Ultrafire WF502B mit Akku und Lader im Set

4 August 2013
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Hallo Forengemeinde!
Dies ist mein erster Post hier in eurem netten Forum, aber ich bin nicht ganz unbeleckt, was Taschenlampen betrifft.

Ich habe mal zum Test und weil andere eBay Bestellungen aus Hong Kong oder China mit kleinen Elektronikteilen immer vorzüglich funktioniert haben, ein Set bestellt. Das beinhaltete eine Ultrafire WF502B, zwei 18650 Ultrafire Akkus blau und ein Doppellader mit Adapter für unsere Steckdosen. Das für schlappe 13,99 €, incl Porto wohlgemerkt.

Die Lampe funktioniert und ist nicht schlecht verarbeitet. Als Drop-In - so heißt das LED-Modul wohl - ist ein T6, 5 Mode mit angeblichen 1000 Lumen verbaut.
Vorab, absolute Helligkeit ist für mich nicht kaufentscheidend.

Meine Sorge bezieht sich eher auf das Ladegerät. Es trägt zwar alle möglichen Sicherheitsstempel, aber allein wegen dem Klappmechanismus der 230 V Kontakte und den Adapter auf europäisches Steckermaß kann das m.A. niemals eine Prüfstelle gesehen haben. Ich habe es mal aufgeschraubt und es befindet sich schon eine streichholzschachtelgroße Platine drin.
Der Akku trägt zwar den Ultrafire Schriftzug, aber es ist auf der Herstellerseite von Fälschungen zu lesen. Allerdings von Akkus über 3000 mAh Kapazität. Meine haben 3000 mAh und es steht "protection" drauf.

Kann man diesen Dingern trauen? Wie wahrscheinlich habe ich Schund gekauft?
Sind explodierte Akkus dieser Art bekannt?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Kann man diesen Dingern trauen?
Nö. Den Akkus und dem Lader nicht. Einigen Gründe gegen den Lader hast hast Du ja schon genannt. Dazu kommen vielleicht noch unzureichende Luft- und Kriechstrecken, Bauteile mit ungenügender Spannungsfestigkeit (Trafo, Y-Kondensator zwischen primär- und Sekundärseite, so vorhanden), und ich wette, der Lader hat EINE LED, lädt also beide Akkus parallelgeschaltet.

Wie wahrscheinlich habe ich Schund gekauft?
Leider zu fast 100%.

Sind explodierte Akkus dieser Art bekannt?
Ja. Wobei das Ladegerät auch ein Rolle gespielt haben könnte. Und oft auch falsche Behandlung.
Akkus mit funktionierender Schutzschaltung kriegt man aber eigentlich nicht zur Explosion, nicht mal richtig kaputt.

Evtl. haben Dein Akkus aber gar keine Schutzschaltung. Kannst Du Fotos machen? Interessant ist besonders der Minuspol.
Oder ein Link zum Angebot, falls die Akkus dort ganz genau so aussehen wie Deine.
 
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Rob

Flashaholic*
30 Juni 2012
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Niedersachen

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Die Lampe funktioniert und ist nicht schlecht verarbeitet. Als Drop-In - so heißt das LED-Modul wohl - ist ein T6, 5 Mode mit angeblichen 1000 Lumen verbaut.
Vorab, absolute Helligkeit ist für mich nicht kaufentscheidend.

Ja das deckt sich mit meinen Erfahrungen, nicht so richtig toll, aber für das Geld erstaunlich.

Allerdings von Akkus über 3000 mAh Kapazität. Meine haben 3000 mAh und es steht "protection" drauf.
Auf meinen auch ich habe das auch einmal bestellt, die Akkus die ich bekommen habe (auch Ultrafire 3000) haben keine Schutzschaltung obwohl es drauf steht, Kapazität ca. 500mAh, gehört beids im Müll.

Gute Tips hast Du schon bekommen, noch etwas mehr (ohne Abstriche an Qualität) sparen kannst Du hiermit:

https://www.fasttech.com/products/0...r-ml-102-universal-usb-smart-charger-version-
$9.53 Authentic Samsung ICR18650-26F 18650 3.7V 2600mAh Protected Rechargeable Lithium Batteries 2-pack - 2-pack / with carrying case at FastTech - Worldwide Free Shipping

mfg
 

Glimmli

Flashaholic*
6 Mai 2012
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Bindlach
Servusla,
ja, die Akkus und Lader am besten entsorgen, über die Lampe freuen. Eine 502B für 14€ ist soo schlecht nicht, ich glaube ich habe damals sowas in der Richtung (ohne Charger und Akkus) bezahlt und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Für diesen Preis keine schlechte Lampe.
Glimmli
 
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4 August 2013
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So, Freunde der Nacht.
Ich habe mal den Lader aufgeschraubt und im Detail gefotet. Tatsächlich werden die Akkus parallel geladen. Meine Bedenken bezüglich des 230 Europaadapters sind wohl deutlich. Da brauche ich keine weiteren Worte zu verlieren. Deswegen habe ich ihn mit dem Lader verklebt. Bei dem Akku ist fragwürdig, ob er tatsächlich ein Schutzschaltung hat. Wäre sowas ersichtlich?

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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Das sieht genau so aus wie das was ich bestellt habe :D

Leider kann man das auf Deinen Foto nicht erkennen, aber ich war so geschockt von der Verarbeitung der Platine das sie sofort im Müll geflogen ist, ohne Fotos davon zu machen. da waren 6mm lange Lötzinnbrücken frei gezogen, keine Ahnung wie man so etwas macht echte Handarbeit, müsste viel teurer sein.
Meine Akkus sehen auch genau so aus, normalerweise erkennt man die Schutzschaltung an einer kleinen Delle am Batteriebecherboden.

Ich war ja nicht enttäuscht hatte schon mit so etwas gerechnet, das Ladergehäuse gibt eine anständige Ladeschalte ab (ohne Elektronik).

Mein Rat schmeiße den Krempel weg, und bestelle etwas vernünftiges mehrere Gute Ratschäge hast Du bekommen.

Und ärger Dich nicht, zumindest die Lampe scheint Dir ja zu gefallen, meine ist das Geld zumindest wert, auch ohne Batterien und Lader.

Das Drop-in solltest Du kühlen, mit Alu oder Cu Folie, Tipps wie das geht findest Du hier im Forum. Mit vernünftigen Akkus wird die Lampe natürlich auch wärmer.

mfg
 
4 August 2013
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Das Bild 4 zeigt einen halb aufgesteckten 230 V Adapter. Das vergaß ich zu erwähnen. Wie schon gesagt, habe ich den Adapter ganz aufgesteckt und bündig verklebt. Die Lötarbeiten auf der Platine sehen in Ordnung aus.
Wenn nun der Akku leer ist, werde ich den mal die Ladespannung messen und berichten.
Aber sicherheitshalber werde ich nur noch in der Garage laden, wo ein explodierender Akku keinen Schaden anrichten kann.

Wird ein Akku eigentlich immer heiss, wenn er zu explodieren droht?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Der Lader ist elektrisch höchst unsicher. Alleine die netzspannungsführenden Kabel gehen schon gar nicht. Dürfte so nicht verkauft werden.

Das Bild 4 zeigt einen halb aufgesteckten 230 V Adapter. Das vergaß ich zu erwähnen. Wie schon gesagt, habe ich den Adapter ganz aufgesteckt und bündig verklebt. Die Lötarbeiten auf der Platine sehen in Ordnung aus.
Das nützt nichts. Die roten und gelben Kabel und deren Lötstellen sind das Problem. Wenn sich da eines löst, kann es mit dem freien Ende ganz leicht an eine falsche Stelle kommen und Du hast Netzspannung an berührbaren Teilen (Akkukontakte).

Wird ein Akku eigentlich immer heiss, wenn er zu explodieren droht?
Nicht unbedingt. Wenn er plötzlich einen Zellenschluss entwickelt, kann das innerhalb von Sekunden gehen.
 
4 August 2013
13
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Diese Art eine 230 V Innenverkabelung gibt es auch bei renomierten Netzgeräten. Kritisch wäre das, wenn so ein Kabel mit mangelhafter Zugentlastung nach außen geführt wird oder ein angelötetes Kabel an einem beweglichen Kontakt liegt.
Viel gefährlicher und nicht einer guten Norm entspricht der Adapter. Denn er macht schon Kontakt wenn die Stifte noch sichtbar sind.
Aber es stimmt schon, dass dieser Lader insgesamt keinen vertrauenswürdigen Eindruck macht.

Kann mir jemand einen guten Lader für einen Einzelakku nebst Link zur Beschaffung nennen, wo ich auch einen sehr guten Akku bekomme?
Wie hieß doch gleich der Forumsliebling, MCA???
 
4 August 2013
13
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So, neue Infos zum Lader. Ich habe heute einen 18650 Ultrafire geladen. Parallel dazu ein Messgerät (Uni-T 1025 Oszi). Abschaltspannung war 4,31 V. Akku wird mäßig warm, gerade fühlbar.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Abschaltspannung war 4,31 V. Akku wird mäßig warm, gerade fühlbar.
Wenn die 4,31V wirklich stimmen, dann ab in den Elektronikschrott mit dem Lader. Oder besorge Dir Sanyo UR18650ZT, die werden bis 4,30V geladen.
Und ein Li-Ion sollte beim Laden nicht warm werden, außer der Lader heizt ihn indirekt.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Wenn die 4,31V wirklich stimmen, dann ab in den Elektronikschrott mit dem Lader.

Sehe ich auch so.

Oder besorge Dir Sanyo UR18650ZT, die werden bis 4,30V geladen.

Das sehe ich nicht so, oder der Sarkasmus entgeht mir.

Wenn ein Lader mit unsicherer Elektronik, bei einem Ladevorgang 4,31V erreicht dann heißt das ja nicht das er immer bei 4,31V abschaltet. Z.B. die Temperatur könnte da einen Einfluss darauf haben.

mfg
 
10 November 2013
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Vielleicht passt da meine Frage ebenfalls dazu. Benutze die Taschenlampe eigentlich selten, deswegen lohnt sich eigentlich 123Batterien anstatt einen Akku, aber die haben ja nur 3V. Heißt es, dass ich mit einem 3.7 Akku mehr Lichtstärke habe?

Grüße
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Heißt es, dass ich mit einem 3.7 Akku mehr Lichtstärke habe?
Nein, das heißt, dass deine Taschenlampe unter Umständen "PENG" macht und hin ist, wenn du sie mit CR123A betreibst.

Von den CR123A-Batterien benötigst du ja zwei hintereinander, und dann sind es nicht mehr 3.0V, sondern 6.0V.

Die verbaute Elektronik muss diese 6.0V abkönnen, sonst raucht sie ab. Dummerweise werden bei dieser Ultrafire verschiedene Module verbaut; einige können 6.0V, andere nicht. Welches Modul (welcher Leuchteinsatz) exakt ist in deiner Lampe verbaut?

Viele Grüße,
Markus
 
10 November 2013
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Das "ZT" bedeutet in diesem Falle, dass es eine Zelle ist, die bis 4,30V statt wie üblich 4,20V geladen werden kann. Und nur dann erreicht sie die angegebenen 2800mAh. Lädt man sie auf 4,20V, hat sie nicht mehr Kapazität als die 2600mAh-Version.

Da es praktisch keinen Lader gibt, der auf 4,30V laden kann, ergibt dieser Akku keinen Sinn. Insbesondere, da seine Schutzschaltung eine Volladung auf 4,30V ebenfalls verhindert.
Siehe auch die Diskussionen zur dem Akku bei FT.