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[Review] Fenix TK25 IR

Dieses Thema im Forum "IR-Lampen und Nachtsichtgeräte" wurde erstellt von Dagor, 15. Mai 2017.

  1. Dagor

    Dagor Moderator & Erschaffer der TL-Smileys Team-Mitglied

    Erstmal vielen Dank an Herrn Auler vom Flashlightshop beziehungsweise Fenix.de, der mir die Fenix TK25 IR für dieses Review zur Verfügung gestellt hat.

    Die TK25 ist auf den ersten Blick eine typische 1x18650-Lampe mit Doppelschaltertailcap. Anders als die meisten Lampen hat sie aber 4 LEDs, die sich zwei Reflektoren teilen müssen. Es gibt sie in zwei Versionen:
    1. TK25 R&B mit zwei kaltweißen Cree XP-G2 S3 (zusammen 1000 Lumen), einer roten XP-E2 (150 Lumen) und einer blauen XP-E2 (60 Lumen)
    2. TK25 IR mit zwei kaltweißen Cree XP-G2 S3 (zusammen 1000 Lumen) und zwei 850 nm Infrarot-LEDs (zusammen 3 Watt)
    In diesem Review geht es um die Infrarot-Version. Alles was nicht die IR-LEDs und das Holster betrifft sollte aber auch für die Rot-Blau-Version gelten. Gelegentlich werde ich zum Vergleich die Nitecore CI6 heranziehen, da diese sehr ähnlich ist, aber ein anderes Konzept verfolgt.

    Ein Review zur TK25 R&B von @RS.FREAK findet ihr hier: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-fenix-tk25-r-b.56463/

    IMG_8803.jpg

    Technische Daten:
     Herstellerangabe
    Länge142,6 mm
    Kopfdurchmesser40 mm
    Batterierohrdurchmesser25,4 mm
    Gewicht (ohne Akku) 156,5 g
    Leuchtstufen: 
    - Turbo1000 lm (2 h*)
    - High300 lm (5 h 20 min*)
    - Medium100 lm (22 h 20 min*)
    - Low15 lm (110 h*)
    - Strobe1000 lm
    - IR High3 Watt
    - IR Low1 Watt
    Stromversorgung1x 18650, 2x CR123A
    max. Lichtstrom1000 lm
    max. Lichtstärke12650 cd
    max. Leuchtweite225 m
    max. Leuchtdauer110 h*
    SchutzartIPX8

    *bezogen auf einen Akku mit 3500 mAh

    IMG_8794+8795.jpg
    Sehr vorbildliche Verpackung: nicht nur ANSI-Lumen-Angaben, sondern auch Laufzeitdiagramme! :thumbup:


    Lieferumfang:
    - Lampe
    - drehbares GFK-Holster
    - Clip
    - Handschlaufe
    - 7-sprachige Bedienungsanleitung (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Japanisch)
    - Garantiekarte
    - Ersatz-O-Ring
    - Werbeheft

    IMG_8797.jpg


    Holster:
    Das bei der IR-Version mitgelieferte Fenix ALC-01 Holster ist kein einfaches labberiges Nylon-Holster, wie man es von vielen Fenix-Lampen kennt (und es auch bei der R&B-Version der TK25 bekommt), sondern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). In dieses wird die Lampe reingeklemmt und mit einem Gummi-Riemen befestigt. Das Holster ist drehbar und hat unten ein Loch, so dass die Lampe auch am Gürtel benutzt werden kann. Damit man nicht nur nach unten leuchten kann, ist die Lampenhalterung in 15°-Schritten drehbar: jeweils 150° nach vorne und nach hinten, nur direkt nach oben +/- 15° geht nicht.
    Im ersten Moment ist das Kunststoffholster ein bisschen ungewohnt und für alltägliche Nutzung finde ich es mit gut 7cm zu dick. Aber alltägliche Nutzung steht ja bei einer IR-Lampe selten im Vordergrund. Dafür ist es sehr praktisch und sieht schön tacticool aus.

    IMG_8800.jpg

    IMG_8829.jpg
    Links: Nitecore CI6 in Klarus-Holster - Rechts: Fenix TK35 IR im Fenix ALC-01

    Update 20.07.2017:
    Inzwischen ist das ALC-01 Holster auch einzeln erhältlich:
    http://www.flashlightshop.de/product_info.php?products_id=10343


    Verarbeitung:

    Die Verarbeitung ist auf typischem Fenix-Niveau. Hier gibt es nichts zu beanstanden. Sauber geschnittene Rechteckgewinde, makellose Anodisierung, vergoldete Federn in der Tailcap und am Treiber... wie üblich sehr hochwertig. Nur bei dem wichtigsten Teil der Lasergravur war man etwas zu geizig - dazu aber mehr im Abschnitt "Bedienung".

    Da die Tailcap zwei Schalter hat, ist das Batterierohr "doppelt". Das Lampengehäuse außen verbindet den Treiber wie üblich über den Hauptschalter mit dem Minus-Pol des Akkus, das innere Rohr macht das gleiche über den Moduswahl-Schalter. In der Tailcap sind also keine Widerstände, die den Schalterzustand wie bei der Klarus XT11GT für den Treiber kodieren, sondern es sind einfach direkte elektrische Verbindungen. Das hat den Vorteil, dass man bei einer eventuellen Fehlersuche die Schalter einfach durch irgendetwas leitendes ersetzen kann. Da der Strom für den Betrieb der Lampe aber durch das blanke Gewinde geht, ist ein Lockout durch lösen der Tailcap nicht möglich. So lässt sich lediglich der Moduswahlschalter deaktivieren. (Das kann aber in manchen Situationen vielleicht auch ein praktischer Hack sein, um z.B. versehentliches Hochschalten zu verhindern.)

    IMG_8818.jpg


    IMG_8810.jpg
    Größenvergleich - oben: Nitecore CI6, unten: Fenix TK25 IR


    Bedienung:

    Zwischen weißem und Infrarot-Licht wechselt man, in dem man den Lampenkopf um 90° dreht. Die Richtung ist dabei egal. Intuitiv dachte ich, ich müsste den Lampenkopf ein bisschen nach vorne ziehen bevor ich ihn drehen kann, damit er nicht seitlich gegen die LEDs schlägt, aber so weit muss man gar nicht denken. Der Lampenkopf hebt sich selbst etwas an, wenn man ihn dreht. Welche LEDs gerade gewählt sind, sieht man nicht nur im Reflektor sondern auch mit einer Markierung seitlich an der Lampe. Das ist der Punkt, an dem Fenix etwas zu geizig war. Am Lampenkopf gibt es zwar jede Beschriftung doppelt ("W" für weiß und "IR" für infrarot), aber es gibt nur einen Markierungspunkt. So muss man die Lampe im Worstcase viermal um 90° drehen wenn man die Markierung sucht (ähnlich wie bei USB-Steckern die ja meist auch erst nach drei 180°-Drehungen passen). Ich würde mir daher einen weiteren Punkt auf der gegenüberliegenden Seite wünschen. Den muss ich aber wohl selbst aufkleben.

    Bei der Benutzung der Lampe sollte man außerdem aufpassen, dass man sie nicht im IR-Modus angeschaltet lässt und dann versehentlich in die LEDs guckt. Diese glimmen für das menschliche Auge nur ganz schwach in einem tiefen rot, während einem in Wirklichkeit 3 Watt infrarotes Licht auf die Netzhaut ballern. Ich bin mir zwar nicht sicher, wie schädlich Infrarotlicht wirklich ist (UV halte ich für gefährlicher, da es kurzwelliger ist), aber ein "dezenter" Warnaufkleber rät davon ab, in das Licht zu gucken.

    IMG_8830.jpg
    TK25 IR im Weißlichtmodus. Links ist eine IR-Markierung zu sehen und wenn man ganz genau hinguckt, kann man oben auch den dezenten Warnaufkleber erkennen. ;)

    IMG_8827.jpg
    Links: Fenix TK25 IR im Weißlichtmodus, Mitte: Nitecore CI6, Rechts: Fenix TK25 IR im IR-Modus

    Wenn man sich für eine Lichtfarbe entschieden hat, wird die TK25 wie eine übliche Lampe mit Doppelschaltertailcap bedient:
    - Hauptschalter mit Momentlicht (antippen) und Dauerlicht (durchdrücken)
    - Moduswahlschalter zum Wechseln der Leuchtstufen (drücken) und Stroboskop (gedrückt halten - auch bei ausgeschalteter Lampe)
    Für weißes Licht hat die Lampe einen Mode-Memory. Dieser funktioniert auch, wenn man zwischendurch auf IR wechselt. IR-Licht gibt es aber immer erst in der 3W-Stufe. Hier merkt sich die Lampe die zuletzt eingestelle Leuchtstufe leider nicht.


    Lichtbild (weiße LEDs):


    Erwartungsgemäß hat das Lichtbild einer Doppelreflektorlampe zwei "Ausbuchtungen", diese fallen aber nur auf, wenn man auf eine weiße Wand leuchtet. Selbst auf dem Foto sind sie kaum zu erkennen. Ansonsten ist das Lichtbild typisch für eine Reflektorlampe dieser Art: kühler, mäßig großer Spill, leicht gelblicher Spot mit weichem Übergang.

    IMG_8836.jpg
    Kameraeinstellungen: ISO 400, f/8, 1/60s
    RAW-Entwicklung in Adobe Camera Raw:
    - Weißabgleich: Tageslicht (Farbtemperatur 5500 K, Farbton +10)
    - Belichtung: +1,20


    Helligkeitsmessungen (weiße LEDs):

    Bei einer Ceilingbouncemessung erreichte die Fenix TK25 IR 120 CBlx, die CI6 56 CBlx. ("Ceiling Bounce Lux")
    Wenn man die Herstellerangabe von Nitecore (440 lm) als korrekt erachtet, kommt man auf 943 Lumen bei der TK25 IR, wenn man die 1000 Lumen, die Fenix angibt als korrekt erachtet, kommt man bei der CI6 auf 467 Lumen. Das ist voll im Rahmen der erwarteten Messfehler bei so einem ungenauen Messverfahren.
    Die angegeben 1000 Lumen kommen also hin.

    Eine Luxmessung auf 3 Meter ergab 1320 Lux, was einer Lichtstärke von 11,9 kcd entspricht. Fenix gibt 12,65 kcd an. Auch das ist innerhalb der erwarteten Messabweichung meines verwendeten Billigluxschätzgeräts (Mastech MS8229).
    Die angegebenen 12,65 kcd bzw. 225 Meter passen also auch.


    Laufzeitmessungen (weiße LEDs):

    Die Laufzeit habe ich mit zwei etwas älteren, geschützten 18650ern von AW mit 2600 mAh ohne Kühlung gemessen.

    Im High-Modus kam ich auf ca. 3,5 Stunden, was hochgerechnet auf einen 3500 mAh Akku (für den Fenix 5,3 Stunden angibt) ca. 4,7 Stunden entspricht. Wenn man bedenkt, dass mein Akku schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, wirkt auch die Angabe von Fenix glaubwürzig.

    Im Turbomodus war allerdings schon nach 30 Minuten Schluss. Hochgerechnet auf 3500 mAh entspricht das gerade einmal 40 Minuten, Fenix gibt aber 2 Stunden an. Wenn man sich die Flächen unter den beiden Kurven anguckt, sieht man, dass das auch nicht hin kommt. Die Fläche unter der Turbo-Kurve ist nur halb so groß. Die Effizienz der Lampe müsste sich also halbiert haben. Bei gleicher Effizienz wäre man mit eingerechneter Akkualterung wieder relativ genau beim Fenix-Wert. Daher gehe ich davon aus, dass irgendwas bei der Messung schief gelaufen ist: Akku nicht voll geladen, Akku "kaputtgealtert", aggressive Temperaturregelung aufgrund fehlender Kühlung, ... . Die Messung werde ich daher zeitnah nochmal mit einem anderen Akku wiederholen.

    Laufzeitmessungen TK25 IR 1.png
    Laufzeitmessungen mit zwei unterschiedlichen, etwas älteren 2600 mAh Akkus.
    Möglicherweise Messfehler bei der Turbo-Messung (siehe Text oben) - Turbomessung wird wiederholt.


    Beamshots (weiße LEDs):
    Kameraeinstellungen: ISO 3200, f/4, 1/20s
    RAW-Entwicklung in Adobe Camera Raw:
    - Weißabgleich: Tageslicht (Farbtemperatur 5500 K, Farbton +10)
    - Belichtung: +1,20

    Beamshot - TK25IR.jpg
    Fenix TK25 IR

    Beamshot - CI6.jpg
    Nitecore CI6



    Beamshots (IR LEDs):

    Die Beamshots wurden mit einem Sony Xperia acro s Smartphone durch ein russisches Cyclop 1 Gen1 Nachtsichtgerät von 1996 mit einem 85mm f/1.5 Objektiv gemacht. Die Bildqualität ist in echt besser - mein Smartphone hält sich beim Fotografieren gerne für eine Kartoffel und macht dann entsprechend schlechte Fotos. :( (In Beitrag #4 gibt's etwas bessere Fotos)

    IMG_8826.jpg


    Der Busch in der Bildmitte ist ca. 35 Meter entfernt.

    0 - ohne TL.jpg
    ohne Taschenlampe - Kameraeinstellungen: ISO 800, f/2.4, 1/8s

    3 - TK25 IR - Low.jpg
    Fenix TK25 IR - IR-Low-Modus - Kameraeinstellungen: ISO 800, f/2.4, 1/8s

    2 - TK25 IR - High.jpg
    Fenix TK25 IR - IR-High-Modus - Kameraeinstellungen: ISO 800, f/2.4, 1/13s - ohne nachträgliche Belichtungskorrektur

    2 - TK25 IR - High - Belichtung korrigiert.jpg
    Fenix TK25 IR - IR-High-Modus - Kameraeinstellungen: ISO 800, f/2.4, 1/13s - nachträgliche Belichtungskorrektur: +0,7 Blenden als Ausgleich der kürzeren Belichtungszeit

    1 - CI6.jpg
    Nitecore CI6 - Kameraeinstellungen: ISO 800, f/2.4, 1/8s


    Fazit:

    Positiv:
    - kluges Doppelreflektorkonzept für 4 LEDs (ein Vierfachreflektor hätte durch die Überschneidungen weniger Oberfläche für die gleichzeitig genutzten LEDs und ein schlechteres Lichtbild)
    - Einhandbedienung nach Wahl der Lichtfarbe
    - Doppelte Leistung im Vergleich zur Nitecore CI6
    - zwei IR-Leuchtstufen
    - Lockout des Moduswahlschalters möglich
    - konstante Regelung ab dem High-Modus
    - kein erkennbares PWM-Flimmern
    - praktisches und tacticooles Holster

    Negativ:
    - Tailcap ist nicht Tailstandfähig (bei anderen Doppelschaltertailcaps klappt das) - ist bei der Zielgruppe der Lampe aber vermutlich unwichtig
    - keine zweite Markierung an der Lampe für die LED-Wahl
    - kein Lockout des Hauptschalters möglich
    - keine konstante Regelung im Turbo-Modus
    - kein Mode-Memory für IR-Leuchtstufen
    - sehr dickes Holster
    - im Gegensatz zur CI6 keine RGB-Sekundär-LEDs

    Insgesamt gefällt mir die Fenix TK25 IR sehr gut. Sowohl von der Bedienung als auch von der Leistung ist sie meiner Meinung nach der Nitecore CI6 überlegen, aber bezüglich der Bedienung ist das ja subjektiv. Genau so sind die meisten von mir genannten Negativpunkte auch eher subjektiv und können je nach Anwendung Vorteile sein. Das einzige, was mich wirklich stört, ist die fehlende zweite LED-Wahl-Markierung am Batterierohr. Aber falls ihr die Lampe beim Flashlightshop bestellt, könnt ihr Herrn Auler ja bitten, die fehlende Markierung nachzulasern. Kostenlose Lasergravuren bietet er schließlich an. :thumbup: Das könnte also klappen.
     
    #1 Dagor, 15. Mai 2017
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2017
    sma, angerdan, SgtPepper und 21 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. cuxhavener

    cuxhavener Flashaholic***²

    zum ThruNite-Shop
    IkAvIdins
    Ich keine Ahnung von Infrarottaschenlampen deshalb ich nix schreiben


    Ansonsten sieht das fachlich nach einem professionellen Review aus.:thumbsup:

    Etwas schade finde ich die geringe Resonanz für die Arbeit.
    Vielleicht haben die anderen auch keine Ahnung von Infrarot TLs:haeh:

    Gruß
    Klaus
     
  3. amaretto

    amaretto Moderator & Beamshot-SEK Team-Mitglied

    Vermutlich warten die Leser nur auf den nächsten Lumen- oder Luxrekordler. Normale gute Lampen reizen nicht mehr. :traurig:
    Ich finde das Konzept sehr interessant, bemängeln würde ich aber die sehr kalte Lichtfarbe der weißen LEDs.
     
  4. Dagor

    Dagor Moderator & Erschaffer der TL-Smileys Team-Mitglied

    Miboxer.com
    Ceiling-Bounce-Lux ;)
    Ich verwende in diesem Zusammenhang nur ungerne den Begriff "Lux", da man sonst das Messverfahren für Einsteiger erklären muss, damit sie das nicht mit einer umgangssprachlichen Messung der Lichtstärke (Lux @ 1m) verwechseln.

    Nennenswerte Resonanz habe ich hier auch gar nicht erwartet. Die TK25 IR ist schließlich keine "normale gute Lampe", sondern eine sehr spezielle gute Lampe. Wer kein Nachtsichtgerät hat, braucht die Lampe auch nicht. Hätte ich es auf Resonanz abgesehen, hätte ich um die R&B-Version gebeten. Die ist günstiger und mit rotem und blauen Licht für handelsübliche Flashys deutlich sinnvoller. Da wir hier aber kaum Infos zu IR-Lampen haben und ich die Lampe sogar mit dem wichtigsten Konkurrenten (Nitecore CI6) vergleichen konnte, fand ich es interessanter, unser Spektrum etwas zu erweitern.




    Ergänzungen zum Review:

    Ich habe oben im Review noch zwei Beamshots der weißen LEDs ergänzt:

    Und noch ein paar etwas bessere IR-Beamshots, die nicht mehr in den ersten Beitrag passen. Dieses Mal aus einer Kompaktknipse.
    (Leider auch ohne manuelle Einstellmöglichkeiten - daher wieder mit nachträglicher Belichtungskorrektur in Adobe Camera Raw).

    A2 - TK25 IR.JPG
    Fenix TK25 IR - IR-High-Modus - Kameraeinstellungen: ISO 400, f/2.8, 1/20s

    A4 - CI6  - Belichtung korrigiert.JPG
    Nitecore CI6 - Kameraeinstellungen: ISO 400, f/2.8, 1/10s - nachträgliche Belichtungskorrektur: -1 Blende als Ausgleich der längeren Belichtungszeit

    A4 - CI6.jpg
    Nitecore CI6 - Kameraeinstellungen: ISO 400, f/2.8, 1/10s - ohne nachträgliche Belichtungskorrektur
     
    sma, angerdan, RS.FREAK und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  5. Dagor

    Dagor Moderator & Erschaffer der TL-Smileys Team-Mitglied

    Noch eine kleine Korrektur:
    Ich schrieb, dass die TK25 R&B bis auf die LEDs identisch sein müsste, aber auch der Lieferumfang ist unterschiedlich: statt dem Fenix ALC-01 aus GFK wird ein ganz normales Nylon-Holster mitgeliefert. Das könnte ein zusätzlicher Grund sein, warum die IR-Version teurer ist.

    Genaueres zur R&B-Version findet ihr im Review von @RS.FREAK
     
  6. Wurczack

    Wurczack Flashaholic**

    Vielen Dank für das Review Dagor!
    Da ich dank dir tatsächlich mit dem Gedanken spiele, mir ein NSG zuzulegen bin ich natürlich auch schon auf der Suche nach einer passenden Lampe.

    Die TK25 bietet deutlich mehr ir Licht als Surefire und nitecore und dazu noch sehr helles normallicht.

    Kann man die LED im laufenden Betrieb wechseln, oder muss sie aus sein?
    Entspricht die Reichweite ca der Hauptled? Also theoretisch, ist natürlich von der Güte des nsg abhängig.
     
  7. Dagor

    Dagor Moderator & Erschaffer der TL-Smileys Team-Mitglied

    Skilhunt Taschenlampen
    Das klappt auch im Betrieb ohne Probleme und in der Anleitung steht auch nicht, dass man sie ausschalten müsste.

    Das dürfte massiv vom Nachtsichtgerät abhängen. Allgemeingültig lässt sich das also nicht beantworten.
    50m sind mit einem 21 Jahre alten russischen Gen1 Nachtsichtgerät auf jeden Fall nutzbar - vielleicht auch ein bisschen mehr. Das kann ich nachher nochmal testen. Die weiße ANSI-Reichweite beträgt laut Fenix 225m. Um einen realistischen (= nutzbaren) Wert zu kriegen, muss man das halbieren oder dritteln. Damit wäre man bei 113 bzw. 75m.

    Mit besseren, schlechteren, neueren oder älteren Röhren oder digitalen Nachtsichtgeräten kann das aber ganz anders aussehen.
    Ich könnte mir daher auch vorstellen, dass die IR-Reichweite mit einem guten Gen2 oder Gen3-Nachtsichtgerät deutlich höher als die weiße Reichweite ist. Das ist aber nur eine Vermutung. Andererseits braucht man mit einem guten Gen2 oder Gen3-Nachtsichtgerät normalerweise wohl auch keine Lampe.
     
    Wurczack hat sich hierfür bedankt.
  8. Paintball

    Paintball Flashaholic**

    Bei meinem Nachtsichtgerät ist schon eine IR Lampe mit verbaut die ich wahlweise dazuschalten kann.
    Die reißt aber kein Hering von Teller und schafft grad mal da. 10 Meter leicht aufzuhellen.
    So eine externe IR Lampe würde den Aktionsradius erheblich erweitern.
    Eine Überlegung ist sie auf jeden Fall wert, auch wenn ich das NSG nicht oft nutze.
    Danke für deine Vorstellung der Lampe mit den Bilder.:thumbup:
     
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