Wasserdichte Lampen gefährlich wegen Explosionsgefahr?

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
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Hallo,

ich lese immer mal wieder Berichte im Internet über ausgasende Batterien und Akkus, die dazu führen, dass ein Gummischalter einer Lampe sich ausbeult oder platzt. Dabei geht es auch um NIMH-Akkus inklusive Eneloops und herkömmliche Alkaline Batterien. Da ist mir aufgefallen, dass eigentlich die meisten Lampen wasserdicht sind und viele haben nicht einmal einen Gummischalter sondern einen Twistie. Stellt dies nicht eine ziemliche Gefahr dar? Ich meine, könnte es nicht zu gefährlichen Explosionen führen, wenn eine Batterie aus irgendwelchen Gründen in einem wasserdichten Batterierohr ausgast und einen Überdruck erzeugt?
Tauchlampen haben aus diesem Grund ein Sicherheitsventil, aber wie ist das mit unseren LED - Lampen?
Ich bin gespannt auf die Antworten, mich würde interessieren, wie die Lampenhersteller mit diesen Gefahren umgehen und ob unser Hobby vielleicht gar nicht so ungefährlich ist.

Viele Grüße

Section31
 

Bierbauch_Baer

Flashaholic*
3 Juni 2010
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Unterfranken
Rauchen und saufen ist auch gefählich...........

Das ist im grundegenommen vernachlässigbar, Ni-mh Zellen gasen nicht so extren schnell aus das es gefährlich wird, wenn doch hauts wahrscheinlich dann den O-Ring raus. Viel dürfte bei einer soliden Alukonstruktion da nicht passieren.

Gefährlich wirds bei Li-ion´s ohne Protection, wenn die mal innerlich brennen und anfangen sich aufzublähen, möchte ich nicht in der Nähe sein.

Allgemein wird die Explosionsgefahr von Lampen dramatisch überschätzt.

Mir sind 3 Fälle von explodierenden Lampen bekannt, davon sind mind. 2 auf menschliches versagen zurückzuführen.

Die im CPF exlodierte TK Monster Lampe, wurde von einen Anfänger zur Explosion gebracht der nicht in der Lage war alle Akkus gleichmäßig zu laden.

bei der Explodierten L1200 im MF war ein Akku gnadenlos durch einen UF Billiglader überladen und somit........ Puff!

und wer Asbach uralte SF CR123A´s in ne Lampe steckt und sich wundert das die platzt braucht sich auch nicht wundern..........

Logische schlussfolgerung: wer sein Material ordentlich behandelt muss keine Angst davor haben!
 
  • Danke
Reaktionen: Fibo

Geroderich

Flashaholic
7 Januar 2011
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30519 Hannover
Ich hatte das Problem bei meiner Fenix TK 45, die sich im Dauerbetrieb so erwärmt hatte, dass sich ein Überdruck in der Lampe gebildet hat. Lampe ausgemacht und abkühlen lassen. Problem erledigt.
Ich denke auch, dass die Wasserdichtigkeit nicht dazu führt, dass dir die Lampen um die Ohren fliegen.
Ein wenig Sorgfalt und know how und man muss sich keine Sorgen machen, dass etwas passiert.
Korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
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Hallo,

danke schon mal für Eure Antworten. Ehrlich gesagt, habe ich mir darüber nie Gedanken gemacht bis ich mir eine iTP A3 Eos Taschenlampe kaufen wollte. Beim googeln, ob sie wohl gut sei, habe ich dann ebenfalls einen Bericht im CPF gefunden, wo jemand sagte, ihm sei die kleine mit einer AAA Alkaline betriebenen Lampe um die Ohren geflogen. Er berichtet von einem Knall, der so laut wie ein Schuss gewesen sein soll. Anschließend hatte er kleine Splitter von der Frontscheibe sowie LED und weiterer Bauteile in der Hand und im Raum verstreut. Der Batterie sah noch in Ordnung aus. Einige Leute im CPF haben geschlussfolgert, dass die Batterie ausgegast haben müsse und einen Überdruck erzeugt hat, der nicht anders ausgeglichen werden konnte.

Leider kann ich Euch keinen Link geben, da das CPF derzeit offline ist.
Inzwischen habe ich mir die iTP A3 gekauft und denke wohl, dass dies ein Einzelfall war. Trotzdem interessieren mich sehr Eure Meinung speziell zu dieser kleinen Lampe und auch zum Thema allgemein.
Ich bin seit dem auf mehrere Threads mit aufgeblähten Fenixen gestoßen und es klingt plausibel, dass ein hoher Druck in wasserdichten Lampen entstehen kann. Da habe ich mich gefragt, ob das wirklich so vernachlässigbar ist. Denn wenn eine Batterie ausgast, wohin soll dann der Druck entweichen?
Also zum Schluss nochmal: Denkt Ihr ich kann meine iTP A3 gefahrlos nutzen? Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn die AAA Batterie ausgasen sollte?
Und schließlich: Könnte man bei Lampen mit RubberTailCap davon sprechen, dass dies als eine Art Sicherheitsventil funktioniert? Ich meine, würde bei solchen Lampen als erstes der Schalter platzen ohne dass viel passiert, bevor schlimmeres passiert?

Sorry für den langen Thread, aber mich interessiert das doch sehr, da ich mir eigentlich über so etwas keine Gedanken machen möchte. Also danke für Eure Antworten.

Grüße,

Section31
 

2000wolf

Flashaholic
28 November 2010
246
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0
Ich halte billige no name Halogen-Leuchtmittel in billigen Lampen, z. B. 300 W Decken-Fluter ohne ausreichenden Splitterschutz, für deutlich gefährlicher ...
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
159
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Die trage ich auch nicht in der Hosentasche mit mir rum. ;-)

Nochmal ernsthaft. Ich denke auch, dass die Gefahr nicht allzu groß ist. Allerdings dachte ich früher, da wäre gar keine Gefahr.
Kann mir vielleicht noch jemand zu meinem Post darüber etwas sagen? Also wie die Hersteller mit der Problematik umgehen, falls doch mal eine Batterie ausgast?

Bzw. speziell die Sache mit der explodierten iTP A3 Eos?
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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2.553
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Bayern
Wenn Du davor Angst hast, würd ich mal die O-Ringe entfernen. Wenn die Lampe nicht mehr wasserdicht ist, ist sie auch nicht mehr luftdicht.
Überdruck sollte sich dann über das Gewinde ins Freie verabschieden.
Wenn Du ganz sicher gehen willst irgendwo ein kleines Loch bohren.
 

hollowman01

Flashaholic*
13 Dezember 2010
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43
Haben manche Lampen nicht sogar ein kleines Gummiventil, was Überdruck raus,
aber kein Wasser rein läßt?
Habe so was an meiner Ex geschützten UKe.
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
159
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18
Mir geht es nicht unbedingt um meine Ängste. Ich glaube eigentlich auch nicht, dass die Lampen so gefährlich sind. Dann würden nicht die meisten Lampen wasserdicht sein. Aber mich würde interessieren, wie diese Problematik des Überdrucks gelöst wird? Da muss es doch etwas geben, selbst wenn etwas bei der Lampe platzt, dass es nicht gefährlich wird? Z.B. der Gummischalter könnte es sein, dass dieser zuerst platzt, sodass dieser eine Art Sicherheitsfunktion innehat?
Ich möchte auch nicht damit anfangen, Löcher in die Lampe zu boren. Ich baue in mein Auto doch auch keinen Airbag ein.

Grüße,

Section31
 

LichtAn!

Flashaholic*
12 Oktober 2010
974
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Rhein-Main Gebiet
Wäre sicherlich nicht verkehrt ein Überdruckventil an Lampen anzubringen die Akkus benutzen, die heftig auf Kurzschluss etc. reagieren können. Wird aber meines Wissens nach bei keinem Hersteller gemacht. :rolleyes:
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
159
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Wenn, dann müssten aber alle wasserdichten Lampen ein Überdruckventil erhalten. Primär - Batterien sind ja auch nicht ausgenommen; die können ja auch ausgasen.
Da die meisten Lampen kein solches Ventil haben, aber dennoch wasserdicht sind, kann man doch nur schlussfolgern, dass die Gefahr sich dadruch zu verletzen, vernachlässigbar gering ist, oder? Nur warum ist dies so?
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
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18
Falls man die Gefahr einer Explosion nicht ganz ausschließen könnte, dann wäre es ja sogar fahrlässig, einem Kind eine (natürlich nicht allzu helle) Taschenlampe zu geben. In dem Fall wäre doch eine Explosion noch schlimmer... :eek:
 

Duglum

Flashaholic*
9 Januar 2011
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München
Man sollte ein Kind auch nicht schaukeln lassen, schließlich kann die Kette reißen und es verletzt sich.

Man kann alles übertreiben und fast nichts komplett ausschließen. Bei normalem Umgang sind sowohl Primärzellen als auch Li-Ion Akkus ausreichend sicher. Wenn Du es 100%ig sicher haben willst bohr ein Loch in die Lampe und verschließ es mit Wachs, dann hast du ein Überdruckventil.

Oder die Zusammenfassung in kurz: Das Leben ist kein Ponyhof. ;)
 

Geroderich

Flashaholic
7 Januar 2011
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28
30519 Hannover
Ich denke auch, dass bei normalem Umgang eine höchstmögliche Sicherheit zu erreichen ist.
Würde mir da nicht zu sehr nen Kopf machen.
Ansonsten Loch bohren, O-Ringe raus dann ist eh nichts mehr zu erwarten.
Gruß
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
159
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Bei einer öffentlichen Schaukel weiß ich aber, dass sie von der Stadt gewartet wird. (Zumindest gehe ich davon aus. ;))

Also gehst Du davon aus, dass eine Taschenlampenexplosion so selten vorkommt, wie das reißen einer Ketter bei einer Schaukel? Dann kann ich damit leben.
Ich war nur deswegen besorgt, da ich mehr Berichte über explodierte Taschenlampen und aufgeblähte Gummischalter lese als über gerissene Schaukelketten. Außerdem sind mir auch schon öfter mal Batterien ausgelaufen.

Ach und nochwas: Die Batteriehersteller sagen, man soll keine Batterien in wasserdichten Behältern wie wasserdichten Taschenlampen verwenden. Die Schaukelindustrie warnt aber nicht vor dem Benutzen durch Kinder. ;)

Bitte nicht falsch verstehen, ich wollte damit nur erklären, warum ich hier etwas auf Nummer sicher gehen möchte.

Dennoch frage ich mich noch immer, wie die Hersteller mit einem eventuellen Überdruck umgehen. Die haben das doch bestimmt im Griff, da so etwas durchaus auch bei normalem Umgang vorkommen kann, jedoch würd mich sehr interessieren, wie dies geregelt wird. Wie gesagt, vielleicht hat ja noch jemand konkrete Informationen...

Vielen Dank auch nochmal an alle... :)

Section31

PS: @LichtAn: Ich dachte, auch eneloops könnten ausgasen? Ist doch mit diversen Fenixen vorgekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Duglum

Flashaholic*
9 Januar 2011
456
296
63
München
Bei einer öffentlichen Schaukel weiß ich aber, dass sie von der Stadt gewartet wird. (Zumindest gehe ich davon aus. ;))

Also gehst Du davon aus, dass eine Taschenlampenexplosion so selten vorkommt, wie das reißen einer Ketter bei einer Schaukel? Dann kann ich damit leben.
Ich war nur deswegen besorgt, da ich mehr Berichte über explodierte Taschenlampen und aufgeblähte Gummischalter lese als über gerissene Schaukelketten. Außerdem sind mir auch schon öfter mal Batterien ausgelaufen.
Auslaufende Batterien sind fast ausschließlich ein Problem von billigen und/oder überlagerten Alkalines.
Und ja, eine explodierende Taschenlampe dürfte in etwa genau so oft vorkommen wie ein Schaukelunfall. Wenn man sich die Berichte mal genauer durchguckt sieht man dass in allen mir bekannten Fällen sehr billige und als mangelhaft bekannte Lader und/oder Akkus sowie eine riesige Portion menschliches Versagen bzw. falsche Nutzung zusammengekommen sind.

Am besten sieht man das z.B. an der TK Monster Explosion wo 6x ungeschützte 18650er verwendet wurden. Und zwar ohne dass diese auch nur mal auf Spannung überprüft worden wären.
Oder auch die explodierte Ultrafire oder Trustfire-sonstwas Lampe von Paul Tummers: Da wurden 3 als mies bekannte "Ultrafire 3000mAh", vmtl. ungeschützt, in Reihe in einer hoch bestromten Halogenlampe tiefentladen. Danach wurden 2 der 3 Akkus über Nacht in einem als mies bekannten Ladegerät überladen bzw. einfach gnadenlos vollgeprügelt. Der dritte wurde dann nur ein paar Stunden geladen. Das ganze dann wieder in die Lampe und poof.
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Ich wage sogar mal zu behaupten, dass eine "explodierende" Taschenlampe weit seltener ist als eine gerissene Kette bei einer Schaukel

@section31: Du hast schon ein paarmal gefragt, was die Hersteller dagegen tun. Die meisten Hersteller tun gar nichts. Wenn der Akku ausgast, macht's in der Regel "Peng".

Aber wie meine Vorredner schon sagten: Alle (auch mir) bekannten Unglücke sind auf Unwissenheit/Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Deshalb sollte für jemanden, der sich Lampen kauft, die mit LiIon-Akkus laufen, ein Messgerät Pflicht sein.

Wenn man jemanden in einen Ferrari setzt, ihm nur zeigt, wo das Gaspedal ist und wie man geradeaus fährt und ihn dann eine Strecke von einigen hundert Metern fahren lässt, wird er unweigerlich gegen die Wand fahren.

Man mag jetzt sagen, dieses Beispiel ist an den Haaren herbeigezogen. Aber nur deshalb, weil man das Wissen um Bremse und Lenkrad beim Auto voraussetzt.

Genauso sollte es aber auch bei Taschenlampen sein. Ein wenig Grundwissen sollte man sich aneignen. Bloß - im Zuge immer hellerer Taschenlampen, die den Akkus immer mehr abfordern, ist das noch nicht so publik geworden.

Den paar Unglücken, die in den einschlägigen Foren bekannt geworden sind, stehen Millionen verkaufter Lampen gegenüber, bei denen nichts passiert ist oder passieren wird.

Von daher: Mach dir keinen Kopf, aber handle immer bewusst.

Gruß
Walter
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
159
11
18
Hallo Leute,

danke auch noch einmal für Eure ausführliche Einschätzung. Das klingt ja alles dann doch recht sicher.

Und ich muss noch dazu sagen, ich will ja nicht einmal den Ferrari. ;) Sprich: Ich möchte keine LiIon Akkus nutzen, sondern lediglich eneloops.


Daher nochmal ganz kurz: Wie sieht das aus mit den Fällen, in denen eneloops ausgegast haben, sodass sich der Gummischalter aufgebläht hat? Dies ist unter anderem mit Fenix Lampen und frischen eneloops geschehen. Stellt dieses Szenario eine potenzielle Gefahr dar? Oder geht schlimmstenfalls nur etwas an der Lampe kaputt?

Grüße,

Section31
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Nichts genaues weiß man nicht, aber mir sind nur Fälle bekannt, wo sich die Schalter aufgebläht haben und nicht mehr passiert ist.
Dass sich der Schalter aufbläht, ist ja ein Zeichen dafür, dass der entstehende Druck eine Stelle "gefunden" hat, wo er hinkann - in diesem Fall das schwächste Glied in der Kette. Demzufolge gehe ich einfach mal davon aus, dass im Extremfall nicht die Lampe zerbirst, sondern lediglich das Schaltergummi platzt oder herausfliegt.

Gruß
Walter
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
2.464
1.102
113
Kreis Heinsberg, NRW
Von schlimmen Unfällen, weil eine mit NiMH-Akkus betriebenen Lampe die Akkus ausgegast haben, hörte ich bis jetzt noch nie etwas.

Obwohl - Ich las mal von einem Fall, bei dem eine Fenix LD20, sehr lange im Tailstand betrieben wurde. Dabei gasten die Akkus aus und das Schaltergummi blähte sich auf - und dann ist es passiert:eek::eek: - Die Lampe fiel um!!! ;):D:D
 

cad

16 Januar 2011
29
0
1
Obwohl - Ich las mal von einem Fall, bei dem eine Fenix LD20, sehr lange im Tailstand betrieben wurde. Dabei gasten die Akkus aus und das Schaltergummi blähte sich auf - und dann ist es passiert:eek::eek: - Die Lampe fiel um!!! ;):D:D
:D

Wie schaut es eigentlich mit Lithium Primärzellen zB. Energizer Ultimate Lithium AAA aus?
Gibts da ein ausgasen? Weil eine solche hab ich in meiner ITP A3.

Oder CR123 Primärzellen... Lithium "Fotobatterien".
Wie schaut es da aus? Panikmache hin oder her aber so eine mini Rohrbombe (ITP A1) wär sicher unschön.
Und da gibts ja kein Schaltergummi... hält der O-Ring gibts nur noch einen Weg -> nach vorne raus.

Grüße
cad
 
Zuletzt bearbeitet:

2000wolf

Flashaholic
28 November 2010
246
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Nebenbei:

Ich habe ausgasende Akkus bislang nur durch massives Überladen oder zu heftiges Entladen "hingekriegt". Dabei wurden sie aber auch so heiss, dass man sie nicht mehr anfassen konnte.

=> Mein Fazit: Bevor eine Lampe so heiss wird, dass ich mich daran verbrenne, schalte ich sie halt einfach ab... ;)
 

Section31

Flashaholic
24 Januar 2011
159
11
18
Hallo,

ich hab zu diesem Thema noch eine Rückfrage. Ich weiß nicht, ob es besser ist, einen neuen Thread dazu zu erstellen. Ich versuch es erstmal hier:

Meine Frage bezieht sich auf wasserdichte Lampen (IP68) mit Twisties: Wenn ich bei den Lampen den O-Ring am Gewinde des Lampenkörpers entferne, kann ich dann sichergehen, dass jeglicher Überdruck durch evtl. ausgasende Batterien (nimh, Alkaline) sofort gefahrlos aus dem Lampenkörper entweichen kann ohne dass ein gefährlicher Überdruck entsteht?

Außerdem: Gibt es irgendwelche Nachteile, oder können dadurch neue Gefahrenquellen entstehen? Mir ist klar, dass die Lampe dann nicht mehr wasserdicht ist. Aber sonst noch was?

Entschuldigt, wenn dies eine doofe Frage ist, aber mich interessiert das einfach, falls ich bei einigen Lampen absolut auf Nummer sicher gehen möchte. ;-)
 

Zor

29 Dezember 2010
17
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NRW
Hi...Wasserdichtigkeit u Exschutz sind verschiedene paar Schuhe.Eine Exschutzlampe ist meistens gar nicht wasserdicht , sondern nur Spritzwassergeschützt...siehe Atex 100..wird eingeteilt in Gasklassen, abhängig von der Temperatur..Klasse 2a;2b,2c(Gase,Stäube)...Bergbau Klasse1...u
Ausserdem sind Akkus gar nicht zugelassen es sei denn, er ist Original vom Hersteller u ist geprüft.Bei "Richtiger" Handhabung besteht aber keine Gefahr...also:Messen;Schutzschaltung...wieviel Ampere leistet der Akku...fertig..Lg
 
27 Januar 2012
4
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0
Sicherheit bei Lampe mit 2 Li Ion Akkus

Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, dass meine Frage nicht schon zig mal gestellt wurde:

Ich habe neulich im Messerforum von einem Unfall mit einer Lampe mit 3 Lithium Akkus gelesen. Soweit ich das verstanden habe, war der Nutzer wohl selber schuld, da er noch nicht mal wusste, dass er ungeschützte Akkus verwendet und er die Akkus nicht gleichmäßig geladen bzw. überladen hat.

Trotzdem bin ich jetzt aufgrund der schrecklichen Bilder verunsichert und habe immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich (im Winter fast täglich) meine Lampe(n) zum Rad Fahren einschalte.

Was meint ihr, kann unter folgenden Bedingungen etwas Ähnliches passieren?

- Verwendung von 2 geschützten Akkus in Reihenschaltung in einer Billig-LED-Lampe (Trustfire, Ultrafire SSC P7)

- Verwendung nur draußen bei Temperaturen meistens unter 10°C

- Akkus Typ Trustfire true 2400 bzw. Ultrafire 3000 mit PCB protection

- Ladegerät Ultrafire WF-139 (die letzten 2 Jahre, eigentlich keine Probleme)

bzw. XTar WP6 II (ab jetzt wohl eher bevorzugt, aber lädt nicht so voll)

bzw. Trustfire TR-003P4 (scheint nicht in allen Schächten gleichmäßig zu
laden, wenn einer grün zeigt, bleibt ein anderer noch lange auf rot,
selbst wenn man die Akkus austauscht!)

- sobald Ladegerät auf grün, Akkus raus

- Tiefentladung wird vermieden durch sparsamen Einsatz

Meine größte Unklarheit: Können geringe Spannungsunterschiede zwischen den beiden (geschützten) Akkus beim Betrieb schon gefährlich sein? (Dann muss ich wohl noch ein Multimeter kaufen und jedes Mal nachmessen.)

Danke für eine kurze Antwort!

Holger
 

Kiyoshi

Flashaholic**
17 Oktober 2011
2.217
398
0
NRW
Meine größte Unklarheit: Können geringe Spannungsunterschiede zwischen den beiden (geschützten) Akkus beim Betrieb schon gefährlich sein? (Dann muss ich wohl noch ein Multimeter kaufen und jedes Mal nachmessen.)
Ein Multimeter solltest du auch besitzen, wenn du nur einen Akku verwendest. :eek:
 

NashBen

Flashaholic***
29 April 2011
6.816
2.449
113
der Ottostadt an der Elbe
Dann muss ich wohl noch ein Multimeter kaufen und jedes Mal nachmessen.


Dass du bis jetzt bei einer zweizelligen Lampe und diesen Ultrafire-Akkus noch nie mit einem Multimeter kontrolliert hast ist echt mutig! :eek:

Ein Multimeter ist Pflicht! Wenn du damit kontrollierst und in einer zweizelligen Lampe nur Akkus des gleichen Herstellers, des gleichen Alters und der gleichen Spannung benutzt musst du keine Angst haben vor Ausgasungen/Explosionen!
Hochwertige Akkus sind auch zu empfehlen. AWs sind sicherlich mit die beste Wahl, aber teuer. Auch sehr gut aber günstiger sind die blau/weißen Solarforce 2400 mAh, zu beziehen bei Solar Force.


Viele Grüße,

Ben
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
962
113
Umkreis Heidelberg
Ich nutze hauptsächlich Akkus aus dem mittleren Segment (Trustfire geflammt 2400 bzw. jetzt die neueren Trustfire rot/gold 3000mAh, Xtar 2600mAh).
Von Ultrafire halte ich nicht so sonderlich viel.

Messen bei Lampen mit mehreren Akkus sehe ich als Pflicht an (wenn man absolut zuverlässiges Material hat z.B. Plialader oder guten Modellbaulader und hochwertige Akkus, könnte man das etwas vernachlässigen und ich würde es nicht jedes Mal machen).
Wenn das nicht vorhanden ist, gehört messen für mich zum Alltag. Um nur die Spannung zu messen, kannst Du einen Billigmultimeter nehmen oder z.B. das Messgerät von Aldi, was die ab un zu für 3,99€ anbieten.

Für Amperemessungen musst Du beim Multimeter etwas mehr investieren oder zumindest gute Messleitungen dazu kaufen oder bauen.

Zu finden ist es unter der Googlesuche: gt bt 02

Da sind zwar keine Li-Ionen Akkus genannt, aber da es 9V Akkus messen kann, sind auch Li-Ionen kein Problem. Sie sind in Deutschland nur extrem untypisch, oder wer hat schon vor den Taschenlampen von 18650, 14500 oder 10440 gehört?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Dass du bis jetzt bei einer zweizelligen Lampe und diesen Ultrafire-Akkus noch nie mit einem Multimeter kontrolliert hast ist echt mutig! :eek:
Naja, immerhin sind es geschützte, da kann eigentlich nichts schlimmeres passieren als dass die Lampe vorzeitig ausgeht, oder dass die Akkus schneller altern wg. häufiger Tiefentladung. Also keine Panik.

Akkuspannung messen ist trotzdem empfehlenswert! Da merkt man sofort wenn etwas nicht stimmt, und man weiß auch frühzeitig, dass man nachladen sollte (oder eben noch nicht muss).

Gegen den WF-139 ist nichts einzuwenden.
Vom TR-003P4 halte ich nicht viel, der ist billig aufgebaut, hat ein seltsames Ladeverhalten, und schaltet bei Ladeende nicht wirklich ab, also Akkus raus wenn grün. Und es scheint große Qualitätsschwankungen zu geben.
 

NashBen

Flashaholic***
29 April 2011
6.816
2.449
113
der Ottostadt an der Elbe
Naja, immerhin sind es geschützte, da kann eigentlich nichts schlimmeres passieren als dass die Lampe vorzeitig ausgeht, oder dass die Akkus schneller altern wg. häufiger Tiefentladung. Also keine Panik.


Stimmt schon.

Aber ich habe oft genug von angeblich geschützten Ultrafires gelesen, die es dann doch nicht waren, insofern bin ich da übervorsichtig. ;)


Viele Grüße,

Ben
 

Perwollhampster

Flashaholic*
25 September 2011
311
74
28
Cham, Oberpfalz
Hatte zu Beginn meiner Flashie Karriere auch ein wenig Bammel vor den LiIons. Hab's sie immer draussen am Balkon geladen. Mittlerweile hab ich ne TinyMonster mit vier 18650ern. :)
Hab mir einen Peinlichst genauen Umgang mit den Akkus angewöhnt sowie regelmäßiges prüfen der akkuspannung.

Eine andere Frage würd mich aber schon noch beschäftigen. Dies betrifft aber eher die Händler und dreht sich um die Produkthaftung. In der Meisterschule wurde uns gesagt das der Hersteller in der Pflicht ist nachzuweisen das sein Produkt fehlerhaft war und nicht der Käufer. Das war ja vor Jahren noch umgekehrt. Bei importeuren geht ja die Produkthaftung an den händler über.
Würd mich mal interessieren ob sich unsere Händler auch gegen eventuelle "vorfälle" versichert haben?
 
27 Januar 2012
4
0
0
Hallo Ben,

sind nicht die Länge (meine Ultrafire ca. 69 mm) und der deutlich fühlbare Verbindungsdraht unter der Hülle ein untrügliches Zeichen für den eingebauten Schutz?

Gruß

Holger
 

Stefan

Flashaholic*
18 September 2011
259
48
28
München
Ich würde eher darauf schauen, ob du die Platine am Minuspol spüren kannst. Wenn die nicht da ist, dann ist es eine ungeschützte Version.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
1.462
962
113
Umkreis Heidelberg
Ohne fundiertes Wissen, aber aus meiner Erfahrung: Bei 0,02V ist bei mir bisher noch nichts passiert, aber ich nutze auch max. eine Lampe mit zwei 18650.

Edit: In der Kommastelle verrutscht - ich meinte 0,02V also z.B. 4,2V und 4,18V - 0,1Volt kommt mir schon extrem viel vor und würde ich nicht ausprobieren.
 
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