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#1
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Hallo, ich lese immer mal wieder Berichte im Internet über ausgasende Batterien und Akkus, die dazu führen, dass ein Gummischalter einer Lampe sich ausbeult oder platzt. Dabei geht es auch um NIMH-Akkus inklusive Eneloops und herkömmliche Alkaline Batterien. Da ist mir aufgefallen, dass eigentlich die meisten Lampen wasserdicht sind und viele haben nicht einmal einen Gummischalter sondern einen Twistie. Stellt dies nicht eine ziemliche Gefahr dar? Ich meine, könnte es nicht zu gefährlichen Explosionen führen, wenn eine Batterie aus irgendwelchen Gründen in einem wasserdichten Batterierohr ausgast und einen Überdruck erzeugt? Tauchlampen haben aus diesem Grund ein Sicherheitsventil, aber wie ist das mit unseren LED - Lampen? Ich bin gespannt auf die Antworten, mich würde interessieren, wie die Lampenhersteller mit diesen Gefahren umgehen und ob unser Hobby vielleicht gar nicht so ungefährlich ist. Viele Grüße Section31 |
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#2
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Rauchen und saufen ist auch gefählich...........
Das ist im grundegenommen vernachlässigbar, Ni-mh Zellen gasen nicht so extren schnell aus das es gefährlich wird, wenn doch hauts wahrscheinlich dann den O-Ring raus. Viel dürfte bei einer soliden Alukonstruktion da nicht passieren. Gefährlich wirds bei Li-ion´s ohne Protection, wenn die mal innerlich brennen und anfangen sich aufzublähen, möchte ich nicht in der Nähe sein. Allgemein wird die Explosionsgefahr von Lampen dramatisch überschätzt. Mir sind 3 Fälle von explodierenden Lampen bekannt, davon sind mind. 2 auf menschliches versagen zurückzuführen. Die im CPF exlodierte TK Monster Lampe, wurde von einen Anfänger zur Explosion gebracht der nicht in der Lage war alle Akkus gleichmäßig zu laden. bei der Explodierten L1200 im MF war ein Akku gnadenlos durch einen UF Billiglader überladen und somit........ Puff! und wer Asbach uralte SF CR123A´s in ne Lampe steckt und sich wundert das die platzt braucht sich auch nicht wundern.......... Logische schlussfolgerung: wer sein Material ordentlich behandelt muss keine Angst davor haben! |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Bierbauch_Baer für den nützlichen Beitrag: | ||
Fibo (29.01.2012) | ||
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#3
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Stimmt da kann ich dir nur zustimmen. Habe selbst eine Tauchlampe mit sechs 18650 Akkus
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#4
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Ich hatte das Problem bei meiner Fenix TK 45, die sich im Dauerbetrieb so erwärmt hatte, dass sich ein Überdruck in der Lampe gebildet hat. Lampe ausgemacht und abkühlen lassen. Problem erledigt.
Ich denke auch, dass die Wasserdichtigkeit nicht dazu führt, dass dir die Lampen um die Ohren fliegen. Ein wenig Sorgfalt und know how und man muss sich keine Sorgen machen, dass etwas passiert. Korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe |
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#5
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Hallo,
danke schon mal für Eure Antworten. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht bis ich mir eine iTP A3 Eos Taschenlampe kaufen wollte. Beim googeln, ob sie wohl gut sei, habe ich dann ebenfalls einen Bericht im CPF gefunden, wo jemand sagte, ihm sei die kleine mit einer AAA Alkaline betriebenen Lampe um die Ohren geflogen. Er berichtet von einem Knall, der so laut wie ein Schuss gewesen sein soll. Anschließend hatte er kleine Splitter von der Frontscheibe sowie LED und weiterer Bauteile in der Hand und im Raum verstreut. Der Batterie sah noch in Ordnung aus. Einige Leute im CPF haben geschlussfolgert, dass die Batterie ausgegast haben müsse und einen Überdruck erzeugt hat, der nicht anders ausgeglichen werden konnte. Leider kann ich Euch keinen Link geben, da das CPF derzeit offline ist. Inzwischen habe ich mir die iTP A3 gekauft und denke wohl, dass dies ein Einzelfall war. Trotzdem interessieren mich sehr Eure Meinung speziell zu dieser kleinen Lampe und auch zum Thema allgemein. Ich bin seit dem auf mehrere Threads mit aufgeblähten Fenixen gestoßen und es klingt plausibel, dass ein hoher Druck in wasserdichten Lampen entstehen kann. Da habe ich mich gefragt, ob das wirklich so vernachlässigbar ist. Denn wenn eine Batterie ausgast, wohin soll dann der Druck entweichen? Also zum Schluss nochmal: Denkt Ihr ich kann meine iTP A3 gefahrlos nutzen? Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn die AAA Batterie ausgasen sollte? Und schließlich: Könnte man bei Lampen mit RubberTailCap davon sprechen, dass dies als eine Art Sicherheitsventil funktioniert? Ich meine, würde bei solchen Lampen als erstes der Schalter platzen ohne dass viel passiert, bevor schlimmeres passiert? Sorry für den langen Thread, aber mich interessiert das doch sehr, da ich mir eigentlich über so etwas keine Gedanken machen möchte. Also danke für Eure Antworten. Grüße, Section31 |
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#6
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Ich halte billige no name Halogen-Leuchtmittel in billigen Lampen, z. B. 300 W Decken-Fluter ohne ausreichenden Splitterschutz, für deutlich gefährlicher ...
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#7
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Die trage ich auch nicht in der Hosentasche mit mir rum. ;-)
Nochmal ernsthaft. Ich denke auch, dass die Gefahr nicht allzu groß ist. Allerdings dachte ich früher, da wäre gar keine Gefahr. Kann mir vielleicht noch jemand zu meinem Post darüber etwas sagen? Also wie die Hersteller mit der Problematik umgehen, falls doch mal eine Batterie ausgast? Bzw. speziell die Sache mit der explodierten iTP A3 Eos? |
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#8
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Wenn Du davor Angst hast, würd ich mal die O-Ringe entfernen. Wenn die Lampe nicht mehr wasserdicht ist, ist sie auch nicht mehr luftdicht.
Überdruck sollte sich dann über das Gewinde ins Freie verabschieden. Wenn Du ganz sicher gehen willst irgendwo ein kleines Loch bohren. |
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#9
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Haben manche Lampen nicht sogar ein kleines Gummiventil, was Überdruck raus,
aber kein Wasser rein läßt? Habe so was an meiner Ex geschützten UKe. |
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#10
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Mir geht es nicht unbedingt um meine Ängste. Ich glaube eigentlich auch nicht, dass die Lampen so gefährlich sind. Dann würden nicht die meisten Lampen wasserdicht sein. Aber mich würde interessieren, wie diese Problematik des Überdrucks gelöst wird? Da muss es doch etwas geben, selbst wenn etwas bei der Lampe platzt, dass es nicht gefährlich wird? Z.B. der Gummischalter könnte es sein, dass dieser zuerst platzt, sodass dieser eine Art Sicherheitsfunktion innehat?
Ich möchte auch nicht damit anfangen, Löcher in die Lampe zu boren. Ich baue in mein Auto doch auch keinen Airbag ein. Grüße, Section31 |
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