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Problem mit meiner SupBeam X60

Dieses Thema im Forum "SupBeam" wurde erstellt von gryf, 1. Dezember 2014.

  1. Hallo,

    seit Samstag Abend spinnt meine SupBeam X60.

    Ich hatte leider mal wieder den Akkuträger nicht aus der Lampe genommen, als ich sie in den Schrank gestellt hatte, so dass einige Akkus wieder wegen zu niedriger Spannung von der Schutzschaltung deaktiviert wurden.

    Also alle sechs in den beiden XTAR XP4 geladen und eingesetzt, Lampe eingeschaltet, Ring von ganz links ("Firefly") nach rechts gedreht, aber außer dem Sprung von "FireFly" auf "Low" tat sich nichts, d.h. die Lampe wurde (und wird auch heute) nicht mehr heller. :(

    Irgendeine Idee, was das sein könnte? Sind ggf. die Akkus (teilweise) hinüber und liefern nicht mehr den nötigen Strom? Laut Multimeter haben sie alle zwischen 4,13 und 4,15 Volt.

    Ach ja, wenn ich den Ring gaaanz langsam drehe, blitzt es zwischendurch mal ganz kurz etwas heller auf, aber dauerhaft bleibt es immer bei "Low".

    Ciao

    Thomas
     
  2. zum ThruNite-Shop
    Ich hatte mal einen ...fire-Akku, der zeigte nach dem Laden auch 4.15 Volt konnte aber keine Tala mehr zum Leuchten bringen. Die Lehrlaufspannung ist leider kein sicheres Kriterium fuer den Zustand des Akkus. Falls man die Spannung nicht unter Last messen kann, wuerde ich einfach alle Akkus aus Deiner X60 in einer stromhungrigen einzelligen Lampe ausprobieren. Dort sollte sich zeigen, ob ein Akku hinueber ist.
    Gruss Frank
     
  3. Was für Akkus sind das?

    Wie alt?
     
  4. Miboxer.com
    könnte aber auch vllt. direkt am drehring liegen. Hinterm Drehring befinden sich ja, ich denke mal magneten , das die irgentwie ''lose'' sind und sich nimmer mit dem Ring mitbewegen und an ort und stelle bleiben :D deswegen auch warscheinlich der kurze lichtblitz wenn du ihn langsam drehst sprich der drehring nimmt die magneten bruchteilig mit aber dann lösen sie sich halt wieder :thumbup:

    klingt das logisch :confused: :thumbsup: is mir grade so in den Sinn gekommen :D

    Gruß Perry
     
  5. Hallo,

    vielen Dank erst einmal für die bisherigen Beiträge. Der Einfachheit halber antworte ich mal in einem "Rutsch":

    Danke für den Tipp. Hatte ich eigentlich auch schon überlegt, aber dann wieder vergessen. Jedenfalls habe ich vorhin mal alle sechs Akkus der Reihe nach auf "Turbo" in meiner NITECORE EC25 getestet: liefen alle einwandfrei und mit (soweit mit bloßem Auge feststellbar) gleicher Helligkeit (jeweils ca. 30s getestet).

    Es sind die Akkus von SupBeam, die zum Lieferumfang des Kits gehörten (3400 mAh). Gekauft hatte ich das Kit Anfang 2014; wie alt die Akkus zu dem Zeitpunkt ggf. schon waren, weiß ich natürlich nicht. Aber obigen Einzeltest haben sie zumindest alle bestanden.

    Grundsätzlich funktioniert er schon noch: Wenn ich ganz nach links drehe, kommt "FireFly" und ganz rechts der Stroboskop-Modus - der allerdings ebenfalls mit deutlich reduzierter Helligkeit.

    Außerdem ist mir eben noch aufgefallen, dass die X60 in allen Stufen außer "FireFly" und "Low" flackert, selbst wenn ich den Ring nicht bewege. Kontaktproblem ggf.?

    Naja, wenn sie nicht mehr tun sollte, wäre das zwar ärgerlich, aber so hätte ich zumindest einen Grund, mir ggf. doch die TK75 oder RC40 zu kaufen (siehe Fazit meines X60-Tests) :eek:

    Ciao

    Thomas
     
  6. Hallo Thomas,

    ich würde mal auf einen defekten Treiber (MOSFET oder Messwiderstand) tippen

    Treiber ausbauen und messen hilft.


    Gruß Steph
     
  7. Gearbest Shop
    Hi,

    Danke für den Tipp. Ich fürchte nur, dass das meine Bastelkompetenzen übersteigt. :(

    Ciao

    Thomas
     
  8. Dann eben ausbauen, Bilder hier einstellen dann wird dir geholfen (Messgerät hast du?)
     
  9. Klingt irgendwie nach Kontaktproblem.

    Schon mal versucht, die Tailcap richtig fest anzuziehen? Das Batterierohr vorne am Kopf auch?

    Kannst Du die Akkus einzeln in einer anderen Lampe testen?

    Die X60 is nicht ganz unproblematisch, weil sie 6 Zellen in Reihe betreibt. Wenn eine davon abschaltet, muss das PCB die komplette Spannung der 6 Zellen sperren. Das normale Spannungslimit bei PCBs ist 24V. Bei 6S also grenzwertig. Könnte eine Macke bekommen haben.
     
  10. Outdoor Forum
    aso hmm ok hmm könnte tatsächlich ein kontaktproblem sein oder halt der treiber hat ne macke wie schon erwähnt :) ja RC40 hab ich selbst :thumbup: eine wunderbare rakete hehe :thumbsup: ist aber deine entscheidung für welche du dich entscheidest :)

    Gruß Perry
     
  11. Das stimmt so nicht. An der einen Zelle liegt trotzdem nur die Spannung der einen Zelle an. Das PCB brückt ja nicht das Gesamtakkusystem welches es dann abschalten müsste.
     
  12. Wenn das so wäre: wo fällt dann die Spannung der noch nicht sperrenden Zellen ab? Irgendwo muss sie ja sein.

    Man denke sich zur Veranschaulichung eine Reihenschaltung aus 6 Zellen und einer Glühbirne. Es fließt Strom, die Birne leuchtet. Egal an welcher Stelle man nun den Stromkreis unterbricht (das PCB abschaltet): genau dort liegt die summierte Spannung aller 6 Zellen an. Vorausgesetzt, es wird nicht noch an einer zweiten Stelle unterbrochen (im Treiber oder an einem Tailcapschalter).


    Es gibt einige Abhandlungen zum Thema bei Reihenschaltung ungeschützter Zellen im Kurzschlussfall. Da soll normalerweise der PTC in der Zelle hochohmig werden. Aber der PTC in der Reihe, der zuerst hochohmig wird, kriegt die volle Spannung ab und kann deswegen versagen. Dann kommt der nächste, gleiches Schicksal, etcetera peng peng.
    Bei Interesse: lithium ion PTC multi-cell - Google Search
    http://ecst.ecsdl.org/content/33/22/1.full.pdf
    http://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/20100037250.pdf
    http://www.nasa.gov/sites/default/files/files/345992main_NESCTB09-02_LiIonBatteryLimitations.pdf
    Aber das ist hier weit OT... :peinlich:
     
    #12 light-wolff, 4. Dezember 2014
    Zuletzt bearbeitet: 4. Dezember 2014
  13. Hallo,

    so, die X60 funktioniert wieder deutlich besser. :) Zwar noch nicht 100%ig, aber ich bin wohl auf dem richtigen Weg:

    Ich habe die Kontakte am Akkukäfig (also da, wo an den jeweiligen Enden die Federn von Endkappe und Kopf "andocken") mal mit feinem Schleifpapier behandelt und seitdem wird sie zumindest beim Drehen wieder sichtbar heller und flackert auch nicht mehr. Die volle Helligkeit erreicht sie zwar noch nicht (nach ca. 2/3 des Wegs bleibt die Helligkeit gleich), aber damit ist es wohl unwahrscheinlich, dass ein Defekt der Elektronik vorliegt.

    Die ThruNite TN30 und TN31 hatten ja zumindest teilweise ähnliche Probleme mit dem Akkukäfig und Geflacker, wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht völlig täuscht.

    Trotzdem reizt mich die Fenix RC40 noch ... :flashaholic:

    Vielen Dank für die Hilfe soweit!

    Ciao

    Thomas
     
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