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#1
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![]() Meine Sunwayman V60C ist angekommen und wurde beim Forentreffen in Ulm auch ausgiebig befummelt. Da ja leider nicht alle in Ulm waren, möchte ich euch heute die Lampe etwas näher vorstellen. Allgemeines Verpackung ![]() Die V60C kam diesmal nicht in der üblichen rot/schwarzen (mit "elegantem" schwarzem Einschub mit Goldprägung) Verpackung, sondern in einem einfachen Karton. Aber, kein Problem, die Lampe war durch den Schaumstoff gut geschützt und alles war wie es sein sollte. Lieferumfang ![]() Neben der Lampe, befand sich ein Holster, Ersatz O-Ringe, Lanyard, BA, Garantiekarte und ein bischen Werbung, im Karton. technische Daten LED: Cree XM-L T6 Stromversorgung: 3x 18650, 6x 16340, 6x CR123 Output: stufenlos von 5 Lumen für 150h bis 728 Lumen für 2h Abmessungen: 165mm (Länge) x 57mm (Kopf) x 45mm (Body) Gewicht 354,6g ohne Batterien Alle Daten sind vom Hersteller. Weitere Daten/Infos findet ihr bei Sunwayman auf der Homepage Verarbeitung ![]() Die Verarbeitung ist wieder hervorragend, ich wurde da bisher noch nie von Sunwayman enttäuscht. Alle Teile haben die gleiche Anodisierungsfarbe und sind frei von Kratzern oder Macken. ![]() Das Gewinde (da ohne Tailcap, gibt es ja nur eines) ist sehr schön geschnitten, mit einem O-Ring abgedichtet und leicht gefettet. Es läuft butterweich und geräuschlos. ![]() Die XM-L T6 LED sitzt ganz leicht außer der Mitte aber das dürfte sich im Bereich unter einem 1/10 mm bewegen. Das wirkt auf dem Bild heftiger als es in wirklichkeit ist. Ist schließlich eine Vergrößerung und ob ich genau senkrecht mit der Kamera war, kann ich natürlich auch nicht garantieren. Der SMO Reflektor ist spiebelblank, ohne irgendwelche Kartzer oder Einschlüsse. Der Edelstahlbezel ist abschraubbar, allerdings ist das Glas dann lose, und auch mit einem O-Ring abgedichtet. Auch die Rückseite des Kopfes ist tadellos verarbeitet. Der Kontakt ist federnd gelagert. ![]() Auch die andere Hälfte der Lampe ist makellos. Die Rückseite zeigt die 2 Ladekontakte mit der man de Akkus im Sunwaymanlader wieder mit Strom versorgen kann. Die Kontakte sind nach außen nicht geschützt und es liegt die Akkuspannung an. Die Kontakte sind durch einen Kunststoffring elektrisch getrennt. Die Wahrscheinlichkeit eines versehentlichen Kurzschlusses, schätze ich durch die Tiefe des inneren Kontaktes, als sehr gering an. Aber: It's no bug it's a feature. Da man so die Spannung der Akkus ohne öffnen der Lampe prüfen kann?!? Ob sich die Entwickler das dabei gedacht haben?Der fehlende Balancer wurde ja schon ausführlich diskutiert. Auch das innere des Rohres ist bis auf die Stirnfläche gleichmäßig anodisiert. Diese Fläche ist nachgedreht, damit ein Kontakt zum Minuspol des Batterieträgers erfolgen kann. Die Feder ist vergoldet und wirkt stabil. ![]() ![]() Der Batterieträger ist super stabil und besteht komplett aus Aluminium. Die Längsverbindungen sind mit einem Schrumpfschlauch geschützt. Der Carrier kann in beide Richtungen eingesetzt werden. Durch die Federn passen sowohl FlatTop-Akkus als auch welche mit Knubbeln. Auch die Dicke der Akkus dürfte nie zu einem Problem werden. Bedienung ![]() Naja, da nirgends was zum Drücken ist, muß man dann wohl drehen. Der "Magnetic Control Rotator Ring" ist griffig und gut zu finden. Einfach den Daumen bis zur ersten Kühlrippe vorschieben. Der Drehwinkel beträgt ca. 90°. Der Ring läuft schön weich und gleichmäßig ist und so problemlos auch nur mit dem Daumen zu bedienen. Gleichzeitg aber schwergängig genug um sich nicht versehentlich zu verstellen. Die Verstellung läuft ziemlich linear, es ist zumindest auf dem ganzen Verstellweg eine Leuchtstärkenänderung zu erkennen. Der Standby-Mode (ganz links) meldet sich mit einem spür- und hörbaren Klicken. Dieses Klicken könnte durch einen Microschalter verursacht werden. Falls diese Vermutung stimmt, müßte die Lampe auf "Stand By" auch keinen Strom mehr verbrauchen. Auch auf dem Weg nach rechts kommt auch irgendwann der Klick. Wenn man dann noch weiter dreht landet man im Strobe. Dieser Klick dürfte für ich gerne etwas ausgeprägter sein, da ich doch schon mla beim zu schnellen Drehen im Strobe gelandet bin ![]() Mit meinen großen Händen läßt sich die Lampe perfekt bedienen. Entweder mit dem Daumen alleine, oder mit Daumen und Zeigefinger. Da muß ich dann allerdings nachfassen. Die Lampe liegt mir perfekt in meiner Hand, ohne irgendwelche störenden Ecken, Kanten, Vertiefungen oder Erhebungen. Sonstiges Noch ein kleiner Größenvergleich: ![]() Fenix TK35, Sunwayman V60C, EagleTac M3C4 XM-L Und im Kreise der Familie: ![]() Und nun zum Holster: ![]() Das mitgelieferte Holster macht einen guten Eindruck. Zumindest wenn man es mit den sonstigen "im Lieferumfang enthalteten" Holstern vergleicht. Es erreicht nicht die EagleTac Qualität ist aber recht gut verabeitet. ![]() Die Lampe sitzt so gut im Holster, daß man sie auch mit offener Lasche nicht "heraus schütteln" kann. Das bedeutet aber im Umkerhschluß leider auch, daß etwas Kraft notwendig ist es rein zu bekommen. Zuerst muß der leicht dickere Ring am Ende der Lampe "überwunden" werden, und dann muß man noch etwas drücken um die Kühlrippen reinzubekommen. Leider ist das Holster unten offen. Ein geschlossenes Holster hätte der "Kontaktdiskussion" zumindest etwas etgegengewirkt. Ich werde das Holster auf alle Fälle für die Lampe benutzen. Nachdem ich ja beim Lampentroll das "RundumGlücklichPaket" wenn auch nicht "RundumSorglosPaket" geordert habe, bin ich auch im Besitz der Sunwayman V60C Charging Base. ![]() Aufgrund eines kleinen "Logistikproblems", (wer erkennt es?!?) konnte ich diese jedoch noch nicht ausprobieren. ![]() ![]() Auch der Lader macht einen sehr wertigen Eindruck. Das Gehäuse ist schwer und massiv verarbeitet. Die Lampe gleitet mit wenig Spiel in den Ladeschacht und steht dann sehr stabil. Den Anschluß nach oben empfinde ich als ein bischen supoptimal, und eine rutschfeste Unterseite häte dem Teil auf alle Fälle gut getan Eine Temperaturmessung habe ich auch mal gemacht.
Nach den 30 Minuten war der Lampenkopf gerade noch so anzufassen (hängt vom persönlichen Schmerzemfinden ab). Das Rohr war nur sehr warm. Ich würde die Lampe bei "sinnvoller" Nutzung, aufgrund von Bewegungs-und Handkühlung, durchaus als Dauerbetriebsfest einschätzen. Weitere Messungen und Tests überlasse ich gerne den Leuten hier, die sich damit besser auskennen. Beamshots Kamera: Canon EOS 5D. Objektiv: EF 17-40 4.0 @ 17mm Zeit: 6s Blende: 5,6 Iso: 400 WB: Tageslicht Jetzt ist es bei einer stufenlos verstellbaren Lampe sehr schwierig Bilder in den verschiedenen Leuchtstufen zu machen. Deshalb habe ich mir die "Leuchtstufen" ausgemessen und den Drehweg bei 25% 50% 75% und 100% markiert. ![]() 25% ![]() 50% ![]() 75% ![]() 100% Leider habe ich beim Ausrichten der Lampe etwas gepennt! Und so befindet sich der Spot leider auf dem Weg und nicht, wie geplant, darüber in den Bäumen. Auf Vergleichsbilder habe ich hier verzichtet, dafür gibt es ja schon einen Extra-Thread: Beamshotvergleich -- Fenix TK35 - Sunwayman V60C - EagleTac M3C4 XM-L Zusammenfassung Pros
Fazit Wie man vielleicht schon an meinem Review erkennt, bin ich von der Lampe begeistert. Die Verarbeitung und die Qualität, stehen außer Frage und die Drehringsteuerung ist sowieso genau mein Ding. Mit der Spannung an den Kontakten kann ich leben, und mit dem fehlenden Balancer kann ich Dank der Infos/Hilfe hier im Forum inzwischen umgehen. Das hoffe ich zumindest. Da ist aber auch eine Einschränkung die ich bei einer Kaufempfehlung machen muß. Für Benutzer, die sich nicht mit der LiIonen Technologie auseinandergesetzt haben, und die Akkus ausschließlich und womöglich täglich, mit dem Sunwaymanlader aufladen, halte ich die Lampe für ungeeignet. Den doch recht hohen Preis, halte ich angesichts der Qualität für angemessen. Für mich hat Sunwayman hier eine Lampe genau passend für meine Hand und meinen Geschmack auf den Markt gebracht. Geändert von FrankD5 (14.10.2011 um 23:57 Uhr) |
| Folgende 31 Benutzer sagen Danke zu FrankD5 für den nützlichen Beitrag: | ||
andreas0401 (03.10.2011), arbalete (04.10.2011), archangel (03.10.2011), Cockroach (03.10.2011), Crafty (03.10.2011), cuxhavener (03.10.2011), djmykemyers (03.10.2011), Duglum (03.10.2011), Duke (03.10.2011), exposure (03.10.2011), Fibo (03.10.2011), forest (03.10.2011), funzelfan (07.11.2011), gonzo77 (03.10.2011), herculaneum79 (26.11.2011), Lamba (03.10.2011), light-wolff (03.10.2011), Lps (03.10.2011), msitc (03.10.2011), Noerstroem (03.10.2011), Paetzi (04.10.2011), Polarlicht (03.10.2011), Ratzepeter (30.01.2012), realive (03.10.2011), Recon83 (03.10.2011), tomtetom (21.01.2012), Twiz (08.12.2011), walter01 (03.10.2011), Xandre (03.10.2011), yonc.ch (10.10.2011), zappeduster (13.10.2011) | ||
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#2
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Hi.
Danke für dein ausführliches Review und die aussagekräftigen Bilder. Alles in allem eine tolle Lampe, die sich super bedienen lässt und auch ordentlich Licht auswirft. Mittlerweile hört sich 728 Lumen wenig an, da es ja noch ganz andere Kaliber auf dem Markt gibt, aber mal ehrlich, das reicht voll aus damit die Sonne im dunklen Wald aufgeht. Geändert von exposure (03.10.2011 um 18:59 Uhr) |
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#3
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Tolles Review, Danke Frank.
![]() Ich konnte das gute Stück beim Treffen ja auch befummeln und kann nur sagen: Toller Beam, ordentlich hell, gut zu bedienen und vor allem liegt sie trotz der Größe sehr gut in der (normalgroßen Männer-)Hand. |
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#4
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Zitat:
Das UI ist so gut gemacht und ich bin echt begeistert von der Lampe. Edelst ist auch die Ladestation. Das Einzige, was mir ein bischen komisch erscheint ist, dass sie hinten so ausssieht,wie wenn ein Deckel fehlen würde. Gruß Xandre |
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#5
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Hat eigentlich wirklich schon mal wer ausprobiert, ob man über die offenliegenden Kontakte einen Kurzschluss erzeugen bzw. einen hohen Strom bekommen kann? Da gibt es ein ganz preiswertes elektrisches Bauteil, und schon ist der Anschluss geschützt - der geringe Strom von 500 mA zum Laden passt aber dennoch problemlos durch.
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#6
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Klasse Review, danke.
Das mit dem "fehlenden Balancer" muss ich nochmal nachlesen, was das bedeutet und was "hochpreisig" bdeutet werde ich ja in den diversen Shops sehen können. Rein optisch gefällt mir die Lampe aber sehr gut. Gruß Walter Nachtrag: dein Logistproblem besteht wohl leider im Fehlen des eigentlichen Netzteils für das Ladegerät. Obwohl zur Not kannst du ja das Auto unters Fenster fahren und dann den Zigarettenanzünder verwenden. Geändert von walter01 (03.10.2011 um 20:00 Uhr) |
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#7
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Hallo FRank,
Ein tolles Review, vielen Dank dafür! |
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#8
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Hallo Jungs, vielen herzlichen Dank für eure lobenden Worte.
Zitat:
Wenn Elektronik ein Schulfach wäre, wäre ich nie versetzt worden. ![]() Zitat:
Auto unters Fenster wäre kein Problem, aber dann bräuchte ich noch 15m Verlängerungskabel. Aber, ich habe ja noch den Pila. Gruß FRank |
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#9
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unter den Voraussetzungen sehe ich davon ab ^^
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#10
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Hey Frank,
danke für das sehr schöne Review! Frank: 12 Points! Der Netzstecker wird bald bei dir sein.... senke mein Haupt in Asche! VG Marcus |
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| review, Sunwayman, Sunwayman V60C, V60C |
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