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Review Fenix FD30

Dieses Thema im Forum "Fenix" wurde erstellt von sharpanator, 3. Dezember 2016.



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    Fenix GmbH hat mir ein sample der kürzlich erschienenen FD30 für ein Review gesendet. Ich war von Anfang an neugierig auf diese Lampe wegen des neuartigen und innovativen Reflektorsystems. Die FD30 ist eine 1x18650 tube Lampe in der bekannten ein inch Klasse. Die Lampe hat tailcap clicky und Seitenschalter für die Modi.



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    Die Lampe kommt in einer standard Verpackung in orange/grau



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    Zum Lieferumfang gehört ein lanyard, ein Holster mit Fenix Logo, eine Bedienungsanleitung in vielen Sprachen, eine Garantiekarte, ein Fenix Flyer und zwei Duracell CR123 Zellen, jeweils als Ersatz: eine Gummiabdeckung für den Endkappenschalter und ein Dichtungsring. Ein Clip ist bereits an der Lampe montiert. Die CR123 Zellen sind eine nette Zugabe, gerade wenn die Lampe als Geschenk gedacht ist. Nicht jeder ist ein Flashaholic mit unzähligen 18650er Akkus im Haus :)


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    Das Holster ist standard aber eine nette Zugabe


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    Hier eine 360° Ansicht der Lampe als GIF Animation



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    Die Verarbeitung ist sehr gut, keine silbernen Stellen oder sonstige Fehler in der Anodisierung. Die Oberfläche würde ich als semi matt bezeichnen, wie bei den meisten hochwertigen Lampen üblich. Auch die Lasergravur ist gut gemacht.



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    Die Lampe hat einen forward Clicky für momentary on.





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    Das Gewinde ist anodisiert und square cut, die andere Seite des Mittelrohres ist wohl mit dem Kopf verklebt und nicht abschraubbar.



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    Der Kopf hat auch eine Feder für einen besseren Kontakt bei Erschütterungen und um verschiedene Akkulängen auszugleichen.



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    Ein matt silberner Seitenschalter, wie von Fenix gewohnt, dient zur Modiauswahl. Viel gibt es über das UI nicht zu sagen. Es gibt außer einem Strobe mode keine anderen Sondermodi oder shortcuts wie instant low. etc.. Der Strobe Mode wird durch gedrückthalten des Seitenschalters im angeschalteten Zustand der Lampe erreicht. Die FD30 bietet mode memory und die Reihenfolge der Modi ist von low>hi. Laut Handbuch verfügt die Lampe auch über einen Temperaturschutz, der wohl ab 65° einsetzt. Den runtime test habe ich mit Ventilator durchgeführt aber auch ohne würde ich wohl die 65° nicht erreichen bei den niedrigen Temperaturen an meinem Testort.




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    Die FD30 hat eine XP-L HI LED mit einer max. Helligkeit von 900 Lumen auf turbo (2 Stunden), 350 Lumen auf high (4:30 Stunden), 150 Lumen auf medium (11 Stunden) und 8 Lumen auf low/Eco (170 Stunden). Der cd Wert in der throw Stellung ist 10.000 cd, in der flood Stellung etwa 1100. Ich bin auch auch diese Werte gekommen.

    Ich will aber noch erwähnen, dass die FD30 die erste Lampe ist, die ich mit mehr Lumen gemessen habe als angegeben und das finde ich aller Ehren wert. Surefire, Fenix, Mag Lite, LED Lenser etc.. sind hier wohl sehr seriös, das gefällt mir gut. Eine andere kürzlich von mir reviewte Lampe hatte deutlich weniger als die angegebenen 1100 Lumen, so viel dazu :)




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    Ich habe einen Ventilator als Kühlung verwendet. Wenn bestimmte Spannungsbereiche erreicht werden, schaltet die Lampe in den nächsttieferen Modus, dann ist die Helligkeit auch konstant geregelt. Es gibt eine zusätzliche low voltage Warnung, die aber erst erscheint wenn die Lampe bereits in die low Stufe zurückgeschaltet hat. Die Haupt LED soll jetzt alle fünf Minuten dreimal blinken. Allerdings merkt man eine geringe Spannung sowieso in den meisten Fällen schon vorher, da die Lampe eben in die nächsttiefere Stufe heruntertschaltet. Den Test habe ich irgendwann abgebrochen, da hatte der Akku nach der Entnahme noch 3.10V.



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    Hier ein Größenvergleich mit anderen Lampen der one inch Klasse. Die Fenix ist in der Länge vergleichbar mit anderen one inch Lampen (mit zusätzlichem Seitenschalter).





    Jetzt der Blick auf den Mechanismus der Lampe, die eigentliche Besonderheit der Lampe.



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    Der Reflektor ist zweigeteilt, die obere Hälfte lässt sich anheben und absenken mittels Drehrädchen. Somit erhält man entweder eine Lampe mit sehr tiefem Reflektor (throw) oder eine Lampe mit flachem Reflektor (flood). Das Drehrädchen hat keinen End und Startpunkt, die 360° Bewegung ist unendlich, das heisst man dreht und der Lampenkopf senkt und hebt sich in einer Endlosschleife, natürlich auch in die andere Richtung. Ein ganz angehobener Lampenkopf resultiert in einem Lichtbild vergleichbar mit einer throwlastigen Reflektorlampe, also enger, konzentrierter spot aber trotzdem noch spill. Der spot verschwindet fast komplett wenn der Kopf abgesenkt wird, der ganze Beam wird breiter und alles ist recht gleichmäßig ausgeleuchtet ohne nennenswerte Artefakte. Das ist natürlich kein Vergleich zu einer Lampe mit asphärischer Linse.



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    Hier ist eine kleine Animation der Leuchtwinkel, wenn der Kopf komplett abgesenkt ist bekommt man einen 76° Winkel.



    Hier nun ein paar indoor shots auf die weisse Wand (jeweils in der throw und flood Stellung)

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    Wie man sieht handelt es sich hier umd die throw Stellung, der letzte Beamshot ist natürlich überbelichtet wegen der Turbo Stufe. In Wirklichkeit sieht man auch hier den kleinen spot in der Mitte. Ein wenig Artefakte sind vorhanden aber diese fallen im echten Leben praktisch nicht auf.



    Hier in der flood Stellung
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    Die outdoorshots im Wald



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    Als GIF



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    Gleiche Kameraposition mit optischem Zoom, der Campingtisch ist etwa 95m entfernt.



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    Als GIF



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    Wie man sieht ist die FD30 nicht vergleichbar mit den üblichen asphärischen Zoom Lampen. Die FD30 ist auch nicht der beste thrower in der one inch Klasse, da hätten wir zum Beispiel die Nitecore P12GT. Wenn die FD30 eine reine Reflektorlampe (wie die P12GT) schlagen würde, wären alle anderen Lampen mit "normalem" Reflektor überflüssig. Eine solche Mechanik ist meiner Meinung nach immer ein Kompromiss und man muß Abstriche machen, der Kompromiss gelingt hier aber sehr gut. 10.000 cd sind vergleichbar mit einer Rofis TK20 XP-L HI Reflektorlampe, also ein recht guter Wert in der one inch Klasse aber eben nicht der beste Wert. Zusätzlich hat man aber noch die flood Stellung und hier vergrößert sich der beam deutlich, das kann wiederum eine Nitecore P12Gt nicht. Die FD30 ist sehr brauchbar als Alltagslampe, gerade für nicht flashies, die ja meistens für jede Situation eine passende Lampe am Start haben. Zusammen mit der guten Fenix Qualität und den ehrlichen 900 Lumen habe ich einen sehr guten Eindruck von der Lampe.
     
    funzelfan, Stanley-B., T-Freak und 28 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. zum ThruNite-Shop
    Tolles Review und eine sehr sehr schöne Lampe.
    Noch ein paar Fragen: wie fühlt sich das Rädchen beim drehen an? Ist das einhändig machbar? Leichtes oder schweres drehen? Kann man die Stellung fixieren? Kannst du bitte mal ein paar aktuelle 18650er probieren passen hier große Exemplare ohne Probleme?
    Was mich etwas stört ist der bereits angebrachte Klipp. Ich denke das der nicht fest verbaut ist und wenn jemand den nicht möchte wird er sich die Ano versauen.
     
  3. Vielen Dank für die Vorstellung. Sieht sehr professionell aus, Beamshots sind auch klasse.
     
  4. Miboxer.com
    Der Clip ist gesteckt, das heisst du könntest schon Spuren hinterlassen beim Abmachen. Die Stellung kann man nicht fixieren aber es hat genau die richtige Festigkeit um es nicht versehentlich zu verstellen. Man kann es auf alle Fälle einhändig verstellen, man braucht aber eine gewisse Kraft, also super leichtgängig ist es nicht, das wäre auch schlimm. Es ist auch stufenlos, wie das Rad an einem Fernglas, nur etwas schwerer.

    Keeppower 3400mAh passt
    Nitecore 2600mAh passt
    Klarus 3600mAh passt
    Eagtac 3500mAh passt
    Bei no name NCR18650B (grün) wird es wegen der Dicke etwas eng. Da man den Kopf der Lampe nicht abschrauben kann würde ich es vermeiden einen solchen Akku da reinzuquetschen weil man von der anderen Seite nicht mehr drücken kann : )

    Ich habe noch viele andere Akkus aber diese standen gerade hier auf dem Tisch. Der Klarus 3600mAh ist übrigens richtig lang, deswegen sollte es da keine Probleme geben.

    Das Wasserzeichen auf den Bildern ist übrigens kein Kopierschutz, sondern ich habe es eingefügt weil ich manchmal gefragt werde ob meine Bilder für andere Reviews benutzt werden können. Dagegen habe ich nichts wenn die Bilder dann selbst gehostet werden aber die kopieren einfach den ganzen Link in das Review und erzeugen somit wieder traffic und der ist limitiert.
     
    Legacyoflight hat sich hierfür bedankt.
  5. Danke Dir! Perfekt :thumbup:
    Werde mir das Lämpchen mal bestellen:oops:.
     
  6. Hallo,

    Eine Tolle Vorstellung der Fenix!

    Macht richtig Lust auf die Lampe, sehr Gelungen!


    Gruß Strapper
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Schönes Review :thumbup: Danke an dieser Stelle :)
    Eine recht gut gelungene Lampe von Fenix.
     
  8. Verdienst Du eigentlich Geld mit der Fotografie? Absolut professionell! :thumbup:

    Sehr schöne Review, sehr fundiert.

    Gruß
    Knut
     
  9. Tolles Review mit super Fotos und Beamshots. Vielen Dank dafür.

    Der Unterschied in den beiden "Fokuseinstellungen" ist mir aber zu gering und die Lampe zu lang. Das Lichtbild ist aber um Längen schöner als bei "optischen" Zooms wie z. B. LED Lenser.

    Grüße
    Boerne
     
    sharpanator hat sich hierfür bedankt.
  10. Outdoor Forum
    :rofl:nee, ich hab mit Fotografie nie etwas am Hut gehabt, hatte mir zwar mal eine Systemkamera gekauft weil diese damals bei mydealz.de als Schnäppchen aufgeführt war aber fotografiert habe ich damit nicht, die lag nur in der Ecke (wie so oft mit Anschaffungen). Hatte mir erst für die Reviews eine zusätzliche Makrolinse angeschafft und etwas Zubehör weil ein Hersteller über PM im BLF Leute angeschrieben hat und längerfristige Reviews wollte, nach der 10ten Mail hat er sich dann aber nicht mehr gemeldet, das war vor etwa 4 Monaten. Jetzt hatte ich den ganzen Kram schon angeschafft aber konnte es nicht nutzen, deswegen hatte ich einfach mal bei Gearbest angefragt ob ich nicht eine Lampe für ein Review bekomme, damit das alles nicht ungenutzt in der Ecke verschwindet und so hat das angefangen, das war mit der Eagle Eye X2R. Ich war vorher immer nur Sammler und hatte vor ein paar Jahren mal ein Review geschriebe, auch hier im TLF. Die Bilder sind leider schon down hab ich kürzlich gesehen.

    Hatte mich vorher mit google und youtube etwas über Produktfotografie schlau gemacht und es ist auf alle Fälle einfacher als man denkt, gerade weil sich das Objekt nicht bewegt und man im Display eigentlich alle Auswirkungen der Kameraeinstellungen sehen kann. Auch ist das Licht ja immer gleich. Früher war das schwerer, da gab es kein Display und jedes Foto kostete Geld. Richtige Fotografen würden wohl auch eher mit Blitz arbeiten und nicht mit Lampen wie ich.
     
    #10 sharpanator, 4. Dezember 2016
    Zuletzt bearbeitet: 4. Dezember 2016
    Nuss hat sich hierfür bedankt.
  11. hi, gibt es donatholes in den mittleren Fokuseinstellungen?
     
  12. In der mittleren Stellung gibt es ein Donuthole, bzw. einen Ring, je nach Position des Kopfes. Die mittlere Stellung macht aber bei der Lampe kaum Sinn, ich würde sie entweder voll konzentriert oder ganz flutig betreiben. In der ganz flutigen Stellung ist sie fast frei von Artefakten, das heisst in einer real life Situation fällt es nicht auf, an einer weissen Wand kann man es sehen. Solche "Hybrid" Lampen sind halt immer auch ein Kompromiss. Sonst würde ich nur noch solche Lampen kaufen wenn die Ergebnisse identisch mit dem einer reinen Reflektorlampe wären :) Zoom Lampen mit TIR Reflektor haben da aber mehr mit Ringen und Artefakten zu kämpfen, dafür haben die andere Vorteile. Zum Beispiel eine LED Lenser P5R.2 hat mehr cd bei weniger Lumen in der throw Stellung, dafür ist der spill nicht so hell im Vergleich zur Fenix Lösung. Mich würde mal eine größere Version der FD30 interessieren.
     
    RS. FREAK hat sich hierfür bedankt.
  13. Ein Passaround wäre nett, haste Lust was zu machen?
     
  14. Wieso nicht, aber bitte achtet etwas auf die Lampe wegen Kratzer usw. :rofl: Da blutet mir als Sammler immer mein Herz, ok ich bin da vielleicht auch etwas eigen in der Beziehung und ich achte vielleicht etwas zu sehr auf meine Sachen :mad: Ist vielleicht auch eine Schwäche von mir (Stichwort Clip abziehen :D). Ich muß wohl nicht erwähnen wie mein Auto aussieht :peinlich:. Ich will auch nochmal sagen, dass die Lampe, wie eigentlich alle meine Lampen die ich reviewed habe eigentlich für das BLF gedacht waren/sind. Ich habe meine Reviews immer nochmal zusätzlich ins deutsche übersetzt und später nochmal hier ins TLF gestellt, deswegen schreibe ich auch runtime test ansatt Laufzeittest usw.. in meine Diagramme. Also bitte lasst die Lampe nicht ganz als Wrack zurückkommen :rofl:. Als Versand würde ich Hermes vorschlagen, dort ist die Versandzeit vielleicht etwas länger aber dafür ist der Versand kostengünstig. Auch beim Versand untereinander würde ich sowas empfehlen, als Päkchen (ohne Sendungsnummer) würde ich nie etwas versenden, da habe ich schon schlimme Erfahrungen gemacht.
     
    Troma_Fanboy und amaretto haben sich hierfür bedankt.
  15. Olight Shop
    Bin dabei :thumbup:
     
  16. Danke an sharpanator für den Verleih der Passaround-Lampe :thumbup:

    Nur ein paar Worte zu meinen Eindrücken über die Lampe. Schöne Fotos und dergleichen spare ich mir, so gut wie sharpanator bekomme ich es eh nicht hin.

    Wer die FD30 auspackt, wird sie auf Anhieb kaum von vielen anderen Modellen dieser typischen Lampen-Klasse unterscheiden können. Der Clou steckt fast verborgen in der kaum erkennbaren Fokussiermechanik über den geriffelten Ring am Lampenkopf. Wenn man diesen recht schwergängigen Ring mit Mühe einhändig (oder leichter beidhändig) gedreht bekommt, kann man den Leuchtkegel beeinflussen. Für meinen Geschmack hätte die Mechanik gern leichtgängiger sein können aber ich verstehe, wenn man dies im Hinblick auf größtmögliche Dichtigkeit und Wackelfreiheit es anders gemacht hat. Ich kann mir deshalb vorstellen, dass man die einmal gefundene Lieblingseinstellung beibehält und nur in Ausnahmefällen den Kegel verstellt.

    In der Einstellung "Flutlicht" ist der Lichtkegel breit, homogen und kommt ohne einen fokussierten Brennpunkt aus. Diese Einstellung ist weitestgehend blendfrei und ideal für den Nahbereich und innerhalb von Gebäuden oder für das Lesen von Dokumenten. Das andere Extrem, die maximale Fokussierung zeigt einen für den geringen Lampendurchmesser erstaunlich gebündelten Spot. Die Qualität der Ausleuchtung geht in Ordnung, wobei die FD30 nicht ganz mit der Homogenität gut gemachter Lampen ohne Fokussiermechanik mithalten kann.

    Abgesehen von der Fokussiermechanik findet man bei der Fenix eine Standardbedienung im positiven Sinne. Das Ein- und Ausschalten über den Tailcap-Schalter geht mit knackigem und eindeutigem Druckpunkt, für den Seitenschalter gilt dies ebenso.

    Die Leistung der Lampe stellt zufrieden. Da sie mehr mit einer normalen Reflektorlampe als mit einer Fokussierlampe gemein hat, ist kein Leistungsverlust wie bei normalen Kollimatorlampen zu beklagen. Das Gute beider Prinzipien vereinen möglichst ohne die Nachteile der Fokuslampen in Kauf zu nehmen, das ist hier ziemlich gut gelungen.

    Die Seriösität der Leistungsangaben von Fenix sucht nach wie vor ihresgleichen. Den Luxwert für die Reichweite von knapp über 10 kLux konnte ich ebenso exakt nachvollziehen wie die Leistung für den Lichtstrom in Lumen. (meine "Messung" ohne Gewähr, Lumen über ceiling bounce, Lux auf 5m). Je nach Messbedingungen werden die Werte bei dem einen oder anderen Tala-Tester auch oberhalb der Werksangaben liegen.

    Insgesamt ist diese neue Fenix durch die Verstellmöglichkeit eine Bereicherung im Tala-Markt, ein zwingendes Haben-Wollen-Gefühl stellt sich bei mir trotzdem nicht ein (rein subjektiv).

    Hier noch ein paar (zugegeben nicht gerade gut gelungene) Kurzvideos, um die Verstellung des Lichtkegels und das Schaltergeräusch zu demonstrieren.





     
    Onkel Otto, RS. FREAK und sharpanator haben sich hierfür bedankt.
  17. Danke für die Einschätzung, so habe ich es auch empfunden. Der Ring geht zwar schwer aber ich habe gemerkt, dass es darauf ankommt wie man den Ring anfasst, es gibt also eine Art Technik wie man den Ring mit einer Hand drehen muß damit es leichter geht. Was mir noch aufgefallen ist, die Tailcap muß fest angezogen werden bei der Lampe sonst gibt es Kontaktprobleme wenn man zoomt. Damit meine ich fester als normal angezogen, kann aber auch nur bei diesem Exemplar so ein. Die Zwischenstufen beim zoom finde ich bei der Lampe nicht so sinnvoll, ich hatte das immer entweder ganz flutig oder ganz auf throw.

    Vielen Dank für die Videos!
     
  18. Scheint ja mal eine Lampe von Fenix zu sein die kein turbo-Timer hat.
    Das hat mich oft gestört.
     
  19. Hier ein paar Eindrücke von mir zu der FD30: Die Lampe ist vom Gehäuse her sauber verarbeitet, liegt auch sehr gut in der Hand und lässt sich auch sauber zoomen mit einer Hand.

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    Beide Pole im Batterierohr sind mit Federn realisiert. Demnach sind FlatTop Akkus kein Problem. Das Zubehör mit Schaltergummin, O-Ringe, Lanyard, Holster und Gürtelclip entspricht dem Standard. Vorteilhaft ist auch das richtige OFF per Tailswitch. Die Helligkeit ist gut abgestuft.

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    Leider ist die LED nicht sauber zentriert was zu einem etwas unsymmetrischen Beam führt. Aufgrund des nicht allzu hohen Sideswitches ist die Bedienbarkeit mit Handschuhen schwierig, da man den Sideswitch schlecht ertasten kann.

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    Da keine Anleitung beigelegen hat, Fenix aber eigentlich immer mehrsprachige Anleitungen beifügt, gehe ich mal davon aus, dass eine Deutsche Anleitung vorhanden ist.

    Mein Fazit: Eine gute Zoomlampe mit wenigen Minuspunkten. Aber dennoch nichts für mich.

    Vielen Dank für die Möglichkeit diese Lampe zu testen...

    Gruß ITF
     
    sharpanator hat sich hierfür bedankt.
  20. Hier auch von mir ein kleiner Bericht:

    • Es ist ein Interessantes Konzept, aber leider mit nur minimale Wirkung.
    • Das drehen gestaltet sich ähnlich wie bei eine klassischen Maglite, dass man endlos drehen kann und dabei der Kopf ständig hoch und runter geht. (OK, bei den Maglites ist der Kopf irgend wann fest oder ab. Hier nicht.)
    • Der Spill vergrößert sich nur minimal und der Hauptunterschied ist, dass zu dem homogenen spotlosen Licht beim focussieren neben dem kleineren Spill ein erstaunlich kleiner und intensiver Hotspot hinzu kommt.
    • Der kleine Reflektor hätte auch noch weiter in Richtung Frontglas wandern können, aber ggf. hätte dies keinen Effekt mehr gehabt oder das Lichtbild wäre zu hässlich geworden.
    • Insgesamt bin ich enttäuscht und hätte mir eine höhere Zoomwirkung gewünscht, diese ist aber wohl diese Konzept geschuldet.

    2016-12-27-8915_TLF.jpg 2016-12-27-8918_TLF.jpg

    StufenEcoLowMidHighTurboTurbo defocussiertdefocussiert@30secTurbo focussiertfocussiert@30sec
    Soll/Herstellerangaben8 50150350900900900900900
    Gemessen mit Sony VTC57,348,8 149,9 364,4-1003,8 974962,5-
    Gemessen mit Samsung 25R-----1109,21090,8 1056,51035,8

    Die Lumenangaben von Fenix sind mal wieder sehr realistisch. Erstaunlich sind die Turbowerte, bei denen ich durchweg höhere Werte gemessen habe. Ggf. misst Fenix auch länger als 30sec für seine Turbo-Werte und hat den focussierten Zustand genommen, der gemäß meiner Messungen am meisten Licht "schluckt".
     
    #20 Wieselflinkpro, 5. Januar 2017
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2017
    sharpanator, itf, RS. FREAK und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  21. Hi, also mich hat die Lampe nicht wirklich überzeugt. Ich finde die veränderbaren Fokuseinstellungen haben keinen großen Nutzen. Da ist mir der Unterschied einfach zu gering. Das Fokussieren bei den LedLenser gefällt mir da besser. Ich hoff ich drück mich jetzt richtig aus, ich finde der Spill ist fast gleich in beiden Stellungen nur minimal heller oder dunkler, und nur der Spot ändert sich. Ich hätte da etwas mehr erwartet.
     
    sharpanator hat sich hierfür bedankt.
  22. Vielen Dank für deine Einschätzung. Ich denke jeder hat da andere Ansichten, ich finde der Spill wird schon deutlich flutiger, wie man auf den outdoorshots sehen kann oder in der Animation. So eine Lampe ist natürlich immer eine Art von Kompromiss wenn zwei Dinge in einem Produkt vereint werden sollen. Die LED Lenser haben wieder ein anderes Lichtbild und sind oft nicht so hell. Beide haben wohl ihre Vor und Nachteile.
     
  23. Hier mal ein Video von Jojo zur Fenix FD30

    Gruß
    Nightbreed
     
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