: ca. 350 Lux @1m - mit 16340 Akku: ca. 8.300 Lux @1m und am tailcap fließen 2.85A ![]() Der Unterschied ist schon gewaltig. Ist das bei dir auch so? Selbst wenn du keinen Luxmeter hast, ein Beamshot auf die weißen Wand sollte den gravierenden Unterschied erkennbar machen. Gruß Walter |
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#3
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Ich besitze keine CR123 Batterien
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#4
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Da hast du grundsätzlich auch nichts versäumt.
Trotzden schade, es hätte mich mal interessiert. Gruß Walter |
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#5
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Das meine ich aber auch.
In Kürze kommen noch zwei TrustFire 16340er Akkus von DinoDirect, dann bin ich gut ausgerüstet ![]() Die Tatsache, dass die T60 mit Batterien kaum Leistung bringt, wird kein Defekt sein - die Batterien werden sich einfach nicht so schnell leer saugen lassen
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#6
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Die kleine ist übrigens beinahe so hell wie die UF-2100, aber ein wenig mehr auf throw ausgerichtet. An den Bildern erkennt man es eigentlich recht gut.
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#7
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Boah,
die sieht ja geil aus! Sag mal bitte einer Bescheid, wenn die wieder so 10 € kostet. Beste Grüße, Marek |
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#8
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@herculaneum79: Um das mal mit Zahlen auszudrücken:
Die mini T60 kommt mit 16340er auf 8.360 Lux @1m und die UF-2100 auf 3.150 Lux @1m. Also der Throw ist da deutlich stärker. Wobei die UF-2100 schon noch mehr Licht raus haut, nicht zuletzt, da sie mit einem 18650er befeuert wird und hier am tailcap ca. 3.1A zieht. Während bei der min T60 "nur" 2.85A aus dem armen, kleinen 16340er rausgeholt werden. Fazit für mich: beide Lampen sind neben dem Kurzschluss so ziemlich der schnellste und hellste Weg, den Akku leer zu machen. ![]() Gruß Walter |
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#9
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Zitat:
Zitat:
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#10
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Hab mir für die Lampe mal 17500er AWs bestellt.
Ist aber ne ganz hübsche Lampe, mal sehen was sie mit den 17500ern drückt. |
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| Stichworte |
| 16340, review, t60, test, Ultrafire |
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