Taschenlampen Forum  


Zurück   Taschenlampen Forum > Taschenlampen Übersicht > LED Taschenlampen > Übersicht

Dieser Text wird in allen Browsern angezeigt, die nicht Internet Explorer heissen. Beispiel: Sie haben keinen Flashplayer installiert.

Wasserdichte Lampen gefährlich wegen Explosionsgefahr?

Antwort

Benutzerdefinierte Suche

 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 09.03.2011, 16:42
Stammgast
 
Registriert seit: 24.01.2011
Beiträge: 50
Abgegebene Danke: 1
Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag
Standard Wasserdichte Lampen gefährlich wegen Explosionsgefahr?


Hallo,

ich lese immer mal wieder Berichte im Internet über ausgasende Batterien und Akkus, die dazu führen, dass ein Gummischalter einer Lampe sich ausbeult oder platzt. Dabei geht es auch um NIMH-Akkus inklusive Eneloops und herkömmliche Alkaline Batterien. Da ist mir aufgefallen, dass eigentlich die meisten Lampen wasserdicht sind und viele haben nicht einmal einen Gummischalter sondern einen Twistie. Stellt dies nicht eine ziemliche Gefahr dar? Ich meine, könnte es nicht zu gefährlichen Explosionen führen, wenn eine Batterie aus irgendwelchen Gründen in einem wasserdichten Batterierohr ausgast und einen Überdruck erzeugt?
Tauchlampen haben aus diesem Grund ein Sicherheitsventil, aber wie ist das mit unseren LED - Lampen?
Ich bin gespannt auf die Antworten, mich würde interessieren, wie die Lampenhersteller mit diesen Gefahren umgehen und ob unser Hobby vielleicht gar nicht so ungefährlich ist.

Viele Grüße

Section31

Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 09.03.2011, 16:50
Benutzerbild von Bierbauch_Baer
Flashaholic*
 
Registriert seit: 03.06.2010
Ort: Unterfranken
Beiträge: 949
Abgegebene Danke: 50
Erhielt 131 Danke für 70 Beiträge
Standard

Rauchen und saufen ist auch gefählich...........

Das ist im grundegenommen vernachlässigbar, Ni-mh Zellen gasen nicht so extren schnell aus das es gefährlich wird, wenn doch hauts wahrscheinlich dann den O-Ring raus. Viel dürfte bei einer soliden Alukonstruktion da nicht passieren.

Gefährlich wirds bei Li-ion´s ohne Protection, wenn die mal innerlich brennen und anfangen sich aufzublähen, möchte ich nicht in der Nähe sein.

Allgemein wird die Explosionsgefahr von Lampen dramatisch überschätzt.

Mir sind 3 Fälle von explodierenden Lampen bekannt, davon sind mind. 2 auf menschliches versagen zurückzuführen.

Die im CPF exlodierte TK Monster Lampe, wurde von einen Anfänger zur Explosion gebracht der nicht in der Lage war alle Akkus gleichmäßig zu laden.

bei der Explodierten L1200 im MF war ein Akku gnadenlos durch einen UF Billiglader überladen und somit........ Puff!

und wer Asbach uralte SF CR123A´s in ne Lampe steckt und sich wundert das die platzt braucht sich auch nicht wundern..........

Logische schlussfolgerung: wer sein Material ordentlich behandelt muss keine Angst davor haben!
Mit Zitat antworten
Folgender Benutzer sagt Danke zu Bierbauch_Baer für den nützlichen Beitrag:
Fibo (29.01.2012)
  #3  
Alt 09.03.2011, 18:21
Benutzerbild von marxde
Supporter
Flashaholic*
 
Registriert seit: 30.09.2010
Ort: Rödermark / Hessen (Nähe Frankfurt)
Beiträge: 459
Abgegebene Danke: 99
Erhielt 361 Danke für 86 Beiträge
Standard

Zitat:
Zitat von Bierbauch_Baer Beitrag anzeigen
...

Logische schlussfolgerung: wer sein Material ordentlich behandelt muss keine Angst davor haben!
Stimmt da kann ich dir nur zustimmen. Habe selbst eine Tauchlampe mit sechs 18650 Akkus
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 11.03.2011, 16:42
Flashaholic
 
Registriert seit: 07.01.2011
Ort: 30519 Hannover
Beiträge: 237
Abgegebene Danke: 33
Erhielt 23 Danke für 18 Beiträge
Standard

Ich hatte das Problem bei meiner Fenix TK 45, die sich im Dauerbetrieb so erwärmt hatte, dass sich ein Überdruck in der Lampe gebildet hat. Lampe ausgemacht und abkühlen lassen. Problem erledigt.
Ich denke auch, dass die Wasserdichtigkeit nicht dazu führt, dass dir die Lampen um die Ohren fliegen.
Ein wenig Sorgfalt und know how und man muss sich keine Sorgen machen, dass etwas passiert.
Korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 11.03.2011, 17:40
Stammgast
 
Registriert seit: 24.01.2011
Beiträge: 50
Abgegebene Danke: 1
Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag
Standard

Hallo,

danke schon mal für Eure Antworten. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht bis ich mir eine iTP A3 Eos Taschenlampe kaufen wollte. Beim googeln, ob sie wohl gut sei, habe ich dann ebenfalls einen Bericht im CPF gefunden, wo jemand sagte, ihm sei die kleine mit einer AAA Alkaline betriebenen Lampe um die Ohren geflogen. Er berichtet von einem Knall, der so laut wie ein Schuss gewesen sein soll. Anschließend hatte er kleine Splitter von der Frontscheibe sowie LED und weiterer Bauteile in der Hand und im Raum verstreut. Der Batterie sah noch in Ordnung aus. Einige Leute im CPF haben geschlussfolgert, dass die Batterie ausgegast haben müsse und einen Überdruck erzeugt hat, der nicht anders ausgeglichen werden konnte.

Leider kann ich Euch keinen Link geben, da das CPF derzeit offline ist.
Inzwischen habe ich mir die iTP A3 gekauft und denke wohl, dass dies ein Einzelfall war. Trotzdem interessieren mich sehr Eure Meinung speziell zu dieser kleinen Lampe und auch zum Thema allgemein.
Ich bin seit dem auf mehrere Threads mit aufgeblähten Fenixen gestoßen und es klingt plausibel, dass ein hoher Druck in wasserdichten Lampen entstehen kann. Da habe ich mich gefragt, ob das wirklich so vernachlässigbar ist. Denn wenn eine Batterie ausgast, wohin soll dann der Druck entweichen?
Also zum Schluss nochmal: Denkt Ihr ich kann meine iTP A3 gefahrlos nutzen? Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn die AAA Batterie ausgasen sollte?
Und schließlich: Könnte man bei Lampen mit RubberTailCap davon sprechen, dass dies als eine Art Sicherheitsventil funktioniert? Ich meine, würde bei solchen Lampen als erstes der Schalter platzen ohne dass viel passiert, bevor schlimmeres passiert?

Sorry für den langen Thread, aber mich interessiert das doch sehr, da ich mir eigentlich über so etwas keine Gedanken machen möchte. Also danke für Eure Antworten.

Grüße,

Section31
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 15.03.2011, 18:15
Flashaholic
 
Registriert seit: 28.11.2010
Beiträge: 212
Abgegebene Danke: 38
Erhielt 12 Danke für 10 Beiträge
Standard

Ich halte billige no name Halogen-Leuchtmittel in billigen Lampen, z. B. 300 W Decken-Fluter ohne ausreichenden Splitterschutz, für deutlich gefährlicher ...
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 15.03.2011, 18:26
Stammgast
 
Registriert seit: 24.01.2011
Beiträge: 50
Abgegebene Danke: 1
Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag
Standard

Die trage ich auch nicht in der Hosentasche mit mir rum. ;-)

Nochmal ernsthaft. Ich denke auch, dass die Gefahr nicht allzu groß ist. Allerdings dachte ich früher, da wäre gar keine Gefahr.
Kann mir vielleicht noch jemand zu meinem Post darüber etwas sagen? Also wie die Hersteller mit der Problematik umgehen, falls doch mal eine Batterie ausgast?

Bzw. speziell die Sache mit der explodierten iTP A3 Eos?
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 15.03.2011, 18:41
Benutzerbild von Noerstroem
Moderator
Flashaholic**
 
Registriert seit: 31.05.2010
Ort: Olching/ Kreis FFB
Beiträge: 2.984
Abgegebene Danke: 1.013
Erhielt 680 Danke für 346 Beiträge
Standard

Wenn Du davor Angst hast, würd ich mal die O-Ringe entfernen. Wenn die Lampe nicht mehr wasserdicht ist, ist sie auch nicht mehr luftdicht.
Überdruck sollte sich dann über das Gewinde ins Freie verabschieden.
Wenn Du ganz sicher gehen willst irgendwo ein kleines Loch bohren.
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 16.03.2011, 08:02
Flashaholic*
 
Registriert seit: 13.12.2010
Beiträge: 352
Abgegebene Danke: 101
Erhielt 45 Danke für 24 Beiträge
Standard

Haben manche Lampen nicht sogar ein kleines Gummiventil, was Überdruck raus,
aber kein Wasser rein läßt?
Habe so was an meiner Ex geschützten UKe.
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 16.03.2011, 11:07
Stammgast
 
Registriert seit: 24.01.2011
Beiträge: 50
Abgegebene Danke: 1
Erhielt 1 Danke für 1 Beitrag
Standard

Mir geht es nicht unbedingt um meine Ängste. Ich glaube eigentlich auch nicht, dass die Lampen so gefährlich sind. Dann würden nicht die meisten Lampen wasserdicht sein. Aber mich würde interessieren, wie diese Problematik des Überdrucks gelöst wird? Da muss es doch etwas geben, selbst wenn etwas bei der Lampe platzt, dass es nicht gefährlich wird? Z.B. der Gummischalter könnte es sein, dass dieser zuerst platzt, sodass dieser eine Art Sicherheitsfunktion innehat?
Ich möchte auch nicht damit anfangen, Löcher in die Lampe zu boren. Ich baue in mein Auto doch auch keinen Airbag ein.

Grüße,

Section31
Mit Zitat antworten
Antwort

zu unserem Outdoor Forum

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wie gefährlich ist diese LI-Ion -Kombi Tozupi Lithium-Technologie 40 27.10.2011 16:01
Wasserdichte Kopflampe Steini2610 Taschenlampen Kaufberatung & Diskussion 3 27.02.2011 15:44


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:15 Uhr.


Powered by vBulletin™
Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Template-Modifikationen durch TMS
Taschenlampen Forum ©2009-2012, LED-Taschenlampen .info
Übersicht, Vergleich und LED Taschenlampen Test
Thema: Wasserdichte Lampen gefährlich wegen Explosionsgefahr?