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Review: Microfire L500R Challenger

Dieses Thema im Forum "Microfire" wurde erstellt von Frank, 23. Januar 2010.

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  1. Frank

    Frank Admin Team-Mitglied

    Microfire L500R Challenger - Review
    * Teil 1 *

    Die Firma Microfire ist ein respektabler Hersteller von Hochleistungstaschenlampen mit verschiedenen Technologien, HID, LED und Hybrid. Vor mir liegt die "Microfire L500R Challenger", deren Lampenkopf mit 7 Cree Q5 LEDs ausgestattet ist. Microfire gibt für dieses Modell einen Lichtstrom von 900 Lumen und dank einer speziellen Bündelung des Lichstrahls eine Ausleuchtungsweite von 150 Metern an.

    Nur 150 Meter? Es gibt doch preiswerte Taschenlampen, die viel weiter leuchten - wird vielleicht der eine oder andere jetzt sagen. Aber Vorsicht: Diese LED-Taschenlampe nicht unbedingt extrem weit, sondern extrem hell. Mit der Microfire L500R Challenger wird eine Nachtwanderung nach meiner Erfahrung zur Tagwanderung. Nach dem Einschalten ist "Tag". :thumbup:

    Nicht umsonst bezeichnet Microfire diese Taschenlampe als "taktisches Suchlicht" oder "Suchscheinwerfer" und nicht als "Weitstrahler". Aber mehr dazu später. Ich möchte Euch erst einmal ein paar optische Eindrücke vermitteln, bevor ich in die Details gehe.


    Die Microfire L500R Challenger wird in einem stabilen, schwarzen Pappkarton geliefert, der einen guten ersten Eindruck hinterlässt.

    Microfire L500R Challenger, Karton


    Im Karton befinden sich links das Ladegerät mit 100-240VAC, 13,3V, 1.200mA für im K2 Griff eingebauten Lithium Ionen Akku mit 2150mAH. Microfire gibt die Leuchtdauer der Kombination auf dem mitgelieferten Handzettel mit ungefähr 120 Minuten an.

    Microfire L500R Challenger, Karton


    Nach einer Ladezeit von 4 Stunden ist der Akku laut Werksangaben 95% voll und der LED Indikator auf dem Ladegerät wechselt von rot auf grün. Nach 5 Stunden soll die Ladung 100% sein. Der K2 Akku ist laut Hersteller gegen Überladung gesichert. Aus Sicherheitsgründen sollte eine Ladezeit von 12 Stunden jedoch nicht überschritten werden.

    Microfire L500R Challenger, Karton


    Das Ladegerät wird am Ende der Taschenlampe neben dem Einschaltknopf eingesteckt.

    Microfire L500R Challenger, Netzteil


    Im ausgesteckten Zustand wird dieser Anschluss von einem an der Lampe befestigten Gummistopfen staubsicher verschlossen.

    Microfire L500R Challenger, Ladegerät Anschluss


    Der Kopf der Microfire L500R Challenger mit 7 Cree Q5 LEDs, deren Strahl durch eine spezielle Optik zu einem breiten, hellen Strahl gebündelt wird. Er steckt einzeln im Karton, denn in einem alternativen Modell "L500 kann diese LED Taschenlampe auch 8x CR123A Batterien betrieben werden.

    Das Lampenglas über den Reflektoren besteht aus Kunststoff.

    Microfire L500R Challenger, 7 Cree Q5 LEDs


    Die Rückseite des breiten Lampenkopfes zeigt die Feder für den elektrischen Kontakt.

    Microfire L500R, Lampenkopf Rückseite


    Aus der Nähe betrachtet.

    Microfire L500R, Lampenkopf Rückseite groß


    Auf diesem Bild ist der Kontakt auf der Seite des eingebauten Lithium Ionen Packs im Handgriff der Taschenlampe zu sehen.

    Microfire L500R, Lithium Ionen Akkupack K2


    Lampenkopf und Akkupack vor dem Zusammensetzen.

    Microfire L500R, Kopf und Akkupack K2


    Die zusammengesetzte Microfire L500R Challenger im Größenvergleich zu einer Streichholzschachtel. Trotz der hohen Leistungsfähigkeit hat diese Taschenlampe eine griffige und kompakte Bauform. Der Griff passt noch gut in eine Hand, der Lampenkopf fällt jedoch durch seine großen Umfang auf, der durch die Vielzahl der verbauten Cree Q5 LEDs bedingt ist.

    Microfire L500R Challenger, zusammenbebaut


    Die L500R kann auf auch umdreht stehen, da ihre Konstruktion den rückwärtigen Schalter und den Anschluss des Ladegerätes schützt und gleichzeitig Möglichkeiten für die Befestigung von (mehreren) Schlaufen bietet.

    Der Schalter/Taster (Switch) schaltet beim Tasten zwischen den Modis 900 Lumen/100 Lumen (geschätzt)/Stroboskop/off um und stellt den jeweiligen Modus durch das Durchdrücken des breiten Gummischalters fest.

    Microfire L500R Challenger, Switch

     
  2. Frank

    Frank Admin Team-Mitglied

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    Microfire L500R Challenger - Review
    * Teil 2 *

    Im Teil 2 meines Microfire L500R Challenger Tests und Erfahrungsberichts möchte ich Euch einen kleinen Videodreh präsentieren, den ich heute für Euch angefertigt habe.

    Der Film zeigt die Helligkeits-Qualitäten dieser Microfire-Taschenlampe aus meiner Sicht recht anschaulich. Vielleicht besser als die bloße Auflistung von Lumen-Werten und anderen technischen Daten. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Videoaufnahmen aus technischen Gründen etwas dunkler erscheinen, als die Realität für das menschliche Auge. So lässt sich auch mit meiner alten Maglite LED durchaus eine Nachtwanderung durchführen.


    Meine Taschenlampen müssen sich stets in der Praxis beweisen. Der Microfire ist dies heute sehr gut gelungen. Die Ausleuchtung darf als exzellent bezeichnet werden. Insbesondere, da dies im Nahbereich und der Distanz (< 150m) der Fall ist.

    Natürlich ist die L500R kein Thrower. Aber wer hat schon die Anforderung kleine Objekte in einer Entfernung über 150m zu identifizieren?
     
    #2 Frank, 24. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2016
  3. Frank

    Frank Admin Team-Mitglied

    Microfire L500R Challenger - Review
    * Teil 3 *

    Hier zwei Landschafts-Beamshots, die ich heute mit der Microfire L500R Challenger angefertigt habe. Man sieht deutlich den sehr hellen und breiten Spot und auch die rundherum gute Ausleuchtung. Diese Aufnahmen wurden im Licht der Microfire bei ansonsten völliger Dunkelheit gemacht. Links unten im Bild die Microfire-Taschenlampe. Distanz bis zum Baum ca. 50m.

    Ich denke, man sieht deutlich, welch einen gewaltigen Lichtstrahl die sieben Cree Q5 LEDs abgeben. :thumbsup:

    Microfire Beamshot

    Microfire L500R Challenger Beamshot
     
    Bbop hat sich hierfür bedankt.
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