Kurzbericht ThruNite TN32 UT
Da es seit kurzem die ThruNite TN32 UT bei Amazon.de zu bestellen gibt und ich (mal wieder) nicht widerstehen konnte
, durfte ich heute Vormittag ein Paket aus der Packstation abholen. Darin fand sich dann der inzwischen typische ThruNite-Umkarton:

Die TN32 (ohne UT) kam bei mir letzten Dezember noch im Koffer, aber ehrlich gesagt habe ich den bei allen Lampen nach dem Auspacken nie wieder benutzt, so dass ich den Karton letztlich sogar als Vorteil ansehe, da er nicht so viel Platz wegnimmt und bei Bedarf auch einfacher entsorgt werden kann.
Im Karton fanden sich dann die TN32 UT im gewohnt guten Holster, die Bedienungsanleitung sowie ein Plastiktütchen mit Handschlaufe und zwei Ersatz-O-Ringen (nicht im Bild ist das obligatorische Tütchen mit Silikagel):

Die Lampe und das Zubehör (bis auf das Holster) etwas größer:

Großaufnahme von Reflektor und LED:


Die "Einzelteile" der Lampe, die man ohne Werkzeug und/oder großen Kraftaufwand erreichen kann:

Das Batterierohr ist übrigens vergleichsweise eng, so dass der Träger bestückt mit Enerpower+ 3400 leider nicht mehr hinein gepasst hat - ich musste daher etwas ältere Solarforce-Akkus mit 2400 mAh nehmen. Das sind aber meine ersten Akkus, die nicht mit diesem Lampentyp "kompatibel" sind.
Äußerlich unterscheiden sich TN32 und TN32 UT nur durch die Beschriftung:

Die Verarbeitung ist gewohnt gut, das Gewinde ist leichtgängig und gut gefettet, und die Bedienung über den "Vorwärts"-Endschalter und den butterweichen, gut rastenden Drehring gefällt mir nach wie vor sehr gut - u.a. weil man die Helligkeit damit bereits vor dem Einschalten vorwählen kann. Es wäre nur schön, wenn zwischen "Standby" und "Strobe" etwas mehr Widerstand wäre, damit man nicht so leicht versehentlich in letzteren Modus gelangt.
Das Leuchtbild den TN32 UT hat, wie schon von der TN31 und TN32 bekannt, einen kleinen und extrem hellen "Spot" kombiniert mit einem ausreichend großen und hellen "Spill". Im direkten Vergleich zwischen TN32 und TN32 UT merkt man, dass der "Spot" kleiner und heller ist, aber es liegen - wie auch nicht zu erwarten - keine Welten dazwischen.
Ich habe zwar auch ein paar Bilder beim Leuchten an die weiße Decke gemacht, aber leider sind sie nicht besonders aussagekräftig geworden, da sie nicht gescheit fokussiert sind und ich außerdem vergessen hatte, eine kleinere Blende zu nehmen, damit die Bilder mit 1/2000s Belichtungszeit auch wirklich den Helligkeitsunterschied zeigen - so sieht es aus, als wäre die TN32 heller, weil beide im Zentrum noch voll bzw. überbelichtet sind und daher (neben der Lichtfarbe im ersten Vergleichsbild) nur der Größenunterschied auffällt:
Links: TN32 UT, rechts: TN32 (1/100s)
Dito, aber kürzer belichtet (1/2000s)
(Sonstige Parameter: F/2.8, 100 ISO, 6500 K)
Mini-Fazit
Für 149,95 EUR dürfte die TN32 UT momentan die günstigste (direkt in Deutschland zu kaufende) Lampe sein, die über 1 km weit leuchtet (bei den üblichen 0,25 Lux am Ziel) - gemessen habe ich übrigens (mit meinem Nexus 5) ca. 28.500 Lux auf 3 m, was umgerechnet 256.500 Lux auf 1 m sind, also rechnerisch fast 1013 m Reichweite.
Wer schon eine TN32 hat, muss jetzt nicht gleich Geld zusammenkratzen, um sich die UT zu holen - in der Praxis dürfte die Leistungssteigerung kaum zu spüren sein, d.h. die TN32 gehört jetzt keineswegs zum alten Eisen.
Ist man aber gerade auf der Suche nach einem Hochleistungs-"Thrower", sollte man die TN32 UT auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen, zumal sie meiner Meinung nach optisch auch wesentlich gefälliger als die von den Leistungsdaten vergleichbare AceBeam T20 ist und noch dazu die angenehme Kombi aus Endkappenschalter und Magnetring hat. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden
Hoffe, dieser Kurzbericht hat Euch gefallen!
Ciao
Thomas
Da es seit kurzem die ThruNite TN32 UT bei Amazon.de zu bestellen gibt und ich (mal wieder) nicht widerstehen konnte
, durfte ich heute Vormittag ein Paket aus der Packstation abholen. Darin fand sich dann der inzwischen typische ThruNite-Umkarton:
Die TN32 (ohne UT) kam bei mir letzten Dezember noch im Koffer, aber ehrlich gesagt habe ich den bei allen Lampen nach dem Auspacken nie wieder benutzt, so dass ich den Karton letztlich sogar als Vorteil ansehe, da er nicht so viel Platz wegnimmt und bei Bedarf auch einfacher entsorgt werden kann.
Im Karton fanden sich dann die TN32 UT im gewohnt guten Holster, die Bedienungsanleitung sowie ein Plastiktütchen mit Handschlaufe und zwei Ersatz-O-Ringen (nicht im Bild ist das obligatorische Tütchen mit Silikagel):

Die Lampe und das Zubehör (bis auf das Holster) etwas größer:

Großaufnahme von Reflektor und LED:


Die "Einzelteile" der Lampe, die man ohne Werkzeug und/oder großen Kraftaufwand erreichen kann:

Das Batterierohr ist übrigens vergleichsweise eng, so dass der Träger bestückt mit Enerpower+ 3400 leider nicht mehr hinein gepasst hat - ich musste daher etwas ältere Solarforce-Akkus mit 2400 mAh nehmen. Das sind aber meine ersten Akkus, die nicht mit diesem Lampentyp "kompatibel" sind.
Äußerlich unterscheiden sich TN32 und TN32 UT nur durch die Beschriftung:

Die Verarbeitung ist gewohnt gut, das Gewinde ist leichtgängig und gut gefettet, und die Bedienung über den "Vorwärts"-Endschalter und den butterweichen, gut rastenden Drehring gefällt mir nach wie vor sehr gut - u.a. weil man die Helligkeit damit bereits vor dem Einschalten vorwählen kann. Es wäre nur schön, wenn zwischen "Standby" und "Strobe" etwas mehr Widerstand wäre, damit man nicht so leicht versehentlich in letzteren Modus gelangt.
Das Leuchtbild den TN32 UT hat, wie schon von der TN31 und TN32 bekannt, einen kleinen und extrem hellen "Spot" kombiniert mit einem ausreichend großen und hellen "Spill". Im direkten Vergleich zwischen TN32 und TN32 UT merkt man, dass der "Spot" kleiner und heller ist, aber es liegen - wie auch nicht zu erwarten - keine Welten dazwischen.
Ich habe zwar auch ein paar Bilder beim Leuchten an die weiße Decke gemacht, aber leider sind sie nicht besonders aussagekräftig geworden, da sie nicht gescheit fokussiert sind und ich außerdem vergessen hatte, eine kleinere Blende zu nehmen, damit die Bilder mit 1/2000s Belichtungszeit auch wirklich den Helligkeitsunterschied zeigen - so sieht es aus, als wäre die TN32 heller, weil beide im Zentrum noch voll bzw. überbelichtet sind und daher (neben der Lichtfarbe im ersten Vergleichsbild) nur der Größenunterschied auffällt:
Links: TN32 UT, rechts: TN32 (1/100s)
Dito, aber kürzer belichtet (1/2000s)
(Sonstige Parameter: F/2.8, 100 ISO, 6500 K)
Mini-Fazit
Für 149,95 EUR dürfte die TN32 UT momentan die günstigste (direkt in Deutschland zu kaufende) Lampe sein, die über 1 km weit leuchtet (bei den üblichen 0,25 Lux am Ziel) - gemessen habe ich übrigens (mit meinem Nexus 5) ca. 28.500 Lux auf 3 m, was umgerechnet 256.500 Lux auf 1 m sind, also rechnerisch fast 1013 m Reichweite.
Wer schon eine TN32 hat, muss jetzt nicht gleich Geld zusammenkratzen, um sich die UT zu holen - in der Praxis dürfte die Leistungssteigerung kaum zu spüren sein, d.h. die TN32 gehört jetzt keineswegs zum alten Eisen.
Ist man aber gerade auf der Suche nach einem Hochleistungs-"Thrower", sollte man die TN32 UT auf jeden Fall in die engere Wahl ziehen, zumal sie meiner Meinung nach optisch auch wesentlich gefälliger als die von den Leistungsdaten vergleichbare AceBeam T20 ist und noch dazu die angenehme Kombi aus Endkappenschalter und Magnetring hat. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden
Hoffe, dieser Kurzbericht hat Euch gefallen!
Ciao
Thomas
